Von der Theorie zum praktischen Erhebungsinstrument


Hausarbeit, 2001

16 Seiten, Note: sehr gut (


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Inhaltsverzeichnis:

Einleitung

1. Joop J. Hox
1.1 Wissenschaftstheoretische Konzepte
1.1.1. Operationismus
1.1.2. Logischer Positivismus
1.1.3. Falsifikationstheorie
1.2 Zwei Wege - vorwärts oder rückwärts
1.2.1 Der Theoriegesteuerte Ansatz
1.2.2 Der Datengesteuerte Ansatz
1.3 Zusammenfassung

1. Norbert Schwarz
1.1. Einführung
1.2. Fragen und deren Beantwortung

2. Norbert Schwarz
2.1 Einführung
2.2.1 Das Verstehen
2.2.2 Das Abrufen
2.2.3 Die Formulierung
2.3. Fragebogen-Pretests - Neueste Entwicklungen
2.4. Die Art der Datengewinnung und Ihr Einfluß auf Seite 13 die Instrumenten-Gestaltung
2.5. Fazit

Literatur-Verzeichnis

Einleitung

Nicht umsonst spricht man in der Umgangssprache davon, daß zwischen Theorie und Praxis große Unterschiede bestehen (können). In der Sozialforschung ist dieses etwas anders, denn Theorie und Praxis sind hier in den meisten Fällen aufeinander angewiesen, kommen ohne den jeweils anderen Teil nicht aus, verlieren teilweise sogar ihre eigenständige Existenzberechtigung.

Um von einer - mehr oder weniger wissenschaftlichen - Theorie aber zu einem praktischen Instrument in der Umfrageforschung zu gelangen, sind verschiedene Wege möglich. Die Umsetzung eines Forschungsgegenstandes in ein brauchbares Instrument ist eine der schwierigsten Aufgaben der praktischen Sozialforschung. Mit dieser Problematik haben sich Joop. J. Hox von der Universität Amsterdam und Norbert Schwarz von der University of Michigan in Ann Arbor, MI auseinandergesetzt. Diese beiden, bislang nur auf englisch veröffentlichten, Aufsätze bilden den Grundstock der nun folgenden Darstellung.

1. Joop J. Hox

1.1 Wissenschaftstheoretische Konzepte

Hox geht in seinem Aufsatz zunächst kurz auf die verschiedenen Wissenschaftstheore-tischen Konzepte ein, die in der Sozialforschung existieren. Diese sind:

1.1.1 Operationismus

These: Jedes Konstrukt muß von genau einer beobachteten Variablen abgedeckt sein. Sie wurde erstmals 1927 formuliert von dem Physiker und Philosophen Percy W. Bridgman1 und später sowohl in der Soziologie als auch in der Psychologie - hier besonders in der Entwicklung des Behaviorism (Verhaltensforschung) adaptiert.

Der Operationismus führt zu exakten Definitionen und klaren Messungen. Sein Problem: Durch die Enge der Messungen und Theorien ist eine Generalisierung nur schwer möglich. (Wichtige Vertreter: Soziologie: Lundberg 2 ; Psychologie: Watson 3 )

1.1.2 Logischer Positivismus

These: Zwischen theoretischem Konstrukt und beobachteter Variabler muß unterschieden werden.

Der Logische Positivismus - ursprünglich auch Produkt der Philosopie und hier namentlich des Wiener Kreises um Hempel und Oppenheim4 bedient sich der Trennung zwischen ,,theoretischer Sprache und empirischer (Beobachtungs-) Sprache"5. Letztere muß für alle Beteiligte verständlich sein. Die Verbindung zwischen theoretischer und empirischer Sprache wird durch feste Regeln hergestellt. Je nach Art der Kombination verschiedener empirischer Variablen können mit denselben Variablen unterschiedliche Konstrukte gemessen werden. (Wichtige Vertreter in der Soziologie: Carnap 6, Lazarsfeld 7 )

1.1.3 Falsifikationstheorie

These: Ohne exakte Theorie -Formulierungen sind keine präzisen Beobachtungen möglich.

Wenn Theorien falsch sein können, trifft dies auch für empirische Daten zu. Damit stellte sich namentlich der Philosoph und Soziologe Karl Popper8 in krassen Gegensatz zum Logischen Positivismus.

Für die Anhänger dieser Theorie gibt es keine direkten, nicht mit Vorurteilen behafteten Beobachtungen. Deshalb können Konstrukte nicht durch Beobachtungen bewiesen werden. (Weitere wichtige Vertreter u.a.: Cronbach 9,Kuhn 10 )

Es hat sich mittlerweile die Ansicht durchgesetzt, daß es keine ,,reinen" Beobachtungen geben kann. Bezogen auf die Formulierung von Fragen zum Zweck empirischer Messungen bedeutet dies, daß es vom Wissenschaftstheoretischen Standpunkt aus keine ,,objektiven" Fragen gibt.

1.2 Zwei Wege - Vorwärts oder Rückwärts

In der Praxis bedeutet dies, daß eine klare Trennung zwischen Konzeptualisierung und Operationalisierung besteht. Um die Lücke zwischen Theorie und empirischer Messung zu schließen, gibt es zwei Wege:

1. die ,,top-down" (Vorwärts) - Strategie und
2. die ,,bottom-up" (Rückwärts) - Strategie

Die Vorwärts-Strategie versucht, meßbare Variablen aus zuvor formulierten Theorien zu entwickeln. Die Rückwärts-Strategie erarbeitet aus gemessenen Beobachtungen eine dazu ,,passende" Theorie.

1.2.1 Der Theorie -gesteuerte Ansatz: (top-down-strategy)

A) Der Dimensionsbezogene Weg (Larzarsfeld11, Fiske12 )

1. Erstellen eines Forschungskonzepts (oft nur vage formuliert)
2. Einteilung des Untersuchungsthemas in verschiedene Unter-Begriffe (SubDimensions)
3. Zuordnung von empirisch meßbaren Variablen zu den Unter-Begriffen

Fiske geht hier noch einen expliziteren Weg: Er teilt Stufe 2 noch einmal auf und präzisiert zunächst einmal das Konzept dadurch, daß er hinterfragt, ob einerseits alle Phänomene, die das Forschungskonzept abdecken will, auch tatsächlich abgedeckt sind. Dies kann auch dadurch geschehen, daß man untersucht, welche Phänomene nicht erfaßt werden und ob dies korrekt ist oder einer Überarbeitung bedarf.

Die Graduierung der Unterdimensionen ist stark davon abhängig, welchen Zweck die Forschung haben soll. Je spezifischer die Untersuchung ausfallen soll, desto tiefer muß die Unterteilung greifen. Andererseits können mit Kombinationen verschiedener Variablen sehr viele Messungen durchgeführt und somit genauere Ergebnisse ermöglicht werden.

Als gutes Beispiel für die Erarbeitung eines Forschungskonzepts, das auf dieser Grundlage beruht, wird eine Untersuchung von Andrew und Whitney angeführt, in der es um die Frage nach dem ,,Wohlbefinden" der Befragten geht. Generell, so Hox's Meinung könne man der Einfachheit halber nach dem Gefühl des ,,Wohlbefindens" fragen, wolle man aber exaktere Auskünfte - vielleicht auch über die Gründe des (Nicht-)Wohlbefindens - erhalten, müsse man die Frage spezifizieren, so wie es in der angesprochenen Untersuchung gemacht wurde13 (siehe auch Grafik unten).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Beispiel zur Konzeptualisierung des Begriffs ,,Wohlgefühl" (Umfrage von Andrews & Whitney 1976) 14

B) Die Semantische Analyse

Sie definiert Konstrukte und Variablen von der Semantik (Wortbedeutung) aus. Da ein und demselben Begriff oftmals verschiedenartige Bedeutungen zukommen können, müssen diese Begriffe zunächst ,,geklärt" werden, d.h. es muß eine Übereinkunft zwischen allen an der Forschung Beteiligten hergestellt werden, welcher Begriff wie benutzt wird und was er bedeutet. Bedeutung und Bezeichnung müssen geklärt werden.15

Dies geschieht in drei Schritten:

1. Klärung der wesentlichen Definition des Konstrukts

Unwichtige Aspekte werden zu diesem Zeitpunkt gefunden und eliminiert

2. Festlegung der empirischen Bezüge des Konstrukts

Sinn und Zweck dieser Analyse ist es, herauszufinden, was wirklich zu dem theoretischen Konstrukt ,,dazugehört" und was nicht.

3. Sicherstellung der Unmißverständlichkeit der Wortwahl

Überprüfbar durch Substitutionsverfahren

Die Semantische Analyse führt nicht auf direktem Weg zur Findung von Fragen für anzuwendende Instrumente. Sie bringt aber oftmals Klärung und Fortschritte bei der Feststellung von Begrifflichkeiten, die bei der Konstruktion von Fragen eventuell außen vor bleiben. Außerdem dient sie bei interkulturellen Untersuchungen dazu, unterschiedliche Begrifflichkeiten auf eine gemeinsame Formel zu bringen. (Bsp.: Happiness im engl./Glück im Deutschen)

C) Das Facetten-Design

Auch das Facetten-Design nach Guttman kann geeignet sein, ein Konstrukt systematisch zu analysieren. Facetten-Design bedeutet, mögliche Beobachtungen in ein Gruppen-Schema einzuordnen (Facetten). Drei Facetten werden dazu gebildet:

1. Population
2. Inhalt (Variablen)
3. Antwortkategorien

Auch diese Facetten werden noch einmal unterteilt in verschiedene Untergruppierun-gen, aus deren ,,Komposition" dann entsprechende Fragen entwickelt werden können. Die entsprechenden Facetten müssen so ausgesucht werden, daß sie die erwünschten Informationen auch tatsächlich geben können. So ist es oft von Vorteil, noch einmal zwischen Verhaltens- und Situations - Facetten oder zwischen Meinungs- und Verhaltens-Facetten zu unterscheiden.

Zur Entwicklung geeigneter Fragen kann zum Beispiel eine Kombination von verschiedenen Kategorien herangezogen werden, in denen zunächst mögliche einzelne Aussagen gesammelt und dann miteinander kombiniert werden.

Das Facetten-Design dient hauptsächlich dazu, die Bedeutung von Konstrukten festzulegen sowie Hypothesen über die Gleichartigkeit von Items zu erstellen und setzt bereits intensive Kenntnis vom und Beschäftigung mit dem Forschungsgegenstand voraus.

Beispiel: Fragekonstruktion im Facetten-Design16

Zu welchem Grad fühlt Person X (X = verheiratete Frauen, die zu den Weight Watchers o.Ägehen), daß..

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hier sind zwei Facetten mit 4 bzw. 7 möglichen Inhalten, die miteinander kombiniert insgesamt 28 Fragen ergeben (können) (z.B. ,,Hat Ihr Mann dazu beigetragen daß sie meinen, sich gesunder zu fühlen, wenn Sie Gewicht reduzieren?")

1.2.2 Der Daten-gesteuerte Ansatz

Daten-gesteuerte Ansätze (oben als Rückwärts-Strategie bezeichnet) gehen davon aus, daß sich aus empirisch gewonnenen Daten Rückschlüsse auf bestimmte Einstellungen oder Verhaltensmuster ziehen und somit Thesen beweisen lassen.

A) Content Sampling (Inhaltliche Sammlung)

Das Content-Sampling-Verfahren sammelt eine große Anzahl von möglichen Fragen, die in Bezug zu dem zu untersuchenden Gegenstand stehen. Die gewonnenen Daten werden mit Blick darauf ausgewertet, welche Fragen eine Kovarianz bilden und somit dasselbe Konstrukt zu messen in der Lage sind. Es kommt dabei darauf an, möglichst keinen Aspekt des Untersuchungsgegenstandes außer Acht zu lassen. Dies wird dadurch erreicht, daß eine äußerst umfangreiche Sammlung von Items aufgestellt wird.

Ziele dieser Arbeit ist es, Fragekomplexe zu finden, die dasselbe Konstrukt messen. Anhand einer Faktoren-Analyse wird dann der angezielte Begriff herausgefiltert. Dieser Ansatz wird gern als ,,oberflächlich" bezeichnet, kann aber dennoch bei entsprechender FeldforschungsIntensität zu guten Befragungsinstrumenten führen.

B) Symbolischer Interaktionismus

Der Ansatz des symbolischen Interaktionismus begründet sich in dem gleichnamigen soziologischen Prinzip, das die soziale Welt als eine Welt von miteinander agierenden Individuen sieht, die sich aber zumindest einiger gemeinsamer Grundlagen bedienen (Sprache, Verhalten u.a.). Auf unser Thema bezogen handelt es sich hierbei um eine Methode, meist durch qualitative Interviews, herauszufinden, welche Begriffe von verschiedenen Menschen zur Be- bzw. Umschreibung gleicher Begriffe verwendet werden. Hier werden große Menge an Informationen gesammelt, die mit Hilfe neuerer Computerprogramme ausgewertet werden können.

Auch während die Daten noch ausgewertet und auf ein bestimmtes Forschungsthema hingearbeitet werden kann, können weitere, neuere Daten in die Arbeit einbezogen werden, so daß durch diesen Ansatz die Arbeit sozusagen immer ,,auf dem neuesten Stand" ist. Erst wenn sich keinerlei neue Aspekte mehr ergeben, wird der Datenerfassungs-Prozess beendet. Dann werden die für die Erstellung von Fragebögen benötigten Informationen herausgefiltert und finden Eingang in die endgültigen Instrumente.

Dieser Weg ist allerdings sehr arbeitsintensiv und damit auch sehr teuer. Darüberhinaus wird diesem Ansatz eine gewisse Strukturlosigkeit vorgeworfen, die dazu führen kann, daß Auffassungen von Forschern und Befragten vermischt werden.

C) Concept Mapping

Um diese Nachteile etwas zu mildern, hat sich daneben die Methode des ,,concept mapping" (zu deutsch in etwa Konzept-Erfassung) gebildet. Hierzu werden nicht beliebige Respondenten ge- (bzw unter) sucht, sondern ganz bewußt ausgesuchte Personen (aus der Zielgruppe) befragt, wobei es weniger auf die Repräsentativität als auf die Unterschiedlichkeit der Befragten ankommt. In solchermaßen zusammenge-stellten Gruppen werden bestimmte Themen diskutiert, die darüber geführten Aufzeichnungen später ausgewertet. Diese Methode kann allerdings de facto nur als Labor-Experiment durchgeführt werden (mit all den daraus resultierenden Vor- und Nachteilen)

1.2 Zusammenfassung

Keine der in diesem Text vorgestellten Strategien führt tatsächlich direkt zur Formulierung von brauchbaren Fragen in Hinblick auf die Erstellung eines Untersuchungsinstruments.

Die Theorie -gesteuerten Ansätze ergeben eine genauere Definition des zu untersuchenden Gegenstandes und lassen hoffen, daß mit einiger Routine dazu passende Instrumente erarbeitet werden können.

Die Daten-gesteuerten Ansätze ergeben oft bereits konkrete Antworten, zu denen dann die entsprechenden Fragen gefunden bzw. formuliert werden müssen.

Der Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, daß wir oft schon ,,fast fertige" Fragen vorfinden, da wir uns (weitgehend) sicher sein können, daß die Fragen, wenn sie aus Gesprächen mit ,,Nicht-Fachleuten" resultieren, auch als Instrument brauchbar sein werden, da sie dann wahrscheinlich auch von den Zielpersonen so verstanden werden, wie die Forscher sie verstanden haben wollen. Andererseits laufen wir aber auch Gefahr, am Ende theoretische Konstrukte zu erfassen, die von unserem Forschungsprojekt mehr oder weniger deutlich abweichen.

Hox kommt in seinem Schluß dann zu der Erkenntnis, daß eigentlich eine Mischung aus den vorgestellten Ansätzen seinen Idealvorstellungen vom Weg zur ,,guten" Instrumenten- Gestaltung am nächsten kommt.

2. Norbert Schwarz

2.1 Einführung

Einen mehr praktischen Ansatz begeht Norbert Schwarz in seinem Artikel über die Probleme, die richtigen Instrumente für die ins Auge gefaßten Untersuchungsobjekte zu finden.

So geht er bereits in seiner Einführung auf die Problematik ein, daß nicht nur dir richtigen Fragen gesucht, sondern auch die Übermittlung durch die Interviewer, das Verstehen durch die Befragten und im Gegenzug auch wieder die richtige Umsetzung der Antwort durch den Interviewer wichtige Punkte sind, die schon bei der Frage-Formulierung mit beachtet werden sollten.

In der Geschichte von Befragungen hat es eigentlich lange Zeit den Grundsatz gegeben: ,,Entweder man kann es oder man kann es nicht". Dir Fähigkeit, Fragen zu formulieren, wurde als ,,Kunst" angesehen, die man sich im besten Fall durch langes Üben aneignen könne.

Doch in den letzten 20 Jahren hat auch diesbezüglich ein Umdenken stattgefunden. Kognitive und Kommunikative Prozesse , großenteils basierend auf psychologischen Theorien über Verständnis, Gedächtnis und Urteilsvermögen, hielten Einzug in die Umfrageforschung - also die Forschung, die sich seitdem auch einmal mit sich selbst beschäftigt. Große Umfrageinstitute unterhalten mittlerweile eigene Forschungslabors zu diesem Themenkreis, zu dem neben dem individuellen Verständnis von Sprache auch das psychologisch und sozial bedingte Antwortverhalten von Respondenten, aber auch die Wirkung von Interviewer- Effekten gehören.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Fragen und deren Beantwortung: Kognitive und kommunikative Prozesse

2.2.1 Das Verstehen

Nach der Fragestellung beginnen beim Befragten i.d.R. immer die gleichen Prozesse abzulaufen. Zunächst geht es darum, überhaupt den Sinn bzw. Inhalt der Frage zu erfassen. Dies setzt beim Befragten Kenntnis der verwendeten Worte voraus. Es geht aber nicht nur um semantische Kenntnis, sondern auch darum, was der Befragte mit dem ihm vorgehaltenen Begriff verbindet. Dies kann von Region zu Region unterschiedlich sein, hängt vom sozialen und intellektuellen Status des Befragten ab, und ist erst recht von Kultur zu Kultur unterschiedlich.

Deswegen kann es manchmal sogar nötig sein, Fragen gleichen Inhalts und mit der gleichen Dimensionserfassung unterschiedlich zu formulieren, zum Beispiel dann, wenn Umfragen zum gleichen Thema auf internationaler Ebene - also in verschiedenen LÄndern - durchgeführt werden sollen. Dies gilt selbstverständlich nicht nur für die Gestaltung der Frage sondern - bei standardisierten Interviews natürlich auch für die Formulierung der - vorgegebenen - Antwortmöglichkeiten!.17

Und selbst, wenn es geschafft ist, daß alle Befragten die Frage gleich verstehen, ist damit noch längst nicht klar, daß sie alle auch dieselbe Antwort geben, denn nun beginnt der Prozeß der ,,Interpretation" - was will der Fragende überhaupt wissen? Hier versuchen Befragte oft, aus der Situation heraus, aus vorhergehenden Fragen oder auch aus den vorgegebenen Antwort-Kategorien ,,herauszulesen", worauf es dem Fragenden ankommt, weil sie sich oft nicht trauen, den genauen Sinn der Frage nachzufragen (Ich bin ja nicht blöde...oder lasse es mir zumindest nicht anmerken.).

2.2.2 Das Abrufen

Nachdem also die erste Hürde ,,übersprungen" ist und der Respondent weiß (oder meint zu wissen), worum es dem Fragesteller geht, beginnt die Gedächtnisarbeit. Manchmal liegt eine Antwort auf die Frage ,,in der Luft", oder hat sich durch erst sehr kurz zurückliegende Einflüsse bereits manifestiert. Dann erfolgt eine Antwort meist direkt und präzise formuliert.

Meistens wird es aber so sein, daß Antworten nicht parat sind. Dann tritt das Gedächtnis in Aktion. Meist werden dann die am einfachsten erreichbaren Informationen benutzt, um die Antwort zu formulieren. An dieser Stelle treten dann aber auch andere Faktoren in die Antwortgenerierungsphase ein. So darf z. B. der Einfluß von vorhergehenden Fragen (bzw. Antworten) nicht unterschätzt werden. (Kontext-Effekte)

Handelt es sich bei der Frage um eine nach einem bestimmte Verhalten, hängen die Antworten stark von den eingeprägten Verhaltensmustern der Befragten ab. So antworten oft kulturell verschiedene Befragte schon allein deswegen unterschiedlich, weil sich ihre (Gedächtnis)Abruf-Strategien voneinander unterscheiden.

2.2.3 Die Formulierung

Haben die Befragten ihre Antwort für sich formuliert, dürfen sie diese häufig nicht in selbstgewählten Worten äußern, sondern müssen sich an vorgegebene Antwort-Kategorien halten.

Das bedeutet, daß sie ,,ihre" Antwort in das ,,fremde" Antwortschema einpassen müssen. Hier können die Forscher also - bewußt oder unbewußt - bereits Einfluß auf das zukünftige Ergebnis ihrer Befragung nehmen.18

Oftmals versehen Befragte ihre dann gegebenen Antworten auch noch mit ,,eigenen Anmerkungen", die die Antworten noch etwas ausschmücken oder erläutern sollen. Obwohl diese ,,Zusatzinformationen" meist aufgrund der engen Abgegrenztheit der Antwortmöglichkeiten meist untergehen, könnten sie weiter nicht unwichtige Hinweise auf das geben, was der Befragte ,,eigentlich" sagen will (aber oft eben nicht ,,darf").

2.2 Fragebogen-Pretests : Neueste Entwicklungen

Bemerkenswerte Fortschritte hat es, was die Praxis der Erstellung von Fragebögen angeht, in letzter Zeit vor allem auch im Bereich der Vorab-Tests der Instrumente gegeben. Durch die Hinzuziehung von Erkenntnissen der kognit iven Methodik was Denkprozesse möglicher Respondenten angeht, zu den bereits bekannten Pretest-Verfahren wurden viele Probleme erkannt, denen bislang nur wenig Beachtung geschenkt worden war.

Dies gilt insbesondere für Verständnis -Probleme, die früher eben nur dann entdeckt wurden, wenn in den Pretests allzu häufig nachgefragt wurde oder offensichtlich falsche Antworten kamen. Heute bittet man die Testkandidaten, die Frage in ihren eigenen Worten nachzuformulieren oder aber während des Antwortvorganges ,,la ut zu denken". Dies ermöglicht, die Zahl der Testpersonen (und damit die unvermeidlichen aber oft schwierig im Ansatz unterzubringenden Kosten) deutlich zu reduzieren.

Die Methode, wörtliche Protokolle über den Testvorgang zu führen, hat sich mittlerweile als die am häufigsten angewendete herauskristallisiert. Dabei gibt es zwei Methoden: Einmal die ,,gleichzeitige Gedankenformulierung", bei der während des Nachdenkens die einzelnen Schritte des Vorgangs erzählt (und notiert) werden und einmal die ,,retrospektive Gedankenzusammenfassung" , bei der die Testpersonen im Anschluß an die formulierte Antwort den Weg beschreiben müssen, auf dem sie zu eben dieser Antwort gefunden haben. Letztere fällt den meisten Probanden leichter, sind aber dafür größerer Subjektivität (,,wie hätte ich eigentlich an meine Antwort kommen sollen?") unterworfen.

Solche Testverfahren werden zwar meist auch in Laborsituationen durchgeführt, sind aber nicht unbedingt daran gebunden. Dies gilt genauso für ein eigentlich für die Forschung im Bereich Interviewer-Verhalten entwickeltes (behavior coding genanntes) Verfahren. Hier werden nicht nur die Interviews, sondern auch das während der Situation gezeigte Verhalten aufgezeichnet und analysiert. Neue Forschungen im Bereich der (En und De)Kodierung ermöglichen dabei eine automatische und damit unabhängige Transscription von Antworten, Äußerungen und Verhaltensweisen ebenso wie von äußeren Einflüssen wie Störungen der Interviewsituatiuion und damit auch eine gleichförmige Bewertung all diese Gesichtspunkte.

Basierend auf den so gewonnenen neuesten Erkenntnissen haben Forsyth u.a. (199219 /199620 ) ein detailliertes Code-System entwickelt, das es ermöglicht, eventuell auftauchende Probleme im Zusammenhang mit der Fragebogengestaltung bereits vorauszusehen. Andere Methoden werden derzeit zwar erforscht, sind aber noch nicht so weit, daß sie verbreiteten Eingang in die Pretest-Forschung gefunden haben.

Die Zusammenarbeit zwischen Befragungsmethodikern und Sozialpsychologen hat, was die Entwicklung von Umfrage-Instrumenten angeht, für enorme Fortschritte gesorgt. Das gegenseitige Verständnis für die Probleme und Einsichten hat dazu geführt, daß Fragen schon im Pretest-Verfahren wesentlich besser auf mögliche Probleme hin untersucht werden und somit frühzeitig eliminiert oder umgewandelt werden können, was zu einer Effektivitätssteigerung bei der Anwendung der so getesteten Instrumente führt. Möglich wurde dies vor allem durch die Erkenntnisse der cognitiven aber auch der kommunikativen Psychologie.

2.3 Die Art der Datengewinnung und Ihr Einfluß auf die Instrumenten-Gestaltung

In einem weiteren Abschnitt seiner Abhandlung beschäftigt sich Schwarz darüberhinaus auch mit der Frage, inwieweit die Form der Befragung Einfluß nehmen sollte auf die Frage(Bogen)-Gestaltung. Nach und nach setzt sich offenbar die Erkenntnis durch, daß nicht nur Kosten der Befragung und die Einfachheit der Stichprobenbeschaffung zu beachtende Punkte sind, wenn festgelegt wird, mit welcher Befragungsmethode die Feldarbeit durchgeführt werden soll.

Schwarz beschränkt sich dabei auf die drei häufigsten Befragungsmethoden:

1. Persönlich-Mündliche Befragung
2. Telefon-Befragung
3. Selbstadministrierte (hauptsächlich schriftlich-postalische) Befragung

Er kommt zu der Feststellung daß sich die Befragungsmethoden auch in verschiedenen Punkten unterscheiden, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Dies sind:

1. Visualität (wie die Instrumente dem Befragten präsentiert werden)
2. Reihenfolge der Fragen bzw. deren Beantwortung
3. Zeit-Faktor (Zeitdruck)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Grafik: Eigene Darstellung

Bei der Persönlich-Mündlichen Befragung werden dem Probanden meist die Fragen nicht in schriftlicher Form vorgelegt - er hat aber einen ,,Ansprechpartner" gegen-übersitzen. Die Frage-Reihenfolge ist streng vorgebeben und wird durch den Interviewer im Regelfall auch befolgt. Der Zeitdruck ist relativ hoch.

Noch extremer ist die Situation bei der telefonischen Befragung. Hier hat der Befragte nichts konkretes vorliegen und nicht einmal einen persönlichen Ansprechpartner vor sich sitzen, sondern ist lediglich auf die Fragen (wie Kommandos) aus dem Hörer angewiesen. Diese werden in der vom Computer diktierten Reihenfolge und in recht schneller Abfolge vorgelesen und müssen recht schnell beantwortet werden. Es besteht auch nicht die Möglichkeit der non-verbalen Kommunikation (Blickkontakt) mit dem Interviewer.

Bei der postalischen Befragung hat der Befragte die Möglichkeit, von der vorgegebenen Reihenfolge der Fragen abzuweichen (auch wenn er meist gebeten wird, dies nicht zu tun) und ist darüber hinaus auch Herr seiner Zeit. Dafür muß er sich die Fragestellungen selbst ,,erarbeiten" (bzw. ,,erlesen") und kann auch auf keinerlei Hilfestellung bei eventuellen Problemen hoffen.All diese Gesichtspunkte faßt Schwarz unter dem Stichwort ,, Kognitive Variablen" zusammen.

Auf alle die se Zusammenhänge muß schon bei der Gestaltung der Fragen und bei der Zusammensetzung ihrer Abfolge Rücksicht genommen werden. So erlauben schriftliche Umfragen keine hinterfragbaren Formulierungen, weil eben niemand da ist, der eventuelle Unklarheiten beseitigen könnte. Die Zahl der Antwortmöglichkeiten bei telefonischen Umfragen ist schon durch die Situation begrenzt: Am Telefon kann man sich normalerweise aufgrund der Konzentrations-Situation nicht so viele Dinge merken wie man sie z. B. in schriftlicher Form vor sich liegend erfassen kann.

Unter dem Stichwort ,,Variablen sozialer Interaktion" faßt Schwarz darüberhinaus all das zusammen, was des ,,Zusammenspiel" von Befragtem und Befrager angeht. So muß bei selbst-adminstrativen Interviews darauf geachtet werden, daß das Interesse des Interviewten auf einem gewissen Level gehalten wird, da niemand da ist, der ihn immer wieder - und sei es nur durch physische oder akustische Anwesenheit - motiviert, weiterzumachen.

Auch das schon kurz angerissene Thema der ,,Nachfragemöglichkeit" gehört in dieses Kapitel. Zwar ist sie normalerweise streng eingegrenzt durch die den Interviewern aufgegebenen Vorgaben, doch führt die (auch nur telefonische) Anwesenheit einer Ansprechperson einmal dazu, daß die Befragten sich entweder ,,sicherer" fühlen, was die Korrektheit ihres Frageverständnisses angeht, andererseits aber habe viele befragte auch Scheu, etwas nachzufragen. Sie wären somit bei der selbstadministrierten Version wieder im ,,Vorteil", weil sie sich z. b. unbekannte Worte selbst erarbeiten können.

Andere Effekte, wie die Interviewer-Effekte, Störungen im Interview-Verlauf, etc, sind - je nach Form der Befragung - ebenfalls unterschiedlich stark bei der Auswertung zu berücksichtigen. Andere Unterschiede betreffen u. a. die Rücklaufquote (bei selbst- administrierten Befragungen stärker abhängig vom persönlichen Interesse des Befragten an dem Thema) Diese Befragten haben - im Gegensatz zu den Beteiligten bei anderen Befragungsarten - auch die Möglichkeit, ihre Teilnahme von Inhalt des Befragungsinstruments abhängig zu machen.

2.5. Fazit

Alles in allem zieht Schwarz das Fazit, daß trotz der verhältnismäßig großen Fortschritte, was die Einbringung sozial- und gedächtnispsychologischer Elemente in die Gestaltung von Fragebögen bzw. Umfrage-Instrumenten im Allgemeinen angeht, noch immer viele Aspekte nicht genügend berücksichtigt werden, wenn es darum geht den ,,optimalen" Fragebogen für das jeweils angepeilte Sujet zu entwickeln.

Literatur-Verzeichnis

A. Primär-Literatur:

1. Joop J. Hox: "From Theoretical Concept to Survey Question" in: "Survey Measurement and Process Quality", Hrsgg. von L. Lyberg u. a., New York, NY,1997 S. 47 - 69

2. Norbert Schwarz: "Questionnaire Design:The Rocky Road from Concepts to Answers" in: "Survey Measurement and Process Quality", Hrsgg. von L. Lyberg u. a., New York, NY,1997 S. 30 - 46

B. Sekundär-Literatur:

1. Alwin, D.F, u.a. "Measurement in Multi-National Surveys", in: Borg, I. Und Mohler P.P. (Hrsg.), "Trends and Perspectives in Empirical Social Research", Berlin 1994

2. Bridgman, P.W.: "The Logic of Modern Physics", New York, NY,1927

3. Carnap, R: "The Methodological Character of Theoretical Concepts" in: Feigl, H u. Scriven, M (Hrsg): The Foundations of Science and the Concepts of Psychology and Psychoanalysis, Minneapolis 1956

4. Cronbach, L.: "Test Validation" in Thorndyke, R.L. (Hrsg) "Educational Measurement", Washington D.C., 1971

5. Fiske, D.W.: "Measuring the Concepts of Personality", Chicago, IL, 1971

6. Forsyth, B.H., Lessler, J.L., und Hubbard, M.I. "Cognitive Evaluation of the Questionnaire" in: C.F: Turner u. a. (Hrsg.), "Survey Measurement of Drug Use: Methodological Studies" Washington, 1992

7. Hempel, C.G und Oppenheim, P.: ,,The Logic of Explanation" in ,,Philosophy of Science", Band 15, Wien, 1948

8. Hox, J.J.: "From Theoretical Concept to Survey Question" in : Lyberg u. a. (Hrsg.) " Survey Mesurement and Process Quality", Washington D.C, 1992

9. Kuhn, T.S.: "The Structure of Scientific Revolutions", Chicago, IL,1970

10. Lazarsfeld, P.F. "Evidence and Influence in Social Research", Boston, MA, 1972

11. Lessler, J.T. und Forsyth, B.H. ,,A Coding System for Appraising Questionnaires" in : N. Schwarz u. S. Sudmann (Hrsg.), "Answering Questions: Methodology for Determining Cognitive and Communicative Processes in Servey Research", San Francisco 1996

12. Popper, K.R.: "Logik der Forschung", Wien 1934

13. Sartori, G,: ,,Guidelines for Concept Analysis" in: Sartori, G. (Hrsg.) Social Science Concepts", Beverly Hills, CA, 1984

14. Schwarz, N. u. Hippler, H.J. ,,Response Alternatives: The Impact of Their Choice and Ordering" in : P. Biemer u.a. (Hrsg): "Mesurement Errors in Surveys", Chichester, 1991

15. Watson, J.B.: "Behaviorism", Chicago, IL, 1924

[...]


1 Vgl.: Bridgman, P.W.: "The Logic of Modern Physics", New York, NY, 1927

2 Vgl.: Lundberg, G.A.:" Foundation of Sociology", New York, NY, 1939

3 Vgl.: Watson, J.B.: "Behaviorism", Chicago, IL, 1924

4 vgl.: Hempel, C.G und Oppenheim, P.: ,,The Logic of Explanation" in ,,Philosophy of Science", Band 15, Wien, 1948

5 vgl.: Carnap, R: "The Methodological Character of Theoretical Concepts" in: Feigl, H u. Scriven, M (Hrsg): The Foundations of Science and the Concepts of Psychology and Psychoanalysis, Minneapolis 1956

6 Carnap, R.: a.a.O

7 vgl.: Lazarsfeld, P.F. "Evidence and Influence in Social Research", Boston, MA, 1972

8 vgl.: Popper, K.R.: "Logik der Forschung", Wien 1934

9 vgl.: Cronbach, L.: "Test Validation" in Thorndyke, R.L. (Hrsg) "Educational Measurement", Washington D.C., 1971

10 vgl.: Kuhn, T.S.: "The Structure of Scientific Revolutions", Chicago, IL, 1970

11 vgl. Lazarsfeld, a.a.O

12 vgl. Fiske, D.W.: "Measuring the Concepts of Personality", Chicago, IL, 1971

13 Hox, a.a.O, S. 55

14 Hox, J.J. "From Theoretical Concept to Survey Question" in : Lyberg u. a. (Hrsg.) " Survey Mesurement and Process Quality", Washington D.C, 1992, S. 56

15 vgl. Sartori, G,: ,,Guidelines for Concept Analysis" in: Sartori, G. (Hrsg.) Social Science Concepts", Beverly Hills, CA, 1984

16 Eigene Darstellung nach Gough, "Reasons for Slimming and Weight Loss" in: Canter, D., "Facet Theory", New York, NY, 1985, Seiten 245, 259

17 vgl.. Alwin, D.F, u.a. "Measurement in Multi-National Surveys", in: Borg, I. Und Mohler P.P. (Hrsg.), "Trends and Perspectives in Empirical Social Research", Berlin 1994

18 vgl..: Schwarz, N. u. Hippler, H.J. ,,Response Alternatives: The Impact of Their Choice and Ordering" in : P. Biemer u.a. (Hrsg): "Mesurement Errors in Surveys", Chichester, 1991

19 vgl. Forsyth, B.H., Lessler, J.L., und Hubbard, M.I. "Cognitive Evaluation of the Questionnaire" in: C.F: Turner u. a. (Hrsg.), "Survey Measurement of Drug Use: Methodological Studies" Washington, 1992

20 vgl. Lessler, J.T. und Forsyth, B.H. ,,A Coding System for Appraising Questionnaires" in : N. Schwarz u. S. Sudmann (Hrsg.), "Answering Questions: Methodology for Determining Cognitive and Communicative Processes in Servey Research", San Francisco 1996

16 von 16 Seiten

Details

Titel
Von der Theorie zum praktischen Erhebungsinstrument
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Veranstaltung
'Was ist ein guter Fragebogen? - Theorie und Praxis der Fragebogenkonstruktion'
Note
sehr gut (
Autor
Jahr
2001
Seiten
16
Katalognummer
V105923
Dateigröße
550 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Zusammenfassung zweier bisher nur auf englisch veöffentlichter Texte von Joop Hox (Uni Amsterdam) und Norbert Schwarz (Univ. of Michichan, Ann Arbor)
Schlagworte
Theorie, Erhebungsinstrument, Fragebogen, Theorie, Praxis, Fragebogenkonstruktion“
Arbeit zitieren
Thomas Beitz (Autor), 2001, Von der Theorie zum praktischen Erhebungsinstrument, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/105923

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