In Zeiten von Home-Office und Schließungen der Fitnessstudios gerät die Bewegung immer mehr in den Hintergrund. Mehr als 25 Prozent der Erwachsenen und rund 80 Prozent der Jugendlichen bewegen sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation nicht genug. Folglich wird es mehr Personen geben, die an Bewegungsdefiziten oder Dysbalancen erleiden.
Gegenstand dieser Arbeit ist deshalb die Bewegung, mit Schwerpunkt Beweglichkeit und Koordination. Dabei stehen besonders die Beweglichkeitstestung nach Janda sowie eine Trainingsplanung in Bezug auf Beweglichkeit und Koordination im Fokus. Ziel der Arbeit ist es, die Trainingsmotive unseres Probanden so erreichbar wie möglich zu machen und die möglichen Defizite unseres Probanden zu beheben.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PERSONENDATEN
1.1 Einleitung
1.2 Personendaten
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 ZUSAMMENFASSUNG UND EIGENE MEINUNG
6 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit hat das Ziel, auf Basis einer fundierten Beweglichkeitstestung ein individuelles Trainingsprogramm für einen Probanden zu entwickeln, das dessen Bewegungsdefizite minimiert und die sportliche Leistungsfähigkeit im Hinblick auf den Wiedereinstieg in den Fußball verbessert.
- Durchführung einer Beweglichkeitstestung nach Janda
- Entwicklung eines gezielten Beweglichkeitstrainings
- Konzeption eines propriozeptiven Koordinationstrainings
- Berücksichtigung individueller Trainingswünsche und -voraussetzungen
Auszug aus dem Buch
2 Beweglichkeitstestung
Mit unserem Probanden wurde ein manueller Beweglichkeitstest nach Janda (2000) durchgeführt. Professor Vladimir Janda war eine Schlüsselfigur der Rehabilitationsbewegung des 20. Jahrhunderts. Seine Beobachtungen zu muskulären Dysbalancen, Fehlhaltungen und Gangstörungen, sowie deren Zusammenhang mit chronischen Schmerzsyndromen, diagnostisch und therapeutisch, beeinflussten die Rehabilitationswelt. Bei diesem Testverfahren werden wie folgt fünf Muskelgruppen in verschiedenen Übungen getestet:
Als ersten Beweglichkeitstest nehmen wir den großen Brustmuskel (M. pectoralis major): Unser Proband nimmt eine Rückenlage auf einer Liege ein, danach werden zur Fixierung des Beckens die Beine angewinkelt und die Füße stehen auf der Auflagefläche. Der Tester gewährleistet durch leichten Zug mit der Hand, in diagonaler Richtung von der zu testenden Seite hin weg, eine Stabilisierung im Oberkörper/Brustbereich. Der Arm, der getestet wird, wird im Schultergelenk abduziert und in eine Außenrotation gebracht. Der Ellenbogen wird 90° gebeugt. Die Position des Oberarmes zur Horizontalen gilt als Messbereich. Der Test wird auf beiden Seiten durchgeführt. Während der Testung muss, gewährleistet werden, dass das Becken und die Lendenwirbelsäule fixiert bleiben. Während des Tests darf kein Abfälschen durch Beckenabhebung oder Hohlkreuz im Lendenwirbelsäulenbereich passieren. Durch Anwinkeln der Beine und Anspannen der Bauchmuskulatur kann dem vorgebeugt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PERSONENDATEN: Dieses Kapitel stellt die Problematik des Bewegungsmangels dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie die gesundheitlichen Daten des Probanden.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird das Testverfahren nach Janda erläutert und die spezifische Durchführung der Tests für fünf verschiedene Muskelgruppen detailliert beschrieben.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel enthält den konkreten Dehnplan für den Probanden, inklusive Übungsbeschreibungen und der Festlegung des Belastungsgefüges.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Hier wird ein propriozeptives Trainingsprogramm entworfen, das den Einsatz von Hilfsmitteln wie Wackelbrettern und Gymnastikbällen berücksichtigt.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND EIGENE MEINUNG: Der Autor resümiert die Bedeutung von Beweglichkeit und Koordination für die Lebensqualität und den Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit.
6 LITERATURRECHERCHE: In diesem Teil werden zwei wissenschaftliche Studien zum Thema Dehnen und Verletzungsprävention im Fußball analysiert und hinsichtlich ihrer Ergebnisse diskutiert.
Schlüsselwörter
Beweglichkeit, Koordination, Trainingslehre, Janda, Dehnung, Verletzungsprävention, Fußball, Propriozeption, Bewegungsdefizite, Muskelgruppen, Trainingsplanung, Gesundheitsmanagement, Fitness, Rehabilitation, Sportmotorik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Probanden zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit konzentriert sich auf die sportpraktische Anwendung von Beweglichkeitstests, Dehnungsübungen und propriozeptiven Koordinationsübungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die individuellen Trainingsmotive des Probanden zu erfüllen und bestehende muskuläre Defizite durch ein strukturiertes Programm zu beheben.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Testung verwendet?
Der Autor nutzt für die Erhebung der Beweglichkeit den manuellen Beweglichkeitstest nach Professor Vladimir Janda.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil besteht aus der Durchführung der Beweglichkeitstests, der detaillierten Planung des Beweglichkeits- sowie des Koordinationstrainings und der Literaturrecherche.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Beweglichkeit, Koordination, Verletzungsprävention, Trainingsplanung und Janda-Testung definieren.
Warum wird im Koordinationstraining mit Druckbedingungen gearbeitet?
Druckbedingungen wie Zeitdruck oder Präzisionsdruck erhöhen den Schwierigkeitsgrad und die Vielseitigkeit des Trainings, um einen größeren Trainingseffekt zu erzielen.
Welche Rolle spielt die Propriozeption in diesem Konzept?
Die Propriozeption wird besonders durch Übungen auf instabilen Unterlagen wie dem Wackelbrett geschult, um die Gleichgewichtsfähigkeit und die Gelenkstabilität zu verbessern.
- Citar trabajo
- Sandro Weckenmann (Autor), 2021, Planung eines Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für einen 20-jährigen Studenten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060912