Schwaiger, Brigitte - Wie kommt das Salz ins Meer?


Referat / Aufsatz (Schule), 1999

7 Seiten


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LIA STEINER; 6A

Brigitte Schwaiger

Wie kommt das Salz ins Meer?

ZUR AUTORIN

Brigitte Schwaiger wurde am 6.April 1949 als Tochter eines Arztes in Freistadt/Oberösterreich geboren.

Nach ihrem Abitur studierte sie Psychologie, Germanistik und Romanistik in Wien. Im Jahre 1968 heiratete sie einen Spanischen Tierarzt und Offizier. Sie lebte mit ihm einige Zeit in Mallorca und Madrid. Dort unterrichtete sie Deutsch und Englisch. Nebenher beschäftigte sie sich mit Malerei und Bildhauerei.

Nach ihrer Scheidung fing sie in Linz ein Studium an der Pädagogischen Akademie an und war beruflich als Schauspielerin, Regieassistentin und Sekretärin tätig. Seit 1975 lebt sie als freie Schriftstellerin in Wien.

“Wie kommt das Salz ins Meer” war ihr erster Roman. Er war ein Bestseller; innerhalb eines Jahres erlebte das Buch die 15.Auflage.

ZU DIESEM BUCH

Brigitte Schwaiger ist ein sensibles Geschöpf, und hinter ihrem Bericht vom

Zwangsläufigen Scheitern einer Ehe, hinter ihrer Schilderung einer in Klischees und Phrasen erstarrten Umwelt steckt ein verzweifeltes Bedürfnis nach echten Regungen, nach Gefühl, nach Wärme, nach Liebe - ein Bedürfnis, das sich als desto unerfüllbarer erweist, je gnadenloser sich die Erfüllung konsumgesellschaftlicher Scheinbedürfnisse ihrer Romanheldin aufgedrängt wird.

Niemand, am allerwenigsten ihr Ehemann, versteht sie, niemand kann sich ihre abweisende Verschlossenheit erklären, ihre Aufsässigkeit, ihre Undankbarkeit. Wo sie doch alles hat, was man sich nur wünschen kann! Ihr Pech ist, daß sie sich das alles nicht wünscht.

Gibt es keinen Ausweg aus dieser Trostlosigkeit, keinen Ausbruch? Es gibt ihn nicht. Es gibt nur die Wahrnehmung dessen, was die anderen nicht wahrhaben wollen. Unmittelbar nachdem die traurige Heldin sich darüber klargeworden ist, daß ihre Ehe nichts taugt, vermerkt sie: “Mutter ist froh, daß ich eine gute Ehe führe.” ... Aber da kommt noch etwas hinzu: ein trockener, alles eher als harmloser Humor, der unter dem Deckenmantel einer geradezu infamen Scheinheiligkeit um so spritziger zusticht ... Wahrscheinlich liegt in ihrer erstaunlichen Fähigkeit, Charaktere und Konflikte vom Sprachlichen her zu erfassen und zu präzisieren, Brigitte Schwaigers spezifische Stärke.

Sie hat nicht dem Volk aufs Maul geschaut, sondern dem Mittelstand auf den Mund, und was dabei herauskommt, ist auf amüsante Weise vernichtend, ist sozialkritischer als absichtsvolle Sozialkritik jemals sein könnte, und bezeugt einen produktiven Scharfblick, der zu den schönsten Hoffnungen auf allerlei Häßliches berechtigt.

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DER INHALT

Der Roman beginnt mit dem Stichwort “Gutbürgerlich”. Die Hauptperson ist genauso im gutbürgerlichen Milieu aufgewachsen wie Brigitte Schwaiger. Beide studierten Germanistik und wohnten in Linz.

Das Buch nimmt eben vor der Hochzeit der Ich-Erzählerin seinen Lauf. “Sie soll sich gefälligst chic anziehen, immerhin ist es ihre Hochzeit, und die hat man im Leben nur einmal!” Großmutter verlangt von ihr nicht viel, nur gutbürgerlich sollte sie sein. Dem Leser vermittelt sie jedoch das Gefühl nicht heiraten zu wollen, das sie es nur tun wird, um ihrer Eltern und Großeltern Wille. Auch zu Rolf, Ihrem zukünftigen Ehemann sagt sie vor der Trauung, das sie nicht sicher ist, ob sie reif genug sei den Bund der Ehe zu schließen. Sie will sich einfach nicht mehr nach den gutbürgerlichen Normen richten. Doch Rolf meint, “Ich pflege bei dem zu bleiben, was ich mir vornehme” ; er hat einfach nur Angst, seinen Ruf als angesehener Mann in der Gesellschaft zu verlieren. Für ihn scheint alles perfekt zu sein. Rolf ist Diplomingenieur und ein idealer Schwiegersohn, im eigentlichen Gegensatz zur Ich- Person, die keinen Beruf hat. Ihre Aufgabe nach der Hochzeit wird sein, das sie sich um ihren Mann kümmert. Mit Leib und Seele. Sie hat dafür zu sorgen, das er ein gepflegtes Zuhause vorfindet wenn er von der Arbeit kommt, und sie muß ihn lieben. Er bringt das Geld nach Hause, sie erledigt den Rest. Einfach gesagt: sie ist jetzt Hausfrau.

Während der Hochzeitsfeier denkt sie an Albert, und wie schon es wäre jetzt nicht neben Rolf sondern neben ihm zu sitzen. Mit den beiden hat sie auch ihre Jugend verbracht. Im eigentlichen mag sie Albert lieber, hat ihn immer lieber gemocht, nur jener ist leider schon verheiratet, mit Hilde. Sie beobachtet ihn, und am Liebsten würde sie all dem entfliehen. Doch es ist zu spät. Sie hat “Ja” gesagt vor dem Priester und “Nein” gedacht: Sie hat gelogen.

Die Hochzeitsnacht würde sie am liebsten alleine verbringen. “Gib die Hoffnung nicht auf das er vielleicht doch noch einschläft bis du mit dem baden fertig bist”. Unwillig mit Rolf zu schlafen, versucht sie in sanft abzuweisen, doch sie schämt sich für ihre Gefühle. Die Angst ist groß, ein Nein auszusprechen, doch die Schuld hat sie auf sich geladen, als sie es doch tut. Vielleicht hilft er ihr morgen, das sie diese Schuld aufteilen und allmählich freier werden und wieder atmen können, miteinander.

Auf der Hochzeitsreise in Italien denkt sie zurück an ihre Kindheit, wie unbeschwert schön es damals war. Mit Sehnsucht erinnert sie sich an ein kleines, einfaches, unbekümmertes Mädchen. Doch das ist jetzt vorbei, Rolf verhält sich wie ein Lehrer zu ihr und kritisiert sie andauernd. Behandelt sie, als wäre er etwas Besseres. “Nein, nein, sagte er, um mit dir über Politik zu reden, da mußt du erst reifer werden!” Auch mit der Aussage “befaß

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dich mit der Gegenwart, werde endlich erwachsen” bezeugt er nur, das sich der Schranke noch weiter zwischen die beiden schiebt.

Die zwei Wochen in Italien versucht sie krampfhaft die Ursache ihrer heutigen Probleme zu finden. Früher sah man in ihr die Tochter eines Arztes, wurde immer gut versorgt, vielleicht auch ein bißchen zu sehr verwöhnt. Als sie das Studium vorzeitig beendete, kam Rolf als Vaterersatz in ihr Leben. Die Heirat mit Rolf war die letzte Chance um Status zu erlangen.

Zurück in Österreich kümmert sie sich um den Haushalt. Sie wird nicht als Mensch angesehen sondern als Frau eines Diplomingenieurs. Mit Freude denkt sie zurück an die Zeit, als ihr Leben noch in Ordnung war, als sie Medizin studierte, weil ihr Vater sich das von ihr erwartete. Doch vor dem menschliche Körper versagte sie. Bevor sie Rolf traf studierte sie Germanistik und Jura, der aber meinte, sie solle besser “etwas Weibliches” tun, wie zum Beispiel Sekretärin. Aber der Ehrgeiz fehlte ihr.

Mittlerweile haßte sie Rolf, schämte sich für ihn, doch sie wußte nicht was sie tun sollte.

Ihre Familie war immer sehr wichtig im Leben dieser Frau. Die Großmutter hat immer versucht, sie ins Klosterinternat zu stecken, da ihre Großeltern sehr traditionsbewußt und religiös waren. Sie erfuhr, das ihr Vater im Krieg ein Lazarett an der Front leitete und das sie noch immer sehr stolz auf den Besitz eines Exemplars von Hitlers “Mein Kampf” waren.

Eines Tages kommt Rolf mit einem jungen Hund namens Blitz nach Hause, doch im eigentlichen Sinn ist der Hund nur ein Kinderersatz. Irgendwie will sie kein Kind von ihm. Fühlt sich nicht wohl bei dem Gedenken, das Rolf das Kind vielleicht auch so erziehen würde wie den Hund. Er macht das mit Gewalt, weil... “bis so ein Vieh Stubenrein ist, heißt es nachhelfen. Verstehst du nicht, das er parieren muß ? Das geht nicht anders.” Ansichtssache.

Eines Abends gibt es ein Essen mit Albert und Hilde. Zwischen Albert und der Ich- Erzählerin herrscht eine seltsame Spannung, die aber auf keinen Fall negativ aufzufassen ist. Im Laufe des Abends haben sie des öfteren intensiven Blickkontakt, eine unbeschreibliche Anziehung wirkt auf diese unglücklichen Seelen ein. Am Ende des Abends zählt Rolf alle positiven und negativen Aspekte auf, die ihm an ihr stören. Einer der wichtigsten Punkte ist auf jeden Fall wieder der unerfüllte Kinderwunsch Rolfs.

Es dauert nicht mehr lange bis sie sich in eine wildes Verhältnis mit Albert anfängt . Sie fühlt sich seit langem wieder mal total ausgeglichen und glücklich. Auch Rolf, der von all dem natürlich nichts weiß ist froh über die plötzliche Veränderung seiner Frau. Immer wenn sie mit Blitz spazieren geht begegnet sie Albert, und mit ihm wird der Waldspaziergang fortgesetzt. Bald kommen sie sich auch sexuell näher, doch sie fühlt sich noch immer ein wenig in sich selbst zurückverbannt. Wenn sie zu Albert geht,

sagt sie ihrem Gatten, das sie zu Karl, einem guten Freund geht. Er ist Lehrer und setzt

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sich mit seiner ganzen Kraft für Kinder ein. Durch seinen Tatendrang hat er jedoch auch Probleme in der Schule weil er ganz offen die Mißstände kritisiert. Oft geht sie auch wirklich zu Karl, der ihr dann seine Gedichte und Geschichten vorliest. Eigentlich wäre er lieber Schriftsteller, aber soweit hat er es leider nicht geschafft. Vielleicht ist da auch seine Alkoholabhängigkeit Mitschuld. Die Verwandten der Ich-Person mögen Karl nicht.

Ihre Eltern glauben, das sie eine gute Ehe führt, so auch als ihr Vater meint, das sie Erwachsen geworden sei. Früher wäre sie wie “aufgewirbelter Sand im Stürmischen Wasser” gewesen, im Gegensatz zu jetzt. wo das Wasser klar ist und der Sand sich gesetzt hat.

Einmal ist der Tag gekommen, an dem sie ihre Mutter fragte, ob alle Männer so wären wie Rolf. Sie brauchte eine erfahrene Person die ihr Rat gebe, denn sie wußte nicht mehr weiter. “Männer machen immer Veränderungen durch.”

Eine Welt brach für die Erzählerin zusammen, als Rolf im Versuch dem Hund irgend etwas unnötiges beizubringen, Blitz versehentlich in ein Auge schoß. Der Hund wird blind. Rennt gegen Mauern und versucht, indem er sein Auge an Gegenständen und Personen reibt das Augenlicht wiederzuerlangen. Rolf beschließt, daß der Hund getötet werden müsse, da er nur noch Probleme macht. Erwarteterweise flippt sie aus und die ganze Aktion endet in einem Hysterischen Anfall. Blitz war der einzige der sie verstand, er war ihr Schicksalsgenosse. Sie liebte ihn. Rolf kommt nicht zurecht mit ihrer Reaktion und schlägt sie ins Gesicht. Ab diesem Zeitpunkt ist es aus, sie kommt nicht mehr zurecht mit ihrem Leben. Den letzten Rest gibt ihr Albert, als er meint er will seine Ehe wegen ihr nicht aufs Spiel setzten. Sie ist enttäuscht wie nie zuvor, fühlt sich ausgenutzt, benutzt vom ersten Tag. Aus dieser Gefühlslage heraus beichtet sie Rolf von ihrer Untreue. Auch ihm geht es jetzt schlecht. Er hätte sich das nie gedacht von seiner Frau. Nie.

Die einzige Angst, die Albert hatte war, ist das er hoffte, daß niemand es Hilde sagen wird. Es herrschte totales Chaos.

Als sie Hilde nach einer Feier nach Hause führt nennt sie sie im betrunkenen Zustand Hure und eine Ehebrecherin. Sie schämt sich, fühlt sich noch einsamer und manchmal verlangt sie nach Blitz, dem einzigen Lebewesen, dem sie Vertrauen konnte. Die Ehe wird immer schlechter und auch ihr seelischer Zustand ist äußerst bedenklich. Sie wird Valiumsüchtig und spielt immer öfter mit dem Gedanken sich das Leben zu nehmen.

“Rolf hat viele Rasierklingen. Einen Eimer holen, den Arm hineinlegen, dann kommt er heim und findet seine Frau teils neben, teils im Eimer.” So auch als sie versucht sich ein Beispiel an Alberts und Hildes Ehe zu nehmen. “Ja, ich bin so dumm! Ich werde eure Spielregeln nie kapieren. Und im Winter kommt eine trübe Zeit, vielleicht bringe ich mich um.” Doch eine innere Stimme hält sie immer wieder zurück. Mann bringt sich nicht um, nichteinmal alte, kranke Leute, die nichts mehr mitbekommen bringen sich um!

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Wegen unergründlichen Beschwerden besucht sie den Arzt, doch sie hat den leisen Verdacht einer Schwangerschaft. Aber sie will es nicht einsehen, sie darf nicht schwanger sein! Kein Kind in diese brutale Welt! Alles, nur das nicht! Kurze Zeit später erfährt sie, daß sie seit zwei Monaten ein Kind unter ihrem Herzen trägt. Albert faßt den Entschluß den Schwangerschaftsabbruch selbst vorzunehmen, weil es sein Kind ist. Sie sieht Ralf und Albert als Mörder ihres Kindes und ihres Hundes. Sie bekommt immer mehr Angst vor Menschen. So auch als sie dies dem Psychiater erzählt: “Also, der Mann, den ich liebe, hat mein Kind umgebracht, mit einem Mann, den ich nicht ausstehen kann, bin ich verheiratet, der hat meinen Hund eingeschläfert, und ich will nicht mehr Leben, weil ich mich selbst nicht mehr ausstehen kann, das kribbeln unterm Kopf, wie Käfer zwischen Schädeldecke und Hirnhaut, und morgens wache ich auf, weil mein Herz unter einer Klaue zuckt, tagsüber möchte ich am liebsten irgendwo unter einem Teppich liegen, nachts wünsche ich mir nichts sehnlichster als einzuschlafen und nie mehr aufzuwachen, und ich schlafe so tief, daß ich erschrecke wenn ich plötzlich wieder da bin, weil das Herz so zuckt, und ich schwitze, sehen sie, ich transpiriere.” Den Gang zum Psychiater findet Rolf überflüssig. Er meint, sie brauche mehr Willensstärke und weniger Selbstmitleid. Als ihre Mutter das hört, schämt sie sich und will mit allen Mitteln verhindern, daß irgend jemand erfährt, was für eine Tochter sie hat.

An einem Dienstag kündigt er ihre Scheidung an. Sie weiß, daß sie Rolf verlassen muß, aber sie hat Angst vor dem Alleinsein. Immer wieder kommt die Frage in ihr auf wieso, sie ihn damals überhaupt geheiratet hat. Wahrscheinlich weil sie immer gern dazugehören wollte Alles war nur Schein gewesen. Vor dem Linzer Landesgericht wird die Ehe offiziell geschieden. Sie nimmt alle Schuld auf sich. Nach der Scheidung führt sie Rolf mit dem Auto nach Hause. Ein unbeschreibliches Gefühl kommt in ihr Hoch. Sie spürt etwas, etwas ganz vertrautes, doch sie kann es nicht recht einordnen, will es nicht einordnen. Sie liebt ihn immer noch, jetzt wo sie es nicht mehr muß. Sie möchte, daß er stehenbleibt und sie ganz zärtlich küßt. Sie hat ihn nicht gehaßt, sondern nur das, was sie aus ihm gemacht haben.

Rolfs Mutter wird jetzt bei ihm einziehen und für ihn sorgen. Sie selbst will wieder bei ihren Eltern wohnen und arbeiten. Irgend etwas anständiges “etwas Weibliches, aber doch etwas wofür sich meine Eltern nicht schämen müssen.

Monate später, als sie in einem alten Fotoalbum blättert findet sie sich selbst als lachendes Baby und als kleines Mädchen wieder. Bilder ihrer Erstkommunion wecken Erinnerungen An eine längst vergessene Zeit. Damals hat sie nicht alles gebeichtet und fürchtete Gott ab diesem Zeitpunkt, während andere Kinder ihn liebten. Fotos von ihrem Kinderwagen geben ihr jetzt den Eindruck, las habe sie damals schon Langeweile versprüht. Wieder erinnert sie sich an die Stimme des Vaters, dem es immer gelang, sie ohne Widerspruch zu fotografieren. Alles war nur ein Trick.

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PKROBLEMATIK

Das Thema ist die Gutbürgerlichkeit.

Die Verwandten der Hauptperson finden nur die Gutbürgerlichkeit wichtig.

Weitere Themen sind die Unentschlossenheit und die Bequemlichkeit der IchPerson. Sie weiß nämlich nicht was sie genau will und wählt immer den einfachsten Weg.

Das Thema ist durch die Zeit beeinflußt. In der Zeit, als das Buch geschrieben wurde erkannte man das Bedürfnis einer guten Ausbildung auch für Mädchen. In “Wie kommt das Salz ins Meer” zeigt man wie unglücklich man werden kann, wenn man keine richtige Ausbildung hat.

CHARAKTERE

Die Ich-Person

Ihr Name wird in dem Buch nicht genannt. Sie ist immer geneigt, den einfachsten Weg zu wählen. Obwohl sie intelligent ist, hat sie ihre Ausbildung nie beendet. Von niemandem wird sie als Person gesehen, nur als Tochter eines Arztes oder Frau eines Diplomingenieurs.

Rolf

Er ist gutbürgerlich und liebt die Ich-Person nicht wirklich, er will nur heiraten weil dies zu seinem Lebensstiel gehört. Er hat oft eine kühle, abweisende, vor allem besitzergreifende Art, die ganz deutlich beim Umgang mit dem Hund zu sehen ist.

Albert

Er hat ein Verhältnis mit der Ich-Person, aber er liebt sie auch nicht richtig. Später läßt er sie im Stich, weil ihm seine Familie mit den drei Kindern doch wichtiger ist. Anscheinend brauchte er nur etwas Abwechslung.

Karl

Er ist ein guter Freund der Ich-Person, aber er wird von ihrer Familie nicht akzeptiert. Sie war seine große Jugendliebe, doch diese blieb immer unbeantwortet. Er ist Alkoholiker und versucht sich später als freier Schriftsteller.

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Großmutter

Sie ist sehr traditionsbewußt und religiös. Sie hat immer versucht die Ich-Person ins Klosterinternat zu stecken. War eine sehr hilfsbereite, fleißige Frau. Jeder mochte sie.

Mutter

Sie wird genauso wie ihre Tochter als Frau eines wichtigen Mannes gesehen. Sie ist auch sehr gutbürgerlich. Sorgt und pflegt ihren Mann. Sie liebt ihn sehr.

Vater

Er wird als wichtigste Person angesehen. Bei ihm muß immer alles stimmen.

Wollte, daß seine Tochter in seine Fußstapfen steigt, und auch Medizin studiert.

Eigene Meinung

Es war ein sehr trauriges Buch. Es fing traurig an und endete sehr traurig. Aber es war doch ein schönes Buch. Es war sehr gut erzählt.

Weitere Werke von B. Schwaiger “Wie kommt das Salz ins Meer” war ihr erster Roman. Er war ein Bestseller; innerhalb eines Jahres erlebte das Buch die 15.Auflage.

1978 erschien “Mein spanisches Dorf”, ein Sammelband Prosa und Lyrik, in dem sie sich mit ihrer Kindheit und Jugend in der steirischen Provinz auseinandersetzt. 1980 entstand ihr zweiter Roman “Lange Abwesenheit”. Er beschreibt ihre gestörte Vaterbeziehung.

Auch diese Werke waren Puplikumserfolge, aber ihre Theaterstücke zum Beispiel “Nestwärme”, ihre Hörspiele zum Beispiel “Murmeltiere” und ihre Einakter zum Beispiel “Die Klofrau” blieben ziemlich unbekannt.

In “Wie kommt das Salz ins Meer” gibt es viele Biographische Tatsachen.

7 von 7 Seiten

Details

Titel
Schwaiger, Brigitte - Wie kommt das Salz ins Meer?
Autor
Jahr
1999
Seiten
7
Katalognummer
V104804
ISBN (eBook)
9783640031108
Dateigröße
343 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schwaiger, Brigitte, Salz, Meer
Arbeit zitieren
Lisa Steiner (Autor:in), 1999, Schwaiger, Brigitte - Wie kommt das Salz ins Meer?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104804

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