Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Entstehung hellenistischer Städte. Lässt sich die Zukunft einer Stadt bereits in ihrer Gründungsgeschichte manifestieren?

Titel: Entstehung hellenistischer Städte. Lässt sich die Zukunft einer Stadt bereits in ihrer Gründungsgeschichte manifestieren?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 23 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Alexander Eisele (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Lässt sich die Zukunft einer Stadt bereits in ihrer Gründungsgeschichte manifestieren? Um dies zu klären, werden zwei hellenistisch Städte in ihrer Gründungsgeschichte untersucht und miteinander verglichen. Um dem Ergebnis eine gewisse Aussagekraft zu verleihen, wird dabei eine Stadt gewählt, die bis in die moderne Zeit hinein überdauert hat und eine, welche bereits ein paar Jahrhunderte später wieder in der Versenkung verschwunden ist. Es handelt sich hierbei um Alexandria am Nil und Seleukeia am Tigris.

Zunächst muss dafür jedoch geklärt werden, ob diese beiden Städte überhaupt typisch hellenistische Gründungen sind. Um dies zu erkennen, werden sowohl ihre Gründer als auch der Gründungsvorgang analysiert und detailliert auseinandergenommen. Abgesehen von dem Fakt, ob sie überdauern oder nicht, ist die historische Weiterentwicklung für diese Fragestellung nicht von Bedeutung. Auf die Analyse folgend wird ein Vergleich vorgenommen, um zu erkennen, inwieweit sich beide Städte in ihrem Gründungsvorgang unterscheiden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der allgemeine Begriff der Gründung

3. Wie kam es zur Gründung Alexandrias?

3.a. Alexander der Große als Gründungvater einer Stadt?

3.b. Geschichte, Struktur und Aufbau Alexandrias

4. Die Seleukiden

4.a. Eine Geschichte zweier Könige

4.b. Geschichte, Struktur und Aufbau von Seleukeia am Tigris

5. Der Vergleich zweier Gründungsgeschichte

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob sich die zukünftige Entwicklung einer hellenistischen Stadt bereits in deren Gründungsgeschichte manifestieren lässt. Durch den vergleichenden Analyseansatz zweier ausgewählter Städte – Alexandria am Nil und Seleukeia am Tigris – wird erforscht, inwieweit konzeptionelle und strukturelle Aspekte bei der Gründung den langfristigen historischen Erfolg oder Niedergang beeinflussten.

  • Analyse des antiken Gründungsbegriffs und der hellenistischen Polis
  • Untersuchung der Gründungsgeschichte und -struktur von Alexandria
  • Untersuchung der Gründungsgeschichte und -struktur von Seleukeia am Tigris
  • Vergleichende Gegenüberstellung der Ausgangslagen und städtebaulichen Konzepte
  • Diskussion über den Einfluss der Gründung auf den weiteren historischen Verlauf

Auszug aus dem Buch

b. Geschichte, Struktur und Aufbau Alexandrias

Und so kam es also, dass Alexander, ungefähr zu Beginn des Jahres 331 v. Chr., von Memphis aus den westlichen Nil stromabwärts fuhr und das Mittelmeer am See Mareotis, bei dem ägyptischen Dorf Rhakotis, gegenüber der Insel Pharos, erreichte. Er erkannte die vortreffliche Lage und gründete auf der schmalen Landzunge die Stadt Alexandria, welche das Erbe der Stadt Tyros, als Tor des Orients zum Mittelmeer und damit zur griechischen Welt, antreten sollte. Bisher war der Seeverkehr in fester Hand der Phönikier und Griechen, weswegen Alexander die Etablierung eines neuen, starken Seehafens durchsetzen wollte. Auch deswegen war die Neugründung direkt als Metropole und Königsstadt geplant und sollte alles bisher Gekannte übertreffen.

All diese Zuversicht ist verständlich, wenn man die geografische Lage der Stadt genauer betrachtet. Der Kanopische Nilarm verbindet den Ort mit dem reichen und fruchtbaren Hinterland des Nils. Nicht umsonst wurde Ägypten in der Antike oft als „Kornkammer der Welt“ angesehen, was auch im späteren römischen Imperium von Bedeutung war. Des Weiteren wurden in Alexandria drei neue Häfen angelegt, zwei große Seehäfen und ein kleinerer Binnenhafen. Die beiden Seehäfen wurden durch Alexanders drittes Dammbauprojekt, das Heptastadion, abgetrennt, welches zugleich als Brücke zur Insel Pharos, und damit zum späteren Leuchtturm Alexandrias, welcher den infrastrukturellen Ausbau für den internationalen Handel abschließen sollte, diente.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der Städtegründungen im Hellenismus und stellt die zentrale Fragestellung zur Manifestation zukünftiger städtischer Entwicklung in ihrer Gründungsgeschichte auf.

2. Der allgemeine Begriff der Gründung: Dieses Kapitel erläutert den antiken Gründungsbegriff der Polis, der weniger geografisch, sondern primär als staatlich-gesellschaftliches Konstrukt verstanden wurde.

3. Wie kam es zur Gründung Alexandrias?: Hier wird der Stadtgründer Alexander der Große beleuchtet sowie die geografische Lage, der strukturelle Aufbau und die ethnische Vielfalt der Stadt Alexandria detailliert untersucht.

4. Die Seleukiden: Dieser Abschnitt analysiert das Wirken der Seleukiden-Könige Seleukos I. und Antiochos I. sowie die spezifische Gründungsgeschichte und Stadtstruktur von Seleukeia am Tigris.

5. Der Vergleich zweier Gründungsgeschichte: In diesem Kapitel werden Alexandria und Seleukeia hinsichtlich ihrer Ausgangslage, ihrer städtebaulichen Planung und ihrer sozialen Struktur vergleichend gegenübergestellt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass spätere historische und politische Ereignisse einen bedeutenderen Einfluss auf den Verlauf der Stadtgeschichte haben als die Gründungskonstellation selbst.

Schlüsselwörter

Hellenismus, Städtegründung, Alexandria, Seleukeia am Tigris, Polis, Alexander der Große, Seleukiden, Stadtstruktur, Antike, Gründungsgeschichte, Stadtplanung, Ethnische Vielfalt, Urbanisierung, Wirtschaftsgeschichte, Historischer Vergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Städte im Hellenismus gegründet wurden und ob diese Gründungsprozesse bereits ihre spätere historische Entwicklung und Zukunft vorbestimmten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf die hellenistische Stadtkultur, die Bedeutung der Polis im antiken Verständnis sowie auf die Gründungsgeschichten von Alexandria und Seleukeia am Tigris.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, inwieweit sich die Zukunft einer hellenistischen Stadt bereits in ihrer spezifischen Gründungsgeschichte manifestieren lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt eine vergleichende Analyse zweier historischer Fallbeispiele (Alexandria und Seleukeia), gestützt auf literaturwissenschaftliche Quellen und archäologische Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst der antike Gründungsbegriff definiert und anschließend die Gründungen von Alexandria und Seleukeia am Tigris unter Berücksichtigung ihrer Gründer, Architektur und sozialen Struktur analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hellenismus, Städtegründung, Alexandria, Seleukeia, Polis, Stadtplanung, Urbanisierung und historische Dynamik.

Warum wurde Alexandria als Fallbeispiel gewählt?

Alexandria wurde gewählt, da die Stadt bis in die Moderne überdauert hat und somit als Kontrastbeispiel zu einer Stadt dient, die historisch wieder an Bedeutung verlor.

Welche Unterschiede zwischen Alexandria und Seleukeia hebt die Arbeit hervor?

Obwohl beide Städte hellenistischen Mustern folgen, unterscheidet sie die Intention der Gründer sowie die spezifische Einbettung in lokale Traditionen (ägyptische vs. babylonische Einflüsse).

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Gründungsgeschichte auf den weiteren Verlauf?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Gründungsmerkmale zwar Grundlagen legen, aber spätere historische und politische Ereignisse für den Erfolg oder Niedergang einer Stadt entscheidender sind.

Welche Rolle spielten die Stadtmauern für das antike Verständnis der Freiheit?

Nach griechischem Verständnis war eine Stadt nur dann als frei und autonom zu betrachten, wenn sie befestigt, also ummauert war.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entstehung hellenistischer Städte. Lässt sich die Zukunft einer Stadt bereits in ihrer Gründungsgeschichte manifestieren?
Hochschule
Universität Rostock  (Historisches Institut)
Note
2,3
Autor
Alexander Eisele (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1060086
ISBN (eBook)
9783346492722
ISBN (Buch)
9783346492739
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hellenismus Stadt Entstehung Gründung Alexandria Alexander der Große
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Eisele (Autor:in), 2021, Entstehung hellenistischer Städte. Lässt sich die Zukunft einer Stadt bereits in ihrer Gründungsgeschichte manifestieren?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060086
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum