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Besteuerung der Gesellschaften. Die KGaA stellt als hybride Rechtsform zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft

Titel: Besteuerung der Gesellschaften. Die KGaA stellt als hybride Rechtsform zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft

Essay , 2020 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Melina Bernardini (Autor:in)

Jura - Steuerrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die wesentlichen Merkmale einer KGaA darzustellen in Bezug auf ihre hybriden Eigenschaften zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft. Zunächst wird die rechtliche Zusammensetzung der KGaA mit ihren einzelnen Organen einschließlich Funktionen aufgeführt. Daraufhin wird auf die Besteuerung der KGaA selbst eingegangen, die in körperschaft- und gewerbesteuerlichen Aspekten unterteilt wird. Anschließend werden die Besteuerung der Komplementäre und Kommanditaktionäre der KGaA erläutert. Abschließend werden im Hauptteil die Vorteile der KGaA kurz dargestellt und zum Schluss gibt es eine prägnante Zusammenfassung der wesentlichen Tatbestandsmerkmale.

Die KGaA stellt eine Mischung aus Personen- und Kapitalgesellschaft dar. Rechtlich gesehen ist sie jedoch eine juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit und einigen Charaktereigenschaften einer Personengesellschaft. Die Mischung der Eigenschaften gilt nicht allein im Rahmen des Gesellschaftsrechts, sondern gleichermaßen bei der Frage, wie die KGaA und ihre Gesellschafter besteuert werden. Bereits bei der Gründung der KGaA ergeben sich Unterschiede gegenüber der Gründung einer üblichen KG. Eine Mindestgesellschafterzahl gibt es nicht, hingegen bei Gründung der KG mind. ein Komplementär und ein Kommanditist benötigt wird. Dennoch gibt es bei der KGaA ebenfalls die Positi-on eines Komplementärs, der persönlich haftet und die des Kommanditisten, der vor der persönlichen Haftung geschützt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gesellschaftsrechtliche Zusammensetzung bei einer KGaA

2.1 Komplementär

2.2 Aufsichtsrat

2.3 Hauptversammlung

2.4 Die Kommanditaktionäre

3 Steuerrechtliche Grundlagen bei einer KGaA

3.1 Besteuerung der KGaA

3.1.1 Körperschaftsteuerpflicht

3.1.2 Gewerbesteuerpflicht

3.2 Besteuerung des Komplementärs

3.3 Besteuerung des Kommanditaktionärs

4 Vorteile der KGaA gegenüber anderen Rechtsformen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die hybride Natur der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) zu beleuchten und insbesondere die komplexen steuerrechtlichen Implikationen für die unterschiedlichen Gesellschaftergruppen zu analysieren.

  • Rechtliche Organstruktur und Rollenverteilung in der KGaA
  • Unterschiede in der steuerlichen Behandlung zwischen Komplementären und Kommanditaktionären
  • Abgrenzung der Körperschaft- und Gewerbesteuerpflicht
  • Analyse der Vorteile der KGaA als hybride Rechtsform für Familienunternehmen

Auszug aus dem Buch

2.1 Komplementär

Die KGaA besteht aus mind. einem Komplementär, der grundsätzlich zwei Funktionen in seiner Position hat. Er haftet persönlich und unbeschränkt gegenüber Gläubigern, er befindet sich in der Stellung des Geschäftsführers und vertritt die Gesellschaft nach außen. Dass der Komplementär bei der KGaA sich in der Position des Gesellschafters oder/und Geschäftsführers befindet, führt zum wesentlichen Unterschied gegenüber einer reinen AG. Er kann als Gesellschafter in den Hauptversammlungen sein Veto-Recht für wichtige Entscheidungen ausüben. Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis beruhen auf den Vorschriften einer Personengesellschaft durch den Grundsatz der Selbstorganschaft. Das Prinzip der Selbstorganschaft besteht darin, dass mindestens ein persönlich haftender Gesellschafter die Tätigkeiten eines Geschäftsführers durchführen muss, hingegen eine Kapitalgesellschaft grundsätzlich das Wahlrecht zu einer Fremdorganschaft besitzt. Zudem kann der Komplementär das Wahlrecht ausüben, sich mit einer Kapitaleinlage zu beteiligen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert die KGaA als hybride Rechtsform zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft und skizziert das Ziel der Arbeit, die rechtlichen und steuerlichen Besonderheiten dieser Form darzustellen.

2 Gesellschaftsrechtliche Zusammensetzung bei einer KGaA: Dieses Kapitel erläutert die Rollen der Organe, insbesondere die Funktion des Komplementärs, des Aufsichtsrats, der Hauptversammlung und der Kommanditaktionäre.

3 Steuerrechtliche Grundlagen bei einer KGaA: Der Hauptteil beschreibt die körperschaft- und gewerbesteuerliche Belastung der KGaA sowie die spezifische Besteuerung der beiden Gesellschaftergruppen.

4 Vorteile der KGaA gegenüber anderen Rechtsformen: Hier werden die Vorteile der KGaA herausgearbeitet, insbesondere die Kombination aus dem Zugang zum Kapitalmarkt und der Wahrung der unternehmerischen Führung.

5 Fazit: Das Fazit fasst die steuerlichen Behandlungsgrundsätze zusammen und betont die Eignung der KGaA für Familienunternehmen.

Schlüsselwörter

KGaA, Komplementär, Kommanditaktionär, Besteuerung, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Selbstorganschaft, hybride Rechtsform, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Mitunternehmer, Familienunternehmen, Rechtsform, Steuerrecht, Aktiengesetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der KGaA als einer hybriden Rechtsform, die Elemente einer Personen- und Kapitalgesellschaft vereint, und untersucht deren Struktur sowie steuerliche Folgen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentral sind die gesellschaftsrechtliche Organzusammensetzung sowie die steuerliche Einordnung auf Ebene der Gesellschaft, der Komplementäre und der Kommanditaktionäre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung der hybriden Merkmale der KGaA und die Erläuterung, wie sich diese auf die Besteuerung der verschiedenen Beteiligten auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Kommentierungen, Fachzeitschriften und einschlägiger Rechtsprechung zum Gesellschafts- und Steuerrecht.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Organe, der steuerrechtlichen Grundlagen (KSt, GewSt) und der Vorteile gegenüber anderen Gesellschaftsformen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere KGaA, Komplementär, Kommanditaktionär, Besteuerungsprinzipien und Selbstorganschaft.

Was unterscheidet den Komplementär bei der KGaA von einem Vorstand bei der AG?

Der Komplementär haftet persönlich und ist kraft Gesetzes Geschäftsführer aufgrund des Prinzips der Selbstorganschaft, während ein Vorstand einer AG befristet bestellt wird und keine persönliche Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten übernimmt.

Warum spielt das BFH-Urteil vom 15.03.2017 für die KGaA eine Rolle?

Das Urteil ist entscheidend für die Frage der Ergänzungsbilanz und die Behandlung der Anschaffungskosten von Einlagen des persönlich haftenden Gesellschafters.

Warum ist die KGaA besonders für Familienunternehmen attraktiv?

Sie ermöglicht den Zugang zum Kapitalmarkt durch die Ausgabe von Aktien, während die Familienmitglieder durch ihre Position als Komplementäre die operative Führung unbefristet in der Hand behalten können.

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Details

Titel
Besteuerung der Gesellschaften. Die KGaA stellt als hybride Rechtsform zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Bonn früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Melina Bernardini (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V1064626
ISBN (eBook)
9783346477385
ISBN (Buch)
9783346477392
Sprache
Deutsch
Schlagworte
besteuerung gesellschaften kgaa rechtsform personen- kapitalgesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melina Bernardini (Autor:in), 2020, Besteuerung der Gesellschaften. Die KGaA stellt als hybride Rechtsform zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064626
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Leseprobe aus  12  Seiten
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