Sklaven im Römischen Reich


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
19 Seiten, Note: 1

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Gliederung:

1. Überblick
1.1. Sklaven im Römischen Reich
1.1.1. Zahlen zum Einsatz und Gebrauch von Sklaven
1.2. Wege in die Sklaverei
1.3. Leben der Sklaven
1.4. Arbeit der Sklaven
1.4.1. Sklavenarbeit im Bergbau
1.5. Strafen
1.6. Sklavenaufstände
1.6.1. Die Sklavenbefreiungsfrage während des Spartakus- Auftstandes

2. Rolle der Sklaven im Römischen Reich
2.1. Die rechtliche Stellung der Sklaven
2.1.1. Die Rechtsstellung der Sklaven wandelt sich
2.2. Vom Sklaven zum römische Bürger
2.3. Moralische Bewertung der Sklaverei
2.4. Christentum und Sklaverei
2.5. Bedeutung und Beurteilung der Sklaverei im Römischen Reich

3. Anhang
3.1. Thesenpapier
3.2. Entstehung der Hausarbeit
3.3. Quellenangabe

1. Überblick

1.1. Sklaven im Römischen Reich

Sklaverei im Römischen Reich war eine bestehende Einrichtung, die über Menschen in totaler, das heißt den menschlichen Willen ausschließender Weise, verfügt.

Der Sklave ist in Rom seinem rechtlichen Status nach eine Sache, nicht eine Person. Die Behandlung des Sklaven als eine Sache ist neben anderen antiken Kulturbereichen besonders scharf duchgebildet worden. Die kompromißlose Art, in der die menschliche Natur des Sklaven geleugnet wird, geht auf die Juristen zurück. In der Behandlung der Sklaven waren die Römer darum nicht grausamer als andere Völker, sondern nur auf der juristischen Ebene ehrlicher und klarer.

Ein Sklave war demnach eine Sache, die das Eigentum eines anderen Menschen ist und keinerlei oder nur geringen Rechtsschutz genießt. Nach römischem Recht konnte der Herr über Freilassung, Leben und Tod seiner Sklaven willkürlich verfügen. Das beruhte darauf, daß die Römer der Meinung waren, daß sich die Sklaven von Natur aus nicht selber gehörten, statt dessen ein Bestandteil einer Maschine sind. Demnach galten sie als lebendige Werkzeuge, worin der Vorteil gegenüber normalen Werkzeugen bestand, daß sie selber Befehle erkennen und selbständig ausführen können.

Demnach wird der Sklave auch als Sache und nicht als Person behandelt: Der Sklave wird wie Ware gekauft und verkauft.

Ein Sklavenmarkt auf dem ständig mit Sklaven gehandelt wurde befand sich z.B. in Delos, auf dem täglich ca. 10 000 Sklaven verkauft wurden. Für einen Sklaven bekam man auf dem Markt zwischen 500 und 2000 Denaren (6000-15 000 DM). Sein Unterhalt lag bei 150 Denaren. Wenn man bedenkt, das ein Tagelöhner etwa 300 Denaren jährlich verdiente, wird deutlich, das nur reiche Leute Sklaven halten konnten, trotzdem bestand das römische Reich im 1. Jahrhundert v. Chr. aus ca. 1/3 Sklaven, weil Sklaven während des Altertums und auch darüber hinaus als Selbstverständlichkeit galten. Neuere Forschungen ergaben, daß etwa 80% der heutige Bevölkerung aufgrund des großen Sklavenanteils u. a. im Römischen Reich Sklaven als Vorfahren haben.

1.1.1. Zahlen zum Einsatz und Gebrauch von Sklaven

Sklaven in einem Haushalt der Mittelschicht 1 bis 2 Sklaven als Formenzeichen in den Sigillatafabriken von Arretium 12 bis 40 Sklaven in einem Haushalt der reichen Oberschicht ca. 100 und mehr Sklaven in Stadtpräfekten von Rom im Jahre 61 n. Chr. 400 1Sklaven im kaiserliche Hof ca. 2 000 bis 3000 Sklaven in den Silberbeergwerken von Cartagena (Spanien) ca. 40 000

1.2. Wege in die Sklaverei

Eine der ältesten Möglichkeiten Menschen zu versklaven ist dieSchuldsklaverei. Allerdings konnte ein als freier Bürger geborener Römer in Rom kein Sklave sein. Diese Vorschrift wurde zwar oft mißachtet, aber generell hatte Schuldsklaverei den Verkauf ins Ausland zur Folge. Der Aufschwung der Schuldsklaverei ist besonders im 5. Jahrhundert v. Chr. die Blütezeit der Sklaverei in Rom war die späte Republik bzw. die frühe Kaiserzeit, eine Zeit in der Rom also eine enorme territoriale Ausdehnung besaß. Da diese Ausdehnung auf kriegerischen Eroberungen beruhte, wurdenKriegsgefangeneoft versklavt und verkauft. Oftmals wurden Kriegsgefangene als Sklaven für das Heer noch im Kriegsgebiet eingesetzt, sie waren demnach öffentliche Sklaven (servi publici). Die Kriegsgefangenschaft war also definitiv eine der Hauptquellen der antiken Sklaverei. Allerdings gab es bei der Versklavung von Kriegsgefangenen einen Nachteil: Sie kannten die Freiheit. Deshalb gab es eine Regel, die vor allem bei den Bürger- bzw. Bundesgenossenkriegen in Italien angewandt wurde, die besagte, daß der Kriegsgefangene nicht in der Nähe seiner Heimatregion verkauft werden durfte. Dies sollte die Gefahr einer Flucht herabsetzen. Als zweite Regel wurde hier auch oft eine Frist gesetzt, vor der diese Sklaven durch Kriegsgefangenschaft nicht freigelassen werden durften. Diese Frist konnte 10, 20 aber auch 30 Jahre betragen. Auch Personen, die wegen einesschweren Verbrechensverurteilt wurden, und Schuldner, die sich selbst oderFamilienangehörigeverkauften, um ihre Schulden bezahlen zu können, wurden zu Sklaven.

Eine weitere Quelle ist die Versklavung durchMenschenraub. Es fielen zum Beispiel oft Menschen auf den Meeren Piraten zum Opfer. Die Piraten verkauften die Gefangenen an Händler weiter. Konnten die Betroffenen jedoch nachweisen, daß sie freie Bürger gewesen und zu Unrecht in die Sklaverei gelangt waren, mußten sie wieder freigelassen werden. Diesen Nachweis zu erbringen fiel den meisten aus der Sklaverei heraus jedoch schwer, so daß die Menschenhändler weiterhin lukrative Geschäfte machen konnten. Besonders schwer mußte dieser Nachweis Kindern fallen, die von ihren Eltern in die Sklaverei verkauft wurden, obwohl diese Bestimmung auch für sie galt. Es gab aber auch die Möglichkeit sie einfach auszusetzen. Es ist zwar nicht ganz verständlich, Ware, die man verkaufen könnte, auszusetzen, aber der Verkauf war ein Schritt, der das persönliche Ansehen hätte schmälern können, während das Aussetzen verborgen blieb. Auf jeden Fall fanden viele dieser (Klein-) Kinder, wenn sie nicht schon vorher an Mangel starben, den Weg in die Sklaverei. Besonders durch diese letztere Form wurden die Sklavenmärkte bedient, die strengen Regelungen unterlagen.

Kriegsgefangene waren durch einen Kranz auf dem Kopf gekennzeichnet und durften nur durch Feldherren verkauft werden. Sklaven, die von außerhalb Italiens kamen, waren durch weiße Kreide an ihren Füßen gekennzeichnet. Der Verkäufer mußte also die Nationalität des Sklaven, seine Fachkenntnisse und Qualifikationen verzeichnen und mußte darauf hinweisen, ob er lesen und schreiben konnte. Über Krankheiten oder sonstige Fehler, wie z.B. begangene Verbrechen, mußte der Käufer ebenfalls informiert werden, sonst war der Vertrag ungültig.

1.3. Das Leben der Sklaven

Neben den Freien bildeten die Sklaven die unterste Schicht der römischen Gesellschaft und standen damit nach den Adligen, der weitgehend gebildeten Mittelschicht, die den Großteil der Bürgerschaft ausmachten, und der Arbeiterklasse aus Handwerkern, Händlern und einfachen Arbeitern, an letzter Stelle.

Sklaven stellten im römischen Reich einen großen Teil der römischen Gesellschaft dar. Sie wurden in den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern eingesetzt. Einige besonders geschickte Sklaven wurden beispielsweise als Handwerker eingesetzt. Die weitaus meisten Sklaven waren Hausdiener.

In vielen Familien behandelte man die Sklaven eher als Kinder denn als Tiere oder lebloses Eigentum. In Rom gaben die Herren ihren Sklaven oft Kindernamen. Unter den Reichen galt eine große Zahl von Sklaven als Statussymbol. Die laufenden Kosten waren dabei minimal, denn Sklaven wurden in der Regel mit den billigsten Nahrungsmitteln abgespeist und mußten sich mit Gerstenbrot, Mehl und eingesalzenem Fisch zufrieden geben. Das verführte Sklaven immer wieder dazu, sich heimlich nach zusätzlichen Nahrungsquellen umzusehen. Sklaven, die in Backhäusern arbeiteten verpaßte man deshalb spezielle Kragen, die verhindern sollten, daß sie ständig vom Brot ihres Herrn naschten.

Haussklaven hatten unter den Sklaven die meisten Privilegien. Sie durften zum Beispiel ihre Herren in die öffentlichen Bäder begleiten, denn Unsauberkeit war in Rom sehr verrucht. Allerdings mußten manche Haussklavinnen ihren Herren auch sexuelle Dienste leisten.

Auf dem Gebiet der Religionen war der Sklave den Freien am nächsten. Die Saturnalien vom 17. bis 23. Dezember hoben die Unterschiede zwischen Sklaven und Herren auf. Man feierte diesen Anlaß durch eine Art Karneval, beschenkte sich gegenseitig mit Kerzen und tönernen Puppen und oft wurden an diesen Tagen den Sklaven die Freiheit geschenkt. Die Matronalien am 1. März kehrten die Rollen gar um, die Herren mußten ihre Sklaven bedienen. Der 13. August war ein Sklavenfeiertag. Auch an den Feierlichkeiten der Fors Fortuna am 24. Juni nahmen die Sklaven teil. Die Gräber der Sklaven galten als genauso heilig wie die von Freien. Auch ein eheähnliches Verhältnis zwischen Sklaven wurde vom Gesetz anerkannt. Besonders dieser Punkt war wohl stark geeignet, Sklaven näher an ihren Haushalt zu binden, so hatten sie auch mehr Interesse an der Produktivität ihrer Arbeit, denn selbst wenn sie nicht selber walten konnten, verbesserte sich doch ihre Umgebung mit dem Wohlstand ihres Besitzers.

Das römische Freizeitangebot konnte ein Sklave, die Einwilligung seines Herren vorausgesetzt, ebenfalls in vollem Umfang nutzen, dazu zählten beispielsweise Theater und Zirkus.

1.4. Arbeit der Sklaven

Sklaven waren billige Arbeitskräfte. Manche fanden Verwendung in Landgütern, in Bergwerken und handwerklichen Betrieben. In den Städten waren Haussklaven unter anderem tätig als Köche, Sekretäre, Kinderfrauen, Postboten, Reinigungspersonal, Pferdeknechte u.a.

Versklavte Kiegsgefangene mit entsprechender Ausbildung arbeiteten nicht selten als Hauslehrer oder Arzt. Sklaven im Staatsbesitz konnten im Tempeldienst oder im Polizeidienst eingesetzt werden. Die Sklaven bilden im ganzen eine wichtige Stütze der römischen Wirtschaft.

Es gab noch andere Tätigkeiten, die Sklaven ausführen mußten:

Die meisten Sklaven mußten auf den Feldern ihrer Herren und Besitzer in der Landwirtschaft arbeiten und so die Versorgung der zahlenmäßig großen römischen Stadtbevölkerung sicherstellen. Viele Sklaven arbeiteten jedoch auch in den privaten Haushalten römischer Familien. Dort waren sie entweden Diener, Lehrer oder Erzieher der römischen Kinder oder sie wurden zu Reinigungs- und Servicediensten eingesetzt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld war die Arbeit in den Handwerksbetrieben und Manufkturen.

Wer als Sklave eine Ausbildung zum Gladiatoren gemacht hatte, bekam oft die Möglichkeit sich später aus dieser lebensgefährlichen Arbeit freizukaufen, trotzdem gab es nie einen Mangel an Sklaven, die sich in den Arenen zur Belustigung der Bevölkerung gegenseitig die Köpfe einschlugen. Neben diesen Tätigkeiten wurden Sklaven auch zur Arbeit in Steinbrüchen, Bergwerken, Verwaltungen und Bibliotheken eingesetzt. Manche waren sogar Musiker oder Tänzer.

Man kann also sagen, daß Sklaven je nach Ausbidung in allen Bereichen des Römischen Reiches gearbeitet haben und somit auch zur Erhaltung des Gemeinwesens beitrugen, das ihnen dieses Schicksal aufgebürdet hatte. Die Kriegsgefangenen wurden eher vom Staat selbst gebraucht und von den Steuerpächtern und Großunternehmern für die Arbeit in Bergwerken, beim Häuser- und Straßenbau, auf den städtischen Ländereien und in Gladiatorenschulen eingesetzt.

1.4.1. Sklavenarbeit im Bergbau

Freie Lohnarbeit kam im Bergbau kaum vor. Die beschäftigten Sklaven brachten ihren Besitzern unglaublich hohe Einkünfte. Wenige, nur die viel Körperkraft und seelisch widerstandsfähig waren, hielten durch und verlängerten somit nur ihre Qualen.

1.5. Strafen

Auch wenn extreme , willkürliche Behandlung nicht der Regelfall war, denn unzufriedene Sklaven können wie gezeigt zu einer Gefahr werden und durch unmotiviertem Arbeiten, gab es einen harten Katalog von Strafen:

Für ein leichtes Vergehen (z.B. geringer Diebstahl), mußte der Sklave mit einem speziellen Halsband (furca) durch die nähere Umgebung gehen und über sein Vergehen laut berichten, was als große Schande angesehen wurde. Für etwas schwerere Vergehen ließ man die Sklaven durch den häuslichen Zuchtmeister (locarius) auspeitschen, man legte sie in Ketten, die 10 Pfund und mehr schwer waren, man schickte sie zu schwerer Arbeit, wo sie beispielsweise Mühlsteine drehen mußten. Außerdem mußten sie in Steinbrüchen arbeiten, wo sie schwere Tagesnormen erhielten, man stempelte ihnen die Stirn, man sperrte sie in Karzer, wo sie ebenfalls zu schwerer Arbeit gezwungen wurden, man folterte sie, man schickte sie in die Bestiaren (Zwinger mit Raubtieren) oder man richtete sie hin.

Allerdings waren besonders die letzten Beispiele dieser Aufzählung Extreme, denn Sklaven waren für ihre Halter niemals so billig, daß es für die Sklavenhalter vorteilhaft gewesen wäre, sie in kürzester Zeit zu verbrauchen und ständig durch neue zu ersetzen. Und wenn schon schneller Verbrauch, schnelle Ausbeutung unrentabel waren, dann ist die in Richtung eines solchen Arbeitsmittels besonders in finanzieller Hinsicht unvorteilhaft.

1.6. Sklavenaufstände

Menschenunwürdige Lebensbedingungen und grausame Behandlung durch ihre Herren veranlaßten Gruppen von Sklaven immer wieder, sich zu erheben um ihre Freiheit zu kämpfen. Daß bis heute bekannteste Beispiel dafür ist der Aufstand des Fechtersklaven Spartakus, der ein Heer von 70 000 Mann zusammenbrachte, mehrere römische Legionen schlug und schließlich Rom bedrohte. Als der Feldherr Crassus unter größten Anstrengungen die aufständischen Sklaven überwunden hatte, ließ er 6000 Sklaven zur Abschreckung von ihnen längs der Via Appia ans Kreuz schlagen.

Sklavenaufstände - Sklavenkriege

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.6.1. Die Sklavenbefreiungsfrage während des Spartakus-Aufstandes

Während des Zeitabschnitts von 73-71 v. Chr., fand der “Spartakus-Aufstand” statt. Er begann damit, daß sich im Jahre 73 v. Chr. insgesmt 200 Gladiatoren zusammenfanden und einen Fluchtsausbruch wagten, den allerdings nur 70 überlebten. Am Anfang waren sie nur mit Messern und Bratspießen bewaffnet, doch durch die in einigen Kämpfen mit anderen Truppen erbeuteten Waffen und durch die zu dem Sklavenhauptheer immerzu aus den umliegenden Gütern zustoßenden Scharen von neuen Sklaven, wurde das Sklavenhauptheer immer größer und mächtiger.

Am Ende zählte das Sklavenhauptheer ca. 120 000 Sklaven, zu dem nicht nur Männer, sondern auch viele Frauen und Kinder gehörten. Als Anführer dieses Sklavenhauptheers, wurde der römische Sklave und Gladiator Spartakus ernannt, der die neue Mannschaft von Sklaven militärisch auf die Kämpfe gegen die römischen Heere schulte. Spartakus war ein Ehrenmann, der die durch Kämpfe erbeutetetn Güter innerhalb des Hauptheeres gleichmäßig verteilte. Der römische Senat versuchte mit Hilfe siegreicher Feldherren, das Sklavenhauptheer von Spartakus immer wieder zu bezwingen, doch wurden sie immerzu aufs Neue von Spartakus Sklavenheer angegriffen und niedergemetzelt. Da es jedoch auf die Dauer in Italien zu gefährlich wurde, faßte Spartakus den Plan, die Sklaven über die Alpen aus Italien, in ihre Heimat, zu ihren Völkerschaften, nach Gallien, nach Thrakien und nach Germanien hinauszuführen. Doch nicht allen Sklaven stand der Sinn, Italien sofort zu verlassen. Übermütig durch die schnellen Siege gegen die römischen Heere, taten sich viele einzelne Sklaven, entgegen dem Willen Spartakus, in mehrere Sklavenabteilungen zusammen, verließen das Sklavenhauptheer von Spartakus und plünderten umliegende Siedlungen aus und ließen ihren angestauten Haß für ihre Gefangenschaft an der freien römischen Bevölkerung aus.

Doch trotz all dieser Verluste von Sklavenabteilungen, gesellten sich immer wieder neu- entflohene Sklaven zu dem inzwischen, durch seine erfolgreichen Siege gegen die römischen Feldherren und deren Heere, so daß weiterhin ungehindert Italien über die Alpen verlassen werden konnte. Doch statt den freien Weg über die Alpen zu nehmen und Italien zu verlassen, kehrte Spartakus mit dem Sklavenheer, aus noch bis heute unerklärlichen Gründen, wieder in das Land der Sklaverei, nach Italien zurück und machte sich, immerzu von neuen Feldherren und deren neuen römischen Heeren verfolgt, auf den Weg um nach Sizilien überzusetzen. Doch da der römische Senat befürchtete, daß mit der Rückkehr von Spartakus Rom und das Römische Reich, das Zentrum der Weltmacht, endgültig zerstört werden könnte, sabotierte er Spartakus Übersetzung nach Sizilien, und zog ihn somit in die Enge, so daß Spartakus unter diesen Umständen in die Berge des nördlichen Bruttium ziehen mußte.

Doch dort drohten Spartakus und dem Sklavenhauptquartier drei römische Heere: Das erste römische Heer kam gerade aus Spanien und befand sich im Norden. Das zweite befand sich in Brudisium.

Das dritte römische Herr, unter der Führung des römischen Feldheeren Marcus Licinius Crassus, befand sich in der Nähe von den Bruttium-Bergen.

Obgleich sich erneut mehrere Sklavenabteilungen von dem nun schon stark geschwächten Spartakus Sklavenhauptheer trennten, beabsichtigte Spartakus alle drei römischen Heere nacheinander zu schlagen, das römische Heer von Crassus stand dabei am nächsten.

Das schon von vielen Sklavenabteilungen verlassene und durch viele Kämpfe schon stark geschwächte Sklavenheer, kämpfte gemeinsam mit seinem Anführer Spartakus todesmutig gegen das römische Heer von Crassus, doch die Römer beherrschten und gewannen am Ende doch die Oberhand über das Kampffeld. Am Ende dieser Schlacht starben ca. 60 000 Sklaven und 6 000 wurden als Gefangene nach Rom überführt und dort gekreuzigt.

Kennzeichnend für die Sklavenfrage im Römischen Reich ist, daß es den rebellierende Sklaven immer nur um die Verbesserung ihrer persönlichen Lage ging, nicht um die Abschaffung der Sklaverei.

2. Rolle der Sklaven im Römischen Reich

2.1. Die rechtliche Stellung der Sklaven

Das Wort Sklave wird im antiken Rom das erste Mal im Zwölftafelgesetz um 450 v. Chr. erwähnt. Generell galt jeder als Sklave, dessen Mutter eine Sklavin war.

Weiter galt jeder als Sklave, der rechtmäßig bei einem Magistrat als Sklave gekauft wurde. Unter diese Kategorie fallen z.B. Kriegsgefangene. Sklaven besaßen weder politische, noch bürgerliche Rechte, sie hatten kein Recht auf Familie, auf Eigentum, sie durften sich nicht an das Gericht wenden, Zeugenaussagen durften nur auf der Folterbank gemacht werden, sie konnten keine Geschäfte im eigenen Namen abschließen, konnten nicht an der Volksversammlung teilnehmen, keine Wahlämter bekleiden und nicht in der Armee dienen. Ein Sklave war absolut und bedingungslos das persönliche Eigentum seines Herrn, der völlig frei über sein Schicksal und sein Leben verfügte. Ungeachtet dessen kam es vor, daß Sklaven, das Einverständnis ihrer Besitzer vorausgesetzt, einen kleinen Privatbesitz hatten (peculium), und auch eheähnliche Gemeinschaften (contubernia) wurden ihnen oft zugestanden.

Der Sklave war in Rom seinem rechtlichen Status nach, eine Sache, nicht eine Person. Dies spiegeln auch die Bestimmungen aus dem Zwölftafelgesetz wider. Für von einem Sklaven begangenen Diebstahl oder von ihm angerichtete Schäden hatte der Besitzer gegenüber dem Geschädigten zu haften. An anderer Stelle schimmert durch, daß den Römern doch bewußt war, daß ein Sklave auch ein Mensch war, wenn auch, in ihren Augen, kein vollwertiger. Wenn z.B. jemand mit der Hand oder mit einem Knüppel einem Freien einen Knochen gebrochen hat, soll er 300, wenn einem Sklaven 150 Sesterze als Buße auf sich nehmen. Diese Einstellung, daß ein Sklave dem halben Wert eines Freien entsprach findet sich auch bei der catilinarischen Verschwörung wieder. Freie erhielten als Belohnung Straffreiheit und 200 000 Sesterze, Sklaven die Freiheit und 100 000 Sesterze. Und im Gesetz des Aquilius aus der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts v. Chr. wurde das Töten eines fremden Sklaven dem Töten eines fremden Vierbeiners gleichgesetzt: In beiden Fällen mußte der Schuldige dem Besitzer den höchsten Preis des letzten Jahres erstatten, außerdem zusätzliche Verluste ersetzen.

Ein Gesetzesvorschlag, der nie umgesetzt wurde, war die Einführung einer Kleidungsvorschrift für Sklaven, um diese sofort als solche identifizieren zu können. Aus Angst, daß die Sklaven ihre Übermacht durch ihre Menge erkennen könnten und so das Leben der freien Bürger gefährden könnten, stimmte der Senat mehrheitlich dagegen.

Die Erwartungshaltung an die Sklaven war gewaltig: Ein Sklave war - als bedingungsloses und absolutes Eigentum des Besitzers - entsprechend der allgemein verbreiteten Auffassung verpflichtet, sich dem Willen seines Herrn blind zu unterwerfen. Er mußte das Wohl des Herrn über alles in der Welt stellen. Die Sklaven retteten z.B. unter Einsatz des eigenen Lebens das Leben ihres Herrn, sie starben mit ihren Herrn zusammen, sie ertrugen die härteste Folter, ohne die von ihren Herren begangenen Verbrechen zu verraten. Entsprechend hielt man es auch für unzulässig, Sklaven bei gerichtlichen Untersuchungen, die sich gegen ihre Herren richteten, zu Aussagen zu zwingen. Untergraben wurde auch das Verbot, Sklaven zu foltern, um von ihnen eine Aussage gegen ihre Herren zu erzwingen. Zu den Rechten der Sklaven gehörte es, im Falle ungerechtfertigter Mißhandlung, bei einem Volkstribunen Schutz zu suchen. Sklaven konnten Zuflucht im Asyl suchen und Schutz gegen übermäßige Grausamkeit ihrer Herren erbitten, sie konnten auch darum bitten, daß man ihnen an einen anderen, humaneren Herrn verkaufte. So war es wohl im Interesse der Sklavenbesitzer, ihren Sklaven einen minimalen Lebenskomfort einzuräumen, denn so wurde ein Sklave an das Haus gebunden.

2.1.1. Die Rechtsstellung der Sklaven wandelt sich

Nicht zuletzt das Ende der großen Eroberungskriege und die damit zurückgehenden Zahlen versklavter Kriegsgefangener bewirkte seit der frühen Kaiserzeit ein starkes Umdenken der Rechtsstellung und der Behandlung der Sklaven. Ein letztes Mal wurde das harte Sklavenrecht in aufsehenerregender Weise angewandt, als im Jahre 61 n. Chr. der römische Stadtpräfekt L. Pedanius Secundus von einem seiner Sklaven umgebracht wurde. Daraufhin wurden alle 400 Sklaven des Ermordeten hingerichtet. Die kommenden Jahrzehnte brachten dann in rascher Folge Staatsbeschlüsse und kaiserliche Erlasse. Sie verpflichteten den Herrn, seine Sklaven menschlich zu behandeln, sie im Krankesfalle zu pflegen und versorgen und jede absichtliche Tötung mit dem Tod zu bestrafen.

2.2. Vom Sklaven zum römischen Bürger

Ein Sklave konnte die Freiheit gegen den Willen seines Besitzers nicht erhalten. Es sei denn sie konnten den Nachweis erbringen, daß sie als freier Bürger geboren wurden. Sklaven hatten außerdem die Möglichkeit sich aus der Knechtschaft freizukaufen:

Entweder hatten sie genug Geld durch treue Dienste erwirtschaftet, um sich selbst bei ihrem Herren zu ersteigern, oder ihr Herr ließ sie aus Dankbarkeit frei. Der freigelassene Sklave hatte jedoch weiterhin eine gewisse Verpflichtung gegenüber seines ehemaligen Besitzers, erst seine Kinder konnten römische Vollbürger werden.

2.3. Moralische Bewertung der Sklaverei

Moralische Bedenken gegenüber der Sklaverei kommen erst im 1. Jahrhundert n. Chr. auf. Der Politiker und Philosoph Seneca fordert als erster einen menschlichen Umgang mit Sklaven, die er aus philosophischen Gründen als prinzipiell gleichwertige Menschen ansah. Doch auch Seneca spricht sich nirgendwo für die Abschaffung des Sklavenstandes aus.

Die Sklaverei der Antike erscheinen uns mit grausamer Mißachtung der Menschenwürde. Erst im 18. Jahrhundert setzte sich die Auffassung durch, daß jeder Mensch von Natur das Recht auf persönliche Freiheit habe und das daher die Sklaverei unmenschlich sei. In einem christlichem Land, wie den USA war die Sklavenhaltung bis 1863 gesetzlich erlaubt.

2.4. Christentum und Sklaverei

Aurelius Augustinus (354-430 n. Chr.), einer der bedeutensten Kirchenlehrer schrieb:

“Es solle niemand Mensch über Mensch, sondern nur Mensch über Tier entscheiden. Doch ist die Natur niemand eines Menschen Knecht. Apostel (Paulus, Epheserbrief 6,5) die Knechte, ihren Herrn Untertan zu sein und ihnen gutwillig dienen. Die Knechte sollen nicht Furcht, sondern mit Liebe ihren Dienst leisten, bis die Ungerechtigkeit vergeht, bis alle Herrschaft und Gewalt aufgehoben wird und Gott alles ist.”

2.5. Bedeutung und Beurteilung der Sklaverei im Römischen Reich

Eine wichtige Frage dieser Zeit war, ob Sklavenarbeit und technischer Fortschritt zusammenhingen. Sicher war es möglich, mittels Sklavenarbeit eine sowohl technisch wie künstlerisch so hochstehende Produktion zu erreichen, daß sie die Annahme unsinnig erscheinen läßt, solche Leistungen seien aus widerwilligen Sklaven herausgeprügelt worden. An ihr kann man auch sehr gut dieRentabilität von Sklavenarbeitaufzeigen, die nicht vergessen werden darf, schließlich ist sie ja das Hauptmotiv für die Sklaverei.

Sklavenarbeit war jedoch nie so rentabel, daß sie es geschafft hätte, freie Arbeitnehmer vom Markt zu verdrängen. Die antiken Unternehmer haben vermieden, ihre Betriebe mit Sklaven überzubelegen, da sie das Sklavenpersonal das ganze Jahr über unterhalten und verpflegen mußten. Deshalb haben sie nur so viele Sklaven eingestellt, wie sie gleichmäßig das ganze Jahr über in der Produktion beschäftigen konnten. Nur zu Spitzenzeiten wurden stoßweise freie Arbeitskräfte eingesetzt. Vor allem waren die ausgebildeten Sklaven für den Unternehmer auch eine nicht unbedeutende Investition. Angesichts des erheblichen Preisunterschiedes zwischen einem ungelernten und einem ausgebildeten Sklaven wurde es nämlich als gewinnbringend angesehen, einen jungen Sklaven zu kaufen, um ihm ein Handwerk erlernen zu lassen und ihn dann zu vermieten oder weiterzuverkaufen. So mußte der Unternehmer also entweder einen ausgebildeten Sklaven kaufen oder in die Ausbildung eines ungelernten investieren. Auf der anderen Seite scheint es Kaufleute gegeben zu haben, die die Ausbildung zu ihrem Geschäft erhoben und daraus Kapital schlugen.

So läßt sich die Sklaverei also aus der Antike nicht wegdenken. Trotzdem halten wir es für falsch von einerSklavenhaltergesellschaftzu sprechen. Denn die Sklaverei war mit Sicherheit nicht das Hauptmerkmal der antiken Welt, der freie Mensch der Entscheidungsträger und Motor der Entwicklung. Auch in der Wirtschaft war die freie Arbeitskraft immer ein unverzichtbarer Faktor. Daß die Sklaven im Produktionsbereich eine führende Rolle gespielt haben, wäre ein Nachweis, der sich bestenfalls nur für kurze Perioden der Antike und nur für ganz bestimmte Städte und Gebiete des Mittelmeerraumes führen ließe. Die Sklaverei im Römischen Reich mag ausweglos scheinen. Das ist sie aber nicht, denn eigentlich standen die Chancen nicht schlecht, eines Tages freigelassen zu werden, sei es aus Dankbarkeit, sei es, weil der Besitzer sich dem Problem der Altersversorgung entziehen wollte. Wir haben auch gesehen, daß Sklaven das kulturelle Leben der Städte miterleben konnten. So muß man sich fragen, wie groß der Unterschied zwischen Freien und Sklaven tatsächlich war. Rechtlich ist die Frage einfach zu beantworten. Ein Freier ist eine Person, ein Sklave eine Sache. Praktisch ist die Angelegenheit jedoch schon vielschichtiger. Von der äußerlichen Erscheinung konnte man keine Rückschlüsse ziehen, es gab keine Kleidervorschriften. Die Armut von Sklaven muß nicht unbedingt so schlimm gewesen sein, wie die Armut von Teilen der stadtrömischen arbeitenden Bevölkerung. Tüchtige Sklaven konnten sich unter Umständen einen gewissen Wohlstand verdienen, durch den sie sich manchmal sogar freikaufen konnten.

Es ist also schwer ein Gesamtbild zu erstellen. Auf der einen Seite gab es Sklavenhalter, die sich durch besonderen Sadismus auszeichneten, andererseits gab es Herren, die ein so enges Verhältnis zu ihren Sklaven hatten, daß sie mit ihnen in ein und der selben Gruft beigesetzt wurden. Fest steht, daß ein Sklave für die meisten ein wertvoller Besitz war, der entsprechend behandelt wurde. Fest steht auch, daß die wenigsten Sklaven, selbst wenn sie mit ihrer persönlichen Lage unzufrieden waren, eine Abschaffung der Sklaverei auch nur andachten, was man schon daran sieht, daß die Rebellen in den Sklavenaufständen selber Sklaven zu ihrer Verfügung hatten.

Es machte sicher auch einen Unterschied aus, daß die Sklaven in Rom nicht wie in der neuen Welt sich gegenseitig an der Hautfarbe erkannten. So hatte die antike Sklaverei einen ganz anderen Charakter, ihr fehlte die rassistische Komponente. Enger eingebunden in den Haushalt, als Mitglied desselben, bemühten sich die Sklaven, ihre Arbeit zu allgemeiner Zufriedenheit zu verrichten, denn der Wunsch eines Sklaven beziehungsweise sein gesetztes Ziel war nie das Ende der Sklaverei, sondern das Ende seiner Sklavenzeit - die Freilassung.

3. Anhang

3.1. Thesenpapier

1. Ein Sklave war das Eigentum eines anderen Menschen.

2. Ein Sklave mußte das Wohl des Herrn über alles in der Welt stellen.

3. Ein Sklave war als bedingungsloses und absolutes Eigentum des Herrn

verpflichtet, sich dem Herrn blind zu unterwerfen.

4. Ein Sklave genoß keinerlei Rechtsschutz.

5. Sklaven besaßen weder politische, noch bürgerliche Rechte.

6. Ein Sklave besaß den halben Wert eines Freien.

7. Sklaven waren billige Arbeitskräfte.

8. Sklaven waren für ihre Halter nicht so billig, daß es für die Sklavenhalter vorteilhaft gewesen wäre sie in kürzester Zeit zu verbrauchen und ständig durch neue zu ersetzen.

9. Der Herr war verpflichtet seinen Sklaven menschlich zu behandeln.

10. Sklaven konnten sich unter Umständen einen gewissen Wohlstand verdienen, durch den sie sich manchmal freikaufen konnten.

11. Menschenunwürdige Lebensbedingungen und grausame Behandlung durch ihren Herrn veranlaßten Gruppen von Sklaven immer wieder sich zu erheben und um ihre Freiheit zu kämpfen.

12. Rebellierenden Sklaven ging es immer nur um die Verbesserung ihrer persönlichen Lage und nicht um die Abschaffung der Sklaverei.

13. Die Sklaven bildeten im Ganzen eine wichtige Stütze der römischen Wirtschaft.

14. Mittels Sklaverei war es möglich eine technische wie künstlerische so hochstehende Produktion zu erreichen.

15. Das Hauptmotiv für Sklaverei ist die Rentabilität der Sklavenarbeit.

16. Sklavenarbeit war nicht so rentabel, daß sie es geschafft hätten, freie Arbeitnehmer vom Markt zu drängen.

17. Es gab Kaufleute, die die Ausbildung von Sklaven zu ihrem Geschäft erhoben und daraus Kapital schlugen.

18. Sklaverei läßt sich aus der Antike nicht wegdenken.

19. Das Römische Reich war keine Sklavenhaltergesellschaft.

20. Antike Sklaverei hatte einen ganz eigenen Charakter in Bezug auf die Rolle der Sklaven.

3.2. Entstehung der Hausarbeit

Bevor wir mit der Hausarbeit begonnen haben, versuchten wir uns einen Überblick zu verschaffen, mittels früheren Aufzeichnungen, Lexika, Büchern aus der Stadtbibliothek und dem Internet um die Sklaven in die Zeit und in das Römische Reich einordnen zu können. Weil das Angebot der Bibliothek zu unserem gewähltem Thema jedoch nicht ausreichende Informationen lieferte, sowie das Internet auch nur kurze Darstellungen zum Verlauf oder nur Definitionen enthielt, entschlossen wir uns über die Bibliothek gewählte Bücher aus Bibliotheken anderer Städte zu bestellen, wo wir gewünschte Informationen erhielten. Weil „Sklaven im Römischen Reich“ ein umfangreiches Thema ist, gliederten wir unsere Hausarbeit in zwei Gliederungspunkte:

1. Ein Überblick allgemein zu Sklaven im Römischen Reich.

2. Die Rolle der Sklaven im Römischen Reich.

Natürlich war uns bewußt, daß man diese zwei Gliederungspunkte nicht absolut trennen kann. Zum Beispiel resultiert das Leben der Sklaven aus der Rolle der Sklaven. Aber um diese Rolle nochmals zu verdeutlichen sind wir im 2. Gliederungspunkt nochmals konkret auf die Rechtsstellung eingegangen um letztendlich die Bewertung und die Feststellung der Rolle der Sklaven im Römischen Reich erschließen zu können. Dabei ergab sich eine Schwierigkeit, denn wie wir aus unseren Quellen erkennen konnten, gibt es verschiedene Auffassungen dazu, ob die Sklaven zum Beispiel eine Wirtschaftsgrundlage darstellten und ob das Römische Reich eine Sklavenhaltergesellschaft war. Deshalb einigten wir uns auf einen gemeinsamen Standpunkt und begründeten ihn mit gewonnen Informationen. Um aber die andere Standpunkte nicht ganz auszuschließen, beschäftigten wir uns auch noch kurz mit der Bewertung direkt im 1. Jahrhundert n. Chr. und, was das Christentum darüber denkt und stellten in unserer Beurteilung Standpunkte gegenüber, die wir dann abwichen und eine eigene Schlußfolgerung gezogen haben.

Abschließend beschäftigten wir uns mit dem Layout, schrieben demzufolge unsere Texte per Computer auf. Als Schriftart wählten wir „Times New Roman“, weil diese der Romanischen Schrift am meisten ähnelt. Dann entschieden wir uns neben den bereits geschriebenen Texten eine Gestaltung vorzunehmen, die man durchaus mit dem 1.Blick mit der damaligen Zeit assoziiert. Um es gleichzeitig so einfach und unkompliziert wie möglich zu machen, damit es nicht irritiert, entwickelten wir einen Rahmen, der die einzelnen Texte einschließt.

Als letzten Gliederungspunkt erstellten wir ein Thesenpapier mit den wichtigsten Fakten der Thematik ausgehend von unseren bereits fertigen Texten. Als letztes listeten wir unsere möglichen Quellen auf, von denen wir wie eingangs schon erwähnt eine Vielzahl nicht nutzen konnten, und unsere genutzten Quellen mit den entsprechenden Seitenzahlen auf.

Zum Abschluß widmeten wir uns dem Deckblatt Demnach sieht man im Hintergrund verschwommen eine Sklaven-Statur, die als Symbol für alle Sklaven gelten soll.

Um die Hausarbeit zu schützen, legten wir die einzelnen Blätter in Klarsichtfolien und in einen Hefter (schwarz) als Kontrast zu dem Deckblatt und zu den Texten.

Mögliche Quellen:

1. Informationen zur politischen Bildung 139, Grundrechte, 1993

2. Jochen Bleicken, Verfassungs- und Sozialgeschichte der Römischen Kaiserzeit, Paderborn 1981

3. Wolfgang Seyfart, Römische Geschichte Kaiserzeit 2, Akademie Verlag Berlin 1974, S. 53/54

4. Armin Jähne, Spartakus - Kampf der Sklaven, Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1986, S. 16

5. Doris Schmitt, Kleidung in der Antike II: Römer, Schneider Verlag, Hohengehren 1992, S. 48

6. Karl Christ, Die Römer, München 1979

7. Franz Schwarz, Politik I, Stuttgart 1989

8. Staermann, Die Blütezeit der Sklavenwirtschaft, München 1986

9. Clauss, Einführung in die Alte Geschichte, Berlin 1994

10. Heinen, Aspekte der Sklaverei in der römischen Welt, Stuttgart, 1976

11. Lexikon der Alten Welt, hrsg. von C. Andresen, Redaktion K. Bartels und L. Huber, Augsburg 1995

12. W. Eder, Untersuchungen zur Entstehung, Entwicklung und Funktion der öffentlichen Sklaverei in Rom, Wiesbaden 1996

13. L.A. El’Nickij, Die Anfänge der römischen Sklavenhaltung, Heilbronn 1994

14. Microsoft Encarta 2001 Enzyklopädie

15. diverse Internetseiten

Genutzte Quellen:

1. Informationen zur politischen Bildung 139, Grundrechte, 1993, S. 5/6

2. Karl Christ, Die Römer, München 1979, S. 13-17, 126-131

3. Staermann, Die Blütezeit der Sklavenwirtschaft, München 1986, S. 63-65

4. Heinen, Aspekte der Sklaverei in der römischen Welt, Stuttgart, 1976,

S. 50-53, 176-179

5. W. Eder, Untersuchungen zur Entstehung, Entwicklung und Funktion der öffentlichen Sklaverei in Rom, Wiesbaden 1996, S.5-8, 80, 234-236

6. L.A. El’Nickij, Die Anfänge der römischen Sklavenhaltung, Heilbronn 1994, S.14, 39, 128-131

7. Internet: htpp://www.comedix.de/lexikon/db/sklaven.htm

8. Microsoft Encarta 2001 Enzyklopädie

genutzte Bildquellen:

1. Wolfgang Seyfart, Römische Geschichte Kaiserzeit 2, Akademie Verlag Berlin 1974, S. 53/54

2. Armin Jähne, Spartakus - Kampf der Sklaven, Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1986, S. 16

3. Doris Schmitt, Kleidung in der Antike II: Römer, Schneider Verlag, Hohengehren 1992, S. 48

4. Microsoft Encarta 2001 Enzyklopädie

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Sklaven im Römischen Reich
Note
1
Autor
Jahr
2001
Seiten
19
Katalognummer
V105480
Dateigröße
450 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sklaven, Römisches Reich
Arbeit zitieren
Anja Schreiber (Autor), 2001, Sklaven im Römischen Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105480

Kommentare

  • Gast am 11.12.2002

    ?.

    hallo!
    Ich finde deinen beitrag echt super!
    Ich hätte da mal ne frage!
    Ich soll eine zusammenfassung über das leben und wohnen in rom schreiben!
    (anfang der kaiserzeit)
    gibt es dazu auch von dir beiträge?
    oder hättest du ne idee für mich?

    gruß kerstin (13)

  • Gast am 28.2.2007

    :).

    hallo ich finde deinen beitrag auch wirklich schon es hat mir seht geholfen , da ich eine monatsarbeit über sklaven schreiben musste
    gruß

  • Gast am 24.4.2007

    cooooooooooooole seite.

    hey leute diese seite ist voll cool und interessant ihr habt mir wirklich geholfen denn ich muss morgen ein referat über die sklaverei halte ich hoffe es klappt wünscht mir glück und noch mal DANKE DANKE ohne eure seite hätte ich das net geschafft !!!!THANKS MERCI DANKE **bussi **

  • Gast am 26.11.2007

    danke.

    danke ihr habt mia echt geholfen!!!ihr seit die besten grüssle

  • Gast am 13.4.2008

    da fehlt noch was.

    Hi,
    es ist wirklich cool dass sie (du?) das ins internet gestellt haben, aber was ist mit dem Sklavenmarkt???

  • Gast am 27.5.2014

    Super das Sie sich für so etwas arangieren das hat mir echt bei meinem vortrag geholfen ich bin zwar erst 6.klasse aber süchtig nach der antike

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Titel: Sklaven im Römischen Reich


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