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Die Rolle des Glaubens in den matthäischen Wundergeschichten am Beispiel einer Exegese der Wunderheilungsgeschichte Matthäus 8, 5-13

Title: Die Rolle des Glaubens in den matthäischen Wundergeschichten am Beispiel einer Exegese der Wunderheilungsgeschichte Matthäus 8, 5-13

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 30 Pages , Grade: Schein

Autor:in: H.-A. Theilen (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

In dieser Seminararbeit geht es um die neutestamentliche Geschichte „Der
Hauptmann von Kafarnaum", die im Matthäusevangelium 8,5-13 steht. Es
werden an diesem Text die exegetischen Methoden verwendet, um einen
gewissenhaften Umgang mit neutestamentlichen Texten zu pflegen und dem
sachgemäßen Verstehen derselben zu dienen.
Nach einer Inhaltsangabe der Geschichte folgen die Exegeseschritte
sprachliche Analyse, Quellenanalyse, Gattungskritik, Traditions- und
Redaktionskritik. Im Anschluss an die eigentliche Exegese folgt eine kurze
Zusammenfassung, in der die wichtigsten Ergebnisse und Schlüsse
wiedergegeben werden.
Den letzten Teil dieser Hausarbeit bildet eine Einführung in die Rolle des
Glaubens nach dem matthäischen Verständnis. Es geht darum aufzuzeigen,
dass der Evangelist Matthäus auch in den Wundergeschichten immer wieder
die große Bedeutung des Glaubens betont.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Exposition

1. Der Übersetzung des Matthäustextes 8, 5-13

1.1 Inhaltsangabe

2. Textkritik

2.1 Anmerkungen zum übersetzten Text

3. Literarkritik

3.1 Abgrenzung der Geschichte

3.2 Struktur der Geschichte

3.3 Synoptischer Vergleich

4. Formgeschichte

5. Tradition und Redaktion

6. Zusammenfassung

7. Der Glaube in den matthäischen Wundergeschichten

7.1 Das Thema des Glaubens

7.2 Die Rolle des Glaubens in den mt. Wundergeschichten

7.3 Der Glaube als Gebetsglaube bei Matthäus

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die neutestamentliche Perikope vom "Hauptmann von Kafarnaum" (Matthäus 8, 5-13) durch eine tiefgehende exegetische Analyse. Ziel ist es, die Bedeutung des Glaubens innerhalb der matthäischen Wundergeschichten herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie Matthäus den bittenden Glauben als zentrales Element für den Zugang zum Heil verstanden wissen wollte.

  • Exegetische Analyse des Matthäustextes 8, 5-13
  • Struktur und synoptischer Vergleich der Überlieferung
  • Die Rolle des Glaubens als "Gebetsglaube" bei Matthäus
  • Die Theologie der Heidenmission und das endzeitliche Gericht
  • Kritische Auseinandersetzung mit der matthäischen Redaktion

Auszug aus dem Buch

3.2 Struktur der Geschichte

Die Perikope ,,Der Hauptmann von Kafarnaum" (Mt 8, 5-13) lässt sich in acht Teile einteilen (frei nach Sand):

Der Zusammenhalt des Textes wird durch Konjunktionen wie ,,und" und ,,aber" hergestellt. Diese wirken verbindend, so dass der Text als Einheit erscheint. Aber nicht nur durch die Konjunktionen, sondern vor allem durch den Rahmen-Dialog zwischen Jesus und dem Hauptmann erscheint der Text als zusammenhängendes Gefüge. Vers 10-12 bildet zwar eine einen Teil in dem die Adressaten gewechselt werden, die Einheit der Geschichte bleibt durch den Rahmen aber bestehen.

Der gesamte Text wird von drei Spannungsbögen durchzogen. Der erste Spannungsbogen verläuft von Vers 5a bis 9: Die Fernheilungsbitte des Hauptmanns wird ausgesprochen und es bleibt offen, wie Jesus letztendlich handeln wird. Der zweite Spannungsbogen befindet sich in Vers 10 bis 12, in denen das drohende Schicksal der Israeliten von Jesus aufgezeigt wird. Der letzte Spannungsbogen, bzw. die Auflösung, wird von Vers 13 gebildet, denn das Wort Gottes wird hier durch die Heilungstat bestätigt.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Exposition: Einführung in die neutestamentliche Perikope und die methodische Herangehensweise der Arbeit.

1. Der Übersetzung des Matthäustextes 8, 5-13: Präsentation der gewählten Bibelübersetzung und erste inhaltliche Darstellung der Perikope.

1.1 Inhaltsangabe: Zusammenfassung des Geschehens um die Fernheilung des Sohnes durch Jesus.

2. Textkritik: Detaillierte Analyse und philologische Anmerkungen zum biblischen Text.

2.1 Anmerkungen zum übersetzten Text: Spezifische Erläuterungen zu Begrifflichkeiten wie "Kafarnaum", "Junge" oder "Herr".

3. Literarkritik: Untersuchung des Textes hinsichtlich seines Kontextes und Aufbaus.

3.1 Abgrenzung der Geschichte: Analyse der literarischen Einheit im Vergleich zu vorangegangenen Textabschnitten.

3.2 Struktur der Geschichte: Gliederung der Perikope in ihre handlungslogischen Bestandteile.

3.3 Synoptischer Vergleich: Gegenüberstellung mit dem lukanischen Paralleltext zur Erarbeitung spezifisch matthäischer Akzente.

4. Formgeschichte: Einordnung des Textes in die Gattung der Wunderheilungsgeschichte.

5. Tradition und Redaktion: Erörterung der Überlieferungsgeschichte und der bewussten Gestaltung durch den Evangelisten Matthäus.

6. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur Bedeutung des Hauptmanns als Repräsentant heidnischer Glaubender.

7. Der Glaube in den matthäischen Wundergeschichten: Vertiefende theologische Reflexion des Glaubensbegriffs.

7.1 Das Thema des Glaubens: Untersuchung der matthäischen Akzente auf den Glauben in den Logien.

7.2 Die Rolle des Glaubens in den mt. Wundergeschichten: Analyse der Verbindung zwischen Bitte, Wort und Heilung.

7.3 Der Glaube als Gebetsglaube bei Matthäus: Deutung der Heilungstat als Erhörung bittenden Gebets.

Schlüsselwörter

Hauptmann von Kafarnaum, Matthäusevangelium, Fernheilung, Glaube, Wundergeschichte, Exegese, Gebetsglaube, Heidenmission, Kyrios, Reich Gottes, Redaktionskritik, Wunderheiler, Vollmacht, Befehlsgewalt, Theologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der exegetischen Analyse der matthäischen Wunderheilungsgeschichte vom Hauptmann von Kafarnaum und untersucht deren theologische Bedeutung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die literarische und formgeschichtliche Analyse des Textes sowie die matthäische Redaktion, insbesondere im Hinblick auf das Thema "Glaube".

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Es soll aufgezeigt werden, dass der Evangelist Matthäus durch diese Geschichte die große Bedeutung des bittenden Glaubens betont und als zentrales Kriterium für das Erreichen des Heils darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Autorin/der Autor nutzt klassische exegetische Methoden wie Textkritik, Literarkritik, Formgeschichte sowie Traditions- und Redaktionskritik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die textkritische Analyse, die strukturelle Untersuchung, einen Vergleich mit der lukanischen Parallelstelle und eine theologische Einordnung des Glaubensbegriffs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Fernheilung", "Gebetsglaube", "matthäische Redaktion" und "Heidenmission" geprägt.

Wie unterscheidet sich die matthäische Darstellung von der lukanischen?

Matthäus fokussiert stärker auf den direkten Dialog und die Vollmacht des Wortes, während Lukas den Hauptmann durch Gesandtschaften vermitteln lässt und die Distanz zum Kyrios betont.

Warum ist der "Glaube" in diesem Zusammenhang als "Gebetsglaube" zu verstehen?

Da der Hauptmann um Heilung bittet und Jesus diese Bitte als Ausdruck eines tiefen Vertrauens wertet, interpretiert Matthäus das Wunder als direkte Erhörung eines gläubigen Gebets.

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Details

Title
Die Rolle des Glaubens in den matthäischen Wundergeschichten am Beispiel einer Exegese der Wunderheilungsgeschichte Matthäus 8, 5-13
College
University of Osnabrück  (FB Theologie)
Course
Exegetische Methodik II
Grade
Schein
Author
H.-A. Theilen (Author)
Publication Year
2003
Pages
30
Catalog Number
V10637
ISBN (eBook)
9783638170079
Language
German
Tags
Neues Testament Wundergeschichte Matthäus Glaube Exegese Theologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
H.-A. Theilen (Author), 2003, Die Rolle des Glaubens in den matthäischen Wundergeschichten am Beispiel einer Exegese der Wunderheilungsgeschichte Matthäus 8, 5-13, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10637
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