Zwischen Tugend und Emotion. Ein Vergleich von Lessings "Miß Sara Smapson" und den christlichen Idealen der Bibel


Seminararbeit, 2002

20 Seiten, Note: 2,7


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Inhalt

1 Einleitung

2 Emotionen
2.1 Die Angst
2.2 Die Hoffnung
2.3 Die Liebe

3 Tugenden
3.1 Die Barmherzigkeit
3.2 Die Vergebung

4 Sünden
4.1 Die Bosheit
4.2 Der Mord

5 Zusammenfassung

6 Bibliographie

1 Einleitung

„ Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: wähle! Ich fiele ihm ,mit Demut in die Linke und sagte: Vater, gib! Die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!“

So zitiert Helmut Thielicke G. E. Lessing am Anfang seines Buches.1 Viele Menschen in Lessings Zeitalter (sowie er selbst) waren sehr christlichreligiös eingestellt. Man gab viel auf die Normen und Werte der Kirchen, was auch das gesellschaftliche Leben beeinflusste. So waren Themen wie Sexualität oder Ehebruch verpönt und als Sünde abgetan. Wegen dieser gesellschaftlichen Umstände zerbrachen viele Familien.

Lessing zeigt in Miss Sara Sampson einen Weg, der dieses Problem anders löst und beschreibt damit die wahren Tugenden und Sünden im Christentum.

Doch wie nahe stehen sich die handelnden Personen in Miss Sara Sampson im Bezug auf das Christentum? Welches Handeln ist sündhaft, welches nicht? Hat Sara wirklich eine Sünde begangen, als sie die Beziehung mit Mellefont einging? Oder waren sie nur ein Opfer ihrer Gefühle? Natürlich kann ich nicht immer bis ins kleinste Detail gehen, dafür ist das Spektrum der Gefühle zu groß. Deshalb habe ich wenige prägnante Emotionen herausgegriffen, welche in Lessings Miss Sara Sampson eine große Rolle spielen. Diese vergleiche ich mit der Bibel, dem heiligen Buch der Christen. Daraus wird ersichtlich in wieweit die einzelnen Personen eine Verbundenheit mit Gott haben.

2 Emotionen

2.1 Die Angst

Angst spiel in MißSara Sampson eine große Rolle, was auch das Handeln der einzelnen Personen beeinflusst.

Tastet man sich in diesem Hinblick auf MißSara Sampson an dieses Gefühl heran, wird man schon ganz am Anfang des Werkes fündig. Sir William sucht seine Tochter Sara, nachdem diese weg gelaufen ist. Er weiß nicht, wie es ihr geht, wie sie sich fühlt, was sie gerade macht. Kurz gesagt: er hat Angst um seine Tochter. Sonst würde er sie nicht suchen. Sein erster Satz lautet: „Hier meine Tochter? Hier in diesem elenden Wirtshause?“2 Danach fängt Sir William an zu weinen - ein untypischer Gefühlsausbruch in seiner (zugleich Lessings) Zeit. Unklar ist, weswegen er weint. Ist es der Schock über den Aufenthaltsort seiner Tochter oder ist er einfach nur erleichtert, sie gefunden zu haben? Ich vermute Letzteres, da es menschlicher wäre und man lernt Sir William in MißSara Sampson als einen sehr menschlichen, gefühlsbetonten Menschen kennen.

Sir William erfährt, dass auch Sara weint - erstens, weil sie eine Sünde begangen hat und zweitens, weil sie meint ihren Vater enttäuscht zu haben. Sie hat Angst um ihre Zukunft und um ihren Vater.

Auch in der Bibel findet man das Gefühl der Angst im Alten Testament häufiger als im Neuen Testament. Doch hier ist es weniger die Angst im irdischen Sinne, die eine Rolle spielt, es ist die Angst, Gott nicht gefallen zu können; ein Sünder zu sein. Dennoch besteht ein Zusammenhang, denn Gott leitet schließlich die irdischen Wege.

Sara steht in einem inneren sowie äußeren Konflikt. Beide machen ihr Angst. Zum Einem verstieß sie gegen die weltlichen Normen und Werte, indem sie sich mit Mellefont einließ. Zum Anderen bereitet sie ihrem Vater große Sorgen.

Auch bekommt sie die Angst zu spüren, in Sünde und Ungnade bei Gott gefallen zu sein. Dies sieht man gut im ersten Auftritt, siebte Szene. Dort sagt Sara zu Mellefont: „Die Kraft, es (den Traum, K.H.) vergessen zu können, erwarte ich von Ihnen. Es sei Liebe oder Verführung, es sei Glück oder Unglück, dass mich Ihnen in die Arme geworfen hat, ich bin in meinem Herzen die Ihrige und werde es ewig sein. Aber noch bin ich es nicht vor den Augen jenes Richters, der die geringsten Übertretungen seiner Ordnung zu strafen gedrohet hat -“3

Hiermit zeigt sie ihre Gottesfurcht. Denn in den Zehn Geboten heißt es unter anderem: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, dass dir der HERR, dein Gott, geben wird.“4 Sara bereitet ihrem Vater Sorgen und Ängste, deshalb ehrt sie ihn nicht in dem Maße, wie sie es gewollt hätte. Doch Sara hat auch Angst vor und Gott vertraut sich ihm nicht an. Dies ist unbegründet, denn Gott erhört das Flehen seiner Kinder.5

Mellefont scheint sich zunächst keine größeren Sorgen zu machen. Er träumt von einer Zukunft mit Sara.

Doch auch Marwoods Bestreben beruht auf Angst. Denn sie möchte Mellefont nicht verlieren. Deshalb erpresst sie ihn mit der gemeinsamen Tochter Arabella. Unklar ist, ob allein Boshaftigkeit und Enttäuschung sie so handeln lassen. Vermutlich hatte sie einfach nur Angst um ihre Liebe und Angst ist ja bekanntlich ein schlechter Ratgeber.

Ganz extrem kommt die Angst am Ende des Stückes zum Ausdruck, denn Sara stirbt. Kurz vor ihrem Tode spricht sie:„Die bewährte Tugend muß Gott der Welt lange zum Beispiele lassen, und die schwache Tugend, die allzu vielen Prüfungen vielleicht unterliegen würde, hebt er plötzlich aus gefährlichen Schranken (...).“6 Sara sieht sich bis zuletzt als Sünderin und als Solche hat sie Angst.

Nach ihre Tod nennt Mellefont sie eine „Heilige“7. Das ist interessant. Dementsprechend müsste sie trotz ihrer Sünden ins Himmelsreich kommen. Und dies tun die Menschen, da Jesus für der Menschen Sünden gestorben ist.8

2.2 Die Hoffnung

Ein Gefühl des Bangens und der Hoffnung findet man schon am Anfang des Stückes. Dem ersten Aufzug ist zu entnehmen, dass Saras Vater , Sir William Sampson, sich Sorgen um seine Tochter macht. Das ist nicht unbegründet, denn diese ist schließlich weg gelaufen. Dennoch war es zu Zeiten Lessings nicht gerade üblich, sich Gefühle familiärer Art anmerken zu lassen.

Die Suche des Vaters nach seiner Tochter kann man als einen Ausdruck der Hoffnung deuten. Denn er macht sich Sorgen um Sara, weint er doch öffentlich in einem Wirtshaus:

„Waitwell. Sie weinen ja schon wieder, schon wieder, Sir! - Sir!

Sampson. Lass mich weinen, alter ehrlicher Diener.“9 Er hofft, dass es seiner Tochter gut geht. Dies steht nicht explizit im Text, dennoch wird es durch Sir Williams Redeweise bewiesen:

„Waitwell. Aus jeder kindischen Miene strahlte die Morgenröte eines Verstandes, einer Leutseligkeit, einer --.

Sir William. Oh schweig! Zerfleischt nicht das Gegenwärtige mein herz schon genug? Willst du meine martern durch die Erinnerung an vergangne Glückseligkeiten noch hölliger machen? (...)“10

Man sieht in Saras Vater einen Mann, der den gesellschaftlichen Zuständen seiner Zeit trotzt und zu seiner Tochter hält, obwohl diese ein verbotenes Verhältnis zu Mellefont hat. Sir William suchte seine Tochter und er gab nicht auf, bevor er sie gefunden hatte. Schon in der Bibel steht: „Denn ein Baum hat Hoffnung, auch wenn er abgehauen ist; er kann wieder ausschlagen, und seine Schösslinge bleiben nicht aus.“11

Sir Williams verhalten im bezug auf seine Tochter ist sehr christlich, denn er wendet die Nächstenliebe an.12

Als nächstes kommt die Emotion Hoffnung bei der Traumszene zur Anwendung. Sara hat Angst, da in ihrem Traum ihr geliebter umgebracht werden soll. Sie wacht auf und sagt: „Wachsend fühlte ich noch alles, was ein tödlicher Stich Schmerzhaftes haben kann; ohne das zu empfinden, was er Angenehmes haben muß: das Ende der Pein in dem Ende des Lebens hoffen zu dürfen.“13 Speziell der letzte Satz drückt ihre Gottesliebe aus. Hier steht das schreckliche Leben dem wundervollen jenseits gegenüber. Sara hofft auf Erlösung durch den Tod. Laut der Bibel ist Jesus, der Sohn Gottes, für die Sünden aller Menschen gestorben.14 Deshalb gibt es eine Erlösung des Menschen in seinem Tode.

Mellefont versteht Sara nicht im christlichen Sinne und verspricht ihr zu helfen, so dass ihr Leben wieder schön würde. Er hofft auf die gemeinsame Zukunft mit Sara. Sein Hoffen ist irdischer Natur.

Allerdings gibt es da noch Saras Nebenbuhlerin Marwood. Und diese hofft bei dem Treffen mit Mellefont, dass er zu ihr zurückkehre. Sie erpresst ihn mit der gemeinsamen Tochter Arabella, in der Hoffnung, er würde klein beigeben. Doch das tut Mellefont nicht. Marwoods Hoffnungen sind also zerstört. In der Bibel heißt es: „ Den Armen wird Hoffnung zuteil, und die Bosheit muss ihren Mund zuhalten.“15 Da Erpressung keine christliche Tugend ist, wird ihre Hoffnung zerstört. Auch Mellefonts Hoffnungen auf eine gemeinsame Zukunft mit Sara werden auch zunichte gemacht, allerdings erst durch den Tod von Sara.

Doch zuvor bekommt Sara den Brief von ihren Vater und nach langem Hin und Her erfährt sie auch den Inhalt des Briefes. Darin steht, dass der Vater ihr verzeiht. Aber Sara hatte keine Hoffnung auf eine Versöhnung mit ihrem Vater. Dennoch geschah es. Das liegt daran, dass Hoffnung und Liebe zusammen gehören. Die Christen hoffen auf die Liebe ihres Herrn, ihres himmlischen Vaters. Selbst, wenn sie hoffnungslos sind, erfahren sie diese Liebe, denn Gott schenkt ihnen wieder Hoffnung. Und so kann auch Sara nach dem erfahren des Briefinhaltes wieder auf ein Familienleben mit ihrem Vater hoffen. Doch diese Hoffnung geht durch Marwood verloren, welche Sara vergiftet. Mit Sara stirbt auch die Hoffnung des Vaters sowie die von Mellefont. Dieser bringt sich darauf hin um, wodurch ach die Hoffnung Marwoods entgültig verloren geht. Der Tod raubt den Lebenden die letzte Hoffnung.

2.3 Die Liebe

„Die Empfindung des Herzens gibt der Norm erst menschliche, konkrete Züge.“, sagte schon Monika Fick16 und damit trifft sie den Nagel auf dem Kopf. Die Liebe ist es, die sich durch MißSara Sampson zieht und die innere Handlung bestimmt.

Als erstes wäre da die grenzenlose Liebe von Sir William für seine Tochter zu nennen. Er empfindet eine starke Nächstenliebe für seine Sara. Als sie wegläuft, sucht er sie, schreibt ihr einen Brief, in dem er ihr ihre Taten vergibt und er ist auch im Moment ihres Todes bei ihr. Sir William ist die tugendhafteste Person in MißSara Sampson. Er erfüllt Gottes höchstes Gebot, die Liebe, grenzenlos. Gisbert Ter - Nedden schreibt: „Der Vater sieht seine verführte Tochter (...) mit den „Augen der Liebe“ (1,7) an.“17 Sir William beschließt, seiner Tochter einen Brief zu schreiben, in dem er sie um Verzeihung bittet, sollte er seine Pflichten als Vater verletzt haben und er hat mehr Sorge um Sara, als sie es realisiert. Des weiteren verzeiht er ihr ihre Vergehen.

Sara weiß nicht so recht, was sie tun soll. Denn ihre Liebe ist zu groß. Welche Liebe? Zuerst wäre da die Liebe zu ihrem Vater zu nennen. Oft quält sie das Gewissen, ihren Vater Kummer gemacht zu haben. „Vor allem in Heiratsangelegenheiten steht die Gehorsamspflicht auf dem Prüfstand. Wo die Liebe der Kinder eigene Wege geht, wird dies als Auflehnung gegen die Eltern verstanden. Denn dann wird die kindliche Liebe von der Leidenschaft verdrängt. Der Eigenwille und die Eigenliebe verhindern die Unterordnung unter den göttlichen Willen.“18 Und genau darin besteht der Konflikt von Sara.

Doch was will Gott eigentlich? Ein Zusammensein ohne Hochzeit galt damals als Sünde und erst nach der Ehe sollte die Liebe sich zeigen. Dies ist biblisch nur schwer beweisbar. Es steht im Exodus: „Du sollst nicht ehebrechen.“19 Daraus wurde (vor allem ab dem Mittelalter) entnommen, dass man nur einen Liebespartner in seinem Leben haben darf und diese Bedingung sei nur durch die Ehe erfüllbar. Deswegen ist Derjenige sündig, der eine Liebesbeziehung ohne Heirat eingeht. Sara bittet Mellefont auch um eine Hochzeit, doch er zögert.20

Da es laut Bibel nicht so richtig beweisbar ist, dass voreheliche Liebesbeziehungen eine Sünde darstellen, handelt Sara auch nicht sündhaft. Somit macht sie sich die Sorgen deswegen ohne Grund (zumindest im christlichen Sinne). Des weiteren steht geschrieben: „so sollst du nun den HERRN, deinen Gott, lieben und sein Gesetz, seine Ordnungen, seine Rechte und seine Gebote halten ein Leben lang.“21 Sara tat dies aus rein christlicher Sicht. Was die Kirche und die Gesellschaft davon hält, ist eine andere Sache. Sara hat sündhaft gehandelt, da sie ihren Vater nicht so ehrte, wie es verlangt wird. Dies habe ich ja schon im Kapitel „2.1 Die Angst“ in meiner Hausarbeit erklärt.

Aber Sara liebt ihren Vater, aber auch Mellefont. Sie hegt auch keinerlei Groll gegen Marwood, ihrer Nebenbuhlerin. Somit erfüllt sie den christlichen Grundsatz: “Liebet eure Feinde.“22

Auch Sir William erfüllt diesen christlichen Grundsatz. Denn schließlich hält er zu seiner Tochter, egal, was auch geschieht. Auch akzeptiert er Mellefont als seinen Schwiegersohn23 und nimmt sich dessen und Marwoods Tochter Arabella an.24

Vater und Tochter verbindet bis zum Schluss eine tiefe Liebe füreinander und für Gott. Sie sind die Gottesfürchtigsten und die Gläubigsten in dem Werk MißSara Sampson. Die kalten Winde des Lebens können sie nicht umwerfen, denn sie vertrauen in etwas, was ihnen er himmlische Vater mitgegeben hat: die Liebe. „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“25

Was Mellefonts Liebe angeht, so ist er nach der Bibel ein Ehebrecher. In den Zehn Geboten heißt es: „Du sollst nicht ehebrechen.“26 Doch er war mit Marwood liiert und hat eine Tochter mit ihr. Aber er liebt Sara. Es scheint, als ob er sich seiner Sünde nicht bewusst ist. Man hört ihn sich nie anklagen. Des weiteren erfüllt er nicht das Gebot der Nächstenliebe, denn er hasst Marwood und hat kein übergroßes Interesse an Arabella. Marwood hingegen liebt Mellefont und versucht, ihn zurückzuerobern (mittels Erpressung). Dies gelingt ihr nicht. Und so schmiedet sie ihren Racheplan, auf den ich später in einem anderen Kapitel zurückkommen werde. Sie handelt nicht im Namen der Liebe und ist durch die Erpressung, Rache und Hassgefühlen die wohlsündigste Person in MißSara Sampson. Dabei warnt die Bibel: „Hüte dich und kehre dich nicht zum Unrecht, denn Unrecht wählst du lieber als Elend! Siehe, Gott ist groß in seiner Kraft.“27

3 Tugenden

3.1 Die Barmherzigkeit

Hier muss unterschieden werden zwischen der weltlichen und der geistlichen Barmherzigkeit. Die weltliche Barmherzigkeit spiegelt sich im handeln des Sir Williams wider. Er vergibt seiner Tochter, möchte ihr so gerne helfen und klagt sie noch nicht einmal an, wenn er sie sieht. Des weiteren verurteilt er Mellefont nicht, auch nimmt er sich nach dessen Tod seiner Tochter Arabella an. Man kann sagen, dass Sir William die Barmherzigkeit in Person ist, denn bei ihm kommt dies am stärksten zum Ausdruck. Er hält Friede mit Anderen bis zum Schluss.

Aber auch Sara ist barmherzig. Dies zeigt sich, als sie auf Marwood trifft. Während Marwood vor Eifersucht nur so glüht, bleibt Sara ruhig und versucht sie sogar zu verstehen.28 Insofern kann man sagen, dass sich Vater und Tochter sehr ähnlich sind.

Anders als Marwood: sie hasst Sara und bringt sie daraufhin sogar um. Das ist sehr unchristlich und unbarmherzig.

Die geistliche Barmherzigkeit stellt ein Problem dar, denn sie impliziert die Theodizeefrage. Wie kann ein barmherziger und liebender Gott so viel Unglück auf dieser Welt zulassen? Warum stirbt Sara und nicht Marwood, wo es doch in der Bibel heißt: „Der HERR ist geduldig und von großer Barmherzigkeit und er vergibt Missetat und Übertretung, aber er lässt niemanden ungestraft (...).“29 Es heißt aber auch: „Gesegnet sei vom HERRN, der seine Barmherzigkeit nicht abgewendet hat von den Lebendigen und von den Toten.“30 Das bedeutet, dass Barmherzigkeit nicht an Leben oder Tod gekoppelt ist. Gott gab seinen Sohn für uns Menschen und dieser ist für unsere Sünden gestorben. Gott kann gar nicht die Barmherzigkeit an das Leben auf der Erde koppeln, denn das würde ja bedeuten, dass jeder Christ von Mord verschont bliebe, was wiederum einem Gottesbeweis nach sich zöge. Doch die Menschen sollen an Gott glauben und seine Existenz vor dem Tode nicht wissen. Durch das Nichtwissen fühlen sich die Menschen frei und das ist gut so. Aus Erzählungen anderer Menschen weiß ich, dass für Viele der Gedanke, durch ein höheres Wesen bestimmt zu werden, etwas Schlimmes ist, was man nicht möchte.

Zugleich ist es möglich, dass Gott Sarabefreit hat aus ihrer Qual. Vielleicht wusste er, was sie erwartet, wenn sie weiter gelebt hätte. Doch das ist (wie Vieles im Glauben) rein spekulativ. Auch hat Marwood ja Sara umgebracht und nicht Gott.

Doch warum wird Marwood nicht bestraft? Zumindest geht dies nicht aus dem Text hervor. In der Bibel heißt es: „Aber nach deiner großen Barmherzigkeit hast du mit ihnen nicht ein Ende gemacht noch sie verlassen.“31 Gott verlässt seine Kinder nie, auch wenn sie falsche Wege gehen. Und so liebt und verzeiht er auch Marwood, auch wenn dies vielleicht unverständlich ist.

3.2 Die Vergebung

Die Vergebung ist streng gekoppelt mit der Barmherzigkeit, denn die Barmherzigkeit ist die Vorraussetzung für Vergebung.

Auch hier handelt Sir William am Christlichsten. In seinem Brief an Sara schreibt er, dass er ihr vergibt, auch wenn sie ihn Kummer, Angst und Sorgen bereitet hat. Doch Sara hat Schwierigkeiten mit dieser Geste des Vaters. Heinrich Bornkamm schreibt hierzu: „Die Stufenfolge von der leidenschaftlichen Abwehr bis zum Glauben, von der Schlimme des Gewissens, die den väterlichen Zorn nur bestätigen kann, ja ihn fordert, wenn er nicht da ist, bis zu der so schwer errungenen Freiheit, das Vergebungswort anzunehmen, ist eine genaue Anwendung der seelischen Erfahrungen, welche der lutherische Rechtfertigungsglaube umschließt.“32 Denn Sara muss sich erst selbst verzeihen, bevor sie die Vergebung des Vaters annehmen kann. Sie muss sich als Sünderin akzeptieren und um Vergebung bitten, vor allem bei Gott. Denn Gott verzeiht und er weiß, dass die Menschen Sünder sind.

Doch nicht nur Sir William vergibt hier, sondern auch Sara. In der Bibel steht: „Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde.“33 Und so verzeiht Sara der Marwood, als sie erfährt, wer hinter ihren bevorstehenden Tod steckt. „Wenn Sara der Marwood vergibt, dann tut sie das in dem festen Gottesvertrauen, die „göttliche Nemesis“ werde für den Schaden, der durch die Vergebung entsteht, schon irgendwie aufkommen.“34 Ich glaube nicht, dass Sara naiv war. Sie vertaute Gott und dies ist eine christliche Tugend.

Marwood kann Sara nicht vergeben, dazu ist ihr Hass auf sie zu groß. Sie sieht in ihr in erster Linie eine Nebenbuhlerin und sie handelt aus Rachemotiven. Doch dazu mehr, wenn ich über den Mord schreibe. Sir William ist sogar bereit, Mellefont zu vergeben und ihn als seinen Schwiegersohn anzuerkennen. Denn: „(...)Vergebt, so wird euch vergeben.“35 Darin sieht man, dass auch Gott vergibt. Und so wird er auch Marwood vergeben sowie Sara und Mellefont. „Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.“36

Dadurch, dass alle Menschen Sünder sind (da sie Nachkommen von Adam und Eva sind), können sie nur auf die Vergebung durch Gott hoffen. Und er gewährt ihnen diese.

4. Die Sünden

4.1 Die Bosheit

In MißSara Sampson ist Marwood diejenige, deren Handeln von der Bosheit bestimmt wird. Sie ist der negative Charakter in MißSara Sampson. Interessant ist folgender Ausspruch von Mellefont: „Was für eine Schlange.“37 Dies könnte als Andeutung an die Bibel verstanden werden. Die Schlange fungiert in der Heiligen Schrift der Christen als Sinnbild für die List und die Sünde. Denn sie ist es, die Eva dazu bringt, vom Baum der Erkenntnis zu essen, was eine Sünde war, da dies von Gott verboten worden war. Obwohl man an dieser Stelle sagen muss, dass es ursprünglich ein „Schlangerich“ war, also eine männliche Schlange. Die Bibel verwendet im Deutschen die weibliche Form, da es nur diese im deutschen Sprachgebrauch gibt. Vielleicht hat Marwood (wenn auch unbewusst) Mellefont durch ihren Charakter in die Ehebruch - Sünde hineingetrieben. Allerdings ist Marwood nicht nur böse. Es muss auch gesehen werden, dass sie Mellefont liebt und Angst hat, ihn zu verlieren. Des weiteren ist sie unglücklich und eifersüchtig auf Sara. Marwood versucht mit allen Mitteln, Mellefont und Sara auseinander zu bringen. Erst erpresst sie Mellefont mit der gemeinsamen Tochter Arabella, dann verunsichert sie Sara bei dem Treffen mit ihr und am Schluss bringt sie ihre Nebenbuhlerin noch um.

In der Bibel steht: „Denn die Bosheit lodert wie ein Feuer; das verzehrt Dornen und Disteln und zündet den dichten Wald an und gibt hohen Rauch.“38 „Denn wie ein Brunnen sein Wasser quellen lässt, so quillt auch ihre Bosheit. (...)“39

Bosheit impliziert Gefühle wie Eifersucht, List, Neid, Rachegelüste und auch Mord. Dies sind alles keine christlichen Tugenden, sondern gehören zu den schlimmsten Sünden des Menschen. Schon in den Grundgesetzen eines Christen, nämlich den Zehn Geboten, steht: „Du sollst nicht töten.“40 Doch Marwood hält sich nicht daran. Aber dazu im nächsten Kapitel mehr. Marwood ist aber nicht nur im Bezug auf Sara böse, sondern auch im Bezug auf sich selbst. Denn Hass vergiftet den Menschen. Und genau das geschieht bei Marwood. Der Hass frisst sie innerlich auf, ihre Gedanken drehen sich nur noch um Rache, denn sie fühlt sich, denke ich, von Mellefont verstoßen und Sara soll/muss als Sündenbockherhalten. Blind vor negativen Gefühlen sieht sie nur noch einen Ausweg: den Mord an Sara.

Die anderen Hauptpersonen merken nicht viel von Marwoods Innenleben. Das ist auch der Grund, weshalb sie nicht gegensteuern. Mellefont könnte erahnen, wie gebrochen Marwood innerlich ist, doch er unternimmt nichts, denn schließlich hat er keine positiven Gefühle mehr für sie. Für ihn zählt nur Sara. Man bekommt beim Lesen von MißSara Sampson sogar den Eindruck, dass er genervt von Marwood ist.

Ob Gott Marwood für ihre Bosheit bestraft, ist und bleibt unklar. Doch auch für sie gäbe es einen Ausweg: „darum tu Buße für diese seine Bosheit und flehe zum Herrn, ob dir das Trachten deines Herzens vergeben werden könne.“41 Denn Gott gibt niemanden auf.

Der Mord

Auch bei dieser Sünde spielt Marwood eine zentrale Rolle, denn diese ermordet ihre Nebenbuhlerin Sara und trägt Mitschuld an dem Freitod von Mellefont. Sie will Mellefont schon beim Treffen mit ihm umbringen, doch er kann dies verhindern. Am Schluss bringt sich Mellefont selber um - mit Marwoods Messer. Insofern wurde Mellefonts Tod nur aufgeschoben.

Die Bibel äußert sich klar zum Thema Mord: „Du sollst nicht töten.“42 Doch Marwood tat es und dies war ein Fehler (im christlichen Sinne). Denn trotz des Mordes gewinnt sie nichts. In der Bibel steht: „Ihr seid begierig und erlangt’s nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet.“43 Dies ist Marwoods Schicksal und vielleicht auch ihre Strafe.

Herr Seeba schreibt zum Thema Mord: „Der Selbstmord, der (...) bis ins 20. Jahrhundert hinein der einzige Ausweg aus der sozialen Ächtung erschien, bleibt der nervenschwachen Sara nur deshalb erspart, weil ihr das Gift der Marwood zuvor kommt.“44 Dies sehe ich anders Denn vor ihrem Tod versöhnte sie sich ja wieder mit ihrem Vater Sir William und zusammen hätten sie einen Ausweg aus der Misere gefunden. Denn die Liebe hätte sie zusammen gehalten.

Doch zurück zu Marwoods Vergehen. Ihr Handeln ist eine Sünde, ihre inneren Hassgefühle machen sie gottlos. Das wird auch in der Bibel beschrieben: „Die Gottlosen ziehen das Schwert und spannen ihren Bogen, dass sie fällen den Elenden und Armen und morden die Frommen.“45 Doch die Bibel warnt: „Aber ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen und ihr Bogen wird zerbrechen.“46

Seit dem Mord ist Marwoods Herz tot. Sie hat nichts erreicht und hat eine große Schuld auf sich geladen. Wenn sie stirbt, wird sie sich vor dem Gericht Gottes behaupten müssen. Doch Gott ist den Sünden gnädig, wie ich schon oft in dieser Hausarbeit geschrieben habe.

Marwood vertritt den bösen Charakter in MißSara Sampson. Sie ist die böse Schlange, das Gift und das Abbild der Sünde.

Warum mordet Marwood? Sie möchte Rache nehmen. Sara muss als Sündenbock herhalten, weil Marwood in ihr den Grund sieht, weshalb die Beziehung zwischen Mellefont und ihr kaputt ging. Doch das Recht auf Rache hat sie aus biblischer Sicht nicht. Das Strafen soll man Gott überlassen, da nur er weiß, wer unschuldig ist und wer nicht. Jesus sagte (bei einer bevorstehenden Steinigung): „(...) wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“47 Und wieder warnt die Bibel vor falschem tun: „Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. (...)“48 Fazit: Marwood wird für ihr Vergehen betraft werden. Ob im Diesseits oder im Jenseits, das ist eine andere Frage.

5 Zusammenfassung

Zusammenfassend ist zu sagen, dass in MißSara Sampson sehr klar rauskommt, wer hier sündigt und wer nicht.

Sir William ist die tugendhafteste Person. Er richtet sich immer nach dem Gebot der Nächstenliebe und läst trotz äußerer Einflüsse seine notleidende Tochter nicht im Stich. Bis zum Tod steht er ihr bei und versöhnt sich auch mit Mellefont. Anschließend kümmert er sich um Arabella. Sara ist sehr tugendhaft, was das geistliche Leben angeht, jedoch nicht, was das bürgerliche Leben betrifft. Ihre Beziehung zu Mellefont wird geächtet, auch wenn es christlich gesehen keinen expliziten Grund gibt. Sie hat mit ihrem Vater viel gemeinsam, auch sie achtet die Nächstenliebe. Sogar zu Marwood ist sie freundlich und nett, ohne bösen Hintergedanken. Doch sie ist diejenige, die am meisten leiden muss.

Mellefont ist der Auslöser für die ganze tragische Handlung innerhalb von MißSara Sampson. Er ist an sich ein lieber Mensch, doch er begann Ehebruch, eine Sünde. Er liebt Sara bis in den Tod, ist allerdings auch ein bisschen naiv zu glauben, er könne ohne Probleme ein Leben mit Sara führen.

Marwood hat die Sünderrolle schlechthin. Sie wurde von Mellefont betrogen und damit brach er ihr das Herz sowie ihren Stolz. Es keimen Rachegelüste in ihr hoch, welche am Schluss im Mord gipfeln: zum Einem der Mord an Sara als direkter Mord, zum Anderen der Mord von Mellefont und das Sterben ihrer Seele als indirekte Morde.

Am Schluss steht die Frage, warum die Sündigste von allen Beteiligten überlebt, aber auch der Tugendhafteste. Vielleicht möchte Lessing sagen, dass das Gute und das reine auf der Welt Bestand hat, aber es keine Medaille ohne Kehrseite gibt. Und so lebt auch das Böse weiter.

6 Bibliographie

Lessing, Gotthold Ephraim: Miß Sara Sampson, Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Um Anmerkungen ergänzte Ausgabe. Ditzingen: Philipp Reclam jun. Stuttgart 1993.

Stuttgarter Erklärungsbibel, Lutherbibel mit Erklärungen. 2. Auflage. Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart 1992.

Arbeitstechniken Literaturwissenschaft. Hrsg. von Burkhard Moennighoff und Eckhardt Meyer - Krentler. 9., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage. München: Fink 2001.

Bohnen, Klaus: Geist und Buchstabe, zum Prinzip des kritischen Verfahrens in Lessings literarästhetischen und theologischen Schriften. Böhlau Verlag Köln 1974.

Bornkamm, Heinrich: Die innere Handlung in Lessings „Miß Sara Sampson“. In: Euphorion 51 (1957). S. 388, 391ff.

Erläuterungen und Dokumente. G. E. Lessing Miß Sara Sampson. Hrsg. von Veronika Richel. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. Ditzingen: Phillip Reclam jun. Stuttgart 1999.

Fick, Monika: Lessing - Handbuch, Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart: 2000.

Seeba, Hinrich C.: Die Liebe zur Sache, öffentliches und privates Interesse in Lessings Dramen. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1973. Ter - Nedden, Gisbert: Lessings Trauerspiele, der Ursprung des modernen Dramas aus dem Geist der Kritik. Stuttgart: Metzler 1986. Thielicke, Helmut: Offenbarung, Vernunft und Existenz, Studien zur Religionsphilosophie Lessings. 3. Auflage. Gütersloh: Carl Bertelsmann Verlag 1957.

[...]


1 Thielicke, Helmut: Offenbarung, Vernunft und Existenz, Studien zur Religionsphilosophie Lessings. 3. Auflage. Gütersloh: Carl Bertelsmann Verlag 1957. S. 7.

2 Lessing, Gotthold Ephraim: Miß Sara Sampson, Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Um Anmerkungen ergänzte Ausgabe. Ditzingen: Philipp Reclam jun. Stuttgart 1993. Nachfolgend als: Miß Sara Sampson - Werk. S. 5, Z. 6 - 7.

3 Miß Sara Sampson - Werk. S. 13, Z. 34 - 40.

4 Stuttgarter Erklärungsbibel, Lutherbibel mit Erklärungen. 2. Auflage. Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart 1992. Nachfolgend als: Die Bibel. Exodus 20,012.

5 vergleiche: Die Bibel, Exodus 20,14.

6 Miß Sara Sampson - Werk. S. 92 Z. 16 - 19.

7 Miß Sara Sampson. S. 93 Z. 18.

8 Vergleiche: Die Bibel: Mattheus 26,28 Römer 5,8 Korinther 5,21 Galater 1,4 Hebräer 9,28 Petrus 2,24 Johannes 2,2+4 Offenbarung 1,5

9 Miß Sara Sampson - Werk. S. 5, Z. 14 - 15.

10 Miß Sara Sampson - Werk. S. 5, Z. 25 - 29.

11 Die Bibel. Hiob 14,7. „Baum“ ist hier metaphorisch gemeint.

12 Darauf gehe ich im Kapitel 2.3 „Die Liebe“ näher ein.

13 Miß Sara Sampson - Werk. S. 11, Z. 26 - 29.

14 vergleiche: Die Bibel. Mattheus 26,28 Römer 5,8 Korinther 5,21 Galater 1,4 Hebräer 9,28 2.Petrus 2,24 Johannes 2,2+4 Offenbarung 1,5.

15 Die Bibel. Hiob 5,16.

16 Fick, Monika: Lessing - Handbuch, Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart 2000. S. 125.

17 Ter - Nedden, Gisbert: Lessings Trauerspiele, der Ursprung des modernen Dramas aus dem Geist der Kritik. Stuttgart: Metzler 1986. S. 53.

18 Fick, Monika: Lessing - Handbuch, Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart 2000. S. 127.

19 Die Bibel. Exodus 20, 14.

20 Vergleiche: Miß Sara Sampson - Werk. S.11 - 17.

21 Die Bibel. Genesis 11, 1.

22 Die Bibel. Matthäus 5, 44

23 vergleiche Miß Sara Sampson - Werk. S.93, Z. 14 - 17.

24 vergleiche Miß Sara Sampson - Werk. S.94, Z. 7 - 12.

25 Die Bibel. Römer 8, 35.

26 Die Bibel. Exodus 20, 14.

27 Die Bibel. Hiob 36, 21+22.

28 Vergleiche: Miß Sara Sampson - Werk. S. 51 - 53.

29 Die Bibel. Numeri 14, 18.

30 Die Bibel. Rut 2, 20.

31 Die Bibel. Nehemia 9, 31.

32 Bornkamm, Heinrich: Die innere Handlung in Lessings „Miß Sara Sampson“. In: Euphorion 51 (1957). S. 388, 391ff.

33 Die Bibel. Hebräer 10, 18.

34 Ter - Nedden, Gisbert: Lessings Trauerspiele, der Ursprung des modernen Dramas aus dem Geist der Kritik. Stuttgart: Metzler 1986. S.37.

35 Die Bibel. Lukas 6, 37.

36 Die Bibel. Psalm 130, 4.

37 Miß Sara Sampson - Werk. S.23, Z. 37.

38 Die Bibel. Jesaja 9, 17.

39 Die Bibel. Jeremia 6, 7.

40 Die Bibel. Exodus 20, 13.

41 Die Bibel. Apostelgeschichte 8, 22.

42 Die Bibel. Exodus 20, 13.

43 Die Bibel. Jakobus 4, 2.

44 Seeba, Hinrich C.: Die Liebe zur Sache, öffentliches und privates Interesse in Lessings Dramen. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1973. S.48.

45 Die Bibel. Psalm 37, 14.

46 Die Bibel. Psalm 37, 15.

47 Die Bibel. Johannes 8, 7.

48 Die Bibel. Lukas 6, 37.

20 von 20 Seiten

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Titel
Zwischen Tugend und Emotion. Ein Vergleich von Lessings "Miß Sara Smapson" und den christlichen Idealen der Bibel
Note
2,7
Autor
Jahr
2002
Seiten
20
Katalognummer
V106317
ISBN (eBook)
9783640045969
ISBN (Buch)
9783656820239
Dateigröße
478 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ein paar Rechtschreibefehler sind noch drinne, die noch korrigiert werden müssten.
Schlagworte
Christliche, Tugenden, Emotionen, Handeln, Hauptpersonen, Lessings, Sara, Smapson, Vergleich, Handlung, Idealen, Glaubens, Bibel
Arbeit zitieren
Katja (Autor:in), 2002, Zwischen Tugend und Emotion. Ein Vergleich von Lessings "Miß Sara Smapson" und den christlichen Idealen der Bibel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106317

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