Die biblische Figur David und seine Bedeutung für die Renaissance anhand der David-Statuen


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

3 Seiten, Note: 13 Punkte


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David

biblischer Hintergrund:

- Geschichte steht in Bibel, im AT, im ersten Buch Samuel
- War Hirtenjunge
- Von Samuel gesalbt
- Zeichnete sich im Kampf gegen Philister aus → besiegte Goliath
- Wurde zu König Saul an Hof gerufen
- Schwiegersohn des Königs
- Nach Tod Sauls und dessen Sohn Jonathan wird er zum König von Juda und Israel (ca. 1042-979 v.Chr.)
- Wollte meist verfeindeten Stämme Israels einen
- Veranlasste Überführung der Bundeslade von Juda nach Israel
- Aus einem Verhältnis von Davids zu Bathseba (er verführte sie) entstand sein Sohn Salomon

Sieg über Goliath:

- Philister und Israeliten stehen sich gegenüber, bereiten ich auf bevorstehenden Kampf vor
- Goliath (Philister) tritt hervor
- Riese, trägt Panzer am ganzen Körper und Helm
- schlägt Zweikampf vor
- vorher beleidigt er Israeliten
- wenn sich innerhalb von vierzig tagen niemand freiwillig meldet wird er I. jeden Tag verspotten
- David brachte seinen Brüdern (im Heer von Saul) Essen , hörte ganzen Vorschlag mit an
- Überredete König gegen Goliath antreten zu dürfen
- Trat ohne Rüstung an (war ihm zu groß)
- Schon ein Wurf mit Steinschleuder genügte, um Riesen nieder zu strecken
- David trennte Goliath noch Kopf von Leib ab

Vergleich David Statuen von:

- Donatello
- Michelangelo
- Bernini
- Del Verrocchio

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Bildhauer:

Donato di Niccolò di Betto Bardi → Donatello:

- größte Bildhauer der Frührenaissance
- 1386 in Florenz geboren
- Lehrzeit bei Ghiberti und Nanni di Banco verbracht
- war u. A. in Florenz, Rom, Padua tätig
- schuf den ersten Akt („David“), erste Reiterdenkmal ("Gattamelata“, Padua), erste freistehende Gruppe („Judith und Holoferbes“, Florenz) der Neuzeit
- schönes und hässliches mit gleicher Intensität dargestellt und dabei neue Möglichkeiten plastischer Gestaltung entwickelt
- starb 13. 12. 1466 in Florenz

Andrea del Verrocchio

- 1436 in Florenz geboren
- leitete große Werkstatt, in der auch da Vinci in Malerei und Plastik, anatomische Studien usw. eingeführt wurde
- bedeutend vor allem in Bildhauerei
- Bronzefigur „David“ zeigt neues, lebendiges Schönheitsideal
- Größte Leistung: monumentales Reiterstandbild des Söldnerführers Bartolommemo

Gian Lorenzo Bernini

- geboren: 7.12.1598 in Nepal
- siedelte 1604 nach Rom über
- 1620 bereits anerkannter Künstler
- begann ab 1623 im päpstlichen Auftrag zu arbeiten
- schuf u. A. Hochaltarbaldachin der Peterskirche (1632-37)
- 1655 rief ihn Ludwig XIV nach paris→ Ostflügel des Louvre bauen
- namenhafter Bildhauer durch brilliante Marmorstatuen „David“
- starb 28.11.1680 in Rom

Michelangelo die Lodovico die Lionardo Buonarroti-Simoni

- 6.03.1745 in Caprese (Toskana geboren)
- Familie stammt aus Florenz → wenige Wochen nach seiner Geburt dorthin zurück
- Wuchs bei einer Amme in Fam. Von Steinmetzen auf
- Entwickelte bald künstlerischen Ehrgeiz überredete seinen Vater bei bekannten Maler in Florenz in Lehre zu gehen
- Um 1489 → in Lorenz de Medicis „Bildhauerschule“ geschickt
- De Medici so beeindruckt von seinem Talent → bot ihm an in seinem Palast zu leben (1690-92)
- Nachdem de Medici starb musste er wieder zu seinem Vater
- Ab 1494 studierte er Anatomie des Menschen
- Sezierte Leichen im Kloster San Spirito
- Musste dafür Holzkruzifixe schnitzen

- aufgrund der polit. Verhältnisse in Florenz setzte sich Michelangelo nach Venedig ab, kam später nach Florenz zurück mit einer Statue
- in Rom verkauft → nach Rom eingeladen, wo er „Pieta“ schuf (1496)
- Auftrag des neuen Papstes Julius II. führten ihn1505 erneut nach Rom → zukünftige Grab

- Dauerte ihm zulange
- Heftiger Streit
- Grab nicht beendet → sollte nun Decke der Sixtinischen Kapelle bemalen
- 1512 beendet

- arbeitete erneut in Sixtinischer Kapelle → 1536.41 entstand „Das Jüngste Gericht“

- 18.02.1564 starb er in Florenz

→ eines seiner bekanntesten Werke ist „David“

- aus einem Block Marmor gehauen
- schon zwei Künstler vor ihm versucht aus einem Block Statue zu meißeln→ gescheitert
- Michelangelo schaffte das unmögliche: schuf eines der schönsten Skulpturen der Kunstgeschichte
- Kommission von bedeutenden Künstlern (u.A. da Vinci) beschlossen Kunstwerk vor Palazzo Vecchio aufzustellen - stand dort bis 1873
- Um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen → in Akademie der schönen Künste (Galleria dell’Accademia)
- Auf alten Standplatz steht heute Kopie

Warum wird David in Renaissance so häufig dargestellt?

- für Geist der italienischen Stadtstaaten wird David zur Symbolfigur
- der Aufstieg des tapferen Mannes aus dem Volk
- ist durch seine Heldentat zum Führer bestimmt
- hat somit Vorbildfunktion
- Sinnbild des Sieges des Schwachen über den Starken in aussichtslosen Kampf
- Symbol einer steilen Karriere Hirtenjunge- mächtiger Herrscher
- man konnte davon Träumen auch so einen Aufstieg zu erleben

→ vom Tellerwäscher zum Millionär

Warum wird David in der Renaissance nackt dargestellt?

- Kunst der Renaissance nahm in Italien ihren Ausgang (1400)

- Wollte griechisch-römische Antike nicht nur neu wiederentdecken, sondern auch zeitgenössische neue Kunst schaffen, die die der Antike noch übertraf

- große Leistung der italienischen Renaissance gehört Wiederentdeckung der leiblichen Existenz des Menschen

- mittelalterliche Kunst hat nackten Menschen nicht als bildwürdig betrachtet

- Körper als Gefäß der Sünde bezeichnet

→ Darstellung eines nackten Körpers fast nur im Zusammenhang mit Sündenfall erlaubt

- Humanismus brachte Wendung

- Auch in der Kunst wird Menschen in Mittelpunkt gerückt und als Maß aller Dinge betrachtet (Kirche tritt in Hintergrund)

- Donatellos David war erste Lebensgroße nackte Freiplastik seit Antike

- Stellt Körper nach vollbrachter Tat in ausgeglichenen inneren Ruhe dar o Ganze Gewicht auf Standbein gestützt

- Andere Bein locker auf Haupt des besiegten Feindes

- Michelangelo stellt seinen David in Haltung dar, die äußerlich entspannt erscheint

- Mit Blick schon Gegner erfasst → alle Gedanken nur um bevorstehenden Kampf

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Details

Titel
Die biblische Figur David und seine Bedeutung für die Renaissance anhand der David-Statuen
Note
13 Punkte
Autor
Jahr
2001
Seiten
3
Katalognummer
V105042
Dateigröße
361 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
David
Arbeit zitieren
Jasmin Klötzer (Autor), 2001, Die biblische Figur David und seine Bedeutung für die Renaissance anhand der David-Statuen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105042

Kommentare

  • Gast am 17.4.2002

    13 Punkte ?.

    Dieser Vergleich ist leider nicht das, was man unter einem Vergleich von Skulpturen/Plastiken nennt. Mir ist es unvorstellbar, daß man auf dieses mehr oder weniger Nichts 13 Punkte bekommen kann. Ich selbst bin zwar nur im Grundkur Kunst, aber meine Lehrerin würde mir den Kopf abreisen! Es fehlen sämmtliche wirklich Künstlerich wichtige Vergleiche bzw. sind falsch oder nicht ausgearbeitet. So zum Beispiel ist es unmöglich, Die Davidfiguren als Vollplastiken abzustempeln! Sicher, sie haben einige Elemente davon, aber es sind eben so gut Freiplastiken.

    Oberflächlich gut, aber unvollständig und Überarbeitungspflichtig! Und auf jeden Fall keine 13 Punkte wert.

  • Gast am 20.6.2002

    vorsicht beim abschreiben.

    ich studiere kunstgeschichte, vielleicht ist deswegen mein blick etwas geschulter, ich muß sagen, daß viele informationen dieses referates nicht stimmen. also vorsicht beim abschreiben. besonders fällt mir das bei dem david auf, der der in der reihe meines spezialgebietes liegt.

  • Gast am 24.9.2002

    So einen Lehrer möchte ich auch.

    Sehr Oberflächöiche Arbeit. Es fehlen wichtige Detaills und manches ist auch einfach falsch.
    Wenn ich diese Arbeit an meinen Lehrer geben würde, dann würde ich wohl eher 6 Punkte bekommen.
    Mit anderen Quellen sind Teile verwendbar, aber man sollte genau darauf achten, was man verwendet.

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