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Zur Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements am Beispiel effektiver Stressbewältigung

Titel: Zur Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements am Beispiel effektiver Stressbewältigung

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Magnus Lindwedel (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob sich das betriebliche Gesundheitsmanagement ausreichend mit der Prävention von arbeitsbedingtem Stress sowie dem Umgang mit stressbedingten Ausfällen befasst. Um grundlegende Begriffe und Konzepte zu erläutern, werden im ersten Teil mithilfe des Transaktionalen Stressmodells von Lazarus die Formen sowie Auswirkungen von Stress am Arbeitsplatz erklärt. Ebenso werden Modelle zur Stressbekämpfung sowie präventive Maßnahmen vorgestellt.

Im weiteren Verlauf wird das Konzept des betrieblichen Gesundheitsmanagements vorgestellt. Hierzu wird der Focus auf die betriebliche Gesundheitsförderung gelegt, sowie die Verhaltens- und Verhältnisprävention vorgestellt.
Ziel dieser Arbeit soll sein, die Frage nach der Nutzbarkeit und Relevanz zur Reduktion von Stress und psychischen Gefährdungen im Allgemeinen im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu beantworten.

„Jeder zweite Arbeitnehmer empfindet seine Arbeit als eher stressig und sieht für sich selbst ein mäßiges bis hohes Burnout-Risiko.“ Dies war eines der Ergebnisse einer Umfrage der pronova-BKK zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement aus dem Jahre 2018. Laut Studie ist ein Anstieg gegenüber den Vorjahren erkennbar. Besonders schwer körperlich arbeitende Menschen sehen sich einem hohen Stress- und Burnout-Risiko ausgesetzt. Das Thema scheint die Managementetagen längst verlassen zu haben. Die Arbeitnehmergesundheit ist in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker in den Focus großer Unternehmen gerückt. Dies belegt auch die Fülle an Fachliteratur und Ratgebern auf diesem Gebiet. Abgesehen von steuerlichen Vorteilen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements hat man erkannt, dass ein gesunder Arbeitnehmer an einem ergonomischen Arbeitsplatz weitaus produktiver ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stress am Arbeitsplatz

2.1 Formen von Stress

2.2 Auswirkungen von Stress

2.3 Präventive Maßnahmen und Stressbekämpfung

2.3.1 Rechtliche und Betriebliche Intervention

3 Betriebliches Gesundheitsmanagement

3.1 Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit

3.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz

3.3 Betriebliches Eingliederungsmanagement

3.4 Humaner Arbeitsplatz und soziale Verantwortung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Relevanz und Wirksamkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei der Prävention von arbeitsbedingtem Stress und der Bewältigung psychischer Belastungen in Unternehmen.

  • Grundlagen des Transaktionalen Stressmodells nach Lazarus
  • Analyse der Formen und Auswirkungen von Stress am Arbeitsplatz
  • Methoden des instrumentellen, mentalen und regenerativen Stressmanagements
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und betriebliche Interventionsmöglichkeiten
  • Bedeutung der Verhältnis- und Verhaltensprävention für die Mitarbeitergesundheit

Auszug aus dem Buch

2.1 Formen von Stress

Stress (von engl. stress Belastung) wird in der Psychologie als eine Reaktion des Organismus auf innere oder äußere Reize verstanden, die das innere Wohlbefinden potenziell gefährden oder belasten können (vgl. Reif, Spieß & Stadler 2018: S.6).

Diese Reize werden allgemein in fünf Stressfaktoren, auch Stressoren genannt, eingeteilt:

Äußere oder physikalische Stressfaktoren wie Sinnesreizüberflutungen und Informationsfluten oder deren Entzug - darunter fallen Lärm, Licht, Schmerze aber auch reale oder simulierte Gefahrensituationen.

Körperliche oder physische Stressfaktoren wie der Entzug von primären Bedürfnissen etwa Nahrung, Schlaf oder Bewegung, sodass diese nicht mehr befriedigt werden können.

Soziale Stressfaktoren, die eine grundlegende Anpassung der Lebenswelt durch einschneidende Erlebnisse erfordern, etwa durch Arbeitslosigkeit, Tod eines Angehörigen oder Scheidung.

Psychische und psychosoziale Stressfaktoren wie Kontrollverlust, Ungewissheit oder Konflikte.

Leistungsstressfaktoren wie Über- oder Unterforderung, Prüfungen oder Kritik.

(vgl. Kaluza 2015: S.16)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Arbeitnehmergesundheit angesichts zunehmender stressbedingter Ausfälle und führt in die Zielsetzung der Arbeit ein.

2 Stress am Arbeitsplatz: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen von Stress, dessen verschiedene Ausprägungen, physiologische Auswirkungen auf den Körper sowie Ansätze zur individuellen Bewältigung.

3 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Hier wird das Konzept des BGM als ganzheitliche Strategie zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit durch Prävention, Arbeitsschutz und betriebliche Eingliederung detailliert dargestellt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz präventiver Maßnahmen zusammen und weist auf die Diskrepanz zwischen gesetzlichen Anforderungen und der tatsächlichen Umsetzung psychischer Gefährdungsbeurteilungen in der Praxis hin.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Stressbewältigung, Burn-out, Prävention, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Psychische Belastung, Stressfaktoren, Coping, Gefährdungsbeurteilung, Mitarbeitergesundheit, Stressmodell, Lazarus, Leistungsstress, Arbeitsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) als Instrument zur Prävention von stressbedingten gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Schwerpunkte liegen auf dem Stressverständnis, den biologischen Stressfolgen, den Methoden zur Stressbewältigung (Coping) und der Implementierung von BGM-Maßnahmen in Unternehmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel besteht darin, die Nutzbarkeit und Relevanz des BGM für die Reduktion von Stress und psychischen Gefährdungen in modernen Arbeitsumgebungen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Autorin/der Autor nutzt eine fundierte Literaturanalyse, um bestehende Stressmodelle und betriebliche Konzepte wissenschaftlich einzuordnen und zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Stressoren und Stressreaktionen sowie eine detaillierte Erläuterung der Handlungsfelder des betrieblichen Gesundheitsmanagements, inklusive rechtlicher Aspekte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie BGM, Burn-out-Risiko, psychische Gefährdungsbeurteilung, Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie Coping-Strategien gekennzeichnet.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Eustress und Distress für Betriebe wichtig?

Die Unterscheidung verdeutlicht, dass Stress nicht per se schädlich ist, sondern dass erst die chronische Überlastung (Distress) ohne ausreichende Erholungsphasen zu gesundheitsschädigenden Folgen wie Burn-out oder Diabetes führt.

Welche Rolle spielen psychische Gefährdungsbeurteilungen nach dem Arbeitsschutzgesetz?

Sie bilden die gesetzliche Grundlage, die Unternehmen dazu verpflichtet, neben physischen Gefahren auch psychische Belastungen systematisch zu erfassen und zu minimieren.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements am Beispiel effektiver Stressbewältigung
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,3
Autor
Magnus Lindwedel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1061368
ISBN (eBook)
9783346475466
ISBN (Buch)
9783346475473
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BGM Stressbewältigung betriebliches Gesundheitsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magnus Lindwedel (Autor:in), 2020, Zur Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagements am Beispiel effektiver Stressbewältigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1061368
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Leseprobe aus  15  Seiten
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