Porträtmalerei


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

8 Seiten, Note: 1


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Inhaltsverzeichnis:

1. Begründung der Themenwahl

2. Portraitmalerei

3. grundlegende Maße und Proportionen

4. Linien

5. Flächen

6. Detailstudien
6.1. Auge
6.2. Mund
6.3. Nase
6.4. Sonstige

7. Auswertung

8. Quellenangabe

1. Begründung der Themenwahl:

Für die Kunstjahresarbeit wählte ich mir das Thema Porträtmalerei. Es interessierte mich schon länger, besonders weil die Klasse 10 gerade Selbstporträts behandelt. Außerdem beeinflusste eine Freundin mich in meiner Wahl. Sie hat es sich letztes Jahr zur Aufgabe gemacht, ein Photo ihres Patenkindes in verschiedenen Techniken zu malen. So kam ich auf die Idee, mich mit der Porträtmalerei genau zu befassen, sie regelrecht zu studieren. Allerdings wendete ich mich nur den Bleistiftzeichnungen zu.

2. Portrait:

Dieses Wort kommt aus dem französischen und bedeutet Bildnis. Es ist die Darstellung eines Menschen mit malerischen, graphischen und plastischen Mitteln, in dem das Erscheinungsbild, der Charakter und die Persönlichkeit wiedergegeben bzw. hervorgehoben wird. Man unterscheidet zwischen Einzel-, Doppel- oder Gruppenportraits, aber auch nach Bildtypen wie Ganzfiguren-, Halbfiguren-, Brust- oder Kopfbildnis. Die Ausdrucksmittel reichen dabei vom Miniaturbild über Kameen oder Prägemünzen bis hin zu überlebensgroßen Standbildern. Es gibt Portraits in formalisierter, idealisierender Darstellung, die häufig repräsentativen Zwecken dienen, während andere eher die individuellen Charakterzüge des Portraitierten wiedergeben und beispielsweise aus schnell hingeworfenen Skizzen oder witzigen Karikaturen bestehen können.

Bei den frühesten Portraits handelte es sich um Grabfiguren von Herrschern und Adeligen, die man in altägyptischen Gräbern entdeckte. Die Skulpturen sind meist stark stilisiert und betonen die Würde des Betreffenden, der in seiner sozialen Funktion und nicht als Individuum wiedergegeben ist. Persönlichere Darstellungen wie die Porträts von König Echnaton und seiner Gemahlin Nofretete findet man erst in der Zeit des Neuen Reiches (um 1570 bis 1070 v. Chr.).

Auch die griechische Antike legte keine Wert auf individuelle Ähnlichkeit. Im Gegensatz zu den Römern werden die Menschen stark idealisiert und geglättet dargestellt. Die Portraitplastiken der hellenistischen Zeit, insbesondere die zahlreichen Herrscherbildnisse, zeichnen sich dagegen durch eine realistische, oft pathetische Darstellung aus.

Im Mittelalter waren Bildnisse von Herrschern, Adligen und Kirchenfürsten beliebt, da man zeigte, wieviel Macht man besaß. Trotzdem waren auch diese Portraits ohne ausgeprägte individuelle Züge.

Die Romanik neigte zu stilisierten Symbolfiguren, in der Gotik setzte eine Entwicklung zur realistischen Darstellung von Individuen ein.

Die Renaissance kann man auch als eine Blütezeit der Portraitkunst bezeichnen. Es kam zu einer Wiederentdeckung der Antike. Durch das neue Selbstbewusstsein legte man nun großen Wert auf eigene Persönlichkeit. Bilder von Kaufleuten und reichen Handelsfamilien entstanden. Ein besonderes Merkmal ist auch die Entwicklung der Perspektive. Bekannte Künstler der Hochrenaissance, wie z. B. Leonardo da Vinci und Raffael, steigerten die

Individualität des Bildnisses durch Farbgebung und Lichtkontraste. Flämischen und niederländischen Künstler, wie z.B. Albrecht Dürer, legten auf eine möglichst realistische Darstellung und Detailgenauigkeit in Physiognomie und Kleidung Wert und zeigten eine zunehmende Tendenz zur psychologischen Durchdringung ihrer Modelle.

Die Portraits des Manierismus neigten als Reaktion auf den ausgewogenen Klassizismus der Hochrenaissance zu Übertreibungen bezüglich Farbgebung, Proportionen und Lichtwirkung. Beispiele dafür sind die Werke der Italiener Bronzino und Tintoretto oder die äußerst individuellen, stark übersteigerten Portraitdarstellungen des Spaniers El Greco.

Die Portraitmalerei des 17. Jahrhunderts beherrschte der überschwengliche und lebhaft bewegte Barockstil mit seinem starken Repräsentationbedürfnis. Es waren nun Herrscherbilder beliebt, wo diese oftmals prunkvoll und somit sehr aristokratisch abgebildet wurden. Im Gegensatz zu Peter Paul Rubens, der für seine Representationsbilder bekannt ist, malte Rembrandt besonders schlichte, aber ausdrucksvolle Bildnisse von Personen aus den einfacheren sozialen Schichten.

Im 18. Jahrhundert (Rokoko) entstanden Auftragswerke des Hofes, wo bevorzugt der elegante, weltgewandte Höfling dargestellt wurden.

Durch die Erfindung der Photographie um die Mitte des 19. Jahrhunderts verlor das realistische Portrait immer stärker an Bedeutung. Besonders in Frankreich, dem Zentrum der künstlerischen Neuansätze, spiegeln die Bildnisse von Édouard Manet und zahlreicher anderer Künstler des Impressionismus eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Portrait. Zu den bedeutendsten Portraitisten dieser Zeit gehörten Vincent van Gogh und Paul Cézanne.

3. Grundlegende Maße und Proportionen:

Grundsätzlich lässt sich der Kopf in 2 Bereiche einteilen: Hirnschädel und Gesichtsschädel. Der Hirnschädel umfaßt die eiförmige Schädeldecke. Er besteht aus 5 Teilen: Stirnbein, Scheitelbein, Augenbrauenbogen, Schläfenbein und Hinterhauptbein. Der Gesichtsschädel ist im Gegensatz zum Hirnschädel uneben und unregelmäßig. Er hat eine etwas kantige, dreieckige Form und zieht mit seinen charakteristischen Gesichtsmerkmalen und Zügen die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Er besteht aus insgesamt 10 deutlich hervortretenden Formen: Unterkiefer, Augenbrauenbogen, Nase, Augenhöhlen, Wangenknochen, Mund, Kinn, Unterkieferwinkel, Jochbogen und Ohrmuscheln.

Um einen Kopf zu zeichnen, muss man sich erst über grundlegende Proportionen klarwerden. Von vorn gesehen, ist der Kopf eiförmig. Die horizontale Linie AB beträgt 2/3 der vertikalen Linie CD. Der Bereich über der AB- Linie ist der Hirnschädel; der untere der Gesichtsschädel. Um den Standort von den Augenbrauen und dem Haaransatz zu bestimmen, drittelt man den Bereich von C nach E. Auf der Linie CD sind nun die Punkte F und G entstanden. Genauso verhält es sich mit Punkt N und O. Die Augen liegen genau auf Linie AB, die Augenbrauen knapp unter der Linie HI. Der Haaransatz befindet sich am Punkt F. Leider wird er meist am C eingezeichnet. Das ist falsch, denn das Gesicht wirkt dadurch viel zu langgestreckt. Nase und Mund werden dann relativ individuell im Gesichtsbereich eingezeichnet. Die Nase befindet sich im Bereich zwischen AB und JK; der Mund knapp über der Linie LM.

Im Profil werden 2 gleich große Eiformen über einander gezeichnet. Die Unterseite des vertikalen Eis deutet den Unterkiefer an, die nach hinten überstehende Form des horizontale Eis deutet den Hinterkopf an. Höhe und Breite des Kopfe sind in der Seitenansicht gleich groß.

4. Linien:

Es gibt drei verschiedene Grundformen: die gerade, die gebogene und die geknickte Linie.

Die gerade Linie wirkt starr. Normalerweise ist sie im Gesicht nicht zu erkennen, doch befindet man sich in einem günstigen Blickwinkel, nimmt man parallele Linien auf der Nase wahr. Dies ist aber sehr selten zu beobachten, weil im Gesicht gebogenen dominieren. Dadurch wirkt das Gesicht weich. Diese Linienart kommt bei Männern seltener vor als bei Frauen, wodurch deren Gesichter immer härter und kantiger wirken. Geknickte befinden sich an der Oberlippe und an den Augenbrauen, wobei da der Knick erst im letzten Drittel geschieht.

Natürlich ist hier (genauso wie bei den Flächen) zu beachten, dass die auf den Abbildungen gezeigten Linien (und Flächen) nur eine kleine Auswahl darstellen.

5. Flächen:

Es gibt sehr verschiedene Flächenarten. Im Gesicht dominieren das Oval, der Kreis und das Trapez.

Gleich auf den ersten Blick ist der Kreis zu finden. Die Regenbogenhaut, aber auch die Pupille bilden ihn.

Die grobe Gesichtsform bildet ein Oval, wobei dieses individuell gestaltet ist. Bei dem einen ist es etwas länglicher, bei dem anderen etwas kantiger.

Das Trapez ist schwer zu finden. Man erkennt es erst beim genauen Betrachten der Nase.

6. Detailstudien:

Detailstudien sind beim Kopfportrait das Wichtigste überhaupt. Erst die genaue Betrachtung der Details lässt individuelle Züge des gezeichneten Gesichtes erkennen. natürlich gibt es eine bestimmte Grundform von Auge, Nase, Mund und Ohr, aber dennoch sind es viele Kleinigkeiten, die die individuellen Unterschiede ausmachen. Besonders schwierig sind die Unterschiede bei verschiedenen Altersgruppen. Ich beschränkte mich deshalb auf Menschen im Alter von etwa 20 Jahren. Auffällig sind auch die weichen Formen. Ich bevorzugte es also, Mädchen zu zeichnen. Bei den Detailstudien konzentrierte ich mich hauptsächlich auf Mund und Augen, weil sie mir am wichtigsten erscheinen.

6. 1. Auge:

Der kugelförmige Augapfel liegt, in Fettgewebe eingebettet, in einer tiefen Höhle - der Augenhöhle. Obwohl er zum Teil herausragt, zählt das Auge zu den inneren Organen.

Umgeben von Stirnbein, Jochbein und Nasenbein wird es optimal geschützt. Durch die Augenlider erfolgt eine zusätzliche Sicherung. Das obere Lid ist beweglicher als das untere; es ist größer, stärker geschwungen und reicht bis zur äquatorialen Mitte des Augapfels. Das untere dagegen wölbt sich nur um einen kleineren Bogen an der Basis des Augapfels.

Das Auge gleicht einer Mandel. Diese Form wird von den Augenlidern bestimmt, wobei der obere Bogen etwas länger ist, als der untere. Bei genauer Betrachtung der Augen bemerkt man, dass der höchste Punkt des Oberlidbogens sich nahe des inneren Augenwinkels befindet. Der tiefste Punkt dagegen liegt etwa auf einem Drittel der gesamten Augenlänge, vom äußeren Augenwinkel gesehen. Verbindet man diese beiden Punkte miteinander, entsteht die Augenachse. Allerdings ist diese Form eine Idealform.

In der Seitenansicht sollte das untere Lid normalerweise um etwa 45 Grad weiter zurückgezogen sein, als das hervortretende, obere Lid. Dies wirkt allerdings unreell. 65 Grad sehen natürlicher aus.

Der Pupille ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Der Kreis der Iris ist normalerweise nicht vollständig zu sehen; die Pupille scheint an dem oberen Lid aufgehängt zu sein. Die volle Fläche zwischen den Augenlidern wird also nicht ausgefüllt; die Iris endet kurz vor dem unteren Lid. Bei verschiedenen Blickwinkeln ist folgendes zu beachten: Zeichnet man das Auge in der Aufsicht, ist die Pupille eine horizontale Ellipse. Das gleiche kann man bei der Untersicht beobachten. In der leichten Seitenansicht wird die Pupille zu einer vertikalen Ellipse.

Zur plastischen Darstellung des Auges wäre folgendes zu sagen: Um es räumlich wirken zu lassen, verdunkelte man den, von beiden Augenlidern eingeschlossenen, normalerweise weißen Teil am inneren und äußeren Augenwinkel. In dieser Abbildung ist auch deutlich zu erkennen, dass die Pupille dunkler als die Iris gezeichnet wird. Meist besitzt sie auch noch einen weißen Fleck.

Besonders schwierig ist es, Augenpaare darzustellen, da sie möglichst gleich groß und auf einer Linie liegen sollten. Der Abstand zwischen den Augen beträgt ein Auge bzw. die Breite der Nase. Eine Augenlänge ist also so breit wie die Nasenbasis.

6. 2. Mund:

Die Flächenform des Mundes wird von 2 Bögen bestimmt. Die Oberlippe wird durch eine Rille, d.h. einen kleinen Bogen halbiert Um diesen Bogen wird ein weiterer gezogen, der die Mittellinie schneidet. Der Unterlippe werden 2 Ovale bzw. Kreise eingefügt. Beim genauen Betrachten haben die Lippen eine M- bzw. W- Formation, wobei die M- Formation der Oberlippe deutlich stärker ausgeprägt ist. Auch die Begrenzungslinie zwischen Ober- und Unterlippe ist nicht gleichmäßig geschwungen. Sie gleicht einer leichten Welle.

Um die Ansicht des Mundes zu verändern, verringert oder vergrößert man einfach die Abstände zwischen C und A bzw. zwischen B und D. Soll der Mund leicht nach rechts gewandt sein, zeichnet man den Abstand zwischen C und A größer als den Bereich von B nach D. Soll der Mund nach links gewandt sein, dann wird es genau andersherum gemacht.

Gerade beim Mund sind viele individuelle Formen zu erkennen. Ein Beispiel dafür ist die verschiedene Ausprägung von Ober- und Unterlippe. Das wirkt sehr unterschiedlich. Individuelle Züge sind auch deutlich bei der Lippenausbuchtung zu beobachten. Der Bogen kann sehr unterschiedlich sein: flach und tief, breit und schmal, scharf geschnitten oder mit weichen Übergängen. Kate Winslet hat zum Beispiel sehr weiche Übergänge, wogegen Ricky Martin eine sehr scharfe Lippenausbuchtung aufweist. Bei ihm sind auch die Lippenfurche und deren Lippenpfeiler deutlicher zu sehen. Die Lippenfurche reicht bis zum Knorpel der Nasenscheidewand an der Nasenbasis hinauf. Die beiden äußeren Linien der Furche sind die Lippenpfeiler.

Der Winkel vom Rand der Oberlippe bis zum Rand der Unterlippe beträgt ungefähr 45 Grad. Bei den meisten Menschen ist die Oberlippe “wulstiger“ als die Unterlippe - sie ragt von der Seite aus gesehen mehr nach vorn. Jedoch gibt es auch hier individuelle Züge.

6. 3. Nase:

Die Nase besteht aus vier wichtigen Bereichen: der oberen Nasenregion mit stützendem Nasenbein und darüberliegendem Knorpelstück; dem elliptischen Nasenballen mit seiner Nasenscheidewand darunter und schließlich den beiden seitlich sich ausdehnenden Nasenflügeln, die in Form eines Dreiecks zusammen mit dem vorstehenden Nasenballen die Nasenhöhlen bilden.

Die Grundform der Nase ist ein dreieckiger, keilförmiger Block. Der untere Teil der Nase, die Nasenscheidewand, wird immer dunkler gezeichnet.

Der obere Nasenbereich reicht bis zur Hälfte des Nasenrückens. Etwas unterhalb davon sind die Oberkanten der Nasenflügel. Nasenballen und Nasenflügel werden meist falsch gezeichnet. Die Nasenlöcher dürfen nicht so stark hervorgehoben werden, sonst achtet der Betrachter des Portraits nur darauf. Der Nasenballen und die Nasenlöcher werden als eine deutliche Wellenlinie gezeichnet. Der Nasenflügel bildet eine Art Klammer.

Sieht man die Nase von der Seite, wirkt sie wie ein Dreieck.

6. 4. Sonstige:

Ohr:

Das Ohr spielt keine so bedeutende Rolle wie Augen, Nase und Mund. Natürlich gibt es auch hier individuelle Formen, dennoch ist das Ohr nicht so bedeutungsvoll, da es kein Blickfang ist und somit den Gesichtscharakter nicht großartig beeinflusst.

Das Ohr besteht aus 4 großen Teilen: dem breiten äußeren Rand (Helix), dem kleineren inneren Rand (Antihelix), der die Einbuchtung der Muschelhöhle einfaßt, dem unteren Fleischgewebe des Ohrläppchens (Lobulus) und dem knorpeligen Vorsprung (Tragus), der die Öffnung des Gehörganges bedeckt. Der innere Rand (Antihelix) teilt sich im oberen Bereich in 2 Arme, so dass er die Form eines gekrümmten Y hat. Unter dem Tragus befindet sich, genau unterhalb und kurz vor der Gehörgangöffnung, eine kleine Kerbe. Das Tuber, ein kleiner Knoten am äußeren gebogenen Rand der Helix, wird manchmal der Darwinsche Höcker genannt. Die Helix führt in die Muschelhöhle und geht in die mittlere Wand des Ohr über.

Die Außenkontur des Ohres gleicht dem Buchstaben C, der unten schmaler als oben ist. Das sich hinter dem Kiefergelenk befindliche Ohr liegt schräg am Kopf an. Es neigt sich um etwas 15 Grad nach hinten.

Haare:

Die Haare werden zuerst als grobe “Masse“ gezeichnet. So kann man so gut wie gar nichts erkennen, deshalb zeichnet man in diese “Masse“ kräftige Linien ein. Je nachdem, ob die Haare glatt oder gelockt sind, benutzt man gerade oder gebogene Linien.

7. Auswertung:

Meiner Meinung nach ist mir meine Kunstjahresarbeit gut gelungen. Es ist äußerst interessant ein Gesicht in seinen Details zu betrachten. Oftmals erwischte ich mich dabei, dass ich mir das Gesicht von verschiedenen Personen genauer betrachtete. Da dachte ich meist: „Hier stimmen die Proportionen nicht ganz.“ Aber genau das ist das Großartige daran: Jedes Gesicht ist einzigartig. Natürlich gibt es immer ein Ideal, welches ich auch versuchte zu zeichnen, aber das wird kaum erreicht. Ich bin froh, dass ich mir dieses Thema aussuchte. Ich lernte viel dazu und konnte es sogleich im Unterricht anwenden, da wir uns gerade mit dem Charakterportrait beschäftigten.

In der Jahresarbeit machte ich es mir zur Hauptaufgabe, die Details des Gesichtes so genau wie möglich zu zeichnen. Am meisten machten mir die Augen Spaß, wogegen ich das Zeichnen der Nase nicht so sehr mochte. Auch schenkte ich den Profilen weniger Aufmerksamkeit als Gesichtern, die man von vorn sieht. Dies erschien mir wichtiger.

Auffällig ist, dass ich nur mit Bleistift zeichnete. Ich verwendete dabei die Härte HB.

Eigentlich hatte ich vor, die Portraits mit verschiedenen Techniken zu zeichnen, dennoch entschied ich mich für die Bleistiftzeichnung. Es machte mir einfach am meisten Spaß.

Alles in allem bin ich, wie schon erwähnt, zufrieden mit meiner Arbeit und ich muss sagen, dass es Spaß gemacht hat. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass man beim Zeichnen eines Gesichtes so viel beachten muss. Obwohl ich viel dazugelernt habe, bin ich noch lange nicht vollkommen, aber ich weiß nun die grundlegendsten Dinge über das Kopfportrait und kann sie dank meiner praktischen Arbeit anwenden.

8. Quellenangabe:

1. Microsoft: „Encarta 99 Enzyklopädie Plus“

2. „Der Brockhaus in einem Band“

3. Burne Hogarth: „Porträtzeichnen leichtgemacht“

4. Friedrich Meyner: „Künstler Anatomie“

5. Eberhard Brügel: „Kleine Zeichenschule - Portraitzeichnen“

8 von 8 Seiten

Details

Titel
Porträtmalerei
Note
1
Autor
Jahr
2001
Seiten
8
Katalognummer
V104786
Dateigröße
340 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit musste von mir noch ein wenig verändert werden, da es nur der theoretische Teil ist.
Schlagworte
Porträtmalerei
Arbeit zitieren
Regina Richter (Autor:in), 2001, Porträtmalerei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104786

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Titel: Porträtmalerei



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