Sozial unsicheres Verhalten von Kindern - mit Einbezug der Theorie der erlernten Hilflosigkeit


Hausarbeit, 2001
19 Seiten

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INHALTSVERZEICHNIS

1 Sind sozial unsichere Kinder hilflos?

2 Sozial unsicheres Verhalten
2.1 Verschiedene Aspekte sozial unsicheren Verhaltens
2.2 Erklärungskonzepte

3 Soziale Kompetenz im Alltag
3.1 Soziale Kompetenz
3.2 Soziale Inkompetenz
3.3 Soziale erlernten Hilflosigkeit

4.1 Der triadische Kompetenz in bezug auf sozial unsicheres Verhalten
4 Die Theorie der Versuchsplan
4.2 Darstellung der Theorie von Seligman
4.2.1 Motivationale Störungen
4.2.2 Kognitive Störungen
4.2.3 Emotionale Störungen
4.3 Die Theorie der erlernten Hilflosigkeit in bezug auf sozial unsicheres Verhalten

5 Zusammenfassung

6 LITERATURVERZEICHNIS

7 ERKLÄRUNG Fehler! Textmarke nicht definiert

Sind sozial unsichere Kinder hilflos?

Diese Hausarbeit wurde zum Kurs 4069 Kontaktstörungen der FernUniversität Hagen erstellt; der Teilbereich der Kontaktstörungen gehört zum großen Themenbereich der menschlichen Kommunikation, die eine enorm große Rolle im zwischenmenschlichen Verhalten von Menschen spielt. Die Menschen nutzen verbale sowie nonverbale Kommunikation um sich miteinander zu verständigen. Gelingen Kommunikationsversuche nicht, weil z.B. nicht die gleiche Basis vorhanden ist (z.B. gleiche Sprache), wird die Kommunikation sofort erschwert. Jede Gesellschaftsgruppe hat besondere Techniken, wie sie ihre Kommunikation bereichert und viele Dinge besonders auch nonverbal sofort von anderen Mitgliedern der Gruppe verstanden werden. Soziales Verhalten ist in den meisten Gesellschaften so gut eingeübtes und gewohntes Verhalten, sodass sozial unsicheres Verhalten als Kontaktstörung auffallend ist bzw. das Miteinander in der Gruppe erschwert. Kinder bauen in verschiedenen Situationen ihre Kontakte auf und lernen im Laufe der Zeit immer besser mit anderen umzugehen. Ein sozial unsicheres Kind kann mit sehr vielen sozialen Interaktionen nicht so leicht und problemlos umgehen, wie ein sozial sicheres Kind. Allerdings sind soziale Interaktionen sehr vielzählig im Alltag eines jeden Kindes vorhanden und verfügbar, wenn es z.B. schon Kindergarten oder Schule besucht. Das sozial unsichere Kind sieht aber viele Schwierigkeiten und wenig Lösungsmöglichkeiten in bezug auf soziale Interaktionen. Es ist verunsichert in bezug auf seine Wahrnehmung der Umwelt, verunsichert im Maßnahmen setzen (z.B.: was soll ich jetzt machen? Was wird von mir jetzt erwartet?), verunsichert in sozialen Interaktionssituationen. Kann man Verunsicherung nun auch gleichsetzen mit Hilflosigkeit? Sind sozial unsichere Kinder auch hilflos?

Ich möchte versuchen, im Zuge dieser Arbeit an dieser Frage zu arbeiten, über die einzelnen Kapitel das Thema dieser Hausarbeit näher zu beschreiben und die verschiedenen Aspekte dazu aufzuzeigen.

Sozial unsicheres Verhalten

Sozial unsicheres Verhalten ist kein Begriff, der nur ein bestimmtes Verhalten von Kindern umschreibt, sondern beinhaltet verschiedene Verhaltensweisen, die auf die spezielle Familiensituation und erfahrene Sozialisation zurückgehen und ist somit ein Sammelbegriff. Der Kontakt zu Gleichaltrigen ist aber in allen Fällen minimiert. Die Beschreibung von Petermann und Petermann (1996, S. 11) „Sozial unsichere Kinder werden häufig als schüchtern, sozial isoliert, kontaktängstlich, trennungsängstlich, gehemmt und sozial inkompetent bezeichnet.“ , läßt die Vorstellung des Begriffes sozial unsicheres Verhalten deutlicher werden.

Auffallend ist oft das Verhalten dieser Kinder in sozialen Interaktionen, bei denen sie Schwierigkeiten haben, anderen Personen in die Augen zu schauen, sehr leise sprechen oder auch stottern, weiters „ ... ,dass sie sich nicht behaupten können und Sozialkontakt vermeiden oder verweigern, d. h. sie können keinen Kontakt zu anderen Kindern, manchmal auch nicht zu Erwachsenen außerhalb der Familie aufnehmen, aufrecht erhalten oder angemessen beenden.“ (Petermann & Petermann, 1996, S. 11).

Unmittelbar gegeben ist der Zusammenhang von Angststörungen mit sozial unsicherem Verhalten.

Verschiedenste Ängste treten bei fast allen Kindern auf und gehören eigentlich zur alltäglichen Lebensbewältigung und zum Erfahrung sammeln dazu. Aber kindliche Ängste die das Sozialverhalten stören, beeinträchtigen die Entwicklungsmöglichkeiten eines jeden Kindes. Zu unterscheiden sind bestimmte Angstformen, wie sie auch Hillenbrand (1999, S. 181) als spezifische Formen der Angst bei Kindern auflistet: „Trennungsangst, Kontaktvermeidung und Überängstlichkeit.“

Soziale Angst, die eng verwandt ist mit den angegebenen Ängsten, ist bei fast allen sozial unsicheren Kindern gegeben und kann auf verschiedene Weise zum Ausdruck kommen, wie zum Beispiel: die Angst vor der Kritik von Personen oder deren negativen Bewertung; die Angst vor Autoritätspersonen; Angst, sich in sozialen Situationen nicht angemessen verhalten zu können;

Angst, den Erwartungsvorstellungen der Personen nicht gerecht zu werden, mit denen das Kind in Kontakt kommt oder kommen könnte (z.B. beim Schuleintritt: was genau erwartet der Lehrer von mir und kann ich dieser Erwartung entsprechen?).

Petermann und Petermann (1996, S.16) fanden zwei wesentliche Bestimmungsmerkmale der sozialen Angst, die sie übereinstimmend bei verschiedenen Autoren dargestellt fanden:

- Soziale Angst ist an die bloße Anwesenheit anderer Personen geknüpft. Manchmal spielen Bewertungen durch andere eine Rolle.
- Soziale Angst mündet meistens in ein Vermeidungsverhalten, was langfristig Fertigkeitsdefizite und damit inkompetentes sowie unsicheres Verhalten in sozialen Situationen mit sich bringt.

Verschiedene Aspekte sozial unsicheren Verhaltens

Petermann und Petermann (1996, S.17) haben sehr klar und prägnant verschiedene Aspekte sozial unsicheren Verhaltens herausgestellt, an die ich in diesem Kapitel anknüpfen möchte.

Zum Beispiel beruht sozial unsicheres Verhalten nach ihren Ausführungen auf der Motivvoraussetzung soziale Angst und/oder auf der Handlungsvoraussetzung „defizitäres Sozialverhalten“. Ein weiterer Aspekt sind (vermeintliche und/oder gefürchtete) Beurteilungen durch andere Personen und die Selbstaufmerksamkeit des einzelnen Kindes, indem das sozial unsichere Kind im Gegensatz zu anderen Kindern mit sehr häufigen abwertenden inneren Sätzen zu kämpfen hat (z.B.: Das kann ich nicht! Was denkt der von mir? Das schaffe ich nicht!). Mit solch einem negativ begleitenden inneren Monolog werden soziale Situationen bzw. Handlungen und Interaktionen natürlich beeinträchtigt, und (erwarteter) Misserfolg kann sich durch solche Voraussetzungen problemlos einstellen.

Zusätzlich finden durch die vom Kind als schwierig oder sogar unbewältigbar eingestuften sozialen Interaktionen physiologische Erregungsprozesse statt, die unangenehme Gefühle auslösen und bei sozial unsicheren Kindern sehr häufig auftreten können. Aus diesem Grund versuchen sozial unsichere Kinder eher, Sozialkontakte zu vermeiden. Sozial unsicheres Verhalten kann bei der Motivvoraussetzung soziale Angst, wie die Autoren (1996) herausgestellt haben, als habitualisierter Zustand auftreten, da soziale Angst als überdauernde Reaktionsbereitschaft ausgebildet sein kann.

Einen weiteren Aspekt möchte ich noch anführen, in dem deutlich wird, dass durch die Handlungsblockierung oder durch Verhaltensdefizite oder beides (vgl. Petermann & Petermann, 1996) es zu Hilflosigkeitsreaktionen in Form sozial unsicheren Verhaltens (wie Vermeiden, Verweigern, Initiativelosigkeit, Passivität oder sozialer Rückzug) kommen kann.

Erklärungskonzepte

Nach Petermann und Petermann (1996, S. 22) kann in der Regel sozial unsicheres Verhalten auf soziale Angst und soziale Fertigkeitsdefizite zurückgeführt werden. Aber: „ Die Frage, ob soziale Angst oder Fertigkeitsdefizite zuerst entstehen und welcher Einfluss wechselseitig vorliegt, kann nur individuell im Rahmen diagnostischer Maßnahmen entschieden werden. Hierzu muss die Biographie eines sozial unsicheren Kindes genau erhellt werden.“ (Petermann & Petermann, 1996, S. 22). Wenn die Biographie eines jeden Kindes genau zusammengestellt und analysiert wird, kann die eventuelle Ursache aufgedeckt bzw. können Entstehungszusammenhänge geklärt werden und durch ein Übungsprogramm entkräftet werden.

Als Erklärungskonzepte führen die Autoren (1996) Lernprozesse wie das Modelllernen, Verstärkungslernen, das klassische Konditionieren, und auch die Theorie der erlernten Hilflosigkeit an, auf die ich im Punkt 4 noch näher eingehen werde.

Lerneffekte ergeben sich beim Modelllernen dadurch, dass der Beobachter durch ein vorgegebenes Modell die zu beobachtenden Verhaltensweisen erlernen kann. Ein wesentlicher Aspekt sind hierbei die Konsequenzen (positiv, negativ oder keine) die ein Modell erfährt, die die Beurteilung des Verhaltens durch den Beobachtenden beeinflussen. Somit findet Lernen stellvertretend für das eigene Handeln statt. (Vor allem A. Bandura beschäftigte sich mit dieser Art des Lernens und entwickelte daraus die sozial- kognitive Theorie des Modelllernens). Vorbilder spielen in der Erziehung eine sehr große Rolle und können positive sowie negative Effekte gerade auch in bezug auf soziales Verhalten hervorbringen. Eltern (und auch Lehrer, sowie andere erziehende Bezugspersonen eines sozial unsicheren Kindes) sollten darauf achten, wie sie sich selbst in sozialen Interaktionen verhalten, denn dies könnte schon Hinweise auf übernommene Interaktionsmuster in das Verhalten des Kindes geben.

Das Verstärkungslernen ist als Lernprozess ein wichtiger Aspekt, der ebenfalls zur Klärung sozial unsicheren Verhaltens beitragen kann. Zu beachten ist, wie das sozial unsichere Kind soziales Lernen erfährt und wie es dabei Verstärker erfahren hat. Erlebt es keine Übungsmöglichkeiten, soziale Kompetenzen im positiven Sinne zu festigen, so fehlen ihm Sicherheit und Unbefangenheit im Umgang mit sozialen Interaktionen. Negative Verstärker beinhalten unangenehme Konsequenzen; positive Verstärker beinhalten positive Konsequenzen für das Kind.

Auch das klassische Konditionieren als Lernprozess kann zum Verständnis von sozial unsicherem Verhalten beitragen. „Unangenehme oder bedrohliche Erfahrungen sowie negative Konsequenzen, die zugleich mit bestimmten sozialen Situationen bzw. mit der Anwesenheit anderer Personen verbunden sind, lösen Emotionen wie Wut, Scham, Schuld oder Angst aus.“ (Petermann & Petermann, 1996, S. 24). Wenn soziale Situationen häufig mit negativen Konsequenzen gekoppelt werden, wirken diese unter anderem für den Betroffenen als unkontrollierbar. Unkontrollierbarkeit löst in weiterer Folge oft einen Spannungszustand aus, der als unangenehm erlebt wird. Solche Erlebnisse können das Selbstvertrauen schwächen, weil sie vom Betroffenen als Unbeeinflussbar erlebt werden und in diesen Situationen das Gefühl hinterlassen, dass die eigenen Kompetenzen nicht ausreichen, um eine Veränderung herbeizuführen.

Diesen Ausführungen möchte ich abschließend ein Zitat von Petermann und Petermann (1996, S. 24) anfügen:

Aus Modell-und Verstärkungslernen sowie klassischem Konditionieren resultieren Erwartungen, die ein Kind an sich und andere stellt. Die Erwartungen betreffen die Effizienz eigenen Handelns bzw. die Überzeugung, ob eine Situation beeinflussbar und damit kontrollierbar ist oder nicht. Sie beeinflussen das Selbstkonzept und das Selbstvertrauen. Die Erwartungen können allmählich durch irrationale Überzeugungen überformt werden, die soziale Angst verstärken, Vermeidungsverhalten vermehren und die Fertigkeitsdefizite vergrößern.

Im Alltag des Kindes wirkt sich sozial unsicheres Verhalten im Hinblick auf soziale Interaktionen nachteilig aus. Das Kind erlebt immer wieder Überforderungen und Misserfolge, für die es eventuell gar keine Erklärung findet und verwirrt mit dem Ergebnis dasteht, oder die Verantwortung für die Misserfolge alleine seinem Ungeschick zuschreibt. Durch soziale Kompetenz in verschiedenen Situationen erlebt das Kind eine Möglichkeit, soziale Situationen besser zu bewältigen. Doch um soziale Kompetenz in das Verhalten zu integrieren bzw. zu lernen braucht das Kind die Hilfe von Erwachsenen.

Soziale Kompetenz im Alltag

Soziale Kompetenz

Zum Einstieg möchte ich hier ein Beispiel nennen, das vielen aus der Schulzeit noch geläufig sein wird:

Ein Schüler soll für den Lehrer Unterlagen in das Konferenzzimmer bringen. Er weiß, dass er an die Türe klopfen muss, sich dort wahrscheinlich mehrere Lehrpersonen aufhalten und von denen eine Person die Unterlagen erhalten soll. Es nimmt somit die Unterlagen entgegen, geht aus der Klasse, bringt die Unterlagen an den gewünschten Ort und der gewünschten Person, und kommt wieder in die Klasse zurück.

Wenn ein Kind soziale Kompetenz besitzt, wird es die Bitte des Lehrers ohne Angst entgegennehmen und eher sogar mit Freude erfüllen, da Kinder sehr gerne solche Rollen übernehmen, die eine gewisse Kompetenzübertragung beinhalten. Dieses Beispiel möchte ich im nächsten Punkt nochmals aufgreifen, aber in diesem Zusammenhang zeigt es, dass Selbstvertrauen und Selbstsicherheit bei diesem Kind in angemessenen Maße vorhanden sind. Wenn ein Kind diese vom Lehrer gestellte Aufgabe ohne einen unangenehm erlebten Erregungsanstieg erlebte und korrekt gelöst hat, kann man hier nun von einem erfolgreichen Realisieren eines Ziels oder Planes in einer sozialen Interaktionssituation sprechen, wie Greif soziale Kompetenz (Frey & Greif, 1987, S. 312) umschrieben hat.

Soziale Inkompetenz

Um das vorherige Beispiel nochmals aufzugreifen: es könnte auch sein, dass das Kind der Bitte des Lehrers nicht nachkommen möchte und dies mehr oder weniger verständlich äußern kann, sodass der Lehrer dann ein anderes Kind um den Gefallen bittet; oder aber das Kind traut sich nicht, sich gegenüber der Autoritätsperson zu verweigern, also nein zu sagen, nimmt die Unterlagen entgegen, verläßt die Klasse und muss im Schulhaus nun eine Entscheidung treffen, wie es weiterhin mit der aufgebürdeten Aufgabe umgehen wird.

Hierbei gibt es nun mehrere Möglichkeiten, die je nach individuellem Auftreten von sozial unsicherem Verhalten beschrieben werden könnten. Denkbar wäre, dass das Kind nun Richtung Konferenzzimmer geht, sich dort aber nicht traut zu klopfen und mit der ihm anvertrauten Aufgabe so überfordert ist, dass es mitten im Schulhausgang anfängt zu weinen. Eine Lehrperson, die zufällig vorbeikommt, könnte das Kind nach dem Grund des Weinens fragen und die Aufgabe für es übernehmen. Somit wäre für das Kind die Aufgabe zwar erledigt, aber die Ausführung erfolgte nicht aus eigener Kraft sondern von außen, mit Hilfe einer zufällig vorbeikommenden Person. In so einer Situation wäre es möglich, dem Kind zu zeigen, wie es sich angemessen verhalten kann und ihm soziale Kompetenz in dieser Einzelsituation dadurch zu vermitteln.

Allgemein ist es eher so, dass sozial unsichere Kinder eigene Vorstellungen und Wünsche schlechter artikulieren können und gegen Forderungen von anderen Personen weniger Widerstand leisten können. Mit Sicherheit fehlen ihnen diese Fertigkeiten in sozialen Situationen und Überforderungen werden sich immer wieder einstellen.

Soziale Kompetenz in bezug auf sozial unsicheres Verhalten

Bereits Holtz hat 1994 darauf hingewiesen, dass Einschätzungen der Selbstwirksamkeit und Kontrollerwartungen ein wesentlicher Teilaspekt sozialer Kompetenzen sind; wenn das Individuum konkrete Hinweise dafür hat, dass eigene Handlungen für es selbst (Selbstwirksamkeit) und für die Umwelt Auswirkungen haben (Kontrollerwartung), ist es motiviert, sich weiterhin mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Sollten solche Hinweise nicht erkennbar sein, dann bedeutet das, dass sich nachteilige Auswirkungen für soziale Interaktionen ergeben und sich sozial unsicheres Verhalten entwickeln bzw. weiterhin festigen kann. Zuwenig positive soziale Kompetenz und sozial unsicheres Verhalten stehen meines Erachtens in einem direkten Zusammenhang. Weiters läßt sich durch die Betrachtung der sozialen Kompetenz eines Individuums einiges über das Verhalten mit seinen positiven und negativen Strategien herausfinden.

Interessant zu dieser Thematik ist auch das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophezeiung, weil auch Misserfolge so erwartet werden können, dass sie tatsächlich eintreffen. Der Begriff bezieht sich auf die Prozesse der Bestätigung von Erwartungen, wenn das, was man für wahrscheinlich hält, auch eintritt. (vgl. Bierhoff, 1998, S. 198). Ein sozial unsicheres Kind, dass keine oder sehr wenig soziale Kompetenzen eingeübt hat und immer wieder Misserfolge erlebt, wird in verschiedenen Situationen immer wieder Misserfolge erwarten.

Petermann und Petermann entwickelten ein Modell für sozial kompetentes Verhaltens, das die Voraussetzungen beinhaltet: a) Frei sein von sozialer Angst; b) Verfügen über soziale Fertigkeiten; Diese Voraussetzungen sind jeweils an ein positives Selbstkonzept, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gekoppelt. (1996, S. 19). Weiters nennen die Autoren als Handlungsvoraussetzung sozial kompetenten Verhaltens: Wahrnehmungs- und Rollenübernahmefähigkeit, Interaktionsfähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit. In ihrer Grundstruktur sollten diese Elemente wenigstens minimal vorhanden sein, denn ohne sie ist sozial unsicheres Verhalten wahrscheinlich schon vorprogrammiert.

Aus dem oben gesagten kann man schließen, dass fehlende soziale Kompetenz einem Individuum schadet, indem sich z.B. sozial unsicheres Verhalten entwickelt; sollte soziale Kompetenz von einer Bezugsperson aber positiv vermittelt und gezielt aufgebaut werden können, dann kann sozial unsicheres Verhalten sicherlich abgeschwächt und in weiterer Folge ganz zum Verschwinden gebracht werden.

Nach der Darstellung von sozial unsicherem Verhalten und sozialer Kompetenz, möchte ich nun auf die Theorie der erlernten Hilflosigkeit eingehen, die einen nachvollziehbaren Erklärungsfaktor darstellt.

Die Theorie der erlernten Hilflosigkeit

Der triadische Versuchsplan

Seligman , Steven F. Maier, J. Bruce Overmier führten verschiedene Experimente durch, um den Zusammenhang von Angstkonditionierung und instrumentellem Lernen zu untersuchen und machten dabei eine interessante Entdeckung, die Seligman (1992, S. 20) so beschreibt:

Laborexperimente beweisen, dass ein Organismus, der traumatische Bedingungen erfahren musste, die er nicht kontrollieren konnte, die Motivation zum Handeln verliert, wenn er später erneut mit traumatischen Bedingungen konfrontiert wird. Mehr noch, selbst wenn er reagiert und es ihm gelingt, durch seine Reaktion den Stress zu reduzieren, so hat er Schwierigkeiten zu lernen, wahrzunehmen und zu glauben, dass seine Reaktion dies bewirkte.

Aus diesem Zitat kann man sich die unangenehmen Konsequenzen für einen Menschen vorstellen, wenn dieser z.B. die Motivation zum aktiven Handeln verliert, oder die Wirkung seiner eigenen Leistungen (Erfolg) oder Handlungen falsch einschätzt.

Seligman´s Hilflosigkeitsexperimente, auf denen die Theorie aufbaut, beruhen auf einem triadischen Versuchsplan, der folgendermaßen beschrieben werden kann: Es werden drei Gruppen von Versuchspersonen oder Versuchstieren gebildet:

eine Gruppe erfährt als Vortraining eine Konsequenz, die sie mit Hilfe irgendeiner Reaktion kontrollieren kann. Die zweite Gruppe ist mit der ersten so verbunden (yoked), dass jede Versuchsperson bzw. jedes Versuchstier genau die gleichen physischen Konsequenzen erfährt wie sein Gegenüber aus der ersten Gruppe, jedoch führt keine Reaktion, die diese Kontrollpersonen oder - tiere ausführen, zu irgendeiner Modifikation dieser Konsequenz. Die dritte Gruppe erhält kein Vortraining. Anschließend werden alle Gruppen in einer neuen Aufgabe untersucht. (Seligman, 1992, S. 23).

Mit Hilfe dieses triadischen Versuchsplanes kann nach Seligman (1992) unmittelbar untersucht werden, dass Hilflosigkeit nicht direkt auf die Erfahrung des Schocks zurückzuführen ist, sondern auf die Erfahrung, dass der Schock unkontrollierbar ist! Man könnte hierzu noch einige interessante Beispiele und Experimente mit den verschiedensten Versuchstieren und Versuchspersonen nennen, aber dies würde hier den Rahmen sprengen. Was ich hier aber dennoch erwähnen möchte, ist der Aspekt des zeitlichen Verlaufs von gelernter Hilflosigkeit, der z.B. bei Hunden beobachtet wurde. „Eine einmalige Erfahrung unkontrollierbarer traumatischer Ereignisse hat ... Auswirkungen, die mit der Zeit verschwinden.“ (Seligman, 1992, S. 38). Nachdem die Hunde einem einmaligen Hilflosigkeitstraining unterzogen wurden, und dieses nach 72 Stunden wiederholt wurde, waren keine Auswirkungen mehr sichtbar.

In der Theorie der erlernten Hilflosigkeit werden vor allem auch die motivationalen, kognitiven und emotionalen Störungen, die mit Hilflosigkeit verknüpft sind, berücksichtigt. Im Ansatz werde ich auf diese Komponenten noch eingehen.

Weiterhin werden die Bedingungen abgegrenzt, die Hilflosigkeit hervorrufen, und damit die Frage beantwortet, „warum nicht jeder immerzu hilflos ist, da doch jeder gelegentlich mit unkontrollierbaren Konsequenzen konfrontiert wird.“ (Seligman, 1992, S. 42).

Darstellung der Theorie von Seligman

Durch die Erfahrung eines Menschen oder eines Tieres, dass sein Verhalten in seiner Umwelt keine Nachwirkungen oder gewünschten Effekte erzielt, entsteht das Gefühl der Hilflosigkeit. Wenn seine Anstrengungen ohne Wirkung bleiben, lernt der Organismus, dass seine Handlungsmöglichkeiten nicht ausreichen, um eine Situation zu verändern. Durch diesen Lernprozess wird das Antriebsverhalten heruntergesetzt und Einschätzungen über die Umwelt falsch bewertet.

Nach Seligman können Menschen und Tiere lernen, dass Konsequenzen von seinen bzw. ihren Reaktionen unabhängig voneinander auftreten. Die Theorie (1992, S. 44) baut auf drei grundlegenden Komponenten auf:

Information über → Kognitive → Verhalten

die Kontingenz Repräsentation der Kontingenz (Lernprozess, Erwartung, Wahrnehmung, Überzeugung)

Die Information der Kontingenz muss verarbeitet und kognitiv repräsentiert werden, indem die Erwartung gebildet wird, dass Verhalten und Konsequenz voneinander unabhängig sind.

Seligman (1992, S. 44) beschreibt diese Erwartung als ursächliche Bedingung für die motivationalen, kognitiven und emotionalen Störungen, die Hilflosigkeit begleiten.

Motivationale Störungen

Die Erwartung, dass ein Organismus in verschiedenen Situationen erneut hilflos werden kann, bietet willentlichen Reaktionen viel weniger Raum als ohne diese Erwartung . (vgl. Brüderl, 1988). Der Antrieb zu willentlichen Reaktionen liegt eigentlich in der Erwartung, dass Reagieren zum Erfolg führt; Wenn die gesetzten Konsequenzen aber nicht kontrollierbar und zurückzuführen sind auf das eigene Verhalten, lernt der Organismus, dass die Konsequenzen unabhängig von den Reaktionen sind und (in weiterer Folge)...

Kognitive Störungen

.....bringt dadurch sein Verhalten immer weniger in Zusammenhang mit wirklichen Konsequenzen und Reaktionen seines Verhaltens. Seligman schreibt (1992, S. 47): „Die Unabhängigkeit von Reaktion und Konsequenz wird aktiv gelernt und behindert wie jede Form aktiven Lernens das Erfassen dem entgegengesetzter Kontingenzen.“ Mit mehreren Beispielen führt Seligman (1992) aus, dass die Erfahrung von Unabhängigkeit das Erlernen von Zusammenhängen erschwert.

Emotionale Störungen

Ein als traumatisch erlebtes Ereignis erzeugt beim Organismus erhöhte emotionale Erregungsprozesse, die als Furcht bezeichnet werden können. Hierbei können nun zwei Möglichkeiten eintreten:

... wenn das Individuum lernt, dass es die traumatischen Bedingungen kontrollieren kann, wird die Furcht abgebaut und kann völlig verschwinden; oder wenn das Individuum auf die Dauer lernt, dass es die traumatischen Bedingungen nicht kontrollieren kann, wird die Furcht abnehmen und durch Depression ersetzt. (Seligman, 1992, S. 50).

Unkontrollierbarkeit ist eine Besonderheit, mit dem ein Individuum wenn es damit konfrontiert wird, auch immer damit zu kämpfen hat. Um mit den unangenehmen Erregungssteigerungen fertig zu werden, hat jedes Individuum ein gewisses Repertoire an Bewältigungsstrategien. Eine davon ist die Furcht, die es erlaubt, wieder eine gewisse Kontrolle über das Ereignis herzustellen. Unvorhersagbarkeit ist für die Erklärung von Hilflosigkeit ebenfalls von großer Bedeutung. Der Gegensatz dazu sind die Sicherheitssignale, die dem Organismus Angst nehmen und ausschlaggebend dafür sind, dass der Organismus sich sicher fühlen kann. Beschreiben kann man sie als Informationsträger, die angeben, dass ein traumatisches oder schockierendes Erlebnis ausbleibt; aus diesem Grund sind Menschen und Tiere immer auch auf der Suche nach solchen Sicherheitssignalen.

Die meisten Menschen treffen in verschiedenen Situationen hin und wieder auf Unkontrollierbarkeit und erleben Hilflosigkeit. Aber sie reagieren daraufhin nicht mit erlernter Hilflosigkeit übertragen auf andere Situationen. Seligman (1992) beschrieb ein Beispiel: Bahn fahren; man sitzt hilflos in einem Fahrzeug, dessen Funktionsweise nicht richtig verständlich ist, mit einem Fahrer, den man nicht kennt. Der Autor beschreibt den entscheidenden Faktor hier so, dass solche Aktionen begleitend eine Erwartung entsteht, dass Konsequenzen unkontrollierbar sind. „Unter welchen Bedingungen wird diese Erwartung, dass Ereignisse unkontrollierbar sind, nun aber nicht ausgebildet, selbst wenn das Individuum tatsächlich Unkontrollierbarkeit erfahren hat?“ Hierzu nennt er drei Faktoren, die eine Erwartung von Unkontrollierbarkeit nicht aufkommen lassen: Immunisierung durch eine inkompatible Erwartung, Immunisierung durch diskriminative Kontrolle und die relative Bedeutung der Konsequenzen. (vgl. Seligman, 1992, S.56).

Ein - dieses Kapitel abschließende - Zitat formuliert definitiv die Theorie der erlernten Hilflosigkeit:

Die Erwartung, dass eine Konsequenz von den eigenen willentlichen Reaktionen unabhängig ist,

a) senkt die Motivation, diese Konsequenz kontrollieren zu wollen,
b) interferiert mit der Fähigkeit zu lernen, dass die eigenen Reaktionen die Konsequenz tatsächlich kontrollieren, und - wenn die Konsequenz traumatisch ist -
c) löst diese Erwartung solange Frucht aus, wie das Individuum sich der Unkontrollierbarkeit der Konsequenz nicht sicher ist; danach führt sie zur Depression. (Seligman, 1992, S. 52).

Die Theorie der erlernten Hilflosigkeit in bezug auf sozial unsicheres Verhalten

Ein Schüler der ersten Klasse wird von der Lehrerin beschrieben: er macht im Unterricht nicht mit, beteiligt sich nicht an den Gesprächen der Kinder, zeigt keine Initiative - um von sich aus Kontakte aufzubauen. Andere Kinder reagieren auf dieses Kind mit Hänseleien, Nörgeleien, nehmen es als Blödelopfer, machen sich über das Kind lustig und ärgern es, wo sie nur können.

Die Mutter beschreibt das Spielverhalten mit anderen Kindern so: wenn das Kind in den Hof kommt, um zu spielen, dann versuchte es anfangs immer mit anderen Kindern mitzuspielen. Bei diesen Versuchen wurde das Kind aber nur zurückgestoßen, unter anderem, weil hauptsächlich um einiges ältere Kinder miteinander spielten und das jüngere Kind nicht dabei haben wollten. Oder es wurde nur ausgenutzt und überredet, bei Streichen mitzumachen, die für die älteren Kinder zwar lustig waren, aber für das jüngere Kind nie einen guten Ausgang hatten. Auch jetzt nimmt es keine Kontakte mehr auf und schließt sich selbst eher aus und vermeidet den Umgang mit anderen.

Aus der Sicht des Kindes ließe sich die Situation zum Beispiel so beschreiben: es hatte auf verschiedene Wege versucht, Freundschaften zu gewinnen, nicht alleine zu sein und mit anderen zusammen zu spielen. Erfahren hat es aber negative Auswirkungen seiner Kontaktversuche. Gleichzusetzen war die Situation dann in der Schule. Da das Kind keine Richtlinien mehr hatte, wie es angemessen auf andere Kinder zugehen und Kontakte aufbauen könnte, ließes mit sich machen, was andere für richtig hielten bzw. konnte sich nicht gegen Angriffe wehren.

Das Kind lernte, dass sein Verhalten keine positiven Auswirkungen auf seine Umwelt hatte, es lernte also das Bestehen von Reaktionsunabhängigkeit. Die Kontrolle über Interaktionssituationen war nicht mehr gegeben. Andere Kompetenzmöglichkeiten standen ihm nicht zur Verfügung und Hilflosigkeit bestimmte sein weiteres Verhalten. Erlernte Hilflosigkeit im Verhaltensrepertoire eines Kindes bedeutet einiges an unangenehmen Konsequenzen für das Kind. Das bisherige soziale Verhalten wird durch Hilflosigkeit - in mehreren Situationen erlebt - geschwächt. Hilflosigkeit wird von anderen Kindern oft erkannt und ausgenutzt. Für Erwachsene ist es schwer, Hilflosigkeit als „erlernte Hilflosigkeit“ zu erkennen um dann gezielt Hilfestellung zu geben. Meist reicht der Geduldsfaden der Bezugspersonen nicht für die Erkennung und auch nicht für ein Training, das sich im Alltag integrieren ließe.

Abschließen möchte ich wiederum mit einem Zitat von Petermann und Petermann (1996, S.29); sie beschrieben den Zusammenhang zwischen erlernter Hilflosigkeit und sozial unsicherem Verhalten mit diesen Punkten:

1. Sozial unsicheres Verhalten kann als eine mögliche Ausdrucksform von Hilflosigkeit betrachtet werden.
2. Die Entwicklung des sozial unsicheren Verhaltens kann im Rahmen der Hilflosigkeitstheorie erklärt werden.
3. Die Hilflosigkeitstheorie bietet Handlungsrichtlinien für eine Intervention bei sozial unsicherem Verhalten und Begründungen für die Wirksamkeit der Intervention an.

Zusammenfassung

Zu Beginn dieser Arbeit versuchte ich, eine Beschreibung bzw. ein Bild vom Begriff des sozial unsicheren Kindes zu geben, dieses dann mit sozialer Kompetenz in Verbindung zu bringen, um dann im weiteren auf die Theorie der erlernten Hilflosigkeit einzugehen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich auf die verschiedenen Reformulierungen der Theorie von verschiedenen Autoren wie Miller & Norman; Wortman & Brehm; Wortman & Dintzer; Abramson, Alloy & Metalsky gar nicht eingehen konnte.

Nach den bisherigen Ausführungen können die drei Bereiche, sozial unsicheres Verhalten, soziale Kompetenz und erlernte Hilflosigkeit in direktem Zusammenhang gebracht werden. Es kommen immer wieder ähnliche Elemente zum Vorschein und die Themenbereiche überlappen sich teilweise. Es läßt sich außerdem sagen, dass sich kompetentes Verhalten nicht hauptsächlich in optimalen Situationen entwickelt, sondern in unangenehmen, herausfordernden und heiklen Situationen auf die Probe gestellt wird und Möglichkeiten von sozialer Kompetenz sich zeigen können. Gerade dann stellt sich heraus, welche soziale Kompetenzen das Individuum hat und wie es mit diesen umgehen kann.

Zeigt ein Kind sozial unsicheres Verhalten, so wirkt es in verschiedenen Situationen verwirrt und hilflos. Es weißin der Einzelsituation ja oft nicht, wie es sich verhalten soll. Wenn man das Wort unsicher versteht als „nicht wissen wie“, kann man sagen, dass sozial unsichere Kinder auf gewisse Weise hilflos sind, um wieder auf die Eingangsfrage zurückzukommen; Sozial unsicheres Verhalten ist immer individuell verschieden ausgeprägt, wobei sich hier auch die Hilflosigkeit anschließt. Deshalb sind die Lösungsmöglichkeiten auch individuell abzuklären.

Nach Petermann und Petermann (1996) empfehlen Verhaltenstherapeuten bei Kindern mit sozial unsicherem Verhalten: Selbstsicherheitstrainings, Modelllernen und Verhaltensübung, Verhaltensübung und Coaching, und kognitive Ansätze.

LITERATURVERZEICHNIS

Bierhoff, Hans Werner, 1998: Sozialpsychologie. Stuttgart.

Brüderl, Leokadia (Hrsg.) 1988: Theorien und Methoden der Bewältigungsforschung. Juventa Verlag Weinheim und München.

Frey, Dieter; Greif, Siegfried (Hrsg.), 1987: Sozialpsychologie. Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen. Psychologie Verlags Union. München - Weinheim.

Hillenbrand, Clemens 1999: Einführung in die Verhaltensgestörtenpädagogik. Ernst Reinhardt, GmbH & Co KG, Verlag, München

Holtz, Karl-Ludwig 1994: Geistige Behinderung und Soziale Kompetenz. Analyse und Integration psychologischer Konstrukte. Universitätsverlag C. Winter Heidelberg GmbH - Edition Schindele

Petermann, Ulrike; Petermann Franz 1996: Training mit sozial unsicheren Kindern. Einzeltraining, Kindergruppen, Elternberatung. Psychologie Verlags Union, Weinheim

Seligman, Martin, 1992: Hilflosigkeit. Psychologie Verlags Union.

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Sozial unsicheres Verhalten von Kindern - mit Einbezug der Theorie der erlernten Hilflosigkeit
Hochschule
FernUniversität Hagen
Autor
Jahr
2001
Seiten
19
Katalognummer
V105566
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozial, Verhalten, Kindern, Einbezug, Theorie, Hilflosigkeit
Arbeit zitieren
Ingrid Zach (Autor), 2001, Sozial unsicheres Verhalten von Kindern - mit Einbezug der Theorie der erlernten Hilflosigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105566

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