Über die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin


Referat (Ausarbeitung), 1993

23 Seiten, Note: 1


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INHALT

Vorwort

I. Einleitung

II. Die Vorgeschichte

III. Die Architekten

IV. Die Siedlung
1. Die Bebauung
2. Die Gebäudetypen
3. Die Fassaden
4. Die Farbe
5. Die Außenanlagen

V. Der 'Zehlendorfer Dächerkrieg'

Schlußbemerkung

Anhang
1. Lageplan
2. Städtebauliche Daten

Literaturverzeichnis

VORWORT

Für mein Referat im Proseminar 'Berliner Wohnarchitektur von Messel bis Taut' recherchierte ich im Sommersemester 1993 über die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin. Ich wollte dabei sowohl etwas über die Siedlung selbst als auch etwas über ihre Entstehungsgeschichte und ihre Architekten sagen. Außerdem hing mit dem Bau der Siedlung ein Streit ihrer Genossenschaft mit einer anderen Genossenschaft zusammen, die eine Siedlung neben der Waldsiedlung Zehlendorf errichten wollte. Auch dies, der sogenannte 'Zehlendorfer Dächerkrieg' schien mir interessant zu erwähnen.

Ich habe meine Ausführungen wie folgt gegliedert: Nach einer kurzen Einleitung mit Lagebeschreibung möchte ich zunächst auf die Vorgeschichte der Siedlung eingehen. Danach folgen Informationen über die Architekten, bevor ich dann näher auf die eigentliche Siedlung zu sprechen kommen werde. Diese Beschreibung gliedert sich nach ein paar allgemeinen Worten in die Bereiche 'Bebauung', 'Gebäudetypen', Fassaden', sowie 'Farbe' und 'Außenanlagen'. Zum Schluß möchte ich noch auf den erwähnten 'Dächerkrieg' eingehen, bevor sich nach einer kleinen Schlußbemerkung im Anhang noch ein Lageplan mit den städtebaulichen Daten und das Literaturverzeichnis befinden.

I. EINLEITUNG

Die Waldsiedlung Zehlendorf liegt im Südwesten Berlins direkt am Grunewald. Das Areal befindet sich in dem etwas verzerrten Rechteck, das von der Straße 'Im Hegewinkel' im Norden, der Onkel-Tom-Straße im Westen, dem Holzungsweg im Osten und der Straße 'Am Fischtal'1 im Süden gebildet wird. Geteilt wird das Siedlungsgebiet in West-Ost-Richtung durch die Argentinische Allee2 und von der Riemeisterstraße in Nord-Süd-Richtung. Entlang der Argentinischen Allee verläuft zusätzlich die Fahrtrasse der U-Bahn-Linie 2 Richtung 'Krumme Lanke'. Diese Verbindung hat auch eine Haltestation, die ebenfalls auf dem Gebiet der Siedlung liegt.

Ihren Namen hat die Waldsiedlung Zehlendorf von der unmittelbaren Nachbarschaft zum Grunewald und von der Tatsache, daß auf dem Grund, auf dem später Häuser gebaut wurden, lichter Kiefernbestand vorhanden war.

Neben dem eigentlichen Namen existiert im Berliner Volksmund noch der Spitzname 'Onkel-Tom-Siedlung' oder 'Siedlung Onkel Toms Hütte'. Dieser Name rührt von der Nähe zu einem Ausflugslokal mit dem Namen 'Onkel Toms Hütte' her, und der schon erwähnte U-Bahnhof trägt ebenfalls diesen Namen.

Bauherr der Waldsiedlung Zehlendorf war, wie schon bei der 'Hufeisensiedlung' in Britz3, die Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau- Aktiengesellschaft (GEHAG). Die Architekten der Siedlung waren Bruno Taut, Hugo Häring und Otto Rudolf Salvisberg4, wobei man dazu sagen muß, daß der größte Teil der Planung und des Entwurfes, gut vier Fünftel des Bebauungsgebietes von Bruno Taut bestritten wurde, der sozusagen der 'Hausarchitekt' der GEHAG war, da er mit der Genossenschaft einen festen Vertrag hatte und so an allen im Jahr anfallenden Bauprojekten beteiligt wurde. Außerdem wird die Tatsache, daß Bruno Taut eigentlich der Hauptarchitekt der Siedlung war, noch dadurch dokumentiert, daß an der Ecke Argentinische Allee/Riemeisterstraße gegenüber dem U-Bahnhof eine Bruno-Taut-Gedenktafel steht. Die Gestaltung der Außenanlagen schließlich besorgte Leberecht Migge.

II. DIE VORGESCHICHTE

Martin Wagner, Vorstandsmitglied der GEHAG, schreibt in einem Brief am 18. Februar 1926 an Walter Gropius:

"Auch ich bemühe mich hier, weiterhin an Großbaustellen unsere Versuche weiterzutreiben. Kürzlich trat auch der Unternehmer Adolf Sommerfeld an mich heran, ob ich bereit wäre, an einer großzügigen Bebauung seiner Terrains in Zehlendorf beratend mitzuwirken."5

Sommerfeld war Besitzer der Firmengruppe Terrain AG Botanischer Garten Zehlendorf West und der Allgemeinen Häuserbau AG 1872 (AHAG), die auch die spätere Bauausführung innehatte. Ihm gehörte das zwischen dem Lokal 'Onkel Toms Hütte' und dem Fischtal gelegene Gebiet.

Das Areal der späteren Siedlung hatte, wie bereits erwähnt, lichten Kiefernbestand, ungefähr bis zur Straße 'Im Gestell'. Einen Bebauungsplan gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, allein die Onkel-Tom-Straße, die Straße 'Am Fischtal' und die Wilskistraße6 existierten bereits. Erste Entwürfe für eine Bebauung Anfang August 1926 stießen beim Bezirksamt Zehlendorf auf Ablehnung. Erst nach Vorlage eines leicht veränderten Plans konnte mit einem Sachverständigenrat bestehend aus Zehlendorfer Architekten eine Einigung erzielt werden.7

III. DIE ARCHITEKTEN

Taut

Bruno Taut wurde am 4. Mai 1880 in Königsberg geboren und starb am 24. Dezember 1938 in Ankara8. Er war zunächst Schüler von Th. Fischer, bevor er 1908 nach Berlin kam. Von 1921 bis 1924 war Taut Stadtbaurat in Magdeburg und wurde 1931 Professor an der Technischen Universität Charlottenburg. Im Jahre 1932 ging Bruno Taut nach Moskau und seit 1933 war er in Japan tätig. 1936 dann ging er in die Türkei, um eine Stellung an der Türkischen Kunstakademie in Istanbul anzunehmen, und wo er bis zu seinem Tode blieb.

Hervorzuheben bei Bruno Taut sind besonders seine Bestrebungen, den Baustoffen Beton und Stahl neue Formen abzugewinnen, seine Bemühungen um eine Reform der Wohnsiedlung und um die Einbeziehung der Farbe in die Fassadengestaltung9. Seine wichtigsten Werke sind der Hallenbau 'Stadt und Land' in Magdeburg (1922, mit J. Göderitz), seine 'Hufeisensiedlung' in Britz (1925-30), die Einheitsschule Berlin Neukölln (1931) und natürlich die Waldsiedlung Zehlendorf.

Taut hatte noch einen Bruder, Max, der ebenfalls als Architekt tätig war10.

Häring

Hugo Häring wurde am 22. Mai 1882 in Biberach an der Riß geboren. Er studierte bei Th. Fischer, F. Schumacher und P. Wallot. Ab 1921 war er in Berlin tätig, wo er Mitglied und Sekretär der Architektenvereinigung 'Der Ring' wurde. Von 1935 bis 1943 leitete er in Berlin die 'Schule für Gestaltung, Kunst und Werk'. Ab 1943 lebte Häring wieder in Biberach und starb am 17. Mai 1958 in Göppingen.

Häring spielte in den 20er Jahren auch als Architekturtheoretiker eine wichtige Rolle. Seine Vorstellungen vom 'organischen Bauen' versuchte er unter anderem im Gut Garkau bei Gleschendorf in Schleswig-Holstein (1924-25), in der Waldsiedlung Zehlendorf und in Berlin-Siemensstadt (1929-30) zu verwirklichen.

Salvisberg

Der Schweizer Otto Rudolf Salvisberg wurde am 19. Oktober 1888 in Bern geboren. Er starb am 23. Dezember des Jahres 1940 in Zürich. Er studierte bei A. Thiersch in München und lebte von 1908 bis 1929 in Berlin, bevor er Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich wurde.

Salvisberg war ein Vertreter des 'funktionellen Bauens' und verwirklichte seine Vorstellungen unter anderem im Bereich des Siedlungsbaus. Seine wichtigsten Werke sind das Loryspital in Bern (1927-29), die Arbeitersiedlung 'Weiße Stadt' in Berlin-Reinickendorf (1929-30), das Universitätsgebäude in Bern (1930-31) und das Gebäude der F.Hoffmann-LaRoche & Co. AG in Basel.

IV. DIE SIEDLUNG

Das Gebiet der Waldsiedlung Zehlendorf umfaßt eine Gesamtfläche von 344.555 m², von denen 73.920 m² bebaut wurden. So entstand eine Wohnfläche von insgesamt 136.607 m² in 1915 Wohneinheiten, bestehend aus Vierfamilienhäusern und Einfamilienreihenhäusern sowie ein paar Einzelhäusern11.

Läden oder Geschäfte waren bis auf ein paar an der Riemeisterstraße nicht geplant, da am U-Bahnhof später ein größeres Ladenzentrum mit Post und Kino entstehen sollte.

Die ersten Bauabschnitte betrafen den südlichen Teil der Siedlung. Die Riemeisterstraße wurde entgegen dem ursprünglichen Plan etwas versetzt, um die Birken, die dort vorhanden waren12, zu erhalten. Neu hinzugefügt wurden die Nord-Süd-Straßen Waldhüterpfad, Reiherbeize, Eisvogelweg, Auerhahnbalz und die einzige in Ost-West-Richtung verlaufende Straße 'Im Gestell'. Diese Straße wird an beiden Enden durch einen schmalen Fußweg verlängert, der im Westen zur Onkel-Tom-Straße führt und im Osten auf die Straße 'Auerhahnbalz' stößt.

Von den vorhandenen Straßen hatten und haben nur die Wilskistraße, die Riemeisterstraße und die Straße 'Am Fischtal' eine gewisse Bedeutung als Verkehrsstraßen, die anderen waren und sind reine Wohnstraßen. Dementsprechend wurde die Ausmaße festgelegt. Der Fahrdamm der Verkehrsstraßen hat eine Breite von 7,50 m, die Bürgersteige 4 m und die Grünflächen weisen eine Ausdehnung von 5-6 m auf. Bei den übrigen Straßen haben die Fahrdämme eine Breite von 5,50 m und die Bürgersteige 2,50 m. Alle Fahrdämme der Siedlung bestehen aus Reihensteinpflaster und die Bürgersteige aus Mosaikpflaster.

Die größte zusammenhängende Freifläche der Siedlung stellt der sogenannte 'Kiefernhof' dar, ein Platz, der von zueinander gruppierten Häuserzeilen gebildet wird und der sich im Quartier zwischen Wilskistraße, Waldhüterpfad, Im Gestell und Riemeisterstraße befindet. Der Kiefernhof wurde von Bruno Taut im Verlauf des ersten Bauabschnittes gestaltet. Taut vermied hier eine allzu geschlossene Bebauung durch Öffnung der Eckbereiche zwischen den Häuserzeilen. Außerdem wollte er auf den dichten Kiefernbestand Rücksicht nehmen.

Nachdem im Süden jenseits der Straße 'Am Fischtal' die Siedlung der GAGFAH errichtet worden war, wurde der Bauabschnitt VI entlang der Argentinischen Allee in Angriff genommen. Architekt war auch hier wieder Bruno Taut. Dominiert wird die Allee von einem zwischen Straße und Bahntrasse gelegenen 400 Meter langem Baukörper, dem sogenannten 'Peitschenknall'. Auf der anderen Seite stehen senkrecht zur Straße plazierte kurze Häuserzeilen mit jeweils zwei Hauseinheiten. Sie sind paarweise zueinander geordnet; auf der einen Seite befinden sich gegenüberliegend die Eingänge und auf der anderen Seite die Gartenseiten. Durch diese Anordnung wollte Bruno Taut eine kommunikative Umgebung schaffen, auch wenn er dabei die Tatsache in Kauf nehmen mußte, daß die Sonnenseiten nicht immer identisch mit den Gartenseiten waren. Zu den Häusern an der Argentinischen Allee ist noch zu sagen, daß es sich hierbei ausschließlich um Vierfamilienhäuser handelt.

Den letzten Bauabschnitt stellte Tauts Gestaltung des Dreiecks Onkel- Tom-Straße / Argentinische Allee / Riemeisterstraße nördlich der U-Bahn-Linie dar. Dieses Areal wurde in sich nochmals durch einen schmalen Fußweg geteilt. Am spitz zulaufenden Ende des Dreiecks befinden sich entlang der Onkel-Tom- Straße und entlang der Riemeisterstraße zwei aus Vierfamilienhäusern bestehende längere Häuserzeilen, bestehend aus neun bzw. elf Hauseinheiten. Das Fußende des dreiecksförmigen Gebiets besteht wiederum aus senkrecht zur Argentinischen Allee plazierten Zeilen, fünf an der Zahl, allerdings hier nicht aus zwei, sondern aus fünf Einheiten bestehend, wobei zu bemerken ist, das die zwei die Gruppe flankierenden Häuserzeilen, die eine an der Onkel-Tom-Straße, die andere an der Riemeisterstraße, aus sieben bzw. sechs Einheiten bestehen.

Näher eingehen möchte ich jetzt auf den Teil der Siedlung, der als Bauabschnitt V bezeichnet wird. Architekt war hier abermals Bruno Taut. Entstanden in den Jahren 1929/30, ist dieses Gebiet besonders wegen der Farbigkeit seiner Fassaden interessant. Die ganze Siedlung wurde zwar farbig gestaltet, aber meiner Meinung nach wurde hier besonders auf die Details geachtet. Auch fand hier Anfang der 80er Jahre eine ausführliche Bauaufnahme statt13, wo sogar an der Fassade entnommene Putzproben im Labor chemisch untersucht wurden und so detailgetreu die ursprüngliche Farbe ermittelt werden konnte, da im Laufe der Zeit naturgemäß die Farbe verblaßt bzw. gänzlich überstrichen worden war.14

Dieser Teil der Siedlung, wegen seiner Farbigkeit auch Papageiensiedlung genannt, liegt nördlich der Argentinischen Allee zwischen Riemeisterstraße im Westen, Am Hegewinkel im Norden, Holzungsweg im Osten und Hochsitzweg im Süden. Zusätzlich zu diesen umrahmenden Straßen durchlaufen das Gebiet noch in fast exakter Nord-Süd-Richtung die Straßen 'Am Wieselbau', 'Am Fuchspaß', der Treibjagdweg, der Hochwildpfad und die Straße 'Am Lappjagen'. Die exakte Nord-Süd-Ausrichtung begründet sich in der Tatsache, daß Bruno Taut hier auf die Lichtverhältnisse zu den verschiedenen Tageszeiten achten wollte.

1. DIE BEBAUUNG

Das Siedlungsgebiet besteht aus insgesamt 419 Häusern, davon sind 416 Einfamilienreihenhäuser und drei sind Einzelhäuser. Durch diese fast einheitliche Bebauung hat man den Eindruck einer in sich geschlossenen Siedlung, was durch die umschließende Lage der Straßen noch verstärkt wird.

Die Straße 'Am Hegewinkel' und der Hochsitzweg sind nur an den abschließenden Seiten bebaut, da sich auf der anderen Straßenseite die Häuser der einmündenden Querstraßen befinden. Interessant ist hierbei, daß die abschließende Bebauung der zwei genannten Straßen immer dort unterbrochen ist, wo auf der gegenüberliegenden Seite die Stichstraßen münden. Diese Art der Gestaltung sollte einen 'freieren Blick' gewährleisten und das Gesamtbild auflockern.

Die Nord-Süd-Achsen sind jeweils mit drei Hausreihen auf jeder Seite bebaut. Jede dieser Zeilen besteht aus sieben oder acht Einheiten, wobei die abschließenden Häuser meist etwas versetzt stehen, und zwar an den stumpfwinkligen Straßeneinmündungen nach hinten, um auch hier einen 'freieren' Blick zu gewährleisten. In manchen Fällen ist sogar das zweite Haus der Reihe nach hinten versetzt.

Besonders interessant ist die Bebauung an der Straße 'Am Hegewinkel' im Norden. Hier sind drei- oder vierteilige Hausstaffeln zu sehen, schräg zur Straße stehend, deren Einheiten gegeneinander verschoben sind. Dadurch entsteht optisch eine gewisse Spannung. Der dadurch aufkommende Nachteil, daß die Gartenseiten einiger Häuser dieser Staffeln den ganzen Tag im Schatten liegen könnten, wurde von Taut in der Weise gelöst, daß er die Wohnzimmer der betroffenen Häuser nach vorne zur Straße hin, also zur Südseite legte.

2. DIE GEBÄUDETYPEN

In diesem Teil der Siedlung existiert eine Reihe verschiedener Gebäudetypen, wobei der sogenannte 'Typ II' vorherrschend ist. Ihn trifft man bei insgesamt 305 Häusern an. Hier haben die Grundstücke eine Größe von 170 m², die bebaute Fläche beträgt 42,5 m² und die Häuser haben eine Wohnfläche von 85,9 m².

Die 'Typ-II-Häuser' haben dreieinhalb Zimmer, wobei der Terminus - einhalb' eine Kammer im ersten Obergeschoß bezeichnet. Die Häuser sind voll unterkellert und haben eine Terrasse sowie einen Dachboden. Bei der räumlichen Aufteilung letzteren Geschosses ist zu beachten, daß das Dach des Hauses immer etwas nach vorne geneigt ist und so auf der Gartenseite ein fast vollwertiges Zimmer entsteht, während man bei dem Raum zur Straßenseite eher von einem Kriechboden sprechen könnte. Diese Art von Dach nennt man 'Pultdach'.

Man begegnet dem Haustyp II überwiegend an den Nord-Süd-Straßen, wobei die Eckhäuser der schon erwähnten Hauszeilen meist dem sogenannten 'Typ III' angehören, ein Gebäudetyp, der sich von 'Typ II' nur durch die größere Achsenbreite unterscheidet, sechs bzw. sieben Meter gegenüber fünf Metern beim Typ II.

Durch die Verwendung des 'Typ II' auf beiden Seiten der Nord-Süd- Straßen entsteht beim Betrachter der Eindruck einer gewissen Spiegelung an einer imaginären Achse in der Straßenmitte. Durch diese spiegelbildliche Bebauung zeigt die Küche auf der linken Seite nach Osten und das Wohnzimmer nach Westen, auf der rechten Seite ist es umgekehrt. Hier lehnte Taut es ab, gegenüberliegende Straßenseiten mit unterschiedlichen Haustypen zu bebauen. Ihm war die Einheit des Straßenraumes wichtiger als die korrekte Orientierung. Er hätte allerdings Typ IIA nehmen können, der sich vom Typ II dadurch unterscheidet, daß das Wohnzimmer vorne liegt. Typ IIA fand ,wie schon erwähnt, an der Straße 'Am Hegewinkel' Verwendung, er war dort allerdings eher eine Notlösung wegen der bereits genannten Schattigkeit der Gartenseite einiger Häuser.

Die Einheit des Straßenraumes ist überhaupt ein Grundakkord der Siedlung, wodurch sich die Hausvarianten mehr abheben. Hierzu ist zu erwähnen, daß der Typ III als Hauszeile nur einmal vorkommt, namentlich in der Reihe 'Am Wieselbau 3-13'.

Zu Typ IIA ist noch zu sagen, daß er bei insgesamt sechzehn Häusern Verwendung findet und daß dort die Wohnfläche etwas größer ist als beim Typ II, sie beträgt hier 87,97 m². Haustyp III gibt es im Ganzen 88mal, hier ist das Grundstück 350 m² groß, die bebaute Fläche hat ein Ausmaß von 51 m² und die Wohnfläche eine Größe von 51 m². Auch haben die Bewohner hier viereinhalb Zimmer zur Verfügung. Zusätzlich ist zu sagen, daß zu beiden Typen ebenfalls eine Terrasse gehört und sie ebenso voll unterkellert sind.

Ferner existieren neben den beschriebenen Standardtypen einige Sondermodelle15. Sie sind größer als die übrigen Häuser und treten als Eck- und Einzelhäuser auf. Besonders fällt dem durch die Siedlung Gehenden das Haus 'Hochwildpfad 1' auf. Das Gebäude ist langgezogener und sticht besonders durch die am Hochsitzweg gelegene Rundung der Fassade hervor. Außerdem gehört zum Haus noch eine Garage hinzu, die ebenfalls vom Hochsitzweg aus zu erreichen ist.

3. DIE FASSADEN

Die Häuser sind an der Straßenseite immer paarweise zueinander geordnet, wobei die Paare in sich immer durch eine vertikale Ziegelreihe voneinander getrennt sind, und vom nächsten Doppel jeweils durch eine Putzfuge abgesetzt sind, die allerdings meist von einem Fallrohr verdeckt wird. Hier fällt besonders die Spiegelbildlichkeit der Paare auf.

Besonders interessant ist die Aufteilung der Fassade jedes Hauses. An der Straßenseite kann man einen über zwei Geschosse reichenden Sockelbereich erkennen, der durch ein Gesimsband vom sogenannten 'Drempelgeschoß' getrennt ist. An der Gartenseite ist es genau umgekehrt. Hier umfaßt der Sockelbereich nur das Erdgeschoß und ist dann durch eine gläserne, leicht abgeschrägte Terrassenüberdachung von den übrigen zwei Geschossen abgesondert.

Die Hauseingangstüren besitzen ein Vordach und an einer Seite ein Windschutzelement und sind selbst bis auf ein kleines Oberlicht holzvertäfelt. Davor sieht man eine kleine Treppe mit gebogenem Rohrhandlauf.

Besonders vielfältig fiel die Auswahl der Fensterformen und -größen aus. Hier ist zunächst auf die Dreiteiligkeit der Fensterrahmen hinzuweisen. Da ist zuerst eine dem Mauerwerk vorgesetzte Deckleiste zu nennen. Dahinter folgt der eigentliche Rahmen, bevor mit dem verglasten Flügel dann das Fenster komplett ist.

Im Erdgeschoß befindet sich neben der Tür das Küchenfenster. Es ist zweiflüglig, wobei jeder Flügel in sich nochmals im Verhältnis 1/3 in ein kleines und ein großes Fenster unterteilt ist. Ins Auge stechend ist hier besonders die asymmetrische Anordnung der beiden Fensterflügel. Im ersten Stock befinden sich ein zweiflügliges Schlafzimmerfenster und ein kleines einteiliges Badezimmerfenster. Dazu blickt man im Drempelgeschoß auf ein niedriges vierflügliges Fensterband.

Auf der Gartenseite ist im Erdgeschoß ein großes vierteiliges Fenster vorhanden, wobei ein Flügel die Terrassentür darstellt. Im ersten und im Dachgeschoß sind hier noch jeweils ein dreiflügliges Fenster zu sehen.

Insgesamt ist über die vielfältige Verwendung von Fensterformen und - größen zu sagen, daß durch die asymmetrische Anordnung eine starke Unruhe der Fassade ins Auge fällt. Hier äußert sich ein weiterer Grundakkord der Siedlung. Neben der schon genannten Einheit im Gesamteindruck fällt im Detail eine größere Differenziertheit auf.

4. DIE FARBE

Auf die farbige Gestaltung der Fassaden legte Bruno Taut besonderen Wert. Er legte alles bis ins kleinste Detail fest, nicht nur in der Form, sondern auch in der Farbe. Taut wandte sich gegen die weit verbreitete Meinung, alle Fassaden hätten weiß gestaltet zu werden. Die Kritik Tauts bestand darin, daß Weiß schnell schmutzig werde, da keine Verbindung mit den Staub- und Schmutzteilchen in der Luft zustande käme. Bei farbigen Fassaden sei dies anders, der Staub verbinde sich eher mit der Farbe und würde diese verstärken.

Er verglich dies mit den Verhältnissen in südlicheren Ländern, wo eine stärkere Leuchtkraft der Sonne vorherrsche und die Hausfassaden deshalb eher weiß bleiben könnten. Beim mitteleuropäischen Klima dagegen müßten durch die anderen Lichtverhältnisse die Farben die Leuchtkraft der Sonne übernehmen. Auch werde durch die farbige Gestaltung der Fassade das Auge des Betrachters aktiver, da die verschiedenen Farbtöne eine gewisse Unruhe hervorriefen.

In der Siedlung 'Onkel Tom' wurde eine besondere Art von Farbe verwandt, die sogenannten 'Keimschen Mineralfarben'. Dies war der Name einer in Augsburg ansässigen Firma, die 1889 gegründet worden war und in Werbeprospekten für die Natürlichkeit ihrer Produkte warb.16

Die Farbe war rein mineralischen Ursprungs und bestand nur aus organischen Stoffen. Die Art des Farbauftrags verläuft ähnlich wie bei der Freskenmalerei. Die Pigmente werden auf den noch feuchten Putz aufgetragen und gehen dadurch mit ihm eine dauerhafte Verbindung ein.

Die Keimschen Farben wurden neben der Waldsiedlung Zehlendorf unter anderem auch in der Hufeisensiedlung Britz und für die Verzierungen am Straußenhaus des Berliner Zoos verwandt.

Am 14. April 1930 schreibt die GEHAG in einem Brief an die Baupolizei Zehlendorf:

"Der Vergleich der ersten fertiggestrichenen Häuser mit dem Farbenplan ergibt, daß die räumliche und städtebauliche Anlage der Siedlung aufgrund bestimmter Beobachtungen über die Farbwerte und ihre Auswirkungen unterstützt und betont werden soll. Der wesentliche Gesichtspunkt liegt nach unserer Meinung darin, daß die Weiträumigkeit der Siedlung durch die Farbe in verstärktem Maße hervorgehoben werden muß. Die verschiedene Aktivität der Farbe sowie ihrer Leuchtkraft ermöglicht es, räumliche Anlagen in bestimmten Dimensionen zu erweitern, um sie wieder in anderer Richtung zusammenzudrängen."17

In der Onkel-Tom-Siedlung entwickelte Bruno Taut also eine differenzierte Farbigkeit. Er teilte jede Fassade in zwei Farbzonen auf, wobei mehrere verschiedene Kombinationen von Farbtönen auftraten. Die Farbzonen entsprechen dabei der Fassadeneinteilung in Sockelbereich und Drempelgeschoß auf der Straßenseite und in Terrassenbereich und Obergeschosse auf der Gartenseite.

Interessant sind hier besonders die Fassaden entlang der Nord-Süd- Straßen. Diese waren, wie schon erwähnt, fast exakt eingenordet. Nun machte sich Bruno Taut die Farbenlehre Johann Wolfgang Goethes zu eigen, und bestimmte für die Ostseite der Häuser, also die Seite der kühlen Morgensonne kalte Farbtöne wie Blau oder Grün und für die Westseite, die Seite der warmen Nachmittagssonne warme Farbtöne wie Rot oder Braun. Dabei sollten die Farbnuancen einer Fassade jeweils komplementär aufeinander abgestimmt sein.

Besondere Beachtung verdient die farbige Gestaltung der Fensterrahmen. Sie sind, wie bereits gesagt, dreigeteilt, und wurden so auch farblich in drei Tönen gestrichen, immer in Einklang mit der Farbe der Fassade.

Schließlich waren auch die Türen farblich gestaltet. Der schon erwähnte Kachelstreifen, der um jeden Eingangsbereich lief, war durchweg weiß gehalten, der sogenannte 'Kämpfer', der Balken zwischen Tür und Oberlicht immer rot, und die eigentlichen Türen wurden dann wieder unterschiedlich gestrichen.

Im Laufe der Jahrzehnte allerdings verschwand die Farbe allmählich, denn auch 'Keimsche Mineralfarben' halten nicht ewig, und in den 50er Jahren wurden die Fassaden dann durchweg weiß oder braun übermalt. Erst Anfang der 80er fand unter der Federführung von Helge Pitz und Winfried Brenne eine ausführliche Bauaufnahme statt, wo neben den üblichen Aktionen wie Vermessung der Grundrisse und der Fassaden auch, wie oben erwähnt, eine detaillierte Farbanalyse durch Entnahme von Putzproben mit anschließender chemischer Laboranalyse stattfand.

Aufgrund dieser Bauaufnahme konnte im Jahre 1984 mit einer umfassenden Restaurierung und Renovierung begonnen werden, die auch heute noch nicht ganz abgeschlossen ist und wodurch die Fassaden fast durchweg ihre ursprüngliche Farbe wiedererhielten. Lediglich die Türen wurden nur teilweise farblich wiederhergestellt, da vielfach in Eigenverantwortung der Mieter bzw. der Eigentümer neue Fertigtüren aus Metall, Holz oder Kunststoff, ohne Oberlicht und Kämpfer bzw. teilweise mit Matt- oder Reliefverglasung eingesetzt wurden.

5. DIE AUßENANLAGEN

Die Gestaltung der Außenanlagen übernahm der Gartenarchitekt Leberecht Migge. Jedes Haus erhielt einen handtuchartig geformten Garten, wie man ihn auch heute noch bei Reihenhaussiedlungen antrifft. Auch in den Gärten sollte, wenn möglich der alte Baumbestand erhalten bleiben, es war allerdings in kleinem Rahmen privater Obst- und Gemüseanbau möglich.

Durchzogen werden die Gartenanlagen von einem schmalen Wirtschaftsweg, der jeweils gegenüberliegende Gärten voneinander trennt. Er diente sowohl zur unkomplizierten Abholung des anfallenden Mülls als auch zur Kommunikation der Kinder. An der Straßenseite befinden sich mehrere Meter breite Vorgärten, sie wurden einheitlich mit Rasen gestaltet.

Interessant ist die Straßenführung in diesem Teil der Siedlung. Das Gelände ist keineswegs eben, es finden sich durchaus Höhenunterschiede bis zu 2,50 m. Die Straßen wurden diesen Bedingungen teilweise angepaßt und es wurde auch in den Gärten eine vielfältige Gestaltung auf mehreren Ebenen möglich.

Die Einfriedungen der Gärten an der Straßenseite bestanden aus Holzgeflechtzäunen und zwischen den Gärten hinter den Häusern wurden Drahtzäune aufgestellt. Besondere Beachtung verdienen hierbei die Einmündungen der Straßen. Hier befinden sich in Fortsetzung der Holzzäune kurze Mauerabschnitte, die in einer Rundung um die Straßenecken laufen und die Straßen gewissermaßen optisch einleiten.

Hierbei ist zu sagen, daß die die Grundstücke gewissermaßen einfassenden Einfriedungen im Kontrast zur aufgelockerten Fassadengestaltung durch Farbe und unregelmäßige Anordnung der Fenster stehen, da durch sie die Häusergruppen stärker zusammengeschlossen und in sich bekräftigt werden.

V. DER 'ZEHLENDORFER DÄCHERKRIEG'

Nachdem im Jahre 1928 die ersten Bauabschnitte der Waldsiedlung Zehlendorf fertiggestellt waren, begann die GAGFAH, eine der Zentrumspartei nahestehende Genossenschaft, auf der südlichen Seite der Straße 'Am Fischtal' mit dem Bau einer Siedlung, die dann meist 'Siedlung am Fischtalgrund' oder einfach nur 'Fischtalsiedlung' genannt wurde. Der Name dieser Siedlung rührt von einem kleinen, langgestreckten Tal her, das sich hinter der Siedlung befindet und am südwestlichen Ende einen kleinen, früher 'Fischtalpfuhl' genannten Weiher hat.

Trotz der Tatsache, daß die Fischtalsiedlung eigentlich nur aus einer einzigen Häuserreihe entlang der genannten Straße besteht, entbrannte über die optische Vereinbarkeit der beiden Siedlungen ein kleiner Streit. Die GEHAG hatte für ihre Siedlung entschieden, alle Häuser mit den flachen Pultdächern auszustatten, während die GAGFAH darauf bestand, ihre Häuser mit konventionellem Satteldach zu bauen. Die Architekten, die die 'Fischtalsiedlung' entwerfen sollten, waren angesichts der übermächtig erscheinenden GEHAG- Siedlung von dieser Idee nicht gerade begeistert. Heinrich Tessenow, der die künstlerische Oberleitung innehatte, schreibt 1928 in der Zeitschrift 'Deutsche Bauhütte':

"Die 'Gagfah', die uns beauftragte, ihre neue Siedlung am Fischtalgrund zu bearbeiten, stellte uns u.a. die präzise Aufgabe, für alle Häuser das normale Ziegelsteindach zu verwenden, und speziell diese Aufgabe hat uns in unseren vorbereitenden Beratungen außerordentlich viel beschäftigt oder beunruhigt in dem Sinne, daß die meisten von uns stärkste Bedenken hatten, der fertigen 'Gehagsiedlung' eine Siedlung gegenüberzustellen, die viele Dachmassen (lies 'viele steile Dächer') zeigen sollte, und wenn wir uns hin und her doch entschlossen haben, trotz der dachlosen 'Gehagsiedlung' für die 'Gagfahhäuser' das normale Ziegeldach auszuführen, so wurzelt dieser Entschluß nicht in einer Kriegsstimmung gegen die 'Gehagsiedlung' oder deren Architekten, sondern allein in der Überzeugung, daß es für unseren heutigen Wohnhausbau ganz zuerst durchaus nicht auf irgendwelche Stilrichtungen oder Modernitäten, sondern auf eine gewisse einfach vernünftige Art der Bauausführung ankomme; "18

Daß für die GAGFAH nur Satteldächer in Frage kamen, war also nicht unbedingt im Sinne der Architekten, aber angesichts der Tatsache, daß ihnen die Bauausführung wichtiger war als die optische Vereinbarkeit der beiden Siedlungen, führte schließlich dazu, daß die Architekten sich mit dieser Lösung einverstanden erklärten. Auch waren sie nicht unbedingt mit allem, was die "Kollegen Taut, Haering, Salvisberg"19 entworfen hatten, einverstanden, denn Tessenow schreibt weiter:

"... ebensowenig können wir die Bauformen der 'Gehagsiedlung' als einfach vorbildlich oder für uns unbedingt bindend werten. Es handelt sich hier wie dort im wesentlichen um ein ernstes Suchen nach den besten Bauformen, und wenn das dann auf der einen Seite grüne Farben und auf der anderen Seite rote Farben ergibt, so mag das ganz allgemein außerordentlich bedauerlich sein, und wir Architekten sind ganz gewiß diejenigen, die solche Gegensätzlichkeiten am meisten bedauern."20

Gegensätzlichkeiten gab es allerdings nicht nur bei der Auswahl der Dächer. Auch im ganzen Erscheinungsbild der Waldsiedlung Zehlendorf kann man den genossenschaftliche Gedanke, der dahinter steht, erkennen. Die Wahl von Reihenhäusern, seien sie für eine Familie oder für mehrere Familien bestimmt, spielt hier eine wichtige Rolle, während es sich bei den Häusern der GAGFAH- Siedlung überwiegend um in sich abgeschlossene, frei stehende Einzelhäuser handelt. Dies drückt das konservativere Gedankengut, daß dahinter stand, auf klare Weise aus.

SCHLUßBEMERKUNG

Insgesamt ist zu sagen, daß beim Bau der Waldsiedlung Zehlendorf gewissermaßen ein Umbruch in der Denkweise stattfand. Man verabschiedete sich vom Vorbild der 'Gartenstadt' und ging über zur eher großstädtischen 'Wohnsiedlung im Grünen'. Das zeigt sich auch dadurch, daß die Siedlung ursprünglich mit ihren 1915 Wohneinheiten für insgesamt 8000 Menschen konzipiert war, eine Zahl, die für eine ausgesprochene 'Gartenstadt' eigentlich zuviel gewesen wäre.

Wie bereits erwähnt, stand hier der genossenschaftliche Gedanke des Wohnungsbaus im Vordergrund. Bruno Taut, der sich selbst als 'sozialistischen Architekten' bezeichnete, nannte das 'Gleichheit in Freiheit', nicht 'Gleichheit in Monotonie', sondern 'Gleichheit und Individualismus'.

ANHANG

1. AUSSCHNITT AUS DEM AMTLICHEN LAGEPLAN (heutiger Zustand)

2. STÄDTEBAULICHE DATEN

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten21 22

LITERATURVERZEICHNIS

Brockhaus-Enzyklopädie in 20 Bdn., Wiesbaden 1970

Taut, Bruno. 1880 - 1938 (Ausstellungskatalog), Berlin 1980

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 , wo sich die Siedlung der GAGFAH anschlie ß t.

2 Die Argentinische Allee hie ß fr ü her 'Grunewaldallee'.

3 Architekt: Bruno Taut

4 zu den Architekten siehe Kap. III 'Die Architekten'.

5 Huse, Norbert (Hrsg.): Vier Berliner Siedlungen der Weimarer Republik, Berlin 1987, S.137

6 Die Wilskistra ß e hie ß fr ü her Schlieffenstra ß e.

7 "...,'trotz eines sehr geschickten Bebauungsplans, der den Baumbestand weitgehend schonte, trotz besonderer Propaganda f ü r die vorgesehenen flachen D ä cher, bedurfte es der Unterst ü tzung des Magistrats und selbst preu ß ischer Regierungsstellen, um die Genehmigung bei der lokalen Stadtbezirksverwaltung durchzusetzen'." - Junghanns, Kurt: Bruno Taut 1880 - 1938, Berlin 1970, aus: Klo ß , Klaus Peter: Siedlungen der 20er Jahre, Berlin 1982, S. 29f.

8 andere Quellen: Istanbul

9 In Britz und in der Waldsiedlung Zehlendorf, siehe Kap. IV, Abschn. 4, 'Die Farbe'.

10 Taut, Max, geb. 15.5. 1884 K ö nigsberg, gest. 1.3. 1967 Berlin.

11 Zu genaueren st ä dtebaulichen Daten siehe Anhang, Abschn. 2, 'St ä dtebauliche Daten'.

12 " '..., die das Stra ß enbild in willkommener Weise bereichern ' " - Klo ß , Klaus Peter, a.a.O., S.30

13 unter Leitung von Helge Pitz und Winfried Brenne.

14 siehe Abschn. 4, 'Die Farbe'

15 zu denen ich bedauerlicherweise keine genaueren Daten ü ber Ausma ß e etc. finden konnte.

16 Diese Firma existiert auch heute noch.

17 Huse, Norbert, a.a.O., S. 141

18 a.a.O., S.226

19 a.a.O.

20 a.a.O.

21 aus: Klo ß , Klaus Peter, a.a.O., S.28

22 vgl. Huse, Norbert, a.a.O., S.137

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Details

Titel
Über die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Veranstaltung
Proseminar: Berliner Wohnarchitektur von Messel bis Taut
Note
1
Autor
Jahr
1993
Seiten
23
Katalognummer
V105206
Dateigröße
376 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Waldsiedlung, Zehlendorf, Berlin, Proseminar, Berliner, Wohnarchitektur, Messel, Taut
Arbeit zitieren
Jan-Olaf Moede (Autor), 1993, Über die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105206

Kommentare

  • Gast am 28.5.2002

    Hilferuf!!!.

    Hallo Jan-Olaf,
    Ich studiere in Leipzig Architektur und habe soeben Deine Hausarbeit gelesen, die ich wirklich gut finde, und die mir auch schon etwas weitergeholfen hat. Ich mache in Städtebau eine Siedlungsanalyse über die

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