Dichter des Barocks


Hausarbeit, 2002
14 Seiten, Note: 9

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Dichter des Barocks

Vorgelegt von: Gintaras Maciulis Šiauliai 2002

Wortbedeutung und Übersicht

Das Wort "Barock" kommt aus dem portugiesischen "barocco" und bedeuten "seltsam geformte, schiefrunde Perle". Diese "Perle" findet man in dem prachtvollen Kirchen und den Schlössern - mit viel Malerei und Gold verziert. Die europäische Kunstepoche, die neben den bildenden Künsten die Literatur, Philosophie und Musik umfasst war ursprünglich ein negativ gemeinter Begriff, der alles regelwidrige und formlose, dem Geschmack widersprechende bezeichnete.

Der Barock ist der letzte, große gemeineuropäische Stil, der alle Lebensbereiche formte. Er verkörperte in seinen Ausdrucksformen nicht so sehr Maß und Ordnung, sondern eher Kraft, Bewegung und Leidenschaft.

Das bedeuternste Ereignis in der Barockepoche (ca. 1600 - 1720) war der Dreißigjährige Krieg, in dem große Teile der deutschen Bevölkerung starben und der zu chaotischen Verhältnissen in Deutschland führte. Dieses Elend spiegelt sich auch in der zeitgenössischen Literatur wider: Die Schriftsteller schrieben über die Folgen des Krieges, die Zerstörungen und die Vergänglichkeit des Lebens. Die Dichter waren meist an Gymnasien und Universitäten gebildete Beamte, Professoren und Geistliche. Sie erfreuten sich an den Höfen der Gunst fürstlicher Mäzene und gehören gelehrten Gesellschaften an, in denen Geistes - und Geburtsaristokratie im Bemühen um Pflege Förderung der Sprache und Dichtung zusammenfinden. Das Zentrum der Literatur im Barock war Schlesien.

Durch die Unsicherheit dieser Zeit, entstand eine sehr antithetische Grundhaltung in der Literatur, vor allem der Lyrik. Neben der Antithetik bestimmten eine ausgeprägte Rhetorisierung sowie eine gesteigerte Bildlichkeit den Stil. Der Unordnung der Realität wurde häufig ein geregelter, regelmäßig strukturierter Gedichtsaufbau entgegengesetzt (vor allem Jamben und Trochäen). Die meisten Romane und Dramen des Barock sind heute so gut wie unbekannt. Barocklyrik ist schon eher verbreitet.

Die Literatur im Barock

Die Barock - Literatur wurde für die höfische Gesellschaft geschaffen. Die religiösen und politischen Spannungen des Barocks spiegeln sich in der antithetischen Literatur wider.

Diesseitsbejahung steht neben übersteigertem Vergänglichkeitsbewusstsein, überschäumende Lebensfreunde neben Todesangst, Sinneslust neben Weltfluche. Zentrale Stilmerkmale der Literatur sind ihre Bildlichkeit. Die sogenannte Allegorie. Ein weiteres Stilmittel barocker Werke ist das Emblem. (Palme: Sinnbild der Treue). Auch die Metapher war ein häufiges Stilmittel. Durch diese Regeln hat die Literatur eine kurze, intensive Beliebtheit erlangt. Heutzutage ist sie stark in Vergessenheit geraten. Die Barock - Literatur lässt sich in drei Bereiche gliedern:

1. Lyrik des Barocks:

Die Lyrik eiferte ihren französischen und lateinischen Vorbildern nach. Man schrieb viel Gelegenheitsgedichte zu Taufen, Hochzeiten, Krönungen und Begräbnissen. Die Gedichte des Barocks waren hauptsächlich für den Gebrauch bestimmt um einen bestimmten Zweck zu erfüllen.

2. Drama des Barocks:

Das Drama wurde vor allem aus England durch Berufsschauspieler eingeführt, aus denen durch Personalwechsel allmählich deutsche Gruppen entstanden. Die Stücke waren allerdings eher auf geringem Niveau (z.B.. der Hanswurst).

Als erste Untergruppe des Dramas gilt das Trauerspiel, die auf einem sehr hohen lateinischem Niveau waren und hauptsächlich an geistlichen Schulen gelehrt wurden. Diese Stücke handelten von Märtyrern und sie lobten Gott.

Die zweite Untergruppe des Dramas ist die Komödie. Sie handelte oftmals von privaten Szenen aus dem bäuerlichen Leben. Dabei verwechselte der Bauer oft Schein und Sein was zu Vergnügen der Zuschauer gerne aufgenommen wurde. Diese Späße waren meist durch die Schauspieler improvisiert.

3. der Roman des Barocks

lässt sich in vier Kategorien einteilen:

- Der höfische Roman der über den hohen Adel handelte und für diesen geschrieben war.
- Der Schäferroman handelte von Schäfern die in der freien Natur Abenteuer bestehen müssen und er wurde für das hohe Bürgertum geschrieben.
- Der Schelmroman war das Gegenteil zum höfischen Roman und wurde für das niedrige Bürgertum geschrieben. Er handelte von einem Schelm, der von seine Lastern und Schandtaten erzählt und mit ihnen prahlt.
- Der politische Roman handelte von einem jungen Mann, der umherreist und aus seinen praktischen Erfahrungen lernt.

Die Barock - Literatur endete mut den Aufkommen des Rationalismus, der im Geistigen von der Religiösen Problematik des Barockzeitalters wegführte und im Formalen zu antiker Einfachheit und Formstrenge zurückführte.

Merkmale der Barockliteratur

Die Literatur war eigentlich in ganz bestimmte Gattungen. Jede Gattung hatte verbindliche Inhalte und vorgeschriebene Formen. Die Regeln für diese Gattungen waren in sogenannten Poetiken (Dichtungslehren) formuliert. Diese Poetiken stützten sich natürlich auf antike Vorbilder (Poetiken oder Rhetoriken), die man Übernahm, aber oft auch erweiterte . Große Bedeutung hatte z.B.. die Lehre von den Stilebenen. Sie ordnete alle Dichtungen drei Stilen zu. Der hohe Stil war durch eine würdevolle, wohlklingende Sprache gekennzeichnet, der niedere durch eine einfache; die Sprache des mittleren Stils lag dazwischen. Dichtungen des hohen Stils durften nur erhabene , heroische, ernste Themen behandeln; komische Themen gehörten zum mittleren, derbe zum niederen Stil. Diese Einteilung in Stile war auch Ausdruck des ständischen Denkens der damaligen Zeit. Man teilte nämlich die Gesellschaft in drei Stände ein, die den Stilen entsprechen: Adel/Hof - Bürger/Stadt - Bauern/Land.

Als Beispiel seien die Gedichte genommen, die wir heute als "Liebeslyrik" bezeichnen. Im Barock gab es eine solche Dichtungsart nicht, sondern drei klar getrennte Gattungen: die hohe Liebeslyrik, die erotische Dichtung des mittleren Stils und die obszöne Dichtung des niederen Stils. In der hohen Liebeslyrik preist das lyrische Ich die Schönheit und Tugend einer Geliebten. Diese ist für das lyrische Ich unerreichbar, weshalb die Grundstimmung eher elegisch, traurig ist. Die mittlere Liebeslyrik preist die sinnlich, erotische Liebe; das lyrische Ich versucht die nahe Geliebte zum körperlich - sexuellen Kontakt zu überreden. Dabei dienen zweideutige Naturbild dazu, die einschlägigen Körperteile und Aktionen zu umschreiben. In der niederen Liebesdichtung werden vorwiegend pervers - sexuelle Vorgänge sehr direkt, drastisch dargestellt. Die Form der hohen Liebesdichtung ist das Sonett. Mittlere und niedere Liebesdichtung kann in verschiedenen Formen vorkommen, allerdings nicht im Sonett.

Quer durch alle Gattungen barocker Dichtung ziehen sich einige Stilmerkmale:

Insistierende Nennung:

Erweiterung einer Aussage durch wiederholte Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven, Variieren und Umkreisen einer Hauptidee.

Häufung:

Wiederholung und Variation von Wörtern, Beispielen, Vergleichen, Bildern, Satzgliedern und Sätzen, ohne dass sich immer der Aussageinhalt verändert.

Besonderheiten des Satzbaus:

Wegfall von Konjunktionen und bereits schon einmal genannter Satzglieder, versela nges Nichtnennen des Subjekts und Prädikats, die oft mehreren Sätzen gemeinsam sind.

Antithetik:

Wärter, Versteile, Halbverse, ganze Verse und Strophen werden einander gegenübergestellt.

Emblematik:

Besondere Bildsprache des Barock. Die Embleme (wörtlich "Sinnbilder") waren allgemein bekannt, ihre Bedeutung festgelegt und durch Tradition verbürgt. Sie wurden in Büchern gesammelt und von dort in die Malerei und in die Literatur übernommen. Ein Emblem besteht aus drei Teilen: einer Überschrift (inscriptio), die eine Sentenz, ein Sprichwort, eine moralische Forderung enthält, einem Bild (pictura), das z.B.. Pflanzen, Tiere, Geräte, Tätigkeiten, Vorgänge des menschlichen Lebens, eine mythologische, biblische, historische Figur oder Szene zeigt, und einer meist in Versen verfassten Erklärung (subscriptio).Emblem: EX MAXIMO MINIMUM

Große Künstler des Barock

Zu den bekanntesten Schriftsteller des Barocks zählen u.a. Martin Opitz (,,Buch von der Deutschen Poeterey" 1624), Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Christian Hoffman von Hoffmannswaldau, Simon Dach, Friedrich von Logau, Paul Fleming und auch Andreas Gryphius.

Andrea Gryphius

Lebenslauf: Andreas Gryphius wurde am 2. Oktober 1616 in Glogau in Schlesien geboren. Er wuchs mit den schrecklichen Bildern des Krieges auf und fing schon früh an, sie in seiner Literatur zu verarbeiten. Gryphius` Vater starb noch vor seinem fünften Lebensjahr, seine Mutter einige Jahre darauf. Mehrere Jahre später wurden alle Protestanten, unter ihnen auch Gryphius´ Stiefvater, der Lehrer Michael Eder, gezwungen sich entweder zum katholischen Glauben zu bekehren oder auszuwandern. Gryphius zog also mit seinem Stiefvater nach Polen, wo dieser eine Stellung als Pfarrer bekam. 1629 heiratet Eder seine zweite Frau Maria Rißmann. Diese hatte in der Ehe nur Totgeburten hatte und behandelte deshalb Gryphius wie einen eigenen Sohn.

Das enge Verhältnis zwischen ihm und seiner Stiefmutter beschreibt er in vielen seiner Gedichte. Seine gesamte Kindheit war Gryphius von Zerstörung, Krankheit und Mord umgeben, trotzdem lernte er wie ein Besessener und war ohne Zweifel einer der gebildetsten Menschen seiner Zeit. Später in seinem Leben hatte er sich tiefgehende Kenntnisse in den Bereichen Philosophie, Rechtswissenschaft, Medizin, Geographie, Trigonometrie, Logik, Physiognomie, Poetik, Wahrsagerkunst, Altertumskunde, Astronomie und praktischer Anatomie erworben. Außerdem beherrschte er rund 10 Sprachen.

Als Begründer des deutschen Kunstdramas hat Andreas Gryphius seinen festen Platz in der Literaturgeschichte. Neben Übersetzungen und Gedichten verfasste er fünf Trauer- und fünf Lust-, Fest- oder Singspiele, die er in den Dienst religiöser Unterweisungen stellte, aber auch zur Vermittlung politischer Lehren nutzte. Gleichwohl ist es nicht das dramatische Werk, das den Beginn seines dichterischen Schaffens markiert. Angeregt durch den lateinischen Schulunterricht wandte sich Gryphius mit dem Bethlehemitischen Kindermord und dem Sterben des Herodes zunächst der Kindheitsgeschichte Jesu zu, der er in zwei lateinischen Epen dichterische Form gab.

1646 ließ er eine auf drei Bücher angelegte Darstellung der Passion Christi (Olivetum libri tres) folgen, die zwei Jahre später noch einmal in einer revidierten Fassung erschien. Die vorliegende Studienausgabe stellt die lateinische Großdichtung erstmals in einer zweisprachigen Edition vor. Sie bietet einen kritisch durchgesehenen Text nebst editorischen Bericht, eine deutsche Prosaübersetzung, umfangreiche Sacherläuterungen sowie ein ausführliches Nachwort zur Gattungszugehörigkeit von Gryphius' lateinischen Jugenddichtungen.

Das Corpus der lateinischen Schriften des Andreas Gryphius enthält neben den Herodes-Epen und dem Ölberg-Epos Olivetum eine Reihe literarischer Kleinformen, die sich sprachlich an antike Vor bilder anlehnen, formal aber bereits auf die deutschsprachige Dichtung verweisen. Beim Parnassus renovatus, 1636 in Danzig erschienen, handelt es sich um Gryphius' letzte Dichtung im epischen Stil. Mit ihr verlässt er das Sujet der Bibelgeschichte und wendet sich der Form des Lob- und Preisgedichts zu.

Der Epigrammatum Liber I. umfaßt 68 lateinische Epigramme, die 1643 in Leiden erschienen, zum Teil jedoch auf die Zeit um 1636 zurückgehen. Wie bei der Erstausgabe der deutschen Epigramme stehen auch am Beginn der lateinischen Sammlung Gedichte geistlichen Inhalts. Die Texte stehen einerseits in der Tradition des römischen Dichters Martial, weisen andererseits jedoch Stilmerkmale auf, die aus manieristischen Texten der Zeit vertraut sind. Die lateinische Kasualdichtung gibt Auskunft über die vielfältigen gesellschaftlichen Beziehungen des schlesischen Barockdichters.

Mit dem 5. Band der "Bibliothek seltener Texte" liegt Gryphius' Kleinepik, Epigrammatik und Kasualdichtung erstmals in einer zweisprachigen und kommentierten Ausgabe vor. Der Band richtet sich sowohl an Germanisten als auch an Latinisten und Theologen.

Seine ersten längeren Werke (Epos von dem Kindesmörder Herodes, ,,Gottes rächende Strafe und Untergang des Herodes") schrieb er, wie damals üblich, auf Latein und noch während der Schulzeit. Bereits hier sind des Dichters typischen Stilelemente deutlich erkennbar: Stark ausgeprägte dramatische Grundhaltung, Fragesätze, direkte Anrede, Anrufe, Imperative und starker sprachlicher Rhythmus. Außerdem hatte er eine Vorliebe für Verben und Substantive - typisch für die Sprache der damaligen Zeit. Als das Buch von Martin Opitz ,,Von der Deutschen Poeterey" heraus kam, regte dieses Gryphius dazu an, von der Lateinischen in die Deutsche Dichtung überzugehen.

In seinem gesamten Leben reiste Gryphius viel umher und schrieb unzählige Werke. Viele Jahre seines Lebens unterrichtete er an verschiedenen Universitäten. Einer seiner Arbeitgeber verlieh ihm für seine dichterischen Fähigkeiten im November 1673 den Adelstitel, aber er machte nie Gebrauch davon. 1650 zog Gryphius dann für den Rest seines Lebens zurück in seine Geburtsstadt Glogau und nahm dort die Amtstätigkeit als Syndikus (Rechtsbeistand) für die Stände des Fürstentums auf. Während seiner gesamten Amtstätigkeit war Gryphius besonders bemüht darum die Interessen der Protestanten unter der katholischen absolutistischen Regierung zu bewahren. Am 16. Juli 1664 starb er während einer stürmischen Sitzung an einem Schlaganfall. Er wurde nicht einmal 48 Jahre alt.

Andreas Gryphius` Dichtung zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass er über seine persönlichen Erfahrungen und Gefühle schrieb. Er empfand eine große Verbundenheit mit seinem Volk und seiner Heimat und litt sein ganzes Leben sehr unter dem Krieg und seinen Grausamkeiten.

Dies kommt in seiner Dichtung zum Ausdruck, zumal er immer versucht hat möglichst wahrheitsgetreu zu schreiben, im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen. Diese Ehrlichkeit und Direktheit gibt seinen Werken bis heute eine unglaubliche Überzeugungskraft und Lebendigkeit.

Andrea Gryphius

Es ist alles (ganz) eitel ~Andreas Gryphius ~

(Vanitas, vanitatum et omnia vanitas)

Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.

(Ich seh, wohin ich seh, nur Eitelkeit auf Erden.)

Was dieser heute baut, rei ß t jener morgen ein,

(Was dieser heute baut, rei ß t jener morgen ein,)

Wo itzund St ä dte stehn, wird eine Wiesen sein,

(Wo itz die St ä dte stehn so herrlich, hoch und fein,)

Auf der ein Sch ä ferskind wird spielen mit den Herden.

(Da wird in kurzem gehn ein Hirt mit seinen Herden.)

Was itzund pr ä chtig blüht, soll bald zertreten werden.

(Was itz so pr ä chtig blüht, wird bald zutreten werden.)

Was itzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein.

(Was itzt so pocht und trotzt, l ä sstübrig Asch und Bein)

Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.

(Nichts ist, das auf der Welt könnt unverg ä nglich sein.)

Itzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

(Itzt scheint des Glückes Sohn, bald donnert`s mit Beschwerden;)

Der hohen Taten Ruhm mu ß wie ein Traum vergehn.

(Der Taten Herrlichkeit mu ß wie ein Traum vergehn.)

Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?

(Sollt denn die Wasserblas, der leichte Mensch bestehn?)

Ach, was ist alles die, was wir vor köstlich achten,

(Ach, was ist alles dies, was wir vor köstlich achten,)

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind,

(Als schlechte Nichtigkeit, als Heu, Staub, Asch und Wind,)

Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind`t.

(Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind`.)

Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten.

(Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten.)

Cardenio und Celinde, oder unglücklich Verliebte

Trauerspiel in fünf Akten

Eines der ersten deutschen Trauerspiele war ,,Cardenio und Celinde", welches Gryphius im Jahre 1648, dem Ende des Dreißigjährige Krieges, schrieb. Es unterscheidet sich von den anderen Dramen die Gryphius geschrieben hat, dadurch, dass es von bürgerlichen Menschen handelt. In der damaligen Zeit war es dichterisches Gesetz, dass alle Spiele nur von hohen Adeligen, also Königen oder Fürsten, handeln durften. Die Sprache in dem Stück ist viel natürlicher als in den anderen Werken von Gryphius, das Werk ist jedoch zu episch um bühnenfähig zu sein. In ,,Cardenio und Celinde" dreht sich alles um das Seelenheil der Hauptpersonen. Diese finden im Laufe des Stückes von Aufrüttelung und Verwirrung zurück zur inneren Ruhe und Vernunft, und kommen mit sich und der Welt ins Reine.

In der Vorrede des Dramas erzählt Gryphius, wie er die Geschichte einmal seinen Freunden erzählt hat und sie dann, auf deren Bitten, niedergeschrieben hat, ohne sie noch poetisch zu verändern. Die Handlung dreht sich um den jungen Cardenio, der Student in Bologna ist, und unsterblich in Olympia verliebt ist. Durch ein Missverständnis, als Cardenio sich auf eine längere Reise begeben muss und alle seine Briefe an Olympia aufgehalten werden, heiratet Olympia schließlich Lysander. Cardenio ist am Boden zerstört und versucht alles um Olympia zurück zu gewinnen, doch diese ist ihrem neuen Mann treu und schließlich lässt sich Cardenio von der jungen Celinde verführen. Celinde ist eigentlich mit Marcellus zusammen, der jedoch meistens fort ist. Als Marcellus eines Tages Cardenio und Celinde zusammen überrascht, rastet er aus und Cardenio tötet ihn um Celinde zu verteidigen. Im Sterben verspricht Marcellus zwar noch seinem Mörder nichts nachzutragen, aber Cardenio distanziert sich nach diesem Vorfall von Celinde und wendet sich wieder Olympia zu.

Danach laufen die Ereignisse parallel ab. Cardenio plant sich an Lysander zu rächen, der ihm damals Olympia abgeworben hatte, und lauert ihn auf ihn zu töten. Gleichzeitig will Celinde Selbstmord begehen, als dieses jedoch scheitert will sie Cardenios Liebe durch einen Zauber zurückgewinnen. In der Geisternacht erscheint beiden unglücklichen Verliebten ein Geist, der sie von ihren bösen Vorhaben abbringt. Cardenio erscheint ein Geist in Gestalt von Olympia der sich, als Cardenio ihn küsst, in ein Totengerippe verwandelt. Dieses Erlebnis bekehrt Cardenio endgültig von seinem Wahn um Olympia und seiner Rachsucht an Lysander. Auch Celinde erscheint ein Geist in dieser Nacht. Für den geplanten Liebeszauber muss sie das Herz des toten Marcellus ihm aus der Brust holen. Als sie das Grab jedoch öffnet erhebt sich der Leichnam und Celinde wird durch den Schrecken von ihrem Liebesverlangen geheilt. Im letzten Akt vereinigen sich dann alle Beteiligten und loben gemeinsam die ,,himmlische Liebe" . Das Stück endet also in gegenseitiger Versöhnung.

Auch in diesem Trauerspiel ist der Vanitas-Begriff stark eingebunden. In dem Stück stellt Gryphius die Bedeutung von ,,Liebe" und ,, Ehre" klar. Im Laufe des Stückes wird bewiesen, dass diese Dinge auf Erden nur Täuschungen sind und in Wirklichkeit Lust und Rachsucht bergen.

Wahrscheinlich ist außerdem, dass Gryphius die Hauptpersonen Cardenio und Olympia nach seinem eigenen Beispiel erschaffen hat. Das Stück weist viele Parallelen zu Gryphius`s Leben auf. Gryphius verlor, wie seine Hauptfigur Cardenio im Spiel, seine Geliebte ,,Elisabeth" durch die lange Abwesenheit auf einer Reise. Als er drei Tage vor ihrer Heirat zurück kam, war es, wie bei Cardenio, schon zu spät.

Auch lässt Gryphius seine Hauptfigur Cardenio im gleichen Alter wie er selber einst die Universität beziehen. Es ist also zu Vermuten, dass Gryphius in seinem Trauerspiel auch persönliche Erfahrungen verarbeiten wollte.

Simon Dach

geb. 29.7.1605 in Memel, dem heutigen Klapeda in Litauen

gest. 15.4.1659 in Königsberg - dem heutigen Kaliningrad

Name bedeutet: die Erhörung (hebr.)Dichter

Simon Dach wurde als Sohn eines schlechtbesoldeten Gerichtsdolmetschers geboren und erhielt seine Schulbildung in Königsberg, Wittenberg und Magdeburg (1621-26), wo er als Erstling eine kleine astrologische Schrift in griechischer Sprache veröffentlichte. 1626 kehrte er, auf der Flucht vor Pest und Dreißigjährigem Krieg, in seine ostpreußische Heimat zurück, die er von da an nie mehr verließ.

An der Königsberger Universität Albertina studierte er Theologie und Philosophie; seine Studien finanzierte er durch Privatunterricht. Danach wirkte er sechs Jahre lang als Lehrer an der Kathedralschule, ein Dienst, der ihm zeitlebens verhasst war. Ein einflussreicher Freund rettete ihn schließlich aus "der Schulen Staub", und die beim brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gewonnene Gunst trug ihm 1639 ein akademisches Lehramt ein.

Seit 1639 unterrichtete er als Professor der antiken Poesie, ein geehrtes Mitglied der Universität bis zu seinem Tode. Zu seinen Amtspflichten gehörte auch der poetische Schmuck der festlichen akademischen Anlässe: der Universitäts-Programme, Disputationen, Jubiläen und Trauerfeiern der Kollegen - dies alles selbstverständlich in lateinischen oder griechischen Versen. Diese Gebrauchslyrik schrieb er auch für Angehörige des gehobenen Königsberger Bürgertums und teilweise auch für Adelige. 1644 verfasste er aus Anlass der Hundertjahrfeier der Universität Königsberg das Schauspiel Sorbuisa, das Heinrich Albert vertonte. Er leitete den Königsberger Dichterbund, dem auch die Liederdichter Valentin Thilo und Heinrich Albert angehörten, und wurde als Verfasser weltlicher und geistlicher Lieder weithin bekannt. Am 15.4.1659 stirbt Dach in Königsberg, ein Jahr nachdem ihm der Kurfürst ein lang erbetenes kleines Gütchen im Samland geschenkt hatte.

Simon Dachs Lyrik verdankt sich zum überwiegenden Teil der damals herrschenden Gepflogenheit, Ereignisse des privaten und öffentlichen Lebens wie Geburtsfeste, Hochzeiten, Taufen, Amtjubiläen und vor allem Begräbnisse durch bezahlte Auftragsgedichte verschönern zu lassen, die, oft von örtlichen Komponisten vertont, für einen kleinen Kreis gedruckt und vorgetragen wurden. Diese Gelegenheitsgedichte, für die Dach bald als unübertroffener und begehrter Meister galt, machen die große Mehrzahl seiner 1250 überlieferten Gedichte aus.

Aus dieser fleißigen, meist schnell verfertigten und gelegentlich etwas trocken geratenen Alltagsarbeit des Auftragspoeten heben sich andere Gedichte höheren Ranges heraus, allen voran sein in Ostpreußen sehr geschätztes Lied "Anke van Tharaw" (Ännchen von Tharau). Nicht zuletzt deswegen war sich Dach seiner Leistung für die Kultur des Landes durchaus bewusst, dessen erster Dichter er geworden war.

Wichtig für die dichterische Entwicklung Dachs war die Freundschaft mit Johann Strobäus, Kantor an der Domschule, sowie mit Robert Robertin, beide aus dem Königsberger Dichterkreis. Auch mit dem Dichter Martin Opitz war Dach bekannt, in dessen Manier er anfangs dichtete.

In Heinrich Albert, seit 1630 Domorganist, verkörperte sich auch die enge und glückliche Verbindung zur Musik, ohne die Dachs Dichtung vielleicht nicht über die Stadtgrenzen Königsbergs hinausgelangt wäre. In der "Kürbishütte", einem Ort in Alberts Garten, trafen sich Freunde, um zu musizieren und aus ihren poetischen Werken vorzutragen. Mit großem Erfolg publizierte er von 1638 bis 1650 8 Bändchen seiner Lieder. Unter den rund 200 vertonten Texten hat Dach mit 125 den größten Anteil. Diese Lieder wurden in ganz Deutschland gesungen und per Raubdruck verbreitet.

Simon Dach

Lied der Freundschaft

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Friedrich von Logau

geb. Juni 1604 Brockuth bei Nimptsch (Schlesien)

gest. 24.7.1655 Liegnitz

Biographie

Friedrich von Logau stammte aus altem schlesischen Adelsgeschlecht. Sein ungewöhnlich langer Schulbesuch in Brieg von 1614 bis 1625 erklärt sich aus den Wirren des Dreißigjä hrigen Kriegs, die immer wieder Unterbrechungen verursachten. Nach Abschluss eines Studiums der Rechte (1625-31) in Altdorf und Frankfurt a.d. Oder übernahm er das völlig verwahrloste und verwüstete, wenig einträgliche Familienanwesen, trat aber gleichzeit ig - wohl auch aus finanziellen Erwägungen - in den Dienst der Herzöge von Brieg und Liegnitz. 1644 wurde er zum Rat ernannt, 1654 wechselte er im Zug einer Erbteilung nach Liegnitz über.

Seinen Ruhm als Epigrammatiker begründete er mit zwei Sammlungen, die er unter dem Pseudonym Salomon von Golaw herausgab: Zwey Hundert Teutscher Reimen-Sprüche (1638) und Deutscher Sinn-Getichte Drey Tausend (1654). Ab 1648 war Logau schon Mitglied der »Fruchtbringenden Gesellschaft« (als »Der Verkleinnernde«).

Die Maßstäbe für seine kritisch-satirische Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Wirklichkeit nahm Logau aus einer idealisierten Vergangenheit, einer statischen, hierarchisch gegliederten Welt, in der noch die »alten deutschen Tugenden« wie Treue, Redlichkeit und Frömmigkeit herrschten, in der die neue »politische« Moral noch keinen Platz hatte.

Vor dem Hintergrund der (so verklärten) altständischen Gesellschaft beurteilte er Ereignisse, Institutionen und menschliches Verhalten der Gegenwart, wandte er sich gegen Neuerungen und verteidigte das Überkommene, trat er für religiöse Toleranz ein. Der Klage über das Leben am Hof und die Anmaßung der Städte und Bürger stellte der Hofmann die Sehnsucht nach dem Landleben gegenüber und griff zur alten Gattung des Landlobs, um ein Gegenbild zur lasterhaften Welt des Hofes und der Stadt zu entwerfen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Paul Fleming

geb. 5.10.1609 in Hartenstein / Sachsen

gest 2.4.1640 in Hamburg

Biographie

Paul Fleming wurde am 5.10.1609 in Hartenstein (Erzgebirge) als Pastorensohn geboren und erhielt dank der Unterstützung einer gräflichen Patin eine seiner Begabung angemessene Ausbildung. Nach Besuch der Stadtschule zu Mittweida schickte man ihn mit 12 Jahren auf die Leipziger Thomasschule. Nebenher schrieb er sich bereits an der Universität ein, studierte allerdings erst ab 1628 Philosophie (Magistergrad 2.5.1633) und Medizin. Prägenden Einfluss auf sein Leben in Leipzig und darüber hinaus auf sein Werk hatten seine Lehrer, der Thomaska ntor Johann Hermann Schein und sein Universitätsprofessor Adam Olearius. Hinzu kamen Freundschaften mit sächsischen und schlesischen Studenten, die ihn zum Dichten anregten und 1630 mit Martin Opitz bekannt machten.

Zwischen 1633 und 1639 nahm Fleming als Hofjunker und Reisedichter an der Reise der holsteinischen Gesandtschaft nach Russland und Persien teil, die zum Ziel hatte, SchleswigHolstein in den profitablen Orienthandel einzuschalten. Berühmt wurde das ansonsten ergebnislose Unternehmen durch die Reisebeschreibung von Adam Olearius (Offt begehrte Beschreibung Der Newen Orientalischen Reise, 1647).

Während einer monatelangen Reiseunterbrechung lernte er 1635 in Reval die Kaufmannsfamilie Niehusen mit drei Töchtern kennen (Elisabeth, Elsabe, Anna), die von nun an in seiner Dichtung eine Rolle spielen sollten, wenn auch in verschlüsselter Form. Nachdem ihm die geliebte Elsabe während der langen Reisezeit untreu geworden, übertrug Fleming seine Liebe auf die jüngste Schwester Anna, mit der er sich am 8.7.1639 verlobte.

Um die ihm angebotene Stelle des Revaler Stadtarztes einnehmen zu können, ging er nach Leiden, wo er am 3.2.1640 mit einer Disputation De Lue Venerea den medizinischen Doktortitel erwarb. Auf der Rückreise nach Reval erkrankte er plötzlich in Hamburg und starb dreißigjährig am 2. April 1640. In der "Grabschrift / so er ihm selbst gemacht...auf seinem Todtbette drey Tage vor seinem seel: Absterben", formuliert er voller Selbstbewusstsein die Gültigkeit und Leistung des eigenen Lebens, das durch die Dichtung der Unsterblichkeit versichert ist: "Man wird mich nennen hören / Biß dass die letzte Glut diß alles wird verstören."

Fleming begann seine Dichterlaufbahn mit ersten Gelegenheitsgedichten, die der Vater zusammen mit seinen eigenen Leichenpredigten drucken ließ. Ab 1630 liegen die ersten selbständigen Drucke lateinisch und deutsch verfasster Texte vor.

So erklärt es sich, dass er im Leipziger Kreis als Dichter ziemlich bekannt wurde und sogar den Titel eines Poeta laureatus (1631) erwarb.

Flemings Dichterlaufbahn beschränkt sich auf knappe zehn Jahre, wobei die entscheidende Erweiterung seines Erfahrungshorizontes der abenteuerlichen Reise und dem Aufenthalt in Reval zu verdanken war. Vor allem die Reise hat Spuren in Flemings Werk hinterlassen: Nicht nur, dass sie Anlass zu zahlreichen Gedichten auf Landschaften, Städte, Flüsse, Freunde und die ferne(n) Geliebte(n) gegeben hat, sondern auch in der Art, dass diese Ausnahmesituation, die Abtrennung vom literarischen Betrieb und seinen Konventionen Fleming geholfen haben mag, den eigenen Ton zu finden. So kommt es, dass zu Flemings Zeiten seine Liebeslyrik wegen ihrer Frische und Gefühlstiefe, aber auch seine religiösen Hymnen wegen ihrer Inbrunst und unerschütterlichen Würde geschätzt waren. Einige von ihnen, so z.B. "In allen meinen Taten" erscheinen heute in kirchlichen Gesangbüchern.

Fleming war ein Meister der Sonettform, welche er als erster Deutscher wirkungsvoll einsetzte. Seine Lyrik ist nicht frei von mythologischen Anspielungen, Maximenhäufungen und barockem Schwulst, wie sie zu seiner Zeit üblich waren; dieses Gekünstelte wird aber wettgemacht durch einen persönlichen Ton, der sich aus persönlicher Lebenserfahrung speist. Seine Werkausgaben Teutsche Poemata und Geist und weltliche Poemata erschienen erst nach seinem Tode 1642 und 1651.

Wie kaum einem anderen Lyriker des 17. Jhd. hat sich die Literaturgeschichtsschreibung seit Herder und der Romantik immer wieder mit großem Interesse Flemings Leben und Werk zugewandt, weil man daran eine geniale Vorwegnahme von Johann Christian Günthers und Goethes Erlebnisdichtung zu erkennen glaubte.

Paul Fleming

Herrn Pauli Flemingi der Med. Doct. Grabschrift, so er ihm selbst gemacht in Hamburg, den 28. Tag des Märzen 1640 auf seinem Todbette, drei Tage vor seinem seligen Absterben.

I ch war an Kunst und Gut und Stande gro ß und reich,

Des Glückes lieber Sohn, von Eltern guter Ehren,

Frei, meine, kunnte mich aus meinen Mitteln n ä hren,

Mein Schall flohüberweit, kein Landsmann sang mir gleich,

Von Reisen hochgepreist, für keiner Mühe bleich,

Jung, wachsam, unbesorgt. Man wird mich nennen hören,

Bis dass die letzte Glut dies alles wird verstören.

Dies, deutsche Klarien, dies Ganze dank ich euch.

Verzeiht mir, bin ichs wert, Gott, Vater, Liebste, Freunde.

Ich sag euch gute Nacht und trete willig ab.

Sonst alles ist getan bis an das schwarze Grab.

Was frei dem Tode steht, das tu er seinem Feinde.

Was bin ich viel besorgt, den Otem aufzugeben?

An mir ist minder nichts, das lebet, als mein Leben.

Literaturverzeichnis

1. http://www.lfs - koeln. de/kulturelles/barock/barock_liebeslyrick.htm
2. http://www.vinsanto.ub.uni - koeln.de/perl/biblio - signatur.pl?grundsignatur=NN
3. http://www.fundus.org/pdf.asp?ID=3096
4. http://www.phil.uni - erlangen.de/-p2gerlw/barock/gryphius.html
5. http://www.referendar.de/PDF - Texte/Arbeitsblatt - Barock/PDF
6. http://www.gymnasium - syke.de/faecher/gryphius.htm
7. http://www.ni.schule.de/-pohl/literatur/epochen/barock.htm
8. http://www.ni.schule.de/-pohl/literatur/sadl/barock/gryphius.htm
9. http://www.uni - karlsruhe.de/-za874/homepage/barock.htm
10. http://www.martinum.de/material/libarock.htm
11. http://www.kl.unibe.ch/sec2/mslthal/gym/D_barock.htm
12. http://www.igmedien.de/publikationen/kunst+kultur/1998/03/23.html
13. http://www.young.de/schule/hausaufgaben/006/b000253.htm
14. http://www.skku/ac.kr/german/essay/mla_bibl/barock981.htm
15. http://www.bsu.edu/classes/warner/GER401/partiv.html
16. http://www.siebenbuerger - sachsen-bw.de/buch/sachsen/14.htm
17. Studio für alte deutsche Literatur Barock - Autoren - Friedrich von Logau
18. Studio für alte deutsche Literatur Barock - Autoren - Simon Dach
19. Studio für alte deutsche Literatur Barock - Autoren - Paul Fleming
20. http://www.autorenverzeichnis.de

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Titel
Dichter des Barocks
Note
9
Autor
Jahr
2002
Seiten
14
Katalognummer
V106510
Dateigröße
758 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dichter, Barocks
Arbeit zitieren
Maciulis Gintaras (Autor), 2002, Dichter des Barocks, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106510

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