Kann man Digitalisierung messen? Ausgewählte Ansätze aus dem deutschen Mittelstand


Hausarbeit, 2021

31 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 GangderArbeit

2 Theoretischer Hintergrund der Digitalisierung
2.1 Begriffsbestimmung und Historie
2.2 Ziele und Aufgaben
2.3 Stand der Forschung

3 Ansätze zur Messung der Digitalisierung
3.1 Digitalisierungsindex
3.2 Reifegradmodelle
3.3 Alternatives Messinstrument
3.4 KritischeWürdigung

4 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Evolution ofdigital Transformation

Abbildung 2: SchematischerAufbau des Digitalisierungsindex

Abbildung 3: Ergebnisse des Digitalisierungsindex 2020 nach Branchen

Abbildung 4: Industrie-4.0-Readiness-Modell

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Operationalisierung von Dimensionen und Kriterien zur Ermittlung des DigiGrads

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Digitale Technologien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken (vgl. Schel- linger, et al., 2020, S. 317). Wichtigster Treiber der digitalen Transformation in Deutschland ist die Corona-Pandemie. Insbesondere der plötzliche Lockdown im Frühjahr des letzten Jahres zwang viele Betriebe zum neuen Überdenken ihrer Wert­schöpfung. Kreativität und digitale Lösungen waren gefragt. Zahlreichen Studien zu­folge halfen digitale Technologien allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen, schnell und flexibel auf die Corona-Krise zu reagieren (vgl. Engartner et. al., 2021, S. 23). So entdeckten beispielweise Kultureinrichtungen das Streaming von Theaterauffüh­rungen und Konzerten für sich, die Eventbranche wechselte auf virtuelle Fachmes­sen und die Gastronomie auf Online-Lieferdienste. Mobiles Arbeiten und Homeoffice hielten Geschäftsprozesse und die Produktivität aufrecht und vereinfachten die Ver­einbarkeit von Familie und Beruf. Die Nutzung von Social-Media stieg an. Somit hat die Corona-Krise, die keineswegs abgeschlossen ist, schon jetzt zu einem signifi­kanten Digitalisierungsschub in vielen Bereichen beigetragen (vgl. Stember, 2021, S. 10).

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Seit der Corona-Pandemie werden besonders in Deutschland Stimmen laut für mehr Digitalisierung. Aus der Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2020/2021“ geht hervor, dass Digital Leader die Corona-Pandemie besser überstanden haben. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentierte schon 2014 auf dem IT-Gipfel die fort­schreitende Digitalisierung mit diesen Worten: „Wir haben die Möglichkeiten für ein digitales Wirtschaftswunder. Die Frage ist, ob es in Deutschland stattfindet“(Baier- lein, 2017, S.2). Ein Wirtschaftswunder kann am Entwicklungsstand der Digitalisie­rung bewertet werden. Ist Digitalisierung messbar? Wenn ja, wie kann sie gemessen werden? Mit der Beantwortung der letzten Frage beschäftigt sich diese Seminarar­beit. Hier liegt der Fokus auf ausgewählten Ansätzen zur Messung der Digitalisierung in deutschen Unternehmen des Mittelstandes.

1.2 GangderArbeit

Nach diesem einleitenden Kapital, wird im Kapitel 2 der theoretische Hintergrund näher erläutert. Dieser unterteilt sich einerseits in die Begriffsbestimmung und His­torie, andererseits in Ziele und Aufgaben der Digitalisierung, und schließt mit dem aktuellen Forschungsstand ab. Anschießend widmet sich Kapitel 3 das Herzstück dieser Arbeit mit der Präsentation ausgewählter Ansätze zur Messung der Digitali­sierung in deutschen Unternehmen des Mittelstandes. Nach einer kritischen Würdi­gung schließt die Arbeit in Kapitel 4 mit dem Fazit und einem Ausblick in die Zukunft ab.

2 Theoretischer Hintergrund der Digitalisierung

2.1 Begriffsbestimmung und Historie

Die Digitalisierung wird kontrovers diskutiert. Der Begriff kann nämlich in zwei Rich­tungen definiert werden: Einerseits wird der Begriff „Digitalisierung“ technisch ver­standen als „Aufbereitung von Informationen zur Verarbeitung und Speicherung in einem digitaltechnischen System“. Andererseits wird die „Digitalisierung“ als Trans­formationsprozess betrachtet „der weitreichende strategische, organisatorische so­wie soziokulturelle Veränderungen mit sich bringt“ (vgl. Petry, 2016, S. 22).

Die nachfolgenden Definitionen zeigen die vielfältige Wahrnehmung der Digitalisie­rung und unterschiedliche Bereiche, von der die Digitalisierung betroffen ist:

- „Digitalisierung umfasst alles, (...) was die Auswirkung des Einsatzes von IT und die Durchdringung des täglichen Lebens in allen Bereichen mit Technik und Services, ob privat oder institutionell, beschreibt, untersucht und erklärt“(Baumöl, Jung, 2014, S.41)
- „Digitalisierung kann definiert werden als die Umwandlung von analogen Sig­nalen in digitale Daten“(Loebbecke, 2006, S.360)
- „Der Begriff der Digitalisierung wird in zwei Richtungen interpretiert. Zum ei­nen bezeichnet er die Überführung von Informationen von einer analogen in
eine digitale Speicherung. Zum anderen meint Digitalisierung die Verände­rungen, die durch die Einführung digitaler Technologien bzw. der darauf auf­bauenden Anwendungssysteme hervorgerufen wurden.“(Hess, 2016, S.18)

Der Begriff wird häufig synonym zu den Begriffen „digitale Transformation“ und „di­gitales Zeitalter“ verwendet. Die digitale Transformationen bzw. der digitale Wandel wird als fortlaufender Veränderungsprozess verstanden, welcher durch die stetige Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien begründet wird und teilweise erhebliche Veränderungen und Auswirkungen im Unternehmen zur Folge hat (vgl. Digitale Transformation, 2019, o.S.). Der nachfolgenden Abbildung kann diese digi­tale Transformation entnommen werden:

Abbildung 1: Evolution ofdigital Transformation

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Berman & Bell, 2014, S.2

Bei der in der Einleitung erwähnten Corona-Pandemie, auch bekannt als COVID-19, handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die das erste Mal am 31. Dezember 2019 in Wuhan in China ausbrach und sich zu einer weltweiten Pandemie entwi­ckelte. Folgen waren Einschränkungen des Alltaglebens durch den „Lockdown“ und verschärfte Maßnahmen, die den Virus eindämmen. Auch die Wirtschaft und somit die Unternehmen sind von der Pandemie betroffen - im Jahr 2020 ist die Weltwirt­schaft in eine Rezession gefallen. Viele Unternehmen gehen Insolvent, Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze und haben noch bis heute Existenzängste. Die Pandemie bringt nicht nur Schulen und die Volkswirtschaft an ihre digitalen Grenzen, sondern auch Unternehmen (vgl. Goudz Erdogan, 2021, S.VII). Sie wurde zum Haupttreiber digitalisierter Maßnahmen zur Bewältigung dieser weltweiten Krise. Doch die Digita­lisierung von Unternehmensprozessen hatte bereits lange Zeit vor der Corona-Pan- demie begonnen.

Die Digitalisierung wurde zwar von den industriellen Revolutionen geprägt, liegt aber zeitlich noch weiter zurück. Sie wurde von Gottfried Wilhelm Leibniz eingeführt, der die Transformation von arabischen Zahlen in binäre Zeichenketten entwickelte. Frühere Anwendungen der digitalen Informationsübertragung waren Signaltechni­ken zur Verwendung des Morsealphabets, das 1835 von Samuel Morse erfunden wurde (vgl. Vogelsang, 2010, S.7). Die Digitalisierung wurde geprägt von den drei industriellen Revolutionen derVergangenheit (vgl. Scheer, 2012, S. 2). Letztlich ge­folgt von der Industrie 4.0, die vierte industrielle Revolution, welche sich durch die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien kennzeichnet (vgl. Was Ist Industrie 4.0?, o.S.). Durch die Entwicklung von digitalen Produkten und Infrastrukturen in den späten 1990er Jahren entwickelte sich die Digitalisierung als Trend gefolgt von Web-Stra­tegien und E-Commerce um das Jahr 2000 herum. Mit dem technischen Fortschritt wird eine Massenproduktion möglich gemacht, die im Anschluss zu einer erhöhten Nachfrage und letztlich zur Konsumgesellschaft führten. Ab dem Jahre 2010 und somit der dritten industriellen Revolution begonnen mit der Erfindung des Mikropro­zessors entschließen sich dann neue Geschäftsmodelle, unter anderem die Dienst­leistungsgesellschaft (vgl. Die Geschichte DerDigitalisierung - Teil 2, o.S.). Wozu werden heute diese neue Geschäftsmodelle gebraucht? Und was ist das Ziel der Digitalisierung?

2.2 Ziele und Aufgaben

Ziel und Aufgabe der Digitalisierung sind unter anderem die Beschleunigung und Vereinfachung von Prozessen. Als Beispiel kann hier ein Test aus den 80er Jahren herangeführt werden, in welchem die Schnelligkeit einer Hängeordnerstruktur vergli­chen wurde mit die eines Computers. Basierend auf der geringen Leistungsfähigkeit der Computer zu dieser Zeit gewann die Hängeordnerstruktur. Aus heutiger Sicht liegt ein Unternehmen aber zurück, wenn es sich von der Digitalisierung abschirmt und auf alte Medien zurückgreift. Auch so kann das Ziel erreicht werden, doch die Konkurrenz geht mit dem Strom - man bleibt nicht mehr wettbewerbsfähig (vgl. Wolff & Göbel, 2018, o.S.).

Die Ziele können in wirtschaftliche, humanorientierte und Flexibilisierungsziele un­terteilt werden. Wirtschaftliche Ziele der Digitalisierung sind zum einen die Reduktion der Fertigungs- als auch der Produktionsherstellkosten. Zum Beispiel kommen hier­bei Konzepte des Lean Managements, wie das Reduzieren von Überproduktion und Verschwendung, sowie die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse zum Einsatz. Humanorientierte Ziele sind es, die Produktionsaktivitäten durch Pla- nungs- und Steuerungsaufgaben zu bereichern. Dies steht im engen Zusammen­hang mit den stetig steigenden Sensibilisierungs- und Kommunikationsanforderun­gen, Lern- und Gestaltungsmöglichkeiten sowie höheren Qualifikationsanforderun­gen für Produktionsmitarbeiter. Flexibilisierungsziele bestehen in einer schnellen An­passungsfähigkeit der Geschäftsprozesse an Auftrags- und Marktschwankungen und der Auflösung der bewährten Produktionslinien zum Vorteil von flexiblen und schnellen Fertigungszellen, die einfach aufgebaut und kombiniert werden können (vgl. von Garrel, 2019, S.12 ff.).

Einst sagte Peter Drucker: „Was du nicht messen kannst, kannst du nicht lenken“(Zitate berühmter Personen, 2021, o.S.) Damit ist gemeint, dass auch Digitalisie­rungsprozesse messbar sein sollten, wie z.B. Werkstücke aus einem Produktions­prozess. Die meisten Unternehmen versuchen mit der Dynamik der Digitalisierung mitzuhalten doch die wenigstens wissen, wie gut sie bei diesem Prozess vorankom­men. Nur durch die Messung des Standes der Digitalisierung im eigenen Unterneh­men können Prozesse optimiert und an neuen Zielen gearbeitet werden.

2.3 Stand der Forschung

„Auch wenn die digitale Transformation alle Unternehmen vor Herausforderungen stellt, so muss doch ein spezifisches Augenmerk auf den Mittelstand gerichtet wer­den. Etwa 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind kleine und mittlere Un­ternehmen und damit ein wichtiger Beschäftigungsmotor“(Hölzle et al., 2019, S.8). Als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu verstehen sind Unternehmen, die von 10 bis maximal 499 Beschäftigte haben und einen jährlichen Umsatz von 10 bis zu 50 Millionen pro Jahr erzielen (vgl. KMU-Definition Des IfM Bonn, 2016, o.S.).

Die Digitalisierung in Unternehmen, sei es die erweiterte Technologie, automatisier­tes Arbeiten oder auch die Nutzung von Social-Media-Kanälen, ist in den letzten Jahren evolutionär gestiegen und somit auch die Kluft zwischen großen und kleinen bis mittelständischen Unternehmen (vgl. Barton et al., 2018, S.15). KMUs haben oft keine bis geringe Ressourcen, um mit dem Strom der Digitalisierung standzuhalten. Während große Unternehmen E-Commercler im Marketing-Bereich ausbilden kön­nen, die dann für die Betreuung sozialer Medien oder den Webauftritt zuständig sind, engagieren kleinere Unternehmen Social-Media-Agenturen für diesen Teil der Digi­talisierung. Auf Dauer werden so Kosten gespart und schwache interne Fähigkeiten kompensiert (vgl. OECD, 2021, S.13), doch langfristig gesehen können aufgrund fehlender Kenntnisse die Ergebnisse nicht richtig bewertet und verbessert werden. Eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) aus dem Jahr 2017 hat ge­zeigt, dass sich Kleinunternehmen besonders für eine strategische Unternehmens­führung engagieren und dabei dem Kundenverhalten und die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells besondere Aufmerksamkeit schenken (vgl. Nielen et al., 2017, S. 33). Allerdings ist die strategische Positionierung von Unternehmen oft zu vage, so­dass sie nicht über genügend Fundament verfügen, um neue digitale Technologien und Geschäftsmodelle gezielt und geordnet einzuführen und umzusetzen (vgl. OECD, 2021, S.13). Hierfür fehlt Ihnen wahrscheinlich ein Instrument, mit welchem sie den Ist-Zustand der digitalen Transformation des eigenen Unternehmens messen können und dementsprechend weitere Maßnahmen ergreifen können. Ein Reife­gradmodell kann dieses Problem lösen - es kann helfen, die digitale Transformation des Unternehmens systematisch zu bewerten und Zukunftspotenziale aufzuzeigen (vgl. Becker et al., 2009, S.249). Die meisten Reifegradmodelle zur Digitalisierung adressieren allerdings die großen Unternehmen, deshalb werden im Laufe dieser Arbeit auch alternative Messinstrumente für KMUs näher dargestellt.

Doch selbst für große Unternehmen stellt die Digitalisierung besonders durch die Corona-Pandemie eine Herausforderung dar. Unternehmen, die bislang dachten, sie seien was die Digitalisierung angeht gut aufgestellt, werden durch die Pande­mie auf die Probe gestellt und verlieren ihre Digitale Euphorie. Nur 35% der Unter­nehmen sehen sich was die digitale Transformation betrifft „weit“ oder „sehr weit“, die restlichen 63% der Befragten sehen sich als „nicht sehr weit“(Peters, 2020, S.268). Viele Unternehmen tun sich schwer, genaue Angaben über den eigentli­chen Stand der Digitalisierung zu machen. Die meisten wissen nämlich nicht, dass hierfürein Messinstrument benötigt wird, um auch zukünftig die Digitalisierung zu optimieren. In Kapitel 3 folgen einige Messinstrumente, die von Unternehmen dazu genutzt werden können.

3 Ansätze zur Messung der Digitalisierung

Die Messung des Standes und der Entwicklung einer digitalen Transformation, ist nicht selbstverständlich. So ist die Quantifizierung eines „Digitalisierungsschubs“ nicht unkompliziert möglich. “Schon vor der Corona-Pandemie gab es zahlreiche Publikationen, die sich mit dem Status quo der Digitalisierung von Unternehmen in Deutschland beschäftigt haben. Exemplarisch kann hier die jährliche Erhebung der Europäischen Kommission (2020) im Digital Economy and Society Index DESI ge­nanntwerden.” (Demary, Goecke, 2021, S. 181). Der DESI führt einen Vergleich der europäischen Mitgliedstaaten in wesentlichen Kernindikatoren der Digitalisierung in den Bereichen Wirtschaft, Staat und Gesellschaft durch. Speziell für Deutschland gibt es eine Vielzahl von Messinstrumenten. Nachfolgend werden ausgewählte An­sätze zur Messung der Digitalisierung vorgestellt.

3.1 Digitalisierungsindex

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geforderte Projekt „Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutsch­land“, hat sich mit der Beantwortung der Frage zur Messung des Digitalisierungs­stands von deutschen Unternehmen beschäftigt. In diesem Projekt geht es um die Erstellung einer Empirie über die Digitalisierung. Das Ergebnis dieser Empirie wird als ein Indexwert dargestellt: Der Digitalisierungsindex - auch Deutschland-Index bzw. DE-Index genannt. Der DE-Index stellt den Stand der Digitalisierung der Wirt­schaft am Standort Deutschland dar. Er beinhaltet 37 Indikatoren (siehe Anhang A). Diese Indikatoren sind inhaltlich getrieben und ihre Anzahl unterschiedlich, innerhalb der thematischen Kategorien (vgl. Rusche et. al., 2020, S. 4).

Der Digitalisierungsindex besteht aus insgesamt 4 Ebenen. Der Digitalisierungsindex befindet sich auf der 1. Ebene. Er spaltet sich auf der 2. Ebene in zwei Subindizes, einem unternehmensinternen und einem unternehmensexternen. Diese geben an, dass die Digitalisierung der Wirtschaft primär innerhalb der Unternehmen erfolgt, dennoch von den vorgegebenen äußeren Rahmenbedingungen für Digitalisierung intensiv beeinflusst wird. Auf der 3. Ebene erweitern sich die beiden Subindizes in jeweils fünf thematische Kategorien. Diese Kategorien gruppieren die verschiedenen inhaltlichen Aspekte der Digitalisierung wie folgt: Zum Subindex „unternehmensin­tern“ zählen die Kategorien Prozesse, Produkte, Geschäftsmodelle, Qualifizierung sowie Forschungs- und Innovationsaktivitäten; beim Subindex „unternehmensex­tern“ sind das die Kategorien technische Infrastruktur, administrativ-rechtliche Rah­menbedingungen, Gesellschaft, Humankapital und Innovationslandschaft. Auf der 4. Ebene werden schließlich Indikatoren den Kategorien zugeordnet (vgl. Digitalisie­rung der Branchen in Deutschland - eine empirische Erhebung, 2021, o.S). Die un­tere Abbildung 2 zeigt den schematischen Aufbau des Digitalisierungsindex und im Anhang B befindet sich die detaillierte Auflistung der 37 Indikatoren der untersten Ebenen des Indexes inkl. ihrer Bezugsgrößen.

Abbildung 2: SchematischerAufbau des Digitalisierungsindex

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Büchelet. al., 2020, S. 4

[...]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Kann man Digitalisierung messen? Ausgewählte Ansätze aus dem deutschen Mittelstand
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Veranstaltung
Wissenschaftliche Methoden - quantitative Datenanalyse
Note
1,0
Jahr
2021
Seiten
31
Katalognummer
V1064219
ISBN (eBook)
9783346476241
ISBN (Buch)
9783346476258
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Gutachten des Dozenten: "Eine beeindruckende Arbeit, die schon fast als Bachelor-Thesis durchgehen könnte." Zusätzlicher Lob in der Vorlesung.
Schlagworte
Digitalisierung, Messung der Digitalisierung, Digitalisierungsindex, Reifegradmodelle, Industrie 4.0 Readiness Modell, Digitale Transformation, Industrie 4.0, Alternative Messinstrumente
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Kann man Digitalisierung messen? Ausgewählte Ansätze aus dem deutschen Mittelstand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064219

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