Das Massenkommunikationsmodell Melvin L. De Fleurs und die Talkshow im Sinne des low-taste-content


Seminararbeit, 2001

24 Seiten


Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Modell Melvin L. De Fleurs
2.1 Massenmedien als soziale Systeme
2.2 Die Modellelemente und ihre wechselseitigen Beziehungen
2.3 Die Funktion des Modells

3. Die Talkshow
3.1 Die Entwicklung der Talkshow im deutschen Fernsehen
3.1.1 Im öffentlich - rechtlichen Fernsehen
3.1.2 Im privaten Fernsehen
3.2 Zum Begriff der Talkshow
3.3 Zur Typisierung der Talkshow
3.4 Die Talkshow als Vehikel der Werbung

4. Die Talkshow "Arabella" als Werbeumfeld
4.1 Formaler Aufbau
4.2 Darstellung der Talkshow
4.2.1 Gesprächskonzeption
4.2.2 Moderatorenkonzeption
4.2.3 Das Studiopublikum und die Fernsehzuschauer
4.3 "Arabella" als Zuschauermagnet
4.4 Aufbau nach Werbung
4.6 Art der Werbung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

Melvin L. De Fleur beschreibt in seinem Modell die wechselseitige finanzielle Abhängigkeit zwischen den privatwirtschaftlich organisierten Massenmedien der USA und dem amerikanischen Wirtschaftssystem. Da sich die privaten Sender in Deutschland auch durch Werbegelder der Wirtschaft finanzieren, möchte ich im Folgenden das Format der Talkshow im Sinne des „low - taste content“ zunächst allgemein, dann an einem speziellen Beispiel näher untersuchen.

Ich werde zunächst das Modell Melvin L. De Fleurs in seiner Struktur erläutern (2.1) und die Modellelemente offen legen (2.2), um danach die Funktion des Modells zu erklären (2.3).

Im Zweiten Teil behandle ich die Talkshow im Allgemeinen, wobei ich zunächst auf ihre Entwicklung eingehe (3.1), dann einige Ansätze zur begrifflichen Bestimmung der Talkshow vorstelle (3.2) und einige Typisierungskriterien erläutere (3.3), um die Talkshow schließlich als Vehikel der Werbung auszustellen (3.4).

Im dritten Teil untersuche ich die Talkshow „Arabella“ anhand der Sendung “My first love - Was ist aus meiner großen Liebe geworden?“ vom 14.09.01 zuerst bezüglich ihres formalen Aufbaus (4.1) und ihrer Darstellungsform (4.2). Danach versuche ich, ihr Erfolgsrezept zu erkunden (4.3) und zeige, wie sie als Transportmittel der Werbung aufgebaut ist (4.4). Zum Schluss gehe ich noch kurz auf den Aufbau der Werbung ein (4.5).

2. Das Modell Melvin L. De Fleurs

2.1 Massenmedien als soziale Systeme

Zur Zeit De Fleurs wurde Massenkommunikation weitgehend aus dem Blickwinkel der Wirkungsforschung beleuchtet. Dennoch machte er sich einen ganz anderen Aspekt der Medien zu seinem Forschungsgegenstand: Ihre Fähigkeit zu überleben und ihrem Publikum über einen langen Zeitraum hinweg Programminhalte zu präsentieren, die von der kulturellen Elite zu schlechtem Geschmack erklärt oder als schlichtweg gefährlich eingestuft werden, also kontinuierlich im Kreuzfeuer der Kritik stehen und trotzdem nicht von der Bildfläche verschwinden.(De Fleur 1972, 155 - 172)

Diese Medieninhalte des "schlechten Geschmacks" fasst De Fleur, wenn auch eher intuitiv als empirisch belegt, unter dem Begriff "low - taste content" zusammen:

"This would be media content widely distributed and attended to by the mass audience, but which has consistently aroused the ire of critics. Examples would be crime drama on television which emphasizes violence, openly pornographic motion pictures, daytime serials, confession magazines, crime comics, suggestive music, or other content that has been widely held to contribute to a lowering of taste, disruption of morals, or stimulation toward socially unacceptable conduct".

(De Fleur 1972, 163)

Der Konflikt "elite culture" versus "mass culture" geht weit in die Geschichte zurück.

Bereits Plato sah die Jugend durch die Massenkultur gefährdet. Der Literat Henry David Thoreau schrieb um 1850:

"To a philosopher all news, as it is called, is gossip, and they who read it and edit it are old women over their tea". (Thoreau 1854, 148-149)

Hier setzt die funktional - strukturelle Theorie De Fleurs an: Er betrachtet die Massenmedien als in Subsysteme untergliederte soziale Systeme, die im Rahmen eines externen Systems, den sozialen und kulturellen Bedingungen der amerikanischen Gesellschaft, agieren und interagieren.

Den Begriff "soziales System" beschreibt er dabei folgendermaßen:

"The social system, then, is a complex of stable, repetitive, and patterned action that is in part a manifestation of the culture shared by the actors, and in part a manifestation of the psychological orientations of the actors (which are in turn derived from that culture)". (De Fleur 1972, 160)

Eine besondere Bedeutung weist er in diesem Zusammenhang dem "repetitive phenomenon" zu, dessen Funktion er darin sieht, die Kontinuität und die Stabilität eines bestimmten sozialen Systems zu wahren. Als Beispiel nennt er das tragen von Eheringen:

"...the repetitive practice of wearing wedding rings on the part of a given married couple has the function (consequence) of reminding them as well as others that the two are bound together by the obligations and ties that matrimony implies. This practice thereby contributes indirectly to maintaining the permanance of the marriage - the stability of that particular system". ( De Fleur 1972, 161)

Überträgt man dieses Beispiel auf die Bindung der Massenmedien an den low - taste content und setzt eben diesen an die Stelle des "repetitive phenomenon", so ist er die stabilisierende und damit tragende Kraft des Mediums als soziales System. Darüber hinaus misst De Fleur der Werbung , die durch die Massenmedien mit Hilfe des low - taste content an ein Massenpublikum verbreitet werden kann, eine große Bedeutung für die finanzielle Stabilität des amerikanische Wirtschaftssystems bei, das wiederum maßgeblich am Wohl des gesellschaftlichen Gesamtsystems beteiligt ist.

Daraus ergibt sich die strukturell - funktionale Antwort auf die Frage nach der Existenzberechtigung anspruchsloser Unterhaltungssendungen: Der low - taste content stabilisiert das soziale System der Massenmedien und damit gleichzeitig das System der Gesellschaft, in dessen Rahmen die Medien als Subsysteme eingebettet sind.

"At present, however, the function of what we have called low - taste content is to maintain the financial equilibrium of a deeply institutionalized social system which is tightly integrated with the whole of the American economic institution". (De Fleur 1972, 171)

2.2 Die Modellelemente und ihre wechselseitigen Beziehungen

Ein wichtiger Teil des Massenkommunikationsmodells, das De Fleur Ende der 60er Jahre publiziert hat, ist das Publikum, das er pyramidal in drei Kategorien einteilt: In die kleinste Schicht "Highbrow", in "Middlebrow" und in die größte Schicht "Lowbrow".

Um die Vorlieben des Publikums herauszufinden werden Markt- und Meinungsforschungsinstitute eingesetzt, die ihre gewonnenen Informationen, als indirektes Feedback des Publikums, an das Distributions - System weitergeben, damit dieses den Medieninhalt dem Geschmack der jeweiligen Zielgruppen anpassen kann. Das Rollensystem des Verteilers kann von Medium zu Medium variieren und ist in zwei Subsysteme untergliedert: In den nationalen oder regionalen Verteiler und in den lokalen Verteiler. Diese Komponenten stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander, in welcher der lokale Verteiler beispielsweise Sponsoren anwirbt, während der nationale oder regionale Verteiler die Medieninhalte liefert. Auch die Beziehung zwischen Distributions - System und Publikum verläuft zweiseitig, denn während der Verteiler Unterhaltung und Werbung bietet, bringt ihm sein Publikum Aufmerksamkeit entgegen. Ein weiteres Element, das mit dem Distributions - System und den Rollensystemen der Sponsoren zusammenhängt, ist das Produktions - Subsystem, das aus den Rollensystemen aller Gruppen besteht, die bei der Entstehung eines neuen Medieninhaltes in irgend einer Weise mitwirken.

Werbeagenturen arbeiten hauptsächlich mit Sponsoren zusammen, denen sie Ideen oder Serviceleistungen verkaufen, die sie als Werbebotschaften an das Distributions - System weitergeben. Auch sie können in Verbindung mit den Komponenten der Forschung stehen. Über diese miteinander verflochtenen Modellbestandteile hinaus gibt es weitere Subsysteme, die als Kontrollorgane fungieren. Die gesetzgebenden Körperschaften entwerfen und beschließen Mediengesetze und bestimmen über medienpolitische Vorgänge. Einfluss auf diese Instanz hat das Publikum durch die Stimmen der öffentlichen Meinung und das eigene Wahlverhalten. Neben den offiziellen Behörden, z.B. der Justizbehörde, welche die verabschiedeten Gesetze ausführen, erwähnt De Fleur in seinem Modell außerdem die freiwilligen Vereinigungen, die in Zusammenarbeit mit den Verteilern beispielsweise Codes zum Schutze der Jugend erstellen oder freiwillige Selbstkontrolle ausüben.

Den äußeren Rahmen bilden die externen und kulturellen Bedingungen der amerikanischen Gesellschaft.

2.3 Die Funktion des Modells

Die Systemelemente des De Fleurschen Modells bewegen sich mechanisch, die Berufsrolleninhaber in den Rollensystemen werden durch Geld motiviert und adjustiert.

Die finanziellen Mittel des sozialen Systems der Massenkommunikation kommen von der werbenden Wirtschaft, die sich von der Medienpräsenz steigende Absätze ihrer Produkte verspricht. Die Verkaufszahlen lassen sich aber nur dann steigern, wenn sich das Publikum durch den Medieninhalt angesprochen fühlt und mit ihm auch die Werbung rezipiert. Das Motiv der Gewinnmaximierung wird also durch Rezipientenmaximierung erreicht. Damit das Kaufverhalten des Publikums kontinuierlich mit den Ansprüchen der Medien im Einklang steht, bedarf es nach De Fleur eines Medieninhaltes, der die Bedürfnisse einer größtmöglichen Anzahl von Menschen befriedigt: Dem low - taste content. Die größte Konsumentenschicht, die er im Modell "Lowbrow" nennt, hat seiner Ansicht nach ein niedriges Bildungsniveau und ist durch diese Unterhaltungsinhalte zufriedenzustellen, die im Grunde genommen nur als "attention getting devices that can bring the eye or ear of the consumer nearer to the advertising message" dienen. (De Fleur 1772, 171)

Der low - taste content erfüllt nach De Fleur also zwei Funktionen: Er beeinflusst die Kaufentscheidungen einer maximalen Konsumentenschicht und ermöglicht es dem Medium gleichzeitig, Gewinne durch den Verkauf von Werbezeiten zu erzielen. Damit hat er nicht nur eine große finanzielle Bedeutung für das System der Massenkommunikation, sondern auch für das amerikanische Wirtschaftssystem und damit für das Gesamtsystem.

Dem Massenpublikum attestiert De Fleur die Unfähigkeit zum echten Kulturgenuss. Um diese Gruppe an den Bildschirm zu bringen, seien alle Mittel recht:

„If it takes a western melodrama filled with blood and thunder to attract the consuming unit’s attention to the advertisement, so be it.“ (De Fleur 1972, 170)

Die Kritiker aus den Reihen der intellektuellen Elite, die ohnehin eine Minderheit darstelle, hätten gegen den low - taste content aufgrund seiner vielfältigen Erscheinungsweise und seiner Popularität keine Chance.

3. Die Talkshow

3.1 Die Entwicklung der Talkshow im deutschen Fernsehen

3.1.1 Imöffentlich - rechtlichen Fernsehen

Wie sich unschwer erahnen lässt, liegt der Ursprung der Talk Show in Amerika. Jack Paar hatte dort als Pionier in den 50er Jahren erstmals Menschen vor die Kamera gebeten, um sich mit ihnen zu unterhalten. Seine von den Zuschauern erfolgreich adaptierte Idee löste in Amerika eine wahre Flut von Talkshows verschiedener Formen aus, die auch bald über die Landesgrenzen schwappte. (Barloewen/Brandenberg 1975, 29) Bereits in Deutschland hatte Werner Höfer, wenngleich nicht sehr erfolgreich, zu Beginn der 50er Jahre mit "Darf ich vorstellten...? Begegnungen zwischen Rhein und Ruhr, vermittelt durch Werner Höfer" eine Gesprächssendung begonnen, die nach heutigen Kriterien als Talkshow gelten würde. (Höfer 1975, 11) Ihr folgten noch zahlreiche weitere Talkrunden, die vermutlich nicht alle als Talkshow im engen Sinne bezeichnet werden dürfen, aber dennoch als ihre Vorläufer gelten.

Während es in Amerika Anfang der 70er Jahre beinahe 100 unterschiedliche Talkshows gab, produzierte der WDR im Herbst 1972 versuchsweise die erste deutsche Gesprächsreihe, welche unter dem Namen "Die Dietmar Schönherr - Stunde" explizit als Talkshow firmierte. (Fley 1997, 21-25) Diese wurde, neu konzipiert und in "Je später der Abend" umbenannt, am 4.3.1973 zunächst in das Dritte Programm und später, nach 10 erfolgreichen Sendungen, am 31.12.1973 in das Erste Programm aufgenommen. Diese Premiere erwies sich jedoch, entgegen der großen Erwartungen, als Flop. Nach zweimaligem Moderatorenwechsel wurde die Sendung im Juli 1976 nach 63 Ausstrahlungen eingestellt.

Neben "Je später der Abend" ist "III nach Neun" als zweiter Prototyp der Talkshow in Deutschland zu erwähnen. (Fley 1997, 26 - 27) "III nach Neun" wurde im November 1974 von Radio Bremen erstmals produziert und im Norddeutschen Fernsehen (N32) ausgestrahlt. Im Vergleich zur WDR - Talkshow werden vor allem in den Anfangsjahren große Unterschiede zwischen den Konzepten der Sendungen ersichtlich. Im Gegensatz zur recht starren, auf 60 Minuten begrenzte Struktur von "Je später der Abend", die pro 6 Sendung drei Einzelgespräche mit prominenten Persönlichkeiten verlangte, plauderten bei "III nach Neun" drei Studioredakteure mit ihren eigenen Gästen, gleichzeitig und zeitlich kaum begrenzt, spontan und locker an verschiedenen Tischen. Die Sendereihe wurde 1993 in alle Dritten Programme übernommen.

Das Thema Talkshow war mit den beiden oben vorgestellten Prototypen in kürzester Zeit in aller Munde. Vom 31.12.1973 bis 9.04.1975 konnte "Je später der Abend" mit rund 520 Rezensionen weitaus mehr Presseecho aufweisen als jede andere Fernsehsendung. (Barloewen/Brandenberg 1975, 62)

Die ersten Nachahmungen dieser neuen Fernsehunterhaltung entstanden 1974/75 in Form von Theater - Talkshows in den größeren Städten Deutschlands, die jedoch zum großen Teil als Modeerscheinungen bald wieder von der Bildfläche verschwanden und, bis auf wenige Ausnahmen, nie im Fernsehen erschienen.

Die Programmverantwortlichen ihrerseits kamen in der zweiten Hälfte der 70er Jahre auf den Geschmack der Talkshow, "Denn es gab vorläufig keine bessere Möglichkeit, ein Programm zu produzieren, das so viel Aufmerksamkeit erregt und doch bei sechzig Minuten Sendezeit nur ca. 25 000 DM kostet. Talk Show hatte nicht den Beigeschmack des Sparprogrammes, sondern konnte vielmehr als progressive Neuentwicklung präsentiert werden."

(Barloewen/Brandenberg 1975, 20)

Damit ging das Format "Talkshow" in Serie, jedoch nicht immer erfolgreich.

Neben dem kritischen und provokativen Konfrontationskurs der eben erwähnten Prototypen war auch das Prinzip der "performativen Reality - Show" maßgebend für die Entwicklung des Talks, das zu Beginn der 90er Jahre sein Revival erlebte. Dahinter verbirgt sich das Ziel, einen Showgast zur Rührung zu bringen und damit den Zuschauern der Sendung ein Gefühl der Menschlichkeit zu vermitteln.(Keppler 1994, 9)

3.1.2 Im privaten Fernsehen

Mit der Entstehung des Privatfernsehens 1985 entstanden auch weitere Formen der Talkshow. (Fley 1997, 32-34) RTL plus machte sich dieses Genre mit "Dall - AS" als erster privater Sender zunutze. Talkmaster Karl Dall setzte dabei erfolgreich auf die Schlagfertigkeit seiner Gäste, die er durch Späße auf ihre Kosten provozierte.

Auch RTL schlug ab 1989 mit "Explosiv - Der heisse Stuhl" einen Konfrontationskurs ein. Der auf dem "heißen Stuhl" sitzende Gast musste sich dabei zu einer möglichst provokativen These gegenüber fünf oder sechs Kontrahenten behaupten. Die Aufgabe des Moderators Ulrich Meyer bestand dabei darin, die Diskussion bis zum Äußersten zu treiben um den Zuschauern einen möglichst spannenden verbalen Kampf zu bieten.

Im September 1992 ging ebenfalls bei RTL die erste "Late - Night - Show" auf Sendung, die den Erfolgserwartungen jedoch nicht ganz entsprach. Einen großen Treffer hatte der Sender mit dem Format des Daytime Talk gelandet. Seit Oktober 1992 unterhält sich Hans Meiser in seiner gleichnamigen Show täglich mit "Normal - Bürgern" über ihre Probleme, persönliche Erfahrungen, Schicksale und Einstellungen. Der Erfolg dieser täglichen Talkreihe, die bis zu 40% Marktanteil verbuchen konnte, erklärt die zahlreichen Nachahmungen dieses Typs.

SAT.1 konnte seine erste selbst kreierte Talkshow "Talk im Turm" im Jahre 1990 aufweisen, die jedoch keine bedeutenden Neuerungen beinhaltete. Die ab 1993 täglich im Vormittagsprogramm verbreitete Sendung "Hermann - Die Talkshow für Sie" war speziell auf Frauen zugeschnitten, wurde aber aufgrund des Misserfolges im selben Jahr wieder abgesetzt. Während die Talkversuche von VOX scheiterten, die mit der Entstehung des Senders 1993 Programmbestandteil waren und niveauvolle Unterhaltung bieten sollten, nahm Pro Sieben die Idee des Daily Talks erst 1994 mit "Arabella" auf.

3.2 Zum Begriff der Talkshow

Wie in 3.1 bereits gezeigt, hat sich das Format der Talkshow im Laufe der Zeit verändert. Was zum jeweiligen Zeitpunkt unter dem Begriff "Talkshow" verstanden wird oder nicht hängt zu einem erheblichen Teil davon ab, welche Sendereihen von den Sendern mit dem Etikett "Talkshow" versehen werden. Auch Steinbrecher und Weiske verstehen unter dem Begriff Talkshow "ganz unterschiedliche Sendeformen, denen teilweise nur das Gesprächselement gemeinsam ist". (Steinbrecher / Weiske 1992, 20) Daraus ergibt sich natürlich eine Vielfalt an Definitionen.

Barloewen und Brandenberg stellten 1975 in der ersten deutschen Monographie zum Thema Talkshow drei konstitutive Faktoren zur begrifflichen Bestimmung dieser Sendeform auf, die alle auf die Sendung "Je später der Abend" zutrafen: Den Seriencharakter der Sendung, "die zentrale Figur des Gastgebers" und das Talk Show - Gespräch, das nicht Sachgespräch sondern personenbezogen sei. (Barloewen / Brandenberg 1975, 18)

In der gleichen Veröffentlichung versucht sich auch Gerhard Schmid an einer Definition

des Talks:

"Die optisch - verbalen Präsentationsmuster von Prominenten und weniger Prominenten sollen in einer Kleingruppensituation vor einem realen Publikum, dem das Regiekonzept einen spontanen Aktionsraum anbietet, ermittelt werden. Unter der Leitung eines Gesprächsinitiators sollen sie einem 'dispersem Publikum' informativen Unterhaltungswert bringen." (Schmid 1975, 125)

Unter "optischem Präsentationsmuster" versteht er dabei die Ausdrucksweise der non - verbalen Kommunikation.

Foltins Definitionsansatz umfasst den "Seriencharakter" der Talkshow, die zentrale Figur des "Talkmasters", das "Präsenzpublikum", eine "gewisse Freiheit im Ablauf des Talks", die "Showeffekte", zu denen er neben Darbietungen aller Art auch die non - verbale Kommunikation zählt, die "Ehrlichkeit der Gespräche", den "Ersatz für gesellige Kommunikation" und die "Möglichkeit zum Voyeurismus und zur Teilhabe am Klatsch". Nicht als Bedingung, sondern der Vollständigkeit halber, erwähnt er außerdem die "nachträgliche Verarbeitung in direkter Kommunikation". (Foltin 1994, 69-73) Mit den Punkten "gewisse Freiheit im Ablauf des Talks" und "Ehrlichkeit der Gespräche" versucht er offensichtlich, die Talkshow gegen die verwandten Sendeformen "Diskussion" und "Interview" abzugrenzen, was sich allerdings, wenn man diese Punkte als konstitutive Faktoren ansieht, als schwierig erweist. Es ist fraglich, ob man die Ehrlichkeit von Talkgästen grundsätzlich hoher einschätzen darf als die der Gäste einer politischen Diskussionsrunde und ob eine solche im Ablauf zwingend starr konzipiert ist, also antagonistisch zur "gewissen Freiheit des Gesprächsablaufes" steht. Fley erstellt in einer weit gefassten Arbeitsdefinition fünf am Kommunikat inter - subjektiv überprüfbare Bedingungen, die eine Sendung erfüllen muss, um als Talkshow zu gelten. (Fley 1997, 36-38)

1. "Die Gesprächskonzeption": Die Sendung muss mindestens zu 60% aus einem Gespräch bestehen, das von mindestens zwei im Bild sichtbaren Personen geführt wird, von denen eine die gesprächsleitende Funktion übernimmt und mindestens eine andere als Gast nicht regelmäßiger Teilnehmer ist. Anlass des Gesprächs ist die Ausstrahlung im Fernsehen.

2. "Primäre Zweckfreiheit": Zweck des Gesprächs ist es nicht, eine Rangfolge oder eine Gratifikation der Teilnehmer vorzunehmen. Außerdem soll die Sendereihe nicht ausdrücklich konzeptionell festgelegte, regelmäßige Zielsetzungen haben, die über das Gespräch hinaus gehen.

3. "Einseitige Gesprächsfreiheit": Mindestens eine Seite der Gesprächspartner soll in ihrer Aussage nicht von vorneherein festgelegt sein.

4. "Seriencharakter": Die Sendereihe wird mit der selben Konzeption und Häufigkeit, mindestens alle zwei Monate, auf einem festen Sendeplatz ausgestrahlt.

5. "Lokale Einheit": Die Gespräche innerhalb einer Sendung sollen am selben Ort erfolgen. Als Kulisse der verschiedenen Folgen soll eine regelmäßige Lokalität dienen.

Es handelt sich hier um eine Definition der Talkshow im weiteren Sinne, in deren Rahmen sich auch Sendungen einordnen lassen, die nicht als Talkshow gekennzeichnet sind. Eine Abgrenzung zwischen Unterhaltung und Information, also auch zwischen Talkshow und Diskussion, wird nach Ursula Dehm ohnehin nur distinktiv von Seite des Kommunikators vorgenommen, da die Rezipienten Unterhaltung und Information nicht als Gegensätze sähen. (Dehm 1984, 220) Durch den neudeutschen Begriff "Infotainment" werden die Grenzen zwischen "Information" und "Entertainment" ohnehin verwischt. Der Begriff "Talkshow" bedeutet zudem ins Deutsche übersetzt "Gesprächssendung", der "Show" - Begriff wird also nicht zwingend im Sinne von "Unterhaltung" verstanden. Auch diese Tatsache spricht für eine eher weit gefasste Definition der Talkshow.

3.3 Zur Typisierung der Talkshow

Nach Fley sind drei Aspekte der Talkshowkonzeption maßgebend, um eine formale Einordnung vorzunehmen: Die thematische Konzeption einer Sendereihe, die Gäste - Konzeption in Bezug auf die Anzahl sowie auf die Art der Hauptgäste.

(Fley 1997, 51-59) In der thematischen Konzeption nimmt er wiederum eine Dreiteilung in athematische, monothematische und polythematische Sendereihen vor. Orientiert sich eine Talkshow in ihren Gesprächsinhalten weitgehend an den Gästen, so ist sie sehr wahrscheinlich athematisch konzipiert. Das Thema variiert dabei von Gast zu Gast, während als Rechtfertigung für die Einladung des jeweiligen Gastes ein Subthema, meist in Form des Einladungsgrundes oder des Zeitpunktes, herangezogen wird. Der Gesprächsinhalt einer athematischen Sendung ist also nicht Sachgespräch sondern gästeorientiert und stellt somit den Rahmen der Talkshows der Siebziger Jahre dar. Findet das Gespräch eine Sendung unter einem bestimmten Thema beziehungsweise Themenkomplex statt, spricht man von einer monothematischen Sendereihe. Die Gäste sind eingeladen, weil sie aufgrund ihrer Erfahrungen, ihres Wissens oder ähnlichem etwas zum Thema, das wiederum aktueller oder zeitloser Natur sein kann, beitragen wollen oder 10 können. Zeitlose Themen werden dabei von den Talkern am Nachmittag bevorzugt, sie sind äußerst weit gestreut. Es kann weiter unterschieden werden , ob es sich um „Motto - Themen“ handelt, in denen originelle Gäste verschiedene, z.B. erlebte Geschichten erzählen, oder um „echte“ Themen, die dem potentiellen Zuschauer durch den Titel der Sendung bereits eine Vorstellung des Gespräches geben.

Werden innerhalb einer Sendung viele verschiedene Themen behandelt, so handelt es sich um eine polythematische Sendereihe. Dem Moderator obliegt es, Themenwechsel anzukündigen, da ein Abschweifen vom Thema nicht als polythematisch gilt. Ein Gästewechsel kann, muss aber nicht zwingend mit dem Wechsel des Themas einher gehen. Die Form der polythematischen Talkshow ist eher selten zu finden.

Bei der Gästekonzeption, die Fley in zweierlei Hinsicht zu den zentralen Bedingungen der Talkshow rechnet, wird zwischen Haupt-, Neben-, und Aktionsgästen unterschieden. Nebengäste sitzen im Publikum und sind dem Talkmaster mit Namen und Eigenschaften bekannt. Es handelt sich dabei entweder um Menschen, die in irgendeiner Form mit den Hauptgästen in Verbindung stehen oder um Experten, die bei kurzen Fragen zum Thema Stellung beziehen können. Nebengäste funktionieren als stille Reserven, sie bringen neue Aspekte ins Spiel, erhalten den Gesprächsfluss wenn das Gespräch stockt oder können bereits im Vorfeld erwartete Fragen beantworten. In athematischen Talkshows gibt es nur selten Nebengäste, was darauf zurückzuführen ist, dass dort vermutlich seltener Fragen aufkommen die einen Experten verlangen und die Gäste, meist Prominente, so medienerfahren sind, dass das Gespräch auch ohne „Reserve“ gelingt. Monothematische und polythematische Sendungen hingegen, die hauptsächlich persönliche Erfahrungen und Schicksale darstellen, setzen Nebengäste weitaus häufiger ein. Statements von Experten sollen einem Gespräch Seriosität verleihen, während anders herum „Normalbürger“ den Alltagsbezug zu prominenten Hauptgästen herstellen können.

Als Aktionsgäste werden diejenigen betrachtet, welche die Sendereihe mit irgendwelchen Darbietungen, zum Beispiel musikalisch, auflockern. Es werden, wenn überhaupt, nur kurze Gespräche mit ihnen geführt und sie werden auch nicht in die Reihen der Hauptgäste integriert.

Die Anzahl der Gäste kann von eins bis theoretisch unendlich variieren und genau daraus ergibt sich eine Schwierigkeit: Sendungen mit nur einem Gast werden meist als Interview, nicht als Talk bezeichnet. Betrachtet man die Definition des "Interview als Darstellungsform" nach Haller, der weiter zwischen "Recherchen - Interview" und "Reportage - Interview" unterscheidet, so ist jedoch festzustellen, dass sich die Formate Talkshow und Interview in diesem Falle nicht voneinander trennen lassen. 'Interviews als Darstellungsform' "informieren mittelbar über das zur Frage stehende Thema oder Ereignis außerhalb der Interview-Situation - und zugleich informieren sie über den, der diese Aussagen macht". (Haller 1991, 101) Um die Arten der Hauptgäste bestimmen zu können müssen Kategorien erstellt werden.

Daraus ergibt sich das Problem der Einordnung, da die verschiedenen Sparten aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht weitgehendst untergliedert werden dürfen. In der Vergangenheit gab es bereits einige, sehr verschiedene Anläufe die Hauptgäste zu kategorisieren. Während Lindlau beispielsweise zwischen "Interessenvertreter", "besondere Unbekannte" und "Star" unterscheidet (Lindlau 1982, 37) untergliedert Fley die Gasttypen in "TV - Prominenz", "Vertreter aus Politik/Wirtschaft", "Experten aus Wissenschaft/Beruf" und "Normalbürger (unbekannte, betroffene)". (Fley 1997, 61)

Kombiniert man die Merkmale "Anzahl der Hauptgäste" und "thematische Konzeption", so ergeben sich vier verschiedene Arten der Talkshow:

- „der Monoportrait - Talk, mit nur einem Gast und athematisch.“

- „der Polyportrait - Talk, mit mehreren Gästen und athematisch.“

- „der Monothematische Talk, mit mehreren Gästen, monothematisch.“

- „der Polythematische Talk, mit mehreren Gästen, polythematisch.“ (Fley 1997, 64)

Da sich die theoretische Kombination des mono- oder polymatischen Talks mit nur einem Gast in der Praxis nicht bestätigt, stuft Fley Sendereihen mit nur einem Gast grundsätzlich als athematisch ein. Eine weitere Unterteilung dieser Typisierung kann, wie oben erwähnt, durch die Art der Hauptgäste vorgenommen werden.

3.4 Die Talkshow als Vehikel der Werbung

Die Talkshow gehört zu den Sendungen, die am preiswertesten produziert werden können. Die Kosten des täglichen Trivial - Talks "Hans Meiser" betrugen 1996 pro Sendeminute ca. 1500,- DM. (Fley 1997, 138) Eine Minute der "Daily Soaps" "Unter Uns" oder "Verbotene Liebe" kostete den jeweiligen Sender zwischen 4000,- und 7000,- DM, während der Minutenpreis eines Fernsehkrimis wie "Derrick" bei rund 20 000 DM lag. (Schauen 1996, 26-27) Einzig und allein die täglichen Game - Shows lagen mit einem Minutenpreis von etwa 1000,- DM noch unter dem der Talkshow. ( Mikos 1991, 16)

Da das Format der "Talkshow" insbesondere bei den privaten Sendern seit längerer Zeit die Mittagszeit und den Nachmittag beherrscht, muss sie für den privaten Sender als kommerzielles Unternehmen eine ertragreiche Quelle darstellen.

Ein Vorteil der Talkshow liegt diesbezüglich darin, dass sie problemloser durch Werbung unterbrochen werden kann als z.B. ein Spielfilm. Sie ist im Sinne des low - taste content entlang der Werbung konzipiert und dient somit als Werbeumfeld. (Fley 1997, 140) Dabei müssen allerdings auch die Regelungen des deutschen Rundfunk Staatsvertrages beachtet werden, die besagen, dass die Gesamtwerbezeit, zu der seit Oktober1993 keine Eigenpromotion gerechnet wird, 20% der Sendedauer nicht überschreiten darf und dass zwischen den Werbeblöcken ein Mindestabstand von 20 Minuten eingehalten werden muss. ("Staatsvertrag über den Rundfunk im vereinten Deutschland" 1992, §26 Abs. 1 bis

5. und §27 Abs. 1 bis 2)

Die durch diese Regelung eingeschränkte Nutzung der Werbezeit in der Primetime war vermutlich Anlass zur Zielsetzung, auch in der Daytime hohe Zuschauerzahlen zu erreichen, um neue Werbemöglichkeiten zu schaffen. (Fley 1997, 140) Die Taktik, mehrere Talkshows hintereinander zu schalten soll das Publikum langfristig und regelmäßig an den Bildschirm fesseln. Somit bleibt auch die Struktur der Zielgruppe längerfristig erhalten, was der Werbewirtschaft die Planung der Spotschaltung wesentlich erleichtert. Zusätzliche Sicherheit ergibt sich aus der Tatsache, dass es, im Gegensatz zur Primetime, keine größeren Schwankungen durch hochkarätige Konkurrenzprogramme gibt.

Die Werbung richtet sich dabei nach der jeweiligen Zielgruppe.

Das Überleben der Talkshows im Privatfernsehen hängt davon ab, ob in den jeweiligen Sendungen genug Werbung geschaltet wird, was wiederum davon abhängt, ob die Sendereihe erfolgreich von den Zuschauern adaptiert wird. Hier spiegelt sich das Motiv der Gewinn- und Rezipientenmaximierung wider.

4. Die Talkshow "Arabella" als Werbeumfeld

4.1 Formaler Aufbau

Die Talkshow "Arabella" wird wöchentlich von Montag bis Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr auf Pro Sieben ausgestrahlt. Die untersuchte Folge wurde am Freitag den 14.09.01 aufgezeichnet und steht unter dem zeitlosen "Motto - Thema" "My first love - Was ist aus meiner großen Liebe geworden?". Es handelt sich hierbei um einen monothematischen Talk mit 12 Hauptgästen (C+F, P+T+Cl, Mi+Me, Tr+K, A+B, TA), einem Nebengast (O) und einem Aktionsgast (BMC). K nimmt per Telefon am Gespräch teil. BMC wird als Aktionsgast eingestuft, da seine Darbietung in Echtzeit die Gesprächszeit mit AK übertrifft.

Die Moderatorin Arabella Kiesbauer (AK) moderiert die Sendung im Alleingang in ihrer festen Lokalität, dem Arabella - Studio in München. Die Sendedauer beträgt insgesamt rund 61 Minuten und ist in drei Blöcke mit rund 12, 18 und 17 Minuten unterteilt, die durch zwei Werbeblöcke mit rund 7 und 6 Minuten getrennt sind.

4.2 Darstellung der Talkshow

4.2.1 Gesprächskonzeption

Die Sendung besteht aus einer Kombination von Einzel- und Gruppengesprächen. Die jeweiligen zusammengehörenden Personen können dabei als Einheit betrachtet werden, da keine Unterhaltung zwischen Gästen zustande kommt, die nichts miteinander zu tun haben. Eine Gruppe wird hier ab drei Gesprächspartnern angenommen.

Bei "Trendy - Andy“ (TA), Ben McCosker (BMC) sowie bei Angela und Bettina (A+B) handelt es sich um Einzelgespräche, da sich ein Sprecherwechsel innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nur zwischen einem der genannten Gäste und der Moderatorin (AK) vollzieht. Sie kommen, wie auch die anderen Gäste, jeweils nacheinander auf die "Bühne". Bei den übrigen Gästen Carmen und Franz (C+F*), Petra, Thomas und Claudia (P+T+Cl*), Traudl und Karl (Tr+K*) sowie Michael und Melanie (Mi+Me*) werden solange Einzelgespräche geführt, bis ihre "große Liebe", die hier mit einem "*" gekennzeichnet ist, dazu trifft. Von da an handelt es sich jeweils um moderationszentrierte Gruppengespräche, in denen Arabella die Sprecherwechsel maßgeblich steuert, da die Gäste erst reden, wenn sie aufgefordert werden. Diese Steuerungsinstrument ist insgesamt notwendig, da die Gäste als "Normalbürger" in der Regel nicht medienerfahren sind, die Zeit aber knapp ist und jede Gasteinheit innerhalb eines redaktionell festgelegten zeitlichen Rahmens abgehandelt sein muss. Mit ihren Fragen strukturiert AK das Gespräch, ob motivierend oder kürzend, mit dem Ziel, das Tempo zu regulieren.

4.2.2 Moderatorenkonzeption

Aus der Tatsache heraus, dass Moderatorin und Talkshow den gleichen Namen tragen wird ersichtlich, dass sich die Talkshow "Arabella" zu einem großen Teil über die Persönlichkeit der Moderatorin definiert. Sie ist die einzig konstante Komponente und damit ein wichtiges Erkennungszeichen der Sendung, während Gäste und Themen täglich wechseln.

Indem sie ihre Gäste, über die sie bereits im Vorfeld genau informiert ist, befragt, schlüpft sie in die Rolle des Publikums. Die Fragen orientieren sich dabei, neben den für das Verständnis wichtigen Punkten, an Aspekten, die für die Zuschauer vermutlich von Interesse sind, z.B. Sexualität, kontroverse Meinungen oder Problemen. Zum Beispiel:

AK an C+F: "Wart ihr auch miteinander im Bett?"

AK an P: "Bist du nicht eifersüchtig?"

AK fungiert also als Vermittler zwischen den Gästen, dem Studiopublikum und den Zuschauern zuhause.

Ihre Position im Raum variiert im Laufe der Sendung. Zu Beginn der Show befindet sie sich bereits im Studio, kommt ein neuer Gast herein, begrüßt sie ihn an der Treppe und geleitet ihn zu seinem Tisch, wo auch sie sich während des Gespräches aufhält. Kommt ein Überraschungsgast durch die Türe auf der Ebene der Tische, so stellt sie sich mit dem Gast der überrascht werden soll schräg davor.

Ins Publikum begibt sie sich, um P+T auf die „Bühne“ zu holen sowie bei der Befragung des Nebengastes O.

4.2.3 Das Studiopublikum und die Fernsehzuschauer

Das Studiopublikum besteht hauptsächlich aus Jugendlichen und reflektiert damit, nach Brunst, die Zielgruppe der Sendung, da beauftragte Agenturen das Präsenzpublikum zielgruppengerecht rekrutieren. (Brunst 1996, 19) Der Sponsor "Sheego.com" mit dem Slogan "It's a woman's world" weist neben dem Inhalt der Werbeblöcke darauf hin, dass sich vor allem Frauen in der Zielgruppe befinden.

Da das Thema hauptsächlich aus Erzählungen besteht, beteiligt sich das anwesende Publikum bis auf Applaus und Pfiffe nicht aus eigenem Antrieb. Arabella stellt jedoch vor und nach dem ersten Werbeblock Kontakt zum Studiopublikum her. Die Anwesenheit der Zuschauer in der Talkshow vermittelt den Personen am Bildschirm eine Live - Atmosphäre und bekundet zudem die Popularität und die Beliebtheit der Sendung, da, dank der Agenturen, stets alle Plätze besetzt sind. Das Fernsehpublikum bekommt das Gefühl, es handle sich um ein besonderes Ereignis das es sich anzuschauen lohnt..

4.3 "Arabella" als Zuschauermagnet

Ein zentraler Aspekt der Sendung, wie bereits in 4.2.2 umrissen wurde, ist zweifellos die Moderatorin selbst, auch deshalb, weil zu dieser Sendezeit auf mehreren Kanälen Talkshows laufen, die der Zuschauer eventuell nach Moderatoren präferiert. Das Programmumfeld besteht also aus Sendungen des gleichen Genres und bietet selten andere, attraktivere Ausweichprogramme.

AK hat für jeden Gast ein Lächeln übrig und schafft es, durch geschicktes Lenken der Gespräche, trotz enormem Zeitdruck und sehr vieler Gäste, kein Gefühl von Hetzerei aufkommen zu lassen.

Das "Du" ist für alle Anwesenden selbstverständlich. Einen Eindruck von Menschlichkeit und Wärme hinterläßt AK dadurch, dass sie sich auf die Seite der enttäuschten C stellt, Körperkontakt sucht, indem sie ihre Gäste z.B. an der Hand nimmt, und sich voll und ganz ihrem jeweiligen Gesprächspartner zu widmen scheint. Kumpelhaft, jugendlich und frech wirkt sie, als sie ihren Redakteur TA veräppelt und dabei sogar einmal die Zunge in Richtung Kamera herausstreckt.

Durch ihr Angebot an C+F und Tr+K, hinter den Kulissen weiter zu reden beziehungsweise zu telefonieren, erweckt sie ebenso wie durch den Satz, dass es bei A+B, egal welche gewinne, keine Tränen geben solle da sie beide sehr hübsch seien, den Eindruck, dass es ihr nur und in höchster Form um das Wohl ihrer Gäste geht. Ähnlich wie bei der "performativen Reality - Show" besteht das Ziel dieser Folge darin, die Emotionen der Gäste zu wecken und auszustellen.

Die Möglichkeit der Zuschauer, bei der Vorauswahl des Model Contests mitzuwirken hat neben den zu gewinnenden Preisen vermutlich einen zweiten publikumsbindenden Effekt: Den Zusehern wird das Gefühl vermittelt, dass sie aktiv in der Show mitwirken können. Dadurch könnte eine Identifikation mit der Sendung stattfinden.

Außerdem stellt AK sich mit ihrem Publikum auf eine Stufe, als sie ausdrücklich stellvertretend deren Wahlergebnis verliest.

Der Kreis der Hochgefühle wird durch Shooting - Star Ben McCosker geschlossen, der die Sendung mit dem Ohrwurm „Favourite Toy“ beendet.

Ein weiterer Vorteil wird von vielen Zuschauern sicherlich darin gesehen, dass in der Talkshow kein Vorwissen vorausgesetzt wird. Zudem können auch Leute, die später einschalten, der Show problemlos folgen. Arabella kündigt am Anfang jeden Sendeblockes das Thema der Sendung an und lässt es immer wieder in die Überleitungen zwischen den Gästen einfließen, die selbst auch in schneller Folge wechseln. Das Thema wird außerdem immer wieder eingeblendet.

Zusätzlichen Überblick über die Gesprächsthemen bieten Meinungsinserts, die in häufiger Folge Statements wie " Claudia, 35 Sieht Thomas seit 10 Jahren wieder" oder "Angela, 19 Wird sie das Metropolitan Topmodel?" zeigen.

4.4 Aufbau nach Werbung

Vor Beginn der Talkshow wird bereits am Ende von "SAM" auf die "Arabella" verwiesen, welche gleich im Anschluss beginnt. Anstelle des Jingles verweist AK aufgrund der aktuellen Ereignisse, dem Attentat auf New York darauf, dass die Sendung jederzeit unterbrochen werden kann. Ziel des fließenden Programmübergangs ist es, die Zuschauer von "SAM" nicht durch Scharnierwerbung zu verlieren. Dieser fließende Übergang findet sich beim Wechsel von "Arabella" zu "Andreas Türck" wieder.

Um die Zuschauer im ersten Sendeblock zu halten startet „Arabella“ gleich mit einem Problemfall durch. Während C mit leuchtenden Augen von ihrem Kennenlernen erzählt und gesteht, dass F ihre große Liebe sei, sieht der Zuschauer Meinungsinserts und das Gesicht von F, welcher das Gespräch selbst noch hinter den Kulissen beobachtet. Als er das Thema "Heirat" hört, schüttelt er den Kopf und dementiert dies auch, als er später ins Studio kommt.

Die Meinungsinserts stehen im Kontrast zur Erzählung C's: "Franz, 49 Carmens Ex", "Franz, 49 Freut er sich auf sie?". Daraus lässt sich ein Konflikt schließen, der sich, als F ins Studio kommt, immer weiter entwickelt. C schaut dabei immer wieder Hilfe suchend zu AK und ist sehr geknickt. AK fordert F auf, C eine endgültige Absage zu erteilen "auch wenn es weh tut".

Das Gespräch verläuft in Bezug auf Carmen sehr ernst und emotional. Die dramatische Situation steigert sich mit der Meinungsverschiedenheit bis hin zur abschließenden Aussage von F. Dadurch wächst das Mitleid für C kontinuierlich bis zum Ende.

Daraufhin geht AK ins Publikum, flirtet überleitend mit einem jungen Mann und lässt dann verlauten, dass ihre nächsten Gäste unter den Zuschauern sitzen. Sie erzeugt Spannung, indem sie sich bewegt wie auf der Pirsch und ihr Publikum in Unsicherheit schwelgen lässt.

"Was kichern sie denn so? Könnte es vielleicht sein, dass ich da ein Attentat vorhabe? Man weiß es nicht genau! Wir springen kurz in die Werbung und dann schauen wir mal [...] gleich bei Arabella".

Nach der Werbepause knüpft sie wieder dort an, wo sie aufgehört hat, wendet sich kurz einem Jungen zu und fordert schließlich P+T dazu auf, als ihre nächsten Gäste mitzukommen..

Diese Überraschung verläuft sehr harmonisch. Auch Cl wird mit Bild und Meinungsinserts, die allerdings nur Fakten wie "Brieffreundin von Thomas" enthalten, eingeblendet bevor sie das Studio betritt. Positiver Ausgang der Geschichte ist der Anstoß einer Freundschaft. Hier freut sich der Zuschauer mit dem offensichtlich nervösen T und bewundert gleichzeitig P für ihre Größe, ihren Mann mit einer anderen „großen Liebe“ zu überraschen.

Bei der Ankündigung des nächsten Gastes erwähnt AK, dass es fraglich sei ob das anstehende Gespräch genauso positiv enden werde wie das letzte. Während Mi seine Geschichte mit Me erzählt, sieht der Zuschauer diese, wieder mit Gesicht und Bauchbinden, rechts im Bildschirm. Seine Erzählung mit der "bösen" SMS lässt in Kombination mit den Meinungsinserts Me's nichts Gutes ahnen: "Melanie, 20 Ist sie genervt von Michael?" Den Grund erfährt das Publikum erst, als Me ins Studio kommt und die traurige Situation Mi's unerwarteter Weise durch eine Umarmung entschärft. Auch Me's Freund O hat nichts gegen die Freundschaft der beiden, die somit ein "Happy End" mit Einschränkungen erfährt, welche AK dahingehend formuliert, dass Mi Me nicht 18 überrumpeln soll.

Als nächster Gast wird Tr empfangen, sie erzählt kurz gerührt über ihre erste große Liebe, die sie seit 43 Jahren nicht mehr gesehen und trotzdem nie vergessen habe. Daraufhin übernimmt AK das Wort:

"Da gibt es noch einige Schwierigkeiten in Bezug auf Karl - wir sprechen gleich noch drüber - aber vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, dass nach 43 Jahren der Kontakt zu Karl wieder hergestellt wird!"

Es folgt eine Werbepause. Die Geschichte, dass eine Frau nach 43 Jahren und zwei Ehen noch immer an ihre erste große Liebe denkt, soll die Herzen der Zuschauer höher schlagen und in gespannter Erwartung den dritten Teil der Sendung erwarten lassen. Doch es geht nach er Werbung nicht mit Tr weiter. Stattdessen wird der eigene Mitarbeiter TA hinters Licht geführt. Nachdem er ins Studio getragen wurde, soll er angeblich von seiner ersten großen Liebe überrascht werden, was sich jedoch als Finte AK's erweist. AK und TA nehmen sich währenddessen und danach gegenseitig auf die Schippe. Das Moment der Unberechenbarkeit AK’s erzeugt Spannung während die Wortgefechte in die Kategorie "amüsant" fallen.

Danach geht es wieder mit Tr+K weiter, der nun in Amerika lebt. Am Telefon steht K AK Frage und Antwort. Seine ruppige Art steht im Kontrast zur rührseligen Erzählung Tr's, dennoch scheinen beide erfreut zu sein. Das Studiopublikum scheint durch die gegensätzlichen Erinnerungen zugleich gerührt und belustigt zu sein und johlt bei K's Aussage: "Ich war schon immer gut".

Bevor AK ihren nächsten Gästen A+B das Ergebnis der Zuschauerwahl verrät, stellt sie die beiden vor, benennt die Preise, die es zu gewinnen gibt und erklärt die Umstände des Metropolitan Topmodel Contest noch einmal. Unter Trommelwirbel wird die Entscheidung für B bekannt gegeben, die sich daraufhin verlegen eine Haarsträhne aus dem roten Gesicht streift. Der Traum vieler junger Mädchen ist es, Model zu werden. Die Sendung scheint einem diesen Wunsch erfüllen zu können, dadurch ist sie Sympathieträger. Durch die lange Verzögerung, die Siegerin zu benennen, die gespannte Haltung der Mädchen und den Trommelwirbel wird verbal, akustisch und non - verbal Spannung geschaffen. Zum Abschluss ruft sie BMC zu sich ins Studio und befragt auch ihn zu seiner ersten großen Liebe. Nach der Abmoderation, in der AK auch ihrer ersten Liebe einen Handkuss zuwirft, gibt er seinen Song, die Titelmelodie von "Nicole - Entscheidung am Nachmittag", "Favourite Toy" zum besten. Als angesagter Popstar lässt er die Herzen der 19

Frauen höher schlagen und verleiht der Show als Stargast einen besonderen Flair. Die emotionale Sendung wird mit einem emotionalen Song beendet.

Eine grundlegende Komponente, die Spannung und Emotionalität erzeugt, ist die visuelle Präsentation des Geschehen. Es geht nicht nur um den Inhalt der Gespräche, sondern um das Verhalten der Gäste in den jeweiligen Situationen, ob es sich nun um TA handelt, der ständig herum hampelt, um P, der vor Aufregung noch einmal tief Luft holen muss bevor er bereit ist, Cl wieder zu sehen oder um A, die nach ihrer Niederlage enttäuscht auf den Boden schaut. Auch Meinungsinserts mit Bild kommunizieren nonverbal. In Kombination mit einem Statement kann ein doppelter Effekt erzielt werden. So beantwortet bei F beispielsweise, als er erst durch das Meinungsinsert zu sehen ist, das Kopfschütteln beim Wort "Heirat" bereits die Frage im Insert "Hat ihre Liebe eine Zukunft?".

Schulterkameras erlauben es aus technischer Sicht, die Geschehnisse der Sendung dynamisch zu präsentieren. Gesichter können auf diese Weise aus jeder Perspektive eingefangen werden und somit auch ihre Mimik. Als F beispielsweise mit C spricht, sieht man ihr Gesicht von schräg oben neben einem Teil von F’s Kinn, was ihre verwundbare Rolle unterstreicht und das Publikum mitfühlen lässt.

Innerhalb der Talkshow sind, neben der Einblendung für die Sendung „TalkTalkTalk“, in der die Highlights verschiedener Talkshows gezeigt werden, folgende Werbebanner von Pro Sieben platziert: „Pro Sieben Text Seite 361“, „Robbie Williams in Concert: Die Highlights - morgen 18:00 Uhr“, „Hier gibt es Zuschauerkarten Tickethotline: 089/95 84 6000“ und „Infos zu Arabella, Steckbrief und Gallery www.arabella-talk.de“.

4.6 Art der Werbung

Die Werbung ist zielgruppengemäß aufgebaut. Es wird für Konsumgüter, dabei hauptsächlich für Süßigkeiten und Drogerieartikel geworben, welche die Jugendlichen auch durch die Präsentation der Spots ansprechen. Es spielen in fast allen schöne, dynamische junge Menschen mit.

Dabei wird der unter Punkt 3.4 erwähnte gesetzliche Rahmen mit circa 11,2 Minuten nahezu vollständig ausgenutzt. Dieser Wert wurde aus der Differenz der Gesamtwerbezeit (ca. 13,23 Minuten) und der Eigenwerbung (ca. 2,34 Minuten) gewonnen.

Literaturverzeichnis

Wissenschaftliche Quellen:

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Abgrenzung. Die Entwicklung der Talk Show in Deutschland, in: Barloewen, Constantin von, Brandenberg, Hans (Hrsg.), Talk Show. Unterhaltung im Fernsehen = Fernsehunterhaltung?, München, Wien, S. 17-26

Barloewen, Constantin von, Brandenberg, Hans 1975: Das große Vorbild?

Fernsehproduktion im deutsch - amerikanischen Vergleich: Talk Shows als Produkt eines Fernsehsystems, in: Barloewen, Constantin von, Brandenberg, Hans (Hrsg.), Talk Show. Unterhaltung im Fernsehen = Fernsehunterhaltung?, München, Wien, S. 27-42

Barloewen, Constantin von, Brandenberg, Hans (Hrsg.) 1975: Talk Show. Unterhaltung im Fernsehen = Fernsehunterhaltung?, München, Wien

Barloewen, Constantin von, Brandenberg, Hans 1975: Zur Rezeption, in: Barloewen, Constantin von, Brandenberg, Hans (Hrsg.), Talk Show. Unterhaltung im Fernsehen = Fernsehunterhaltung?, München, Wien, S. 59-72

De Fleur, Melvin L. 1972: Theories of Mass Communication, New York, S. 155-172

Dehm, Ursula 1984: Fernsehunterhaltung. Zeitvertreib, Flucht oder Zwang? Eine sozialpsychologische Studie zum Fernseh - Erleben, Mainz

Fley, Matthias 1997: Talkshows im deutschen Fernsehen: Konzeption und Funktionen einer Sendeform, Band 85 der „Bochumer Studien zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“, Bochum

Foltin, Hans - Friedrich 1994: Die Talkshow. Geschichten eines schillernden Genres, in: Erlinger, Hans - Dieter, Foltin, Hans - Friedrich (Hrsg.), Unterhaltung, Werbung und Zielgruppenprogramme, Band 4 der Reihe „Geschichte des Fernsehens in der Bundesrepublik Deutschland“, München, S. 49-110

Haller, Michael 1991: Das Interview. Ein Handbuch für Journalisten, München

Höfer, Werner 1975: Talk menschlich, in: Barloewen, Constantin von, Brandenberg, Hans (Hrsg.), Talk Show. Unterhaltung im Fernsehen = Fernsehunterhaltung?, München, Wien,

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Keppler, Angela 1994: Wirklicher als die Wirklichkeit. Das neue Realitätsprinzip der Fernsehunterhaltung, Frankfurt am Main

Lindlau, Dagobert 1982: Talk - Shows gehen gei uns nicht, in: Jörg, Sabine (Hrsg.), Spaß für Millionen. Wie unterhält das Fernsehen?, Berlin, S. 33-39

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Thoreau, Henry David 1854: Walden, Or, Life in the Woods, Boston, New York,

S. 148-149

Zeitschriftenaufsätze:

Brunst, Klaudia 1996: Die Rolle des Präsenzpublikums, in: epd/Kirche und Rundfunk Nr. 38 vom 18. Mai 1996, S.19-20

Mikos, Lothar 1991: Im Innern der Show, in: medien praktisch 4/1991, S. 16-18

Schauen, Ulrich 1996: „Daily Soaps“ im Journalismus, in: Medien 6/1996, S. 26-27

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Das Massenkommunikationsmodell Melvin L. De Fleurs und die Talkshow im Sinne des low-taste-content
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Autor
Jahr
2001
Seiten
24
Katalognummer
V105467
ISBN (eBook)
9783640037612
Dateigröße
472 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Massenkommunikationsmodell, Melvin, Fleurs, Talkshow, Sinne
Arbeit zitieren
Marion Mayer (Autor:in), 2001, Das Massenkommunikationsmodell Melvin L. De Fleurs und die Talkshow im Sinne des low-taste-content, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105467

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