Zu: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken


Seminararbeit, 2002
17 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Theoretisches Kapitel

3. Empirisches Kapitel
a) Das Leben in der Steinzeit – Grundlage für unser Leben heute
b) Das Gehirn – Aufbau und Funktion bei Männern und Frauen
c) Unterschiedliche Wahrnehmung bei Männern und Frauen
d) Sprechen und Zuhören
e) Karten lesen
f) Unterschiedliche Verhaltensweisen bei Männern und Frauen

4. Mein eigenes Urteil über die Erkenntnisse der Autoren

5. Schluss

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Ich habe das Buch: „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ von Allan und Barbara Pease für meine Hausarbeit gewählt.

Das Buch entdeckte ich zufällig in einer Buchhandlung und nachdem mir die Zusammenfassung auf dem Buchrücken zusagte, habe ich das Buch gekauft und an zwei Abenden verschlungen.

Die Erklärungen für verschiedene Erscheinungen im Alltag schienen mir sehr interessant und aufschlussreich. Die Erkenntnisse der beiden Autoren möchte ich nun in meiner Hausarbeit aufgreifen und in kürzerer Form darstellen.

Da die Arbeit im Umfang begrenzt ist, werde ich mich auf die ersten Kapitel des Buches beschränken, die sich insbesondere mit alltäglichen Unterschieden zwischen Männern und Frauen und ihren Erklärungen beschäftigen.

2. Theoretisches Kapitel

Zunächst möchte ich auf den theoretischen Hintergrund der Autoren Allan und Barbara Pease eingehen.

Die beiden beziehen die Argumente in ihrem Buch hauptsächlich auf zwei Standpunkte. Erstens ist bei ihnen der Aufbau und die Funktion des Gehirnes ein wichtiger Grund für Merkmale, Prioritäten und Fähigkeiten der Menschen.

Andererseits beziehen sie sich in ihren Argumenten aber auch stark auf die Evolution des Menschen. Sie versuchen menschliches Verhalten, insbesondere Unterschiede männlichen und weiblichen Verhaltens, aufgrund der Menschheitsgeschichte zu erklären.

Ihre Erkenntnisse, die sie in diesem Buch erklären, haben sie von Anthropologen, Soziobiologen und anderen Experten bekommen. Ebenfalls beziehen sie sich auf Paläontologen, Ethnologen, Biologen und Neurowissenschaftler. Auch aus der Humanevolution haben sie Erkenntnisse übernommen. Sie beziehen sich also auf rein wissenschaftliche Erkenntnisse.

Durch ihre Seminare, die sie weltweit geben, haben die Autoren zusätzliche Informationen zur Praxis männlichen und weiblichen Verhaltens kennengelernt, diese Informationen veranschaulichen sie ebenfalls in ihrem Buch.

3. Empirisches Kapitel

Die Erkenntnisse dieses Teils beziehen sich, wie die Autoren zu Beginn erläutern, auf den Durchschnittsmann und die Durchschnittsfrau.

Sie wollen zum Nachdenken anregen und den einzelnen Lesern und Leserinnen helfen sich selbst besser zu verstehen. Dieses Verständnis soll im Optimalfall soweit führen, dass ein glücklicheres, gesünderes harmonischeres Leben zu zweit möglich wird.

3a) Das Leben in der Steinzeit – Grundlage für unser Leben heute

Nach den Erkenntnissen von Allan und Barbara Pease haben sich Mann und Frau im Laufe der Evolution unterschiedlich weiterentwickelt.

Diese Entwicklung der jeweiligen Prioritäten, Werte und Fähigkeiten ergab sich aus ihren Aufgaben in täglichen Leben. So war der Mann in der Steinzeit für die Ernährung seiner Familie, die Verteidigung gegen wilde Tiere und Feinde und das ausfindig machen von neuen Nahrungsquellen verantwortlich. Aus diesen Aufgaben heraus entwickelte sich das Gehirn des Mannes in eine bestimmte Richtung, auf die ich später noch eingehen möchte.

Die Frau war zur damaligen Zeit dafür verantwortlich, Kinder zu gebären und zu erziehen. Die Fähigkeit Kinder zu bekommen galt als magisch , in manchen Gebieten sogar als heilig.

Weitere Aufgaben der Frau bestanden darin, Gefahren in der direkten Umgebung zu erkennen und zu unschädlich zu machen. Sie sammelte auch Früchte, Nüsse und Beeren als zusätzliche Nahrungsquelle. Außerdem bestand ihre Aufgabe darin die Kommunikation mit den anderen Frauen des Stammes aufrecht zu erhalten und die Beziehungen zu ihnen aufrecht zu erhalten.

Auch das Gehirn der Frau entwickelte sich nach ihren Aufgaben und es wurden wichtige Fähigkeiten herausgebildet.

Wenn der Mann abends von der Jagd zurück kam war es in der Steinzeit so, dass die gemeinsame Mahlzeit von der Frau zubereitet und gemeinsam verzehrt wurde. Anschließend sorgte die Frau dafür, dass sich der Mann von der Jagd erholen konnte. Er saß dann vor dem Feuer oder beschäftigte sich mit den anderen Männern des Stammes, indem sie sich Geschichten erzählten oder zusammen Spiele machten. Damals war die Familie auf den Mann und sein Jagd-Talent angewiesen. Jeder schätzte die Arbeit des Anderen.

In unserer heutigen Gesellschaft werden nun diese ganzen Regelungen hinterfragt und außer Kraft gesetzt. Es kommt dazu, dass die Aufgabenbereiche der Geschlechter nicht mehr dem entsprechen, wie es früher war.

Der Mann ist nicht mehr der alleinige Ernährer und Beschützer der Familie, die Frau will arbeiten gehen und nicht mehr nur Hausfrau und Mutter sein.

Diese verschiedenen, neuen Vorstellungen von Männern und Frauen führen zu Verwirrung, Chaos und Unzufriedenheit und die ältere Generation versteht die Jungen weder, noch kann sie ihnen behilflich sein. Sie kennen diese Konflikte nicht. Bei ihnen ging es ums einfache Überleben, da war keine Zeit für solche Überlegungen.

3b) Das Gehirn – Aufbau und Funktion bei Männern und Frauen

Die Autoren des Buches „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ gehen in ihrem Buch davon aus, dass die menschliche Evolution den Aufbau und die Funktion des Gehirns wesentlich beeinträchtigt hat.

So ist unser Gehirn mehr als dreimal so groß wie das eines Gorillas und 1/3 größer als das eines Neandertalers. Diese Größe ist in den letzten 50000 Jahren fast gleich geblieben, genauso wie die Gehirnfunktionen. Die einzige Änderung besteht darin, dass sich die vorderen beiden Gehirnlappen, die sich in der Stirn befinden, Gebiete wie Denken, Lesen und Sprechen angesiedelt haben. Dies zeichnet unsere Überlegenheit gegenüber Tieren aus. Die beiden Gehirnhälften sind durch einen Nervenstrang verbunden, dem sogenannten corpus callosum, der eine Kommunikation zwischen den beiden Gehirnhälften ermöglicht. Das Gehirn des Mannes entwickelte aufgrund seines Lebens als Jäger und Ernährer der Familie bestimmte Funktionen.

So entstand ein bestimmter Bereich im Gehirn, der für die Orientierung auch weit von der heimatlichen Höhle entfernt sorgte. Das sogenannte räumliche Vorstellungsvermögen. Dieses ist auch dafür verantwortlich, dass sich Männer Baupläne dreidimensional vorstellen können. In der rechten Gehirnhälfte des Mannes sind vor allem räumlich-visuelle und logische Wahrnehmung angesiedelt, was dazu führt, dass Jungen und Männer im Wesentlichen besser im mathematischen Bereich, beim Bauen und im Lösen von Problemen sind.

Das Gehirn des Mannes ist darauf ausgerichtet immer nur eine Sache auf einmal zu erledigen, was durch die starke Aufteilung des männlichen Gehirns in Teilbereiche und die Tatsache, dass es über weniger Verbindungen zwischen den beiden Gehirnhälften verfügt, begünstigt wird.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Zu: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Hochschule
Evangelische Hochschule Ludwigsburg (ehem. Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg; Standort Ludwigsburg)  (FB Sozialpädagogik)
Veranstaltung
Seminar: Geschlecht bewußt gemacht
Note
2,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
17
Katalognummer
V10628
ISBN (eBook)
9783638169998
Dateigröße
501 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Warum, Männer, Frauen, Seminar, Geschlecht
Arbeit zitieren
Martina Meyer (Autor), 2002, Zu: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10628

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