Untersuchung der Disziplin Fachdidaktik Englisch


Ausarbeitung, 2001

6 Seiten


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Untersuchung der Disziplin Fachdidaktik Englisch

Term „Dadaktik“

Aus dem Griechischen („didaktikos“ - zu lehren)

Definitionen von (Fach-) Didaktik

- „Didaktik ist die Theorie der Bildungsinhalte“ (Erich Weniger).

Da die Fachwissenschaft der Fachdidaktik nicht unmittelbar die um Unterricht zu erreichenden Ziele vorgibt, ist die Inhaltsproblematik nicht die wichtigste Frage für die Fachdidaktik. Viel bedeutender ist gerade heute das Problem der Lernziele, d.h. der durch Unterricht zu vermittelnden Fertigkeiten und Qualifikationen. Insofern reicht Erich Wenigers inzwischen klassische Definition von Didaktik nicht aus. Zentral ist im Englischunterricht vielmehr die Vermittlung der vier Fertigkeiten (skills) des Hörens, Lesens, Sprechens und Schreibens der Fremdsprache. Die Ausbildung dieser vier Grundfertigkeiten, die auch helfen sollen, eine angemessene Berufs- und Lebenskompetenz zu erwerben, ist in der Tat heute wichtiger als die Vermittlung bestimmter Inhalte, wie z.B. altenglische Ablautreihen, Shakespeares King Lear oder die Reden der Präsidenten der Vereinigen Staaten.

Entsprechend bieten Jank / Meyer (1991) eine andere, zeitgemäßere Definition von Didaktik als Weniger an,

- „Didaktik ist die Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens“

Sie kümmert sich um die Frage >Wer, was, wann, mit wem, wo, wie, womit, warum und wozu lernen soll<. Diese Frage umfaßt in der Tat alle wesentlichen Aspekte der Unterrichtssituation. Damit ist die immer notwendige Verbindung zwieschen Theorie und Praxis im Schulalltag immer mehr in den Vordergrund gestellt wird. In diesem Kontext ist Handlungsorientierung (experimental learning) des Unterrichts - und speziell auch des Englischunterrichts - von allergrößter Bedeutung geworden. Entsprechend ist die Fachdidaktik Englisch zu definieren als die

- „Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Englisch“.

Wilhelm Geisler in seinem Buch „Forschungsperspektiven in der anglistischen Fachdidaktik" gibt ausgedehnte Definition von anglistische Fachdidaktik:

- Unter AFD (anglistische Fachdidaktik) soll die Wissenschaftsdisziplin verstanden

werden, die das schulisch gesteurte sowie das selbstgesteuerte Erlernen der Englischen Sprache als Zweit- und Fremdsprache auf Schul- und Hochschulebene in all seinen Faktoren/Dimensionen/Ausprägungen und deren Zusammenhang historisch und systematisch erforschen und in der Lehre vertreten soll.

Der hier skizzierte Wandel in den Definitionen von (Fach-)Didaktik zeigt, daß Begriffsbestimmungen und damit auch Definitionen von Teildisziplinen eines Fachs historischem und geselschaftlichem Einfluß unterliegen und aus diesem Grunde veränderbar sind.

Wissenschaften im Umfeld der Fachdidaktik Englisch.

Es ist unmöglich, die anglistische Fachdidaktik von anderen Disziplinen abzugrenzen. Jede Fachdidaktik steht im Umfeld der Pädagogik, die sich wiederum im Kontext von Psychologie und Philosophie und im größeren Rahmen der Geisteswissenschaften befindet. Fachdidaktiker speisen sich zum einen von dieser Richtung und andererseits aus den Fachwissenschaften, in unserem Fall also der Anglistik mit ihren Bereichen der Sprachwissenschaft, der Literaturwissenschaft und der Kulturwissenschaft.

Es ist einsichtig, daß Erkenntnisse über den Erwerb einer Sprache für das Lehren und Lernen einer Sprache sehr wichtig sind. Die Fachdidaktik muß die Grundlagen der Entwicklungspsychologie des Spracherwerbs, der Sprachlehrntheorien und Sprachlerntheorien vermitteln. Psycholinguistik und Neurolinguistik erforschen zahlreiche wichtige Fragen des Erst-, Zweit- und Fremdsprachenerwerbs. Man unterscheidet zwieschen Spracherwerb (language acquisition) als dem nicht durch Lehrer bewußt gesteurten Aufnehmen einer Sprache, etwa durch das Kleinkind, und Sprachlernen (language learning) als bewußt gesteuertem Handeln.

In diesem Kontext hat sich seit den siebziger Jahren die Sprachlehrforschung (research into language teaching) entwickelt, die sich „prinzipiell mit allen Formen und Typen des Spracherwerbs und der Sprachvermittlung“ befaßt.

Didaktik ohne Einbeziehung der Fachaspekte ist undenkbar. Umgekehrt kann der Fachdidaktiker nicht allein entscheiden, was in seinem Fach ‚bildend‘ genannt werden soll; Schule würde sonst zu einem Nebeneinander von verschiedenen, gleichrangigen, nur sich selbst genügenden Fächern.

Nur der Fachkenner kann Mittler zwieschen den Fachinhalten und ihrer Instrumentalisierung für die Schulwirklichkeit sein. Je tiefer er in die zuständigen Fachwissenschaften eindringt, umso kompetenter kann er fachdidaktische Entscheidungen treffen.

Historische Entwicklung der Fachdidaktik Englisch in Deutschland

Erstes Fach des institutionalisierten Fremdsprachenunterrichts was Latein. Im Mittelalter wurde es an den Klosterschulen eingeführt. Über viele Jahrhunderte dominierten Lehrmethoden, die auf Vor-, und Nachsprechen, Auswendiglernen, Abschreiben und Lektüre der lateinischen Sprache setzten. Die neu gegründeten Universitäten folgten der Tradition von Lehre in der lateinischen Sprache. Sie wurde zur Lingua franca, bis ins 17. Jahrhundert verfassten Wissenschaftler ihre Aufsätze auf Lateinisch; in Kirche Verwaltung und Jurisprudenz konnte es nur zu etwas bringen, wer fließend Lateinisch sprach. Englischkenntnisse waren in den oberen Gesellschaftskreisen entbehrlich. Nur langsam stieg Englisch zur Diplomatensprache auf.

Im ausgehenden 17.Jahrhundert hielt Englisch vereinzelt an weiterführenden Schulen des Bürgertums und Ritterakademien. Erstmalig konnte Englisch nach 1687 an der Ritterakademie Wolfenbüttel im Rahmen von Privatunterricht erlernt werden. Weniger Jahre später entschlossen sich Universitäten dazu, Sprachmeister einzustellen, 1691 in Altdorf und 1696 in Jena.

Im 18.Jahrhundert bereitete eine Reihe von wichtigen Entwicklungen den Aufstieg des Englischen zum Kommunikationsmedium und zur Lernsprache vor. Im Jahre 1734 wurde mit der Gründung der Universität Göttingen durch Georg II. von England das erste Institut für englische Studien ins Leben gerufen. Jetzt gab es erstmalig im deutschsprachigen Raum eine Ausbildungstätte für Englischlehrer. Im 18.Jahrhundert erweiterte sich das Lehrwerkangebot um Lesebücher, Übungsbücher, Wörterbücher. Ab 18.Jahrhundert gab es an fast allen Universitäten von Sprachmeistern abgehaltenen Unterricht, Schüler der Oberstufe konnten an vielen Lateinschulen Englisch als Wahlfach belegen. Vorherrschend bis weit ins 19. Jahrhundert war die altsprachiger Lehrtradition der Grammatik- Übersetzunsmethode. In erster Linie sollten die Sprachübungen die grammatischen Regeln verfestigen, andere Fertigkeitsbereiche wurden unsystematisch, das Hörverstehen überhaupt nicht berücksichtigt.

Im 19. Jahrhundert, im Zuge politischer Veränderungen (die USA gewannen Einfluss, England war die größte Kolonialmacht) setzte sich Englisch in den Schulen besonders stark als fakultatives Lehrangebot durch, der Bedarf an kompetenten Fremdsprachenbenutzern nahm zu. Die Neuephilologie hielt bis Ende des Jahrhunderts Einzug in die Universitäten, so dass zunehmend ausgebildete Lehrkräfte in den modernen Schulen verfügbar waren. In Realschul- und Gymnasiallehrplänen vieler deutschen Regionen etablierte sich Englisch weithin als wahlfach. Zur Pflicht wurde es 1859 an preußischen Real- und höheren Bürgerschulen. Im 19. Jahrhundert wurde Englisch als Fremdsprache nach dem Vorbild von Latein gelehrt. Grammatik stand im Vordergrund. Mit Marburger Linguisten Wilhelm Vietors Appell, Der Sprachunterricht muß umkehren (1882), meldeten sich die Praktiker zu Wort, die die gesprochene Sprache und ihre Anwendung im alltäglichen, vor allem im beruflichen Gebrauch, im Auge hatten. Sie plädierten für eine ‚Direkte Methode‘, die die unmittelbare Anwendung der Sprache forderte und Mündlichkeit gegenüber einer schriftlichen Sprachverwendung in den Vordergrund rückte. Ihre Prinzipien kennzeichnen den neusprachlichen Unterricht noch heute.

Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts setzte sich die englische Sprache als internationales Kommunikationsmittel durch. Ab Mitte des 20. J. sollte man in den höheren Schulen mit Englisch als erster Fremdsprache beginnen. Der Anspruch der Wissenschaftlichkeit wurde bereits Anfang der 30er Jahre erhoben (Hübner, 1932), aber Breitenwirkung erlangte dieser Anspruch erst in den 70er und 80er Jahren. Deshalb die anglistische Fachdidaktik ist eine noch junge Disziplin. Die Vielfalt der Forschungsbemühungen vor 1945 zu den Fragen der Didaktik des Englischunterrichts ist unbestreitbar. Trotz der Vielfalt blieben aber relevante Fragestellungen unthematisiert (so wurde z. B. der sehr komplexe Beziehungs- und Wirkungszusammenhang zwieschen Lehren und Lernen aus der Sicht des Lehrenden wahrgenommen). Die Erkenntnisse (und ihre Anwendung auf Unterricht) wurden z.T. stark belastet von Ideologisierungen und Emotionalisierungen.

Ende der fünfziger Jahre beginnt ein Wandel der anglistisch-fachdidaktischen Grundlagen- und Unterrichtsforschung. Der Wandel betraf nicht allein die Auffassung von Sprache, auch das Verständnis von Sprachbeherrschung änderte sich. Nach der audiovisuellen und audiolingualen Methodik, noch konzentriert auf die Schulung der Grundfertigkeiten, kam die kommunikative Wende. Im Vordergrund stand die kommunikative Kompetenz (communicative competence). Linguistische Korrektheit war nicht mehr oberstes Gebot, wirkungsvoll und verständlich konnte der Schuler auch dann noch kommunizieren, wenn er sich nicht-normgerechter sprachlicher Formen bedient. (eine neue Betrachtungsweise von Fehlern von Pit Corder „The Significance of Learner’s Errors“ (1967)).

In der Kultur- und Landeskunde setzt ein Entideologisierungsprozeß ein. Das gleiche gilt auch für die Unterrichtsmethodik. Die Literaturdidaktik im Rahmen der Anglistik anwendet jetzt wissenschaftlich gewonnene Textinterpretationen auf schulische Kontexte. Nach 1945 werden nicht mehr ausschißlich ‚sprachliche Kunstwerke‘, sondern alle Textsorten (vom Zeitungstext zum reinen Sachtext) für die schulische Interpretationsarbeit herangezogen.

Das Spektrum des Forschungsinteresses ist breiter geworden: Neben der Forschung zu Struktur, Verlauf fremdsprachenerwerblicher Prozesse widmet man sich in der anglistischen Fachdidaktik besonders auch den psychologischen Bedingungen und Voraussetzungen zum Zweit- und Fremdspracherlernen in und außerhalb der Schule, vor allem der Lernpssychologie (Heuer, 1970), der Motivationspsychologie (Zimmermann, 1970), der Persönlichkeitspsychologie (Schwerdtferger, 1976), der Psycholinguistik (Felix, 1982).

Zur wachsenden Aufwertung der anglistischen Fachdidaktik als Wissenschaft haben verschiedene Faktoren beigetragen:

In den späten 60er und Anfang 70er Jahre erhielten die Pädagogischen Hochschulen das Promotionsrecht; außerdem wurden an neuen Universitäten und Gesamthochschulen Lehrstühle für Fachdidaktik Englisch eingerichtet.

Seit 1963 finden regelmäßig anglistisch-fachdidaktische Kongresse statt.

Die anglistische Fachdidaktik hat sich aus der einseitigen Abhängigkeit der Sprachwissenschaft lösen können.

Andere zentrale Aspekte fremdsprachlichen Lernens 70er-90er Jahre: die Frage nach dem Sinn der Einsprachigkeit, nach dem Frühbeginn des Fremdsprachenlernens und andere. Didaktische Zielsetzungen heute sind vielfältig. Von allgemeiner Bedeutung bei der Lernzielfindung in der Schule sind Berufsqualifizierende Zielsetzungen.

Fachdidaktik Englisch als Disziplin. Untersuchung auf der Grundlage von

R. Posners Text What is an academic discipline?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Domain of objects

Das Lehren der Englische Sprache von Menschen. (Wem soll ich was, wie und womit beitragen?)

Diese Frage umfaßt alle wesentlichen Aspekte der Unterrichtssituation. Der Gegenstand des fachdidaktischen Studiums ist Englischunterricht.

Die Fachdidaktik Englisch muß also Studierende der Anglistik lehren einen Englischunterricht so zu planen und durchzuführen, daß die angestrebten Lernziele erreicht werden

Perspective / Subject matter

Die Entwicklung von Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens der englischen Sprache. Damit ist immer notwendige Verbindung zwieschen Theorie und Praxis im Unterricht betont. Unterrichtspraxis ohne Theorie ist konzeptionslos und hilflos dem Tagesgeschehen, Theorie ohne Praxisbezug ist realitätsfern und verpaßt häufig die Alltagssituation. Handlungsorientierung des Unterrichts - und speziell auch des Englischunterrichts - ist von allergrößter Bedeutung.

Anglistische Fachdidaktik ist nicht zweckfreie Wissenschaft. Zweckfreiheit läßt sich für die anglistische Fachdidaktik nicht behaupten. Der sie vertretende Fachdidaktiker hat den gesellschaftlichen Auftrag, erstens für die Ausbildung von Anglisten zu sorgen und zweitens dem praktizierenden Englischlehrer Hilfen an die Hand zu geben, daß er seinen Englischunterricht mit möglichst großem Erfolg durchzuführen in der Lage ist.

Procedures / Methods

Fachdidaktik als Vermittlungswissenschaft wird empirische Forschungmethoden anwenden (empirische Analyse von Lesen und Schreiben, Lehren und Lernen per Interview, per Fehleranalyse, per Unterrichtsanalyse, Beobachtung); Systematesierung, geisteswissenschaftlich-hermeneutische Methoden, wo Fachdidaktik mit menschlicher Interaktion zu tun hat. (per Interpretation).

Doctrine / Theory

Aus der Fachwissenschaft der Anglistik entnimmt die Fachdidaktik maßgebliche Erkenntnisse und Inhalte für den Englischunterricht. Aber diese Inhalte nicht einfach direkt übernommen werden können. Fachdidaktik ist keine Abbilddidaktik, die wissenschaftliche Ergebnisse bloß umsetzt und wiedergibt. Die Inhalte formen sich erst durch die Intention des Unterrichts, durch die Zielgruppe. Fachdidaktik muß handlungsorientiert sein.

Kernbereiche der Fachdidaktik: Sprachdidaktik, Text-Literaturdidaktik und Didaktik der Kulturwissenschaft.

Englische Sprachdidaktik beschäftigt sich mit der Vermittlung (dem Lehren und Lernen) der sprachlichen Grundlagen des Englischen, zu denen in erster Linie Wortschatz, Aussprache und Grammatik, sowie die kulturellen Kontexte (cultural contexts) der Sprachpraxis gehören d.h. nicht nur Sprache als System, auch Sprache in Aktion. Diese sprachlichen Grundlagen sind erst bedeutungsvoll in ihrem kulturellen Kontext bzw. in ihrem praktischen Gebrauch. Deshalb sind Wörter und grammatische Strukturen immer zusammen mit ihren Gerbauchskontexten zu erlernen. Es ist absolut notwendig, Sprachvermittlung immer mit Kulturvermittlung zu verbinden. Erst kulturelle Kontexte geben den Inhalten Sinn und Bedeutung. Dies gilt genauso für den Bereich der Text- und Literaturdidaktik.

Unterrichtsgegenschtand ist auch der in englischer Sprache geschriebene Text. Das Hören und Sprechen sind wie das Lesen und Schreiben einander ergänzende Fertigkeiten, an denen immer Texte beteiligt sind. Obwohl die neuen visuellen Medien ständig an Einfluß gewinnen, ist die Bedeutung der Schrift unbestritten, und entsprechend ist die Entwicklung der Lesefähigkeit (reading skill) (Textrezeption) und Schreibfähigkeit (writting skill) (Textproduktion).

Literaturdidaktik (the teaching of literature) das Lehren und Lernen des Umgangs mit Texten. Literatur verlangt nämlich die Interpretation des Textes auf seine Bedeutung, die sie nicht in diskursiver und eindeutiger Weise zum Ausdruck bringt, sondern immer vermittelt über Bilder, Handlungen, Charakterisierungen der Figuren. Literatur zwingt daher Schüler zur Reflexion über die Art und Weise, wie eine bestimmte Welt im Text gestaltet ist und was sie bedeutet. Für die Entwicklung einer solchen Sachkompetenz ist es wichtig, Literaturdidaktik mit der allgemeineren fremdsprachlichen Textdidaktik und der Sprachdidaktik zusammenzusehen, nicht nur mit der Literaturwissenschaft.

Die Bedeutung der Kulturwissenschaft im Englischunterricht im Zusammenhang mit der Ergänzung der kommunikativen (communicative) durch die kulturelle Kompetenz (cultural competence) steht, spricht man vielmehr vom „Lernziel Kulturkompetentz“. Kulturwissenschaf tin der Anglistik beginnt sich erst in den neunziger Jahren zu etablieren. Eine erheblich längere Tradition hat dagegen die Landeskundendidaktik (the teaching of background /regional /area studies). Landeskunde bezieht sich auf das Grund- und Orientierungswissens über den geographischen und gesellschaftlichen Lebensraum der englischsprechenden Völker. Kulturwissenschaft will auch konstruierte Zeichensystem beschreiben, das für eine bestimmte Kultur Sinn und Bedeutung schafft und zum Ausdruck bringt (Byram.1989) „...It is necessary to give an account of the significance of behaviours, artefacts and institutions in terms of the culturally agreed meanings which they embody, of which they are realisations...“ Die landeskundliche Information ist zur Lesefähigkeit sowohl in bezug auf Alltagstexte wie auch auf Literatur unerläßlich. Fehlendes Sprachhintergrundwissen könnte Interpretation erschweren.

Fachwissenschaftliches Wissen ist unerläßlich, reicht aber für sich genommen für guten Unterricht nicht aus. Zu dem Fachwissen muß daher Wissen um alters-, geschlechts-, sozialspezifische und mannigfaltige andere Aspekte des Unterrichts kommen.

Means of presentation

Handbücher, Lehrbücher, Bibliographien, Sammelreferate, Vorlesungen.

Forms of presentation

Universitäten, Instituten (durch Lehrstuhlbesetzung), Fachpublikationen (Fachzeitschriften, Veröffentlichungen von Fachdidaktikern), Kongresse, Kolloguien, Forschungsgruppen.

Cultural reproduction

Lehre an Universitäten, akademische Berufe.

Literatur:

Breuer, Rolf: Das Studium der Anglistik. Technik und Inhalte.München 1980

Geisler, Wilhelm: Forschungsperspektiven in der anglistischen Fachdidaktik.F.a.M. 1989

Gehring, Wolfgang: Englische Fachdidaktik. Eine Einführung. Berlin 1999

Korte, Barbara, Müller, K.Peter: Einführung in die Anglistik. Weimar 1997

6 von 6 Seiten

Details

Titel
Untersuchung der Disziplin Fachdidaktik Englisch
Hochschule
Technische Universität Berlin
Autor
Jahr
2001
Seiten
6
Katalognummer
V105188
Dateigröße
345 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Untersuchung, Disziplin, Fachdidaktik, Englisch
Arbeit zitieren
Hnenna, Oksana (Autor), 2001, Untersuchung der Disziplin Fachdidaktik Englisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105188

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