In dieser Einsendeaufgabe wird ein Trainingsplan zur Verbesserung der Dehnbarkeit und Koordination eines Klienten aufgestellt. Zunächst werden sowohl die allgemeinen Daten als auch die biometrischen Daten einer ausgewählten Person dargestellt. Dann wird die Beweglichkeitstestung des Probanden beschrieben und ausgewertet. Im Anschluss wird ein Trainingsplan für ein Beweglichkeitstraining im Sinne eines Dehntrainings für den Probanden aufgestellt. Es folgt ein Trainingsplan für ein Koordinationstraining. Es wird eine systematische Abfolge an Übungen dargestellt. Abschließend werden Studien zum Thema "Effekte des Dehnens im Hinblick auf eine Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit" vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen Probandenanalyse spezifische Trainingspläne zur Steigerung der Beweglichkeit sowie der vestibulären Koordinationsfähigkeit zu entwickeln und wissenschaftlich zu begründen. Im Fokus steht dabei die Zusammenstellung geeigneter Übungsabfolgen, die den körperlichen Voraussetzungen des Probanden entsprechen und durch evidenzbasierte Methoden der Trainingslehre untermauert werden.
- Analyse biometrischer Daten und Erhebung des individuellen Leistungsstatus.
- Durchführung einer differenzierten Beweglichkeitstestung nach Janda.
- Konzeption eines strukturierten Dehnprogramms mit variablen Methoden.
- Entwicklung einer progressiven Übungsabfolge für das Koordinationstraining.
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsplanung durch Literaturrecherche.
Auszug aus dem Buch
M. iliopsoas
Als ersten Schritt wird der Proband mit dem Rücken auf eine stabile Liege gelegt. Die Unterschenkel hängen dabei über der Liege. Anschließend soll der Proband das nicht zu testende Bein mit beiden Händen am Unterschenkel unterhalb des Knies umfassen und es zu sich ran ziehen. Das zu testende Bein soll über der Liege hängen bleiben. Der Oberkörper und die Hüfte bleiben dabei wieder fest auf der Liege fixiert. Der Tester darf dem Probanden bei der Einnahme der Position helfen. Der Messbereich ist dabei die Lage des Oberschenkels im Verhältnis zur Längsachse des Körpers (Janda, 2000, S. 259).
Stufe 0 = Oberschenkel erreicht Horizontale
Stufe 1 = Oberschenkel erreicht Horizontale durch Druck des Testers
Stufe 2 = Oberschenkel erreicht Horizontale auch durch Druck des Testers nicht
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die allgemeinen sowie biometrischen Eckdaten des Probanden erfasst, um den Ausgangszustand und die Zielsetzungen für das Training zu definieren.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier erfolgt eine systematische Überprüfung verschiedener Muskelgruppen mittels standardisierter Tests, um Defizite in der Beweglichkeit objektiv festzustellen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Basierend auf den Testergebnissen wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der gezielte Dehnmethoden zur Verbesserung der Beweglichkeit umfasst.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung einer progressiven Übungsabfolge, die darauf abzielt, die vestibuläre Fähigkeit und Koordination unter erschwerten Bedingungen zu steigern.
5 LITERATURRECHERCHE: Abschließend werden wissenschaftliche Studien analysiert, um die Effekte von Dehnübungen und deren Einfluss auf die sportliche Leistungsfähigkeit kritisch zu beleuchten.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Beweglichkeitstestung, Janda, Dehntraining, Koordinationstraining, Vestibuläre Fähigkeit, Muskelgruppen, Trainingsplanung, Belastungsgefüge, Sportwissenschaft, Leistungssteigerung, Propriozeption, Bewegungsamplitude, Sportmotorik, Trainingswissenschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begründung von Trainingsplänen für einen spezifischen Probanden mit dem Ziel, dessen Beweglichkeit und koordinative Fähigkeiten zu optimieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Beweglichkeitsdiagnostik, verschiedene Dehnmethoden, koordinative Trainingsformen unter instabilen Bedingungen sowie die evidenzbasierte Trainingsplanung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der Beweglichkeit und der vestibulären Koordinationsfähigkeit des Probanden durch die Implementierung eines systematisch aufgebauten Trainingsprogramms.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine Kombination aus einer manuellen Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda sowie einer deduktiven Trainingsplanung auf Grundlage sportwissenschaftlicher Fachliteratur verwendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse des Probanden, die Durchführung von Beweglichkeitstests, die Erstellung des Dehnplans sowie die Konzeption eines progressiven Koordinationstrainings auf einem Therapiekreisel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda-Test, vestibuläre Fähigkeit, Belastungsgefüge und Trainingswissenschaft.
Warum wird im Koordinationstraining ein Therapiekreisel eingesetzt?
Der Therapiekreisel wird genutzt, um gezielt instabile Bedingungen zu schaffen, die den Probanden zur aktiven Balance und zur Verbesserung seines Gleichgewichtssinnes fordern.
Welche Rolle spielt die Sehfähigkeit beim Koordinationstraining?
Durch das Schließen der Augen wird dem Probanden die visuelle Orientierung entzogen, was die Anforderungen an die vestibuläre Wahrnehmung und die Koordination signifikant erhöht.
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- Christopher Barz (Author), 2019, Trainingsplan zur Verbesserung der Dehnbarkeit und Koordination, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064371