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Trickfilm in der Grundschule. Produktion eines Legetrickfilms (4. Klasse)

Title: Trickfilm in der Grundschule. Produktion eines Legetrickfilms (4. Klasse)

Seminar Paper , 2018 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Gottschalk (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Diese Arbeit beschäftigt sich im Folgenden mit dem Medium des Trickfilms als Unterrichtsgegenstand in der Primarstufe und versucht der Frage nachzugehen, welcher didaktische Mehrwert sich für unterrichtliche Prozesse durch die Einbindung eines Trickfilmprojektes – im Sinne aktiver Medienarbeit – ergibt.

Zu Beginn dieser Arbeit werden die Begriffe Medienkompetenz und Trickfilm näher beleuchtet. Im Anschluss daran wird die Unterrichtskonzeption hinsichtlich ihrer Planung, Vorüberlegungen und deren Bezüge zum aktuellen Bildungsplan dargestellt. Abschließend werden Implikationen für die pädagogische Praxis aufgezeigt und ein Fazit formuliert.

Der Umgang mit verschiedenen medialen Ausprägungen ist in schulischen Lehr- und Lernkontexten nicht mehr wegzudenken. Medien bestimmen den Alltag von Kindern und Jugendlichen und sind ein Teil ihrer umgebenden Kultur. Ihre Lebenswelt ist stark geprägt von multimedialen Erfahrungsräumen, die verschiedene Zugänge für eine individuelle Welterschließung ermöglichen und gleichermaßen als Handlungsorientierung dienen – bewusst oder unbewusst, z. B. in Form von Bildern, Texten, Filmen oder Fotos, die in der umgebenden Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen verankert sind.

Es verwundert daher nicht, dass auch das Thema der Medienbildung und damit die aktive Auseinandersetzung mit den Anforderungen einer technologischen Kulturlandschaft einen gewichtigen Stellenwert in der Schulbildung eingenommen hat. Spätestens seit dem Beschluss der KULTUSMINISTERKONFERENZ im Jahr 2012 steht fest: „Medienbildung gehört zum Bildungsauftrag der Schule, denn Medienkompetenz ist neben Lesen, Rechnen und Schreiben eine weitere wichtige Kulturtechnik geworden.“ Die Ansprüche an medial gestützter Bildung sind hoch. Sie dient dem Erwerb von Medienkompetenz und wird als neue Schlüsselqualifikation für eine erfolgreiche Lebensführung angesehen. Ein zentrales medienpädagogisches Anliegen ist hierbei die Förderung eines kritisch-reflexiven Blickes auf die rasant entwickelnde Medienlandschaft, darunter versteht man u. a. die Vermittlung von Medienwissen, das Erlernen von Medientechniken, das Verstehen von Medieninhalten und die kreative Nutzung von Medien.

Mit Blick auf gegenwärtige Mediengesellschaften fordern SCHEER & WACHTER bereits für die Primarstufe eine intensive Förderung des Umgangs mit Medien. Nur so können ausreichend Handlungskompetenzen entwickelt werden, die der zunehmenden Digitalisierung in Lebens- und Arbeitswelten gerecht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und aktuelle Relevanz

1.2 Ziele und Aufbau dieser Arbeit

1.3 Aktueller Forschungsstand

2 Konzeption / didaktische Analyse

2.1 Medienkompetenz als Bildungsauftrag

2.2 Trickfilm – Beleuchtung der Sache

2.3 Trickfilmtechniken

2.4 Planung der Unterrichtseinheit

2.4.1 Vorüberlegungen

2.4.2 Vorgehensweise

2.5 Bezug zum Bildungsplan

3 Pädagogische Praxis

3.1 Potentiale aktiver Medienarbeit

3.2 Chancen und Risiken

4 Reflexion

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht den didaktischen Mehrwert der Produktion von Trickfilmen (Legetricktechnik) in der Grundschule und analysiert, wie diese aktive Medienarbeit zur Förderung von Medienkompetenz innerhalb schulischer Lernprozesse beitragen kann.

  • Vermittlung von Medienkompetenz in der Primarstufe
  • Vergleich und Anwendung verschiedener Trickfilmtechniken
  • Didaktische Konzeption und Planung einer Trickfilm-Unterrichtseinheit
  • Bezugnahme auf den Bildungsplan Baden-Württemberg
  • Praktische Umsetzung aktiver Medienarbeit und deren Reflexion

Auszug aus dem Buch

2.3 Trickfilmtechniken

In der Trickfilmproduktion unterscheidet man verschiedene Herstellungsverfahren eines scheinbar Bewegungsablaufes. Die Auswahl erfolgte mit Blick auf die in der pädagogischen Praxis relevanten Produktionsverfahren in der Grundschule – computerbasierte Bewegungsabläufe werden aufgrund ihrer technischen Komplexität ausgespart.

Legetricktechnik: Die Legetechnik beruht auf einer zweidimensionalen Bewegung. Dazu werden gebastelte oder gezeichnete Figuren auf einer Hintergundfläche kleinschrittig verschoben. Zwischen jeder Positionsänderung der Objekte erfolgt eine Einzelbildaufnahme der Szenerie. Nachträglich wird durch die Aneinanderreihung der Einzelbilder eine sichtbare Bewegung erzeugt. Der Vorteil dieser Technik liegt in der recht einfachen Verschiebeanimation und ist im Besonderen für den Primarschulbereich geeignet.

Stopmotion: Im Vergleich zur Legetricktechnik erweitert die Stopmotion-Technik die zweidimensionale Animation um eine weitere Dimension. Für die dreidimensionale Bewegung können unterschiedlichste Materialien oder Objekte genutzt werden (Knetmasse, Holz, gebastelte Objekte). Auch der Brickfilm – die Animation mit Hilfe von Lego- oder Playmobilfiguren – zählt zur Stopmotion-Technik. Sie greift, die in den Kinderzimmern vorhandene Lebenswelt der Kinder auf und ist für die schulische Praxis

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Medienbildung im Schulalltag und steckt den Rahmen für die Untersuchung der aktiven Trickfilmproduktion in der Grundschule ab.

2 Konzeption / didaktische Analyse: Dieses Kapitel verankert das Thema theoretisch, definiert den Begriff der Medienkompetenz und erläutert verschiedene Trickfilmtechniken sowie die didaktische Planung der Unterrichtseinheit.

3 Pädagogische Praxis: Hier werden die Erfahrungen und pädagogischen Potentiale der durchgeführten aktiven Medienarbeit sowie Chancen und Risiken im Unterrichtsalltag diskutiert.

4 Reflexion: Das abschließende Kapitel reflektiert den Prozess der technischen Umsetzung, die Arbeitsorganisation in Gruppen und die gewonnenen Erkenntnisse aus der schulpraktischen Erprobung.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Trickfilm, Legetricktechnik, Stopmotion, Medienbildung, Primarstufe, Unterrichtseinheit, aktive Medienarbeit, Bildungsplan, Medienpädagogik, Filmproduktion, Schulpraxis, Animation, Mediensozialisation, Grundschule

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration der Trickfilmproduktion als aktive Medienarbeit in den Unterricht der Grundschule.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Medienkompetenz als Bildungsauftrag, die theoretische Beleuchtung des Mediums Trickfilm und die konkrete didaktische Planung sowie praktische Umsetzung von Trickfilmprojekten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den didaktischen Mehrwert der Einbindung eines Trickfilmprojektes im Sinne einer aktiven Medienarbeit für unterrichtliche Prozesse in der Primarstufe zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer Konzeptions- und didaktischen Analyse, einer Literaturrecherche zum aktuellen Forschungsstand und einer Reflexion der eigenen schulpraktischen Durchführung eines Trickfilmprojektes.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der didaktischen Analyse der Legetricktechnik, der Planung einer Unterrichtseinheit unter Berücksichtigung des Bildungsplans und der Auswertung der praktischen Erfahrungen mit Grundschulkindern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Medienkompetenz, Legetricktechnik, aktive Medienarbeit, Primarstufe und didaktische Konzeption geprägt.

Warum wird speziell die Legetricktechnik für Grundschüler hervorgehoben?

Die Legetricktechnik zeichnet sich durch ihre zweidimensionale Vereinfachung aus, was sie aufgrund der einfachen Handhabung und der schnellen Lernkurve besonders für den Grundschulbereich geeignet macht.

Wie gehen die Kinder im Projekt mit technischen Problemen um?

Die Arbeit zeigt, dass die Kinder durch das kooperative Setting in Gruppen und das Ausprobieren mit der App in den seltensten Fällen externe Hilfe benötigten, da sie Wissenslücken gemeinschaftlich innerhalb der Gruppe schlossen.

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Details

Title
Trickfilm in der Grundschule. Produktion eines Legetrickfilms (4. Klasse)
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,0
Author
Daniel Gottschalk (Author)
Publication Year
2018
Pages
25
Catalog Number
V1059994
ISBN (eBook)
9783346474421
ISBN (Book)
9783346474438
Language
German
Tags
trickfilm grundschule produktion legetrickfilms klasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Gottschalk (Author), 2018, Trickfilm in der Grundschule. Produktion eines Legetrickfilms (4. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1059994
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