Die Südlibanesische Armee (SLA). Eine von Israel gesponserte Söldnertruppe?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014

15 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung:

2. Übersetzung des Textes „Südlibanesische Armee“
2.1 Die Struktur der südlibanesischen Armee
2.1.1 Die erste Phase - von ihrer Gründung bis 1983/ Die Armee des freien Libanon
2.1.2 Die zweite Phase: 1983-2000/ Die SLA
2.2 Die SLA war in drei Abschnitte eingeteilt
2.2.1 Sicherheitsapparat: Er bestand aus 250 Offizieren und Soldaten
2.3 Die Zivilverwaltung
2.3.1 Das Krankenhaus in Bint Gubayl
2.3.2 Verschiedene Aktivitäten der Zivilverwaltung
2.3.3 Die Arbeit in Israel
2.4 Die Kampfeinheiten in der SLA
2.4.1 Der Aufbau der SLA im Folgenden

3. Historische Einordnung

4. Fazit

5. Bibliographie

1. Einleitung

Von 1982 bis 2000 besetzte Israel den Südlibanon. Südlich des Litani-Flusses und teilweise auch nördlich davon richtete es eine Sicherheitszone ein. 1982 zunächst noch vom Großteil der Bevölkerung als Befreier von der PLO gefeiert, wurde die Anwesenheit der Israelis jedoch immer mehr von der meist schiitischen Bevölkerung als Besatzung empfunden, zumal es in der arabischen Welt meist sowieso als selbstverständlich angesehen wird, gegen Israel eingestellt zu sein. Dennoch wurde Israel offen von einer Miliz unterstützt, der südlibanesischen Armee (SLA), deren Mitlieder vom Großteil der südlibanesischen Bevölkerung nicht unbedingt geliebt worden sein dürften und auch in der übrigen arabischen Welt bis heute als Verräter gelten. Der Großteil der Rekruten hat sich sicherlich aus finanziellen Motiven für die SLA entschieden oder wurde zwangsrekrutiert, aber war die SLA tatsächlich lediglich eine von Israel gesponserte Söldnertruppe? Um diese Frage beantworten zu können, soll im Folgenden zunächst ein Text von ehemaligen SLA- Angehörigen übersetzt werden, die 2000 angesichts des israelischen Rückzugs aus dem Südlibanon und des damit verbundenen Zerfalls der SLA nach Israel geflohen sind, aus Angst vor Racheakten der Hisbollah und juristischen Reaktionen seitens des libanesischen Staates (immerhin hatte ein libanesisches Gericht u.a. den Befehlshaber der SLA, Antoine Lahad, 1996 zum Tode verurteilt1 ). Der Text stammt aus der Internetseite „lebaneseinisrael.com“2, dem Internetauftritt der Exillibanesen, und soll uns einen Einblick auf das Selbstbild des Autors oder der Autoren (die leider nicht namentlich angegeben sind) geben. Zur besseren Übersicht erfolgt anschließend eine historische Einordnung des Textes, um abschließend zum Fazit zu gelangen, in welchem der Text nochmals kurz bewertet werden soll.

2. Übersetzung des Textes „Südlibanesische Armee“

Die südlibanesische Armee (SLA), wurde in einer Zeit der Konflikte, Spaltungen und Abhängigkeiten als Möglichkeit gesehen. Es war kein Gebilde, welches mit der Absicht eines erweiterten Projektes gegründet worden wäre. Sie basierte auf den Ruinen des libanesischen Staates und der libanesischen Identität. Sie existierte nicht für die „libanesische Republik“.

Ihre Geschichte ist in zwei Phasen bekannt, welche durch die Namen, welche sie tragen, verkörpert sind, zwei Gegensätze der Qualität der Phasen und ihrer Bereiche, ohne dass sie die Kernaussage ihres Zieles und ihre Wahrnehmung zu den Titeln der Phasen berührten3.

Von der Armee des freien Libanon zur Armee des Südlibanon, eine kämpferische Geschichte, welche mit dem natürlichen Recht der unterdrückten und benachteiligten Völker begann, in der Verteidigung ihrer „Existenz“, welche durch die Gier um die Heimat bedroht wurde, und sie machten sie zu einer Arena für die Konflikte der Anderen um ihr (eigenes) Land, um einer Angelegenheit Willen, welche nichts mit ihnen zu tun hat (wie die Palästinenserfrage), angesichts der Abhängigkeit des Vaterlandes und seiner Aufgabe der Söhne seines Glücks.

2.1 Die Struktur der südlibanesischen Armee

2.1.1 Die erste Phase - von ihrer Gründung bis 1983/ Die Armee des freien Libanon

Die Armee des freien Libanon bestand aus bewaffneten Kräften in der Grenzregion unter der Führung von Major Sa’ad Haddad. Es waren die Elitesoldaten der libanesischen Armee und die wehrfähigen Jugendlichen aus der Bevölkerung.

Die Armee des freien Libanon war in der Lage, trotz ihrer eingeschränkten Möglichkeiten und des häufigen Fehlens von Stabilität auf seinem Boden, die Städte und Dörfer vor den palästinensischen Invasoren zu schützen, was auf der Kraft ihres Glaubens und ihres Willens beruhte, trotz aller auf sie lauernden Schwierigkeiten.

Die Region stand unter Belagerung von allen Seiten, sodass die Bewohner des Grenzgebietes und die sie beschützende Einheit beschlossen, Hilfe und logistische Unterstützung aus Israel zu erbitten, insbesondere im Hinblick auf Medikamente, Nahrungsmittel und Munition, und die Israelis zögerten nicht, auf ihre Anfrage zu reagieren.

Die terroristische Wut auf die Bewohner der Gegend intensivierte sich und der libanesische Staat wurde an die verschiedenen lokalen Herrscher verpfändet, worauf sich der Major Sa’ad Hadad daranmachte, den Beginn des freien libanesischen Staates zu verkünden. Die Ankündigung der Loslösung und Unabhängigkeit der Heimat war nicht das Ziel, vielmehr die Reaktion auf die Schwäche der libanesischen Regierung, welche dann unterwürfig zur Besatzung4 war und sich ihr unterwarf. Es kam die Erklärung der Bewohner des Südens „ihres freien Staates“, um ihre Ablehnung der Unterwerfung und Kapitulation nach Vorbild der übrigen Regionen zu bekräftigen, „die Erklärung der Konfrontation und des Durchhaltens bis zur Befreiung des Libanon und der Wiederherstellung des Staates“, - die Freiheit - die Herrin - die Autonomie.

Folglich bekannte sich in diesem Zeitraum die Armee des freien Libanon selbst dazu, israelische logistische Unterstützung zu empfangen, ohne Abhängig in der Organisation zu sein. Sie begrenzte sich auf die Struktur ihrer Streitkräfte und war brutal im Widerstand, nachdem sie die Gefahr für ihre nationale Identität wegen der Auswirkungen der Tragödie spürte, welche der Libanon im Jahre 75 durchlitten hatte, und die Schwäche des libanesischen Staates bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit der Region und ihrer Bevölkerung zu Gunsten der Erweiterung des Einflusses der finsteren palästinensischen, iranischen und syrischen Mächte. Die Sicherheit und die Konfrontation mit den externen Bedrohungen, um den Libanon aus den Abhängigkeiten zu befreien und das Territorium für den libanesischen Staat und seine reine Armee zurückzugewinnen, das war ihr einziges Ziel. Die Armee des freien Libanon zählte in dieser Zeit fast 800 Märtyrer, darunter Soldaten und Zivilisten, zusätzlich zu den hunderten Verwundeten.

2.1.2 Die zweite Phase: 1983-2000/ Die SLA

Nach der Ankunft des Kommandanten der SLA, General Antoine Lahad und seiner Übernahme der Befehlsgewalt in der Grenzregion änderten sich die Bedingungen. Die Vereinbarung vom 17. Mai war, vor allem in Bezug auf die Organisation der Kräfte, nicht erloschen, welche eigentlich besagte, dass sie (die SLA) nach dem Rückzug der israelischen Armee in der Grenzregion sein würde, auf der Grundlage der Organisation der militärischer Einheiten und der Struktur der Armee als Form und Einheiten der libanesischen Armee, damit eine natürliche Verschmelzung zwischen ihnen (den beiden Armeen) stattfände.

Die Aufgabe der SLA war vorrangig defensiv, sie sollte die Dörfer der Grenzregion vor der Vormachtstellung der terroristischen Hisbollah oder ähnlicher Milizen schützen, wobei für sie die notwendige Ausnahme zu begrenzten offensiven Operationen bestand, um ihre Verteidigungszentren zu schützen.

In beiden Phasen achteten die Bewohner der Grenzregion die Ehre und Souveränität des Staates durch die Aufrechterhaltung ihrer wirksamen zivilen Institutionen auf mehr als einer Ebene, von der Sicherheit einmal abgesehen.

2.2 Die SLA war in drei Abschnitte eingeteilt

- Sicherheitsapparat
- Zivilverwaltung
- Kämpfende Mitglieder der Armee

2.2.1 Sicherheitsapparat: Er bestand aus 250 Offizieren und Soldaten.

- Spionageabwehr, welche von externen Kräften betrieben wurde.
- Verantwortung für die Wahrung der Sicherheit der Grenzregion

Es arbeiteten darin einige hundert Mitarbeiter, unter ihnen Feldoffiziere des Geheimdienstes, Ermittler, Männer der Operationen, Spione, Spezialisten der Informationsbeschaffung, Führungspersonen, Sicherheitsbeamte und Wachleute. Es gelang dem Sicherheitsapparat, die terroristischen Pläne etliche Male zu vereiteln und gegen die Spionageversuche der Agenten des Iran und Syriens vorzugehen.

Aber damit hingen auch die Fragen der inneren und militärischen Sicherheit und dazugehörige individuelle Angelegenheiten der Bürger zusammen. Dies gehörte zu den letzten Befugnissen des libanesischen Staates, zum Ausdruck gebracht durch die Polizei und ihre Sicherheitskräfte.

2.3 Die Zivilverwaltung

Der israelische Staat stiftete auf Bitte der Einwohner der Grenzregionen Gebäude und in Abstimmung mit ihnen Geräte, welche notwendige Bedürfnisse der Dörfer betrafen, wichtige und dringende Projekte für die Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Aspekte welche durch die Zivilverwaltung bekannt waren, welche für Israel5 der „größte Verdienst in der Konsolidierung von Familien in ihren Heimatorten war und das angesichts eines Zustandes der Verwahrlosung und des Exils, welches ihnen vom Herzen“ des Mutterlandes auferlegt worden war.

Zahlreiche Betriebe fielen unter die Verantwortung der Führung:

Die medizinische Infrastruktur: Die Grenzregion war vom Rest der Grenzgebiete isoliert, nachdem sie für die Dauer zweier Jahre abgeschottet wurde (?) welche dem Libanonkrieg folgten. Die Bewohner der südlichen Region erhielten die lebensnotwendigen Dinge als Folge der Ereignisse und Strapazen, welche der libanesischen Regierung seitens der terroristischen Organisationen auferlegt wurden, welche Sicherheit und Souveränität des Libanon missbrauchten.

Es war notwendig, vollständiges medizinisches Material zu beschaffen, welches die Bedürfnisse der Einwohner erfüllte, damit sie geheilt würden.

Die Arbeiten begannen im Krankenhaus von Marge’iyün, welches eine medizinische Einrichtung der Regierung war, wobei einige große Gebäude errichtet wurden. Es wurden Krankenversicherungen auf verschiedenen Disziplinen eingerichtet. Das Krankenhaus war mit den neuesten medizinischen Geräten ausgestattet, damit die Ärzte in der Lage wären, alle Operationen durchzuführen, mit Ausnahme von Operationen am Kopf und von Krebserkrankungen, welche innerhalb Israels stattfanden.

Hier muss angemerkt werden, dass aufgrund der Bekanntheit der israelischen medizinischen Behandlungen und der Tatsache, dass Krebsoperationen nur in den USA, einigen europäischen Ländern und Israel stattfanden, die Preise sehr hoch waren. Die SLA konnte viele Male Patienten aus allen Teilen des Libanon in die Grenzregion hineinlassen (Nicht nur Einwohner des Südlibanon), manchmal waren sie auch unterwegs nach Jordanien, aus Furcht vor Repressalien des libanesischen Staates. Die Kosten für diese Operationen wurden aus dem Haushalt für medizinische Versorgung der SLA bezahlt.

2.3.1 Das Krankenhaus in Bint Gubayl

Infolge der regionalen Lage Naquras und Bint Gubayls im Krankenhaus von Marge’iyün errichtete die SLA das notwendige Gebäude für das staatliche Krankenhaus in Bint Gubayl die Ausstattung mit den modernsten Geräten erfolgte auf die Art und Weise von Marge’iyün, welche für weniger Krankenzimmer ausgelegt ist.

Die Errichtung des medizinischen Gebäudes und seine Ausstattung kosteten einige Millionen Dollar. Das Budget für die medizinische Versorgung betrug jährlich fast eine Millionen Dollar. Der Leiter der Klinik war derselbe Arzt, den der libanesische Staat ernannte. Das Gesundheitsministerium in Beirut pflegte allgemein am Ende eines jeden Jahres zu erscheinen, um sich über die jährlichen medizinischen Kosten in der südlichen Grenzregion, komplett mit Statistiken über die Anzahl der Patienten, die Zahl der Operationen und die Menge der Medikamente zu informieren. Natürlich erkannte er die Quelle des Budgets der medizinischen Einrichtung, da er auf allen Sitzungen des Gesundheitsministeriums anwesend zu sein pflegte, wie die Leiter der anderen Krankenhäuser in den verschiedenen Teilen des Libanon.

Was den Generaldirektor des Gesundheitsministeriums in Beirut betrifft, so pflegte er mindestens einmal im Jahre zu kommen, um das Voranschreiten der Arbeit der medizinischen Infrastruktur in der Region zu begutachten. Oft wurde er ob der medizinischen Versorgung und ihrer Qualität in der Grenzregion bewundert. Er wünschte sich, dass ihm bezüglich der übrigen staatlichen Krankenhäuser im ganzen Libanon dieselben Möglichkeiten wie in der Grenzregion zur Verfügung stünden.

Zusätzlich zum Krankenhaus in Marge’iyün und dem in Bint Gubayl kamen noch einige Kliniken in zahlreichen Dörfern im Bereiche Marge’iyüns und Bint Gubayls.

2.3.2 Verschiedene Aktivitäten der Zivilverwaltung

(Landwirtschaftliche Traktoren, bereitgestellt von der zivilen Führung der SLA für die Landwirte des Südens.)6 7

Die Zivilverwaltung stiftete zu Beginn eines jeden Schuljahres einen Sportplatz und Vereine, mit Schulen Brennstoff und Zubehör ausgestattet und sie baute einige neue Schulen, weil diejenigen von ihnen, welche an alten Orten errichtet worden waren, keine Genehmigung mehr besaßen, wie die zweite Schule in Neu- Marge’iyün, welche in Anwesenheit eines Vertreters des libanesischen Bildungsministeriums und eines israelischen Armeeoffiziers eröffnet wurde.

Ebenso erledigte die Zivilverwaltung die Aufgaben des Ministeriums für öffentliche Arbeiten, des Ministeriums für Wasserversorgung und Elektrizität und anderer Ministerien. Sie errichtete neue Wasserleitungen für zahlreiche Dörfer, Stromleitungen, Wasserkanäle, sie erweiterte und baute neue Straßen etc., bis die Grenzregion zur besten Region des Libanon wurde, was wir nicht von der Hauptstadt Beirut sagten. Beamte aus dem Herzen des Staates, aus diesen Ministerien, hielten sich in der Region auf und hohe Beamte kamen frei hierher.

In der Zeit, in welcher der libanesische Staat Israel des Raubes seiner Gewässer beschuldigte, finanzierte die Zivilverwaltung Israels ausgedehntes Netzwerk für das Trinkwasser aus Israel in den Libanon in den Bereich von Bint Gubayl, wegen des Durstes von zwölf Dörfern darin. Das Wasser hörte nicht auf, aus Israel in die Dörfer des Südlibanon zu fließen, ohne Beschwerden, und dies wurde nach dem Rückzug fortgesetzt.

Ebenso überwachte die Zivilverwaltung die Wiederbelebung der gesellschaftlichen Aktivität durch die Bereitstellung von Hilfe für die Familien der Märtyrer der südlibanesischen Armee und Kriegsversehrte sowie die Einrichtung verschiedener Arten von Aktivitäten, welche zur Annährung libanesischer und israelischer Gemeinden durch die Organisation von Reisen in den jüdischen Staat, Abendkonzerten und Veranstaltungen beitrugen, mit dem Ziele einer Stabilisierung der Entwicklung, wofür die SLA existierte, aber dies war eine Entwicklung des Friedens.

[...]


1 Geiser 5.

2 S. Bibliographie.

3 Zur besseren Verständlichkeit sind hier in der Übersetzung die Personalsuffixe durch die Substantive, auf welche sie sich beziehen, ersetzt worden.

4 Vermutlich sind hier die Syrer gemeint.

5 S. Fußnote 3.

6 Eigentlich kein vollständiger Satz, sondern eine Bildunterschrift, welche offensichtlich erneut ohne jeden Zusammenhang oder sonstigen ersichtlichen Grund in den Text eingefügt wurde.

7

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Südlibanesische Armee (SLA). Eine von Israel gesponserte Söldnertruppe?
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
2,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V1059958
ISBN (eBook)
9783346475770
ISBN (Buch)
9783346475787
Sprache
Deutsch
Schlagworte
südlibanesische, armee, eine, israel, söldnertruppe
Arbeit zitieren
Karl Hollerung (Autor:in), 2014, Die Südlibanesische Armee (SLA). Eine von Israel gesponserte Söldnertruppe?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1059958

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