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Wie nimmt man Fernsehfiguren wahr? Die US-amerikanische Sitcom "Friends"

Titel: Wie nimmt man Fernsehfiguren wahr? Die US-amerikanische Sitcom "Friends"

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Aleyna Sendogan (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit werden zunächst typische Merkmale, die eine Sitcom ausmachen, definiert, insbesondere in Bezug auf die Figurendarstellungen. Um die theoretischen Erkenntnisse an einem visuellen Beispiel darstellen zu können, werden diese auf die Sitcom Friends übertragen. Das Grundmodell von Jens Eder spielt in der vorliegenden Arbeit eine große Rolle.

Auf dieser Basis werden die Figuren der Sitcom Friends stufenweise analysiert und die Frage beleuchtet, inwieweit Eders Grundmodell für die Figurenrezeption in Bezug auf die Sitcoms übertragbar ist. Zu Beginn der vorliegenden Arbeiten werden vorab theoretische Informationen bezüglich Sitcoms und der Serie Friends vorgestellt. Im weiteren Verlauf erfolgt eine detaillierte Analyse der Figurenwahrnehmung in Bezug auf das Modell von Jens Eder. Diese Analyse wird später auf die Figuren der Serie Friends bezogen. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst, um ein Gesamtfazit zu ziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition: Die Sitcom

2.1 Besonderheiten

2.2 Figuren

3 Friends

3.1 Inhalt

3.2 Figuren

4 Das Figurenrezeptionsmodell in Bezug auf das Modell ,,Die Figur der Uhr’’

5 Analyse der Figurenwahrnehmung anhand der US-amerikanischen Sitcom ,,Friends’’

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Wahrnehmung von Sitcom-Figuren auf Basis des wissenschaftlichen Grundmodells von Jens Eder. Ziel ist es, die Übertragbarkeit dieses Modells auf die US-amerikanische Kult-Serie Friends zu prüfen und aufzuzeigen, wie Rezipierende durch eine stufenweise Analyse tiefergehende Bedeutungen und Rollenkonstruktionen innerhalb der Serie erschließen können.

  • Grundlagen und Definitionen des Sitcom-Genres
  • Charakterisierung der Hauptfiguren der Serie Friends
  • Einführung und Erläuterung des Figurenrezeptionsmodells nach Jens Eder
  • Systematische Anwendung der Modellstufen auf die Figurenentwicklung bei Friends
  • Reflexion über die subjektive Wahrnehmung und kulturelle Einflüsse bei der Rezeption

Auszug aus dem Buch

4 Das Figurenrezeptionsmodell in Bezug auf das Modell ,,Die Uhr der Figur’’

Im Bereich der Figurenwahrnehmung existiert eine große Anzahl an vielfältigen Forschungen der kognitiven Theorie. Nichtsdestotrotz gibt es kein allgemein gültiges Modell, das ausnahmslos alle Faktoren, wie z. B. figurbezogene Wahrnehmung, Kognition und Emotionalität, in eine logische Kausalität stellt.

Per Perssons Grundmodell bietet sich hier als eine ideale Grundlage. Hierbei unterscheidet er zwischen sechs Ebenen, die aufeinander aufbauen und sich bezüglich ihrer mentalen Repräsentation unterscheiden. Dadurch lässt sich dieses Modell auf verschiedene Rezeptionsebenen übertragen (vgl.: Eder 2008: 95-96).

Bei der Entwicklung eines praxisnahen Analysemodells stellt sich oft die Frage, wie ,,interessante, rätselhafte, einflussreiche oder problematische Figuren systematisch’’ (Eder 2008: 131) untersuchen kann können, sodass sie für andere auch sinnvoll erscheinen. Benötigt wird hierfür ein System von Kategorien und Verfahren, welches die wesentlichen Strukturen des Gegenstandbereichs erfasst und an dem man sich bei Unstimmigkeiten gegebenenfalls orientieren kann (vgl.: Eder 2008: 131). Die Figurenanalyse setzt sich aus fünf Stufen zusammen. Wenn wir auf der ersten Stufe über Figuren reden, gibt es zu dieser Ebene der Wahrnehmung keine direkten Entsprechungen, da die Wahrnehmungen oft flüchtig aufgenommen wird und bei der Verbalisierung oft Schwierigkeiten ausweist. Wir nehmen also lediglich wahr, was eine Figur tut, wie sie spricht oder wie sie sich kleidet, nur indem wir sie sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die Relevanz von Streaming-Portalen in der Pandemie und führt in die theoretische Zielsetzung ein, das Grundmodell von Jens Eder auf die Figuren von Friends anzuwenden.

2 Definition: Die Sitcom: Dieses Kapitel definiert die Sitcom als zirkuläres Fernsehformat und erläutert wesentliche strukturelle Merkmale sowie die Bedeutung von Charakteren gegenüber Situationen.

3 Friends: Es erfolgt eine Vorstellung der Serie Friends sowie eine detaillierte Beschreibung der sechs zentralen Protagonisten und ihrer individuellen Persönlichkeitsmerkmale.

4 Das Figurenrezeptionsmodell in Bezug auf das Modell ,,Die Figur der Uhr’’: Das Kapitel führt in das kognitionstheoretische Modell der Figurenanalyse nach Jens Eder ein und erläutert dessen fünf Stufen der Wahrnehmung.

5 Analyse der Figurenwahrnehmung anhand der US-amerikanischen Sitcom ,,Friends’’: Die theoretischen Erkenntnisse werden hier praktisch auf die Serie angewendet, um die Wahrnehmung der Figuren als Symbole und Artefakte zu verdeutlichen.

6 Fazit: Das Fazit bestätigt die Praxistauglichkeit des Modells von Jens Eder für die medienwissenschaftliche Analyse von Sitcoms und resümiert die Ergebnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

Figurenwahrnehmung, Sitcom, Friends, Jens Eder, Figurenrezeption, Kognitive Theorie, Medienwissenschaft, Serienanalyse, Charakterentwicklung, Symbolik, Rezipient, Fernsehformat, Identifikation, Rollenverteilung, Filmrezeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Analyse der Figurenwahrnehmung in Sitcoms, wobei das Modell von Jens Eder als theoretisches Werkzeug genutzt wird, um die Serie Friends zu untersuchen.

Welche Themenbereiche stehen im Fokus der Untersuchung?

Zentral sind die Merkmale von Sitcoms, die psychologische und soziale Charakterisierung der Friends-Hauptfiguren sowie die Anwendung eines fünfstufigen Rezeptionsmodells.

Was ist das primäre Forschungsziel der Arbeit?

Das Ziel ist der Nachweis, dass Jens Eders Modell zur Figurenrezeption effektiv auf Sitcoms übertragen werden kann, um deren Figuren fundiert zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin nutzt ein kognitionstheoretisches Modell der Figurenanalyse, das die Rezeption in fünf aufeinanderfolgenden Stufen – von der basalen Wahrnehmung bis zur ästhetischen Reflexion – gliedert.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Sitcom-Genre, eine Vorstellung der Serie Friends und eine schrittweise Analyse der Figuren anhand des Modells von Jens Eder.

Welche Keywords beschreiben diese Publikation am besten?

Wesentliche Begriffe sind Figurenwahrnehmung, Sitcom, Friends, Jens Eder, Figurenrezeption und Medienwissenschaft.

Wie unterscheidet sich die Serie Friends von einer klassischen Sitcom laut der Arbeit?

Die Autorin hebt hervor, dass Friends aufgrund der intensiven zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten auch Merkmale einer Seifenoper aufweist, was über die reine Situationskomik hinausgeht.

Inwieweit beeinflusst die Zeit oder der kulturelle Kontext die Rezeption?

Die Arbeit stellt fest, dass Rezeption subjektiv ist und von Faktoren wie dem Alter, dem geografischen Wohnort und dem zeitlichen Kontext (z.B. gesellschaftliche Männer- und Frauenbilder) abhängt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie nimmt man Fernsehfiguren wahr? Die US-amerikanische Sitcom "Friends"
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur)
Note
1,7
Autor
Aleyna Sendogan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1064592
ISBN (eBook)
9783346482556
ISBN (Buch)
9783346482563
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fernsehfiguren us-amerikanische sitcom friends
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aleyna Sendogan (Autor:in), 2021, Wie nimmt man Fernsehfiguren wahr? Die US-amerikanische Sitcom "Friends", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064592
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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