Das Leben der Anne Frank


Referat / Aufsatz (Schule), 1999
7 Seiten, Note: 1

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Gliederung:

1.Biographie der Anne Frank

2.Vorstellen des Exils - Lebensweise

3.Charakterisierung der Anne Frank

4.Das Tagebuch der Anne Frank

5.Tod Annes im KZ Bergen-Belsen

6.Quellennachweis

1.Biographie der Anne Frank

12.Juni 1929 - Geburt Annes als deutsches Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main 1933 - Die Familie muss nach Amsterdam fliehen, um den Verfolgungen der der Faschisten zu entkommen

- Vater wurde Direktor bei der Travis A.-G. mit enger Verbindung der Firma Kolen & Co

ab 1940 - Anne musste den Stern tragen, ihr Fahrrad abgeben, durfte keinen Sport mehr treiben, nicht mehr ins Kino oder Theater, zur jüdischen Schule . . . („Ich traue mich nicht mehr, irgend etwas zu tun, weil ich Angst habe, es ist ja doch verboten.“ Zitat aus ihrem Tagebuch von Jopie) 6.Juli 1942 - Einzug in das Hinterhaus der Prinsengracht 263 in Amsterdam bis 4.August 1944 - Leben im Hinterhaus

März 1945 - Tod Annes im Konzentrationslager Bergen-Belsen

2.Vorstellen des Exils - Lebensweise im Exil

Im Parterre ist ein großes Lager, das auch als Versandraum gebraucht wurde. Neben dem Eingang ist die eigentliche Haustür, die durch eine Zwischentür zu einer kleinen Treppe führt. Geht man diese hinauf, dann kommt man zu einer Tür mit Mattglasscheiben, auf denen einmal das Wort „Kontor“ gemalt war. In diesem Kontor arbeiteten tagsüber Miep, Elli und Herr Koophuis. Durch ein Durchgangszimmer mit Garderoben, großem Vorratsschrank und feuersicherem Tresor kommt man in ein ziemlich dunkles Hinterzimmer, in dem früher Herr Kraler und Herr van Daan saßen, nach dem Einzug nur noch Herr Kraler. Man kann auch vom Gang aus direkt in dieses Zimmer gehen durch eine Glastür, die wohl von innen, aber von außen nicht ohne weiteres zu öffnen ist. Von Kralers Kontor den Gang entlang vier Stufen hinauf: das Prunkstück des Hauses, das Privatbüro. Es gab vornehme, dunkle Möbel, Linoleumbelag mit Teppichen darauf, Radio und schicke, elegante Lampen. Daneben ist eine große geräumige Küche mit Warmwasserbehälter und zwei Gaskochern. Dann kommt ein WC.Von dem langen Gang führt eine Holztreppe nach oben auf einen Vorplatz, der in einem Korridor übergeht. Rechts und links sind Türen. Die linke Tür führt zum Vorderhaus mit den Lagerräumen, dem Speicher und dem Dachspeicher. In diesem Gebäude führt noch eine lange, steile Treppe zur zweiten Straßentür. Die rechte Tür führt zum Hinterhaus. Gegenüber der Eingangstür ist eine steile Treppe. Links führt ein kleiner Gang in einen Raum, der als

Wohn- und Schlafzimmer der Familie Frank genutzt wurde, und daneben ist ein kleines Zimmer, der als Arbeits- und Schlafzimmer von Margot und Anne diente. Rechts von der Treppe ist ein Zimmer ohne Fenster mit Waschtisch und abgeschlossenem WC. Eine Tür führt in das Schlafzimmer der beiden Mädchen. Wenn man die Treppe hinaufgeht kommt man in einen Raum mit Gasherd und Abwaschtisch, weil er früher als Laboratorium diente, dann aber als Küche, Esszimmer, Arbeitsraum und Schlafzimmer für das Ehepaar van Daan genutzt wurde. Ein kleines Durchgangszimmer wurde von Peter van Daan genutzt. Einen Speicher und Dachspeicher gibt es auch noch.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Haus lebten insgesamt 8 Leute. Die Familie Frank mit Anne, Margot, Otto und Edith, die Familie van Daan (van Pels) mit Herman, Auguste (Petronella) und Peter und Albert Dussel (Fritz Pfeffer).Sie hatten auch Helfer wie Miep Gies, Johannes Kleiman (Simon Koophuis), Victor Kugler (Harry Kraler) und Bep Voskuijl (Elli Kuilmans). Im Großen und ganzen haben diese 8 Personen friedlich zusammengelebt. Die Lebensweise im Hinterhaus wurde ausführlich von Anne im Tagebuch festgehalten. Sie schrieb aus ihrer Sicht alle Sorgen und Probleme, die im Hinterhaus auftraten. Es war eigentlich ein normales Leben, welches diese Leute führten, wenn man die Situation zu der Zeit weglassen würde.

Familie van Daan

Familie Frank

Albert Dussel

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Helfer

3.Charakterisierung der Anne Frank

Aussehen: Anne hatte weiße Haut, schwarze Haare, eine gerade Nase, Grübchen in Wangen und Kinn und dunkle Augen. Sie trug normale Kleidung, was sie auch ziemlich durchschnittlich aussehen ließ.

Besondere Situation: Anne und ihre Familie lebten zur Zeit der Judenverfolgung im von

Nationalsozialisten regiertem Deutschland. Die Familie wanderte 1933 in die Niederlanden aus, wo sie sich vom 6.Juli 1942 bis zum 4.August 1944 in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt hielt.

Famili ä re Beziehungen: Anne hatte eine Schwester, eine Mutter und einen Vater. Sie hat sich vor ihrer Familie oft geniert. Ihre Schwester und ihre Mutter zählten in ihren Gefühlen gar nicht, ihren Vater hingegen liebte sie über alles. Ihre Mutter war immer sehr kühl, distanziert zu Margot und ihr, behandelte sie wie Freundinnen, liebte sie aber wie eine Mutter ihre Kinder nur lieben kann. Anne aber liebte ihre Mutter nicht, sondern sie hatte Mitleid mit ihr. Trotzdem nahm sie sie als Vorbild, achtete sie und behandelte sie immer nett.

Einstellung zu sich selbst und gegen ü ber anderen:

Anne hatte die Einstellung: „Papier ist geduldiger als Menschen“ und dachte, dass ihre Gefühle niemanden interessieren könnten außer den Freund oder die Freundin. Sie fühlte sich allein und dachte oft über unglückliche Dinge und sich selbst nach. Anne betrachtete alles immer erst von der negativen Seite und somit auch ihre Mitmenschen.

Charaktereigenschaften: Anne hatte viele verschiedene Charaktereigenschaften: intelligent, (unglücklich), ehrlich, stur, selbstbewusst, zurückhaltend, ruhig, freundlich, gemein, nachdenklich, entschlossen, vorlaut, direkt, eigenwillig, unsicher, eifersüchtig und humorvoll. Diese gegen- sätzlichen schwankenden Charaktereigenschaften sind typisch für das Alter.

4.Tagebuch der Anne Frank

Anne Frank wurde hauptsächlich durch ihr Tagebuch bekannt, in dem sie ihr Schicksal festhielt. Kurz bevor die Familie in das Hinterhaus floh, bekam sie das Tagebuch geschenkt.

Das Tagebuch ist inzwischen weltberühmt. Anne selbst dachte an keine Veröffentlichung ihres Tagebuches, was aus einem Eintrag vom 20.Juni 1942 hervorgeht. Sie schrieb: „...Ja, Papier ist geduldig! Ich habe nicht die Absicht, dieses gebundene Heft mit dem hochklingendem Namen Tagebuch jemals jemandem zu zeigen ... andere interessiert es wahrscheinlich auch nicht ...“Ihr Tagebuch schrieb Anne vom 12.Juni 1942 bis zum 1.August 1944. Sie schrieb über ihre Sorgen und Probleme, über ihre Denkweise zu sich selbst, gegenüber anderen, über die derzeitige Situation in der Welt und über die Ereignisse und Vorkommnisse im Hinterhaus. Daneben schrieb sie auch über Erinnerungen vor der Zeit des Hinterhauses. Die meisten Erinnerungen stammen aus der Schule, von Schwärmereien und alten Freunden. Es wird aber auch über Erinnerungen an Familie und anderen besonderen Ereignissen geschrieben. Annes Tagebuch steht für Millionen von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern, die damals ermordet wurden. Anne war zu der derzeitigen Situation immer optimistisch gestimmt, wie man aus einem Eintrag in ihr Tagebuch schließen kann: „Trotz alledem glaube ich an das Gute im Menschen.“ In das Tagebuch schrieb sie fast täglich bis zu ihrer Verschleppung im August 1944. Anne fing mit dem Tagebuch schreiben an, weil sie sich nie bei einem ihrer Freunde aussprechen konnte. Am 20.Juni 1942 schrieb sie: „...Um nun die Idee von der lang ersehnten Freundin in meiner Phantasie noch zu steigern, will ich nicht, wie jeder andere, nur Tatsachen in mein Tagebuch schreiben, sondern dieses Tagebuch meine Freundin selbst sein lassen, und diese Freundin heißt: Kitty!...“ Neben ihrem Tagebuch schrieb Anne noch Kurzgeschichten, die sie nach einer Vorschrift immer in ein großes Kontenbuch schrieb. Annes größter Wunsch war es nämlich später einmal Journalistin oder Schriftstellerin zu werden, was ihr ja sozusagen auch gelungen ist, denn diese Geschichten wurden mehrfach veröffentlicht. Diese Geschichten waren fast wie Reportagen, präzise analysiert und detailliert beschrieben. Anne zu ihren Geschichten: „Ich habe viele Ideen und bin dabei, sie zusammenzustellen.“ , und, „ ...Ich selbst bin hier meine beste und schärfste Kritikerin. Ich weiß, was gut und nicht gut geschrieben ist. Ich muss arbeiten, um vorwärts zu kommen, um Journalistin zu werden, das will ich!“

5.Tod Annes im KZ Bergen-Belsen

Darüber zu spekulieren ob Anne eine gute Journalisten geworden wäre ist überflüssig, denn sie wurde ermordet. Am 4.August 1944 wurde sie mit ihrer Familie, den van Daans und Albert Dussel im Hinterhaus entdeckt. Am 3.September 1944 befand sie sich unter den letzten von eintausend niederländischen Juden, die nach Auschwitz/Birkenau deportiert worden. Am 30.Oktober wurde sie zusammen mit ihrer Schwester Margot und anderen Frauen ins Konzentrationslager Bergen-Belsen transportiert, wo Anne im März 1945 an Thyphus, kurz nach ihrer Schwester und einige Wochen vor der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee, starb. Bergen-Belsen war das erste Lager welches befreit wurde. Hätte Anne noch einige Wochen durchgehalten, wäre sie in diesem Jahr 71 Jahre alt geworden. Somit war ihr Vater der einzigste aus ihrer Familie und der einzigste von den 8 Personen im Hinterhaus die überlebt hat. Er ließ auch Annes Tagebuch veröffentlichen. Es wurden tausende von verschiedenen Büchern über den Rassenwahn im Dritten Reich, mit Bezug auf das Schicksal von Anne Frank, geschrieben Jetzt, über 50 Jahre später, ist der Verdacht des Verrats auf die ehemalige Putzfrau der Firma gerichtet, die wohl kurz vor der Entdeckung erzählt haben soll, dass sie den Verdacht hege, dass Juden in dem Haus versteckt werden. Klar ist es bis heute immer noch nicht.

Familie Frank

Letzte Foto von Anne und Margot

6.Quellen

1. „Anne Frank-Geschichten und Ereignisse aus dem Hinterhaus“ , Fischer Taschenbuch Verlag

2. eigener Stoff aus 8.Klasse (Mitschriften, Arbeitsblätter)

3. Internet: Error! Hyperlink reference not valid. (Bilder)

4. eigenes Wissen

7 von 7 Seiten

Details

Titel
Das Leben der Anne Frank
Note
1
Autor
Jahr
1999
Seiten
7
Katalognummer
V105362
Dateigröße
1146 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anne, Frank
Arbeit zitieren
Heike Fulbrecht (Autor), 1999, Das Leben der Anne Frank, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105362

Kommentare

  • Gast am 14.3.2002

    Einfach Klasse!!....

    Klasse Arbeit! Wirklich. Toll gemacht Heike!

  • Gast am 24.11.2002

    Anne Frank.

    Die Charakterisierung hätte besser sein können

  • Gast am 10.11.2003

    Vielen lieben Dank.

    ich wollte dir zu deinem referat ganz herzlich gratulieren denn es ist einfach klasse geworden. ich werde demnächst auch ein referat über anne frank halten. mir haben noch ein paar daten gefehl aber jezt habe ich alles beisammen. Vielen Dank!!!

  • Gast am 10.12.2007

    Vielen Dank auch von mia.

    naja was soll ich sagen das refarat is toll ich muss jet auch ein refarat halten über anne frank.ich habe hier alles gefunden was ich brauche:mfg nelly=D

  • Gast am 3.6.2008

    Vielen Dank.

    Alles super zusammengefasst!
    Ziemlich gut!
    Vielen lieben Dank!!!

  • Gast am 24.10.2008

    Vielen lieben Dank !!!!!.

    Auch ich werde demnächst ein Referat über das Tagebuch der Anne Frank halten und konnte anhand deines wirklich sehr guten Referats noch sehr vieles ergänzen udn mir auch noch Anregungen holen was man in so ein Refart noch alles mit einbeziehen kann ... Danke !!!

  • Gast am 13.1.2010

    sehr schön muss ich schon sagen

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