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Operantes Konditionieren und Modelllernen. Vorstellung zweier Lerntheorien

Titel: Operantes Konditionieren und Modelllernen. Vorstellung zweier Lerntheorien

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Isabel Michler (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit werden zwei wichtige Richtungen der pädagogischen Forschung, das operante Konditionieren und das Lernen am Modell dargestellt und die Beziehung zueinander aufgezeigt. Zuerst wird die Definition von Lernen vorgestellt, danach wird ein Überblick über das klassische und operante Konditionieren und dem Modellernen gegeben. Eine Unterrichtsmethode pro Lerntheorie wird im Anschluss dargestellt. In den letzten Jahrzehnten haben sich drei Lerntheorien herauskristallisiert, die den menschlichen Lernprozess sehr unterschiedlich erklären: Der Behaviorismus, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden ist und bis heute in der wissenschaftlichen Diskussion einen großen Einfluss hat, der Kognitivismus, hervorgegangen aus der Kritik des Behaviorismus und schließlich der Konstruktivismus, der verstärkten Eingang in die Diskussion in den 1990er Jahren gefunden hat.

Der menschliche Lernprozess ist seit jeher Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschungen. Und zählt zu den faszinierendsten und zugleich komplexesten Phänomenen überhaupt. Von Geburt an ist der Mensch lernfähig. So lernen selbst Säuglinge sehr schnell, wie sie ihre Bedürfnisse mitteilen können. Das leistungsfähige Gehirn und die Neugierde des Menschen unterstreichen diesen Umstand. Nicht nur bewusst geschieht das Lernen, sondern oftmals auch unbewusst. Es werden nicht alle Sinneseindrücke vom menschlichen Gehirn gespeichert – die Sinneswahrnehmungen werden selektiert und bewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Erklärung Lernen

3. Lernformen

3.1 Klassische Konditionierung

3.2 Operantes Konditionieren

3.3 Modellernen

3.4 Fazit der Lerntheorie

4. Unterrichtsmethode

4.1 Mind Map/ Mindmapping - Beschreibung, Ziele, Voraussetzung

4.1.2 Mind Map/ Mindmapping - Durchführungsschritte

4.1.3 Mind Map/ Mindmapping - Einsatzmöglichkeiten

4.1.4 Mind Map/ Mindmapping - Vorteile und Nachteile

4.1.5 Mind Map/ Mind Mapping - Exemplarische Anwendung

4.1.6 Einordnung in die Lerntheorie

4.2 Vormachen und Nachmachen

4.2.1 Allgemeine Grundsätze

4.2.2 Einordnung in die Lerntheorie

5.Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, zentrale Lerntheorien des Behaviorismus und die sozial-kognitive Theorie darzustellen und deren praktische Anwendung durch spezifische Unterrichtsmethoden in der Pflegepädagogik zu verknüpfen.

  • Definition und theoretische Grundlagen von Lernprozessen
  • Untersuchung von operanter Konditionierung und Modellernen
  • Analyse der Unterrichtsmethode Mind Mapping
  • Analyse der Unterrichtsmethode Vormachen und Nachmachen
  • Didaktische Einordnung der Methoden in die Lerntheorien

Auszug aus dem Buch

3.3 Modellernen

Das Modellernen als Lerntheorie nach Albert Bandura geht der Frage nach, wie Menschen Verhaltensweisen erlernen und mit ihrer Umwelt interagieren. Lernende eigenen sich neue Verhaltensmuster durch Beobachten an. Banduras Lerntheorie versucht somit kognitivistische und behavioristische Lerntheorien zu integrieren. Die Möglichkeit des komplexen sozialen Lernens zu erklären, zu analysieren und zu verstehen wird dadurch gegeben.

„Beobachtungslernen, Lernen am Modell, Imitationslernen, Nachahmung, eine Handlung, mit der absichtlich oder unabsichtlich eine vorher beobachtete Handlung eines Vorbilds (Modells) ausgeführt wird. Voraussetzung dafür ist u.a., daß die verstärkenden Konsequenzen des Modellverhaltens wahrgenommen werden. Während der Beobachtungszeit muß die zu imitierende Reaktion nicht gleichzeitig ausgeführt werden. Der Lernprozeß wird durch die stellvertretende Verstärkung gesteuert. Das heißt: Man lernt nicht nur aus eigenem Schaden oder Nutzen, sondern auch aus dem miterlebten Schaden und Nutzen von anderen Personen (Lernen).“ (Modellernen - Lexikon Definition, 2020)

Das Modelllernen erfolgt in zwei Phasen bzw. den darin verankerten Prozessen: 1. Aneigungsphase: Aufmerksamkeitsprozesse. Der Beobachter konzentriert seine Aufmerksamkeit auf das Modell und beobachtet die Verhaltensweisen. Das Modell wird durch genaues hinschauen wahrgenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Lernens ein und stellt die Relevanz der Lerntheorien sowie die Zielsetzung der Hausarbeit dar.

2. Begriffliche Erklärung Lernen: Dieses Kapitel liefert verschiedene wissenschaftliche Definitionen des Lernbegriffs und grenzt diesen von Reifungsprozessen ab.

3. Lernformen: Es werden die Grundlagen des klassischen und operanten Konditionierens sowie des Modellernens als behavioristische und sozial-kognitive Lernformen erläutert.

4. Unterrichtsmethode: Dieser Teil befasst sich mit der theoretischen Definition von Unterrichtsmethoden und stellt das Mindmapping sowie Vormachen und Nachmachen detailliert vor.

5.Fazit: Das Fazit reflektiert die Anwendbarkeit verschiedener Lerntheorien im pädagogischen Kontext und betont die Notwendigkeit einer differenzierten Lehrkompetenz.

Schlüsselwörter

Lerntheorien, Operantes Konditionieren, Modellernen, Albert Bandura, B.F. Skinner, Mind Mapping, Unterrichtsmethode, Vormachen und Nachmachen, Pflegepädagogik, Sozial-kognitive Theorie, Behaviorismus, Lernprozesse, Didaktik, Verstärkung, Imitationslernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht verschiedene Lerntheorien und deren praktische Umsetzung durch didaktische Methoden im Kontext der Pflegeausbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem operanten Konditionieren, dem Lernen am Modell sowie der methodischen Anwendung von Mind Mapping und praktischen Demonstrationen (Vormachen und Nachmachen).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretischen Ansätze nach Skinner und Bandura zu erläutern und aufzuzeigen, wie diese in Unterrichtsmethoden für die pflegerische Praxis integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle lerntheoretische Konzepte und didaktische Fachliteratur herangezogen und ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Lernformen sowie eine detaillierte Beschreibung und didaktische Einordnung der gewählten Unterrichtsmethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Behaviorismus, Modellernen, operante Konditionierung, Pflegepädagogik und Unterrichtsmethodik definiert.

Wie lässt sich die Mind Mapping Methode lerntheoretisch einordnen?

Die Methode wird primär dem operanten Konditionieren zugeordnet, da sie durch die Visualisierung und Bestätigung gelernter Inhalte eine positive Rückmeldung und Erfolgserlebnisse beim Lernenden fördert.

Warum ist die Methode "Vormachen und Nachmachen" in der Pflegeausbildung besonders relevant?

Sie ermöglicht die Vermittlung komplexer technischer Fertigkeiten, indem der Lehrende als Modell fungiert und komplexe Handlungsabfolgen in beobachtbare Einzelschritte zerlegt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Operantes Konditionieren und Modelllernen. Vorstellung zweier Lerntheorien
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
2,0
Autor
Isabel Michler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1064650
ISBN (eBook)
9783346476975
ISBN (Buch)
9783346476982
Sprache
Deutsch
Schlagworte
operantes konditionieren modelllernen vorstellung lerntheorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabel Michler (Autor:in), 2021, Operantes Konditionieren und Modelllernen. Vorstellung zweier Lerntheorien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064650
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Leseprobe aus  17  Seiten
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