Okkultismus. Phänomene, Praktiken und Urpsrung


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

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Okkultismus allgemein

Das Wort ,,Okkultismus" ist von dem lateinischen Begriff >>occultus>> abgeleitet und bedeutet ,,geheim" oder ,,verborgen".

Im Sinne des heutigen Sprachgebrauchs existiert das Wort etwa seit dem 17. Jahrhundert, also der Zeit, als sich in Europa das naturwissenschaftliche Denken durchsetzte. Heute wird der Begriff Okkultismus als Sammelbezeichnung unterschiedlichster Phänomene, Praktiken und Weltanschauungen verwendet, die man auch als esoterisch, mystisch, paranormal oder übersinnlich bezeichnen kann.

Eine Unterscheidung oder Abgrenzung dieser Teilbereiche des Okkultismus von anderen religiösen oder spirituellen Systemen fällt schwer, da der Begriff nie klar definiert wurde.

Weiterhin werden dem Begriff Okkultismus Astrologie, Astronomie, Wahrsagen, Spiritismus, Magie und Spuk zugeordnet. Er setzt eine beseelte Natur voraus und verbindet diese mit der Seele des Menschen.

Die Praktiken beruhen auf dem Wissen um das Universum und seine geheimnisvollen Kräfte. Diese Praktiken setzen verborgene Mächte voraus und sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Aus 'wissenschaftlicher Seite' sieht man den Okkultismus als eine Weltanschauung und ,,wissenschaftliches System", das sich mit jenen Geschehnissen befasst, die durch akademische Wissenstheorien nicht zu erklären sind.

Zu den meist verbreiteten Phänomenen und Praktiken gehören Hellsehen, wobei versucht wird die Zukunft vorauszusehen, Tarot, ein Kartenspiel, bei dem die Karten nach einem bestimmten System ausgelegt werden und ebenfalls die Zukunft voraussagen sollen. Beim Pendeln wird mit einer Hand das Pendel über die gewünschte Stelle , z.B. über einen Körper gehalten. Wenn es ausschlägt oder kreist, soll man z.B. Strahlungen oder Krankheiten feststellen können.

Das Handlesen soll durch das Ablesen der Linien der menschlichen Hand den Lebensweg erläutern. Und auch das Horoskopdeuten gehört zu den okkulten Phänomenen.

Zu den ,,Erlebnis" Phänomenen gehören Gläserrücken , Tischrücken und die Numerologie (Zahlenlehre) .

Beim Gläserrücken werden Botschaften buchstabiert, die durch das Wandern des Glases entstehen. Doch hierbei wurde festgestellt, dass sich das Glas durch geringe Muskelzuckungen der Teilnehmer bewegt.

Die Praktiken des Okkultismus verfolgen zwei Ziele:

Zum einen möchte man die Phänomene mit wissenschaftlichen Untersuchungen erklären, wofür die Parapsychologie verantwortlich ist.

Und zum Anderen will man keine Erklärungen finden, sondern die Phänomene weiterverbreiten.

Der Ursprung

Da es den Okkultismus nicht gibt, sondern er nur der Sammelbegriff unzähliger Praktiken und Anschauungen ist, lässt sich der Ursprung nicht genau definieren.

Es wird vermutet, dass okkultistische Praktiken schon im Mittelalter in Form von Astrologie (sehr alte Methode die Zukunft vorher zu sehen), Alchemie (Vorform der heutigen Chemie) und magischen Riten (Satanismus, Spiritismus) zur Geisterbeschwörung durchgeführt wurden.

Viele bedeutende Gelehrte des Mittelalters und der Renaissance markierten in ihren Schriften den Übergang vom mittelalterlichen okkult-mystischen Vorstellungen hin zum neuzeitlichen wissenschaftlichen Weltbild.

Die Wurzeln des Okkultismus lassen sich zurückführen bis zu dem Zeitraum als Chemie, Astrologie, Astronomie und Medizin noch nicht entdeckt waren.

In dieser Zeit glaubten die Menschen, dass z.B. Gewitter, Hagel, Sturm, Flut, Dürre, Pest oder Alpträume von Göttern, Teufeln oder sogar von Hexen herbei geführt wurden. Auch waren sich die Menschen damals sich nicht sicher, ob nach dem Winter der Sommer wiederkehren würde oder ob es nach einer langen Nacht wieder Tag werden würde. Die Menschen fühlten sich diesem Geisteswesen ausgeliefert. Und so führte im frühneuzeitlichen Europa (etwa 1400-1700) die Kirche einen erbitterten Kampf gegen magische Praktiken und gegen die Hexen.

Hexerei galt nämlich als strafwürdiges Treiben, das auf dem Scheiterhaufen beendet werden sollte.

Bei den Hexen handelte es sich meist um Frauen, die Wissen auf dem Gebiet der Naturheilkunde oder auch der Psychologie hatten Durch körperliche Folter versuchte man, aus den "Hexen" Geständnisse herauszuzwingen. Wer "Glück" hatte, bekam einen schnellen, gnädigen Tod gewährt. Das hieß allerdings nur, dass die Opfer vor der Verbrennung bis zur Bewusstlosigkeit gequält wurden und erst dann den tödlichen Flammen ausgesetzt wurden.

Diese Inquisition wurde offiziell erst 1834 durch die römisch-katholische Kirche abgeschafft. Als dann in der Aufklärung die Naturwissenschaften erforscht wurden, wollten die Menschen auch die Geisterwelt untersuchen. Es war eine Abgrenzung zu den damals neuen Naturwissenschaften, um die Kluft zwischen Religionen und Wissenschaften zu überwinden (= ganzheitliches Weltbild).

Doch der Okkultismus im ,engeren Sinne' ist aber eine weniger als 200 Jahre alte Strömung, die erst mit der entwickelten bürgerlichen Gesellschaft in Erscheinung getreten ist. Das rationalistische (vernünftige) Weltbild der Aufklärung und die daraus entwickelten modernen Reformen haben bereits im 19.Jahrhundert eine gegenaufklärische romantische Bewegung nach sich gezogen, die sich der Vergangenheit, dem Symbolismus und der Phantasie widmete. Diese Themen waren für die Entstehung okkultistischer Praktiken von Bedeutung. 200 Jahre Aufklärung haben den Glauben an eine jenseitige Welt offensichtlich nicht zerstören können.

Ein bekannter okkulter Abenteurer war Alexander Grav von Cagliostro, (1743-1795). Er schaffte es mit seinen magischen Künsten die höchsten Kreise im 18.Jahrhundert zu täuschen, um in eine höhere Gesellschaft aufsteigen zu können. Er beeindruckte damit sehr einflussreichen Königshöfe.

Als Magier und Freimaurer errang er schnellen Ruhm doch ebenso schnellen Misskredit.

Es wurde nie herausgefunden, ob er nur ein genialer Schwindler war oder tatsächlich Zugang zur damaligen okkulten Tradition hatte.

Er wurde wegen Ketzerei zum Tode verurteilt und dann zu lebenslanger Haft begnadigt.

Parapsychologie

1950 entstand in Deutschland eine ,,Stätte zur Erforschung parapsychologischer Phänomene". Diese wollte wissenschaftlich die okkulten Phänomene und Praktiken erforschen. ,,Para" bedeutet, dass es um Phänomene der Psychologie geht, die von der traditionellen Wissenschaft noch nicht anerkannt sind.

Ein Schwerpunkt der Parapsychologie ist die Psi-Forschung, in der experimentell gearbeitet wird. Doch bisher sind die Ergebnisse der Psi-Forschung immer umstritten geblieben.

Die Parapsychologie bewegt sich deutlich an der Grenze zwischen Wissenschaft und Aberglauben. Als Wissenschaft, die sich immer wieder um Seriosität bemüht, kann sie zur rationalen (vernünftigen) Aufklärung paranormaler Phänomene beitragen.

Der Unterschied zwischen Okkultismus und Parapsychologie besteht darin, dass im Okkultismus der Eingeweihte das Verborgene zu ergründen sucht - die Parapsychologie will das Verborgene jedermann offenbar machen.

Früher gab es eine Organisationsform für den Okkultismus:

Es wurden sogenannte ,,Logen" eingerichtet, in denen "okkultes Wissen" studiert und weitergegeben wurde. Man verpflichtete seine Mitglieder zu namentlich unterzeichneten Schweigegelöbnissen.

Mit Zeichen und Symbolen, welche durch "Eingeweihte" erläutert wurden, erfand man Geheimgesellschaften, die sich der Öffentlichkeit entzogen. Zugleich zogen sie durch ihren Geheimcharakter die Neugierde des Publikums werbewirksam auf sich. Und wenn auch die Mitglieder der Geheimgesellschaften zum absoluten Schweigen verpflichtet waren, so heißt das nicht, dass ihre führenden Köpfe sich auch daran hielten. Im Gegenteil. Diese veröffentlichten auf allen möglichen Gebieten Schriften und Artikel für das Publikum aus den Inhalten, die "nach innen hin" als Geheimnis gehandelt wurden.

Dieser Tatsache hat man es zu verdanken, dass man sich heute ein gutes Bild davon machen kann, welche Inhalte in jenen Geheimgesellschaften gepflegt wurden und welches ihre Vordenker waren.

In den Geheimgesellschaften wurde die Menschheit nach zwei Kategorien unterschieden: nach solchen, die dazugehörten, also "eingeweiht" waren (oder sich durch Schulung auf eine "Einweihung" vorbereiteten) und solchen, die dafür unreif,

"noch unentwickelt" waren und der materiellen Welt zugehörten.

Die Geheimgesellschaften wurden alle hierarchisch organisiert. Der Aufstieg aus den niederen Graden in höhere Grade setzte Bewährung und Studium voraus. Auf diese Weise konnte eine Kontrolle von der oberen Leitung auf die unteren Ränge ausgeübt werden. Der innerste Kreis, der das System organisierte, bestand aus sehr wenigen Personen.

Aus diesem System heraus entwickelte sich dann das System der Freimaurer, das in gleichem Maße so organisiert war und heute noch so ist.

Freimaurer

Es sind im 17. Jahrhundert drei große Geheimbünde entstanden, die für die Weiterentwicklung des Okkultismus mitverantwortlich waren: die Rosenkreuzer, die Illuminaten und die Freimaurer.

Freimaurer ist eine internationale Männervereinigung, die sich immer für den Frieden eingesetzt hat und lehrt unter anderem noch Wohltätigkeit und Wohlwollen üben, die Reinheit schützen, die Grundregeln der Religion annehmen, dem Schwachen beistehen, den Blinden leiten, die Waisen schützen, die Regierung unterstützen, Sittlichkeit verbreiten und Wissen vermehren, die Menschen lieben und Gott fürchten.

Wegen ihrer unbestimmten Haltung zur christlichen Religion, drohte die katholische Kirche den Freimaurern seit 1738. Sie wurden von den damaligen Regierungen verfolgt, manchmal sogar bis zum Tode.

Heute hat sich das Verhältnis zwischen Freimaurerei und Kirche etwas entspannt.

Einzelne Freimaurer sind in örtlichen ,,Logen" zusammengeschlossen, deren überregionale Großloge vorstehen. (Loge = Geheimgesellschaft)

Die meisten ,,Klassiker" (Lessing, Goethe, Wieland...) und Romantiker waren Freimaurer.

Okkultismus ist eine Gegenbewegung der Aufklärung, die den Freimaurern viel zu verdanken hat. Denn: Der ganze Mensch vereinigt beide Seiten in sich: das Rationale und das Irrationale (durch die Vernunft nicht erfassbar, dem logischen Denken nicht zugänglich).

Jugendokkultismus

Da es heute jedermann möglich ist an okkultistischen Praktiken und Wissen des Okkultismus teilzunehmen sind die okkulten Praktiken unter Jugendlichen weit verbreitet. (Gläserrücken, Pendeln... zählen zu den weichen Praktiken; Schwarze Messen zu den harten) Es sind vorwiegend Mädchen, die eine okkulte Praktik ausüben, wobei Jungs die harten und erlebnisorientierten Praktiken bevorzugen z.B. schwarze Messen.

Spiritismus

lat. = spiritus = Geist

Spiritismus ist der Versuch mit dem ,,Jenseits" oder einer ,,Geisterwelt" in Kontakt zu treten. Er wurde populär als um 1848 in den USA die Schwestern FOX behaupteten, mit Geistern zu kommunizieren, die ihre Fragen mit Klopfzeichen beantworteten. Und obwohl sie nachher zeigten, dass sie diese Klopfzeichen mit ihren eigenen Zehenknöcheln selbst erzeugt hatten, wurde der Spiritismus zu einem Massenphänomen, das auch heute noch sehr beliebt ist.

Außerdem war ein weiterer Nährboden für die Ausbreitung des Spiritismus Erfahrungen, die im frühen 19. Jahrhundert unter Hypnose gemacht wurden: Versuchspersonen konnten verschlossene Briefe lesen und befanden sich in Bewusstseinszuständen, die ihnen Ausflüge in andere Welten erlaubten.

Ein Großteil spiritistischer Phänomene ist naturwissenschaftlich erklärbar, aber ein Restbestand an Erscheinungen bleibt, der nur theoretisch auf eine konventionelle (herkömmlich) Weise interpretiert werden kann.

Als Praxis des Spiritismus werden unter anderem das Pendeln, Gläser- und Tischerücken, das automatische Schreiben durchgenommen und zudem noch körperliche und seelische Heilung, da viele Krankheiten eine geistige Ursache haben.

Im Mittelalter hat man schon geglaubt, die Krankheiten erklären sich damit, dass ein Mensch von bösen Geistern besessen ist.

Im christlichen Glauben ist es meist Satan, der von einem Menschen Besitz ergriffen hat. Die Krankheiten werden dann meist durch einen Schamanen besänftigt. Dieser treibt die bösen Geister fort und nimmt Kontakt mit Hilfsgeistern auf, die dann Krankheiten vertreiben sollen. Dazu werden allerdings auch Medikamente verabreicht.

Satanismus

Der Satanismus gehört zum okkulten Phänomenbereich.

Die ausgeprägtesten Satanslehren wurden im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Christentum entwickelt (zw. 10. und 16. Jahrhundert).

Den Hexen wurde zu der Zeit nachgesagt, sie stünden mit Satan in einem Bunde und würden sich gegen die Menschheit verschwören.

Ein eigenständiger Satanismus existiert erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Menschen gründeten Gruppen, unter anderem Geheimlehren und verschrieben ihr Leben und ihre Seele dem Herrn der Hölle, dem Satan.

In der Kulturgeschichte nimmt Satan einen festen Platz ein. In allen Religionen gibt es Gottheiten, Geister oder anonyme Mächte, die entweder dem Licht oder der Finsternis zugeordnet werden. (Mächte des Lichts = gut / Finsternis = böse).

Mythologisch gesehen, gehen diese Dämonen aus gefallenen Engeln hervor, also aus Wesen, die erst an Gottes Seite standen, sich dann gegen ihn auflehnten und schließlich ihren eigenen Herrschaftsbereich z.B. die Hölle erhielten.

Der Zweck war sich gegen die furchtbar engen Vorschriften der mitteralterlichen und übermächtigen Kirche aufzulehnen.

Satan ist der klassische Name des Teufels. Er kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Widersacher, Ankläger, Gegner oder Feind.

Der Teufel wird auch mit vielen anderen Namen bezeichnet, wie zum Beispiel ,,Luzifer". Es bedeutet soviel wie ,,Lichtträger". In diesem Namen stecken am deutlichsten die positiven Bedeutungen des gefallenen Engels.

Der Satan entspricht dem Teufel, das bedeutet man sieht ihn als Diener Gottes, als Feind Gottes und als Herrn des Bösen.

Die Satanisten sehen sich daher als Antichristen und in den ,,Schwarzen Messen", die zu den okkulten Praktiken zählen, wird z.B. das Kreuz falsch herum aufgehängt oder Gebete rückwärts aufgesagt. Sie sehen alles im Widerspruch zum Begründeten: Dem Guten das Böse, dem Leben der Tod oder dem Licht das Dunkle. Also ist der Satanismus die ,,Verehrung des Widergöttlichen".

Heutige Satanistengruppen beziehen sich nicht mehr auf die christliche Satanslehre. Allenfalls verwenden sie dieses christliche Motiv, um ihre Kritik an dieser Religion auszudrücken.

Der einflussreichste Ideenlieferant des Satanismus und bedeutendste Person in der Okkultismusszene ist Aleister Crowley (1875-1947), der unter anderem verbreitete: ,,Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz."

Kirchliche Lexika und Sektenexperten behaupten Crowley wäre der Vater des modernen Satanismus, aber das ist falsch, denn Crowley hatte eine viel zu differenzierte Weltanschauung, so dass er sich nicht nur dem Satanismus zuwendete. Durch ihn ist das Wort ,,Okkultismus" heute ein sehr negativ besetzter Begriff, da Crowley neue, zusätzliche Inhalte in die Okkultismusszene einführte, die bis dahin tabu waren. So zum Beispiel Yoga, Magie, Experimente mit Rauschgiften und natürlich den Satanismus.

Jugendsatanismus

Der Jugendsatanismus hat nichts mit dem klassischen Satanismus zu tun. Da er von den Jugendlichen als provozierender Protest gegen die Welt der Erwachsenen angesehen wird. Verehrung des Bösen, Gewalt, auffälliges und abweichendes Verhalten und Verkehrung der öffentlichen Moral in ihr Gegenteil sind Ausdrucksformen, die die Gesellschaft mit einem Tabu belegt hat und die gerade deshalb geeignet scheinen, den Protest auszudrücken.

Interesse am Okkultismus

Das größte Motiv sich dem Okkultismus zu widmen ist die Neugier etwas neues zu versuchen.

Aber auch das Gebiet der konkreten Lebenshilfe zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Astrologie, Kartenlegen, Pendeln und auch die Befragung von Geistern sind relativ unkomplizierte Mittel, um Antworten auf gestellte Fragen zu bekommen.

Wenn die medizinische Versorgung nutzlos geblieben ist, kann eine ernst zu nehmende Möglichkeit darin bestehen, einen Geistheiler hinzu zu ziehen. Natürlich gilt dieses Interesse nur für den weichen Okkultismus, also nicht auf die Mitgliedschaft in okkultistische oder satanistische Orden. Diese Teilnahme an dem harten Okkultismus muss tiefergehende Ursachen haben, als nur das Interesse am Übersinnlichen oder die Lösung einzelner Lebensprobleme.

Auch wollen viele Menschen über Macht verfügen. Diese können sie erlangen, wenn sie sich mit übersinnlichen Phänomenen beschäftigen. Dadurch haben sie eine Verfügungsgewalt über Teile der jenseitigen Welt, die andere Menschen nicht haben. Und mit der Hilfe dieser jenseitigen Welt kann man Macht über andere ausüben.

Die Beschäftigung mit Okkultismus und den Praktiken bedeutet auch einen Ausbruch aus der rationalen Weltsicht. Es wird versucht den Sinn des Lebens zu erkennen, die Zukunft vorhersehen und die Angst vor dem Tod zu überwinden.

Gefahren des Okkultismus

Die Existenz einiger Satanisten oder der okkulten Praktiken stellt keine Gefahr für die Gesellschaft dar, sondern die wirkliche Gefahr liegt darin, dass Angstgefühle, die aus der nicht abgeschlossenen Verarbeitung okkulter Praktiken oder dem Wissen, entstehen. Das Unbewusste entwickelt Phantasien, in denen die okkultistische Wirklichkeit weiterbesteht und den Menschen zu bedrohen scheint.

Neben solchen psychischen Gefährdungen gibt es noch diejenigen, die konkret für das Leben und Gesundheit entstehen können. Problematisch wird die okkulte Praxis dann, wenn medizinische Versorgung unterbleibet, weil eine andere Heilmethode vorgeschrieben wurde und der Patient sich seinem Geistheiler blind anvertraut hat.

Schlussbemerkung

Für sämtliche ,,Phänomene" gibt es wissenschaftliche Erklärungen. Es gibt kein Beweis, dass mit Geistern oder Ähnlichem in Kontakt getreten wird. Allerdings existiert aber auch kein Beweis, dass es keine Geister oder eine jenseitige Welt gibt.

Der Mensch sieht genau das was er sehen will und wovon er überzeugt ist.

Quellenverzeichnis

Literatur

- Die Renaissance der Esoterik (Jörg Wichmann / Kreuz Verlag)
- New Age - aus christlicher Sicht (Paulusverlag)
- Magie und Sternenzauber / Okkultismus im Abendland

[...]

Internetadressen

- www.hausarbeiten.de/germanistik
- www.smart-line.de
- www.esoterik-f2s.com
- www.esoterik-forum.de
- www.senjs.berlin.de
- www.joker-starlight.de
- www.iguw.de
- www.gnosisag.de
- www.freimaurerloge.ch
- www.muellerscience.com
- www.altenburghexen.de
- members.aol.com/dilloo/theos.htm
- www.gnosisag.de
- www.freimaurerloge.ch
- www.muellerscience.com
- www.altenburghexen.de
- members.aol.com/dilloo/theos.htm

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Details

Titel
Okkultismus. Phänomene, Praktiken und Urpsrung
Autor
Jahr
2001
Seiten
9
Katalognummer
V105278
Dateigröße
427 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ursprung, Praktiken, Satanismus, Spiritismus
Arbeit zitieren
Claudia Lenze (Autor), 2001, Okkultismus. Phänomene, Praktiken und Urpsrung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105278

Kommentare

  • Gast am 16.11.2008

    Betrifft Ihre Seite 105278.html.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    auf Ihrer Seite 105278.html zitieren Sie meine Arbeit in
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    Diese Seite ist auf einen anderen Server verlegt worden und ist nun zu finden unter:
    http://www.dilloo.de/theos.htm

    Mit freundlichen Grüßen
    E. Dilloo - Heidger

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