www.marktplatz-osnabrueck.de - Entstehung und Konzept des regionalen elektronischen Marktplatzes


Hausarbeit, 2001

23 Seiten, Note: 2,0


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Inhaltsverzeichnis:

1. Entstehung und Konzept des regionalen elektronischen Marktplatzes
1.1. Die „Standort:hier“- Strategie der Sparkasse
1.2. Die Erweiterung des lokalen zum regionalen Marktplatz
1.3. Keine Providergebühren für die Nutzer des Marktplatzes

2. Darstellung von Stadt und Region und das journalistische Konzept

3. Was bringt ein regionaler Marktplatz für die Region?
3.1. Die wirtschaftlichen Vorteile für Unternehmen und Institutionen
3.2. Die Vorteile für Nutzer und Privatleute
3.3. Die Vorteile für die Kommunen

4. Die Bedeutung des Mediums Internet für den Regionaljournalismus

5. Eigene Stellungnahme zu dem Projekt www.marktplatz-osnabrueck.de

6. Literaturverzeichnis

1. Entstehung und Konzept des regionalen elektronischen Marktplatzes

Der Marktplatz Osnabrück ist seit Anfang 1999 im Netz. Er wurde von der Sparkasse Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landkreis eingerichtet, um den regionalen Standortgedanken der Sparkassen zu stärken und somit ein Gegengewicht zur Globali- sierung und ihren Auswirkungen auf die Sparkassen zu schaffen.1

Durch die Globalisierung verschärft sich der Standortwettbewerb2. Unternehmen zeigen (aufgrund von Kostenvorteilen oder einer höhe- ren Mobilität des Produktionsfaktors Kapital) zunehmend Bereitschaft ihre Standorte zu verlagern bzw. Zweigniederlassungen zu gründen3. Mit den Firmen und dem abwandernden Kapital aus der Region ge- hen den einzelnen Sparkassen auch die Kunden verloren. Anders als zentral organisierte Banken, kann sie die Kunden normalerweise in der neuen Region nicht weiter betreuen. Es ist zwar möglich, dass eine andere Sparkasse die Kunden aufnimmt, doch die Sparkassen sind für sich selbständig und stehen im Wettbewerb miteinander.

Kommt es also aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Attraktivität ei- ner Region zu einer verstärkten Abwanderung der Unternehmen, so führt dies zu einer beträchtlichen wirtschaftlichen Schwächung der Sparkasse und der betroffenen Region.

Eine wirtschaftlich starke und attraktive Region ist jedoch Grundvoraussetzung für die Handlungsmöglichkeiten, die Wirtschaftsmacht und den Erfolg einer Sparkasse. Daher richtet die Sparkasse ihre Aktivität auf die Stärkung der Region.

Mit dieser Ausrichtung treten die Sparkassen als Partner der Kom- munen auf. Für Gemeinden, Städte und Landkreise gehört es zu den grundlegenden Pflichten, sich für eine gut funktionierende Region einzusetzen. Auch sie sind in ihren Handlungsmöglichkeiten von dem wirtschaftlichen Erfolg der Region abhängig.

Geht es der regionalen Wirtschaft gut, profitieren davon sowohl Kommune als auch Sparkasse. Die Standort- und Strukturförderung liegt somit im Interesse beider Partner4.

1.1. Die „Standort:hier“ - Strategie der Sparkasse

Aus dieser Erkenntnis heraus wurde eine Kommunikationsstrategie entwickelt, deren Ziel es ist, die besonderen gesellschaftspolitischen Aktivitäten der Sparkassen herauszustellen und sich so im Markt deutlicher zu positionieren.

Unter dem Logo und Slogan „Standort:hier“ soll folgende Botschaft vermittelt werden:

„Wir wollen den Bürgern verdeutlichen, dass die Sparkassen verantwortliche Mitgestalter in Gesellschaft und Wirtschaft sind und viel für ihre Standorte tun: zum Vorteil der Kunden, zum Wohle der Bürger und für die Zukunft der Region.“5

Die „Standort:hier“- Strategie soll die Unverwechselbarkeit der Sparkasse und die Vielzahl ihrer gesellschaftlichen Leistungen verdeutlichen. Adressat dieses Internetauftritts ist die Öffentlichkeit, bzw. bestimmte Teilöffentlichkeiten:

1) Die Mitarbeiter der Sparkassen

Ihr Bewusstsein für die gesellschaftlichen Leistungen der Spar- kasse soll geweckt werden. Die Identifikation mit der eigenen Sparkasse und die Motivation der Mitarbeiter werden gefördert.

2) Die Kunden der Sparkassen

Sie sollen die Sparkasse als leistungsfähiges Unternehmen an ihrer Seite erleben, die neben kreditwirtschaftlicher Kompetenz, Verantwortung für die Region besitzt.

Wahrnehmung dieser Verantwortung führt zur Aufwertung der Region in Form von wirtschaftlicher Stärke und zu besserer Le- bensqualität.

3) Die Bürger bzw. die Verbraucher

Auch als Nicht-Kunde der Sparkasse soll wahrgenommen werden, dass die Sparkasse mehr ist als „nur eine Bank“. Die Sparkasse soll als Partner der Kommunen und „Macher und Mitgestalter“ in der Region gesehen werden.

„Standort:hier“ hat drei kommunikative Schwerpunkte, die sich aus den Aktivitäten der Sparkasse ergeben:

1) Wirtschafts- und Strukturförderung

Unter Wirtschafts- und Strukturförderung fasst die Sparkasse die Aktivitäten zusammen, durch die sie den wirtschaftlichen Wandel in ihrem Geschäftsbereich begleiten und mitgestalten.

Die Sparkasse sieht ihre Aufgabe darin, in Partnerschaft mit der Kommune, speziell auf die Region zugeschnittene Strategien zu entwickeln.

Investitionen in die Region sind gleichzeitig wieder Investitionen in die Zukunft der örtlichen Sparkasse6.

Aktionen, die unter den Bereich Wirtschafts- und Strukturförderung fallen, sind z.B.

- Durchführung von Messen oder Existenzgründerseminaren
- Besondere Beratung und Unterstützung in aktuellen Themen (Umstellung auf Euro)
- Finanz- und Liquiditätsplanung

2) Soziales und Gemeinwohl

Der Bereich Soziales und Gemeinwohl umfasst die sozialen, kul- turellen und gemeinschaftsfördernden Projekte der Sparkasse. Ziel ist die Steigerung und Attraktivität und Lebensqualität in der Region.

Zu den Aktionen zählen Stiftungen und Spenden für Kultur, Sozi- ales, Sport und Brauchtum, Umweltschutz und Wissenschaftsför- derung.

So finanzieren die Sparkassen Ausstattungen von Kindergärten, Sportstätten und Krankenhäusern.

Durch Förderung der „sozialen Versorgung“ steigert die Spar- kasse die Lebensqualität der Bevölkerung und die Attraktivität der Region.

Diese sogenannten „weichen“ Standortfaktoren haben Einfluss auf die Standortwahl von Unternehmen.

3) Verbraucherorientierung

Der Schwerpunkt Verbraucherorientierung bezeichnet die Kun- den- und Verbraucher bezogenen Leistungen der Sparkasse.

Darunter fallen z.B. Beratungen und Förderungen, wie Verbraucher am klügsten mit Geld, z.B. beim Sparen oder in wirtschaftlichen Angelegenheiten umgehen.

Die „Standort:hier“- Strategie rückt also die Verbundenheit der Sparkasse mit der Region und ihre Aktivitäten für die Region in den Blick der Öffentlichkeit.

1.2. Die Erweiterung des lokalen zum regionalen Marktplatz

Der Marktplatz Osnabrück war als Pilotprojekt gedacht, aus dem sich mittlerweile weitere Marktplätze entwickelt haben.

Unter der Adresse www.marktplatz.de findet man inzwischen bundesweit mehr als 100 Marktplätze.

Der Marktplatz Osnabrück hat sich hauptsächlich aus wirtschaftli- chen Gründen mit 19 weiteren Marktplätzen aus dem Münster- land zusammengeschlossen. Dieser Marktplatz-Komplex wird von der Internet Marktplatz GmbH & Co KG betrieben.

Durch die Gründung der Betreibergesellschaft kümmern sich sechs Personen um die gesamte Abwicklung der Marktplätze (Technik, Redaktion, Buchhaltung, Web-Hosting...). Wenn das jede Sparkasse individuell machen müsste, wären der Aufwand und die Kosten erheblich höher. Durch den Einkauf von Dienst- leistungen in größerem Stil (z.B. Content), lassen sich auch bes- sere Preise erzielen.

Gleichzeitig sollte der Zusammenschluss auch verdeutlichen, dass Internet-Marktplätze sicherlich regionalisiert, aber nicht auf Stadtgrenzen eingeschränkt werden können.

Die Sparkassen überlassen die Verwaltung des Marktplatzes auch aus dem Grund der Vertriebsagentur, um den Zweck des Marktplatzes, nämlich eine Plattform für die gesamte Region dar- zustellen, nicht zu gefährden. Andernfalls würden sich vorrangig die Menschen und Unternehmen der Region angesprochen fühlen, die Kunden der Sparkasse sind. Um eine größtmögliche Neutralität zu erlangen, werden daher die Geschäfte der Marktplatz Internet GmbH übertragen.

1.3. Keine Providergebühren für die Nutzer des Marktplat- zes

Um einem möglichst großen Teil der Bevölkerung und der Unternehmen diesen Marktplatz zugänglich zu machen, sowie aus Sicherheitsgründen, wurde er auch als Intranet eingerichtet. Das Intranet ist ein geschlossenes System der Sparkasse. Die Zugangssoftware stellt die Sparkasse auf einer CD-ROM gegen eine Schutzgebühr von 5 DM zur Verfügung.

So müssen die Nutzer beim Surfen auf dem Marktplatz keine Providergebühren zahlen, sondern nur die örtlichen Telefonge- bühren.

Das Intranet ermöglicht den Nutzern darüber hinaus das Homebanking bei der Sparkasse, das durch die Begrenzung des Intranets durch einen sogenannten Firewall hohe Sicherheit bietet. Für die Nutzer, die den Marktplatz über das Internet erreichen, unterscheidet er sich nicht von anderen Web-Seiten.

2. Darstellung von Stadt und Region und das journalistische Kon- zept

Die Verbindung von regionalen Angeboten aus Handel, Dienstleistung, Handwerk und vielen anderen Bereichen sowie die Bereitstellung von regionalen Informationen hat ein neues kommunikatives Serviceangebot hervorgebracht.

Unter den Rubriken „Essen & Trinken“, „Nachrichten“, „Magazin“ und „In der Region“ befindet sich ein redaktionelles Angebot, dessen Aufgabe es ist, den Marktplatz attraktiv zu machen und die Men- schen der Region immer wieder auf den Marktplatz zu locken. Der Marktplatz ist, ähnlich wie die Zeitung, aufgeteilt in verschiedene Themenbereiche. Die Startseite ist unterteilt in eine breite Spalte in der Mitte und zwei schmale Randspalten. Die mittlere Spalte bein- haltet einen groben Themen- Überblick, der wiederum aufgeschlüs- selt ist in den Aufmacher, also der überregionalen „Tagesnachricht“, die das komplette obere Viertel einnimmt, einer Information aus dem Bereich Boulevard oder Reise, die sich links darunter befindet und der Sport- Übersicht und dem lokalen Teil rechts daneben. Das un- tere Viertel ist mit den Links zu folgenden Seiten immer gleich ges- taltet: Börsen-Info Sparkasse Osnabrück; Kostenlose E-Mail-Ad- resse; Käthe-Grußkarten verschicken; Kostenlose SMS verschicken; Horoskop und Wellness- Special.

In der rechten Spalte befinden sich drei Firmenlogos, über die man durch einen Mausklick auf das Feld „Zum Shop“ auf die Seiten der Firmen gelangt und auch direkt einkaufen kann. Im oberen Teil der linken Spalte ist ein Feld mit der Überschrift NAVIGATION, unter dem man dann folgende Rubriken findet:

Veranstaltungen/ Kino

Shopping

Regionale Anbieter

Essen & Trinken

Nachrichten

Magazin

In der Region.

Der Marktplatz soll eine lebendige Plattform für die Region sein, da- her sollen auch alle Gruppen eingebunden werden, also in erster Li- nie die Firmenkunden der Sparkassen, aber auch Firmen und Mittel- ständler, die ihr Konto bei anderen Banken unterhalten. Als Web- User will der Marktplatz grundsätzlich jeden ansprechen, allerdings sollen sich die Marktplatz-Kunden auch bei den Inhalten wiederfin- den, also richtet sich der Content schwerpunktmäßig eher an er- wachsene Online-Nutzer. Damit das redaktionelle Angebot komplett wird, wurden Online-Dienste verschiedener Agenturen eingekauft (z.B. dpa-online). Chat, Gewinnspiel und weitere internetfähige In- halte runden das Angebot ab.

Auf den „bunten Seiten“, also dem redaktionellen Teil des Marktplat- zes, werden fast alle Themen moderner Publikumszeitschriften be- handelt. Folgende Rubriken eröffnen sich dem Betrachter u.a.: „Es- sen und Trinken“, „Shopping“, „Veranstaltungen und Freizeit“, „Frei- zeit und Reisen“, „Mode“, „Kultur“, „Beruf & Bildung“, „Lifestyle und Mode“.

Durch die Erweiterung des Marktplatzes hat sich einiges im redaktionellen Teil geändert.

Die Quantität der Texte hat sich durch den Zusammenschluss un- gefähr verzwanzigfacht, und das, ohne personell in gleichem Maße aufzustocken. Da liegt der Verdacht nahe, dass die Qualität der Texte nachgelassen hat. Durch den höheren Etat für die Redaktion war es möglich, ein breites Netz an freien Mitarbeitern aus den ein- zelnen Städten aufzubauen. Diese freien Mitarbeiter sind in aller Re- gel außer für den Marktplatz auch für andere Medien (z.B. Tages- zeitung vor Ort) tätig. Somit wird durch die Zentralredaktion in Osna- brück in erster Linie nur redigiert und administriert, sprich zugewie- sen, welcher Text wo erscheint. Die Qualität der Texte hat jedoch trotzdem in manchen Punkten nachgelassen: sie sind längst nicht mehr so ausführlich recherchiert, haben den persönlichen Touch verloren, sind mit weniger Fotos versehen und die Kinokritik ist z.B. sogar ganz weggefallen.

Der Marktplatz bemüht sich unter den Punkten Münsterland und Osnabrücker Land um den lokalen Bezug, reagiert gezielt auf interessante und aktuelle Entwicklungen und Ereignisse in Stadt und Region. So findet man auf den bunten Seiten z.B. die Vorstellung des ersten Sushi- Restaurants in Osnabrück, Rezepte zur regionalen saisonalen Küche, einen Überblick von Frühstücksmöglichkeiten in Cafés, einen Hinweis auf exklusive Einkaufsmöglichkeiten, Artikel über lokale Künstler und Museen oder die Ankündigung des 3. afrikanischen Kultur- und Filmfestivals in Osnabrück.

Die Schwerpunkte liegen beim Marktplatz auf Freizeit-Tipps und Ver- anstaltungshinweisen, weniger auf lokaler oder regionaler Berichter- stattung. Themen wie Lokalpolitik und aus anderen Ressorts kom- men nur bei wirklich herausragender Bedeutung vor. Der Marktplatz bietet seinen Kunden sowie den Kommunen, Schulen und Vereinen aber die Möglichkeit, selbst Inhalte und Texte auf dem Marktplatz zu präsentieren. Dies findet unter dem Navigationspunkt "Marktgeflüs- ter" statt.

Die Redaktion pflegt, wie bereits angedeutet, einen Veranstaltungs- kalender der Region. Dieser gewinnt durch die Zusammenarbeit mit allen wichtigen Veranstaltern, wie etwa Konzert- und Stadthallen, Pressestellen der Kommunen an Qualität. Wichtige Informationen erhält die Redaktion aus erster Hand und kann damit ein ständig ak- tuelles Angebot präsentieren. Die bunten Seiten des Marktplatzes und der Veranstaltungskalender behaupten ihre zentrale und uner- lässliche Stellung auf dem Marktplatz.

In einigen Fällen wird auch auf Pressemitteilungen von Städten und Veranstaltern zurückgegriffen. Doch auch diese Texte wurden meist von ausgebildeten Redakteuren verfasst. Vergleicht man die Veran- staltungsseite der Tageszeitungen mit den Freizeit-Tipps und der Rubrik "Münsterland" oder "Osnabrücker Land" des Marktplatzes, so steht die Qualität der Texte des Marktplatzes der der Tageszeitungen in nichts nach.

Der Marktplatz-Osnabrück sieht sich nicht als Konkurrenzangebot zu den Tageszeitungen, da er lokale Inhalte in der Breite nicht bieten kann. Allerdings geht die Entwicklung der Online-Angebote im Gegensatz zur Entwicklung vor einigen Jahren eher in die Gegenrichtung: Weg vom Global-internationalen, hin zu den regionalen und lokalen Angeboten. Vielleicht kann der elektronische Marktplatz dieser Entwicklung auch irgendwann einmal folgen.

3. Was bringt ein virtueller Marktplatz für die Region?

Der Marktplatz richtet sich in erster Linie an die Region Osnabrücker Land und Münsterland. Er wendet sich an Unternehmen, Institutio- nen und Privatpersonen der Region. Durch den elektronischen Markt soll die Region gestärkt werden und der E-Commerce im Internet soll nicht auf überregionale und internationale Plattformen fließen, son- dern in der Region bleiben7.

Die Unternehmen sollen den Marktplatz als Plattform für ihren Inter- netauftritt wählen. Die Unternehmen lassen sich in GU (Großunter- nehmen) und KMU (Klein- und Mittelunternehmen) aufteilen. Die Mehrzahl der GU ist zwar schon, aufgrund ihrer besseren finanziellen Möglichkeiten und ihrer überregionalen Bedeutung, im Internet ver- treten und somit nicht so sehr auf den Marktplatz angewiesen. Den- noch können sich auch für sie Vorteile in Form von Imagebildung in der Region aus der Teilnahme am Marktplatz ergeben.

Die KMU haben durch ihre Internetpräsentation auf dem Marktplatz die Chance auf einen höheren Bekanntheitsgrad in der Region.

Eine besondere Rolle bei den Unternehmen nehmen die großen Behörden und Institutionen ein, die aufgrund ihrer Bedeutung für die Präsentation auf der Hauptseite zugelassen oder geworben werden. Bisher sind das neben der Sparkasse die Stadt Osnabrück und die Landkreise Osnabrück und Münster.

Privatpersonen sind die Nutzer des Marktplatzes. Sie sollen den Marktplatz besuchen und seine Angebote wahrnehmen. Mit einer Hilfe informieren sie sich insbesondere über die Angebote der Unter- nehmen der Region. Er soll für sie zur Informations- und Einkaufs- quelle werden.

Neben diesen Hauptzielgruppen kann der Marktplatz auch für Perso- nenkreise außerhalb der Region Osnabrück- und Münsterland insbe- sondere zur Information interessant werden. In Betracht kommen Unternehmen und Menschen der Nachbarregionen, Geschäftspart- ner von in der Region ansässigen Unternehmen sowie Touristen und Besucher.

Der regionale elektronische Marktplatz Osnabrück führt also die Un- ternehmen, Institutionen und Privatleute der Region an einem Ort im Internet zusammen. Aus dieser Gemeinsamkeit resultieren für die angeschlossenen Teilnehmer sowie die Nutzer spezifische Vorteile.

3.1. Die wirtschaftlichen Vorteile für Unternehmen und Institutionen

Immer mehr Kaufkraft fließt ins Internet ab. Bislang allerdings meist zu überregionalen und internationalen Anbietern. Diesen reinen Online-Shops setzt der Marktplatz-Osnabrück ein regionales Konkurrenzangebot entgegen.

Ohne größeren finanziellen Aufwand können Unternehmer aus der Region hier ihr Unternehmen im World-Wide-Web präsentieren und über komfortable Online-Shops 24 Stunden am Tag bis zu 100 Pro- dukte verkaufen, und das auf allerhöchstem Sicherheitsstandard. Ein eigens von den Sparkassen entwickeltes Zahlungsverfahren soll Missbrauch beim Online-Handel nahezu ausschließen. Mehr als 200 Unternehmen aus dem Osnabrücker Land sind inzwischen auf dem Marktplatz-Osnabrück vertreten8.

KMU:

Mit dem Marktplatz Osnabrück verbessern sich die ungünstigen Startbedingungen der KMU. Die technische Organisation der Inter- netpräsenzen wird weitestgehend von der Marktplatz Internet GmbH übernommen. Auch die Kosten für den Erstauftritt sind vergleichs- weise gering.

Darüber hinaus bietet der Marktplatz weitere Informationen und Un- terhaltung und sorgt somit für den Zusatznutzen, der für eine erfolg- reiche Internetpräsenz erforderlich ist und der aufgrund des hohen Zeit- und Kostenfaktors von kleinen und mittleren Betrieben nicht ohne weiteres geleistet werden kann. Durch das redaktionelle Ange- bot, die Serviceleistungen und die Verknüpfung mit anderen interes- santen Themen, z.B. auf den Seiten der Landkreise oder der Stadt, wird den Nutzern ein attraktives Angebot unterbreitet, das über reine Unternehmensauftritte hinausgeht.

Es soll dafür sorgen, dass die Nutzer wiederkommen, also eine Nutzer- bzw. Kundenbindung entsteht und die einzelnen Unternehmer hohe Zugriffsraten verzeichnen.

Ein überzeugendes und ansprechendes Umfeld wertet den gesam- ten Marktplatz und damit auch den Auftritt des einzelnen Unterneh- mens auf.

Der wohl größte Vorteil ergibt sich für die KMU aus der Zusammen- führung von Anbietern und (potentiellen) Kunden auf dem Marktplatz.

Sie werden in die Lage versetzt, die Möglichkeiten des Internets wirkungsvoll zu nutzen und:

- sich und ihre Produkte darzustellen
- einen weiteren Vertriebsweg zu nutzen
- Bestellmöglichkeiten anzubieten
- Online-Shopping zu realisieren
- das Unternehmensimage zu verbessern
- Kundenbindung zu erhöhen
- mehr Kundenservice zu bieten
- schneller und flexibler zu kommunizieren
- per E-Mail, Chats, Online-Kunden-Clubs den Dialog mit Kun- den aufzunehmen
- das Geschäftsfeld auszuweiten
- in Wettbewerb zu global agierenden Großunternehmen zu tre- ten.

Es kann natürlich im Normalfall nicht jeder Punkt verwirklicht werden, was wiederum an der Struktur der Unternehmen oder an der für ei- nige Anwendungen noch mangelnden Akzeptanz bei den Nutzern liegt.

Man kann jedoch sagen, dass der regional orientierte Marktplatz den KMU der Region den Start ins Internet und damit den Zugang zum elektronischen Markt erleichtert. Im Wettbewerb mit KMU anderer Regionen kann sich ein erfolgreicher Marktplatz zu einem Standort- vorteil entwickeln.

GU:

Für GU kann eine Teilnahme am Marktplatz von Interesse sein, da sie über ihn die Menschen im unmittelbaren Einzugbereich ihres Standortes erreichen können. Der Marktplatz als regionaler Treff- punkt der Region bietet die Basis, um mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten.

3.2. Die Vorteile für Nutzer und Privatleute

Der Marktplatz bietet Privatpersonen Informationen verschiedenster Art, Serviceleistungen und Unterhaltung aus der Region. Er stellt ein modernes Nachschlagewerk für den täglichen Bedarf dar und zeichnet sich dadurch aus, dass er seine Inhalte schnell, günstig, zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung stellt.

Ein zusätzliches Gewicht erhält der Marktplatz durch den Zusam- menschluss mit Stadt und den Landkreisen Osnabrück und Müns- terland. Die Kommunen treten für den Marktplatz sozusagen als Bür- gen auf und unterstreichen damit die Seriosität des Angebots.

Der Marktplatz kann die Menschen an das Thema Computer und In- ternet über den privaten Bereich heranführen und dadurch den Auf- bau von Basiswissen und Medienkompetenz unterstützen. Er kann dazu beitragen, Schwellenängste in der Bevölkerung abzubauen und die Bereitschaft zu steigern, sich auf Informations- und Kommunika- tionstechnologien einzulassen. In der Folge würden sich auch ver- besserte Qualifikationen am Arbeitsmarkt ergeben, natürlich nur dann, wenn genügend Menschen der Region Zugang zum Internet haben.

Der Marktplatz schafft neue Möglichkeiten, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Ältere, kranke oder behinderte Menschen beispiels- weise können über den Marktplatz Dinge des täglichen Bedarfs bestellen, die frei Haus geliefert werden. Weitere Vorteile des Online- Shoppings liegen für den Nutzer oder Kunden in der 24-stündigen Verfügbarkeit, der Zeitersparnis, der Bequemlichkeit, der internatio- nalen Auswahl, ausführlichen Informationen, der einfacheren Mög- lichkeit des Preisvergleichs und in einigen Fällen im direkten Kontakt zum Hersteller.

Informationen v.a. regionaler Art stehen zu Hause bereit, so dass eingeschränkte Mobilität zu einem geringeren Hindernis wird. Selbst der Behördengang wird zum Marktbummel, wenn man Anträge be- quem und ohne Wartezeiten von zu Hause aus abrufen, ausfüllen und zurückschicken kann. Beteiligung an der Diskussion öffentlicher Themen entsteht über entsprechende Online-Chats oder Bürgerfo- ren.

3.3. Die Vorteile für die Kommunen

Stadt und Landkreis Osnabrück waren bereits eigenständig im Netz. Bisher stellten sie jedoch in erster Linie Informationen bereit. Durch den regional orientierten Marktplatz werden die Angebote der Kommunen erweitert und abgerundet.

Durch die Verknüpfung mit dem Marktplatz Osnabrück erhöht sich die Anzahl derjenigen, die Zugang zum Angebot der Kommunen ha- ben.

Wenn der regionale Marktplatz Osnabrück und der neue Wirt- schaftsmarkt angenommen werden9, dann wirkt sich dies positiv auf die gesamte Region und zwar für Unternehmen, Bevölkerung und Kommunen gleichermaßen aus. Neue Märkte bedeuten Arbeitsplätze und eine Förderung des Wirtschaftsraumes Osnabrücker- und Münsterland.

Zusammenfassung der Vorteile für die Region:

- Der Marktplatz bündelt die Kräfte der Region. Er ist Bestand- teil und Förderer einer Informationsinfrastruktur. Gleichzeitig stellt er Chancen und Möglichkeiten des Internets auf eine breitere Basis.
- Durch die Bündelung der Kräfte und den Aufbau einer Informationsinfrastruktur wird der Wirtschaftsstandort geför- dert und erzielt Vorteile im Wettbewerb mit anderen Regionen.
- Kleinen und mittleren Unternehmen wird der Zugang zum elektronischen Markt Internet erleichtert.
- Großunternehmen können den Marktplatz als Basis für ihre Unternehmenskommunikation mit bestimmten Zielgruppen nutzen.
- Die Bevölkerung wird an die Technologien der Zukunft heran- geführt. Ihnen wird Computer- Basiswissen und erste Medienkompetenz vermittelt. Von dieser Kompetenz profitiert der einzelne sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich, z.B. durch Qualifikation für einen Arbeitsplatz.
- Da die Wirtschaft auf qualifizierte Arbeitnehmer angewiesen ist, stellt dieses Wissen innerhalb der Arbeitnehmerschaft einen zusätzlichen Standortvorteil dar.
- Ein neuer Vertriebsweg wird eröffnet, auf dem kleine und mitt- lere Unternehmen im Einzelfall in den Wettbewerb zu Großunternehmen treten können.
- Ebenso entsteht ein neuer Beschaffungsweg. Den Unterneh- men und Privathaushalten stehen eine größere Auswahl und bessere Möglichkeiten des Preisvergleichs offen.
- Der Marktplatz kann für bestimmte Gruppen, wie behinderte oder ältere Menschen eine zusätzliche Informationsquelle sein, die es ihnen ermöglicht, Alltagssituationen leichter zu bewältigen und intensiver am gesellschaftlichen Leben teilzu- nehmen.
- Die Kommunen werden bei ihrer Aufgabe der Vermittlung von Computer-Basiswissen und Medienkompetenz unterstützt. Dadurch entstehen ihnen Kostenvorteile. Gleichzeitig können Kommunen in ihrer Funktion als Unternehmen ebenfalls die Vorteile des Internets nutzen.
- Der Marktplatz bietet umfassende regionale Informationen. Er kann sich zu einem Medium entwickeln, das die „regionale Kommunikation“ fördert.

4. Die Rolle des Internets für den Regionaljournalismus

Mit der Einführung des WWW wurde das Internet zu einem Medium „für alle“. Als Instrument der Kommunikation und der Informationsbeschaffung wird das Internet immer wichtiger.

Auf dem virtuellen Marktplatz kommen Privatpersonen, Organisatio- nen, Institutionen und Unternehmen zusammen. Es werden regio- nale Angebote aus Handel, Dienstleistung, Handwerk etc. mit einem journalistischen Teil verbunden, der sich insbesondere auf die Ereig- nisse und Informationen der Region spezialisiert hat. Traditionelle Medien wie Print oder Hörfunk können jeweils nur einen Teil dieses Angebotes leisten. Der Marktplatz-Osnabrück bietet dagegen die Möglichkeit in ein und demselben Medium die aktuellen Kinobespre- chungen zu lesen, Informationen über anstehende Events abzurufen, das Sparkassenangebot im Bereich Altersvorsorge zu studieren, Produkte zu bestellen, Behördengänge über das Netz abzuwickeln oder den Frisörtermin per E-Mail festzumachen.

Vorteilhaft ist auch die ständige Verfügbarkeit von Informationen unabhängig von Öffnungs- oder Programmzeiten.

In Zukunft könnte man interaktive Möglichkeiten schaffen, die zum Dialog zwischen den Bürgern oder zwischen Bürgern und Entschei- dungsträgern der Kommunen führen. Beispielsweise könnten Frage- stunden zu bestimmten Themen oder Chat- Räume zu aktuellen oder stadtentwicklungspolitischen Fragen eingerichtet werden. Weiterhin könnte man die Einführung von „Bürgerforen“ fördern, die für eine bestimmte Zeit an einem Projekt (z.B. Stadtverschönerung etc.) ar- beiten und sich über das Netz austauschen. Der große Vorteil läge darin, dass die Teilnehmer eines Forums nicht an einem Ort zusammenkommen müssten und jeder zur selbst bestimmten Zeit am Projekt arbeiten könnte.

Die Kommunen würden über diese Foren einen dichteren Kontakt zu den Bürgern haben und Bürgerbeteiligung verwirklichen. Das Netz könnte zudem durch E-Mail, Abrufzahlen, Fragebogenaktionen oder Internetabstimmungen verschiedenste Formen des Feedbacks ermöglichen und damit eine neue demokratische Kultur.

5. Stellungnahme zum „Marktplatz-Osnabrück“

Verwirklichung und Erfolg der interaktiven Kommunikation in der Region hängen aber entscheidend von zwei Faktoren ab, einerseits von der Qualität der Umsetzung und natürlich von der Anzahl der potentiellen Teilnehmer im Internet.

Die gesellschaftliche Entwicklung, aber auch die im Internet verbor- genen Chancen, verpflichten die Kommunen damit zu Aktivitäten und Fördermaßnahmen in Bezug auf dieses neue Medium.

Außerdem muss in der Region wesentlich mehr Werbung für den Marktplatz-Osnabrück betrieben werden als es bisher der Fall ist, um die Leute auf ihn aufmerksam zu machen und somit die entspre- chende Beteiligung und das Interesse zu gewährleisten.

Neben den positiven Aspekten des virtuellen Marktplatzes und den daraus resultierenden Vorteilen für die Region müssen natürlich auch die Probleme und Gefahren berücksichtigt werden, die dieses Projekt mit sich bringen kann.

In den klassischen Medien Print, Funk und Fernsehen bestimmt der Herausgeber bzw. der Redakteur letztlich darüber, was zum Thema wird. Im Internet bestimmen zum ersten Mal die Nutzer über die As- pekte, die zu Themen werden, z.B. unter der Rubrik „Marktgeflüster“:

Mit dem Internet hat sich eine neue Form der Öffentlichkeit entwickelt und durch den Marktplatz findet ein Teil des öffentlichen Lebens im Internet statt. Eine Information, die auf dem Marktplatz, also im Netz steht, kann aufgegriffen werden und eine Eigendynamik entwickeln, die kaum, nämlich nur durch eigene Teilnahme an der Diskussion, beeinflussbar ist.

Umweltsünden von Unternehmen, mit Mängeln behaftete Produkte oder Fehlverhalten von Politikern können schnell und frei von jeder Zensur zum öffentlichen Diskussionsthema werden. Dies bedeutet gleichzeitig für die Betroffenen eine verkürzte Reaktionszeit in Kri- senfällen, was sich in der Folge wieder negativ auf das Image der Region auswirken könnte.

Wie bereits erwähnt, kann der Marktplatz-Osnabrück u.a. aus Kos- tengründen den lokalen und regionalen Teil nicht so ausführlich gestalten, wie es z.B. in der Tageszeitung der Fall ist. Er schafft vielmehr einen groben Gesamtüberblick, der den Bürgern zur Orien- tierung oder zur ersten Information, jedoch doch nicht als hochwer- tige Informationsquelle über die Ereignisse der Region dienen kann. Zwar tendiert die Entwicklung der Online-Angebote im Vergleich zu den Jahren davor deutlich in die Richtung des regionalen und lokalen Journalismus, allerdings kann es noch einige Zeit dauern, bis dem Marktplatz die Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Insgesamt lässt sich über den Marktplatz Osnabrück sagen, dass er eine sehr interessante und vielversprechende Einrichtung ist, in die jedoch noch viel Arbeit und v.a. Geld investiert werden muss, um sie zu dem attraktiven und wirtschaftsfördernden Angebot machen zu können, wie es von Anfang an geplant war.

Schafft es der Marktplatz aber, sich in der Region eine umfassende Daseinsberechtigung zu sichern, stellt er ein Paradebeispiel für die „Standort:hier“- Strategie dar und trägt damit zu einer erheblichen Stärkung des regionalen Standort- Gedankens der Sparkassen und anderer Unternehmen im Osnabrücker Land und Münsterland bei, was sich wiederum positiv auf die gesamten Region auswirken würde.

6. Literaturverzeichnis:

Agentur Lang/ Dierkers: Das Marktplatz-Konzept. Osnabrück, 1999.

Dt. Sparkassen- und Giroverband e.V., Kommunikationshandbuch, Wirtschafts- und Strukturförderung.

Heitmüller, Hans-Michael: Lokale Handlungsfähigkeit stärken: Deutsche Sparkassenzeitung, 12. September.

McKinsey & Co., Wachstum durch Verzicht, 1994.

Moss Kanter, Rosabeth: Weltklasse. Im globalen Wettbewerb lokal triumphieren, 1996.

Reinermann, Stefan: Internet Marktplatz GmbH & Co. KG und EXIS AG. Redaktion für Homepage, Menüpunkte Magazin und Nachrich- ten.

Statistisches Bundesamt, Jahresgutachten des Sachverständigenrates 1997/98.

[...]


1 Moss Kanter, Rosabeth: Weltklasse. Im globalen Wettbewerb lokal triumphieren, 1996, S. 177.

2 Statistisches Bundesamt, Jahresgutachten des Sachverständigenrates 1997/98, S. 83.

3 McKinsey & Co., Wachstum durch Verzicht, 1994, S. 83.

4 Heitmüller, Hans-Michael: Lokale Handlungsfähigkeit stärken: Deutsche Sparkassenzeitung, 12. September, S. 3.

5 Dt. Sparkassen- und Giroverband e.V., Kommunikationshandbuch, a.a.O.; Konzept- und Informationsvortrag, S.20.

6 Dt. Sparkassen- und Giroverband e.V., Kommunikationshandbuch, a.a.O.; Wirtschaftsund Strukturförderung, S. 1.

7 Stefan Reinermann. Leitung für Homepage, Menüpunkte Magazin und Nachrichten. Internet Marktplatz GmbH & Co. KG und EXIS AG.

8 Stefan Reinermann. Leitung für Homepage, Menüpunkte Magazin und Nachrichten. Internet Marktplatz GmbH & Co. KG und EXIS AG.

9 Über den Erfolg des Marktplatzes in der Region sind mir leider keine Daten bekannt. 18

23 von 23 Seiten

Details

Titel
www.marktplatz-osnabrueck.de - Entstehung und Konzept des regionalen elektronischen Marktplatzes
Hochschule
Universität Osnabrück
Veranstaltung
Seminar Regionaljournalismus
Note
2,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
23
Katalognummer
V106167
ISBN (Buch)
9783640112364
Dateigröße
398 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Regionaljournalistische Aspekte einer Internetplattform
Schlagworte
Entstehung, Konzept, Marktplatzes, Seminar, Regionaljournalismus
Arbeit zitieren
Magistra Artium Julia Schröder (Autor), 2001, www.marktplatz-osnabrueck.de - Entstehung und Konzept des regionalen elektronischen Marktplatzes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106167

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