Jeder Mensch hat Bedürfnisse mitunter ist auch wohnen ein elementares Bedürfnis. Gute Wohnverhältnisse spielen für die Lebensqualität des Menschen eine zentrale Rolle. Jedoch scheitert der Traum von den eigenen „Vier Wänden“ oft an den fehlenden vorhandenen finanziellen Mitteln und einer guten Fremdfinanzierung.
Eine Möglichkeit zur Realisierung könnte ein Bausparvertrag sein.
Diese Praxisarbeit soll die Geschichte des Bausparens und die einzelnen Fachbegriffe erklären, sowie auf verschiedene Bauspartarife, die Zuteilungskriterien und die staatlichen Förderungen eingehen.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 GESCHICHTE DES BAUSPARENS
2.1 Bausparen heute
3 BAUSPARIDEE
4 DER BAUSPARVERTRAG
4.1 Vertragsabschluß
4.2 Bausparsumme
4.3 Bausparguthaben
4.4 Bauspardarlehen
4.5 Regelsparbeitrag
5 ZUTEILUNGSKRITERIEN
5.1 Bewertungszahl
5.2 Leistungsfaktor
5.3 Zuteilung
6 BAUSPARTARIFE
7 STAATLICHE BAUSPARFÖRDERUNG
7.1 Wohnungsbauprämie
7.2 Arbeitnehmersparzulage
7.3 Vorzeitige prämienunschädliche Verfügung
8 VERWENDUNGSMÖGLICHKEIT
9 SCHLUSSBETRACHTUNG DES BAUSPARENS
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Funktionsweise, der Struktur und der staatlichen Förderung des Bausparens als Instrument zur Erfüllung des Wohnwunsches. Das Ziel der Arbeit ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis für die Mechanismen eines Bausparvertrages sowie dessen Vor- und Nachteile innerhalb der privaten Finanzplanung zu vermitteln.
- Historische Entwicklung des Bausparens
- Struktur und rechtliche Rahmenbedingungen des Bausparvertrags
- Kriterien für die Zuteilung von Bausparverträgen
- Staatliche Förderinstrumente (Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage)
- Verwendungszwecke von Bauspardarlehen
Auszug aus dem Buch
4.1 Vertragsabschluß
Wie jeder andere Vertrag kommt auch der Bausparvertrag durch Antrag und Annahme zustande. Durch diesen Vertrag erwirbt der Bausparer durch Sparleistungen einen Rechtsanspruch auf die Gewährung eines Bauspardarlehens (§ 1 Abs. 2 Bausparkassengesetz). Es ist somit ein gegenseitiger Darlehensvertrag dem unter anderem als Rechtsgrundlage die „Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge“ zugrundelegen. Sie sollen für die Gleichbehandlung der Bausparmitglieder sorgen. Allerdings ist zum Zeitpunkt des Abschlusses für den Bausparer noch die Wahl offen, ob er überhaupt bei Fälligkeit des Vertrages ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen will. Jedoch liegen die Konditionen wie Spar- und Tilgungsbeiträge, sowie die Zinsen auf Bauspareinlagen und Bauspardarlehen, schon bei Abschluss des Bausparvertrages fest.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Bedeutung von Wohneigentum als Grundbedürfnis und positioniert den Bausparvertrag als Lösung für den Finanzierungsbedarf.
2 GESCHICHTE DES BAUSPARENS: Dieses Kapitel blickt auf die Entstehung des Bausparens im 18. Jahrhundert in England zurück und gibt einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation der Bausparkassen in Deutschland.
3 BAUSPARIDEE: Hier wird das Grundprinzip der Bauspargemeinschaft verdeutlicht, in der sich Sparer gegenseitig helfen, um schneller Wohneigentum zu erwerben.
4 DER BAUSPARVERTRAG: Dieses Kapitel analysiert die vertraglichen Grundlagen, die Komponenten wie Bausparsumme und -guthaben sowie die Rolle der Regelsparbeiträge.
5 ZUTEILUNGSKRITERIEN: Es wird erklärt, wie Bewertungszahlen und Leistungsfaktoren über die Reihenfolge und den Zeitpunkt der Zuteilung entscheiden.
6 BAUSPARTARIFE: Dieses Kapitel beleuchtet die Vielfalt der Tarifvarianten und die Bedeutung der individuellen Tarifwahl für den Kunden.
7 STAATLICHE BAUSPARFÖRDERUNG: Der Fokus liegt auf der staatlichen Unterstützung durch die Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage unter Berücksichtigung von Einkommensgrenzen.
8 VERWENDUNGSMÖGLICHKEIT: Die gesetzlichen Vorgaben für die wohnwirtschaftliche Verwendung des Bauspardarlehens werden hier detailliert aufgeführt.
9 SCHLUSSBETRACHTUNG DES BAUSPARENS: Eine kritische Würdigung der Vor- und Nachteile des Bausparens rundet die Arbeit ab.
Schlüsselwörter
Bausparen, Bausparvertrag, Bausparkasse, Wohneigentum, Bauspardarlehen, Bausparguthaben, Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage, Zuteilung, Bewertungszahl, Finanzierung, Geldanlage, Vermögensbildung, Bausparsumme, Regelsparbeitrag
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das System des Bausparens in Deutschland, von seiner historischen Entwicklung bis zur praktischen Anwendung als Finanzierungsinstrument.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise der Bauspargemeinschaft, den rechtlichen Strukturen des Vertrags, den Zuteilungskriterien sowie der staatlichen Bausparförderung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser die Mechanismen des Bausparens verständlich zu machen und die Vor- und Nachteile für die persönliche Vermögensplanung aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse relevanter Fachquellen, Gesetze (wie das Bausparkassengesetz) und wirtschaftswissenschaftlicher Grundlagenwerke.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert die vertraglichen Komponenten, die mathematischen Kriterien der Zuteilung, verschiedene Tarifarten sowie die Bedingungen und Grenzen der staatlichen Förderung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Bausparen, Wohnungsbauprämie, Bauspardarlehen, Zuteilungskriterien und Vermögensbildung.
Was ist der Unterschied zwischen der Wohnungsbauprämie und der Arbeitnehmersparzulage?
Die Wohnungsbauprämie ist eine allgemeine staatliche Förderung für Bausparer ab 16 Jahren unter Einkommensgrenzen, während die Arbeitnehmersparzulage gezielt vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers fördert.
Warum ist der Zeitpunkt der Zuteilung eines Bausparvertrages unsicher?
Die Zuteilung hängt von der verfügbaren Zuteilungsmasse und den Bewertungszahlen aller Bausparer ab; da viele Faktoren den Verlauf beeinflussen, lässt sich der genaue Zeitpunkt nicht exakt vorhersagen.
- Quote paper
- Stefan David (Author), 2000, Bausparen. Geschichte, Vertrag und Kriterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10471