Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

6 Seiten, Note: eins


Gratis online lesen

Kabale und Liebe

Friedrich Schiller

Die Geschichte istüberhaupt nur ein Magazin für meine Phantasien, und die Gegenstände müssen sich gefallen lassen, was sie unter meinen Händen werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Biographie:

Johann Christoph Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach (Württem- berg) geboren. Sein Vater Johann Schiller war Wundarzt, Hauptmann und später Hofbeamter in Stuttgart. Seine Mutter Elisabetha Dorothea, geb. Kodweiß, war Hausfrau.

Schiller trat 1773 in die Militärakademie in Karlsruhe ein. Danach studierte er Jus, ab 1775 Medizin und wurde 1780 Regiments Medikus in Stuttgart. 1783/84 war er Theaterdirektor in Mannheim. 1787 übersiedelte er nach Weimar, dem literarischen Mittelpunkt Deutschlands, wo die großen Schriftsteller Goethe, Wieland und Herder lebten. Mit Goethe hatte er intensi- ven Kontakt.

1790 heiratete Schiller Charlotte von Lengenfeld. 1795 - 1797 gab Schiller die „Horen“ heraus, die die bedeutendste Zeitschrift der Klassikerzeit war. 1797 schrieb er den Großteil seiner Balladen. Am 9. Mai 1805 starb Friedrich Schiller im Alter von 46 Jahren.

wichtigste Werke: - Die Räuber (1780)
- Kabale und Liebe (1784)
- Don Carlos, Infant von Spanien (1787)
- Der Verbrecher aus verlorener Ehre (1792)
- Maria Stuart (1800)
- Die Jungfrau von Orleans (1801)

Geschichte des Werkes:

Zwei entscheidende Erlebnisse bewegten Schiller zu diesem gesellschaftskritischen Werk. Ein ausschlaggebendes Ereignis war ein vierzehntägiger Arrest. Zusätzlich wurde er sehr stark durch ein Mädchen beeinflusst, in das er sich verliebte. Schiller stellte das Werk 1783 fertig.

In seinem Stück verurteilt er den Absolutismus. Der Herrscher sah sich im achtzehnten Jahr- hundert als Vertreter Gottes, der sich über alle gesellschaftlichen Konventionen hinwegsetzen konnte. Dem Bürger, dessen politisches Selbstbewusstsein erwachte, gestand der Herrscher keine Rechte zu.

„Kabale und Liebe“ wurde am 13. April 1784 unter dem Titel „Luise Miller“ in Frankfurt uraufgeführt und später folgte die Uraufführung unter dem endgültigen Titel „Kabale und Liebe“.

Das Bühnenstück „Kabale und Liebe“ (was soviel heißt wie Intrige und Liebe), das in fünf Akte eingeteilt ist, entstand in der Epoche des Sturm und Drang. Schauplatz ist Deutschland im 18. Jhd. Das bürgerliche Trauerspiel handelt von Ferdinand und Luise, die sich gegen den Willen ihrer Eltern lieben.

Personen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Inhaltsangabe:

Ferdinand hat sich in Luise verliebt, obwohl diese einer niederen Gesellschaftsschicht angehört. Unter dem Vorwand von Flötenstunden bei Herrn Miller, kommt er in das Haus der kleinbürgerlichen Familie, um Luise zu treffen und ihr nahe zu sein.

Auch der Sekretär Wurm wirbt um Luise, doch er wird von ihr abgewiesen, denn sie liebt Ferdinand. Luise fürchtet aber die gewaltsame Trennung durch den Präsidenten, der seinen Sohn zur Heirat mit Lady Milford, der ehemaligen Geliebten des Fürsten, zwingen will. Hofmarschall von Kalb wird beauftragt, die Verlobung der beiden in der Residenz bekannt zu machen. Doch Ferdinand zeigt der Lady offen seine Verachtung. Er erkennt dabei aber, dass sie keine typische Adelige ist, die nur an Macht denkt.

Um die Hochzeit dennoch zu ermöglichen, schlägt Wurm vor, die Familie Miller wegen ver- balen Angriffen des Musikers gegen den Präsidenten verhaften zu lassen, denn dann könnte Ferdinand Luise nicht heiraten. Als Ferdinand dies erfährt, droht er seinem Vater, alles über seine politische Karriere, die zum Teil durch nicht legale Taten ermöglicht wurde, zu erzäh- len. Der Präsident ist somit gezwungen Luise freizulassen, doch Miller bleibt in seiner Ge- walt.

Lady Milford beschließt nach einem längeren Gespräch mit Luise, all ihre Beziehungen zum Hof abzubrechen und das Land zu verlassen.

Luise muss, um ihren Vater retten zu können, einen Brief an seinen Henker schreiben. Er soll den Anschein erwecken, dass Luise außer Ferdinand noch einen anderen Liebhaber hat. Dieser Brief wird ihr von Wurm diktiert, der den Hintergedanken hat, diesen nicht dem Henker, sondern Ferdinand zu übergeben.

Aus Furcht, dass er Luise verlieren könnte, zwingt Ferdinand sie mit ihm in den Tod zu ge- hen, weil er glaubt, dass er so ihrer Gesellschaft und ihrer Liebe auf immer gewiss ist. Er tötet sich und Luise mit einer vergifteten Limonade. Der Präsident hört, als er zum Unglücksort kommt, nur noch den Fluch des Sterbenden gegen seinen Vater.

Dieser bittet Ferdinand um Vergebung, die ihm gewährt wird. Der Präsident und der Sekretär Wurm werden als Verbrecher abgeführt.

Charakterisierung:

Ferdinand von Walter, Major und zugleich Sohn des Präsidenten, ist in die hübsche Luise, Tochter eines Musikers, verliebt.

“ Lass auch Hindernisse wie Gebirge zwischen uns treten, ich will sie für Treppen nehmen und drüber hin in Luises Armen fliegen. - Ich will mich zwischen dich und das Schicksal werfen. “ (S. 15) Doch für seinen Vater, Präsident von Walter, kommt eine Hochzeit mit diesem bürgerlichen Mädchen überhaupt nicht in Frage. Auf Wunsch des Präsidenten soll Ferdinand Lady Milford vor den Altar führen. Lady Milford ist vom hübschen Ferdinand ganz begeistert, doch nachdem er ihr seine Lage geschildert hat, gibt sie die Hoffnung auf und verlässt die Stadt. Jetzt hofft er, Luise doch noch heiraten zu können.

„ Endlich ist es erschienen, das Ziel meiner Hoffnung! Lady Milfrord, das furchtbare Hinder- nis unserer Liebe, floh diesen Augenblick aus dem Land unsere glücklichen Sterne gehen auf “ (S. 92)

Als er erfährt dass Luise einen geheimen Liebhaber haben soll, dreht er beinahe durch und bedroht den „Geliebten“ von Luise.

„ Wie weit kamst du mit ihr? Du bist des Todes, oder bekenne! “ (S.72)

Da er auch von der Echtheit des Briefes, den sein Vater durch Wurm von Luise erpresste, überzeugt ist, glaubt er aus Verzweiflung berechtigt zu sein, sie zu töten.

Luise: „ Jesus! Was ist das? und mir wirdübel Gift! Gift, Ferdinand! Von dir? O Gott, vergiss es ihm. (S. 106)

Aus Liebe zu Luise trinkt er auch aus dem Glas.

„ Keine Rettung - aber sei ruhig: Wir machen die Reise zusammen. “ (S. 106)

Präsident von Walter

Er will seinen Sohn Ferdinand mit Lady Milford verheiraten. Doch sein Sohn liebt Luise, die Tochter eines Musikers.

„ Noch mehr. Ich würde selbst um sie werben, wenn sie einen Fünfziger möchte - Würdest du zu dem Schurken Vater nicht Sohn sein wollen? “ (S. 23)

Dem korrupten Präsidenten ist Luise also ein Dorn im Auge, da er eine Hochzeit zwischen Adeligen und einem Bürgermädchen für ausgeschlossen hält. Als ihn Ferdinand aber zwingt, ihm die Heirat nicht aufzudrängen, gibt er nach. Denn er droht die Wahrheit, wie sein Vater zu seinem Amt gekommen ist, ans Tageslicht zu rücken. Daraufhin lässt es Präsident von Walter so erscheinen, als hätte Luise einen Geliebten. Letztendlich treibt er Ferdinand dazu, Luise und sich selbst zu töten.

Luises Mutter

Sie hat nichts gegen die Hochzeit von Ferdinand und Luise. „ Und kurz und gut - ich geb meinen Konsens absolut nicht; meine Tochter ist zu was Hohem gemünzt, und ich lauf in die Gerichte, wenn mein Mann sich beschwatzen lässt. “ (S. 10)

Luise kommt aus einer armen, bürgerlichen Familie, die die Sitten des achtzehnten Jahr- hunderts hochhält. Sie wird von ihren Eltern umsorgt, was für Luise sehr wichtig ist. Sie kann ihnen vertrauen. Ihr Vater stellt für sie ein Vorbild dar. Aus diesem Grund ist sie auch bereit alles für ihn zu opfern.

Luise kann nicht recht an Ferdinands Liebe glauben. „ Auch ich will ihn ja jetzt nicht, mein Vater. Dieser karge Tautropfe Zeit - schon ein Traum von Ferdinand trinkt ihn wollüstig auf. Ich entsag ihm für dieses Leben. “ (S.13) denn es ist für schwer vorstellbar, dass ein Adeliger sich zu einem bürgerlichen Mädchen hingezogen fühlt und ihr auch noch seine Liebe eingesteht. “ So schweig und verlass mich. Ich habe einen Vater, der kein Vermögen hat als diese einzige Tochter - - der der Rache des Präsidenten gewiss ist. “ (S. 59)

Sie hat vielleicht auch ein wenig, wie ihr Vater, die Angst, dass sie als „Hure“ des Majors enden könnte. Doch ihre Liebe ist stärker als diese Furcht.

Präsident: Eine lustige Zumutung! Der Vater soll die Hure des Sohns respektieren? Luise: Oh Himmel und Erde!(S.44)

Sie möchte die ganze Zeit bei Ferdinand sein und ist tief getroffen, als sie erfährt, dass Ferdinand Lady Milford heiraten soll. Für sie hat die Liebe zu Ferdinand einen wichtigen Stellenwert im Leben und sie kann sich ein Leben ohne ihn nur schwer vorstellen.

Luise ist ein sehr korrekter Mensch, der ein Versprechen hält, wenn er es gegeben hat.

„ Ferdinand! Ferdinand! -O- Nun kann ich nicht mehr schweigen - der Tod - der Tod hebt alle Eide auf - - Ich sterbe unschuldig, Ferdinand. “ (S. 107)

Musiker Miller

Er ist ein rechtschaffener und geradliniger Mensch. Er möchte keine Persönlichkeit sein, die jeder in der Residenz kennt. Er will ein einfacher Bürger sein, der Flötenunterricht gibt und niemand, der sich für besser hält, als er in Wirklichkeit ist. Er ist sehr korrekt und würde es sich niemals erlauben, etwas gegen den Präsidenten oder eine andere Persönlichkeit zu sagen. Er kann auch keinen Menschen seiner eigenen sozialen Klasse betrügen, denn das würde gegen seine Prinzipien verstoßen. Seine Korrektheit zeigt sich am Schluss des Werkes, als er von Ferdinand sehr reichlich für seinen Flötenunterricht bezahlt wird und er es zunächst nicht annehmen will, weil er meint, dass es ihm nicht zustehe.

“ Was Herr? Die ganze allmächtige Börse? Wohin denken Euer Gnaden? “ (S.98)

Er hat immer wieder Streit mit seiner Frau, weil sie gegensätzlicher Meinung sind. Ihr großer Traum ist es, dass ihre Tochter eines Tages eine adelige Frau sein wird. Miller hingegen sieht vielmehr eine Gefahr für Luise in ihrer Beziehung zu Ferdinand.

Miller zu seiner Frau: Willst du dein Maul halten? Willst du das Violoncello am Hirnkasten wissen? Marsch du in deine Küche (S. 9)

Er hat Angst, dass seine Tochter als „Hure“ des Majors endet, und diese Schande könnte er nicht ertragen.

Vater-Tochter-Beziehung

Miller und Luise, seine Tochter, verstehen sich sehr gut und haben eine liebevolle Beziehung zueinander. Miller will nur das Beste für seine Tochter und sorgt sich sehr um sie. Ihr Vater ist aber nicht einverstanden, dass Luise mit dem Sohn des Präsidenten eine Beziehung eingeht . „ Luise - teures - herrliches Kind - ihn nimmer geben. “ (S.13) doch sie kann sich gegen diese starken Gefühle nicht wehren. Von Anfang an ist Luise pessimistischer als Ferdinand denn sie ahnt, dass es schlecht ausgehen wird.

Luise tut alles für ihren Vater. Deshalb schreibt sie auch einen gefälschten Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb, obwohl sie Ferdinand über alles liebt. Ein Grund darfür ist, dass sie glaubt ihrem Vater, den der Präsident hat einkerkern lassen, helfen zu können. Jedoch die Gefangenschaft bricht ihr fast das Herz, sodass sie bereut Ferdinand je kannengelernt zu ha- ben. Schließlich verkraftet sie es nicht mehr und denkt an Selbstmord, ihr Vater ist außer sich und will sie davon abhalten. „ Selbstmord ist die abscheulichste, mein Kind- die einzige, die man nicht mehr bereuen kann, weil Tod und Missetat zusammenfallen. “ (S.89)

Ferdinand bekommt den Brief zu lesen und entschließ sich und Luise zu töten. Er gibt Gift in ihre Limonade, wovon er später auch trinkt. Als Luise im Sterben liegt, gesteht sie Ferdinand die Wahrheit.

„ Man zwang mich - vergib - deine Luise hätte den Tod vorgezogen - aber mein Vater - die Gefahr- sie machten es listig. “ (S. 107)

Miller gibt Ferdinand die Schuld an Luises Tod, der schließlich neben Luise stirbt.

Hofmarschall von Kalb

Er ist ein Freund des Präsidenten, und mit voller Eifer spielt er bei den Intrigen gegen Ferdi- nand mit . „ O mit tausend Freuden, mein Bester. - In drei Viertelstunden weißes die ganze Stadt. “ (S. 20) Und den Verlichtungen des Präsidenten gerecht zu bleiben, täuscht er den Ge- liebten von Luise vor. Doch als er von Ferdinand zur Rede gestellt wird und er ihn mit zwei Pistolen bedroht, erklärt ihm dieser Feigling, dass es nur eine gemeine Intrige seines Vaters war. „ Es ist nichts - ist ja alles nichts. Haben Sie nur eine Minute Geduld. Sie sind ja betro- gen. - Ich spreche ja - so hören Sie doch nur - Ihr Vater- Ihr leiblicher Vater. “ (S. 72)

Ferdinand glaubt ihm aber nicht. Er fleht ihn an „ Sie hören nicht. Ich sah sie nie. Ich kenne sie nicht. Ich weißgar nichts von ihr. “ Daraufhin befreit ihn Ferdinand aus seiner Gewalt.

Wurm ist der hinterlistige Sekretär des Präsidenten. Als er sieht, dass der Vater von Ferdinand keinen Ausweg mehr findet, steht er ihm mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam hecken sie eine neue Intrige aus, damit sich das Pärchen nicht mehr sehen kann.

Lady Milford

Sie ist eine unglückliche Frau und glaubt die wahre Liebe bei Ferdinand gefunden zu haben.

„ Es ist das erstemal, Walter, dass solche Reden an mich gewagt werden und Sie sind der ein- zige Mensch dem ich darauf antworte. “ (S. 34) Doch bald wird ihr klar, dass sie keine Chance bei ihm hat. So besucht Luise Lady Milford, in der Hoffnung sie von einer Heirat mit Ferdi- nand abzubringen.

Lady: „ Wage es, an ihn zu denken oder einer von seinen Gedanken zu sein - Ich bin mächtig Unglückliche - So wahr Gott lebt! Du bist verloren. “

Luise: „ Ohne Rettung, Mylady, sobald sie ihn zwingen, dass er sie lieben muss. “ (S. 80)

Nach dieser heftigen Auseinandersetzung gibt sich die Lady geschlagen, verschenkt ihr Hab und Gut und reist ab.

Interpretation:

Schiller stellt sich mit diesem Buch sehr deutlich gegen die Fürstenwillkür der damaligen Zeit. Er nennt die sozialen Missstände des absolutistischen Fürstentums beim Namen: die Gerichtswillkür, das käufliche Beamtentum, sowie den von den adeligen Landesherren betriebenen Menschenhandel.

Er selbst hat mit diesen Problemen kämpfen müssen und lässt daher mit diesem Werk seinen Aggressionen Ausdruck. Er ist einer der ersten deutschen Schriftsteller, die Kritik am Herrschaftssystem wagen. Schiller schafft es in diesem Werk sehr viel von dem darzustellen, was ihn stört. Das Stück ist ein dauernder Wechsel zwischen politischen Angelegenheiten und der Liebesbeziehung zwischen Ferdinand und Luise.

„Kabale und Liebe“ hatte viele Vorgänger (zum Beispiel: Emilia Galotti), doch es übertraf alle an Aggressivität, denn Schiller schrieb das Werk, als er im Gefängnis saß und von der Fürstenwillkür unmittelbar betroffen war. Er wollte gezielt das deutsche Herrschaftssystem angreifen.

Die Personen des Werkes spiegeln genau die Gesellschaftstypen und jede Gesellschafts- schicht der damaligen Zeit wieder. Sie sind in ein bürgerliches und in ein adeliges Milieu geteilt. Beispielsweise zeigt sich bei dem Präsidenten und Ferdinand der Gegensatz zwischen dem alten Feudaladel und dem jungen aufstrebendem Adel. Wurm spielt einen Menschen der aufsteigen will und dem daher alle Mittel recht sind. Er liefert sich dem Präsidenten total aus und ist bereit, für ihn alles zu tun. Diesem wackeligen adeligen Staatsapparat steht die korrekte kleinbürgerliche Welt gegenüber.

Schiller stellt sich gegen den Absolutismus. Er ist für ein System der Gleichheit und vor allem der Gleichberechtigung. Er stellt die kleinbürgerliche Welt etwas idealisiert dar und macht sich ein wenig über die Adeligen lustig, die nur nach immer mehr Macht streben und dabei die Persönlichkeit anderer Menschen missachten. Der einzige, der den Ausbruch aus diesem System schafft, ist Ferdinand. Er kommt zum Schluss aber zur Einsicht, dass er in dieser Welt nicht mehr leben will und wählt daher den Selbstmord als Lösung. Er hat erkannt, dass er in diesem absolutistischen System niemals seine Wünsche verwirklichen kann, weil es durch das Streben nach Macht dominiert wird. Das einzige „Gebilde“, das die Kämpfe zwischen den einzelnen Personen überlebt, ist die Liebe.

Wir glauben, dass Friedrich Schiller mit diesem Stück „Kabale und Liebe“ vor allem die Probleme, die es früher durch die extremen Ständeunterschiede gab, in den Vordergrund stellen wollte. Außerdem erkennt man an den beiden Figuren, Herr und Frau Miller, doch sehr deutlich , dass früher der Mann das Sagen hatte.

Weitere wichtige Aspekte sind auch die bestimmten Beziehungsformen, wie z.B Vater- Tochter-Beziehung, die sehr schön zeigt, dass zu viel Liebe das Leben eines anderen zerstören kann.

Wie schon oben erwähnt, wollte Schiller die Problematik des Absolutismus, die vor allem in der Figur des Präsidenten wiedergespiegelt wird, ansprechen.

Aber im wesentlichen geht es in diesem Stück darum, dass man Liebende auch im Tod nicht trennen kann!!

6 von 6 Seiten

Details

Titel
Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe
Note
eins
Autor
Jahr
2001
Seiten
6
Katalognummer
V106252
Dateigröße
476 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
inkl. Zitate, Charakteristik, Intetion
Schlagworte
Schiller, Friedrich, Kabale, Liebe
Arbeit zitieren
Elisabeth Sageder (Autor), 2001, Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106252

Kommentare

  • Gast am 1.5.2002

    Nur zu empfehlen.

    Also,ich muss schon sagen, der artikel bzw. diese hausarbeit ist eine der besten, von allen, die ich mir bis jetzt angesehen habe !
    echt gropßartig !!!!!!!vielen vielen dank, es wird mir sicherlich helfen !
    :-) jule

  • Gast am 12.5.2002

    Eins mit Sternchen ;-).

    Hey Elisabeth! Deine Zusammenfassung hat mir echt geholfen. Danke dafür. Die Eins hast du wirklich verdient. Grüße, Marc

  • Gast am 9.7.2002

    Gar net so schlecht.

    Hallo meine Damen!
    Hi Agi!

    Echt toll muss ich sagen.
    Ich hoffe ihr lest das überhaupt.

    sonja

Im eBook lesen
Titel: Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden