Regionale Innovationssysteme


Seminararbeit, 2001

29 Seiten, Note: 2,3


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Inhaltsverzeichnis

1. Bedeutung der Innovation (Sonia Fertinger)

2. Kooperationsmöglichkeiten bei Innovationen

3. Regionale Innovationssysteme:
3.1 Geschichte der RIS
3.2 Kooperation als Wettbewerbsstrategie
3.2.1 Die Betriebskultur
3.3.Zielrichtung der RIS
3.4 Regionen
3.4.1 Regionen als Typen von kollektiver Ordnung
3.4.2 Regionen und ihre institutionelle Ordnung
3.4.2.1 Regionalisierung
3.4.2.2 Regionalismus

4. Die Bedeutung von Lernen und Innovation
4.1 Lernbeziehungen eines RIS
4.1.1 Institutional Learning
4.1.2 Lernkultur
4.1.3 Imitation

5. Finanzstrukturen
5.1 Finanzierung eines RIS
5.1.1 Regionales Budget
5.2 Finanzierung der Infrastruktur

6. Innovations - und Produktionsstrategien in Baden-Württemberg (Eleni Chatzigeorgiou)
6.1 Wirtschaftsstrukturen in Baden-Württemberg
6.2 Institutionelle Regulationsstrukturen in der Wirtschaft Baden-Württembergs

7. Fazit

8. Anhang

9. Literaturverzeichnis

1. Bedeutung der Innovation

Um Begriffe wie regionale oder auch nationale Innovationssysteme deutlich erklären und voneinander abgrenzen zu können, erscheint es hilfreich, zuerst den Begriff ,,Innovation" genauer zu erläutern.

Sowohl Erhaltung, als auch Erhöhung und Wiederherstellung von Wettbewerbsfähigkeit - unabhängig davon, ob diese nun auf regionaler, nationaler oder internationaler Ebene erforderlich ist - basiert neben weiteren Kriterien wie z.B. Preis, Zeit oder auch Qualität auf Innovation. Diese kann sowohl seitens der Region oder Nation als auch seitens eines Unternehmens erfolgen1. Die tragende Rolle, die die einzelnen Unternehmen und Unternehmer bei Innovation spielen, spiegeln das Phänomen wieder, dass Innovation letztendlich keine reinen wirtschaftlichen oder politischen Determinanten sondern zu einem großen Teil auch soziale Determinanten sind.2

Nach Schumpeter basiert Innovation hauptsächlich auf einer individuellen Entscheidung eines Akteurs - des Unternehmers. Er sucht damit nach dem persönlichen Element im Wirtschaftsleben. Schumpeters Innovationstheorie zieht eine Verbindung zwischen dem Mikroprozess der Innovationsentscheidung auf Seite des Unternehmers und dem Makroprozess der wirtschaftlichen Entwicklung durch Neuerungen3. Die Leitung der wirtschaftlichen Entwicklung geschieht durch eine Neukombination der (teilweise schon) vorhandenen Produktionsmittel. Nach Schumpeter ist ,,reines" Unternehmertum kein reines individuelles Entscheidungshandeln, es tritt meistens in Scharen auf. Innovation ist außeralltäglich und spontan.4

Weiters thematisiert Schumpeter die ,,soziale Einbettung" von Unternehmen. Neben kulturellen Aspekten wie der allgemein gültigen Wertschätzung des kapitalistischen Leistungs- und Wettbewerbsprinzips führt er die Kooperation zwischen verschiedensten Unternehmen an. Diese Art der Kooperation findet vor allem im Bereich von Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Produktions prozesse statt, weiters aber auch im Bereich des Marketings, der Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Zulieferern oder der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, die auf nationaler und internationaler Ebene agieren.5

Nach Porter6 stellen sich die meisten Unternehmen als besonders wettbewerbsfähig dar, da sie bestimmte gegenseitig voneinander abhängige Bedingungskonstellationen - Cluster aufweisen. Diese zeichnen sich durch eine Zusammenarbeit in Form in strukturellen Fragen oder auch bei der Nachfrageaufteilung aus. In den meisten Fällen werden Netzwerke mit spezifischen Unternehmensstrategien gebildet, durch die es für die einzelnen Unternehmen möglich wird, relative Innovationsraten zu reproduzieren.7

Auf der Grundlage Schumpeters entwickelten Dosi und Nelson weitere Innovationstheorien. Nach und nach wird der Schumpeters Unternehmer durch untereinander abhängige Netzwerkspartner ersetzt, was das spontane und außeralltägliche der schumpeterschen Innovation ablöst8. An erster Stelle steht die Kooperation innerhalb eines Marktes (z.B. die Zusammenarbeit zwischen Produzent und Konsument). Danach werden weitere Akteure, die außerhalb des Marktes stehen, mit einbezogen, da rein wirtschaftliche Akteure nicht ausreichen, um Innovation zu institutionalisieren9. In diesem Sinne kommt weiteren Systemen wie Bildung und Ausbildung, aber auch industriepolitischen Systemen und der Gesellschaft insgesamt eine große Verantwortung zu. Sie müssen gleichwertig dafür sorgen, eine innovative Atmosphäre zu schaffen und diese zu erhalten10.

2. Kooperationsmöglichkeiten bei Innovationen

Innerhalb eines Marktes kann es zu den unterschiedlichsten Kooperationsebenen bei Innovationen kommen: Die üblichste Zusammenarbeit kommt zwischen einzelnen Unternehmen zustande, dies ist horizontal und vertikal möglich. Weitere Kooperationsmöglichkeiten innerhalb eines Marktes entstehen zwischen Produzenten und Konsumenten11. Außerhalb des Marktes treten Kooperationen zwischen Unternehmen und weiteren Akteuren wie dem Staat, unabhängig davon, ob diese privat oder öffentlich sind, auf. Zusammenarbeit zwischen Staat und Unternehmen finden sich in Form von Wirtschaftsförderung, der Industriepolitik oder auch durch verschiedenste industrielle Beziehungen12. Eine neuere Entwicklung zeichnet sich durch die spezielle Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bildungs-, bzw. Ausbildungssystem aus.

3. Regionale Innovationssysteme

3.1 Geschichte der RIS

Das Konzept der regionalen Innovationssysteme ist keineswegs neu. Schon in den 80er und zu Beginn der 90er Jahre wurde begonnen, vom etwas starren Blick der nationalen Innovationssystem abzurücken13. Es wurde versucht, die Reichweite der nationalen Innovationssysteme und deren darauffolgendes Auseinandertriften infolge der Globalisierung zu untersuchen.

Denn schon in den 80er Jahren kam es zu verstärkter Zusammenarbeit zwischen Unterstützungsfirmen und dynamischen kleineren Zubringerfirmen; zur Teilung von Infrastruktur, unabhängig davon, ob dies durch öffentliche oder private Initiative erreicht wurde. Ein wichtiges Kriterium hierbei war die Gleichberechtigung zwischen den einzelnen Mitstreitern innerhalb eines Clusters14.

Das Hauptinteresse galt dem Vergleich regionaler Technologiekomplexe; hier m Speziellen von Netzwerken und dem Technologietransfer. Besonders für kleinere Staaten und Regionen mit verschiedenen Produktions- und Innovationsspezialisierungen ist ein regionaler Blickpunkt sehr hilfreich, um Schlüsselbeziehungen zu identifizieren. Seit Beginn der 90er galt den RIS innerhalb der BRD besonderes Interesse durch speziell geförderte Unterstützungsprogramme seitens der EU15.

3.2 Kooperation als Wettbewerbsstrategie

Durch das Phänomen, dass bisher der Großteil der deutschen Firmen wie abgeschottete Inseln arbeiteten, nach innen innovierten und Konkurrenz ausschließlich in der näheren Umgebung sahen, kam es zu erheblichen Problemen innerhalb dieser Betriebe. Diese Schwierigkeiten konnte man einerseits in der Produktivität erkennen, andererseits wurde dies auch unter Gesichtspunkten der Innovativität sichtbar16. Einige Firmen wie AEG oder auch Grundig verschwanden nahezu von der Bildfläche; andere größere Firmen wie IBM oder Olivetti konnten gerade daraus profitieren17.

Als Antwort drauf gingen etliche Firmen neue Partnerschaften in Form von strategischen Allianzen ein oder bildeten Joint Ventures. Dies wurde besonders im R&D-Bereich versucht. Ein Beispiel hierfür wären Chrysler und Mitsubishi. Erhofft wurde sich von dieses Allianzen ein weniger konfliktträchtiges Zusammenarbeiten18.

Weitere Vereinigungen und Formen der Zusammenarbeit entstanden vor allem in Form von Kollaboration von Produktions-, Unterstützungs- und Zubringerfirmen. In den meisten Fällen konnten sich Firmen breite Finanzspritzen von öffentlicher Seite erwarten; hier im besonderen beim Technologietransfer19.

3.2.1 Die Betriebskultur

Das wichtigste Kriterium der heutigen Zusammenarbeit der einzelnen Firmen ist Vertrauen20 der einzelnen Betriebe untereinander, dass keine Firma opportunistisch mit Wissen und Technik agiert. Dies wird durch weitgehende Umstrukturierungen der Firmen und neue Formen von Lernen21, mit dem Vertrauen umzugehen, erreicht. Daraus entwickelten sich völlig neue Betriebskulturen. Es entstand ein breites neue Verständnis von der Wichtigket der internen Kultur und der Bedeutung wirtschaftlicher Aktivität, Koordination und Entwicklung.

Die drei wichtigsten Dimensionen der Kultur in wirtschaftlichen Belangen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

1. Auf dem individuellen Level steht das Vertrauen an erster Stelle. Aus der Analyse daraus kann weiterentwickelt und gelernt werden.
2. Weitere Priorität hat der Wille zur Zusammenarbeit; es kommt zu (und soll zu) Teamwork zwischen Managern und Arbeitern sowie Angestellten (kommen).
3. Aufgrund des großen Vorkommens von Outsourcing in Richtung der unterstützenden Firmen wird sehr sensibel mit Vertrauen, Informationsaustausch, in sozialen Netzwerksbeziehungen umgegangen. Im Gegensatz zu ehemals typisch hierarchisch organisierten Firmen stellt dies wohl die größte Neuerung dar22.

Durch das Zurückgehen der hierarchischen Managements in Wirtschaft und sozialen Bereichen verlieren starke Firmen ihre Dominanz. Auch Unterstützungs- und Zubringerfirmen haben sich in vielen Fällen zu Ketten zusammengeschlossen, um durch ihre neue gemeinsame Kraft die Dominanz der starken Firmen und deren Teile- und HerrschePolitik zu überwinden.

3.3.3 Zielrichtung der RIS

Die wichtigste Trie bkraft bildet nicht mehr die Hierarchie der einzelnen Firmen sondern der Markt. Die Zusammenschlüsse der einzelnen Firmen haben je nach Region verschiedene Hintergründe: Im Gegensatz zu Staaten wie Italien, in denen Clusterbildung hauptsächlich wegen größeren Überlebenschancen praktiziert wurde, ergaben sich Zusammenschlüsse innerhalb der BRD aufgrund von größerer Chance auf ausgeprägteren Profit23. Um dies zu gewährleisten, benötigen Firmen verschiedenste Inputs, deren wichtigster das Wissen ist. Dieses wird durch gegenseitiges Lernen innerhalb des Netzwerks weiterentwickelt. Firmen lernen aus ihren eigenen Erfahrungen genauso wie aus denen anderer Betriebe. Ist ein Betrieb nicht fähig, dieses neu erlangte Wissen umzusetzen oder weiter zu entwickeln, kommt es nach der kapitalistischen Marktlogik häufig dazu, dass Firmen dem Wettbewerb nicht standhalten können und dadurch vom Markt abtauchen müssen24.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen durch die Wissenschaft Innovationen auf den Markt kamen, ergeben sich heute durch Globalisierung und verstärkten Konkurrenzkampf andere Mechanismen, durch Innovationen wettbewerbsfähig25 zu sein.

Nach Lundvall sind Innovationssysteme Elemente, die in einem sozialen, dynamischen Prozess in Verbindungen treten, was auch Lernen involviert. Im Gegensatz zu NIS, die er als offene heterogene Systeme bezeichnet, können RIS eine effektivere und speziellere Rolle in einer globalisierten Welt spielen26. Wenn die Wirtschaft sich globalisiert, müssen die Netzwerke nach Lundvall regional arbeiten27.

Der heutige Ansatz der RIS erlaubt auch den Verbrauchern, einen höheren Einfluss auf Produkte und Innovationen zu nehmen, teilweise bekommen Verbraucher selbst die Möglichkeit, eine Rolle im Innovationsprozess zu spielen28.

Freeman bezeichnet RISs als ein Netzwerk von Institutionen, im öffentlichen und privaten Bereich, deren ,,...Aktivitäten und Interaktionen neue Technologien initiieren, importieren, modifizieren und verbreiten"29. Innovationsnutzer können ohne Netzwerke nicht überleben.

3.4 Regionen

Regionen definieren sich oft als Plätze von normativen geteilten Interessen (Cultural Areas), sie zeichnen sich durch wirtschaftliche Spezialisierung und administrative Homogenität aus. Die Größe einer Region ist hingehend unbedeutend. Regionen weisen oftmas unterschiedliche Regierungen auf.

Die institutionelle Kapazität zieht viele wettbewerbsbezogene Vorteile mit sich, die meist durch Zusammenarbeit zustande kommt. Dies verschafft den Regionen ein strenges Konzept und Identität30.

3.4.1 Regionen als Typen von kollektiver Ordnung

Die Ausgangsbasis für ein effizientes Netzwerk innerhalb einer Region ist Verständnis und Vertrauen sowie gegenseitiger Austausch. Dieser besteht auf den unterschiedlichsten Ebenen; von einzelnen Mitgliedern eines Netzwerks bis hin zu großen Firmen. In den meisten Fällen sind Netzwerke nicht mehr hierarchisch aufgebaut; der Informationsfluss läuft heterarchisch31.

Nur durch die Vertrauensbasis wird es ermöglicht, dass keine einzelne Firma eine weitere für persönlichen Profit ausbeutet. Ohne Vertrauen ist es nicht möglich, dass Betriebe ihre Informationen zur Verfügung stellen. Durch Zurückhalten von Informationen kann es schlimmstenfalls zum Stillstand von Innovation kommen. Dieses Vertrauen wird durch allgemeingültige Regeln und Ordnungen konfirmiert32.

60% der Innovationsressourcen kommen durch Beziehungen zwischen Firmen als Käufer und Unterstützer zustande. Um das zu gewährleisten benötigt es an viel Interaktion mit den Firmen außerhalb und innerhalb einer Region33.

3.4.2 Regionen und ihre institutionelle Ordnung

Zwei Dinge etablieren organisatorisch die institutionalisierten Routinen und Normen, durch die es den Akteuren möglich gemacht wird, sich gegenseitig zu vertrauen. Dies sind die beiden konträren Punkte: Regionalisierung und Regionalismus.

3.4.2.1 Regionalisierung

Unter Regionalisierung wird ein supralokales Territorium unter einem Staat verstanden, das spezielle administrative Kräfte und Organisationen wie Parlamente oder Verwaltungsbehörden aufweist, die mit bereits existierenden institutionellen Konventionen agieren34. Diese haben die Möglichkeit, neue Spielregeln für Regionen einzuführen. Regionalisierung beinhaltet die Aufgabe der Organisationen, die Entwicklung der regionalen Institutionen zu stimulieren. Weiters beinhaltet der Begriff die Verwirklichung von regionalen Organisationen, um aktiven Ausdruck zu regionalen Institutionen zu geben. Das erklärt, warum manche wirtschaftliche schlechter gestellte Regionen bessere Innovationskapazitäten aufweisen können als andere bessere35.

3.4.2.2 Regionalismus

Im Gegensatz zur Regionalisierung steht der Regionalismus: Das kulturelle Kapital ist bereits durch kulturelle oder ökonomischen Zusammenhalt und Identität geprägt. Dies führt in einigen Fällen zu ausgeprägten Wünschen von unten, etwas mehr Autonomie zu erlangen36.

Zum Beispiel ergab sich Anfang der 90er Jahre in Ländern wie der BRD die Situation, dass die einzelnen Länder mehr Ansehen und Mitsprache verlangten und eine kraftvolle regionale EU-Verwaltung wünschten.

Das Vorkommnis von Regionalismus ist allerdings nicht auf natürlich gewachsene Regionen beschränkt. Sogar künstliche Regionen weisen regionalistische Elemente auf. In vielen Fällen entstehen ausgeprägte Konflikte zwischen Staat und Regionen, sobald diese Tendenzen dieser Art aufweisen37.

4. Die Bedeutung von Lernen und Innovation

Interaktives Lernen eines Netzwerks besteht aus zwei Prozessen:

1. Dem Verbrieten von einem individuellen, firmeninternen oder institutionellen Wissensstock.
2. Dem Vergessen von unwichtigem Wissen. Aus der Verbindung aus altem und neuem Wissen entsteht Innovation38.

Die kann allerdings nur bei Netzwerken funktionieren, die sich gegenseitig vertrauen.

Die Tatsache, inwieweit Lernen, Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit funktionieren, hängt von den einzelnen Business-Clustern ab. Dies sind institutionalisierte Verbindungen zwischen Firmen und Innovationsunterstützern sowie der Infrastruktur zwischen Firmen, egal welcher Größe. Diese müssen nicht unbedingt regional betrachtet werden, sie sollten allerdings keine zu großen Entfernungen voneinander aufweisen39.

Systeme, in denen der Austausch bezüglich Innovation und Wettbewerbsfähigkeit beidseitig ist, sind regionale lernende Systeme.

Funktionstüchtige lernende Systeme beginnen stets als ein lernendes System, haben allerdings den Anspruch, mit der Zeit ein lehrendes System zu werden (Tutoring)40.

Lernende Regionen haben die Möglichkeit, sich Hilfe von diesen lehrenden Systemen zu holen. Der Diffusionsprozess wird dadurch zweidirektional, in die Region hinein durch das Lernen und aus der Region heraus. Innovation und Lernen hängen dadurch zusammen41.

4.1 Lernbeziehungen eines RIS

Ein Innovationssystem besteht aus Beziehungen zwischen den einzelnen Elementen und Mitgliedern. Diese interagieren in der Produktion, Diffusion, weiters bemühen sie sich um möglichst effiziente Einbindung von neuem essentiellem Wissen. Ein Innovationssystem kann dadurch als ein soziales System42 bezeichnet werden. Weiters ist es offen, was bedeutet, dass es sowohl Einfluss auf seine Umwelt Bedingungen außerhalb nimmt, als auch auf externe Einflüsse reagieren müssen43.

Jede Form dieser Zusammenarbeit ist durch eine regionale und überregionale Kultur44 determiniert, die von allen Mitgliedern mitgetragen und geteilt wird.

Ist diese Kultur produktiv, und schafft eine weitgehende Einbindung aller mittragender Netzwerksbezieher, werden die besten Voraussetzungen für Innovativität45 geschaffen. Hierdurch ist es weiters möglich, effizient auf externe Schocks und unvorhergesehene Ereignisse von außen eingehen zu können.

4.1.1 Institutional Learning

Innovative Netzwerke basieren nicht nur Vertrauen, ein weiteres wichtiges Kriterium für Innovativität ist das institutionale Lernen.

Lernen wird zumeist regional geregelt, in den meisten Fällen hängt dies von der jeweiligen Finanzlage der Region, der einzelnen Firmen oder des Nationalstaates ab46. In vielen Fällen werden von öffentlicher Seite aus Zuschüsse zugestanden, um die Innovationskraft einer Region voranzutreiben. Eine lernende Wirtschaft besteht aus lernen, lehren, evaluieren und Annehmen von Wissen. Das Management sichert dies von innen, die Regierungen von außen47.

Regionale Innovationspolitik wird besonders in diesen Fällen wichtig, wenn es darum geht, die äußeren Bedingungen zu sichern, in denen effizientes Lernen und Innovation gefördert werden können. Die Firmen sind dafür zuständig, die Ausgangsbasis dafür zu schaffen.

Der Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung und der Innovation ist interaktiv48. Das heißt, einzelne Akteure auf der Verbraucherseite werden beispielhaft als gleich bedeutend angesehen wie Produzenten.

In den einzelnen Firmen wird häufig versucht, das Lernen auf der informellen Ebene anzusetzen, um den Erfolg zu steigern. Die geschieht zum Beispiel durch Videokonferenzen oder Mails genauso wie auf unverbindlichen Treffen wie Parties. Ziel dieser Lehrmethode ist es, jedem Netzwerksmitglied eigene Verantwortung zukommen zu lassen, sei dies nur im Organisieren von Treffen und Veranstaltungen49.

4.1.2 Lernkultur

Um das Lernen gewinnbringend zu gestalten, bedarf es einer Aneignung von Lernkultur50 in den betreffenden Institutionen. Es gibt verschiedenste Methoden des Lernens. Die effizienteste Methode ist die des Versuchs und der Wiederholung - dem sogenannten ,,Learning by doing","on the job training"51. Wichtig hierbei ist, dass alles Gelehrte möglichst einfach und verständlich übermittelt wird, damit nahezu alle beteiligten davon profitieren können.

Sind die zuerst erlernten Praktiken verinnerlicht, beginnen Firmen, Praktiken anderer Firmen zu kopieren und diese in ihren eigenen Produktionsprozess einzubauen. Dieser Schritt wird allgemein als ,,learning by using"52 bezeichnet. Im dritten Schritt, dem ,,Learning by Interaction53 " sollte die Lernkultur bereits entwickelt worden sein. Der Großteil der innovativen Firmen produzieren in Teams, die unterschiedliche Arbeiten verrichten, aber gleichzeitig aufeinander abgestimmt sind.

Haben sich Netzwerke über ein ige Jahre hinweg etabliert, sind sie fähig, gleichzeitig lernen, das Gelernte umzusetzen und weiter zu verbessern. Sollte das Lernen als konstante etabliert sein, kann man von "learning by learning"54 sprechen. Dies bekommt vor allem durch die immer größer werdenden Anforderungen an Spezialisierung ein weitreichendere Bedeutung. Aufgrund dessen wird es für Netzwerke unabdingbar, nicht nur als Firmen untereinander zu lernen, sondern auch Verbraucher miteinzubeziehen und von diesen zu lernen.

4.1.3 Imitation

In einigen Fällen kommt es durch Lernen erstmals zu Imitationen bereits vorhandener Elemente. Nun ist es die Aufgabe der lernenden Firmen, das Kopieren aufzugeben, um eigenständige Innovationen hervorzubringen. Forschungen belegen jedoch, dass diesen Schritt nur wenige Firmen wirklich vollziehen55.

Institutionelles Borgen tritt zweifellos oft auf. Nahezu die Hälfte der Dinge, die Firmen als ,,Innovationen" bezeichnen, sind im Sinne Neuigkeiten für die einzelnen Firmen, jedoch nicht neu für den Markt. Haben Firmen also den Schritt vom Lernen zum lehren nicht überwunden, kommt es in de meisten fällen lediglich zu ,,Reinnovationen56 ".

5. Finanzstrukturen

5.1 Finanzierung eines RIS

Der Finanzsektor ist von größter Bedeutung, wenn sich ein Innovationssystem zusammensetzt. Die Gewohnheiten von Firmen bezüglich ihrer Finanzierung unterschieden sich in den verschiedenen Ländern und Regionen. Es gibt Firmen, die sich regelmäßig von außen finanzieren, während andere das sehr unregelmäßig tun und ihre Investitionen meistens das Resultat von Eigenfinanzierung sind57.

Nach Zysman58 werden finanzielle Systeme in drei Gruppen geteilt:

1. Das System orientiert sich auf den Markt. Kapital wird aus einem entwickelten Kapitalmarkt entnommen. Dies ist schwer regionalisierbar, da der Kapitalstock sehr zentralisiert und internationalisiert abläuft.
2. Das System basiert auf Krediten. Diese werden durch Regierungskontrolle geregelt. Es ist institutionell geregelt und wird weiters durch das Parlament reguliert. Das Kreditwesen ist zumeist regionalisiert, extra Innovationsfonds sind vorrätig59.
3. Das System ist zwar kreditbasiert, unterliegt allerdings sehr wenig Kontrolle und Regulation60.

Leiher-Ausleiher-Beziehungen und offene Kommunikation zwischen diesen werden bei der Finanzierung immer wichtiger. Ist aber oft eine Barriere für Innovationen besonders für kleinere Firmen. Banken geben oft nicht so viel, wegen den großen Risiken61.

Je höher der Grad an regionalen Banken und Rechtsprechung ist, desto besser ist diese Art der Finanzierung regionalisierbar. Generell sind Bankfinanzierungen ohne Regierungesteilhabe mehr national als regional geregelt, mit Ausnahme von kleinen Banken oder Sparbanken, die markorientiert arbeiten62.

Oft kommt es zu Schwierigkeiten zwischen der Kapitalvergabe und dem -annehmer. Diese Schwierigkeiten resultieren allerdings zumeist aus Unsicherheiten beiderseits, nur in seltenen Fällen bilden unterschiedliche Interessen den Hintergrund63. Regionalpolitische Interventionen zur Hilfe von Finanzierungen der Innovationen helfen, die Unsicherheiten zwischen den beiden Parteien des Ausleihers und Verleihers zu reduzieren. Dafür ist es wichtig, Informationen zugänglich zu machen, die beide Parteien brauchen, um Innovationsfinanzierung besser zu effektionieren.

Auch in Europa etabliert es sich, dass private Banken oder staatliche bzw. regionale öffentliche Einrichtungen Innovationen bezuschussen.64

5.1.1 Regionales Budget:

Die Kapazitäten einer Region, ihre Innovativen Ressourcen zu mobilisieren, hängen davon ab, ob die Regionsregierung Geld zur Verfügung stellen kann. Ein höheres Budget kann einer bestimmten Region eine größere Autonomie65 bereitstellen. Aus diesem Grund ist es in vielen Fällen sinnvoll, direkte Strategien zu entwickeln, die die Innovationsfähigkeit der Region erhöhen. Im Gegenteil dazu haben Regionsregierungen mit weniger Geld geringere Chancen, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen.

Derzeit sind drei verschiedene Formen der Geldvergabe vorherrschend:

1. Die dezentralisierte Geldvergabe: Dies beinhaltet eine dezentrale Verwaltung von der Bundesregierung, wodurch man staatliche Fonds spezifischer nutzen kann. In diesem Fall erhält die Region eine gewisse Autonomie, um das Geld für ihre Innovationsbedürfnisse auszugeben66. In einigen Fällen sind finanzielle Förderungen seitens der regionalen Regierungen erkennbar. Diese dienen der Innovationsförderung, sind allerdings meist zweckgebunden. Durch die Gebundenheit des Kapitals ist es für etliche Regionen jedoch häufig mit Schwierigkeiten verbunden, neue Innovationen durchzusetzen67. Ein Beispiel hierfür wäre Spanien.
2. Das autonome Geldvergabe: Die regionale Regierung hat die Möglichkeit, ihre eigene Geldvergabepolitik selbst zu designen. Dadurch entstehen größere Möglichkeiten, Einfluss auf die Region und deren Innovation zu nehmen68. In diesen Fällen werden Finanzen autonom vergeben. Dis geschieht, wenn die Region die Autonomie hat, ihre Spenden selber zu designen. In diesem Falle können spezifische Innovationsprogramme etabliert werden, die R&D Kapazitäten subsidieren oder sich Hilfe von großen und kleinen Firmen aus der Region holen69. Ein Beispiel hierfür wäre das Baskenland.
3. Geldvergabe durch die Steuerpolitik: Hier entsteht die größte Autonomie für die einzelnen Regionen. Die Geldvergabe hierbei entsteht durch öffentliche und private Spenden sowie eine Unternehmens- und innovationsfreundliche Steuerpolitik70. Im Zuge der Steuerautonomie besitzen einzelne Regionen die größten Möglichkeiten von regionalem Kapital Gebrauch zu machen. Dies geschieht unter der Unterstützung der autonomen Politik. Die Regionen haben zusätzlich die Möglichkeit zu diesen regionalen Geldern das Steuersystem benützen, um an weiteres Kapital zu gelangen71. Ein Beispiel hierfür wären die einzelnen Länder der BRD sowie einige Teile des Baskenlandes.

5.2 Finanzierung der Infrastruktur

Infrastrukturen konstituieren das Aussehen einer Region. Weiters ermöglichen sie Beziehungen zwischen den verschiedenen Teilen der Region.

Eine Form der Infrastruktur wäre die Telekommunikationsinfrastruktur72: Dies ist eine Form von Struktur, die es möglich macht, Innovationen durchzuführen. Sie dient zur Kreation und Durchführung von Innovation. Eine weitere Möglichkeit von Infrastruktur ist jene, die für die Kreation von Ressourcen73 benötigt wird.

Diese Strukturen haben in entfernteren Bereichen mit Innovation zu tun. Sie dienen als Kommunikationsnetzwerke, die verschiedene Teile einer Region, andere Regionen miteinander oder auch verschiedne Länder untereinander verbinden74.

Historisch betrachtet wurden Infrastrukturen stets öffentlich75 finanziert. Infrastruktur ist ein kollektives Gut, sowohl ihre Einführung als auch ihre Finanzierung haben großen ökonomischen Effekt im wirtschaftlichen Treiben und der technologischen Auswahl76.

Weiters zu den bisher genannten Formen der Infrastruktur wird die sogenannte ,,weiche Infrastruktur77 " zusehends bedeutender. Darunter wird ein Netzwerk von wissenschaftlicher Infrastruktur verstanden, zu denen Institutionen wie Universitäten, verschiedene Forschungseinrichtungen und Patentämter gezählt werden.

Etliche Regionen sind finanziell zu schlecht ausgestattet, um neuere harte Infrastruktur zu konstruieren. Aus diesem Grund orientieren sich vie le auf weiche Strukturen78.

Regionen weisen trotz der oft auftretenden finanziellen Schwächen großen Einfluss bezüglich Infrastrukturinvestitionen auf. Diese haben eine große Bedeutung für die Herstellung von Systeminteraktionen und regionalen Innovationskapazitäten79.

Der Einfluss, den Regionen ausüben, ist unter den verschiedenen Regionen äußerst unterschiedlich:

Die meisten Regionen weisen keine finanziellen Kapazitäten für Basisinnovationen auf. In diesem Fall ist es notwendig zu wissen, welchen Einfluss Regionen auf Innovationen haben können80 ; welche davon überhaupt fähig sind, Innovationen durchzuführen:

1. Die Region hat an sich keine Kontrolle über die Ausführung und Benützung von Infrastruktur wie z.B. über Flughäfen oder Basis- und Telekommunikationsnetzwerke.
2. Die Region weist einen bestimmten Anteil an Einfluss auf, den sie auch nützen kann, wie z.B. Kommunikationsinfrastrukturen oder lokae Telekommunikationsnetzwerke
3. Die Anschaffung für Infrastrukturen wird geteilt: Hierbei handelt es sich z.B. um Eisenbahnnetzwerke oder Wissenschafts- und Technologieparks.
4. Fälle, in denen die Kontrolle der Ausführung und des Managements von Infrastrukturen ausgelagert sind: Hierunter werden strenge lokale Infrastrukturen, lokale Telkommunikationsnetzwerke, die für Innovationen abgestellt sind, verstanden, die über allen Regionen, die eine industrielle oder technologische Politik aufweisen, stehen81.

In einigen wenigen Fällen weisen Regionen allerdings genau die gegenteilige Konstellation auf: Ein Großteil der Infrastruktur ist lokal vorhanden, Produktion und Innovation laufen jedoch national ab82.

6. Innovations - und Produktionsstrategien in Baden-Württemberg

Wie im ersten Teil der Hausarbeit dargelegt wurde, spielen viele Faktoren eine Rolle, um innerhalb einer Region Innovationen zu ermöglichen und zu fördern.

Dieser Teil der Hausarbeit beschäftigt sich diesbezüglich mit der Region Baden-Württemberg. In ihrem Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung erklären Heidenreich und Krauss, dass trotz einiger zu verbuchender Erfolge, die Region Baden-Württemberg nur teilweise den neuen wirtschaftlichen Herausforderungen gerecht werden kann83.

6.1 Wirtschaftsstrukturen in Baden-Württemberg

Das Zusammenspiel von regionalen Wirtschaftsstrukturen und institutionellen Rahmenbedingungen ermöglichte nach dem Zweiten Weltkrieg eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. Baden-Württemberg verzeichnet auch heute noch Erfolge im Produktionsgüter produzierenden Gewerbe. Allerdings fällt auf, dass eine Umorientierung auf neue, wachstumsträchtigere Bereiche, wie z.B. Umwelt- und Energietechnik oder produktionsnahe Dienstleistungen, schwer fällt, obwohl institutionelle Voraussetzungen und nötige industriellen Strukturen vorhanden sind.84

Das Verhältnis von Wertschöpfung und Produktionswert, die sogenannte Fertigungstiefe, ist im Durchschnitt aller baden-württembergischer Unternehmen konstant geblieben . Der hohe Integrationsgrad der Fertigung und die gleichzeitige Abschließung (,,Lock-in") gegenüber spezialisierten Zulieferern und Dienstleistern scheint eine hohe Fertigungstiefe zu begünstigen, aber eine Umorientierung auf innovative Produkte und flexible Absatzmarkt- Segmente zu behindern.85

Der Anteil der stärker integrierten Dienstleistungsbereiche hat zugenommen, während sich die Fertigungstiefe im Verarbeitenden Gewerbe verringert hat, vor allem im Fahrzeugbau und im Nahrungs- und Genussmittelgewerbe. Diese gegenläufige Entwicklung führt zu einer Stabilität des Verhältnisses von Wertschöpfung und Produktionswert, die jedoch, wie bereits erwähnt, nicht als das Ergebnis einer Umorientierung des Landes interpretiert werden kann.

Baden-Württemberg scheint auf dem Weg zu einer industriellen Dienstleistungsgesellschaft zu sein, denn ein hoher ,,interner Tertiarisierungsgrad" ist im Vergleich zur Entwicklung westdeutscher Unternehmen auch hier feststellbar.86 Aber die Ausdifferenzierung und organisatorische Trennung von Dienstleistung und Fertigung ist weniger weit vorangeschritten im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern (Anhang, Abb.1).

Das lässt sich darauf zurückführen, dass produktionsnahe Dienstleistungen von den Unternehmen selber übernommen werden. Einen Hinweis darauf gibt der hohe Anteil von Beschäftigten, die im verarbeitenden Gewerbe in Dienstleistungsberufen tätig sind (1993 betrug dieser Anteil 39,6 %) bzw. deren Aufgabe im Dienstleistungsbereich anzusiedeln ist (hier betrug 1991 der Anteil 41, 9%). Diese Werte wichen kaum vom westdeutschen Durchschnitt ab, der sich in diesen Jahren in einem Bereich von 40% bewegte.87

Im Vergleich zu anderen fortgeschrittenen Arbeitsgesellschaften ist in Baden-Württemberg die Anzahl der im Dienstleistungssektor tätigen Personen geringer. Es ist also eine verzögerte Entwicklung dieses Bereiches zu bemerken. Vor allem die technologie- und exportorientierten Investitionsgüterindustrien und die Konsumgüterbranchen greifen weniger auf externe Dienstleistungen zurück, wobei die Entwicklung mittlerweile dahin geht, dass immer mehr Unternehmen auf externe Anbieter setzen, die aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland kommen.

Dabei bleibt das Dienstleistungsangebot in der eigenen Region auf der Strecke, insbesondere wenn es um Finanz-, Transport- und sonstige Dienstleistungen geht. Im Bereich der anspruchsvolleren produktionsnahen Dienstleistungen können Baden-württembergische Unternehmen nicht auf regionale Anbieter zurückgreifen. Unternehmen verzichten jedoch häufig auf den Einbezug auswärtiger Anbieter, da ihnen die damit verbundenen Risiken und Transaktionskosten zu hoch sind. Die Folge davon ist, dass die Entwicklung und Verfügbarkeit bestimmter Kompetenzen und Kenntnisse in einem Unternehmen nicht vorhanden sind und somit Globalisie rungs-, Innovations-, Flexibilisierungs- und Diversifizierungsstrategien blockiert werden.

Für externe Dienstleistungen spricht, dass das Dienstleistungsangebot gezielter entwickelt, rationalisiert und systematisiert werden kann, und Kunden wiederum von den Erfahrungen anderer Nachfrager profitieren können. Der gezielte Zugriff auf innovative Dienstleister und Zulieferer begünstigt eine Umorientierung auf neue Produkt- und Produktionsmodelle, während das Beharrungsvermögen vertikal integrierter Unternehmen diese Entwicklung eher behindert88.

In Baden-Württemberg ist die Bedeutung vertikaler Beziehungen zwischen Zulieferern und Abnehmern sehr hoch. Ein starkes Maß an regionaler Geschlossenheit im Bereich des Verarbeitenden Gewerbes konnte erhalten werden, obwohl der allgemeine Trend zur Internationalisierung von Produktionsstrukturen geht.

Die Betriebe der drei Kernbereichen Stahl- und Maschinenbau, Fahrzeugbau und Elektrotechnik scheinen in regionale Cluster eingebunden zu sen, da vor allem Maschinenbau- und Fahrzeugunternehmen einen erheblichen Teil ihrer gesamten Zulieferungen von baden-württembergischen Anbietern beziehen.89 Der Anteil regionaler Vorleistungsbezüge scheint sich sogar zu erhöhen.

Die horizontale Kooperation, d.h. die Zusammenarbeit zwischen potentiellen Wettbewerbern, fällt daher eher geringer aus. Abgesehen von der Kooperation der Maschinenbaubetriebe im Bereich Forschung und Entwicklung, kann keineswegs von einer überdurchschnittlichen zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit zwischen konkurrierenden Unternehmen die Rede sein, auch nicht davon, dass die Wirtschaft in dieser Region ,,mittelständischer" strukturiert ist als die übrige westdeutsche Wirtschaft (Anhang, Abb.2).

Vielmehr findet man in Baden-Württemberg eine Organisation der Metallindustrie in eng verflochtenen industriellen Clustern, da Unternehmen in diesem Bereich durch vertikale Liefer- und Leistungsbeziehungen vernetzt sind.

Der Vorteil dieser Cluster liegt darin, dass Informationen besser ausgetauscht werden können und eine bessere Kooperation mit Kunden und Zulieferern ermöglicht wird.

Die baden-württembergischen und westdeutschen Industriebetriebe setzen eher auf innerorganisatorische als auf marktvermittelte Abstimmungsformen von Produktions- und Dienstleistungstätigkeiten. Horizontale Kooperationsbeziehungen sind ähnlich ausgeprägt wie in anderen Bundesländern.

Dies betrifft auch den externen Bezug von industriellen Vorleistungen und Dienstleistungen im Verarbeitenden Gewerbe. Dies kann zu höheren Transaktionskosten und geringeren Innovationsraten führen, bedenkt man die beschleunigten Innovationszyklen und weltweite Strategien bezogen auf Produktion, Investition, Distribution und Beschaffung.90

Aus dem bisher angeführten lässt sich sagen, dass Unternehmensstrategien, die sich auf Innovationen ausrichten, nicht durch geringe Reife der baden-württembergischen Produktangebote gebremst werden, sondern durch geringe Nutzung von Kommunikations- und Kooperationschancen außerhalb der historisch entstandenen und organisatorisch und institutionell verfestigten Entwicklungspfaden. Erst wenn neue Wege beschritten und die Spezialisierungsstrategien überdacht werden, ist eine Umorientierung möglich.

6.2 Institutionelle Regulationsstrukturen in der Wirtschaft Baden-Württembergs

Die langanhaltende Prosperitätsphase Baden-Württembergs wurde durch unterschiedliche Faktoren ermöglicht. Dazu gehören gut funktionierende industrielle Beziehungen, eine hochqualifizierte Ausbildung von Arbeitskräften, staatliche und nationale Industriepolitiken und ein großes Engagement im Bereich der Forschung. Nicht zu vernachlässigen ist selbstverständlich auch die Beziehung zwischen Banken und Unternehmen, die sich auf längerfristige Zeiten ausrichtet.

Diese institutionellen Regulationsstrukturen stoßen jedoch auch auf ihre Grenzen. BadenWürttemberg gehört zu einer der forschungsintensivsten Regionen Europas, so der Landesforschungsbericht Baden-Württemberg: ,,Es verfügt über eine breite Forschungsinfrastruktur sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch der anwendungsorientierten Forschung. Zu dieser Infrastruktur gehören neun Universitäten, fünf Kunsthochschulen, 24 staatliche Fachhochschulen (darunter 16 technisch orientierte), je neun verwaltungsinterne und private Fachhochschulen".91

Darüber hinaus verfügt Baden-Württemberg außerhalb der Hochschulen über 14 Max-Planck- Institute, 3 Großforschungseinrichtungen, 14 Institute der Frauenhofer-Gesellschaft, 5 Institute der Blauen Liste, 10 Institute der industriellen Gemeinschaftsforschung und 17 Landesforschungsinstitute.

Das Forschungssystem dieser Region unterscheidet sich auch von dem westdeutschen insofern92, als der Anteil des FuE-Personals, der in der Wirtschaft beschäftigt ist, überdurchschnittlich vertreten ist, im Vergleich zu anderen Bundesländern (Anhang, Abb.3). Allerdings sind die Erwerbstätigen in diesem Bereich ungleich auf unterschiedliche Branchen verteilt. Der höchste Anteil ist im Verarbeitenden Gewerbe zu finden, gefolgt von den industriellen Kernbranchen, in denen vor allem der Elektrotechnikbereich stark besetzt ist.

Generell lässt sich aus dem Vergleich mit den übrigen Ländern schließen, dass in Baden- Württemberg Forscher und Entwickler vorwiegend in der Elektroindustrie und im Straßenfahrzeugbau tätig sind. Das heißt auch, dass herkömmliche Technisierungsfelder sich weiterentwickeln, während die neueren Felder vernachlässigt werden und wie im Falle der Spitzentechnik, die nötige Konkurrenzfähigkeit am internationalen Markt gering ist. Das wirkt sich wiederum auf die Exportleistung Baden-Württembergs aus (Anhang, Abb.4).

Die baden-württembergischen Forschungs- und Transfereinrichtungen tragen dazu bei, dass der bereits eingeschlagene Entwicklungsweg sich verfestigt und wo nötig, noch ausgebaut wird. Vor allem der Bereich der mittleren und höherwertigen Technik profitiert davon, dass sich die regionale Forschung auf die dominanten Industriecluster des Landes konzentriert. Dies stellt bereits eine bedeutende Voraussetzung für die Erschließung neuer Technikfelder dar. Dennoch scheint der Bereich der zukunftsträchtigen Produkte, wie z.B. Spitzentechnik, eher vernachlässigt worden zu sein.

Daraus lässt sich folgern, dass selbst eine gut entwickelte Forschungs- und Transferstruktur keine Garantie dafür liefert, dass erstens, ohne weiteres neue Produktlinien entwickelt werden, und zweitens, diese sich am Markt durchsetzen können.

Ein weitverzweigtes Netz an spezialisierten Institutionen sorgt für den Technologietransfer zu kleinen und mittleren Unternehmen. Diese Institutionen werden in einer landesweiten Dachorganisation, der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung zusammengefasst, der ein Netz von ca. 220 Transferzentren angehört.93

Diese Zentren, die in Fachhochschulen integriert sind, tragen dazu bei, dass kleine und mittlere Unternehmen ihr technisches Wissen, ihre Produkte und deren Qualität in Kooperation mit Fachhochschulprofessoren und deren Mitarbeitern weiterentwickeln. Man könnte demzufolge annehmen, dass der Beitrag der Technologietransferstellen bezüglich der Innovationsleistungen als bedeutend angesehen wird. Der Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg weist jedoch darauf hin, dass dies nicht der Fall ist, sondern dass dieses Konzept eher angezweifelt wird.

Folgende Gründe werden angeführt94:

1. Betriebswirtschaftliche Aspekte müssen neben den technologischen Aspekten in die Überlegungen miteinbezogen werden.
2. Im Zuge der Globalisierung müssen auch mittelständische Unternehmen eine Internationalisierung des Technologietransfers leisten.
3. Die Transferzentren können nur die Problemstellungen fokussieren, die sich als Auftragsarbeiten an Fachhochschulen bzw. Universitäten bearbeiten lassen. Das bisherige baden-württembergische Transferkonzept geht davon aus, dass am Anfang des Transferprozesses die Nachfrage von Betrieben steht. Folglich müssen kleinere mittelständische Betriebe in der Lage sein, innovative Fragestellungen an die Zentren zu richten und das ist eher selten der Fall.
4. Wenn die regionale Wirtschaft sich umstrukturiert, verändert sich auch die Nachfrage. Ursprünglich bestand die Aufgabe der Transferzentren darin, kleinere Unternehmen an neue Technologien heranzuführen. Mittlerweile liegt der Schwerpunkt eher auf einzelne Projekte. Der Beratungsaspekt ist immer mehr in den Hintergrund geraten.
5. Ein weiteres Problem ergibt sich daraus, dass z.B. kleinere Außenstellen der Fachhochschulen überfordert sind, wenn es um eine anspruchsvolle und umfassende Beratung der Unternehmen geht. Die Realisierung eines flächendeckenden Technologietransfers wird somit erschwert und immer weniger Firmen nehmen dieses Angebot in Anspruch.

Was die Forschungs- und Entwicklungsintensität Baden-Württembergs betrifft, lässt sich feststellen, dass es in diesem Bereich zu ,,Versäulungen" und institutionelle Verfestigungen gekommen ist.95 Die Konsequenz davon ist, dass Produkte der Spitzentechnik international in eher geringem Maße konkurrenzfähig sind. Ein Grund dafür könnte der Fokus auf Spezialisierung im Forschungs- und Entwicklungsbereich sein, denn die Kapazitäten aus diesem Bereich und die entsprechend involvierten Institutionen richten sich nach den industriellen Kernsektoren.

Um eine Kontinuität und Stabilität betreffend der Innovations- und Produktionskraft zu gewährleisten, muss auch die Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte eine entsprechende Qualität aufweisen. Dies ist in Baden-Württemberg der Fall, denn Berufsschulen, Fachschulen, Berufsakademien und Fachhochschulen bieten eine praxisnahe Ausbildung an, sowohl auf lokaler, als auch auf regionaler Ebene.96

Diese Form der dualen Ausbildung trägt dazu bei, dass die fertigungs- orientierte Produktionsstruktur weiterhin stabil bleibt, so dass entsprechend qualifiziertes Personal weiterhin gefragt ist. Daraus ergibt sich eine wechselseitige Beziehung, von der beide Seiten profitieren.97

Trotz der hohen Bedeutung der berufsfachlichen Ausbildung, sind Schwächen in diesem System ausfindig zu machen, nämlich dann, wenn es um den Anspruch auf bereichsübergreifende Kooperations- und Innovationsprozesse geht. Der hohe Anteil an berufsfachlich qualifizierter Arbeitskräfte bringen funktionale Abgrenzungen zwischen unterschiedlichen Ausbildungsgängen und Beschäftigtengruppen mit sich. Diese Ausrichtung auf Spezialisierung des Einzelnen führte mit der Zeit zu einer Krise des Berufsausbildungssystems, aber auch zu einer Vertrieblichung der Aus- und Weiterbildung. Das heißt aber auch, dass die bisherige Ausbildung nicht mehr den Anforderungen und Nachfrage seitens der Betriebe entspricht.

Die industriellen Beziehungen innerhalb Baden-Württembergs, insbesondere die Kooperation zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden sorgen für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Produktionsprozesse. Einzelne Unternehmen werden z.B. daran gehindert, auf Lohnsenkungsstrategien zurückzugreifen, die wiederum die regelmäßige Arbeit an Innovationen bremsen würde.

Überbetriebliche Arbeitskonflikte und betriebliche Kooperationsbeziehungen werden getrennt voneinander betrachtet, so dass eine flexible, vertrauensbasierte Nutzung qualifizierter Arbeitskräfte ermöglicht wird.98 Die Einbeziehung der Gewerkschaften in die industriepolitischen Entscheidungen scheint diese in den Status eines gleichwertigen Partners zu heben. Dies wird jedoch vom gewerkschaftsnahen IMU-Institut anders gesehen, der seinerseits bemängelt, dass die Gewerkschaften bei der Ausarbeitung und Umsetzung der zentralen und technikzentrierten Industriepolitik ausgeschlossen worden seien, d.h. dass Unternehmer immer noch eine dominante Position einnehmen und den Gewerkschaften eher die Rolle eines Juniorpartners zukommt.99 Aufgrund der problematischen wirtschaftlichen Lage und dem daraus entstehenden Druck auf Unternehmen, sind auch die industriellen Beziehung angespannter und deshalb auch im Begriff sich zu ändern. Die Tendenz zur Vertrieblichung, die Drohung mit Standortverlagerungen und die immer stärker werdenden direkten Interessensvertretungen schwächen den Einfluss repräsentativer Interessensvertretungen, wie sie die Gewerkschaften darstellen. Diese können ihrerseits neuen Herausforderungen nur dann gewachsen sein, wenn sie einen aktiven Beitrag zur Herausarbeitung eines neuen Innovations- und Produktionsmodells leisten - und das ist wiederum nur dann möglich, wenn sie bei den Verhandlungsparteien Gehör finden.

Ein weiterer wichtiger Faktor zur die Förderung von Innovationen stellen Banken und Finanzdienstleistungen dar, die das Geschehen in der Wirtschaft koordinieren und eine bedeutende Dienstleistungsfunktion einnehmen.

Größere Investitionen sind nur dann möglich, wenn kostengünstige und umstandslose Kredite bereitgestellt werden, die die Finanzierung neuer Produkte, neuer Fertigungsstätten, Unternehmensgründungen oder auch laufende Geschäfte von Unternehmen erst ermöglichen.

Dies scheint in der Vergangenheit stattgefunden zu haben, wie der kontinuierliche wirtschaftliche Erfolg Baden-Württembergs zeigte. Mittlerweile sind die Innovationsforderungen immer höher geworden und es kristallisiert sich heraus, dass sowohl Sparkassen und Volksbanken, als auch private Kreditinstitute und andere Geldgeber bei der Bereitstellung von Risikokapital zögern - folglich werden auch hier Wege zu Innovationen blockiert.

Dabei verfügt die Region über eine gute Versorgung mit Finanzdienstleistungen. Zwar hat keine der nationalen Großbanken ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg, dafür sind jedoch alle bedeutenden Banken aus dem In- und Ausland vertreten, so dass größere Unternehmen auf nationale und internationale Finanzmärkte zurückgreifen könnten. Da aus dieser Situation heraus, die Stellungen der Sparkassen und Genossenschaftsbanken besonders stark sind, müsste für mittelständische Unternehmen ein einfacher und unbürokratischer Zugang zu Krediten problemlos sein. Dies zeigt auch der Anteil der von Sparkassen und Kreditgenossenschaften vergebenen Kredite, der höher ist als im Bundesgebiet ( Anhang, Abb.5).100

Was die Risikobereitschaft von Kreditbanken, Sparkassen und Kreditgenossenschaften betrifft, so ließ sich im Laufe der Zeit feststellen, dass nationale Großbanken bei der Vergabe von Krediten sehr zögerlich sind, während regional verankerte Sparkassen und Volksbanken eher bereit sind, Risiken zu übernehmen, wobei diese Bereitschaft aufgrund des geringen Geschäftsvolumens nur begrenzt sein kann.

Der Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung weist aber darauf hin, dass diese Risiken nicht das Ergebnis der Vergabe von Risikokapital darstellen, da auch Volksbanken und Sparkassen die Bereitstellung von Kapital für riskante Innovationen nicht zu ihrem Aufgabenbereich zählen.

An diesem Punkt treten die Bürgschaftsbank und die mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg in Erscheinung, die Selbsthilfeorganisationen der Wirtschaft sind und dann einspringen, wenn den Kreditinstituten das Risiko der Kreditgewährung zu groß ist.

Diese Banken können jedoch nur teilweise die ,,Kredit-Lücken" in Bezug auf Innovationen ausfüllen, so dass man sagen kann, dass es in Baden-Württemberg (aber auch auf nationaler Ebene) an adäquaten Finanzierungsmöglichkeiten in diesem Bereich mangelt. Die Folge davon ist, dass eine Umorientierung auf neue Produkt- und Produktionskonzepte erschwert wird und wirtschaftlich nötige Innovationsleistungen nur begrenzt erbracht werden können.

7. Fazit

Baden-Württemberg verfügt über eine außerordentlich gut entwickelte Forschungslandschaft, die sich auch mit der Entwicklung und Erstellung von Spitzentechnologien beschäftigt. Dennoch sind es vorwiegend die Güter der höherwertigen Technik, mit denen Exporterfolge erzielt werden, da die Region sich im Bereich der Spitzentechnologien auf dem internationalen Markt nicht behaupten kann.

Der Grund dafür liegt in der Spezialisierung auf reife Technologien. Dies stellt eigentlich eine gute Grundlage für Erfolge im Bereich der Spitzentechnologien dar- aber kann nur dann zum Zuge kommen, wenn das vorhandene Potential mit Hilfe von Neukombinationen genutzt wird und wenn die Erschließung neuer Nutzungsmöglichkeiten und neuer Technologiefelder vorangetrieben wird.

Im Bereich der Aus- und Weiterbildung kristallisiert sich heraus, dass anstelle von bereichsübergreifender und prozessbezogener Orientierung, eine funktionale Abgrenzung stattfindet, da Tätigkeitsfelder und Berufsbilder deutlich voneinander abgegrenzt werden. Dies hat zur Folge, dass bereichs-übergreifende Innovations-, Ökonomisierungs- und Flexibilisierungsstrategien behindert werden.

In Bezug auf die industriellen Beziehungen in der Region, lässt sich feststellen, dass überbetriebliche, repräsentative Interessensvertretungen um ihre ehemals starke Position kämpfen müssen, denn Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitsverhältnisse führen zu einer Veränderung der Arbeitsbeziehungen. Verhandlungen zwischen Management und Betriebsräte finden zwar immer noch statt und tragen dazu bei, dass Konfliktpotentiale kanalisiert werden, aber direkte Formen der Interessenvertretung, wie z.B. Projektgruppen oder teilautonome Arbeitsgruppen treten immer stärker auf und lösen damit eine gegenläufige Bewegung aus, da Koordinierungsmöglichkeiten auf überbetrieblicher und regionaler Ebene blockiert werden.

Im Banken- und Finanzdienstleistungsbereicht haben Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken eine starke Stellung. Dies gewährleistet den kleineren und mittleren Unternehmen einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu Krediten. Allerdings gilt das nicht für die Verfügbarkeit von Risikokapital. Unternehmensgründungen werden erschwert und der Innovationsbereich somit überwiegend vernachlässigt. Bewährte Produkt- und Produktionskonzepte profitieren davon.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es Baden-Württemberg an günstigen Voraussetzungen für Produktion und Innovation nicht mangelt. Die industriestrukturelle und institutionelle Verfestigung der Produktionskonzepte jedoch verhindert eine Umorientierung auf neue Diens tleistungen und Industrien. Auch eine Neuorientierung im Bereich der Aus- und Weiterbildung, der Innovationsbemühungen, der Interessenvertretungen und der Finanzdienstleistungen wird erschwert. Die Folge davon ist, dass die bisherige wirtschaftliche Stabilität der Region aufgrund der Veränderung im Bereich des internationalen Wettbewerbs gefährdet ist.

Die bisherigen Stärken müssen so eingesetzt werden, dass eine Neuorientierung möglich wird, selbst wenn z.B. die Ausrichtung eines bestehenden Clusters auf neue Produktbereiche zunächst schwer umzusetzen erscheint. In Bezug auf Umorientierung spielt das ,,institutionelle Lernen" auch eine wichtige Rolle, da die Institutionenlandschaft in BadenWürttemberg umgestaltet bzw. modernisiert werden müsste. Nur so kann das Netz von Kommunikation und Kooperation weiterentwickelt werden, das wiederum die Gestaltung und Wiederbelebung von ,,innovativen Milieus" fördert.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Beharrungstendenzen in den verschiedenen Bereichen, die bisher genannt wurden, gelockert werden müssen, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen und um der hohen Arbeitslosigkeit entgegentreten zu können. Dass dies nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen ist, kann nicht bestritten werden, dass es aber für einen langfristigen Erfolg unerlässlich ist, steht ebenso fest.

8. Anhang

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

9. Literaturverzeichnis

1. Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995
2. Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998
3. Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26
4. Dosi, Giovanni; The nature of the innovative process, in: Dosi, Freeman, Nelson; London1988, S.225
5. Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in BadenWürttemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996
6. Schumpeter, Joseph Alois; Das Grundphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung, in: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin 1964
7. Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996

[...]


1 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.5

2 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.5

3 Schumpeter, Joseph Alois; Das Grundphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung, in: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin 1964, S.88-140

4 Schumpeter, Joseph Alois; Das Grundphänomen der wirtschaftlichen Entwicklung, in: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin 1964, S.88-140

5 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.6

6 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.6

7 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.6

8 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.6

9 Dosi, Giovanni; The nature of the innovative process, in: Dosi, Freeman, Nelson; London1988, S.225

10 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.6

11 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.6

12 Blättel-Mink, Birgit (Hg.); Nationale Innovationssysteme - Vergleichende Fallstudien; Stuttgart, 1995; S.6

13 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.2,3

14 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.2,3

15 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.5ff.

16 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.5ff.

17 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.5.ff

18 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.5.ff

19 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.5.ff

20 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.9

21 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.9

22 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.9ff.

23 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.9ff.

24 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.9ff.

25 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.476

26 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.475

27 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.17

28 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.477

29 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.475

30 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.12

31 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.12

32 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.12ff.

33 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.12ff.

34 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1565

35 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1565

36 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1565

37 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1565

38 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.17ff.

39 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.484

40 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.484ff.

41 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.484ff.

42 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.19ff.

43 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.19ff.

44 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.482ff.

45 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.482ff.

46 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.484ff.

47 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research polic y 26; o.u, S.484ff.

48 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.21.

49 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.21ff.

50 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.21ff.

51 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.22ff.

52 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.22ff.

53 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.22ff.

54 Braczyk, Hans-Joachim; Cooke, Philip; Heidenreich, Martin; Regional Innovation Systems. The role of governances in a globalized world; London 1998; S.22ff.

55 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.488ff.

56 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.486ff.

57 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.487ff.

58 in: Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.486ff.

59 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1578

60 in: Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.486ff.

61 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1576

62 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.487.

63 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.487

64 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.487

65 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.489

66 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.488

67 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1582

68 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.488

69 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1582

70 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and or ganisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.488

71 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1582

72 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.488

73 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.488

74 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.488

75 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1583

76 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1583

77 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1583

78 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1584

79 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems: An evolutionary perspective; in: Environment and planning; A, 30; o.u.; 1998, S. 1584

80 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.490

81 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.490

82 Cooke, Philip; Gómez Uranga Mikel; Extebarria, Goio; Regional Innovation Systems. Instutitional and organisational Dimension; in: research policy 26; o.u, S.490

83 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 1.

84 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S.15.

85 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S.16.

86 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S.17.

87 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S.17.

88 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S.19.

89 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S.20.

90 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S.21-22.

91 Entnommen aus: Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 24.

92 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 27.

93 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 25.

94 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 26.

95 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 27.

96 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 31.

97 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 32.

98 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 34.

99 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 35.

100 Heidenreich, M./Krauss, G.: Das baden-württembergische Produktions- und Innovationsregime - Zwischen vergangenen Erfolgen und neuen Herausforderungen. Mit einer kritischen Stellungnahme von F. Iwer und F. Rehberg. Arbeitsbericht der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg. Stuttgart, Nr. 54, 1996; S. 38.

29 von 29 Seiten

Details

Titel
Regionale Innovationssysteme
Hochschule
Universität Stuttgart
Veranstaltung
Innovation
Note
2,3
Autor
Jahr
2001
Seiten
29
Katalognummer
V106088
ISBN (eBook)
9783640043675
Dateigröße
626 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Regionale, Innovationssysteme, Innovation
Arbeit zitieren
Sonja Fertinger (Autor:in), 2001, Regionale Innovationssysteme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106088

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