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Maria Montessori

Title: Maria Montessori

Term Paper , 2003 , 21 Pages , Grade: Leistungsnachweis

Autor:in: Mareike Speck (Author)

Pedagogy - Reform Pedagogics
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Summary Excerpt Details

"Hilf mir, es selbst zu tun"
Die Erziehung zur Selbstständigkeit nach Maria Montessori bietet viele interessante Ansätze für die Förderung von Kindern in verschiedensten Lebensbereichen.
Zentraler Punkt ihrer Pädagogik ist ihre Grundhaltung und -einstellung dem Kind gegenüber. Sie ist es, die zum Kind aufblickt, seine Fähigkeiten bewundert, es beobachtet, wie es sich selbst zum Menschen entwickelt. So wird ihre Pädagogik getragen von ihren Entdeckungen bei der Beobachtung von Kindern. Wohl kaum ein Pädagoge vor oder nach ihr hat so großes Gewicht auf die Beobachtung und die Signale der Kinder gelegt. Immer wieder bewundert sie die Kraft und die Macht, die im Kind steckt. Diese gilt es nicht einzudämmen, sondern vielmehr sollen die Eigenkräfte des Kindes voll zur Entfaltung kommen. Die Persönlichkeit des Kindes wird geachtet, es wird als ganzer, vollwertiger Mensch gesehen. Die Pädagogen helfen seinen Willen zu entwickeln, indem man ihm Raum für freie Entscheidungen gibt. Man hilft dem Kind, selbständig zu denken und zu handeln. Sie bieten ihm Gelegenheit, dem eigenen Lernbedürfnis zu folgen, denn Kinder wollen nicht nur irgendetwas lernen, sondern zu einer bestimmten Zeit etwas ganz Bestimmtes (sensible Phasen). Das Kind braucht Hilfestellung dabei, Schwierigkeiten zu überwinden statt ihnen auszuweichen.
In der folgenden Arbeit werden die wichtigsten Aspekte ihrer Pädagogik zusammengefasst und ein Einblick gegeben in das Leben einer Frau, die die damalige Pädagogik revolutionierte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Biographie

2. Pädagogische Leitideen und Konzept

2.1 Der absorbierende Geist

2.2 Polarisation der Aufmerksamkeit

2.3 Die sensiblen Phasen

2.4 Die vorbereitete Umgebung

2.4.1 Die Einrichtung

2.4.2 Die Materialien

2.5 Die kosmische Erziehung

2.6 Übungen der Stille

2.7 Die Rolle des Erziehers

3. Die städtische Kindertagesstätte Horsthofstraße

4. Schlußteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen detaillierten Einblick in das Leben von Maria Montessori und erläutert die zentralen Säulen ihrer reformpädagogischen Lehre. Ziel ist es, das Montessori-Konzept verständlich darzulegen und dessen praktische Umsetzung am Beispiel einer städtischen Kindertagesstätte in Bottrop zu untersuchen und kritisch zu reflektieren.

  • Biographische Hintergründe und Entwicklung der Montessori-Pädagogik.
  • Die Bedeutung der vorbereiteten Umgebung und der spezifischen Lernmaterialien.
  • Methodische Konzepte wie der absorbierende Geist und die sensiblen Phasen.
  • Praxisbericht aus einem Montessori-Kindergarten inklusive pädagogischer Reflexion.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Die Einrichtung

Die Einrichtung der Kinderhäuser wurde nach den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet. Maria Montessori ließ Möbel herstellen, die sich den Proportionen des kindlichen Körpers anpaßten und so leicht waren, dass sie auch von zwei vierjährigen problemlos verstellt werden konnten. Damit bekommt das Kind die Möglichkeit, zum Spielen oder Arbeiten, die für ihn bequemste Haltung einzunehmen. Das Kind muß sich auch im Unterricht frei bewegen können, da Unbeweglichkeit ihm das Lernen unmöglich macht. Diese Ideen waren in einer Zeit, in der es nur fest installierte Schulbänke gab revolutionär. Auch Schränke, Waschbecken, Schlösser und Türklinken wurden in einer kindgerechten Höhe angebracht, denn die vorbereitete Umgebung darf keine Dinge enthalten, die Kinder nicht selbst handhaben können.

Die Umgebung des Kindes soll geordnet sein, d.h. alle Gegenstände haben einen bestimmten Platz, den das Kind bemerkt und sich merkt. So kann sich das Kind zurechtfinden und gleichzeitig wird dem Kind ein Ordnungssinn vermittelt. „Zur Ordnung der Umgebung gehört es, dass sie keine überflüssigen Dinge enthält, die die Orientierung des Kindes verhindern, seine Aufmerksamkeit verwirren und es zu nutzlosen und ziellosen Tätigkeiten verführen würden.“

Die vorbereitete Umgebung soll eine harmonische, ganzheitliche Einheit darstellen, und nicht überfüllt sein mit Spiel- und Arbeitsmitteln. Einerseits ist es eine geschlossene Einheit, andererseits sollen die Türen zum Garten, Elternhaus und zur Schule offen sein. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben von Raum zu Raum zu gehen und auch die Klassen sind altersgemischt und nicht voneinander isoliert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Biographie: Dieser Abschnitt beschreibt das Leben und die akademische Laufbahn von Maria Montessori von ihrer Kindheit in Italien bis zu ihrem Wirken in Indien.

2. Pädagogische Leitideen und Konzept: Hier werden die theoretischen Grundlagen wie der absorbierende Geist, sensible Phasen und das Konzept der vorbereiteten Umgebung erläutert.

3. Die städtische Kindertagesstätte Horsthofstraße: Ein praktischer Einblick in den Alltag einer spezifischen Montessori-Einrichtung in Bottrop.

4. Schlußteil: Eine persönliche Reflexion und kritische Würdigung der Montessori-Pädagogik im Kontext moderner Bildungseinrichtungen.

Schlüsselwörter

Maria Montessori, Montessori-Pädagogik, Reformpädagogik, Vorbereitete Umgebung, Absorbierender Geist, Sensible Phasen, Polarisation der Aufmerksamkeit, Kosmische Erziehung, Kindertagesstätte, Erzieherrolle, Freiarbeit, Sinnesmaterial, Sozialerziehung, Individuelle Förderung, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Montessori-Pädagogik und deren Anwendung in der frühkindlichen Bildung anhand eines konkreten Einrichtungsbeispiels.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Biographie der Gründerin, die zentralen pädagogischen Leitsätze sowie die praktische Ausgestaltung einer Montessori-Kindertagesstätte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretischen Konzepte von Maria Montessori zu benennen und den Transfer dieser Theorie in die Praxis einer Kindertageseinrichtung zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, ergänzt durch Beobachtungen und eine Bestandsaufnahme einer spezifischen Kindertagesstätte.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung der pädagogischen Konzepte (z.B. Materialien, Rolle des Erziehers) und eine Beschreibung der Gegebenheiten vor Ort im Kindergarten.

Was sind die charakteristischen Schlüsselbegriffe der Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen "Vorbereitete Umgebung", "Absorbierender Geist", "Hilf mir, es selbst zu tun" und "Freiarbeit".

Wie unterscheidet sich die Einrichtung in der Horsthofstraße von einem normalen Kindergarten?

Die Einrichtung arbeitet nach dem Montessori-Konzept, was sich besonders in der altersgemischten Struktur, der speziellen Lernmaterialausstattung und der Rolle der Erzieher als Lernbegleiter zeigt.

Welche Bedeutung hat das "Snoezelen" in diesem Montessori-Kindergarten?

Der Snoezelen-Raum dient dort als spezieller Ort zur Entspannung und Stille, der in den Montessori-Alltag integriert wurde, um den Kindern gezielte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

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Details

Title
Maria Montessori
College
University of Duisburg-Essen  (FB Pädagogik)
Course
Praxisfelder (sozial-) pädagogischer Arbeit im Vergleich
Grade
Leistungsnachweis
Author
Mareike Speck (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V10499
ISBN (eBook)
9783638169028
ISBN (Book)
9783640383757
Language
German
Tags
Maria Montessori Praxisfelder Arbeit Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mareike Speck (Author), 2003, Maria Montessori, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10499
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