Fontane, Theodor - Effi Briest - Charakterisieren Sie Alonzo Gieshübler und vergleichen Sie ihn mit der filmischen Umsetzung in Fassbinders Romanverfilmung


Referat / Aufsatz (Schule), 2002

19 Seiten, Note: 12 Punkte


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Charakterisieren Sie Alonzo Gieshübler in Fontanes "Effi Briest" und vergleichen Sie ihn mit der filmischen Umsetzung in Fassbinders Romanverfilmung

Einleitung

Aufbau und Ziel der Untersuchung

Im Rahmen dieser Facharbeit werde ich mich mit dem Apotheker Alonzo Gieshübler aus Theodor Fontanes Roman “Effi Briest”, sowie mit der filmischen Darstellung in Rainer Werner Fassbinders Romanverfilmung beschäftigen.

Dem Hauptthema vorangestellt, ist die Einordung Alonzo Gieshüblers in den Handlungsverlauf des Romans. Denn um die anschließende Charakterisierung der Romanfigur besser nachvollziehen zu können, werden bestimmte Textkenntnisse vorausgesetzt.

In dem darauffolgenden Teil der Arbeit werde ich auf den Zusammenhang zwischen dem Autor Fontane und seiner Nebenfigur Gieshübler eingehen. Dieser Abschnitt ist erforderlich, um sowohl die Funktion, als auch den Bedeutungsgrad Gieshüblers für die Gesamtheit des Romans, sowie für Fontane selbst, herauszustellen. Zum besseren Verständnis gebe ich vorher einen kurzen Einblick in Fontanes Realismusbegriff in Bezug auf die Funktion seiner Nebenfiguren.

In dem letzten, den Hauptteil abschließenden Abschnitt werde ich die Romanfigur mit der filmischen Darstellung in der Fassbinderverfilmung vergleichen. Dieser wird neben Unterschieden in Umfang und Art von Gieshüblers Auftreten, ebenso die Absichten Fassbinders bezüglich Fontanes Roman enthalten.

Ziel der Untersuchung ist es letztendlich die Figur Alonzo Gieshübler für den Leser transparenter zu machen und zu überprüfen, inwieweit die filmische Darstellung der des Romans entspricht.

Die Ergebnisse werde ich in einer Schlussbemerkung zusammenfassen.

Hauptteil

1. Grundlagen

1.1 Einordnung Gieshüblers in den Handlungsverlauf

In Theodor Fontanes “Effi Briest” wird die gleichnamige Titelfigur im Alter von 17 Jahren mit dem zwanzig Jahre älteren Baron Geert von Instetten verheiratet und zieht mit ihm in einen kleinen Ostsee - Badeort namens Kessin. Auf Grund der Vernachlässigung durch ihren Ehemann und dem Mangel an Abwechslung, beginnt sie eine Affäre mit einem Freund Instettens, dem Bezirkskommandeur Major Crampas. Jahre später entdeckt Instetten durch einen Zufall die Briefe, die Crampas Effi zu schreiben pflegte und der Ehebruch kommt ans Licht. Daraufhin tötet Instetten Crampas im Duell und verstößt Effi, die von da an völlig isoliert in Berlin lebt und keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter hat. Am Ende des Buches kehrt Effi auf das elterliche Gut Hohen - Cremmen zurück, wo sie bald darauf stirbt.

Alonzo Gieshübler ist der Apotheker des kleinen Städtchens Kessin. Die Einführung seiner Person geschieht bereits im sechsten Kapitel durch Geert von Instetten. Effi entdeckt in ihrem neuen Zimmer den Blumentisch, der ihr von Gieshübler geschickt wurde. Dies nimmt Instetten zum Anlass seiner Frau von dem Apotheker zu erzählen.

Den ersten direkten Auftritt hat Gieshübler als er Effi einen Besuch abstattet. Zuvor wird sein Auftreten jedoch dadurch angekündigt, dass Effi ihn aus der Distanz an ihrem Fenster vorbeilaufen sieht. Wie sich bald darauf bei ihrer ersten Begegnung herausstellt, sind sich die beiden sofort sympathisch und schließen Freundschaft.

Einige Tage später folgt diesem Treffen eine schriftliche Einladung Gieshüblers zu einem Musikabend mit seiner Künstlerfreundin Marietta Trippelli. Auf diese Weise gelangt Effi das erste Mal in Gieshüblers Wohnung.

Seinen nächsten Auftritt hat der Apotheker anlässlich Annies Taufe und einige Zeit später, um Effi zum Mitwirken an der geplanten Theaterinszenierung “Ein Schritt vom Wege” zu überreden. Bald darauf folgt eine Schlittenpartie zum Oberförster, an der neben Pastor Lindequist, Doktor Hannemann, Major Crampas und dem Ehepaar Instetten auch Gieshübler teilnimmt. Auf Grund einer Verletzung Mirambos, übernimmt Instetten auf der Heimfahrt die Steuerung des gieshüblerschen Schlittens, sodass Crampas die Gelegenheit bekommt, Effi zu verführen.

In der darauffolgenden Zeit wird unter den Mitgliedern der Kessiner Stadtbehörde auf Anfrage des Kriegsministeriums die Möglichkeit, einige Garnisonen im Bereich Kessin einzuquartieren, diskutiert. Gieshübler bringt in dieser Frage eine Reihe von Gerüchten in Umlauf. Den letzten direkten Auftritt hat Gieshübler, als Effi ihn in seiner Apotheke besucht, um sich von ihm zu verabschieden. Instetten wurde vom Landrat zum Ministerialrat befördert, weswegen Effi sich nach einer angemessenen Wohnung in Berlin umsehen möchte.

Darüber hinaus tritt der Apotheker an mehreren Stellen des Romans indirekt in Erscheinung. Dies geschieht sowohl in den Briefen, die Effi an ihre Mutter schreibt und in denen sie ihr unter anderem von Gieshübler berichtet, als auch durch all die Geschenke, die er ihr macht. So bekommt Effi regelmäßig Journale und Zeitschriften, wie auch Pralinen und andere Aufmerksamkeiten von dem Apotheker zugeschickt. Zu den beiden Weihnachtsfesten überbringt er ihr seine Grüße durch einige, eigens für Effi gedichtete Verse, und versorgt sie für den Sylvesterball mit frischen Kamelien.

Des weiteren taucht der Apotheker immer wieder in den Gesprächen anderer Romanfiguren auf, selbst dann noch, als Effi auf Grund der Entdeckung des Ehebruchs allein in Berlin lebt.

2. Charakteristik

2.1 Charakterisierung der Figur Alonzo Gieshübler

Alonzo Gieshübler ist der Besitzer der Mohrenapotheke in Kessin. Gieshüblers Familie lebt in der dritten Generation in dieser Gegend1. Sein Vater hat im Hause eines spanischen Konsuls „die Tochter eines seemännischen Capitanos”2 kennen gelernt und diese später geheiratet.

Sie war Andalusierin und hat bis drei Jahre zuvor noch in Kessin gelebt. Über das Alter des Apothekers werden im Buch keine Angaben gemacht. Gieshübler ist ein kultivierter Mann3, der als „aufmerksamer und eifriger Zeitungsleser” an der „Spitze des Journalzirkels steht”.4 Er begeistert sich für Wagner, Schubert und Loewe und hat eine „Vorliebe für gutes Essen”.5 Ausdruck seiner Bescheidenheit ist die Tatsache, dass er eigentlich einen Doktortitel trägt, sich aber verbittet dabei genannt zu werden, da dies nur richtige Doktoren verdient hätten6. In kirchlichen Dingen ist ihm laut der Kessiner Bevölkerung „nicht recht zu trauen.”7

Gieshübler ist ein konservativer Mensch, was nicht nur durch den ironischen Vorwurf der Trippelli, Gieshübler sei „ein Murmeltier, [dass] sieben Jahre lang geschlafen [habe]”8, sondern vor allem durch seinen eigentümlich altmodischen Kleidungsstil deutlich wird. So trägt er zum Beispiel neben einem „kurzen, eleganten Pelzrock” und einem „für seine Verhältnisse viel zu hohen Zylinder“, weiße Jabots9 obwohl „kein Mensch mehr Jabots [träge].” Zu der musikalischen Soiree erscheint er im „blauen Frack mit mattgoldenen Knöpfen, dazu Pincenez10 an einem breiten, schwarzen Bande, das wie ein Ordensband auf der blendendweißen Piquéweste liegt”.11

Gleichzeitig verleiht ihm seine Art sich zu kleiden „etwas so Distinguiertes”12 und hebt ihn, zusammen mit seinem ungewöhnlichen Körperbau, von den anderen Personen ab.

„Vor einer Viertelstunde war freilich ein kleiner, schiefschultriger und fast schon so gut wie verwachsener Herr [...] an der anderen Seite der Straße vorbeigegangen[...].”13

Darüber hinaus fällt Gieshübler durch sein übertrieben höfliches Verhalten „mit seinen endlosen Artigkeitsverbeugungen”14 und seiner vornehmen Ausdrucksweise auf.

„[...], und ich müsste mich schon sehr in ihm irren, wenn er nicht um elf [...] hier antreten und dir seinen Respekt devotest zu Füßen legen sollte. Das ist nämlich die Sprache, drin er sich ergeht.”15

Interessant ist ebenfalls die Aufmachung seiner Billets, in denen „statt eines Siegels ein aufgeklebtes rundes Bildchen, eine Lyra darin ein Stab steckt, der aber auch ein Pfeil sein könnte”.16 Durch diese Emblem kennzeichnet Gieshübler sich selbst: die Lyra17 ist Sinnbild der Künste, wird aber durchkreuzt von einem Stab bzw. Pfeil, der für die alltäglichen Dinge steht. Gieshübler ist sowohl einer phantasiereichen, romantisch - ungebundenen Lebensweise, so wie Effi und die Trippelli sie bevorzugen, als auch dem Leben eines sich den gesellschaftlichen Normen anpassenden Realisten, wie Instetten einer ist, zugetan.

Verdeutlicht wird dies durch den romantischen Vorname des Apothekers „Alonzo”, der im Kontrast zu seinem biederen Nachnamen „Gieshübler” steht. Daneben ist der Name seiner Apotheke eine Kombination aus dem exotischen Begriff „Mohr” und einem Sinnbild für Bürgerlichkeit, der „Apotheke”. Außerdem beschäftigt Gieshübler einen Apothekergehilfen, der nach einem afrikanischen Räuberhauptmann benannt ist18, obwohl der Apotheker von sich selbst sagt, „er sei mehr ins gieshüblersche geschlagen.”19

Die Tatsache, dass der Apotheker für keine der verschiedenen Lebensweisen Partei ergreift, ist unter anderem ein Grund dafür, warum bei den anderen Romanfiguren, wie Crampas und Instetten, Wüllersdorf und der Trippelli, bei Effis Eltern und natürlich Effi selbst, positives Einverständnis über den Apotheker herrscht. Er wird als der „einzige vernünftige Mensch”, als „Schöngeist und Original”, als der liebenswürdigste Pucklige”, sowie als „Genie” tituliert. Eine andere Begründung für diesen hohen Beliebtheitsgrad liefert Instetten: Gieshübler sei eine „Seele von Mensch”.20

Sein instinktiv humanes Handeln wird vor allem in seiner Beziehung zu Effi erkennbar, welche für das junge Mädchen von großer Bedeutung ist. Auch wenn ein Mann seines Alters für ein siebzehnjähriges Mädchen kein richtiger Freund sein kann, wird Gieshübler zu ihrem wichtigsten Bezugspunkt während der Kessiner Zeit.

„Ich stehe und falle mit Gieshübler. [...] er ist wirklich [...]der einzige richtige Mensch hier.”21

In einer beispielslosen Weise kümmert sich Gieshübler liebevoll um Effi. Er schickt ihr kleine Aufmerksamkeiten, Briefe und Journale und stattet ihr des öfteren Besuche ab, um sie wenigstens vorrübergehend von ihrer Einsamkeit abzulenken.

„Ich habe mich hier mitunter einsam gefühlt, und mitunter war mir schwer ums Herz, schwerer, als Sie es wissen können[...]; aber wenn ich Sie gesehen habe, vom ersten Tage an, dann habe ich mich immer wohler gefühlt und auch besser”.22

Darüber hinaus wird Effi durch Gieshübler von ihrer Angst vor dem Spuk abgelenkt. Es beruhigt sie, dass der Apotheker „immer nur darüber [gelacht haben soll]”.23

Es ist also auf der einen Seite Gieshüblers Humanität und Loyalität, die ihn positiv auf Andere wirken lässt. Auf der anderen Seite aber trägt ironischerweise seine körperliche Missbildung zu seiner Beliebtheit, vor allem bei den männlichen Mitmenschen, bei. Denn durch sein unattraktives Äußeres stellt er bei der Konkurrenz um Frauen keine „Gefahr” dar. Auf Grund der klaren Selbsteinschätzung seines Leidens, hat er sich seiner sexuellen Bedürfnisse und seiner Jugend völlig entsagt und steht damit im Kontrast zu dem typischen Männerbild seiner Zeit.

„Die Jugend, auch in ihren Fehlern ist sie noch so schön und liebenswürdig, und das Alter, auch in seinen Tugenden taugt es nicht viel. Persönlich kann ich [Gieshübler] in dieser Frage freilich nicht mitsprechen, vom Alter wohl, aber von der Jugend nicht, denn ich bin eigentlich nie jung gewesen. Personen meines Schlages sind nie jung. [...], man hat kein Vertrauen zu sich selbst, man wagt kaum, eine Dame zum Tanz aufzufordern, weil man ihr eine Verlegenheit ersparen will [...].”24

Durch das Raster des vor allem durch Ehre und Stärke geprägten Typus fällt er ebenfalls wegen seines ungewöhnlich hohen Maßes an Sensibilität.

„Er konnte sich nicht beruhigen, und zuletzt brach der kleine Mann in Tränen aus. [...] Es wäre zu wünschen, dass es mehr Gieshübler gebe.”25

Einerseits wird seine Person hier als erstrebenswertes Ideal dargestellt, andererseits aber kommt zum Ausdruck, dass der „kleine Mann” besonders in seiner Rolle als Mann, von seinen Mitmenschen nicht recht ernst genommen wird.26

Er ist zwar ein Teil der Gesellschaft, befindet sich aber dennoch in einer Art Außenseiterposition und hat vielmehr die Rolle des Beobachters inne. Dies zeigt sich außerdem darin, dass er einerseits im Magistrat und im Stadtrat27 tätig ist und damit die Gesellschaftsform akzeptiert, andererseits aber eine ungewöhnliche Reaktion zeigt, als die Stadt in der Frage, ob Kessin zur Garnisonsstadt gemacht werden soll, eine Absage erhält. Er wertet das Verhalten seiner „Kollegen“, die sich über den Verlust ärgern, als „Philisterei“28 und verbreitet voller Schadenfreude phantasievolle Gerüchte.

Des weiteren grenzt sich Gieshübler durch seine freundschaftliche Beziehung zu der „enthusiastisch geliebten“ Künstlerfreundin Maria Trippelli ab. Denn eine derartige „Künstlerin“ ist normalerweise kein guter, gesellschaftlicher Umgang, da sie ein unkonventionelles Leben außerhalb jeder Normen führt und in aller Offenheit ein Verhältnis mit einem russischen Fürsten unterhält.

Wie einsam der Apotheker in seiner gesellschaftlichen Rolle tatsächlich ist, zeigt seine Reaktion auf Effis Frage, ob er sich je auf zu Hause gefreut habe. Diese bejaht er mit dem Zusatz, er habe „nur bloß kein Anniechen [mitgebracht], weil er keins [gehabt habe].”29

Resultierend aus seiner Außenseiterposition ist überdies sein wenig ausgeprägtes Selbstbewusstsein, das unter anderem negativen Einfluss auf die Kommunikation mit anderen Menschen hat. Dies verdeutlicht Instettens Hinweis an Effi vor deren ersten Treffen mit dem Apotheker:

„[...] sei möglichst entgegenkommend, [...] er darf nicht verlegen werden; ist er befangen, so kann er kein Wort finden oder sagt die sonderbarsten Dinge; weißt du ihn aber in Zutrauen [...] zu bringen, dann redet er wie ein Buch.”30

Es lässt sich also vermuten, dass Gieshübler sein oben beschriebenes, formal höfliches Verhalten als eine Art Abwehrmechanismus benutzt, um von der Unsicherheit hinsichtlich seiner eigenen Person abzulenken. Ein Punkt allerdings passt nicht zu dem harmlosen Eindruck, den der Apotheker macht: Bei näherer Betrachtung seiner Person fällt auf, dass viele seiner Handlungen das Zustandekommen des Ehebruchs beeinflussen. Zunächst einmal erkennt Effi durch ihren Freund, dass ihr Wärme und Nähe in der Ehe fehlen. In ihrer Reaktion auf Gieshüblers weihnachtlichen Huldigungsvers zum Beispiel, die „Huldigungen eines guten Menschen [hätten] doch etwas besonders Wohltuendes”31, steckt ebenso der Vorwurf an ihren Mann, der ihr dies nicht bietet.

Außerdem bringt Gieshübler Effi mit der Trippelli zusammen, deren aufregendes Leben der im Kontrast zu ihrem eigenen, langweiligen Alltag steht.

Überdies wird durch einen gieshüblerschen Brief eine Instetten ausschließende Beziehung zwischen Crampas und Effi hergestellt, da sie bereit wäre das Schreiben dem Major, keinesfalls aber ihrem Ehemann zu zeigen.

Da er Effi zum Theaterspielen überredet, treibt der Apotheker seine Freundin indirekt in Crampas´ Arme und auch beim eigentlichen Ehebruch auf der Schlittenpartie zum Oberförster, ist Gieshübler nicht unwesentlich beteiligt. Es lässt sich also erkennen, dass Gieshübler „trotz größter Abgeneigtheit gegen zweideutiges Handeln [...] im Dienste zweier Herren steht.”32

Da Gieshübler sich seiner vermittlerischen Handlungen allerdings nicht bewusst ist und er nichts von dem Ehebruch ahnt, (erkennbar zum Beispiel daran, dass er keine Erklärung für Effis merkwürdiges Verhalten bei ihrem Abschied finden, kann33 ), wird der positive Gesamteindruck des Apothekers nicht getrübt. Dieser ist ein Grund dafür, dass „Gieshübler [...]eine der beliebtesten Gestalten der fontanischen Romanwelt geworden ist. [Denn er ist] ganz Ausdruck jener tapferen und gütigen Menschlichkeit, die durch ein schweres Schicksal sich zu vollem Verzicht und zur Höhe reiner Betrachtung hinaufgeläutert hat, ohne dass ihm die Welt darüber zum Jammertale geworden wäre.”34

3. Fontane und seine Romanfigur Alonzo Gieshübler

3.1 Verständnis von Nebenfiguren in Fontanes Realismus

Fontane versteht den Realismus als „die Widerspiegelung des wirklichen Lebens.” Es geht ihm allerdings nicht nur darum „die bloße Sinnenwelt” oder „das bloß Handgreifliche” abzubilden. Viel mehr möchte er den Zusammenhang der Dinge darstellen, wozu sowohl „das Größte wie das Kleinste”35 miteinbezogen werden muss. Aus diesem Verständnis heraus wird erkennbar, welchen großen Stellenwert die Nebenfiguren, also „das Kleinste”, bei Fontane einnehmen. Deutlicher wird dies in einem seiner Gedichte.

Dort lautet eine Zeile „Nebenfiguren sind immer das Beste.”36

3.2 Persönliche Bedeutung Gieshüblers für Fontane

Seine Nebenfigur Alonzo Gieshübler scheint für Fontane eine große persönliche Bedeutung zu haben.

Zum einen lässt Fontane dem Apotheker Gieshübler eine zentrale Rolle in der Romanmitte (18. Kapitel: Theaterinszenierung) zukommen. Zum anderen verknüpft er die Person mit dem „Drehpunkt des Romans”, dem Spuk37, indem er zwischen Gieshüblers Vergangenheit und der des Chinesen eine Parallele aufzeigt. Gieshüblers Vater hat einst die „Tochter eines seemännischen Capitanos” geheiratet. Vergleichbar damit ist die Tatsache, dass Kapitän Thomson, der vorherige Eigentümer von Instettens Haus und dessen Diener der Chinese damals war, seine Tochter Nina mit einem unbekannten Kapitän verheiratet hat. Allerdings verschwindet seine Tochter spurlos, nachdem sie auf ihrer Hochzeit, auf der auch Gieshübler anwesend gewesen sein soll, mit dem Chinesen getanzt hat, der daraufhin zwei Wochen später stirbt. Da sowohl Gieshüblers Vater als auch der unbekannte Kapitän eine Kapitänstochter geheiratet haben, hätten Gieshüblers Mutter und Nina die selbe Person sein können.

Zudem verschwindet Gieshübler keinesfalls aus dem Roman, nachdem Effi von ihm Abschied genommen hat. Stattdessen lässt Fontane die Person des Apothekers langsam ausklingen, indem er ihn danach häufig zum Gesprächsthema der anderen Charaktere macht. Daraus ergibt sich, dass Alonzo Gieshübler in den sechsunddreißig Kapiteln des Romans eine für eine Nebenfigur beachtliche Zeit- und Raumspanne von achtundzwanzig Kapiteln zuteil wird.

Bei der Frage nach der persönlichen Bedeutung Gieshüblers für Fontane, fallen die zwischen den beiden Personen vorhandenen Parallelen auf. Aus diesen resultiert eine gewisse Widerspiegelung Fontanes in Gieshübler. So wie Gieshübler hat auch Fontane einst den Beruf des Apothekers erlernt, bevor er Schriftsteller wurde. Von sich selbst hat der Dichter einmal gesagt „[er sei] nie ein Lebemann [gewesen]”38, was ebenso auf Gieshübler, der auf Grund seines leidlichen Schicksals nie das Leben eines „normalen“ Mannes führen konnte, zutrifft.

Des weiteren war eine Leidenschaft Fontanes das Briefeschreiben. Er selbst bezeichnete sich als „Briefschwärmer” und begann jeden seiner Briefe mit einer „kalligraphisch verzierten Anrede”, wobei er immer eine Schwanenfeder benutzt hat.”39 Auch Gieshübler gibt sich mit seinen „in wundervoller Kanzleihandschrift” geschriebenen „Billets”40 große Mühe. Darüber hinaus ist Alonzo Gieshübler eine Art dichterisches Vermächtnis an Fontanes Vaters Louis Henri, durch den er seinem Vater für seine Vorbildlichkeit und für seine Funktion als Lehrer danken möchte. Louis Henri nahm sein Wissen aus Zeitschriften und Journalen, die zu lesen er sich begeisterte. Zudem war Fontanes Vater ebenfalls Apotheker, trug Jabots41 und war das „genaue Gegenteil von einem Don Juan”. Trotzdem aber „war er sehr beliebt, was mit seiner [...] liebenswürdigen Unterhaltungsgabe zusammenhing.”42

Ähnlich wie Gieshübler hatte Fontanes Vater das Wesen eines „Phantasts und Humorists, Plauderers und Geschichtenerzählers[...].”43 Im Gegensatz dazu erschien Fontane die Haltung seiner Mutter Emilie Labry gegenüber dem Vater als „zu hart und zu herbe.”44 Mit vertauschten Geschlechterrollen stellt Fontane dies in dem Verhältnis zwischen Instetten und Effi dar. Gieshübler ist beiden Figuren zugetan , womit der Dichter seine Sympathie zu beiden Elternteilen bekundet.

Gleichzeitig wird an dieser Stelle, durch die Mittelstellung Gieshüblers zwischen der phantastischen und der normenhaften Lebensweise, die Widersprüchlichkeit in Fontanes eigenem Denken sichtbar. In seiner Einstellung Preußens und Bismarcks gegenüber verband er Konservatismus und Liberalismus und fand ein Nebeneinander dieser beiden widersprüchlichen Geisteshaltungen durchaus für erstrebenswert.45

3.3 Gieshübler als Mittel der Gesellschaftskritik

Gieshübler wird für Fontane in sofern zum Sprachrohr, dass er durch ihn die Missstände seiner Zeit anklagen kann.

Der Dichter demonstriert den Mangel an Menschlichkeit in der Gesellschaft, indem er gerade den Außenseiter Gieshübler als Sinnbild menschlicher Humanität herausstellt. Die Menschen scheitern an einer mit bestimmten vorherrschenden Konventionen bestückten Umwelt, in der nur die Stellung in der Gesellschaft und das damit verbundene Geld zählen. Ebenso wie Gieshübler, der in Effi den Menschen und nicht die Frau eines Landrates sieht, kommt es Fontane nicht auf den Rang, sondern auf die dahinterstehende Persönlichkeit an.46

4.Vergleich mit der Fassbinderverfilmung “Fontane Effi Briest”

4.1 Umfang des Auftretens

In seiner Effi Briest Verfilmung „Fontane Effi Briest” hält sich Rainer Werner Fassbinder, natürlich in geraffter Form, streng an den von Fontane vorgegebenen Text. Dabei stellt er Nebenfiguren und -handlungen eher in den Hintergrund, um die beiden Hauptpersonen Effi und Instetten hervorzuheben.

Resultierend aus dieser Tatsache ist, dass die Szenen, in denen Gieshübler auftritt, im Vergleich zum Roman gekürzt und zum Teil ganz herausgenommen wurden. So erfolgt zum Beispiel keine indirekte Vorstellung des Apothekers durch Instetten, und auch das Blumenbukett wird nur flüchtig von Effi erwähnt. Der erste Besuch Gieshüblers bei Effi, sowie der Musikabend mit der Trippelli halten sich, bis auf die Raffung des Textes, streng an die Romanvorlage. Ebenso verhält es sich mit dem Bericht an Effi über die geplante Theaterinszenierung und dem Abschied zwischen ihr und Gieshübler vor dem Umzug nach Berlin. Neben Wüllersdorfs schriftlicher Mitteilung an Instetten über Gieshüblers Reaktion auf den Verstoß Effis, wird außerdem das weihnachtliche Gedicht des Apothekers an Effi berücksichtigt. Auffällig ist, dass Gieshübler bei der Verführungsszene auf der Schlittenpartie, bei der er im Buch eine bedeutende Rolle spielt, weder zu sehen ist, noch in irgendeinem Maße erwähnt wird. Auch die im Roman mehrfach angeführten Journale und Geschenke, die Gieshübler seiner Freundin macht, werden in der Verfilmung nicht aufgeführt. Dasselbe gilt sowohl für die positiven Bemerkungen, die Effi in den Briefen an ihre Mutter macht, als auch die häufigen Sympathiebekenntnisse der anderen Charaktere, die im Roman regelrecht von dem Apotheker „schwärmen”.

4.2 Darstellung und Aussehen

Entsprechend der Romanvorlage zeichnet sich der Gieshübler der Verfilmung durch einen vornehmen Kleidungsstil und eine hochgestochene Ausdrucksweise aus. Bei der musikalischen Soiree trägt er das im Roman erwähnte, altmodische Jabot. Er tritt er in seinem Zylinder auf und hat wie Fontanes Gieshübler einen Buckel.

Auffällig ist allerdings, dass der Apotheker überwiegend in schwarz gekleidet ist und sogar dunkle Handschuhe trägt. Darüber hinaus ist er immer mit einem Gehstock zu sehen und benutzt eine Brille mit dicken Gläsern.

Im Gegensatz zum Roman, in dem Gieshübler trotz seines leidlichen Schicksals ein gewisses Maß an Lebendigkeit und Fröhlichkeit ausstrahlt, wirkt er im Film melancholisch und schwach. Er ist von schmaler Statur, spricht mit leiser, schon fast gebrochener Stimme und stützt sich ständig auf seinen Gehstock auf.

Bei seinem ersten Auftreten, sitzt er nach vorn gebeugt auf einem Stuhl, während er unsicher über seine verlorene Jugend berichtet. Seine ohnehin schon missgebildete Körperform wird dabei durch das Schiefhalten seines Kopfes betont.

Gieshübler erweckt also von Anfang an einen eher mitleidserregenden Eindruck. Diese Wahrnehmung verstärkt sich bei der musikalischen Soiree in seinem Hause. Bewundernd sieht er der Trippelli bei ihrem Gesangsvortrag zu und verfolgt aufmerksam jedes ihrer Worte. Dabei wirkt er neben ihrer kräftigen Statur schon beinah zerbrechlich. Abgesehen von den aus Zeitgründen vorgenommen Raffungen der Romanvorlage, trägt das Weglassen bestimmter Szenen aus dem Roman ebenso zu einer unterschiedlichen Darstellung des Apothekers bei. Zum Beispiel wird durch die Kürzung Gieshüblers selbstlose Bemühungen um Effi betreffend, nicht deutlich herausgestellt, welche wichtige Rolle der Apotheker für Effi spielt. Lediglich bei Effis Abschied erfährt der Zuschauer wie wichtig der Apotheker ihr war.47 Eine weitere Folge dieser Aussparungen ist, dass Gieshüblers Menschlichkeit, die ihn in der Romanvorlage bei jedermann beliebt macht, nicht übermäßig deutlich wird. Er zeichnet sich zwar immer noch durch übertriebene Höflichkeit aus, wirkt insgesamt aber verschlossener. Dies wird ebenfalls durch seine Brille, in deren dicken Gläsern sich das Licht spiegelt, sodass die Augen nur schlecht zu erkennen sind, betont.

Weiterhin gibt nur die Szene, in der Gieshübler Effi zum Mitwirken an dem Theaterstück überreden will, einen direkten Hinweis auf Gieshüblers Mitverantwortlichkeit am Ehebruch, sodass sein Verschulden nicht übermäßig deutlich wird. Es gilt nun zu überprüfen aus welcher Intention heraus der Regisseur Fassbinder Kürzungen und Aussparungen vorgenommen hat.

4.3 Fassbinders Absichten in Bezug auf Fontanes Roman

Fassbinder nannte seinen Film bewusst „Fontane Effi Briest“ und nicht einfach „Effi Briest“. Denn seine Absicht war es keinesfalls Effi Schicksal zu verfilmen. Stattdessen ging es ihm darum einen Film über Fontanes Geschichte zu drehen, indem er nicht die Story des Romans, sondern den Roman selbst zum Thema machte.

„Ich meine man soll an dem fertigen Film ganz klar merken, dass das ein Roman ist und dass an dem Roman nicht das Wichtigste ist, dass er eine Geschichte erzählt, sondern wie er sie erzählt.”48

Mit dem langen Untertitel „oder Viele, die eine Ahnung haben von ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen und dennoch das herrschende System in ihrem Kopf akzeptieren durch ihre Taten und es somit festigen und durchaus bestätigen“ drückt Fassbinder aus, was er als Hauptgedanken in dem Fontanischen Werk sah, und nach welchem Muster er die Figuren in seiner Verfilmung inszeniert hat: Diese zeichnen sich nämlich alle durch eine statische, fast schon monotone Spielweise aus. In jeder Szene sind einzelne Personen bewegungslos neben weißen Steinfiguren stehend zu sehen, sodass sie beinah ebenso leblos wirken. Denn alle Figuren,

Gieshübler eingeschlossen, sind Gefangene ihres eigenen gesellschaftlichen Systems, über das nie ein Wort der Kritik geäußert wird. Für Fassbinder ist Gieshübler ein ideales Beispiel um die im Untertitel getroffene Aussage zu verdeutlichen. Ohne auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten und ohne jemals ein Wort der Kritik zu äußern, akzeptiert der Apotheker sein Scheitern an den geltenden Konventionen und festigt damit das herrschende System.

Schluss

Schlussbemerkung

Nachdem ich mir die Fassbinderverfilmung „Fontane Effi Briest“ zum ersten Mal angesehen hatte, war ich von der Darstellung des Apothekers Gieshübler ein wenig enttäuscht. Denn auf Grund der Schilderungen des Romans hatte ich das Bild, eines gemütlichen, älteren Herrens im Kopf, der trotz seines Leides, ein gewisses Maß an Fröhlichkeit und warmer Ausstrahlung besitzt. Die filmische Umsetzung betonte aber ausschließlich die mitleidserregende Seite Gieshüblers.

Jedoch kann ich abschließend sagen, dass sich dieser negative Eindruck verflüchtigt, wenn man die filmische Umsetzung der Figur in Zusammenhang mit der Absicht Fassbinders, vor allem den Aspekt der Gesellschaftskritik aus Fontanes Romanvorlage aufzugreifen und zu versuchen diesen besonders hervorzuheben, sieht. Zu diesem Zweck stellt der Regisseur den Apotheker in jener tristen Weise dar und vernachlässigt andere Punkte, wie zum Beispiel Gieshüblers Menschlichkeit, seine Bedeutung für Effi und die Mitverantwortlichkeit am Ehebruch.

Fontane hingegen hatte neben der Intention den Mangel an Humanität in der Gesellschaft seiner Zeit anzuprangern, eine sehr persönliche Verbindung zu seiner Nebenfigur. Der hohe Stellenwert, den Fontane dem Apotheker Alonzo Gieshübler zukommen lässt, wird bei oberflächlichem Lesen des Romans leicht verkannt. Daher sind die vielen Erkenntnisse, die bei näherer Betrachtung des Apothekers gewonnen werden, um so interessanter.

[...]


1 Fontane, Theodor. Effi Briest. 1.Aufl. 15.Nachdruck. Stgt. (Klett) 1984. S.62.

2 a.a.O., S.62.

3 a.a.O., S.144: „Gieshübler, der den ganzen italienischen Stiefel bis Palermo kenne[...]“

4 a.a.O., S.102.

5 a.a.O., S.90.

6 vgl. a.a.O., S.49.

7 a.a.O., S.84.

8 a.a.O., S.91.

9 am Kragen befestigte Spitzen- oder Seidenrüsche

10 Klemmer, Kneifer

11 alle Zitate über die Kleidung sind entnommen aus: a.a.O., S.59-61, S.88.

12 a.a.O., S.61.

13 a.a.O., S.59.

14 a.a.O., S.283.

15 a.a.O., S.56. (siehe Abb. auf dem Deckblatt)

16 a.a.O., S.80.

17 Vorgänger der Violine aus dem 16. Jahrhundert

18 vgl. a.a.O., S.80.

19 a.a.O., S.62.

20 Aussagen dieser Art ziehen sich über den ganzen Romanverlauf hinweg

21 a.a.O., S.67.

22 a.a.O., S.191.

23 a.a.O., S.51.

24 a.a.O., S.61.

25 a.a.O., S.249.

26 dazu auch: a.a.O., S.166. „[...] dass ich [Instetten] dich [Effi] lieber mit Gieshübler als mit Crampas sehe.” [Antwort Effi:] „Weil du den Crampas zu schwer und den Gieshübler zu leicht nimmst.”

27 a.a.O., S.170.

28 Spießbürgerei; a.a.O., S.175.

29 a.a.O., S.118.

30 a.a.O., S.57.

31 a.a.O., S.97.

32 a.a.O., S.145.

33 a.a.O., S.192. „Er [Gieshübler] war wie benommen, so sehr, dass über manches Rätselhafte, was sie gesprochen, ganz hinwegsah.“

34 Wandrey, Conrad: Theodor Fontane. München 1919, S.279.

35 vgl. Fontane, Theodor. Sämtliche Werke, Bd. 14., München 1967. S. 109-116.

36 Zitat nach: „‘Nebenfiguren sind immer das Beste’: Die Bedeutung der Nebenfiguren bei Theodor Fontane“. S.1. (siehe Anhang)

37 „und zweitens [...] steht die Sache [der Spuk] nicht zum Spaß da, sondern ist ein Drehpunkt für die ganze Geschichte[...]“. Zitat nach: Fontane, Theodor. „Der Dichter über sein Werk“, Bd.2. S.454.

38 Zitat nach: G.H. Hertling (Hrsg). Michigan Germanic Studies 16.2. „Alonzo Gieshübler . Theodor Fontanes persönlichste „Neben“- , „Mittelgrunds“- und „Schlüssel Figur“. 1990. S.152.

39 vgl. Aufsatz „Briefwechsel Fontane - Friedländer“. Abschnitt 4. (siehe Anhang)

40 Fontane, Theodor. Effi Briest. 1.Aufl. 15.Nachdruck. Stgt. (Klett) 1984. S.80.

41 Fontane, Theodor. „Meine Kinderjahre“, Bd.1. S.116.

42 a.a.O., S.81.

43 a.a.O., S.81.

44 a.a.O., S.79.

45 vgl. Aufsatz „Briefwechsel Fontane - Friedländer“. Abschnitt 9. (siehe Anhang)

46 a.a.O. Abschnitt 9.

47 vgl. Fußnote 19.

48 Fassbinder. Rainer Werner. „Die Verfilmung von Literatur“. in: Deiker/Gast,. „Film & Literatur 2 - Analysen/Materialien/Unterrichtsvorschläge“. 1.Aufl. Frankfurt/Main (Diesterweg) 1993.

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Fontane, Theodor - Effi Briest - Charakterisieren Sie Alonzo Gieshübler und vergleichen Sie ihn mit der filmischen Umsetzung in Fassbinders Romanverfilmung
Note
12 Punkte
Autor
Jahr
2002
Seiten
19
Katalognummer
V106363
ISBN (eBook)
9783640046423
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fontane, Theodor, Effi, Briest, Charakterisieren, Alonzo, Gieshübler, Umsetzung, Fassbinders, Romanverfilmung
Arbeit zitieren
Martina Kober (Autor:in), 2002, Fontane, Theodor - Effi Briest - Charakterisieren Sie Alonzo Gieshübler und vergleichen Sie ihn mit der filmischen Umsetzung in Fassbinders Romanverfilmung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106363

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