Wissenschaft im Dialog - Vergleichende Analyse des Wissenschaftsteils der SZ und FAZ


Hausarbeit, 2001

11 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Definition des Wissenschaftsjournalismus

2 Analyse des Wissenschaftsteils der Süddeutschen Zeitung (SZ) und Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)
2.1 Allgemeine Unterscheide der Wissenschaftsteile der SZ und FAZ
2.2 Themenauswahl der Wissenschaftsteile der SZ und FAZ im Vergleich
2.3 Quellen der Wissenschaftsteile der SZ und FAZ im Vergleich
2.4 Verständlichkeit der Wissenschaftsteile der SZ und FAZ im Vergleich

3 Zusammenspiel von Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-Public Relation
3.1 Ziel und Funktion von Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-Public Relation
3.2 Informationsaustausch und Kontrollfunktion von Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-Öffentlichkeitsarbeit
3.3 Übersetzungsfunktion der Öffentlichkeitsabteilung und Wissenschaftsjournalisten

4 Die Zukunft der Wissenschaft in den Medien

5 Literaturverzeichnis

1 Definition des Wissenschaftsjournalismus

Die Literatur verwendet für den Begriff Wissenschaftsjournalismus zahlreiche Definitionen. Im folgenden werden drei ausgewählte genannt.

Erstens, die Definition des themenbezogenen Ansatzes lautet: „Traditionell gilt im deutschsprachigen Raum die journalistische Berichterstattung über Natur-wissenschaften, Technik und Medizin als Wissenschaftsjournalismus.“[1]

Weiter gibt es einen Versuch der Begriffsbestimmung aus der Sicht des Kommunikators, der den Wissenschaftsjournalismus als das beschreibt, was die Wissenschaftsjournalisten machen: „Journalisten, die ausschließlich oder überwiegend Informationen beschaffen, bearbeiten bzw. publizieren aus den
Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften mit explizitem Bezug auf wissenschaftliche Verfahren und Ergebnisse.“[2]

Außerdem sei noch eine sehr pragmatische Begriffserklärung erwähnt, die im Wissenschaftsjournalismus nichts besonderes mehr sieht: „Der Wissenschaftsjournalismus in aktuellen Medien ist keine Sonderform von Journalismus, sondern ganz einfach Journalismus, der sich mit Wissenschaft – statt mit Politik, Kultur oder Sport – befasst.“[3]

2 Analyse des Wissenschaftsteils der Süddeutschen Zeitung (SZ) und Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)

„Das Wissenschaftsressort ist ein Schwellenressort, dem die Etablierung nur bei großen Medienunternehmen geglückt ist.“[4] Bei den meisten großen Tagezeitungen, wie auch bei der Süddeutschen Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung, ist der Wissenschaftsjournalismus zu einem festen Bestandteil geworden.[5] Um zu sehen, wie wissenschaftliche Themen umgesetzt werden, soll der Wissenschaftsteil der Süddeutschen Zeitung mit dem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hinsichtlich der Themen, Quellen und Verständlichkeit verglichen werden. Die Analyse bezieht sich nur auf den Umfang der jeweiligen Wissenschaftsrubrik.[6] Für eine repräsentative Analyse jedoch, müsste man nach der Ansicht von Herrn Wormer die gesamte Zeitung analysieren, da heutzutage Themen mit wissenschaftlichem Inhalt oftmals auch auf der Titelseite oder der dritten Seite erscheinen. Das Interesse an wissenschaftlichen Errungenschaften und Neuheiten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen und bekommt deshalb auch mehr Raum in einer Zeitung eingeräumt.[7]

2.1 Allgemeine Unterscheide der Wissenschaftsteile der SZ und FAZ

Beide Tageszeitungen haben eine feste, wöchentlich erscheinende Wissenschaftsrubrik, die in der SZ jeden Dienstag und in der FAZ jeden Mittwoch erscheint. Die SZ unterteilt ihren Wissenschaftsteil in die Rubriken »Wissenschaft«, »Computer und Internet« und »Schule und Hochschule«. Die FAZ dagegen rubriziert in »Natur und Wissenschaft« und »Geisteswissenschaften«. Bei einfachem Betrachten fällt auf, dass die SZ mit vielen farbigen Bildern arbeitet und die FAZ nur schwarz-weiß Fotos verwendet.

2.2 Themenauswahl der Wissenschaftsteile der SZ und FAZ im Vergleich

In ihrer thematischen Auswahl unterscheiden sich die beiden Zeitungen, da sie für unterschiedliche Zielgruppen schreiben. Die FAZ hat eindeutig ihren Schwerpunkt auf den Naturwissenschaften Physik und Biologie: fast die Hälfte aller Artikel fallen in diesen Bereich. Die Zielgruppe der Frankfurter Allgemeinen sind somit mehr die Wissenschaftler. Die SZ dagegen bedient die Wissenschaftler als auch den wissenschaftlich Interessierten. Daraus ergibt sich, das der Themenbereich Naturwissenschaft mit allen Disziplinen gut durchmischt ist. Desweiteren fallen auch technische Themen wie Computer und Internet in den Wissenschaftsteil der SZ. Die FAZ handelt diese Themen in einem eigenem Ressort ab.

Ein wichtiges Thema bei beiden Tagezeitungen stellt die Medizin dar. Medizinische Artikel belegen bei beiden Zeitungen fast 1/3 der gesamten Rubrik. Umweltthemen, über Klima, Pflanzen, Tiere und Geowissenschaften werden auch bei beiden Tageszeitung gleichermaßen veröffentlicht.

[...]


[1] Ruß-Mohl, Stephan (Wissenschaftsjournalismus), S. 10.

[2] Hömberg, Walter (Ressort), S. 35.

[3] Waldner-Stiefelmeier, Rosemarie (Kommunikationsforschung) S. 81.

[4] Hömberg, Walter (Ressort), S. 142.

[5] Vgl. Ruß-Mohl, Stephan (Wissenschaftsberichterstattung), S. 35.

[6] Basis liefert das Referat „Vergleichende Analyse des Wissenschaftsteils der SZ und FAZ“ vom 16.07.2001 im Rahmen der Übung PR für Hochschulen, Referentin Livia Krentel, siehe Anhang.

[7] Diese Ansicht vertrat Herr Wormer in der Sitzung vom 16.07.2001 im Rahmen der Übung PR für Hochschulen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Wissenschaft im Dialog - Vergleichende Analyse des Wissenschaftsteils der SZ und FAZ
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Kommunikationswissenschaften)
Note
2,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
11
Katalognummer
V10651
ISBN (eBook)
9783638170178
ISBN (Buch)
9783656538387
Dateigröße
469 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
PR Wissenschaftsjournalismus
Arbeit zitieren
Livia Krentel (Autor), 2001, Wissenschaft im Dialog - Vergleichende Analyse des Wissenschaftsteils der SZ und FAZ, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10651

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