Ein Söldnerleben im dreissigjährigen Krieg


Seminararbeit, 2001

22 Seiten, Note: akzeptiert


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Tagebuch
2.1.1 Die Entstehung und Publikation des Buches
2.1.2 Der Inhalt
2.1.3 Einige Vergleiche
2.2 Der Söldner und die Religion
2.3 Die Beziehung zu seinen Mitmenschen

3. Schlussbemerkungen

4. Bibliographie

1. Einleitung

Selbstzeugnisse aus der frühen Neuzeit: Oftmals wurden sie verfasst von Menschen, welche in der sozialen Ordnung eher oben standen, was nicht zuletzt auch damit zusammenhängt, dass das Erlernen von Schreiben und Lesen für die unteren Schichten kaum in Frage kam.

So sind die Verfasser von Tagebüchern, Briefen, Aufzeichnungen und dergleichen zumeist Adelige, Politiker, Geistliche, Künstler, Geschäftsleute oder anderweil privilegierte Zeitgenossen.

Auch in den Geschichtsbüchern und -lehrmitteln wird vor allem über die „Grossen“ berichtet, über diejenigen, welche Entscheidungen fällten, Kriege führten, Ländereien verwalteten, predigten oder irgendwelche Dinge taten, welche für ihre Zeit ungewohnt waren.

Doch diese Menschen repräsentieren nicht die Lebenswelt des Volkes allgemein. Umso interessanter ist es, aus dem Munde, respektive aus der Feder, eines „einfachen“ Zeitgenossen etwas über die Zeit aus seiner Optik und sein Leben zu erfahren. Wie sieht denn beispielsweise die Lebenswelt der „unteren“ Schichten in der frühen Neuzeit aus? Derjenigen Menschen also, welche oftmals all ihre Kräfte einsetzen mussten, um nur schon ihre Existenz zu sichern und welche einen Grossteil der Bevölkerung ausmachten?

Im Rahmen des Geschichtsseminars mit dem Titel „Egodokumente der frühen Neuzeit“ beschäftigte ich mich mit einem Selbstzeugnis, welches einen wunderbaren Einblick aus der Optik der „einfachen“ Leuten gewährt und absolut einmalig ist: Dem Tagebuch eines einfachen Söldners1.

Die Söldner waren die eigentlichen Hauptakteure des Dreissigjährigen Krieges. Am Ende des Krieges hielten die Deutschen etwa 70'000 Mann unter Waffen, ihre Gegner derer etwa 140'000 Mann. Es waren die Söldner, welche in Scharen durch Europa zogen und nicht nur Krieg, Elend und Zerstörung brachten, sondern auch selbst erleiden mussten. Die menschlichen Verluste waren enorm und die Überlebenschancen dementsprechend gering.

Und doch hat ein Söldner 25 Jahre lang gekämpft und auf seinen Wegen kreuz und quer durch Europa viel gesehen und erlebt. Und, für uns bedeutsam: Er war des Schreibens mächtig und verfasste während seinem 25’000 Kilometer langen Weg ein Tagebuch, welches einen faszinierenden und einzigartigen Einblick in diese „düstere“ Zeit aus der Perspektive eines Menschen beschreibt, welcher in der sozialen Ordnung eher unten stand.

Wer war dieser Mann, der dafür bezahlt wurde, andere zu töten, und was trieb ihn dazu? Was sind die Freuden und Leiden eines Kriegers, welcher ein Vierteljahrhundert lang ohne festen Wohnsitz durch Europa zieht, welcher mal für die einen, dann wieder für die anderen kämpft? Inwiefern bestätigen seine Äusserungen die schon bekannten Tatsachen? Wie stand er zur Religion, und wie ist das Verhältnis eines mordenden Kriegshandwerkers zu seinen Mitmenschen?

Im folgenden soll versucht werden, die Lebenswelt dieses Menschen ein bisschen genauer zu beleuchten und die obgenannten Fragen zu klären.

In meinen Ausführungen begegne ich seinen Aufzeichnungen mit einer relativ breiten Fragestellung, selbst Herkunft und Echtheit der Quelle werden zum Thema. Dies anerbietet sich deshalb, weil gerade der Verfasser selbst über eine Vielzahl von Gedanken, Ereignissen und Beobachtungen berichtet.

Eine kurze Zusammenfassung des Inhalts scheint mir angebracht, um das Spektrum seiner Notizen aufzuzeigen und ein paar grundsätzliche Eigenheiten seines Schreibstils und seiner Betrachtungsweise vorwegzunehmen.

„Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg“2 beinhaltet die Aufzeichnungen des Söldners in wörtlicher Abschrift (Originalfassung) und in standardsprachlicher Textform („Übersetzung“) in leicht verständlichem Hochdeutsch. Nebst der Einleitung beinhaltet das Buch auch tiefergehende Anmerkungen und Reflexionen bezüglich Interpretation und Gehalt des Geschriebenen. Als weitere Hauptquelle diente mir ein Aufsatz3 von Peter Burschel, in welchem die Aufzeichnungen des Söldners ebenfalls in einem breiten Kontext aufgegriffen und interpretiert werden.

2. Das Tagebuch

2.1.1 Entstehung und Publikation des Tagebuches

Der Söldner machte sich während des Krieges Notizen auf lose Zettel, welche er offenbar nach Beendigung des Krieges in ein selbstgemachtes Büchlein abschrieb. Dafür spricht das relativ einheitliche Schriftbild. Aufgrund dessen und der Sprache lässt sich schliessen, dass er über eine Schulbildung verfügte, aber eher wenig schrieb, denn eine gewisse Schwere und Ungelenkbarkeit betreffend seiner Sprache ist unverkennbar.4 Persönliche Umstände erwähnt der Verfasser nicht, seine Heimat, Geburtsort, allfällige Geschwister, die Eltern sowie auch seinen eigenen Namen bleiben unbekannt und geben Anlass zu Spekulationen..

Auch über die genaue Entstehungsgeschichte des Tagebuches und die Überlieferung herrscht keine genaue Klarheit. Ein auf dem Buchrücken verfasstes Exlibris verweist auf die Bibliothek eines Predigers namens Gottlieb Ernst Schmid (1727-1814). Die preussische Staatsbibliothek erwarb vermutlich 1803 mehrere Bände seiner Sammlung, und da sie gerade in einer Krise steckte und über jeden Neuerwerb froh war, nahm sie auch dieses handgeschriebene Tagebuch in ihren Bestand auf.5

Danach dürfte das Buch als Sammlerstück in die Hände eines Bibliothekars namens Schmid gekommen sein, dessen Frau mit Armeeangehörigen, welche an Erinnerungsstücken aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges interessiert waren, Kontakt pflegte.

Es ist davon auszugehen, dass der Verfasser bei der Entstehung seiner Notizen keinen bestimmten Adressaten ins Auge fasste, was zur Folge hatte, dass er wirklich das schrieb, was ihn beschäftigte und keinerlei Rücksicht auf irgendwelche Konformitäten und allenfalls gestellten Erwartungen nahm.

Jan Peters, der Herausgeber des Tagebuches, entdeckte diese einzigartige Quelle, welche bis anhin noch nicht ausgewertet wurde, in den Handschriftenbeständen der Staatsbibliothek preussischen Kulturbesitz in Berlin, und wertete sie mit einem Team von Fachkräften aus.

An der Echtheit der Quelle bestehen offenbar keine Zweifel, jedenfalls haben weder Peter Burschel6 noch Jan Peters7 diesbezüglich Skepsis geäussert.

2.1.2 Der Inhalt

„Hier läuft der Rhein durch den Bodensee. Von Lindau nach Bregenz, nach Maienfeld, über die Steige nach Graubünden, nach Chur, die Hauptstadt in Graubünden. Sie reden schon Welsch, ist lauter Berg und Tal.“8

Mit diesen Worten beginnt der Söldner sein Tagebuch im Jahre 1624, wobei anzumerken ist, dass die ersten 11 Seiten seines ursprünglichen Werkes verloren sind. Vielleicht waren darauf sein Name und seine Herkunft vermerkt? Und noch auf der gleichen Seite beschreibt er wie er in den Dienst der venezianischen Armee eintritt; von seinem Leben als Zivilisten erfahren wir nichts. Im weiteren beschreibt er Leid und Freuden seines Lebens, berichtet von Landschaften, von deren Eigenheiten, vom Klima. Mit geradezu minutiöser Genauigkeit notiert er die Ortschaften, so dass sich eine relativ genaue Karte seiner Reisen anfertigen liess. Und es waren derer vieler, welche er zu Gesicht bekam, denn kaum ein Tag verging, ohne dass er nicht in einem anderen Dorf, in einer anderen Stadt ankam.

Er berichtet über seine familiären Umstände, über Geburt und Tod seiner Kinder, über aussergewöhnliche Ereignisse und natürlich über seine kriegerischen Erlebnisse und Schlachten.

All dies tut er auf eine nüchterne, irgendwie fast gleichmütige Art und Weise. Den Tod seines ersten Kindes kommentiert er beispielsweise mit den Worten: „...Damals ist mein Weib niedergekommen, aber das Kind ist noch nicht geburtsreif gewesen, sondern alsbald gestorben. Gott gebe ihm eine fröhliche Auferstehung.“9 Keine speziellen Worte der Trauer, kein Staunen über die Geburt, kein Aufschrei des Schmerzes. Überhaupt sind in seinen Aufzeichnungen Beschreibungen seiner Befindlichkeit, seines psychischen Wohlergehens sowie über moralische oder ethnische Themen spärlich oder gar nicht vorhanden. Will man darüber etwas erfahren, so muss man seine Notizen sehr genau lesen.

Seine Aufzeichnungen wiederspiegeln das Leben eines Menschen, welchem Begriffe wie Heimat, wirtschaftliche und soziale Sicherheit sowie auch Frieden fremd sind. Die Unbeständigkeit ist das Einzige, was ihn mit Sicherheit ständig begleitet, und darauf verlässt er sich im Laufe der Jahre immer mehr. Dies wirkt sich natürlich auch auf den Schreibinhalt seiner Aufzeichnungen aus. Schreibt er zu Beginn seiner Aufzeichnungen noch mit wachem Auge und regem Interesse über die Eigenheit von Landschaften und Ackerbau, so beschränkt er sich gegen Ende seiner Aufzeichnungen immer mehr auf die Berichterstattung bezüglich sich selbst.

Es scheint fast so, als liesse der Alltag eines Söldners, die Allgegenwart des Todes und die Anstrengungen der Märsche nicht sehr viel Platz für moralische Gedanken, für Reflexionen beispielsweise bezüglich Sinn und Unsinn des Krieges.

2.1.3 Einige Vergleiche

Bevor ich explizit auf die Lebenswelt des tagebuchschreibenden Söldners zu sprechen komme, möchte ich ein paar Vergleiche und Beispiele zwischen seinen Aufzeichnungen und anderer, themenbezogener allgemeiner Literatur aufzeigen. Bestätigt diese generell seine Äusserungen, oder ergeben sich da Ungereimtheiten?

So ging ich der Frage nach, warum sich ein Mensch für das Söldnerleben entscheidet und ob sein Handeln politisch oder religiös motiviert war. Begriffe wie Vaterland, Reich und Heimat, welche bei kriegerischen Tätigkeiten seit dem 18. und 19 Jahrhundert oft als Kriegsgrund oder -Motivation genannt werden, spielten im frühen 17. Jahrhundert kaum ein Rolle. Ausländische Soldaten kämpften in deutschen Heeren, deutsche Söldner kämpften mit ausländischen Verbänden gegen die „eigenen“ Leute, eine nationale Bindung und nationales Bewusstsein waren nicht vorhanden. Bei einem bayrischen Regiment wurden bei einer Musterung 1644 insgesamt 16 Nationalitäten festgestellt.

Und unser Söldner beschreibt seinen Einzug in die venezianische Armee denn auch kurz und bündig: „Hier habe ich mich von den Venedigern anwerben lassen, in ihren Dienst.“10 Grund für den Eintritt in eine venezianische Kompanie dürfte wohl die wirtschaftlich missliche Lage gewesen sein, denn zum Zeitpunkt des Eintritts war er schon seit einigen Wochen -von Deutschland nach Italien wandernd- unterwegs und sein Erspartes neigte sich wohl dem Ende zu.

Söldner wurden oft in Städten und Dörfern auf den Hauptplätzen angeworben, wobei der Werber, welcher den Armeen die Söldner zufügte, auch kräftig mitverdiente. Gegen Ende des Krieges wurde es aber immer schwieriger, geeignete Leute zu rekrutieren, so dass auch Hilfsmittel eingesetzt wurden, wie folgender Ausschnitt aus Brechts literarischer Aufarbeitung dieses Themas zeigt:11 "Ein Feldwebel und ein Werber stehen frierend.

Der Werber: Wie soll man sich hier eine Mannschaft zusammenlesen? Feldwebel, ich denk schon mitunter an Selbstmord. Bis zum Zwölften soll ich dem Feldhauptmann vier Fähnlein hinstelln, und die Leut hier herum sind so voll Bosheit, daß ich keine Nacht mehr schlaf. Hab ich endlich einen aufgetrieben und schon durch die Finger gesehn und mich nix wissen gemacht, daß er einen Hühnerbrust hat und Krampfadern, ich hab ihn glücklich besoffen, er hat schon unterschrieben, ich zahl nur noch den Schnaps, er tritt aus, ich hinterher zur Tür, weil mir was schwant: richtig, weg ist er, wie die Laus unterm Kratzen."

Die Probleme der Söldneranwerbung hat unser Söldner mit keinem Worte aufnotiert, auch über die zunehmend mangelhafte Ausbildung der Neulinge berichtet er nichts. Sei es, weil er es nicht als erwähnenswert empfand, sei es, weil er davon gar nichts mitbekam. Seine zweite Begegnung mit Werbern, von welchen er berichtet, beschreibt er so: „In diesem Jahr 1627 im April den 3. habe ich mich unter das Pappenheimsche Regiment zu Ulm lassen anwerben als einen Gefreiten, denn ich bin ganz abgerissen gewesen.“12 Hier kommt ganz klar die wirtschaftliche Not zum Ausdruck, welche wohl Hauptmotivation für einen erneuten Eintritt in die Kriegstätigkeit darstellte.

Den Armeen folgte meist ein langer Tross mit Versorgungsgütern und den Familien der Kämpfenden. So fielen auch die Angehörigen der siegenden Söldner oft gerade nach der Niederlage in die besiegte Stadt ein, um sie zu plündern. Alltagsgegenstände, Nahrungsmittel, Tiere und auch Menschen wechselten so ihre Besitzer. So schreibt auch unser Söldner bei der Erstürmung von Landshut: „Hier sind wir acht Tage lang stillgelegen, haben die Stadt ausgeplündert. Hier habe ich als meine Beute ein hübsches Mädelein bekommen, und 12 Taler an Geld, Kleider und Weisszeug genug.“13

Die Gefahr des Todes war allgegenwärtig; nebst den Kampfhandlungen waren auch Krankheiten und Seuchen eine ständige Bedrohung. So grenzt es wohl fast an ein Wunder, dass jemand 25 Jahre im Bereich dieser ständigen Gefahren überleben konnte, was unser Söldner teilweise auch mit leichter Ironie aufnotierte: „Aber in der Stadt, am Leibstädter Tor, bin ich zwei mal durch den Leib geschossen worden, das ist meine Beute gewesen.“14

Waren zu Beginn des Krieges noch Abenteuerlust und Romantisierung des Krieges Mitbestandteil der Motivation, Söldner zu werden, so war es gegen Ende des Krieges viel mehr die blanke Not, welche die Leute zu den Armeen trieb. Waffen mussten oft selbst mitgebracht werden, und da für eine Ausbildung kaum Zeit vorhanden war, kämpften viele, vor allem gegen Ende des Dreissigjährigen Krieges, mit einfachsten Mitteln.

Aber auch innerhalb der Armeen war das Leben nicht immer angenehm: Strenge Disziplin und Nahrungsmittelknappheit machten das Leben schwer, Aufstiegsmöglichkeiten bestanden für einen einfachen Fussknecht kaum. Selbst unser Söldner, welcher ja immerhin des Schreibens mächtig war, brachte es in seinen 25 Jahren nur zum Korporal. So berichtet er im Winter 1633 aus Straubing, als es extrem kalt war, von folgender Begebenheit, an welcher die strenge Disziplin zum Ausdruck kommt: „Weil es so kalt war, haben sich etliche in den Dörfern aufgehalten und sind den Regimentern nicht gefolgt, wegen der Kälte. So ist der Generalwachtmeister Kalle an solchen Ort gekommen, da er dann gefragt hat, was für Regimenter da liegen. Wie sie nun nichts konnten antworten, denn sie waren Lappländer, begehrte er von jeglichem Regiment einen, sie sollten ihn eskortieren. Laufen ihrer etliche heraus. Ach nein, spricht er, ich begehre nur von jedwedem Regiment einen. Das tun sie. Er aber, wie er sie zur Armee bringt, lässt sie alle 7 alsbald vor den Regimentern totschiessen, das war ihr Konvoi-Geld.“15 Unter Berücksichtigung all dieser Tatsachen sind manche Äusserungen im Tagebuch wohl ein bisschen verständlicher, und man gönnt es ihm geradezu, wenn er mal freudig schreibt: „gefressen und gesoffen, dass es gut heisst“!

2.2 Der Söldner und die Religion

Die Frühe Neuzeit war schon im Vorfeld des Dreissigjährigen Krieges geprägt von religiösen Spannungen und Differenzen. Religion -oder genauer gesagt die Konfessionen- spielten eine allgegenwärtige Rolle und waren ausschlaggebend für viele Konflikte. Dies nicht zuletzt auch deswegen, weil im Augsburger Religionsfrieden von 1555 nicht alle zu diesem Zeitpunkt existierenden Konfessionen Aufnahme respektive Akzeptanz gefunden hatten. Heinz Schilling bezeichnet die Konfessionen als "Agenten des internationalen Systems"16 und meint damit, dass keine politische Entscheidung nicht auch religiös gefärbt war. Allerdings ist Religion und Konfession nicht immer die Hauptmotivation. Auch andere, weltliche Gründe waren genauso ausschlaggebend für politische Handlungen.

Johannes Burkhardt geht in einem Artikel17 genau diesen Motiven nach und unterstellt sie den Hauptdarstellern des Theaters "Dreißigjähriger Krieg".

Demnach spielte die Religion für die Kriegshandlungen zwar keine dominierende Rolle, war aber dennoch Ausgangspunkt von einigen Konflikten.

Über mögliche Ursachen des Krieges äussert sich der Söldner nie, für ihn war der Krieg primär „Arbeitgeber“ und gab ihm Sicherheit bezüglich seiner wirtschaftlichen Lage. Gemäss seinen Aufzeichnungen kümmerte er sich auch nicht um die Kriegsgründe, egal ob sie nun politischen oder religiösen Ursprungs waren; darüber verliert er nicht ein einziges Wort.

Unser Söldner war ein gläubiger Mensch, was an verschiedenen Äusserungen zum Ausdruck kommt. So wünscht er all seinen Kindern und seiner ersten Frau, welche alle starben, jeweils „eine fröhliche Auferstehung“, was zwar mit der Zeit ein wenig abgedroschen wirkt, aber durchaus einen bedeutsamen Gehalt aufweist.

Die Kirche predigte zu dieser Zeit die Auferstehung im Paradies (oder in der Hölle...), und nichts schien dem einfachen Bürger erstrebenswerter als die Auffahrt ins ewige Paradies. So bedeutete der Tod denn auch nicht ein Abschied für immer, sondern „nur“ ein Abschiednehmen bis zum Zusammentreffen mit den Verstorbenen im „ewigen seeligen Leben“. Der Söldner beschreibt den Tod seiner ersten Frau folgendermassen (wobei er auch nochmals die ersten vier, ebenfalls gestorbenen Kinder erwähnt): „... Das Kind ist ihr aber unterwegs gestorben, und sie ist nach etlichen Tagen auch gestorben zu München im Spital. Gott verleihe ihr samt dem Kind und allen ihren Kindern eine fröhliche Auferstehung, amen. Denn in dem ewigen seeligen Leben wollen wir einander wiedersehen. So ist nun mein Weib samt ihren Kindern entschlafen.“18 Es folgt noch die Aufzählung der Namen der Verstorben, alle mit einem Kreuz versehen, und die abschliessende Bemerkung: “Gott gebe ihnen die ewige Ruhe.“19

Keine abgedroschenen Floskeln, sondern vielmehr die immense Bedeutung der Religion und des Glaubens sowie der Glauben des Söldners kommen hier zum Ausdruck. Durch diesen Glauben konnte die Schwere des alltäglichen Lebens und die alltäglichen Gefahren und Konfrontationen leichter ertragen werden, denn nach dem irdischen Dasein winkte das seelige, ewige Leben. Dass diesem Glauben eine ganz pragmatische Funktion zuteil war, liegt auf der Hand.

Gott findet jeweils bei den Todesfällen der Kinder respektive der Frau Erwähnung, sowie auch bei Vorkommnissen, bei welchen er übermässiges Glück hatte. So schreibt er nach einer besonders brutalen Schlacht: „Diesmal hat mich der Allmächtige sonderlich behütet, so dass ich dem lieben Gott höchlich dafür Zeit meines Lebens zu danken habe, denn mir ist kein Finger verletzt worden, da ansonsten kein einziger von allen, die wieder zum Regiment gekommen sind, ohne Schaden gewesen ist.“20 Gott war also auch die Erklärung für Ereignisse, welche aussergewöhnlich erschienen.

Aber Gott war nicht nur für ewiges Leben und Schutz zuständig, er war auch die richtende Instanz, welche verwerfliches Handeln bestrafte. So trug sich folgendes im Jahre 1635 in Löffingen zu: „Hier ist ein grosses Gewitter gewesen, jedoch haben drei Soldaten gespielt und sehr übel geflucht und geschworen. Da sind alle drei vom Donner erschlagen worden. Zwei waren stracks mausetot, der andere hat noch drei Tage gelebt, danach auch gestorben.“21

In der frühen Neuzeit waren Deutungen von Gewittern wohl alles andere als naturwissenschaftlicher Art und waren Anlass zu vielen Spekulationen. Unser Söldner verstand die Gewitter als Strafe Gottes und brachte sie in Zusammenhang mit den sträflichen Sünden seiner Söldnerkollegen: Fluchen, spielen (um Geld) und schwören. Respekt vor Gott kommt auch an anderen Stellen zum Ausdruck, auf welche ich nicht weiter eingehen möchte.

Vieles spricht dafür, dass der Söldner die Kirche und Gottesdienste besuchte, auch wenn er nie konkret darüber schreibt. Als er aber seinen Sohn, welchen er in Pflege gab, nach zwei Jahren wieder abholte, äusserte er sich: „Also habe ich meinen Sohn aus Ägypten geholt.“ An diesem Ausspruch manifestiert sich sein Vaterstolz und seine Vaterfreuden, und diese Metapher erscheint ihm derart aussagekräftig dass er sie gleich ein zweites mal, in leicht anderer Form, benutz: „Bin herzogen wie Joseph in Ägypten reiste.“22 (Diesmal beschreibt er, wie er seine kranke Frau und sein krankes Kind auf dem Pferde in sein Quartier holte.)

Es ist aber anzunehmen, dass sein Glaube eher aufs praktische beschränkt war, und er nicht allzu viel von die Erzählungen aus der Bibel hielt. So notierte er 1648 anlässlich des Friedensschlusses nach Kriegsende: „Im Jahre 1648 den 16. November ist das Freudenfest wegen des Friedens gehalten worden von den Bürgern, als wenn es Ostern oder Pfingsten gewesen wäre. In beiden Kirchen sind drei Predigten gehalten worden. Der Text ist gewesen aus dem 1. Buch Moses, aus dem 8. Kap., wie Noah nach der Sintflut aus der Arche ist gegangen und dem Herrn einen Altar baut und von allem reinen Vieh Brandopfer opfert.“23

Offenbar schien ihn den Friedensschluss nicht sehr zu erfreuen: Es waren die Bürger, welche feierten (er klammert sich aus), und er verglich das Friedensfest mit den wohl heiligsten Festigkeiten, Pfingsten und Ostern. Dafür hat er kein Verständnis, was aber auch nicht sehr verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass er nun erstens seine Arbeit verlor und zweitens durch die Erfahrungen seines fünfundzwanzigjährigen Söldnerdaseins wohl dem Friedensschluss eher misstrauisch begegnete.

Fast bin ich geneigt zu behaupten, dass die Frömmigkeit und der Glaube unseres Söldners nur soweit reichten, wie er selbst davon profitieren konnte. Denn der Söldner beging einige „Schandtaten“, ohne dass er sich Reflexionen oder Gedanken dazu aufnotierte. So raubte er beispielsweise zweimal -als er nicht verheiratet war- bei Plünderungen ein Mädchen, ohne dazu genaue Angaben zu machen. Auch erschien ihm das Morden und Plündern von Städten nicht einen nieder- geschriebenen Gedanken (bezüglich moralisch wertender Prüfung seines Tuns) wert, obwohl bekanntlich der Bibel 6. Gebot lautet: Du sollst nicht töten. Diese „schändliche“ Taten -morden, plündern, Frauenraub, saufen- konnte er offenbar sehr wohl mit seinem Glauben vereinbaren, denn nicht ein einziges Mal kommen in seinen Ausführungen Gewissensbisse oder allgemeine Reflexionen bezüglich seines Tuns zum Ausdruck.

2.3. Die Beziehung zu seinen Mitmenschen

Ein Leben als Söldner bedeutete ständig unterwegs zu sein, von einem Ort zum nächsten ziehend, sein Leben ohne feste Strukturen zu verbringen. Wie bereits erwähnt: Die Unbeständigkeit war das einzige, was beständig war. Ich nehme an, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen unter diesen Umständen besonderer Art waren, nicht zuletzt auch wegen der Allgegenwart des Todes. In der Folge möchte ich einen Blick auf die zwischenmenschlichen Beziehungen unseres Söldners werfen.

Er berichtet zu Beginn seiner Aufzeichnungen von einem deutschen Kameraden namens Christian Kresse24, mit welchem er zusammen in Italien über ein Jahr lang gemeinsam gekämpft und gearbeitet hatte, und mit dem er den Heimweg nach Deutschland beschreiten wollte. Es ist anzunehmen, dass zwischen den beiden eine relativ tiefe Bindung bestand. Es ist die einzige Textstelle, in welcher er das Wort „wir“ gebrauchte im Sinne von „ich und ein Mitmensch“. Ansonsten gebrauchte er „wir“ nur als Bezeichnung für das Regiment oder andere grosse Verbände, denen er angehörte. Selbst von Reisen mit seiner Frau berichtete er nicht in der „Wir- Form“ sondern schreibt beispielsweise „ich und mein Weib“ (oder betreffend Heirat: „zu Pforzheim habe ich Hochzeit gehalten...“)25.

Der Tod seines Kameraden -er stürzte am Gotthardpass tödlich ab- hatte den folgenden Eintrag zur Folge: „Wenn einer einmal fällt, so ist er hin, und wenn er tausend Menschen wert wäre. So habe ich meinen Kameraden verloren, weiss auch noch nicht, wo er hingekommen ist.“26 Es war dies eine der wenigen Bekanntschaften, welche er mit vollständigem Namen erwähnte. Überhaupt fanden Personen in seinen Notizen oftmals dann Erwähnung, wenn sie gemeinsam gut und viel getrunken haben: „Hier haben wir einen Lautenmacher angetroffen, ein guter deutscher, hat uns manchen guten Trunk bezahlt.“27 Auch beim Zusammentreffen mit seinem Vetter wurde gemeinsam kräftig getrunken: „Hier habe ich einen Vetter angetroffen, mit Namen Adam Jeligan, ein Glockengiesser. Mit dem habe ich das eine Pferd versoffen. Haben uns recht lustig gemacht, drei Tage lang.“28 Oder auch kurz und bündig: „Im Jahre 1639 ist mein Fähnrich lustig gewesen und ich.“29 Was wohl soviel bedeutet, dass die beiden sich gut verstanden und des öftern zusammen getrunken haben.

Der Alkohol schien ihm bei den Bekanntschaften und Geselligkeiten eine wichtige Rolle zu spielen, was nicht weiter erstaunt, da die Freuden in seinem Leben wohl eher kärglich gesät waren und der Alltag hart war.

Erwähnen tut er aber sehr oft die Namen seiner Vorgesetzten, für die er wohl Bewunderung hegte. Diejenige Person, der er am meisten Zeilen widmete, war einer seiner Vorgesetzten: „Hier hat mein Hauptmann Dietrich Hesse mir gutes getan, [...] Dieser Hauptmann hat mir lassen zu geben Essen und Trinken, wenn ich gekommen bin. Gott verleihe ihm ein langes Leben, er ist von Arnstadt aus Thüringen, heisst Dietrich Hesse.“30 Es ist dies mit Abstand die detailierteste Erwähnung eines Menschen ausserhalb der Familie, und es stellt sich die Frage, ob die Sympathie des Söldners aus dem Umstand rührte, dass ein Vorgesetzter ihn, den einfachen Söldner, am selben Tische essen liess (Bewunderung), oder ob sich die beiden wirklich auch im zwischenmenschlichen Bereich sehr gut verstanden. (Auffällig ist auch, dass er hier nichts von gemeinsamen Saufgelagen schreibt, was eine Ausnahme darstellt).

Dafür, dass der Söldner oft mit Kameraden unterwegs war, gemeinsam Tage und Nächte verbrachten, schreibt er erstaunlich wenig über zwischenmenschliche Beziehungen und Ereignisse. Dies lässt sich dadurch erklären, dass die Unbeständigkeit seines Lebens wohl keine tiefe Freundschaften zuliessen und durch die hohe Todesrate die Truppenzusammensetzung ständig änderte. Nebst Freundschaften gab es aber auch Feindschaften, zumindest eine, von welcher er berichtet: „ Den 22. Februar gerauft mit dem Gefreiten-Korporal Jürg Behm. Ihm einen grossen Schaden zugefügt durch den Arm.“31 Über die Hintergründe des Streites schweigt er sich aus, auch über allfällige Konsequenzen. Auch die Aufzeichnungen, welche seine Familie betreffen, sind sehr spärlich. Über seine Eltern erfahren wir rein gar nichts; es ist anzunehmen, dass er keinen Kontakt mit ihnen pflegte. Mit den Eltern seiner zweiten Frau, folglich seinen Schwiegereltern, hatte er mehr Kontakt; zumindest berichtet er vom Tode seiner Schwiegermutter: „Hier ist meiner Frau ihre Mutter gestorben an der Pestilenz. Die habe ich zur Erde bestattet, den 30. September im Jahr 1636.“32 Das ständige Herumreisen verunmöglichte ihm wohl, Kontakte zu sesshaften Mitmenschen zu pflegen. Anlass zur Klage war ihm dies aber nicht.

Seine erste Frau heiratete er offenbar, sobald es seine wirtschaftliche Situation erlaubte. So schrieb er im Frühling 1627: „ Dort in Quartier gelegen, gefressen und gesoffen, dass es gut heisst. Acht Tage nach Pfingsten, auf die heilige Dreifaltigkeit, habe ich mich mit der ehrentugendsamen Anna Stadlerin von Traunstein aus dem Bayernland verheiratet und Hochzeitgehalten.“33 Seine nüchterne Berichterstattung macht auch hier keine Ausnahme, über sozialen Stand der Frau, Gründe der Wahl oder auch Emotionales schweigt er sich aus. Die Familie hatte für den Söldner eine wichtige Bedeutung, denn gemeinsam stellten sie eine Beutegemeinschaft dar, was heissen will, dass teilweise schon während des Kampfes die Familienagehörigen in die Städte oder Dörfer eindrangen um sich zu bereichern (Plünderungen).

Die erste Frau war den Strapazen des Umherziehens ( sie reiste ständig der Kompanie hintendrein) und Gebärens ( sie war fast ununterbrochen schwanger, doch keines ihrer Kinder lebte länger als zwei Jahre) aber nicht gewachsen und starb nach 6 Jahren Ehe im Jahre 1633.

In der Folge raubte sich der Söldner bei Plünderungen zweimal ein Mädchen, was er mit diesem aber genau anstellte, berichtet er nicht. Es dauerte zwei Jahre, bis er sich erneut vermählte: „In diesem Jahr, den 23 Januar 1635, habe ich mich mit der ehrentugendsamen Anna Maria Buchlerin, des Martin Buchlers Tochter verheiratet. Der liebe Gott erhalte uns bei langwährender Gesundheit. Zu Pforzheim habe ich Hochzeit gehalten, hat gekostet 45 Gulden. Der Vater hat dazu gegeben 10 Gulden.“34 Ob es sich hierbei um seinen Vater oder um den Vater seiner Frau handelte kommt nicht genau zum Ausdruck, es wäre dies die einzige Stelle, in welcher er seine Eltern erwähnt.

Schon am 11. November wurde ihm eine Tochter geboren, welche aber auch verstarb. Von seinen insgesamt neun Kindern aus zwei Ehen überlebten nur zwei, darunter ein Knabe, auf welchen er wohl sichtlich Stolz war (siehe Kapitel „Religion“).

3. Schlussbemerkungen

Mit fortschreitendem Lesen des Tagebuches und genauerer Betrachtung seiner Äusserungen wird augenscheinlich, wie der Krieg und das Leben als Söldner den Menschen veränderten. So berichtet er zu Beginn seiner Aufzeichnungen von Landschaften, von den Eigenheiten der jeweiligen Regionen, vom Ackerbau und anderen Auffälligkeiten. Er kaufte sich ein Wörterbuch, was von Interesse und Bildung zeugt und befindet sich auf einer (ziellosen?) Wanderung von Deutschland nach Italien. Seine Wahrnehmung änderte sich im Verlaufe der Zeit, die Allgegenwart des Todes, der Überlebenskampf und die Anstrengungen nahmen immer mehr von ihm Besitz. Sein Weltbild wird zunehmend pragmatischer Natur, und auch fliesst in seine Berichterstattung mit fortschreitendem Alter zunehmend eine Spur von Ironie ein.

Er lernte so zu leben, dass er dem Leben dann Freude abgewinnen konnte, wenn sich eine anerbot, und sei es auch nur in Form von Alkohol oder ausreichendem Essen. Er versuchte, aus jeder Situation, und war sie auch noch so schlecht, das beste zu machen und primär seine eigenes Leben und das seiner Familie zu sichern. Dass er dabei Bestandteil von komplexen, eine Eigendynamik entwickelnden kriegerischen Auseinandersetzungen war, schien ihn nicht beschäftigt zu haben. Hauptsache, er hatte ein Einkommen.

Anders als in den Kriegen des 20. Jahrhunderts, in welchen wohl jeder Soldat eine Vorstellung davon hatte, wieso und für wen er kämpfte, interessierte sich unser Söldner nicht für solche Fragenstellungen.

Ein fester Wert in seinem Leben stellte die Religion dar, sie gab wohl Mut und Vertrauen und liess ihn tragische Ereignisse leichter verkraften. Zugleich war sie auch Erklärung für „mysteriöse“ Vorkommnisse. Religion und morden waren für ihn keine Widersprüche, zumindest schreibt er nichts darüber.

Das Lesen der Aufzeichnungen des Söldners bereitete mir Vergnügen, doch da ich nicht über weitreichende Kenntnisse betreffend der Frühen Neuzeit verfüge (und es mir diese anzueignen der zeitliche Rahmen nicht zuliess) kommen bestimmte Themen ein bisschen zu kurz.

4. Bibliographie

Literatur:

- Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993.
- Himmelreich und Hölle, Aufsatz von Peter Burschel, erschienen in: Zwischen Alltag und Katastrophe: der dreissigjährige Krieg aus der Nähe, herausgegeben von Beninga von Krusenstjern und Hans Medick, Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 1999.
- Claus von Wagner und Niclas Müller: Der Söldner im Dreissigjährigen Krieg, in: Gudrun Gersmann / Torsten Reimer (Hg.): München im Dreißigjährigen Krieg. Ein universitäres Lehrprojekt, 1. Version vom 6.12.2000, URL: http://www.sfn.uni-muenchen.de/krieg/m30jk/soeldner.htm

Quellen:

- Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder. Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg. Edition suhrkamp Seite 49, Berlin 27.Auflage, 1976.

- Heinz Schilling: Konfessionalisierung und Formierung eines internationalen Systems während der frühen Neuzeit, in: Hans Guggisberg/ Gottfried Krodel (HG.): Die Reformation in Deutschland und Europa: Interpretationen und Debatten, Gütersloh 1993, Seite 591 - 613.

- Johannes Burckhardt: Der dreissigjährige Krieg als moderner Staatsbildungskrieg. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 45, 1994, Seite 487-499

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1 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993.

2 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg, eine Quelle zur Sozialgeschichte, Herausgeber: Jan Peters, Berlin: Akad. Verlag, 1993.

3 Himmelreich und Hölle, Aufsatz von Peter Burschel, erschienen in: Zwischen Alltag und Katastrophe: der dreissigjährige Krieg aus der Nähe, herausgegeben von Beninga von Krusenstjern und Hans Medick, Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 1999.

4 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 15.

5 Ebd. Seite 20.

6 Himmelreich und Hölle, Aufsatz von Peter Burschel, erschienen in: Zwischen Alltag und Katastrophe: der dreissigjährige Krieg aus der Nähe, herausgegeben von Beninga von Krusenstjern und Hans Medick, Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 1999.

7 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993.

8 Ebd. Seite 131.

9 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 136.

10 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 131.

11 Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder. Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg. Edition suhrkamp Seite 49, Berlin 27.Auflage, 1976.

12 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 135.

13 Ebd. Seite 145.

14 Ebd. Seite 138

15 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 144.

16 Heinz Schilling: Konfessionalisierung und Formierung eines internationalen Systems während der frühen Neuzeit, in: Hans Guggisberg/ Gottfried Krodel (HG.): Die Reformation in Deutschland und Europa: Interpretationen und Debatten, Gütersloh 1993, Seite 591 - 613.

17 Johannes Burckhardt: Der dreissigjährige Krieg als moderner Staatsbildungskrieg. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 45, 1994, Seite 487-499.

18 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 142.

19 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 137.

20 Ebd. Seite 146.

21 Ebd. Seite 148.

22 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 170.

23 Ebd. Seite 187.

24 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 133.

25 Ebd. Seite 148.

26 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 134.

27 Ebd. Seite 133.

28 Ebd. Seite 144.

29 Ebd. Seite 162.

30 Ebd. Seite 174.

31 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 165.

32 Ebd. Seite 156.

33 Ebd. Seite135.

34 Ein Söldnerleben im Dreissigjährigen Krieg. Eine Quelle zur Sozialgeschichte. Hg. und Bearb. Jan Peters, Berlin 1993, Seite 148.

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Details

Titel
Ein Söldnerleben im dreissigjährigen Krieg
Hochschule
Universität Zürich
Veranstaltung
Proseminar
Note
akzeptiert
Autor
Jahr
2001
Seiten
22
Katalognummer
V104839
Dateigröße
459 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Literaturverzeichnis ist nicht korrekt dargestellt (gemäss Richtlinien Uni Zürich)
Schlagworte
Söldnerleben, Krieg, Proseminar
Arbeit zitieren
Thomas Wüthrich (Autor), 2001, Ein Söldnerleben im dreissigjährigen Krieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/104839

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