Entwicklungsgemäßes Training konditioneller und koordinativer Fähigkeiten am Beispiel von Tennisarbeit im Jugendalter. Analyse und Empfehlungen


Facharbeit (Schule), 2020

16 Seiten, Note: 14

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition konditionelle Fähigkeiten
2.2 Definition koordinative Fähigkeiten
2.3 Trainierbarkeit der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten

3 Hauptteil – Anwendung der Theorie auf den Tennissport im Jugendalter

4 Fazit
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Tennis gilt als äußerst komplexe Sportart mit hohen Anforderungen an Technik, Körper und Geist. Neben den zahlreichen Technik- und Taktikvariationen sowie der mentalen Stärke spielen die körperlichen Voraussetzungen eine enorm große Rolle und gewinnen gerade im heutigen Profisport immer mehr an Bedeutung.

Die Grundlage für eine möglichst erfolgreiche Entwicklung bilden die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten und diese sollten im Optimalfall bereits im Kindes- und Jugendalter ausgebaut werden. Jedoch wird diesem Aspekt des Trainings oftmals nicht genug Beachtung geschenkt und stattdessen mehr Wert auf reines Technik- und Taktiktraining gelegt.

In dieser Facharbeit soll daher die Bedeutung von entwicklungsgemäßem Training konditioneller und koordinativer Fähigkeiten am Beispiel für Tennisarbeit im Jugendalter verdeutlicht werden. Dabei soll auch die Bedeutsamkeit dieser Fähigkeiten im Tennis explizit erklärt werden.

Da ich als Tennistrainer überwiegend Kinder und Jugendliche trainiere, bin ich selber auch mit dieser Thematik konfrontiert und daher persönlich an einer optimalen Trainingsgestaltung interessiert.

Der erste Teil der Arbeit widmet sich den Definitionen von konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Darauf aufbauend soll im nächsten Teil die Trainierbarkeit dieser zuvor erklärten Fähigkeiten auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse beurteilt werden. Im Hauptteil wird dann die Bedeutung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten im Tennissport erklärt und schließlich soll herausgearbeitet werden, wie ein entwicklungsgemäßes Tennistraining im Jugendalter unter Einbeziehung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten aussehen könnte.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition konditionelle Fähigkeiten

Aus dem lateinischen lässt sich Kondition mit „Bedingung“ übersetzten und beschreibt im Kontext des Sports die Basis um sportliche Leistung erbringen zu können. Umgangssprachlich wird mit dem Begriff „Kondition“ die Ausdauer beschrieben, doch dabei handelt es sich nur um eine von insgesamt vier konditionellen Fähigkeiten. Abgesehen von der Ausdauer zählen dazu noch Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit (Meyer, 2017).

Die Ausdauer ist allgemein als die Fähigkeit definiert, eine sportliche Belastung möglichst lange aufrechterhalten zu können, den durch die Ermüdung bedingten Leistungsverlust lange hinauszuzögern und sich nach sportlichen Belastungen schnell regenerieren zu können. In diesem Zusammenhang ist noch relevant, was als Ausdauerleistung bezeichnet wird. Als Ausdauerleistung gilt eine über einen längeren Zeitraum erbrachte Leistung, ohne dass es durch starke Ermüdung zum Leistungsabbruch kommt. Bei dieser Art von Leistung sind die Herzfrequenz, die Lungenfunktion und der Blutdruck erhöht.

Schnelligkeit ist als koordinativ-konstitutionell determinierte Leistungsvoraussetzung, um in kürzester Zeit auf Reize zu reagieren, beziehungsweise Informationen zu verarbeiten, sowie Bewegungen oder motorische Handlungen unter erleichterten oder sportartspezifischen Bedingungen mit maximaler Bewegungsintensität ausführen zu können definiert. Dabei ist die Belastungsdauer so gering, dass eine Leistungslimitierung durch Ermüdung ausgeschlossen wird. Eine Schnelligkeitsleistung kann nur dann als solche bezeichnet werden, wenn sie über den gesamten Zeitraum mit höchster Intensität ausgeführt wird. Sobald dies nicht mehr gewährleistet werden kann, ist der Bereich der Ausdauer erreicht (Schnabel et al., 2011).

Meist wird auch zwischen Aktionsschnelligkeit und Reaktionsschnelligkeit differenziert. Die Aktionsschnelligkeit wird über die Kontraktions- und Bewegungsgeschwindigkeitsleistung des Nerv-Muskelsystems erreicht und die Reaktionsgeschwindigkeit ist die psychophysische Fähigkeit auf Reize und Signale zu reagieren. Des Weiteren lässt sich zwischen zweiphasigen und dreiphasigen Schnelligkeitsleistungen unterscheiden. Zweiphasige Schnelligkeitsleistungen beinhalten eine Beschleunigungsleistung und eine Schnelligkeitsleistung. Der Beschleunigungsbeginn wird hierbei vom Sportler selbst gewählt. Dreiphasigen Leistungen werden durch eine zusätzliche Reaktionsleistung eingeleitet.

Die konditionelle Fähigkeit Kraft beschreibt solche Muskelleistungen, die mindestens 30 Prozent der jeweils überwindbaren Last betragen (Martin et al., 2016). Es wird allgemein zwischen Kraftausdauer, Maximalkraft, Reaktivkraft, Schnellkraft und Absolutkraft unterschieden.

Die Kraftausdauer ist die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei lang andauernden oder sich wiederholenden Kraftleistungen. Die Maximalkraft ist die größtmögliche Kraft, die das Nerv-Muskel System willkürlich gegen einen Widerstand ausüben kann.

Unter Reaktivkraft wird die Fähigkeit bei Dehnungs- Verkürzungszyklen der Muskulatur, folglich bei der auf eine exzentrische Dehnung folgende Kontraktion des Muskels, einen hohen Kraftstoß zu erzeugen verstanden. Bewegungsformen wie Sprünge oder Sprints haben normalerweise reaktiven Charakter.

Schnellkraft ist die Fähigkeit in maximal kurzer Zeit, optimal schnell Kraft aufzubringen.

Das Maximum an neuromuskulärer Kraft, die der Mensch gegen einen Widerstand ausüben kann, wird als Absolutkraft bezeichnet. Im Vergleich zur Maximalkraft können hier noch autonom geschützte Reserven unter Bedingungen wie Lebensgefahr oder Doping abgerufen werden (Meyer, 2017).

2.2 Definition koordinative Fähigkeiten

Koordination ist als das Zusammenwirken unserer Sinne, sprich dem peripheren und dem zentralen Nervensystem und der Skelettmuskulatur definiert. Die koordinativen Fähigkeiten ermöglichen, dass ein Bewegungsablauf hinsichtlich aller Parameter abgestimmt abläuft. Nach Meinel und Schnabel gibt es insgesamt sieben grundlegende koordinative Fähigkeiten die bei sportlichen Bewegungen eine Rolle spielen. Dazu zählen die kinästhetische Differenzierungsfähigkeit, die Reaktionsfähigkeit, die Kopplungsfähigkeit, die Orientierungsfähigkeit, die Gleichgewichtsfähigkeit, die Umstellungsfähigkeit und die Rhythmisierungsfähigkeit (Neumaier, 2001).

Bei der Differenzierungsfähigkeit handelt es sich um die Fähigkeit, einen Bewegungsablauf aufgrund einer feindifferenzierten und präzisierten Aufnahme und Verarbeitung vorwiegend kinästhetischer Informationen vollziehen zu können (Meyer, 2017). Kinästhetik lässt sich aus dem altgriechischen Begriffen kineō (Bewegung) und aisthēsis (Erfahrung, Wahrnehmung) ableiten. Zudem versetzt sie den Menschen in die Lage eine Aktion ökonomisch, sicher, genau und an die vorliegende Situation angepasst durchzuführen.

Mit der Reaktionsfähigkeit ist das Vermögen auf einen oder mehrere Reize aus der Umwelt möglichst schnell und zielgerichtet zu reagieren gemeint. Es wird allgemein zwischen einfacher Reaktion, Wahlreaktion und komplexer motorischer Reaktion differenziert.

Unter einer einfachen Reaktion wird die Antwort in Form einer vorher definierten Bewegung auf ein bekanntes, plötzlich auftretendes Signal verstanden. Das Signalquelle kann akustischer, optischer, taktiler oder kinästhetischer Natur sein (Meyer, 2017). Ein Beispiel dafür wäre die Reaktion auf den Startschuss beim Schwimmen.

Bei einer Wahlreaktion muss beim Auftreten des Signals zwischen mehreren Handlungsoption entschieden werden. Beispielsweise muss ein Rennradfahrer beim Auftauchen eines Hindernisses entscheiden, ob er abbremst, ausweicht oder hinüberspringt.

Treten in einer Situation verschiedene Signale auf, wird von einer komplexen motorischen Reaktion gesprochen. Diese Form der Reaktion wird häufig in Sportspielen wie zum Beispiel Handball gefordert, in denen es stets zahlreiche Signale durch Gegenspieler, Mitspieler etc. gibt. Besonders hierbei ist, dass im Gegensatz zur einfachen Reaktion ein kognitiver Prozess stattfindet.

Die Kopplungsfähigkeit beschreibt das Vermögen Teilkörperbewegungen im Rahmen einer Gesamtbewegung oder eines Handlungsziels räumlich, zeitlich und dynamische aufeinander abzustimmen (Neumaier, 2001).

Die Orientierungsfähigkeit ist die Fähigkeit die Lage und Bewegung des Körpers, bezogen auf Raum, Zeit, Aktionsfeld und Spielgerät, zu bestimmen und zielgerichtet zu verändern (Meyer, 2017). Unter anderem wird diese Fähigkeit im Tennis benötigt, damit der Spieler sich stets darüber bewusst ist, wo er sich auf dem Platz gerade befindet, wo der Ball ist, wo der Gegner ist oder wo sich der Doppelpartner aufhält.

Die Befähigung den kompletten Körper im Gleichgewichtszustand zu halten oder diesen Zustand während und nach umfangreicher Körperverlagerung beizubehalten beziehungsweise wiederherzustellen, wird Gleichgewichtsfähigkeit genannt (Meinel et al., 2018).

Die Rhythmisierungsfähigkeit ist die Fähigkeit, einen externen Rhythmus zu erfassen und seine Bewegungen und motorischen Tätigkeiten diesem anzupassen, sowie einen bereits verinnerlichten Rhythmus in einer Bewegung zu reproduzieren. Beispielsweise muss ein Team beim Mannschafsrudern für eine möglichst effiziente Kraftumsetzung im gleichen Rhythmus rudern (Meyer, 2017).

Um eine im Vorfeld geplante motorische Handlung während des Handlungsvollzugs, auf Grund sich verändernder äußerer Bedingungen an diese anzupassen und somit die gesamte Bewegung zu verändern, bedarf es der Umstellungsfähigkeit. Auch diese Fähigkeit wird oftmals in Mannschaftsspielen gebraucht, denn dort gibt es eine Vielzahl von Variablen und potenziellen Veränderungen der Umgebungsbedingungen (Neumaier, 2001).

2.3 Trainierbarkeit der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten

Für viele Jahre wurde davon ausgegangen, dass ein frühzeitiges Training im Kindes- und Jugendalter nicht lohnenswert und sogar gefährlich wäre. Dabei wurde sich immer wieder auf Studien aus den 50er und 60er Jahren berufen, in denen es heißt, dass die maximale Trainierbarkeit im Alter von 25 Jahren erreicht ist und die Trainierbarkeit von Kindern und Jugendlichen im Vergleich nur etwa 40 bis 60 Prozent beträgt. Dabei fallen immer wieder Aussagen wie „kein Krafttraining vor der Pubertät“ oder „keine frühzeitige Spezialisierung“. Aus heutiger Sicht treffen diese Behauptungen jedoch nicht mehr zu und es wird allgemein von der Trainerbarkeit im Kindes- und Jugendalter ausgegangen. Hierbei spielt das Modell der sensiblen Phasen in Bezug auf die motorische Entwicklung eine wichtige Rolle. Dieses besagt, dass es gewisse Zeitfenster gibt, in denen eine gesteigerte Sensibilität für bestimmte Erfahrungen besteht. In diesen Phasen wird der Erwerb gewisser Fähigkeiten begünstigt (Meyer, 2017). Diese Phasen gelten als biogenetisch determiniert. Die sensible Phase in der die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten besonders begünstigt wird, liegt im Alter von ungefähr sechs bis zehn, teilweise auch noch bis 13 Jahren (Baur, 1987).

Die sensiblen Phasen der konditionellen Fähigkeiten müssen etwas differenzierter betrachtet werden, denn es bestehen teils deutliche Unterschiede in der Trainierbarkeit zwischen Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft. Die Beweglichkeit gilt als besonders gut trainierbar im Alter von sechs bis zehn Jahren und auch bis zum Alter von 15 Jahren ist die Trainierbarkeit der Beweglichkeit noch erhöht, allerdings in einem geringeren Maß. Bei der Entwicklung der Beweglichkeit ist nicht das maximale Ergebnis entscheidend, sondern sie sollte der sportartspezifischen Notwendigkeit entsprechend entwickelt werden (Asmus, 1991).

Für das Training der Schnelligkeit bietet sich vor allem das Alter von sechs bis 13 Jahren an, jedoch ist die maximale Steigerung der Schnelligkeit von der Ausgangsleitung genetisch auf nur 15 bis 20 Prozent determiniert. Auch die Ausdauer kann bereits im Kindesalter effektiv trainiert werden, aber im Gegensatz zur Schnelligkeit nimmt die Trainierbarkeit bis zum Alter von 18 Jahren nicht ab. Die maximale Sauerstoffaufnahme kann um bis zu 40 Prozent gesteigert werden. Allgemein gilt die Ausdauer als die konditionelle Fähigkeit mit dem höchsten Entwicklungspotential.

Auch die Maximalkraft ist um ungefähr 40 Prozent steigerbar und die sensible Phase in diesem Bereich liegt im Alter von zwölf bis 18 Jahren. Zur Entwicklung der Schnellkraft bietet sich hingegen das Alter von sechs bis 13 Jahren an (Weineck, 2004).

3 Hauptteil – Anwendung der Theorie auf den Tennissport im Jugendalter

Tennis ist eine Sportart, die dem Spieler koordinative Höchstleistungen abverlangt. Die Vielzahl an ständig wechselnden Spielsituationen setzten ein hohes Maß an Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit voraus. Auch die schnellen und präzisen Handlungen unter Zeitdruck stellen sehr hohe Anforderungen an das Koordinationsvermögen dar. Bereits an dieser Stelle wird deutlich, dass die koordinativen Fähigkeiten eine enorm große Rolle im Tennis spielen. Dementsprechend ist ein frühzeitiges Koordinationstraining von großer Bedeutung und unterstützt das Erlernen und die Weiterentwicklung in der Sportart maßgeblich. Gerade beim Erlernen der Technik verhelfen gute koordinative Fähigkeiten dazu, einen präzisen und effizienten Bewegungsablauf zu entwickeln. Dies hat weitreichende Vorteile wie beispielsweise das spätere Ermüden durch die Vermeidung unnötiger Bewegungen und ist damit wünschenswert.

Im Tennis wird für die kinästhetische Differenzierungsfähigkeit oftmals der umgangssprachliche Begriff „Ballgefühl“ verwendet. Damit ist die feinabgestimmte Höhe von Krafteinsätzen mithilfe derer die Bälle zu den angesteuerten Zielbereichen gebracht werden können gemeint. Des Weiteren sind damit die Richtung der Krafteinsätze zum Beispiel bei Drallschlägen, die Ökonomie von Bewegungsaktionen und die Konstanz dieser Aktionen gemeint. Essentiell dafür sind die Aufnahme und Verarbeitung von kinästhetischen Informationen. Auf Grund der vielen Differenzierungen im Tennis zwischen beispielsweise Länge, Höhe, Art und Intensität des Dralls und Winkel, umfasst die Differenzierungsfähigkeit einen sehr komplexen Bereich. Eben diese Komplexität weißt bereits darauf hin, dass das Training der Differenzierungsfähigkeit auch in diesen feinen Abstufungen durchgeführt werden muss und unter ständiger Variation von Aufgaben und Ausführungsbedingungen stattfinden sollte.

In vielen Situation wird die Reaktionsfähigkeit gefordert. Dabei spielen zwei Aspekte eine Rolle. Der erste Aspekt ist die schnelle und präzise Wahrnehmung und der zweite die situativ angepasste motorische Reaktion. Zum Beispiel muss der Spieler beim Return unter hohem Zeitdruck in Abhängigkeit von der Aufschlaggeschwindigkeit reagieren und dabei können sogar noch unberechenbare Dinge wie Platzunebenheiten auftreten. Dabei ist eine frühe Wahrnehmung der Aufschlagsgeschwindigkeit, der Richtung und des Dralls ausschlaggebend für den Erfolg des Schlages, denn durch den Zeitgewinn bei der Wahrnehmung besteht weniger Zeitdruck bei der Realisierung des Schlages. Ein weiteres Beispiel zur Veranschaulichung der Bedeutung der Reaktionsfähigkeit ist der Volley auf schnelle Bälle, teils sogar aus nächster Distanz. In diesem Szenario kann der Schläger im Grunde nur noch reflexartig zum Ball gebracht werden.

Die Rhythmisierungsfähigkeit wurde als die Fähigkeit definiert, sich einem externen und einem bereits verinnerlichten, internen Rhythmus anzupassen. Im Tennis wird der externe Rhythmus hauptsächlich durch den Ballflug und Einflussfaktoren wie Drall oder Wind vorgegeben. Der Tennisspieler muss seine Bewegungsabläufe diesem Rhythmus anpassen um einen optimalen Schlagrhythmus zu erlangen. Dabei gelten aber auch die Zeitmuster der einzelnen Schläge zu berücksichtigen, denn die zeitliche Abfolge in Bezug auf das Ausholen und die Beschleunigung des Schlägers variieren bei verschiedenen Schlagtechniken durchaus.

Für ein optimales Positionierungs- und Entscheidungsverhalten auf dem Tennisplatz ist die Orientierungsfähigkeit zuständig. Mit ihrer Hilfe sollen die Position des Gegners und gegebenenfalls auch die des Doppelpartners, die aktuelle Position des Balls sowie die eigene Position in Bezug zum Handlungsfeld wahrgenommen werden. Beispielsweise lässt sich anhand der Position des Gegenspielers erkennen welchen Winkel er bei seinem nächsten Schlag spielen könnte und wo sich dementsprechend bestenfalls positioniert werden sollte um das Spielfeld am effektivsten abzudecken. Mittels dieser Informationen ist es auch möglich sinnvolle Entscheidungen in Bezug auf das Spielverhalten, beispielsweise ob es rentabel ist, nach vorne aufzurücken um einen Angriff einzuleiten, zu treffen. Demnach spielt auch die Orientierungsfähigkeit eine wesentliche Rolle im Tennis.

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Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Entwicklungsgemäßes Training konditioneller und koordinativer Fähigkeiten am Beispiel von Tennisarbeit im Jugendalter. Analyse und Empfehlungen
Note
14
Jahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1064420
ISBN (eBook)
9783346477231
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport, Tennis, Facharbeit, Training, Jugend, Entwicklung, entwicklungsgemäß, Fitness, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kondition, Koordination, Fähigkeit
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Entwicklungsgemäßes Training konditioneller und koordinativer Fähigkeiten am Beispiel von Tennisarbeit im Jugendalter. Analyse und Empfehlungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064420

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