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Einstellungsänderung, Vorurteile, Kreativität. Aktuelle Fragestellungen der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie

Titel: Einstellungsänderung, Vorurteile, Kreativität. Aktuelle Fragestellungen der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie

Einsendeaufgabe , 2021 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Isabelle Hofmann (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick aktueller Themen der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie: Einstellungen und deren Änderung, Vorurteile und deren Entstehung im Hinblick auf die Konstellation "Jung führt Alt" sowie Kreativität, deren Messung und die Abgrenzung zu Intelligenz.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1: Einstellungsänderung

2 Aufgabe 2: Vorurteile

2.1 Was sind Vorurteile?

2.2 Wie entstehen Vorurteile?

2.3 Beispiele Konstellation „junge Führungskraft führt ältere Mitarbeitende“

3 Aufgabe 3: Kreativität

3.1 Abgrenzung Intelligenz und Kreativität

3.2 Messversuche von Kreativität

3.3 Situative Einflüsse auf Kreativität

3.3.1 Kreativitätshemmende Einflüsse

3.3.2 Kreativitätsfördernde Einflüsse

3.3.3 Stress – kreativitätshemmend oder -förderlich?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit zentralen psychologischen Konstrukten der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie, insbesondere der Einstellungsänderung, der Entstehung und Auswirkung von Vorurteilen im Arbeitskontext sowie den Bedingungen für kreatives Handeln.

  • Grundlagen und Theorien der persuasiven Kommunikation und Einstellungsänderung.
  • Sozialpsychologische Mechanismen der Stereotypenbildung und Vorurteilsentwicklung.
  • Konfliktpotenziale in altersspezifischen Führungskonstellationen („Jung führt Alt“).
  • Messverfahren und situative Einflussfaktoren auf die Kreativität in Organisationen.

Auszug aus dem Buch

2.3 Beispiele Konstellation „junge Führungskraft führt ältere Mitarbeitende“

In einer Abteilung mit 20 Mitarbeitenden soll eine weitere Führungsebene eingeführt werden, so dass zwei Mitarbeitende aus der bisherigen Abteilung zu Teamleitern befördert werden und an den Abteilungsleiter berichten.

Die Abteilung ist hinsichtlich der Altersstruktur sehr gemischt. Zwei langjährige und erfahrene Mitarbeitende (Alter 52 und 54) sehen in der neuen Struktur ihre Chance, einen bedeutenden Karriereschritt zu gehen, ihr gesamtes Wissen einbringen zu können und rechnen nun mit der lange und hart erarbeiteten Beförderung zum Teamleiter.

Der Abteilungsleiter Herr T. lässt die beiden Mitarbeitenden bei seiner Durchsprache der Potentialkandidaten mit der Personalabteilung allerdings außer Acht. Er geht davon aus, dass diese „so kurz vor der Rente“ keine Motivation mehr für eine Führungsaufgabe haben. Außerdem nimmt er an, dass sich diese lieber mit den alten Strukturen zufriedengeben als sich mit einer neuen Rolle zu befassen. Ältere Mitarbeitende wären aufgrund zunehmender gesundheitlicher Probleme und dem damit verbundenen Ausfallrisiko nicht mehr für einen Wechsel in eine Führungsrolle geeignet, schlussfolgert Herr T..

Zwei jüngere Kollegen (34 und 39 Jahre) werden mit der Rolle der Teamleitung betraut. Die beiden älteren Kollegen fühlen sich nicht nur übergangen, sie haben auch den Eindruck, dass ihr Wissen, ihre Motivation sowie ihre Leistung der vergangenen Jahre nicht wertgeschätzt werden. Folglich sinken in den folgenden Monaten Motivation und Arbeitsleistung. Beide möchten sich nicht von zwei jüngeren, ehemals gleichgestellten Kollegen führen lassen und bewerben sich schlussendlich auf andere Stellen.

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Einstellungsänderung: Dieses Kapitel erläutert theoretische Ansätze der persuasiven Kommunikation, wie das Elaboration-Likelihood-Modell, und untersucht, wie Einstellungen auf individueller sowie organisationaler Ebene beeinflusst werden können.

Aufgabe 2: Vorurteile: Das Kapitel definiert Vorurteile als kognitive, affektive und verhaltensbezogene Phänomene und analysiert deren Entstehungsursachen sowie die negativen Konsequenzen, insbesondere im Kontext intergenerationaler Führungskonstellationen.

Aufgabe 3: Kreativität: Dieses Kapitel grenzt Kreativität von Intelligenz ab, stellt verschiedene Messinstrumente vor und diskutiert situative sowie umweltbedingte Faktoren, die kreative Prozesse in Arbeitsumgebungen hemmen oder fördern können.

Schlüsselwörter

Einstellungsänderung, Persuasion, Elaboration-Likelihood-Modell, Vorurteile, Stereotype, Diskriminierung, intergenerationaler Konflikt, Führungskonstellation, Statusinkongruenz, Kreativität, divergentes Denken, Kreativitätsdiagnostik, Stress, Stresslevel, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert aktuelle sozial- und persönlichkeitspsychologische Fragestellungen mit einem Fokus auf die Beeinflussung von Einstellungen, die Entstehung von Vorurteilen im beruflichen Kontext und die Rahmenbedingungen kreativer Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Mechanismen der persuasiven Kommunikation, die Entstehung und Aufrechterhaltung von sozialen Vorurteilen sowie die diagnostische Erfassung und situative Beeinflussung von Kreativität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, psychologische Theorien auf konkrete Problemstellungen in Unternehmen anzuwenden, um sowohl die Einstellungsänderung als auch den Umgang mit Vorurteilen und Kreativität besser zu verstehen und handhabbar zu machen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse basierend auf etablierten Modellen der Sozialpsychologie, wie etwa der Dissonanztheorie, der Reaktanztheorie und diversen Modellen zur Kreativitätsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Einstellungsänderung, Vorurteile mit Fokus auf das Arbeitsleben sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen und hemmenden Einflüssen auf Kreativität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Einstellungsänderung, persuasive Kommunikation, Vorurteile, Stereotypenbildung, intergenerationaler Konflikt und Kreativitätsförderung.

Warum kann die Konstellation „junge Führungskraft führt ältere Mitarbeitende“ zu Problemen führen?

Diese Konstellation birgt aufgrund gegenseitiger Vorurteile und des Phänomens der Statusinkongruenz ein hohes Konfliktpotenzial, da Erwartungen an Karrierezeitpläne und Rollenbilder oft enttäuscht werden.

Wie wirkt sich Stress laut dem Modell von Levi auf die Kreativität aus?

Das Modell zeigt eine umgekehrt U-förmige Beziehung: Sowohl bei sehr geringer als auch bei sehr hoher Stimulation (Überforderung) ist die Kreativität niedrig; der optimale kreative Bereich liegt in einem gemäßigten Stresslevel.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einstellungsänderung, Vorurteile, Kreativität. Aktuelle Fragestellungen der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Isabelle Hofmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1059847
ISBN (eBook)
9783346473608
ISBN (Buch)
9783346473615
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einstellung Vorurteil Kreativität Intelligenz Einstellungsänderung jung führt alt Entstehung Vorurteile Messung Kreativität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabelle Hofmann (Autor:in), 2021, Einstellungsänderung, Vorurteile, Kreativität. Aktuelle Fragestellungen der Sozial- und Persönlichkeitspsychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1059847
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Leseprobe aus  23  Seiten
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