Wolf, Christa - Kassandra


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

8 Seiten


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Kassandra

Orte:

Mykene: feindliches Land; leerer Himmel; Löwentor

Troia: Heimat; am Fluss Skamandros

Berg Ida: nahe Troia; von K. als „ihr“ Berg geliebt (S. 22); Zuflucht Aineias; Heiligtum

Kybeles; Höhlenzuflucht während des Krieges (S. 56)

Kriegsverlauf:

ERSTES SCHIFF:

als K. ein kleines Kind war Anchises: Lampos wird als Bote in hoch geheimer Mission mit einem Schiff (eigentlich nur ein Boot, da Troia zu diesem Zeitpunkt nicht sehr mächtig) nach Griechenland geschickt, (Verhandlungen über Zugang zum Hellespont, Troias angestammtes Monopol), Lampos brachte reiche Opfergaben nach Delhi, traf dort auf Panthoos, der mit ihm nach Troia kam (S. 35) Hektor: Lampos sollte das Orakel fragen, ob auf Troianischem Hügel immer noch ein Fluch liege, statt Segensspruch hat er jedoch Panthoos (als Liebhaber) zurückgebracht => Mauern Troias verletzlich, Skäische Tor ist ihr wunder Punkt (S. 36)

ZWEITES SCHIFF:

Sendung kurz nach K.´s Priesterweihe, Anchises Mitleiter; laut Hekabe eine „Angstpartie“ (S. 39); Wirkungen auf Mitreisende: Anchises alt geworden, Kalchas nicht zurückgekehrt; Priamos nutzt Hesiones „Raub“ (Heirat mit Spartaer Telamon) als Grund für ZWEITES SCHIFF (S. 39), Troer werden mit ihrer Forderung nach der Rückgabe Hesiones jedoch nur ausgelacht

DRITTES SCHIFF:

K. setzt sich mit diesem Schiff gleich, es wird zu der Zeit ausgerüstet, als sie zur Priesterweihe ausgebildet wird (S. 48); Ziel: erneuter Befreiungsversuch Hesiones; Aineias fährt mit Anchises; K. fühlt den mit diesem Schiff verbundenen Untergang Troias (S. 64), bekommt einen Anfall; nächtliche Rückkehr (S. 70); Paris raubt Helena, kommt später zurück; Helena aber vom König von Ägypten behalten, Troer zu stolz dies offiziell zuzugeben (S. 74)

KRIEG:

10jährig; im dritten Jahr eine Krise; beginnt im Frühjahr nach dem DRITTEN SCHIFF; Troer werden in Schlachten mehr oder weniger niedergemetzelt (S. 76); schlimmer als wirkliches Kriegsgeschehen die Dekadenz des Palastes

Personen:

Kassandra:

allgemein: ich-Erzählerin; hat von jedem Menschen etwas in sich selbst => einsam (S. 6); Gefangene Agamemnons; Seherin; Tochter des Königs von Troia (Priamos); eine von 12 Töchtern; ihr Mittelpunkt: Troia (S. 37); stellt Fragen, sucht Antworten (S. 52); Hang zur Übereinstimmung mit Herrschenden und Gier nach Erkenntnis (S. 67); hat ein Angst- und Gefühl-Gedächtnis (S. 111)

Vorkriegszeit: liebte als Kind ihren Vater über alle Menschen; politikinteressiert; „gewohnt, die Ausnahme zu sein“ (S. 17); hielt sich immer zurück, kehrte nie ihr Inneres nach außen (S. 19); liebte Aineias; Beschreibung sie selbst als Mädchen (Gegensatz Schein/Sein): S. 26; früheres Bild von sich selbst: „umgänglich, bescheiden, anspruchslos, aufrecht, stolz, wahrheitsliebend (S. 14); Haß und Dankbarkeit gegen Panthoos; nach der Priesterweihe scheint ihr das Leben zu entgleiten (S. 30f); denkt wenn Panthoos sie nachts besucht an Aineias; neidisch auf Helenos Amt als Orakelsprecher; nicht durch Geburt, durch Erzählungen in den Innenhöfen Troerin geworden (S.37); glaubte ihr als Königstochter würden alle Türen und Münder aufspringen (S. 50), Übergang zur Priesterin durch Anfall/Krankheit; Veränderung S. 70

Priesterin: Sehergabe um mit ihrer eigenen Stimme zu sprechen (S. 6);

Unnahbarkeit=Priesterin (S. 23); „Gabe, die Zukunft vorauszusagen. Doch niemand wird dir glauben.“ (S. 26); Priesterin weil: „Würde, Abstand und Ersatz für Freuden, die mir versagt waren“ (S. 28); Züge, die laut Panthoos Priesterschaft entgegenkämen:

-Wunsch auf Menschen Einfluss auszuüben,

-inbrünstiges Verlangen, sich mit der Gottheit auf vertrauten Fuß zu stellen,

-Abneigung gegen die Annäherung irdischer Männer;

Sehergabe Durchbruch in Gegenwart Aineias nach Rückkehr des ZWEITEN SCHIFFs

(S. 42/43); für sie wie Festland für Schiffbrüchige (S. 43); lange nicht begriffen: dass nicht alle sehen können, was sie sieht (S. 46); will durch mehr Wissen, mehr Macht gewinnen (S. 55); hört im Krieg auf, an die Götter zu glauben (S. 104)

Anfälle:

Ur-Anfall nach dem Tod Aisakos (S. 47); erster Anfall nach Rückkehr des ZWEITEN

SCHIFFs, nachdem sie erfährt, dass Kalchas aus Angst zu den Griechen übergelaufen ist, lange Zeit in geistiger Umnachtung aus der Marpessa sie schließlich holt, Priesteramt als rettendes Festland (S. 42/43);

zweiter Anfall bei Abendessen mit Menelaos, kurz vor dem Auslaufen des DRITTEN

SCHIFFs (S. 63) => ihr graust es vor sich selbst, will den eigenen Körper zerstören (S. 64); erst Arisbe holt sie wieder aus dem Wahnsinn (S. 66) dritter Anfall als sie erfährt, dass Helena gar nicht in Troia ist (S. 73), Folge: sie stumpft ab, gibt sich selbst auf Gefangene Agamemnons: wurde bei ihrer Gefangennahme von Klein Aias vergewaligt

(S. 44); eigentlich schon tot (S. 8); „alle Waffen abgelegt“; „gefühllos“ (S.10); „sehr müde“ (S. 45); hat nur noch Wörter angefärbt von Hoffnung und Furcht (S. 45); Wunsch nach Weitergabe ihrer Geschichte (S.86)

Bezeichnungen für sich selbst: die Schreckliche (S. 13); gespalten (S. 25), die Ungläubige (S. 25)

Achill:

kann Hass in K. wecken; „das Vieh“; kämpft nicht wie Troilos wie der Edle mit dem Edlen sondern lässt alle Regeln fllen (S. 78)erwürgte den Bruder Troilos; folgte ihm bis in Apollons Tempel, erwürgte und köpfte ihn dort; „Mörderlust und Liebeslust in einem Mann“ (S. 79); behauptet seine Mutter Thetis wäre eine Göttin (S. 87); Knabenliebhaber (S. 87); weiß laut Kalchas zu strafen wie kein zweiter (S. 87); stellt allen nach: Jünglingen aus Begierde, Mädchen um sich zu beweisen (S. 88); vergeht sich an Penthesilea, nachdem er sie umgebracht hat; stirbt in einer Falle durch Paris (S. 131/139)

Agamemnon:

Angst vor Ungewitter auf der Überfahrt, K. soll die Naturgewalten beschwören (S. 6);

Siegerkönig (aus Mykene); Waffe=Toben; begehrt K., wegen (altersbedingter) Impotenz:

„ausgesuchte Grausamkeit im Kampf“ (S. 12), „unentschlossen“ (S. 25); hält K. für Zauberin; Heimkehr wie der Ochs ins Schlachthaus (S. 45); K. begegnet ihm zum ersten Mal auf dem Markt vor den Toren Troias bei Arisbes Stand, ihr Fazit: Schwächling ohne Selbstbewusstsein (S. 56); ließ seine Tochter Iphigenie vor dem Feldzug auf Verlangen Kalchas opfern (S. 57)

Aineias:

Überlebender (Flüchtling/Feigling); kämpferisch; große Liebe K.s; versuchter Beischlaf

S. 20; ist unfähig zu lügen (S. 42); hält sich aus dem ganzen Kriegsgeschehen raus; lernt zu zweifeln durch das lange Warten auf seinen Vater beim ZWEITEN SCHIFF; verschwindet am ersten Kriegstag in die Berge,verabschiedet sich liebevoll von K. (=> inneres Band) (S. 79); will K. bei ihrem letzten Abschied seinen Ring mitgeben, den sie verneint, woraufhin er ihn ins Meer wirft (S. 82); Troias Seele (S. 91); kommt wieder nach Troia, nachdem Achill die umliegenden Dörfer verwüstet hat (S. 91); kommt kurz darauf bei Neumond zum ersten mal zu K. (S. 93); reist am nächsten Morgen weiter ans Schwarze Meer (S. 93)

Aias (Klein-):

Grieche, vergewaltigte K. bei deren Gefangennahme (S. 44)

Aisakos:

Bruder K.s; von ihr sehr geliebt; warmhäutiger Mann mit braunem Kraushaar, liebte K.

ebenfalls sehr; beging Selbstmord (mehrere Versuche) nach dem Tod seiner Frau Asterope im Kindbett; laut Kalchas in Vogel verwandelt, womit K. Probleme hat (S. 46); seine Mutter: Arisbe; verkündete den Fluch des Paris (S. 53)

Anchises:

Vater Aineias; entkommt Griechen auf dem Rücken von Aineias (S. 33); lehrte K. die

Geschichte Troias; langer Kopf, hoher vollkommen kahler Schädel, Querfalten auf der Stirn, listiger Blick... schlanke kraftvolle Hände (S. 35); nüchtern; Mitleiter des ZWEITEN SCHIFFS; kommt um Jahre geältert von dieser Expedition zurück (S. 39); vielgeliebt (S. 60); scheint Gegenpartei zu Eumelos anzuführen (S. 60); zwang seine „Schüler“ im Krieg über dessen Beginn nachzudenken (S. 73); freier Mensch, kann vorurteilsfrei über Eumelos reden (S. 96); durchschaut die Leute und sich selbst und hat Spaß daran (S. 96); seine Hände bearbeiten immer ein Stück Holz (S. 97); glaubt an die Menschen (S. 98)

Andromache:

seit Kriegsbeginn Hektor´s Frau (S. 95); treu, häuslich, eher unscheinbar (S. 95); erzählt K. Hektors Traum (S. 95)

Apollon:

griechischer Gott; auch von Troern stark verehrt; Sonnengott (Phoibos Apollon) mit Leier; blaue, grausame Augen; Gott der Seher (S. 17); verlieh K. die Sehergabe (Traum); Gott der Wölfe und der Mäuse (Apollon Lykeios), der K. in den Mund spuckte

Arisbe:

Mutter Aisakos (S. 47); uralt erscheinend, blind, weiße Augen (S. 47); verkauft Töpferwaren auf dem Markt (S. 52); wohnt in einer Hütte am Fuße des Ida-Bergs (S. 52); massig (S. 53); erzählt K. die zwei Bedeutungen von Paris Fluch (Hekabes Traum) (S. 53); humorvoll, eine der wenigen, die bereit ist K. die Wahrheit zu sagen (S. 56); besuchte die wahnsinnige K. und rettet sie (S. 66); eine des festen Frauen-Kreises von den Ida-Bergen

Asterope:

Frau Aisakos, starb im Kindbett (S. 46); Grund dafür, dass K. meint, keine Kinder zu wollen

Briseis:

Tochter des abtrünnigen Kalchas, verkauft Webwaren auf dem Markt (S. 52), eigenwillig und leidenschaftlich (S. 52); klug (S. 59); Frau des Troilos; verdächtig, dem Feind in die Hände zu arbeiten (S. 68); würde sich, um Troilos nicht in Gefahr zu bringen, sich von ihm trennen, er ließe sie aber nicht gehen (S. 68) verlor beinahe den Verstand nach seinem Tod, ging zu ihrem Vater zu den Griechen (S. 84); wird von den Griechen untereinander herumgereicht (S. 115)

Eumelos:

will, dass Troer so werden wie Griechen um sie zu schlagen (S. 33/34); faschistisches

Element; Werdegang: junger Offizier (S. 49); einer der Bewacher K.s (S. 54); sitzt im Rat, ihm untersteht die Palastwache (S. 59); verbietet Menelaos Gastfreund zu nennen (S. 59); seine Aussprüche, z.B. „ein fähiger Mann am rechten Platz“ verbreiten sich schnell (S. 59); ihm „gehört“ die Königspartei (=Palastwache); Sohn eines niedrigen Schreibers und einer Sklavin aus Kreta; durch seinen Einfluss beginnt Palastwache sich anmaßend zu benehmen; massiger Mann mit Pferdegesicht (S. 60); seine Gegner: Hekabe und Anchises; Priamos will´s allen recht machen; erzählt Paris sei Sohn Apollons und stellt ihn unter seinen Schutz (S. 60) Paris ist ihm verfallen (S. 60); Verbreiter des Feindbilds (Griechen), „geistige Rüstung“ (S. 68) gewinnt Anhänger unter Palastschreibern und Tempeldienern (S. 68); durchschaut K. (S. 72); lässt K. und ihre Begleiter nach der Übergabe Briseis durchsuchen (S. 89), baut Hektor zum Ersten Krieger auf, um Hekabe zu treffen (S. 95); hat keine Frau (S. 96); er und Priamos sind ein Paar, das einander braucht (S. 97)

Eurypylos:

Myser, verlangt als Gegenleistung für den Eintritt in den Krieg K. zur Frau (S. 83), was er mit dem Leben bezahlt (S. 139); Vater der Zwillinge

Hekabe:

Königin; K.´s Mutter; nach Kriegsende von Odysseus verschleppt (S. 12); forschte K. (wegen Sehertraum) aus (S: 18); von K. bewundert und gehaßt für die Erkenntnis, K. brauche sie nicht (S. 14); sehr bestimmt; man hat ihr zu gehorchen (S. 22); Veränderungen durch Krieg: „weicher, dabei unbeugsam“ (S. 23), mitfühlender, lebendiger (aufgerissen durch Schmerz); „zweiflerisch“ (S. 27); hat K. ernst genommen (S. 41); steht Veränderungen im Palast hilflos gegenüber; versteinertes Gesicht, wenn Eumelos sich ihr nähert (S. 60); verbietet Paris den Mund, als er sich Menelaos gegenüber unmöglich verhält (S. 63); bespricht alles, was sie während des Kriegs bedrängt, mit Anchises (S. 97)

Hektor:

ältester von K.´s Brüdern; „kräftiger junger Mann mit eher zu weichem Gemüt“ (S. 36); von seinen Geschwistern „dunkle Wolke“ genannt (S. 59); Königsnachfolger (S. 61); gemütlich, aber durchaus in der Lage beweglich/sportlich zu sein (S. 61); schlug mit einem Lederwams bekleidet die ersten Griechen nieder (S. 77); Troias Arm (S. 91); verheiratet mit Andromache (S. 93); wird von Achill getötet (S. 117/118)

Helena:

schönste der Frauen; sei dem Paris durch Aphrodite versprochen; er ruft ihren Namen, wenn er mit anderen (Oinone) schläft (S. 62); Frau Menelaos (S. 63)

Helenos:

eineiiger Zwillingsbruder K.´s; Orakelsprecher; kein Seher; leichtsinnig (S. 32); gibt zu, dass die Orakelsprüche bestellt sind (S. 94); glaubt, sie seien im Recht (S. 95)

Herophile:

Priesterin; „Entjungferungsritual“; dünnlippig, lederwangig; kann K. nicht leiden (S. 61); weint bei Troilos Rettungsversuch in den Tempel (S. 78)

Hesione:

Priamos Schwester; Frau des Spartaers Telamon (S. 39); Grund für ZWEITES SCHIFF

Iphigenie:

Tochter Agamemnons und Klyteimnestras; von ihrem Vater Agamemnon vor Kriegsbeginn geopfert (geschlachtet) (S. 57)

Kalchas:

Idee des ERSTEN SCHIFFES?; Seher (S. 39); kehrt nicht mit dem ZWEITEn SCHIFF

zurück; anscheinend zu den Griechen übergelaufen, da er fürchtete, man würde ihn nach dem Fehlschlag persönlich für seine günstige Prophezeihung vor dem Auslaufen, die ihm vom Königshaus aufgezwungen worden war, in Verantwortung ziehen (S. 41/42); vom Heimweh ausgebrannt (S. 85) will leben und will, dass seine Tochter lebt (S. 86); weiß die Wahrheit um Helena (und mit ihm die Griechen) (S. 85/86)

Klytaimnestra:

Frau Agamemnons; Feindin; haßerfüllt (S.11); kann K. nicht schonen; Herrscherin von

Mykene; tut, was sie muss (S. 45); könnte geistige Schwester K.s sein (S. 45); K. traut ihr zu, dass auch sie „sehend“ ist (S. 46); schlachtet Agamemnon aus Rache um ihre Tochter (S. 82)

Kybele:

Parthena ruft sie an (S. 22); „unbekannte Göttin“; Göttin der Frauen in den Ida-Bergen (S. 82)

Lampos: Vetter des Königshauses; Hafenverweser; Kommandeur des ERSTEN SCHIFFS

Marpessa:

will sich und Zwillinge lieber ertrinken lassen als ermorden (S. 5); kennt K. wohl am besten (S.7); Waffe=Schweigen; führte K. dorthin, wo sie weder Herrin noch Priesterin ist (Idaberge/Höhlenwohnungen) (S. 15); diente K. bis zur Selbstaufgabe (S. 15); Parthenas Tochter (beide Ammen), gleichaltrig mit K., ebenfalls Gefangene Agamemnons; Informationsquelle K.s (s. 41/42); wird in die Ställe verbannt, nachdem K. von ihr die Wahrheit über Kalchas erfährt (S. 42); dunkles Haar; schöner Gang/Hüftschwung (S. 50)

Menelaos:

König von Sparta (S. 55); zuerst Gastfreund, dann Feind; Ehemann der schönen Helena;

nüchtern, nicht mehr ganz jung, sucht keinen Streit, zu Dickleibigkeit und Stirnglatze neigend (S. 63); wird von den Griechen insgeheim verachtet, weil er seine Frau verloren hat (S. 85)

Merops:

uralter Traumdeuter; von Hekabe wegen Uranfalls-Traum K.s um Rat gefragt (S. 47)

Myrine:

verachtet Aineias für seine Flucht (S. 7); „Geliebte“ K.s (S. 9); geballter Trotz und flammende Trauer um Penthesilea (S. 9); Furcht vor Berührung; hell und kühn und in Leidenschaft brennend (S. 9); bewachte als beinahe einzige bewaffnet das trojanische Pferd (S. 9), starb dabei (S. 10);Hass auf K.´s Voraussagen; Amazone (S. 98)

Odysseus:

griechischer Held; kennt die Menschen und bis zu einem gewissen Punkt auch sich selbst; wollte sich, indem er sich närrisch stellte, dem Krieg entziehen (S. 87); hat Achill in den Krieg gezwungen (S. 88)

Oinone:

Mädchen, dass die alten Hebammen betreut; von auffallendem Liebreiz (S. 50); gelenkig;

Schwanenhals; Paris hat sie sich aus den Bergen mitgebracht, arbeitet seitdem im Palast; ist in der Stadt nicht sehr glücklich; kräuterkundig; liebt Paris (S. 62); nimmt K. mit zum Fluss um Schlafstätte aus Weide für sie zu bauen, von Arisbe geschickt (S. 81); hält Paris für krank (S. 62) und schließlich durch Helena verdorben (S. 82)

Panthoos:

der Grieche; Weiser; Priester des Apollon; eifersüchtig, boshaft und scharfzüngig (S.13);

erträgt sich selbst schwer; kennt nur einen Beweggrund für alle Handlungen der Menschen: Eigenliebe => einsam (S. 14); weihte K. zur Priesterin; „glaubte nicht an Träume“ (S. 26); weiß ebenfalls, dass Troia untergehen wird, aber es ist ihm gleichgültig (S. 26); weiß K. zu beleidigen (S. 29); entjungferte K. (S. 30); Angst vor Schmerz (S. 34); was ihn wirklich angeht, hält er tief versteckt (S. 34); „Beutestück“ Lampos vom ERSTEN SCHIFF; frivoler Ton: sei aus Neugier in Troia (S. 37); nennt K. seine „kleine Ungläubige“ (S. 37); schafft das Knabenopfer ab (S. 38); zeigt K. zum ersten mal ihre Bewacher (S. 52 u. 59/60); sehr zerbrechlicher Körper, auf dem ein etwas zu großer Kopf sitzt (S. 58); wird von Eumelos der Konspiration mit Menelaos verdächtigt und unter Beobachtung gestellt (S. 60); scheint K., seitdem sie ihn zurückgewiesen hat (S. 71), zu hassen (S. 74); beginnt, sich dem Regime zu fügen (falsche Drachentraumdeutung (S. 70), Vorschlag Troilos für 20 zu erklären (S. 80); durchschaut die Leute und sich selbst und empfindet Ekel (S. 96); von Amazonen in Trauer um Penthesilea niedergemetzelt (S. 127)

Paris:

schön; Sohn Priamos und Hekabes; Geschichte seiner Wiederfindung S. 49; nur sein Körper scheint anwesend, nicht aber sein Geist (S. 49); Fluch über ihm durch Aisakos und Hekabes Traum verkündet (S. 53); schielte nach Beachtung; blonde Locken (S. 60); braucht viele Mädchen (S. 61); will Helena nur, um erster unter den Männern zu werden (S. 62); kann nicht verkraften ausgesetzt worden zu sein, fordert sein „Recht“ und mehr (S. 63); durch Entführung Helenas verändert. zum Mann geworden, Schärfe in einst weichen Gesichtszügen (S. 71); Helena wird ihm vom König von Ägypten wieder geraubt (S. 74)

Parthena:

Amme; weiß dunkle Geschichten von den Göttern, verehrt Kybele; glaubt K.s Traum von Troias Untergang (S. 21); starb kurz nach dem Untergang Troias am (freiwilligen) Giftbecher ihrer Tochter Marpessa (S. 21); deutet K.s Sehertraum: Gabe zu sehen, aber keiner wird dir glauben (S. 26); lässt Arisbe zur wahnsinnigen K. (S. 66)

Penthesilea:

„männermordende Kämpferin“; Amazone; kann K. nicht verzeihen, dass diese anscheinend über sie gelacht hat (S. 8); sie fiel, weil sie fallen wollte (S. 9); sich selbst verzehrend, dunkel (S. 9); von Aineias ins Kriegsgeschehen gebracht (S. 121); kämpft gegen alle Männer (S. 123); Tod S. 126

Polyxena:

K.´s Schwester; „zurückgesetzt“ (S. 27); sehr, sehr schön und begehrenswert (S.28); K.

glaubte, auch Aineias sei bei ihr gewesen => Neid (S. 29); „Wettkampf“ um Priesteramt, als einzige Tochter Hekabes dunkelblondes Haar; Wunsch Priesterin zu werden: „Schutz vor dir selbst; vor der Überzahl der Liebhaber; vor dem Schicksal, das dir schon bereitet war“ (S. 28); sprach nach K.s Priesterweihe ein Jahr lang kein Wort mehr mit ihr (S. 30); zum Grabe Achills geschleppt (S. 45); alle Männer (auch Frauen) verfallen ihr, auch Achill; war wie K. nicht sein konnte (S. 100); die Leute lächeln, wenn sie vorbei geht (S. 101); böser Blick, mit dem sie K. durchschaute, nicht aber sich selbst (S. 101); verzehrt sich in ihren Träumen nach Andron, den sie im Wachen hasst (S. 101); fing mit ihm heimlich ein Verhältnis an (S. 102); will sein Kind nicht (S. 114); liefert sich Achill für den Verat des Plans des Griechenlagers aus (S. 114/115)

Priamos:

König von Troja; Vater von K.; brauchte sie (S. 14); heute: zerrüttet, verwahrlost;nahm es nicht ganz genau mit der Wirklichkeit; konnte in Phantasiewelten leben (S. 16), „Mann der idealen Königin, das gab ihm Sonderrechte“ (S. 16); Veränderungen durch Krieg: „unzugänglicher, starrer, doch beherrschbar, nur nicht mehr durch Hekabe“ (S. 23), getötet durch Schmerz um Söhne; will laut Hekabe alles und zwar auf einmal (S. 44); nahm Schwierigkeiten persönlich (S. 48); unsicher (S. 54); will es allen recht machen (S. 60); neue Titel: „Unser mächtiger König“ und „Unser allermächtigster König“ (S. 69); tut sich im Krieg selbst leid (S. 74), taub gegen alle Gründe wider den Krieg, durch Gewinnaussicht; „es geht doch um die Ehre unsres Hauses“ (S. 75); verstößt K. nachdem sie sich nach Troilos Tod im Rat für Beendigung des Krieges ausspricht (S. 80); drei Mittel gegen ungehorsame Tochter: wahnsinnig erklären, einsperren, verheiraten (S. 83)

Telamon:

Grieche aus Sparta; Mann (und „Räuber“) Hesiones (S. 39)

Troilos:

Bruder K.s; Mann/Geliebter der Briseis; würde sich nicht von Briseis trennen (seine erste & letzte Liebe) (S. 68); stirbt am ersten Kriegstag durch Achill (S. 76); versucht gegen Achill nach Duellregeln (wie man es ihm beibrachte) zu kämpfen (S. 77); 17 als er stirbt, wird per Dekret jedoch für 20 erklärt (S. 81)

die Zwillinge/Kinder:

Kinder K.s, gezeugt von Eurypylos (S. 139); K. liebt sie seitdem sie sich das erste Mal in ihrem Leib bewegten, trotz des aufgezwungenen Vaters (S. 83)

Lügen:

- Verheimlichung Kybeles & Apollon Lykaios (archaische Kultur)

- Priesterwahl K.s durch Königshaus (S. 26)

- Hekabes Geschichte von den schlafenden Zwillingen K. & Helenos mit den Schlangen => Sehergabe (S. 27)

- Helenos Orakelsprecher obwohl kein Sher (S. 32)

- Panthoos= Beutestück => freiwillig mitgekommen (S. 35)

- Kalchas Geißel => übergelaufen

- Aisakos in schwarzen Tauchvogel mit roten Hals verwandelt (S. 46)

- Sieger bei den Festspielen festgelegt (Königssöhne) (S. 49)

- Eumelos: Paris sei Sohn Hekabes und Apollons; Bärin säugte ihn (S. 61)

- Entführung Helenas: auf Geheiß Aphrodites um Raub Hesiones zu vergelten

- Panthoos deutet Priamos Drachentraum wider besseren Wissens falsch (S. 70)

- Sprachregelung Krieg=Überfall (S. 76)

- Troilos ist 17, als er stirbt, wird aber wegen Prophezeiung für 20 erklärt (S. 81)

Zeilenangaben beziehen sich auf die dtv-Ausgabe des Romans.

7 von 8 Seiten

Details

Titel
Wolf, Christa - Kassandra
Autor
Jahr
2000
Seiten
8
Katalognummer
V106431
Dateigröße
396 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Habe dieses Manuskript während des Lesens erstellt um den Durchblick zu behalten. Zeilenangaben beziehen sich auf die dtv-Ausgabe des Romans.
Schlagworte
Wolf, Christa, Kassandra
Arbeit zitieren
Andrea Michel (Autor), 2000, Wolf, Christa - Kassandra, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106431

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