Die sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose von Uwe Uhlendorff


Hausarbeit, 2020

12 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Die Diagnose in der Sozialen Arbeit
2.1 Diagnosen in der Jugendhilfe
2.2 Die Besonderheiten von Diagnosen in der Jugendhilfe

3 Die sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose
3.1 Warum sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnosen?
3.2 Das Vorgehen beim Stellen von sozialpädagogisch-hermeneutischen Diagnosen

4 Realität und Wirklichkeit
4.1 Was ist Realität? Oder: Was ist wirklich?
4.2 Die Erzeugung von sozialer Wirklichkeit durch Sprache

Literaturverzeichnis

1 Vorwort

Die vorliegende Ausarbeitung bezieht sich auf unsere Präsentation vom 05.06.2020 zum Thema der sozialpädagogisch-hermeneutischen Diagnose nach Uwe Uhlendorff. Anders als in der Präsentation, werden die Entstehungsgeschichte der Diagnose in der Jugendhilfe und die historische Entwicklung des Begriffs an dieser Stelle nicht erneut skizziert. Stattdessen wird auf den Nutzen von Diagnosen in der Jugendhilfe und auf die spezifischen Merkmale sozialpädagogisch-hermeneutischer Diagnosen eingegangen, um im Anschluss den Zusammenhang dieser Diagnoseform mit Wahrnehmungs-, Wirklichkeits- und Realitätskonzepten aufzuzeigen und die Möglichkeiten, die hieraus, in Hinblick auf die Bedeutung von Sprache, resultieren, herauszuarbeiten.

2 Die Diagnose in der Sozialen Arbeit

Die Debatte um die Sinnhaftigkeit von Diagnostik in der Sozialen Arbeit ist keine neue, sondern besteht seit beinahe einhundert Jahren, ohne dabei zu einem Ergebnis zu finden. Ihre Genese geht auf Mary Richmond zurück, die mit ihrem Werk „Social Diagnosis“ Armut und ihre Ursprünge untersuchte und sie neu formulierte. Als Alice Salomon in „Soziale Diagnose“ 1926 dieses übersetzte, begründete sie damit die Soziale Diagnose in der Sozialen Arbeit in Deutschland (vgl. Scheipl 2008: 379).

2.1 Diagnosen in der Jugendhilfe

Analog zu dem Diskurs um die Sinnhaftigkeit von Diagnostik in der Sozialen Arbeit, ist der Nutzen von Diagnosen in der Jugendhilfe strittig. Kritiker werfen die Frage auf, ob Soziale Arbeit durch das Anwenden des methodischen Dreischritts, bestehend aus Anamnese, Sozialer Diagnose und Behandlung (vgl. Galuske 2013: 64), ihren zentralen Auftrag „Hilfe zur Selbsthilfe“ verfehlt und an Klient_innenzentriertheit einbüßt, weil sie die Probleme der Klient_innen faktisch betrachtet und zu lösen versucht, anstatt ihnen bei der Problembewältigung, unter Berücksichtigung der jeweiligen Ressourcen, begleitend zur Seite zu stehen. Sie sehen in der Verwendung des Verfahrens ein Abrücken vom eigentlichen Aufgabengebiet der Sozialen Arbeit hin zu einem klinischen Deutungsmuster, um eine maßgeblich vergleichbare Handlungsanweisung zu haben, die dem professionellen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dienen soll. Dies betont Fegert (2002) wenn er sagt: „Das medizinische Vokabular scheint kaum mehr Widerstand auszulösen. Viel eher scheint es dem Alltagsgeschäft der Hilfeplanung eine gewisse naturwissenschaftliche Präzision im Sinne einer besonderen Weihe zu verleihen. Indikation, ursprünglich im engeren Sinne die Anzeige einer Heilbehandlung, wird somit zum Jargonbegriff einer neuartigen Jugendhilfe, die durch Verwendung solcher Vokabeln versucht, auch an der Aura der ,Weißkittel‘ zu partizipieren“ (Fegert 2002: 125f.). Ein weiteres Argument dafür, auf den Begriff der Diagnose zu verzichten ist, dass es sich, seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugend-Hilfegesetztes §36 SGB VIII („Mitwirkung, Hilfeplan“) und der darin enthaltenden Mitwirkungspflicht aller Beteiligten, um Aushandlungsprozesse handle, die von einer klassischen Diagnose- und Behandlungsvorstellung abweichen würden (vgl. Merchel 2006, 2002). Gleichfalls befassen Timm Kunstreich et. al. (2004) sich in ihrem Text „Dialog statt Diagnose“ mit dieser Problematik und merken unter Bezug auf Burkhard Müllers Werk „Sozialpädagogisches Können“ an, dass ein Umdeuten der Begrifflichkeiten des Dreischritts nicht bei der Überwindung des klinischen Deutungsmusters helfen könne, weil die Verankerung des Begriffes Diagnose mit der Medizin zu populär sei. Eine Abgrenzung der Sozialen Arbeit von der medizinischen Professionen, was vor dem Hintergrund des Ringens um die eigene Professionalität substanziell wäre, sei somit nicht realisierbar (vgl. Kunstreich et al. 2004: 300).

Müller (2017) schlägt zwar eine Loslösung vom medizinischen Verständnis der Diagnose vor und führt stattdessen die Begriffe ‚Nicht-Nicht-Wissen‘, ‚Durchblick‘ und ‚Dazwischentreten‘ ein (vgl. Müller 2017), die Verfahren erachtet er jedoch, ebenso wie Harnach-Beck(2002), als nützlich, da es dabei um die Abklärung des individuellen und auf den Einzelfall bezogenen erzieherischen Bedarfs geht. Pantuček-Eisenbacher (2019) stellt dar, welche Auswirkungen es hätte, keine Soziale Diagnosen mehr zu stellen. In Ermangelung nachvollziehbarer Verfahren müsste auf Alltagstheorien zurückgegriffen werden, die einer Profession unangemessen sind und zu einem Qualitätsverlust und der Gefahr der Stigmatisierung der Klient_innen führen würde (vgl. Pantuček-Eisenbacher 2019: 84f.). Er schlägt vor, „dass das vorhandene „tacit knowledge“ sozialarbeiterischer Diagnostik systematisch gesichtet, aufgezeichnet und damit der Diskussion und Überprüfung zugänglich gemacht wird“ (Pantuček-Eisenbacher 2019: 84). Ein weiterer Aspekt für die Notwendigkeit von Diagnosen in der Jugendhilfe ist, dass sie in Hinblick auf die Ableitung von Hilfearten von Bedeutung sind. Sie erleichtern die Ermittlung unbestimmter Rechtsbegriffe in der Jugendhilfe und ermöglichen die Deduktion einer Hilfeart hieraus (vgl. Uhlendorff 2012: 709). Ungeachtet dessen ist die „Planbarkeit von Hilfen und Erziehungsprozessen (…) ein Zugeständnis an das moderne Sozialmanagement, das soziale Risiken berechenbar machen will und in Dienstleistungskategorien denkt“ (Uhlendorff 2012: 707). Hieraus resultiert zusätzlich, dass es bei der Planbarkeit von Hilfen ebenso um die Legitimierung öffentlicher Gelder, sowie die Berechenbarkeit von Maßnahmen geht. Die Problematik hierbei ist, dass die Begründung des Hilfebedarfs und die Aufgabenerledigung dem individuell zu ermittelnden erzieherischen Bedarf und den daraus abgeleiteten fallbezogenen Zielsetzungen folgen, dementsprechend nicht konditionalisiert sind (Uhlendorff 2012: 707f.). Vogel (1966) bezeichnet diese Problematik als die „rechtlich-administrative Rationalisierung spezifisch individueller Hilfeleistungen“ (Uhlendorff 2012: 707).

2.2 Die Besonderheiten von Diagnosen in der Jugendhilfe

Bei Diagnosen in der Jugendhilfe gilt es, alle drei Dimensionen der Fallarbeit – ‚Fall von‘, ‚Fall für‘, ‚Fall mit‘ – zu berücksichtigen und gleichzeitig den Arbeitsprozess von Anamnese, Diagnose, Intervention und Evaluation einzuhalten (vgl. Müller 2017: 87). Dieser Umstand ist §36 Abs. 2 SGBVIII zu entnehmen, in dem es heißt: „Als Grundlage für die Ausgestaltung der Hilfe sollen sie (…) einen Hilfeplan aufstellen, der Feststellungen über den Bedarf, die zu gewährende Art der Hilfe sowie die notwendigen Leistungen enthält; sie sollen regelmäßig prüfen, ob die gewählte Hilfeart weiterhin geeignet oder notwendig ist“ (§36 Abs. 2 SGBVIII). Ebenso muss die Perspektive der Betroffenen eingeholt und beachtetet werden und die Vereinbarungen über die notwendigen Hilfen müssen den Adressat_innen Handlungsmöglichkeiten eröffnen und zumuten (vgl. Müller 2017: 93ff.). Es gilt ergo die Fragen ‚Wer hat welches Problem?‘, ‚Was ist aus fachlicher Sicht zu tun?‘ und ‚Was hat es gebracht?‘ im Sinne des doppelten Beratungs- und Entscheidungsprozesses, dementsprechend nach einer Kontrolle durch die Fachkräfte und durch die Betroffenen, zu beantworten (vgl. Müller 2017; Uhlendorff 2012: 709). Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an methodischen Ansätzen, die diesen Ansprüchen gerecht werden können, eines dieser sozialpädagogischen Diagnosekonzepte ist die sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose (vgl. Uhlendorff 2012: 709f.).

3 Die sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose

In Hinblick auf die Betrachtung der Lebenssituation von hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen und dem damit verbundenen Stellen von Falldiagnose lassen sich zwei sozialpädagogische Perspektiven benennen, die es zu unterscheiden gilt. Zum einen die der Wissenschaftler_innen und zum anderen die der Praktiker_innen. Erstere zielen auf Verallgemeinerung ab, nehmen Typisierungen von Deutungsmustern, latenten Sinnstrukturen und biologischen Verläufen vor, während Letztere auf administrative Entscheidungen, pädagogische Aufgabenstellungen und individuelle Zielsetzungen abzielt und mit einer Prognose verbunden ist. Die Frage nach den Bedingungen, die Voraussetzung für die Stabilisation das Vorankommen in der Bewältigung der_des Jugendlichen ist, steht im Zentrum der Betrachtung (vgl. Uhlendorff 2012: 707). Für das Stellen von sozialpädagogisch-hermeneutischen Diagnosen ist somit die Perspektive der Praktiker_innen von Bedeutung.

3.1 Warum sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnosen?

Grundlage für die sozialpädagogisch-hermeneutischen Diagnosen ist das Konzept der Lebensweltorientierung (vgl. Thiersch 2013). Demnach ist es notwendig, dass sich Fachkräfte ein Bild von der Selbst- und Weltdeutung ihrer Klient_innen machen. Die Lebenswelt einer Person ergibt sich aus der Gewissheit, über die sie aufgrund ihrer Deutungsakte verfügt. Teilt sie diese mit anderen, wird von Selbst- und Weltdeutungsmustern gesprochen. In verschiedenen Lebensfeldern, wie beispielsweise dem Lebensfeld Schule, treffen unterschiedliche Lebenswelten und somit Deutungsmuster aufeinander. Da ein Verstehen der jeweiligen Lebenswelten und der damit verbundenen Handlungen insbesondere in der Jugendhilfe nicht immer einfach ist, ist das Anwenden rekonstruktiver, interpretativer Verfahren sinnvoll. (vgl. Uhlendorff 2012: 710). .„Sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnosen sind also dort angebracht, wo PädagogInnen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen schwer zugänglich sind und die Betroffenen in der Lage sind, ihre Lebensschwierigkeiten sprachlich zu vermitteln“ (Uhlendorff 2012: 710). Zwar lassen sich die Vereinbarungen über die notwendigen Hilfen im Alltag nicht immer gänzlich umsetzen, dennoch haben die sozialpädagogisch-hermeneutischen Diagnosen einen positiven Effekt. Dieser zeigt sich, sowohl für den_die Jugendliche_n, als auch für die Fachkräfte, in mehreren Dimensionen. Zum einen wird, in Form von zielgerichteter Aufmerksamkeit und sozialer Zuwendung im Alltag, mehr Zeit für den Einzelfall aufgewendet, zum anderen verändert sich die Angebotsstruktur von beispielsweise Wohn- oder Tagesgruppen aufgrund der Reflexion der Lebenswelt der Jugendlichen und den damit verbundenen Aufgaben (vgl. Uhlendorff 2012: 717). Das Stellen der Diagnosen geschieht immer in einem Team aus Fachkräften, die mit dem Fall beschäftigt und an der Ausgestaltung des Hilfeplans beteiligt sind. Hierdurch erfolgt zugleich eine Kontrolle durch mehrere Fachkräfte (vgl. Uhlendorff 2012: 712). Sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnosen nötigen die Fachkräfte, über die Fragestellung nachzudenken, wie das Arbeitsfeld und das pädagogische Milieu sinnvoll gestaltet sein müssen, um Heranwachsenden sozial verträgliche, befriedigende Bildungswege und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen (vgl. Uhlendorff 2012: 717) und zwingen damit zur Klient_innenzentriertheit und zum partizipativen Vorgehen. Aufgrund des partizipativen, dialogischen Vorgehens, lassen sich sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnosen als ein Verfahren sehen, dass zwar den Titel Diagnosen trägt, in seiner Umsetzung allerdings den Fokus auf die Wünsche, Bedürfnisse und Meinungen der Klient_innen legt und sich somit in gewisser Weise zwischen den beiden Positionen ‚Gegner von Diagnosen‘ und ‚Befürworter von Diagnosen‘, im Diskurs um die Sinnhaftigkeit von Diagnosen in der Jugendhilfe, einordnen lässt.

3.2 Das Vorgehen beim Stellen von sozialpädagogisch-hermeneutischen Diagnosen

Wird die Jugendhilfe aktiv, ist davon auszugehen, dass Kinder- und Jugendliche sowie ihre Erziehungsberechtigten mit gewissen Aufgaben ihrer Lebensbewältigung überfordert sind oder zumindest Schwierigkeiten haben, sich innerhalb spezifischer Entwicklungsaufgaben zurechtzufinden. Hierdurch werden sie an ihrer sozialen Teilhabe, sowie in individuellen Bildungsprozessen behindert, woraus ein Problem für alle Beteiligten resultieren kann. Da, wie geschildert, die Betroffenen selbst am besten Auskunft über diese Problemfelder und ihre Lebenswelt geben können, besteht der erste Diagnoseschritt der sozialpädagogisch-hermeneutischen Diagnose darin, diese Problemfelder anhand der sprachlichen Äußerungen der Klient_innen zu beschreiben. Dabei gilt es darauf zu achten, die Beschreibung nach Möglichkeit ebenfalls in der Sprache der Klient_innen vorzunehmen (vgl. Uhlendorff 2012: 710).

Die Lebensthemen und Selbst- und Weltdeutungen der_des Jugendlichen müssen möglichst dicht beschrieben werden, um im zweiten Schritt zu einer Deutung kommen zu können. Es ist in diesem Zuge notwendig, die Normalitätserwartungen unserer Kultur und Gesellschaft an den_die Jugendliche_n heranzutragen und zwischen diesen Erwartungen und den Entwürfen der_des Jugendliche_n zu vermitteln, um zu einem Ergebnis zu kommen, dass sowohl für den_die Jugendliche_n als auch für die Gesellschaft tragbar ist. Wenn Heranwachsende die an sie gestellten Entwicklungserwartungen als für sich sinnhaft erachten, ergeben sich hieraus Entwicklungsaufgaben. Obgleich es sich immer und individuelle Lebenslagen und -stile handelt, gibt es Entwicklungsaufgaben, die allgemeinhin für eine gelungene Sozialisation unabdingbar sind. Nach dem Entwicklungsaufgabenmodell (vgl. Havighurst: 1953) müssen Kinder und Jugendliche im Zuge des Erwachsenwerdens eine Reihe solcher Aufgaben lösen. Die dahinterstehenden Entwicklungserwartungen müssen spezifiziert werden, hierfür ist es sinnvoll, sie in verschiedene Dimensionen zu unterteilen. Für pädagogische Interaktionen und Selbstbildungsprozesse lassen sich die vier Dimensionen ‚Selbstentwürfe‘, ‚Körperkonzepte‘, ‚moralische, normative Orientierung‘ und ‚Zeitschemata‘ benennen (vgl. Uhlendorff 2012: 710ff.)

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Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Die sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose von Uwe Uhlendorff
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Veranstaltung
Vertiefungsmodul: Gesellschaft und Persönlichkeit – Schwerpunkt Bildung und Erziehung
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V1064818
ISBN (eBook)
9783346478313
ISBN (Buch)
9783346478320
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesellschaft, Persönlichkeit, Bildung, Erziehung, sozialpädagogisch, hermeneutisch, Diagnose, sozialpädagogische Diagnose, hermeneutische Diagnose, sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose, Soziale Arbeit, Sozialarbeit, Sprache, Wirklichkeit
Arbeit zitieren
Laura Linn (Autor), 2020, Die sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose von Uwe Uhlendorff, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1064818

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