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Computervermittelte Kommunikation im Internet

Title: Computervermittelte Kommunikation im Internet

Diploma Thesis , 2002 , 106 Pages , Grade: 1,15

Autor:in: Katrin Jablonski (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Ziel dieser Arbeit ist es die Entwicklung und die Auswirkungen von CMC (Computer Mediated Communication) unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftlichen Auswirkungen darzustellen und zu analysieren.

Wie und wofür nutzen die Menschen die neuen Medien? Wodurch zeichnet sich computervermittelte Kommunikation aus? Welche Vorteile und Gefahren sind mit CMC verbunden? „Wie finden sich die Menschen in neuen, sich ständig wandelnden, sich ausweitenden und ausdifferenzierenden Kommunikationslandschaften zurecht“ (Maletzke, S.196)? Werden ‘alte‘ Kommunikationsformen zugunsten der neuen zurücktreten und an Bedeutung verlieren, oder werden sie nebeneinander ergänzend genutzt werden? Sollte in diesem Zusammenhang von ‘Hybridisierung‘ gesprochen werden, die durch die „Verkettung, Vernetzung, Verknüpfung von Bekanntem mit Neuem, von habitualisierten Formen mit bislang unbekannten“ gekennzeichnet ist (Becker/Paetau, S.30)?

Da durch das Internet globale und anonyme Kommunikation in bisher unbekannter Weise möglich wird, ist es von Bedeutung, ob und wie sich die sozialen Beziehungen verändern werden. Können wir durch das Internet und CMC unser Bedürfnis nach Kommunikation, sozialen Kontakten und Integration befriedigen? Oder werden wir isolierte Internetler, die einsam vor dem PC hocken, in eine virtuelle Welt eintauchen und bestehende Beziehungen durch Netzkontakte vernachlässigen oder gar ersetzen?

Kurz gesagt: Wie beeinflußt „das Medium [Internet] das kommunikative Verhalten von Individuen“ (Kerner/Kegler, S.139)? Tragen das Internet und die neuen Kommunikationsweisen zum Wandel der Gesellschaft als Ganzes bei? Und wie „verändert sich die Gesellschaft, wenn die Kommunikation immer stärker „mediatisiert““ wird (Esposito, S.340)? Was sind also die gesellschaftlichen Auswirkungen der verstärkten Nutzung von CMC?

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG: „WER DIE KOMMUNIKATION HAT, HAT DIE ZUKUNFT“

2. FORMEN DER KOMMUNIKATION?

2.1. Was ist Kommunikation?

2.2. Definition

2.3. Die Face-to-Face-Kommunikation

2.4. Die technisch vermittelte Kommunikation

2.5. Die Massenkommunikation

3. KOMMUNIKATIONSMODELLE

3.1. Das Stimulus-Response-Modell

3.2. Die Lasswell-Formel

3.3. Das Shannon/Weaver-Modell

3.4. Die Systemtheorie nach Niklas Luhmann

4. DAS MEDIUM IM RAHMEN DER KOMMUNIKATION

5. DIE COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION

5.1. Das Internet: Die Entstehung eines weltweiten Kommunikationsnetzes

5.2. Definition: Was ist computervermittelte Kommunikation?

5.3. Merkmale der computervermittelten Kommunikation

5.3.1.Die Text basis

5.3.2. Die Synchrone und asynchrone Kommunikation

5.3.3. Standardisierungen der computervermittelten Kommunikation

5.3.3.1. Emoticons

5.3.3.2. Soundwörter und Aktionswörter

5.3.3. Die Netiquette

5.4. Die Nutzung

5.4.1. Die Email

5.4.2. Der Chat

5.4.3. Die elektronischen Diskussionsforen

5.4.3.1. Die Mailinglists

5.4.3.2. Die Newsgroups

5.5. Theorien zur computervermittelten Kommunikation

5.5.1. Das Kanalreduktionsmodell

5.5.2. Das Filtermodell

5.5.3. Das Simulationsmodell

5.5.4. Die rationale Medienwahl

5.5.5. Die normative Medienwahl

5.5.6. Die Theorie der sozialen Informationsverarbeitung

5.6. Das Neue an computervermittelter Kommunikation

5.6.1. Die Zeit- und Raumunabhängigkeit

5.6.2. Die Globalisierung

5.6.3. Die Information

5.6.4. Die Individualisierung

5.6.5. Die Identitätskonstruktion

5.7. Gefahren von computervermittelten Kommunikation

5.7.1. Die Textbasis: Verlust parakommunikativer Kompetenzen

5.7.2. Der Informationsüberfluß

5.7.3. Die Anonymität

5.7.4. Die Einsamkeit

5.7.5. Die Wirklichkeitskonstruktion: Realität vs. Virtualität

5.7.6. Multi User Dungeons (MUDs)

6. DIE GESELLSCHAFTLICHEN AUSWIRKUNGEN

6.1. Die Globalisierung

6.2. Die Individualisierung

6.3. Die Polarisierung

7. AUSBLICK

8. ZUSAMMENFASSUNG

9. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Untersuchung der Entwicklung und Auswirkungen der computervermittelten Kommunikation (CMC), wobei ein besonderer Fokus auf den damit verbundenen gesellschaftlichen Folgen liegt. Es wird analysiert, wie sich zwischenmenschliche Interaktionen durch technische Medien verändern und welche Chancen sowie Risiken in diesem Wandel für das Individuum und die Gesellschaft als Ganzes liegen.

  • Grundlagen und theoretische Modelle der Kommunikation.
  • Merkmale und Nutzungsformen der computervermittelten Kommunikation (z. B. E-Mail, Chat, Diskussionsforen).
  • Theoretische Ansätze zur Bewertung von CMC und ihrer Wirkung auf den Nutzer.
  • Gesellschaftliche Auswirkungen wie Globalisierung, Individualisierung und Polarisierung.
  • Identitätskonstruktion und Wirklichkeitswahrnehmung in virtuellen Räumen.

Auszug aus dem Buch

5.3.1.Die Textbasis

CMC zeichnet sich dadurch aus, daß Text über die Computertastatur vermittelt wird und der Empfänger diesen von seinem Monitor abliest. Deshalb unterscheidet sich CMC auch grundlegend von anderen technischen Telekommunikationsformen. Weil CMC ausschließlich auf die Textebene der Kommunikation reduziert ist, abgesehen von der noch nicht weit verbreiteten Nutzung von Webkameras, die sowohl Bilder als auch Sprache übertragen, ist sie als Textkommunikation zu beschreiben.

Es werden Gespräche auf schriftlichem Wege geführt, indem Text zum „Schreiben eines Gesprächs“ (Beck/Vowe, S.12) genutzt wird. Damit werden zum einen Vorgänge des Lesens und Schreibens miteinander verbunden und zum anderen Aspekte der gesprochenen und geschriebenen Sprache miteinander vermischt. In anderen Worten: „Sprache wird verschriftlicht“ (Beck/Vowe, S.13). Folglich wird Sprache nicht mehr von dem Medium der akustischen Äußerung, sondern von dem geschriebenen Text als Medium vermittelt und dadurch überhaupt erst möglich. Nicht mehr das Gesagte ist Kommunikation, sondern allein der Text bzw. das Schreiben an sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: „WER DIE KOMMUNIKATION HAT, HAT DIE ZUKUNFT“: Hinführung zum Thema und Darlegung der Zielsetzung sowie der Forschungsfragen bezüglich der Bedeutung von Kommunikation in der heutigen Gesellschaft.

2. FORMEN DER KOMMUNIKATION?: Erläuterung grundlegender Kommunikationsbegriffe sowie Unterscheidung zwischen Face-to-Face-, technisch vermittelter und Massenkommunikation.

3. KOMMUNIKATIONSMODELLE: Vorstellung zentraler theoretischer Ansätze zur Kommunikation, darunter das Stimulus-Response-Modell, die Lasswell-Formel, das Shannon/Weaver-Modell und die Systemtheorie nach Niklas Luhmann.

4. DAS MEDIUM IM RAHMEN DER KOMMUNIKATION: Analyse der Rolle von Medien als Vermittlungsinstanzen in sozialen Prozessen.

5. DIE COMPUTERVERMITTELTE KOMMUNIKATION: Umfassende Untersuchung der CMC, ihrer Definition, spezifischen Merkmale, Nutzungsformen und Theorien sowie der damit verbundenen Gefahren.

6. DIE GESELLSCHAFTLICHEN AUSWIRKUNGEN: Darstellung der makrosoziologischen Folgen durch CMC, insbesondere in Bezug auf Globalisierung, Individualisierung und Polarisierung.

7. AUSBLICK: Reflexion über zukünftige Entwicklungen der Kommunikationslandschaft und der gesellschaftlichen Auswirkungen.

8. ZUSAMMENFASSUNG: Komprimierte Übersicht der zentralen Argumente und Ergebnisse der Diplomarbeit.

9. RESÜMEE: Abschließende Beurteilung der ambivalente Entwicklung der computervermittelten Kommunikation.

Schlüsselwörter

Computervermittelte Kommunikation, CMC, Internet, Kommunikationstheorie, Systemtheorie, Globalisierung, Individualisierung, Identitätskonstruktion, virtuelle Realität, Anonymität, soziale Netzwerke, Informationsflut, Medienwahl, Netiquette, Textkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die computervermittelte Kommunikation (CMC) über das Internet, analysiert deren theoretische Grundlagen und erörtert die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Individuum und die Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Merkmale von CMC, theoretische Kommunikationsmodelle, Nutzungsformen wie E-Mail und Chat, sowie soziologische Phänomene wie Globalisierung, Individualisierung und der Wandel der Identitätskonstruktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der CMC unter Berücksichtigung ihrer Chancen und Risiken darzustellen und insbesondere die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser neuen Kommunikationsform kritisch zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer theoretischen Auseinandersetzung mit kommunikationswissenschaftlichen und soziologischen Modellen, um die Phänomene der netzgestützten Interaktion zu erklären.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Charakterisierung von CMC, verschiedenen Standardisierungen im Netz, der Analyse spezifischer Nutzungsarten sowie der eingehenden Betrachtung von Gefahren und Chancen für die zwischenmenschliche Beziehung und die Identitätsbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie computervermittelte Kommunikation (CMC), Identitätskonstruktion, virtuelle Gesellschaft, Anonymität, Wissenskluft und soziale Netzwerke aus.

Wie beeinflusst die Anonymität im Internet die Kommunikation laut der Arbeit?

Die Autorin betrachtet die Anonymität als ambivalentes Merkmal: Sie ermöglicht den Abbau von Schwellenängsten und fördert die Selbstdarstellung, birgt jedoch gleichzeitig Risiken wie Täuschung, Manipulierbarkeit und ein nachlassendes Verantwortungsgefühl gegenüber dem Kommunikationspartner.

Was bedeutet der Begriff „Soziallabor“ in Bezug auf das Internet?

Dieser Begriff, unter anderem von Sherry Turkle geprägt, beschreibt das Internet als einen Raum, in dem Individuen experimentell verschiedene Identitäten und Rollen ausprobieren können, um Teilaspekte ihrer Persönlichkeit zu explorieren, die im realen Alltag möglicherweise unterdrückt werden.

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Details

Title
Computervermittelte Kommunikation im Internet
College
University of Osnabrück  (FB Soziologie)
Grade
1,15
Author
Katrin Jablonski (Author)
Publication Year
2002
Pages
106
Catalog Number
V10638
ISBN (eBook)
9783638170086
Language
German
Tags
Computervermittelte Kommunikation Internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Jablonski (Author), 2002, Computervermittelte Kommunikation im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10638
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