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Lesekompetenz in der Grundschule. Eine Einführungsstunde zur Lesekonferenz

Unterrichtsentwurf im Fach Deutsch

Titel: Lesekompetenz in der Grundschule. Eine Einführungsstunde zur Lesekonferenz

Unterrichtsentwurf , 2020 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nicole Brenzel-Leibßle (Autor:in)

Didaktik - Lesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der hier geplanten Unterrichtsstunde lernen die Kinder der Klasse 2 den Ablauf einer Lesekonferenz kennen und erproben diese auch im Anschluss selbst. Durch den hohen motivationalen Charakter einer Lesekonferenz können die Kinder ihre Lesekompetenz in einer kooperativen Lernform erweitern, indem sie zunächst leise für sich lesen, anderen vorlesen, Fragen zum Text beantworten, sich gemeinsam darüber austauschen und die Erkenntnisse schriftlich festhalten. Da es sich hier um die Einführungsstunde einer neuen Methode handelt, steht die Methode besonders im Fokus. Der ausgewählte Lesetext und sein Inhalt spielen deshalb in dieser Stunde nur eine beispielhafte und eher untergeordnete Rolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangslage und Lernvoraussetzungen

1.1 Institutionelle Voraussetzungen

1.2 Lernvoraussetzungen der Lernenden und unterrichtliche Konsequenzen

2. Sachanalyse

2.1 Lesen und Leseverstehen

2.2 Lesekompetenz

2.3 Lesekonferenz

2.4 Lesestrategien

3. Didaktische Überlegungen

3.1 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung

3.2 Exemplarische Bedeutung

3.3 Didaktische Reduktion

3.4 Einbettung der Unterrichtsstunde in die Unterrichtseinheit

3.5 Bezug zum Bildungsplan

3.6 Stundenziele

4. Methodische Überlegungen

5. Verlaufsplan/ Unterrichtsskizze

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der Planung und theoretischen Fundierung einer Einführungsstunde zum Thema "Lesekonferenz" in einer zweiten Grundschulklasse. Ziel ist es, den Schülern eine kooperative Methode zur Leseförderung nahezubringen, die sowohl die Lesekompetenz als auch soziale Fähigkeiten durch den Austausch in Kleingruppen nachhaltig stärkt.

  • Grundlagen des Leseverstehens und der Lesekompetenz
  • Konzeptualisierung und Ablauf der kooperativen Lernform "Lesekonferenz"
  • Didaktische Begründung nach dem Modell von Klafki
  • Methodische Gestaltung einer schülerorientierten Unterrichtseinheit
  • Anwendung von Lesestrategien im Grundschulunterricht

Auszug aus dem Buch

2.3 Lesekonferenz

In der hier geplanten Stunde sollen die Schüler*innen nun eine Methode kennenlernen, sich die Steigerung von Lesekompetenz in diesem erweiterten Sinn als Ziel gesetzt hat. Eine Lesekonferenz ist eine kooperative Lernform, die neben der Lesemotivation und der Leseflüssigkeit vor allem auch das Leseverstehen mithilfe von Lesestrategien trainiert und einübt.

Dabei spielt das Lernarrangement eine bedeutende Rolle für die Lernmotivation, denn jedes Kind setzt sich aktiv mit dem vorgegebenen Text auseinander und verbalisiert seine Gedanken und Meinungen dazu in einer Kleingruppe. So können die Kinder im kooperativen Austausch, unabhängig ihrer eigenen Lesefähigkeit, vielfältige Kompetenzen erwerben. Zudem werden hierbei auch soziale Fertigkeiten, wie Zuhören, Regeln einhalten, Kritikfähigkeit Teamgeist gefordert und gefördert.

Je öfter eine Lesekonferenz von einer Klasse veranstaltet wird, umso selbstständiger und selbstverständlicher wird es für die Schüler*innen, dass Lesen eine aktive und kommunikative Tätigkeit ist, die nicht nur in der Schule eine bedeutende Relevanz hat. Ein besonderes Augenmerk bei der Durchführung von Lesekonferenzen in Klasse zwei liegt auf dem Erlernen und einüben von Lesestrategien zur Texterschließung, denn durch das gemeinsame Einüben und Anwenden von Lesestrategien können besonders „Kinder mit schwacher Lesekompetenz und wenig literarischen Vorerfahrungen […] die Bedeutung von Texten für unser Leben verstehen lernen.“7

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangslage und Lernvoraussetzungen: Analyse des schulischen Umfelds und der heterogenen Lernvoraussetzungen der Schülerschaft einer zweiten Klasse.

2. Sachanalyse: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Lesen, Leseverstehen, Lesekompetenz, Lesekonferenz und verschiedenen Lesestrategien.

3. Didaktische Überlegungen: Begründung der Themenwahl nach dem Modell von Klafki, inklusive Bezug zum Bildungsplan und Darstellung der Stundenziele.

4. Methodische Überlegungen: Detaillierte Beschreibung des geplanten Unterrichtsverlaufs von der Vorbereitung bis zum Abschluss der Lesekonferenz.

5. Verlaufsplan/ Unterrichtsskizze: Tabellarische Übersicht der einzelnen Unterrichtsschritte, Zeitvorgaben und der eingesetzten Materialien.

7. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen und didaktischen Quellen.

Schlüsselwörter

Lesekonferenz, Lesekompetenz, Grundschule, Lesestrategien, kooperatives Lernen, Leseverstehen, Texterschließung, Didaktik, Bildungsplan, Kleingruppenarbeit, Leseförderung, Lesemotivation, Deutschunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Einführungsstunde zur Methode der „Lesekonferenz“ in einer zweiten Klasse der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtsvorbereitung?

Im Zentrum stehen die Förderung der Lesekompetenz, die Einführung kooperativer Lernformen und die Vermittlung strukturierter Lesestrategien.

Was ist das primäre Ziel der geplanten Unterrichtseinheit?

Die Schüler sollen die Methode der Lesekonferenz kennenlernen und erproben, um durch den kooperativen Austausch ihr Textverständnis zu vertiefen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Didaktisierung verwendet?

Die Autorin orientiert sich bei der Begründung ihrer Themenwahl am Modell der bildungstheoretischen Didaktik von Wolfgang Klafki.

Was wird im methodischen Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der methodische Teil beschreibt konkret die Phasen der Unterrichtsstunde: Vorbereitung, Hinführung, Erarbeitung, Arbeitsphase und Reflexion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Lesekonferenz, Lesekompetenz, Grundschuldidaktik und kooperatives Lernen definieren.

Wie werden heterogene Lesevoraussetzungen in der Klasse berücksichtigt?

Die Autorin setzt auf eine qualitative und quantitative Differenzierung bei den Lesetexten (unterschiedlicher Bildanteil) und die Bildung heterogener Kleingruppen.

Warum spielt die soziale Komponente bei der Lesekonferenz eine Rolle?

Neben dem Leseverstehen werden soziale Fertigkeiten wie Zuhören, Kritikfähigkeit, Teamgeist und das Aushandeln gemeinsamer Lösungen explizit gefördert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lesekompetenz in der Grundschule. Eine Einführungsstunde zur Lesekonferenz
Untertitel
Unterrichtsentwurf im Fach Deutsch
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Veranstaltung
ISP Begleitseminar
Note
2,0
Autor
Nicole Brenzel-Leibßle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1060802
ISBN (eBook)
9783346525246
ISBN (Buch)
9783346525253
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lesekonferenz Leseförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Brenzel-Leibßle (Autor:in), 2020, Lesekompetenz in der Grundschule. Eine Einführungsstunde zur Lesekonferenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060802
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Leseprobe aus  16  Seiten
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