Der Farbenkreis bei Georg Trakl


Seminararbeit, 2002

13 Seiten, Note: 17/20


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Der Farbenkreis bei Georg Trakl

Laurent Klein

1. Semester

„ Im allgemeinen ist die Farbe ein Mittel, um direkten Einflußauf die Seele auszuüben. Die Farbe ist die Taste. Das Auge ist der Hammer. Die Seele ist das Klavier mit den vielen Saiten. “

Wassily Kandinsky; Über das Geistige in der Kunst. Insbesondere in der Malerei. München 1911

In der Befassung mit Trakl hat von Anfang an die Farbensymbolik eine zentrale Stelle innegehabt. „Trakl erlebt die Welt als einen Kosmos von Farbe, der in das Blaue, seine Herzfarbe, verschwebt.“1, so beschreibt Werner Albrecht den Bezug Georg Trakls zu den Farben. Schon bei der ersten Begegnung mit der Lyrik Georg Trakls fällt dem Leser auf, daß der Dichter scheinbar eine Vorliebe für das Reich der Farben in seinen Gedichten entwickelt hat. Die Farben Schwarz (102 mal) und Blau (91 mal) sind bei Trakl sehr frequent. Theophil Spoerri spricht sogar davon, daß sie „ ein seltsam bedeutungsvolles Eigenleben führen“2. Die Farben werden abstrakt gebraucht, das Farbadjektiv löst sich regelrecht vom Substantiv und entwickelt seinen eigenen Wert. Durch die Farbmetaphern versucht der Dichter sein persönliches Stimmungsbild zu symbolisieren. Für Karl Ludwig Schneider ist „die Farbmetaphorik Trakls sehr ichbezogen“.3 Die Farben stehen bei Trakl nicht mehr für die Realität, sondern stellen Sinnesgefühle dar, die für den Dichter scheinbar nur mit Hilfe der Farbmetaphern darzustellen sind. Natürlich gibt es noch einige Belege für den üblichen Gebrauch von Farben, so wie der Natur und Erscheinung des Gegenstandes entsprechend:

[…] Die Wolken stehn

Im klaren Blau, die weißen, zarten. (Musik im Mirabell)

Doch viel auffallender ist der wiklichkeitsferne Gebrauch der Farbattribute, zum Beispiel: „blaues Wild“; „schwarzer Regen“ oder „rote Pein“. Es stellt sich also die Frage, für welche Gefühle und Bedeutungen die einzelnen Farben eigentlich stehen.

Fangen wir mit der am häufigsten gebrauchten Farbe in Trakls Werk an: Schwarz. Das Schwarze scheint bei Trakl (fast) immer finster zu sein und besitzt eindeutig negative Konnotationen wie: Tod, Schatten und Nacht. Genauso wie bei Dunkel denkt man größtenteils an das Schreckliche, oder wie Theodor Spoerri schreibt: „an das Abgefallen-Wesenlose“. So etwa kann man den „schwarzen Engel“ interpretieren, der im Gedicht An einen Frühverstorbenen in der ersten Strophe vorkommt. In der Tat, kann es sich um einen Boten aus dem Reich der Toten handeln. Interessant ist wiederum an diesem Beispiel, daß Trakl entgegen der allgemeinen Vorstellung den Engel in Verbindung mit der Farbe Schwarz setzt. Der Dichter scheint diese Farbe nicht in seiner ursprünglichen Form zu benutzen, nämlich als reines Farbattribut, sondern als ein Mittel, um eine gewisse Seelenlandschaft zu beschreiben. Schwarz evoziert bei Trakl die

Nähe des Todes, sowie den Verfall allen Lebens. Deshalb könnte man bei Schwarz eigentlich eher von einem Zustand als einer Farbe reden. Diese negative Stimmung findet man noch in weiteren Gedichten, zum Beispiel in Traum des Bösen, wo von „schwarzen Zimmern“ und „schwarz ragt der Kirchen traurige Gepränge“ die Rede ist. Auch hier findet man ein solches Seelenbild wieder. Gewaltsam ragen die Silhouetten der Kirchtürme empor, die Stimmung ist bedrückend und wird verstärkt durch den Vers „Ein Platz verdämmert grauenvoll und düster“. Eigentlich könnte man die Adjektive und Adverbien düster und dunkel zu der Farbe Schwarz hinzuzählen, da sie in der Bedeutung eigentlich identisch sind. Sie alle deuten auf Nacht, Dämmerung und schlußendlich Tod hin. Das gleiche Bild findet man in Der Herbst des Einsamen vor: „Wenn schwarz der Tau tropft von den kahlen Weiden“. Der Tau ist schwarz, was nicht der Realität entspricht, und doch weiß der Leser, was der Dichter gemeint hat: Trakl meint den Tau, der am (Lebens)abend von den trostlosen Weiden fällt. Jedoch symbolisiert dieses Bild auch eine gewisse Friedlichkeit, ja sogar Idylle. Manchmal scheint Trakl sich den baldigen Tod zu wünschen, und er verleiht dem Schwarzen ein Zeichen von Hoheit (Spoerri). Das Verhältnis zwischen Trakl und dem Tod ist also zwiespältig, denn in anderen Passagen in Trakls Lyrik wird der Tod, gekoppelt mit der Farbe Schwarz, wiederum ganz anders dargestellt:

„ Schatten drehen sich am Hügel

Von Verwesung schwarz umsäumt“ (In den Nachmittag geflüstert)

In diesen Versen wird das Hauptmotiv, das Absterben sowie das Verfallen und Verwesen der Natur und Menschen, wieder einmal dargestellt.

Als Gegengewicht zu Schwarz fungiert in der Traklschen Lyrik nicht Wei ß, wie man es annehmen könnte, sondern die Farbe Blau. Leuchtend und eindringlich steht Blau oder bläulich für das Geistige, ist damit also eine eindeutig positive Farbe, die größtenteils etwas Religiöses andeutet. „Das Sakrale“, so schreibt Heinz Wetzel, „geht von der Verbindung des Realen zum Ewigen und Absoluten aus“4. Blau besitzt also in den Gedichten Trakls eine relativ feste Bedeutung und kommt oft in Verbindung mit Wasser und Himmel vor.

„Und die gelben Blumen des Herbstes

Neigen sich sprachlos über das blaue Antlitz des Teichs.“ (Landschaft)

Von dieser Farbe geht etwas Beruhigendes aus, als wenn sie ein Symbol für geistige Reinheit wäre. Somit steht zum Beispiel die „bläuliche Nacht“ im starken Gegensatz zu der „tiefschwarzen Nacht“. Wie schon Th. Spoerri schreibt, handelt es sich um eine „beseelte Bläue“. Im Bezug zur Realität kann die Dämmerung gemeint sein, oder die beginnende Nacht sowie der erwachende Morgen. Alles Bilder, die bei Trakl eine stark positive Konnotation besitzen. Das „blaue Wild“, (ein Bild, das mehrere Male in seiner Lyrik vorkommt) ist sanft und friedlich, ein Zeichen auch für Unschuld, während der „rote Wolf“ Aggression und Brutalität symbolisiert. Desweiteren bedeutet diese Farbe auch noch: „im Reinen mit sich selbst“. Die Bläue kann geistlig dämmern, zum Beispiel während der Nachmittag langsam versinkt. All dies läßt darauf schließen, das die Farbe Blau jeweils für Trakl eine Art Erleichterung ist. Denn auch der Dichter möchte mit sich selbst ins Reine kommen, bevor er möglicherweise dem Tod begegnet.

„In der Stille

Tun sich eines Engels blaue Mohnaugen auf.

Blau ist auch der Abend…“ (Amen)

In diesen Versen steht die Farbe für den späten Abend und in Verbindung mit den blauen Mohnaugen der Engel für den Abschied aus dem Reich der Lebenden. Scheinbar verbindet Trakl die Vorstellung des Jenseits mit der von Ruhe und Dunkel. Ein weiteres Beispiel dafür ist der Vers: „Der stille Gott die blauen Lider über ihn senkt“ (Helian), sowie der vorletzte Vers im Gedicht Nachts: „Dein blauer Mantel umfing den Sinkenden“.

Die Idee des dunklen Blaus kommt nicht von ungefähr, so schreibt Heinz

Wetzel: „Blau ist die dunkelste Farbe, ihr idealer Lichtwert ist dem des

Schwarzen benachbart“. Bei Trakl ist das Firmament auch des öfteren blau und symbolisiert wahrscheinlich die Verbindung zum Ewigen, zum Unendlichen. Die Farbe Blau steht auch öfters im Zusammenhang mit dem Sterben, dem Vergänglichen. So zum Beispiel im dritten Vers in Der Herbst des Einsamen: „Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle“. Die Bedeutung der Farbe wird desto mehr verstärkt durch das Adjektiv „rein“. Blau wird zum Mittel der Vergeistigung, im Gegensatz zum leblosen Körper, welcher ein Opfer der Verwesung werden wird. Bemerkenswert ist auch, das in dem Gedicht Der Traum des Bösen, Trakl nicht ein einziges Mal auf das Farbadjekiv zurückgreift. Dies wäre dadurch zu erklären, daß für ihn das Blaue auch eine Art Erlösung darstellt, welche er in dieser Vision nicht finden kann.

Abschließend kann man sagen, daß die Farbe Blau wohl die Farbe ist, die am meisten in Trakls Werk die Vergeistigung widerspiegelt. Sie steht für eine beseelte Ruhe und so kann man wie Heidegger von der „Heiligkeit der Bläue“ sprechen.

Im krassen Gegensatz zum geistigen Blau steht dagegen die Farbe Rot. Sie steht für eine zerstörende Vitalität. Desweiteren impliziert sie Dynamik, Triebhaftigkeit sowie Aggressivität und Gewalttätigkeit. Im Tierreich hat Rot die Signalbedeutung „Gefahr“, beim Menschen ist es ein Symbol für Blut, Kampf und natürlich auch Leidenschaft. Schon der Philosoph Weininger spricht von der Farbe Rot als „die Farbe des niederen Lebens und seiner Lust. Das Rot der Hölle als Gegenteil vom Blau des Himmels“.5 Rot bedeutet für Trakl ebenso Maßlosigkeit und Sünde, man bemerkt einen starken Bezug zum Körperlichen.

„Unter finsteren Tannen

Mischten zwei Wölfe ihr Blut“ (Passion)

Der zweite Vers deutet nicht nur auf den Sexualakt hin, sondern das rote Blut ist ein Verweis auf das Sündhafte. Es ist gewußt, daß Trakl sich wegen der Inzestbeziehung zu seiner Schwester schuldig fühlte. Ein weiteres Bild in Trakls Lyrik ist der „rote Wolf“, der in mehreren Gedichten vorkommt. Erstens steht er für Aggressivität und das Animalische; er ist der unerbittliche Jäger, vor dem das Wild sich fürchten muß. Zweitens symbolisiert er das Unwirkliche, das Dämonische. Gerade weil es keinen „roten Wolf“ gibt, macht es uns Angst. In seinem Gedicht Der Gewitterabend beginnt Trakl mit demVers: „O die roten Abendstunden“. Etwas weiter im Gedicht trifft man auf Verben wie „zerspringen“; „schreien“; „zerschellen“; „kreischen“ und „brausen“. Das ganze Gedicht ist eine einzige Schreckensvision, heraufbeschworen von den roten Abendstunden. Das Farbattribut bedeutet für den Dichter totale Zerstörung, sei es durch die Natur oder die innere Schuld. In der ganzen Traklschen Farbsymbolik ist die Farbe Rot diejenige, die den stärksten Eindruck hinterläßt. In Kleines Konzert schreibt Trakl „Ein Rot, das traumhaft dich erschüttert“ Die Farbe schein ihn innerlich sehr zu bewegen. Wenngleich das Blaue seine Lieblingsfarbe zu sein scheint, so nimmt doch das Rote ebenfalls eine sehr wichtige Rolle in seiner Lyrik ein. Desweiteren kommt das Farbadjektiv auch im Kontext mit Feuer und Flamme des öfteren vor. Die zerstörerische Kraft des Feuers wird dadurch verstärkt. „In roter Flamme verbrannte ein Baum […]“(Landschaft) Man könnte sogar ans Fegefeuer denken, in dem die Sünden verbüßt werden, vor allem, wenn man bedenkt, daß Trakl sich selbst als Sünder sah.Verwunderlich ist es, daß Trakl, im Gegensatz zu vielen anderen Dichtern, nirgendwo die Liebe in Kontext mit Rot setzt. Die Farbe des Herzens steht für ihn nur für Wollust und körperliche Liebe. Der Farbenkreis bei Trakl ist in dem Sinn weniger sinnlich als bei anderen (zum Bsp.Georg Heym). Die Farbe Rot symbolisiert das Extreme, etwas, das aus den Tiefen der Erde sowie des Menschlichen kommt.

Dem Roten ähnlich ist das Purpurne. Jedoch ist diese Farbe sehr ambivalent, in ihrer Symbolik zwischen Blau und Rot hin- und hergerissen. Die Vieldeutigkeit ist bei ihr besonders ausgesprochen, und Theodor Spoerri ist der Meinung, daß das Purpur durch seine Vielgesichtigkeit „das ganze menschliche Wesen versinnbildlichen will“. Sie läßt mehrere Bedeutungen zu, und so wäre es ein grober Fehler, wenn man sich auf eine einzige eindeutige Symbolik von Purpur fixieren würde. Das Farbattribut kommt in den unterschiedlichsten Bildern vor, und deshalb ist sie auch wenig greifbar.Einige denken bei dieser Farbe an Pomp und Stolz, andere wiederum an Wahrheit und Gerechtigkeit. Trakl benutzt sie als Stimmungssymbol: sie gewinnt Bedeutung durch den jeweiligen Zusammenhang, in dem sie steht. Mit anderen Worten, Purpur hat weder eine fixe positive Bedeutung noch eine eindeutig negative. Karl Ludwig Schneider gibt einige Beispiele für diese Mehrdeutigkeit an. So sind im Gedicht Föhn „die purpurnen Träume“ positiver Natur, während in Vorhölle die „purpurnen Flüche“ ein negatives Stimmungsbild vermitteln. Die Farbe an sich besitzt also keine Bedeutung, diese entsteht nur im Kontext. Dies zeichnet Trakl aus, der es versteht, durch den Gebrauch der Farben die Stimmung in seinen Gedichten noch zu intensivieren. Dem Dichter geht es nicht um eine konkrete Beziehung zwischen der Farbe und einem bestimmten Sinn, sondern eher um eine abstrakte Versinnbildlichung von Emotionen und Gefühlen. So verbindet er den Untergang der Sonne mit der Farbe Purpur:

„Er wahrlich liebte die Sonne, die purpurn den Hügel hinabstieg“ (Kaspar Hauser Lied) „Sonne purpurn untergeht,

Schwalbe ist schon fortgezogen. (Beim jungen Wein)

In beiden Fällen scheint das Farbattribut eine Seelenlandschaft widerzuspiegeln, ohne sich selbst eine tiefere Bedeutung geben zu wollen. Dazu paßt ein Zitat von Y. Goll: „Der Expressionismus ist eine Seelenfärbung, […] er ist weniger eine Kunstform als eine Erlebnisform“.6 Dies scheint auch der Fall für Trakl zu sein: gerade das Purpurne entspringt direkt der Seele Trakls, und dient möglicherweise als Schlüsselwort für das Unaussprechliche im positiven wie auch im negativen Sinn.

Heidegger hat die Farbe Rot gespalten, und zwar in „purpurn fleischig“ und „rosig sanft“. Obwohl uns der Vergleich zwischen purpurn und fleischig etwas vereinfacht und vielleicht nicht komplex erscheint, so kann das Farbattribut Rosig zweifellos als sanft beschrieben werden. Wenn das Rote die Farbe der Wollust und Leidenschaft ist, dann kann das Rosige als Farbe der Liebenden bezeichnet werden. Jedoch geht es dabei um eine Liebe frei von Schuld und Sühne, also eine „reine“ Liebe, im Gegensatz zu der „schmutzigen“ Liebesbeziehung zwischen Trakl und seiner Schwester Grete. Eine Liebe, die von Schuldgefühlen geprägt war. Dies ist jedoch nur eine von einer Vielzahl von Bedeutungen, die mit rosig assoziiert werden können. Eine Konstante besitzt diese Farbe jedoch: sie ist durchwegs positiv und „hüllt Dinge und Gestalten in ein seltsam verklärendes Licht“. (Heinz Wetzel) Manchmal erscheint sie auch sehr weltfremd, fast kitschig. Zum Beispiel in Der Früling der Seele: „Schon lichtet sich der rosige Flor“. Oft benutzt Trakl dieses Farbattribut, um es in späteren Versen durch furchtbare Bilder wieder aufzuheben. Es dient sehr gut als Kontrastmittel zwischen dem Kindhaften, dem Reinen und dem Verfall, der Verwesung. In Traum und Umnachtung heißt es: „Das Erscheinen des rosigen Engels“. Gerade Trakl, der den Engel auch schon schwarz erschienen ließ, läßt nun den Engel rosig erscheinen. Dies scheint auch ein Synonym für Friedlichkeit zu sein, und deutet meist auf die ruhige, unschuldige Kindheit hin. Spoerri erkennt im Rosigen eine „erlösende Kraft“. In Winternacht schreibt Trakl: „Aus dem östlichen Tor trat silbern der rosige Tag.“ Dieses Bild ist durchaus positiv, der beginnende Tag könnte auch ein Zeichen für den Anfang des Lebens sein, was wiederum zur Bedeutung von rosig passen würde.

Grün ist sehr doppeldeutig. Einerseits steht grün für Verwesung , andererseits kann es auch sehr sanft sein, zum Beispiel, wenn von der „Freude des Grüns“ (Kaspar Hauser Lied) die Rede ist. Kurz gefaßt ist Grün erblühend und verwesend zugleich, also sehr ambivalent, sowohl Leben als auch Tod, im Frühlingsgrün des Lebens und im bläulichen Grün des Todes. Es spiegelt also das Gleichgewicht der Natur wider, zwischen dem irdischen Gelb und dem himmlischen Blau. So glaubt Albrecht Weber, daß der Mensch sich im Grün wiederfindet. Denn er wohnt in der „Bläue des Himmels“, in ihm selbst (besonders in Trakl) glüht ein Vulkan. So kommt Weber zum Entschluß, daß „der Mensch grün erscheinen muß zwischen kristallblauem Außen und lohgelben Innern. Diese These stützt sich auf den Vers in Verwandlung des Bösen: „Du ein grünes Metall und innen ein feuriges Gesicht“ Die Farbe entsteht also durch eine Vermischung von Extremen, dem eben genannten „hellen Gelb“ sowie dem „dunklen Blau“. Deshalb ist wohl gerade Grün die Farbe der extremen Gegensätze wie Leben und Tod. Diese unterschiedlichen Meinungen benutzt der Dichter sogar in ein und demselben Gedicht:

[…]

Seele sang den Tod, die grüne Verwesung des Fleisches

[…]

Wandelst in trautem Gespräch unter Ulmen den grünen Fluß hinab. (An einen Frühverstorbenen)

Während im ersten Beispiel die Vergänglichkeit angesprochen wird, und die Abscheu vor dem toten Körper provoziert wird, sind es im zweiten Beispiel die Ulmen, die sich in kräftigem Grün im Fluß widerspiegeln als Zeichen einer blühenden Natur.

Mehrmals werden die Farben Grün und Braun zusammen genannt, zum Beispiel in dem Vers: „ein Tiergesicht im braunen Grün“. Während Grün die aktivere der beiden Farben ist, versinnbildlicht Braun den Frieden, die Ruhe und die Natur. Trakl benutzt diese Farbe relativ selten im Vergleich zu den oben genannten Farben. Meist wird sie abstrakt gebraucht, behält sich jedoch ein Stückchen Realität vor:„… in der braunen Kühle des Herbstes“ (An einen Frühverstorbenen) Die „braune Kühle“ deutet auf die Blätter der Bäume hin, ohne sie explizit zu erwähnen. Oder es handelt sich sogar schon um die kahlen Bäume, wie in De Profundis („Es ist ein brauner Baum“). Für den Dichter ist Braun gleichbedeutend mit Ruhe und Stille: „O wie sie die braune Stille stören“ (Die Raben).

Ein weiteres selten gebrauchtes Farbadjektiv bei Trakl ist Gelb. Es besitzt keine eindeutige Bedeutung, doch kann man davon ausgehen, daß diese grelle, aufdringliche Farbe bei Trakl eine sehr irdische Farbe ist. Durch die Betrachtung des Verses: „In gelben Dünsten Fliegen summen“ (Im roten Laubwerk), könnte man zur Schlußfolgerung kommen, daß Gelb sehr unrein wirkt. Doch auch hier liegt eine Mehrdeutigkeit vor.

„In den einsamen Stunden des Geistes Ist es schön in der Sonne zu gehn

An den gelben Mauern des Sommers hin“ (Helian)

Gelb ist also nicht durchaus negativ zu verstehen, es sind hier die Ränder der gelben Kornfelder gemeint. Genauso wie Braun ist Gelb eher abstrakt gebraucht, doch wird hier eine blühende Natur beschrieben.

Wei ß hält einen besonderen Platz in Trakl Farbensymbolik inne. Man könnte denken, daß diese Farbe als Gegenpol zu Schwarz fungiert und ein Zeichen von Reinheit und Unschuld ist. Doch erstaunlicherweise ist dies nicht der Fall, und so umgibt diese Farbe eher etwas Unheimliches. Wei ß erscheint bei Trakl als sehr unwiklich, fast schon magisch. Gerald Stieg glaubt, daß vom Weißen „eine unheimliche Unruhe“ ausgeht. Weiterhin stellt er fest, daß diese Farbe die Bedeutung „des falschen Scheins der Vollkommenheit“ haben könnte. Zum Beispiel in Psalm: „In seinem Grab spielt der weiße Magier mit seinen Schlangen“. Die Farbe scheint extrem unscheinbar, doch in Trakls Gedichten ist sie oft mit Gefahr und Tod verbunden. So bezeichnet sie oft etwas Blutleeres, Lebloses, eine Idee, die auch von dem Adjektiv wächsern ausgedrückt wird.

„Und sie liegt ganz weiß im Dunkeln“ (Die Junge Magd)

„Dein Leib ist eine Hyazinthe

In die ein Mönch die wächsernen Finger taucht“ (An den Knaben Elis) Bernhard Böschenstein geht sogar so weit, daß er zu der Feststellung kommt, daß Wei ß besitze „eine neutralisierende Wirkung, die die Farben auslöscht und sich auf den Tod bezieht“.7

Dazu paßt der Vers aus Frühling der Seele: „Stille blüht die Myrthe über den weißen Lidern des Toten“. Der Tod in Verbindung mit der Farbe Wei ß ist relativ überraschend für uns, doch Trakl scheint wohl an das weiße Totentuch zu denken, sowie an die blasse, weißliche Haut der Toten. Desweiteren umgibt diese Farbe ein mystischer Ton, nicht umsonst kommt sie mehrere Male mit dem Substantiv „Magier“ vor. „In seinem Grab spielt der weiße Magier mit seinen Schlangen“. (Psalm) Die Sterne bei Trakl sind oft weiß, genau wie das Sternenbild. Die Himmelsbilder sind Symbole fürs Schicksal, und deshalb ist es nicht verwunderlich, daß sie von der Farbe weiß begleitet werden. In Winternacht verbrennt „das weiße Sternenhemd die tragenden Schultern“. Trakl fühlt sich, als ob der Himmel auf ihm liege, oder er hadert mit seinem Schicksal, welches ihn scheinbar nicht nur bedrückt, sondern auch erdrückt. Dieses unheimliche Bild der „weißen Sterne“ zeigt auch eine gewisse Distanz und Kälte, denn nichtsdestotrotz symbolisiert Wei ß auch noch den Winter und den Frost. Anders gesagt: das Ableben der Natur und der Menschen.

„Über den weißen Weiher

Sind die wilden Vögel fortgezogen.

Am Abend weht von unseren Sternen ein eisiger Wind.“ (Untergang)

Diese Verse deuten eindeutig auf einen baldigen Tod hin.

Mit Wei ß verwandt ist Silbern, jedoch handelt es sich dabei mehr um eine sinnliche Erscheinung. Beide jedoch sind kalt, bei Silbern handelt es sich schließlich um eine metallische Farbe. Oft ist sie der „Ausdruck des Menschlich-Leiblichen“ (Spoerri) und steht vor allem für das Sündhafte. „Silbern wuchs der Aussatz auf seiner Stirn“. Auch Walther Killy8 sieht in Silbern „schwerste Schuld“ und beruft sich auf den Vers: „O der Verwesten, da sie mit silberner Zungen die Hölle schwiegen“. Interessant ist auch der letzte Vers in Kaspar Hauser Lied: „Silbern sank des Ungeborenen Haupt hin“. Auch in dieser Passage kann man Silbern als eine kalte und kostbare Farbe definieren. Desweiteren ist Silber ein sehr hartes Metall, und in diesem Fall muß man unweigerlich an eine Art Totenmaske denken. Jedoch kann man diese Farbe nicht so ohne weiteres deuten, denn sie ist nie voll ausschöpfbar.

„Silbern schaut ihr Bild im Spiegel

Fremd sie an im Zwielichtschein“ (Die junge Magd)

In diesen Versen beschäftigt sich Trakl mit Schuld und Sünde. Das junge Mädchen hat durch das Spiegelbild eine Begegnung mit ihrer unschuldigen Kindheit. Diese schaut silbern in die Dunkelheit der Gegenwart, was schuldig werden bedeutet.

Gold dagegen, ein weiteres Metall, scheint vollkommen ausgereift zu sein.

„Vollkommen ist die Stille dieses goldnen Tags“ (Elis)

„Golden blüht der Baum der Gnaden“ (Ein Winterabend)

„Goldne Stille des Herbstes […]“ (Psalm)

Beide Male symbolisiert die Farbe dieses wertvollen Metalls Vollkommenheit und auch Zufriedenheit. Eine gewisse Ruhe geht von diesem Farbattribut aus. Während Silbern eine eher negative Konnotation bei Trakl besitzt, so kann Golden durchaus als positiver Gegensatz bezeichnet werden. Man denkt unweigerlich an den goldenen Herbst. Genauso wie Braun kann es ein Zeichen für den Frieden in der Natur sein. Eine weitere Bedeutung des Goldnen ist der Glanz der Wahrheit. (Heidegger) Dennoch scheinen die Metallfarben bei Trakl oft Gefühle und Empfindungen weiterzugeben: „In Goldnem dort ein Duft von Thymian“ (Spaziergang) Gold besitzt auch eine Gemeinsamkeit mit Blau, denn beide Faben stehen im Zusammenhang mit Kontextbereichen, die etwas Religiöses andeuten: „Gottes goldene Augen“ (Psalm). Man kann davon ausgehen, daß Golden positiv gebraucht wird, als Zeichen von Wärme und Ruhe, und nicht im Kontext des „gräßlichen Lachens des Golds“.

Ein weiteres häufig gebrauchtes Farbadjektiv in Trakls Lirik ist Kristallen. Allein durch seine Geschliffenheit versinnbildlicht der Kristall das Reine, sowie die Unschuld. Doch gerade bei Trakl wäre es ein großer Fehler, sich nur auf eine Bedeutung von Kristallen einzulassen. Ein weiteres Symbol des Kristalls ist nämlich seine Zerbrechlichkeit: „Da es Nacht ward, zerbrach kristallen sein Herz“. Da es sich in diesem Beispiel um ein Adverb handelt, kann es wohl kaum die Unschuld sein, die in seinem Herzen zerbricht. Demnach scheint es sein Herz zu sein, das, gleich einem Kristall, in tausend Stücke zerspringt. Im letzten Vers von De Profundis:

„Im Haselgebüsch

Klangen wieder kristallne Engel“

ist Kristallen schwer zu deuten. Vielleicht spielt der Dichter auf die Reinheit der Engel an, oder er meint die Sanftheit ihres Gesanges. Andere Interpretationen sind auch noch möglich, so könnte man annehmen, daß es sich um die Zerbrechlichkeit der Engel, sprich ihre Verletzlichkeit handelt. Die „Kristallne Stimme, in der Gottes Odem wohnt“ (Karl Kraus) stellt Kristallen ebenfalls in Verbindung mit dem Religiösen, vorhin waren es die Engel, nun wird die Farbe im Kontext mit Gott gebraucht. Somit würden die Bedeutungen von Kristallen und Blau sich gewissermaßen ergänzen und scheinen sich somit gegeneinander zu bestätigen. Denn immerhin hat der Kristall meistens einen bläulichen Schein.

Ein weiteres sehr interessantes Farbadjektiv (wenn man überhaupt von Farbe sprechen kann) ist Hyazinthen. Trakl gebraucht es in seinem gesamten Werk nur einige Male (4 Mal), zum Beispiel in Landschaft: „… die hyazinthenen Locken der Magd“; oder in Passion: „…Schlummernd in seinem hyazinthenen Haar“. Denkt man an die weiß-violette Blume mit ihren wächsernen Blättern, so könnte die Bedeutung von Hyazinthen kostbar, unnahbar oder schön, aber künstlich sein. Bezieht man sich auf das Weiße und auf die wächsernen Blätter der Blume, so ist es möglich zu der Schlußfolgerung zu kommen, daß dieses Farbattribut auch jeweils etwas mit dem Tod zu tun haben muß. In Passion denkt man unweigerlich an den frühverstorbenen Freund Trakls.

Das Bemerkenswerte bei Hyazinthen ist jedoch die Tatsache, daß Trakl die Farbe mit anderen Sinneseindrücken verbindet, zum Beispiel mit dem Tast- und Geruchssinn. Diese Verknüpfung von Sinneswahrnehmungen nennt man Synästhesien. Man spricht auch manchmal von einer „Poesie der vertauschten Sinne“. Baudelaire (dessen Werk Trakl gekannt hat) benutzte solche Synästhesien oft in seinen Gedichten (Correspondances). Ein weiteres Beispiel einer solchen Vermischung ist Monden. Als Beispiel sei der Vers“Immer tönt der Schwester mondene Stimme“ (Geistliche Dämmerung) angeführt. Deutlich vermischen sich Farbe und Klang zu einem einheitlichen Element, welches, so glaubt Schneider: „vor allem die den Wahrnehmungsvorgang überlagernde Stimmung des Dichters reiner, eindeutiger und eindringlicher wiedergeben.“ Das primäre Ziel Trakls ist es also, durch solche Synästhesien seine ganz persönlichen Gefühle darzustellen. Farben, Töne, Gerüche und Tastempfindungen gehen bei ihm nicht über das Stadium der bloßen Stimmungswerte hinweg. In Trakls Universum gibt es scheinbar keine festen Richtlinien zwischen den einzelnen Sinnen, und deshalb kommt es zu solch einzigartigen synästhetischen Metaphern:

„ Rot ertönt im Schacht das Erz“ (Klage)

„ Im Dunkel der Kastanien lacht ein Rot“ (Die Verfluchten 1)

„ … Die hyazinthene Stimme des Knaben…“ (Am Mönchsberg)

Dies sind nur einige Beispiele von einer Unzahl an Metaphern, in denen Sinneswahrnehmungen miteinander verbunden werden, die eigentlich keine Gemeinsamkeiten besitzen. Trakl schafft es sogar in dem Vers „Der Abend tönt in feuchter Bläue“ (Im Dorf 2) drei grundverschiedene Sinne miteinander zu verknüpfen. Doch wie bereits erwähnt ist die Verbindung an sich nur zweitrangig, weil der Dichter sie nur als Ausdruck seines Stimmungsbildes benutzt. Dies passiert vor allem bei der Vermischung von Ton und Farbe. Besonders der Vers „ Vorm Fenster tönendes Grün und Rot“ (Die Bauern) bestätigt die Aussage von Albrecht Weber: „Trakls Dichtung ist eine Dichtung des Hinübergehens.“ In seiner Lyrik gibt es keine Grenzen, sie ist konturlos, und so beeinflussen die inneren Empfindungen Trakls sehr seine eigenen Gedichte. So entwickeln die Farben sich zu „sinnlichen Fühlbarkeiten“ (Killy).

Trakl scheint sich, was seine Farbenmetaphorik angeht, an der Farbensprache Rimbauds orientiert zu haben. Dennoch scheinen die Farben in Rimbauds Lyrik zum größten Teil nicht aus den Gefühlen zu entstehen, sondern dienen als Hilfsmittel, um eine bestimmte Atmosphäre entstehen zu lassen. Jedoch findet sich auch schon im Werk des französischen Dichters die Doppeldeutigkeit der Farben wieder. Genauso wie für Georg Heym zählt für ihn eher „die Kontrastfähigkeit, andererseits die Leuchtkraft oder der Buntwert von Farben und Farbkompositionen“ (Salter)9. In diesem Fall dient der Gebrauch der Farben eher kompositorischen Zwecken. Deshalb scheint es auch nicht verwunderlich, daß Heyms Farbenkreis viel sinnlicher (Rot/Schwarz Kontrast) erscheint als der Trakls. Denn Trakl legte keinen Wert auf „schöne“ Farben, ihm war die Symbolik der einzelnen Farben viel wichtiger. Trakl bevorzugt dunkle, kräftige Farben (mit Ausnahmen, wie rosig und weiß natürlich). Sein Farbenkosmos ist bestimmt durch die Farben Blau, Schwarz, Rot, Gelb, und Gold, eine Tatsache, die an den Maler Franz Marc und an die Farbenlehre Kandinskys erinnert. Unklar ist, ob Trakl sich wissentlich an ihnen orientiert hat, denn einige Wissenschaftler, wie Philipp10, behaupten, daß „es nicht ausgemacht wäre, ob eine Anregung zur Verwendung der Farbadjektive von der Malerei ausginge.“ Dennoch stellt man fest, daß sowohl Trakl als auch Kandinsky die ganze Breite der Farben benutzen, um eine emotionale Stimmung in ihren jeweiligen Kompositionen zu erzeugen. Auch bei den expressionistischen Malern verselbständigt sich nach und nach die Farbe. So wird Kandinsky von Hans- Peter Riese beschrieben als jemand „der die Farbe befreite, indem er sie von der Form praktisch zu isolieren versuchte, und ihr einen eigenen, ortsunabhängigen Stellenwert in der Malerei zuwies“11 Genau so ist es bei Trakl, wo die Farbe gegenüber dem Substantiv an Rang und Wert gewinnt und eine Eigendynamik entwickelt. Herrmann Schreiber schrieb: „ … aus dem Beiwort wurde die Dominante, die nun ihrerseits des Beiwortes bedarf…“12 Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen dem Dichter und den Malern ist, daß sie die Farbe zwar entfremden, doch sie verliert nie gänzlich den Bezug zur Wirklichkeit.

Um diese Analyse des Farbenkreises bei Georg Trakl abzuschließen, könnte man zu der Schlußfolgerung kommen, daß die Farben im Werk des Dichters als „Sammelbecken von Bedeutungen“ fungieren. Die Farben werden sozusagen chiffriert und besitzen eine Mehrzahl von Bedeutungen. Diese Ambivalenz ist bezeichnend für die Traklsche Chiffre (Killy). Noch irritierender wird es durch die Tatsache, daß unterschiedliche Farben ein und demselben Gegenstand oder Gefühl zugeordnet sind. Allein der Tod wird durch mehrere Farben repräsentiert (Weiß, Rot und Grün). Diese Mehrdeutung wird jedoch nur möglich, weil Trakl selbst den Farben keine eindeutige Bedeutung gegeben hat, sondern er sie nach Gefühl und Stimmung eingesetzt hat. „ Mit der Farbmetaphorik hat Trakl sich und der Ausdruckskunst neue Provinzen erobert“. (Karl Ludwig Schneider)

[...]


1 Weber Albrecht; Trakl , Gedichte

2 in: Spoerri Theodor; Georg Trakl , Strukturen in Persönlichkeit und Werk

3 Schneider Karl Ludwig; Der bildhafte Ausdruck in den Dichtungen G. Heyms, G. Trakls & E. Stadlers

4 Wetzel Heinz; Klang und Bild in den Dichtungen Georg Trakls

5 Gerald Stieg; „Ein Geschlecht“?-Trakl und Weininger in: Frühling der Seele, Pariser Trakl-Symposion

6 in: Colombat Rémy; Rimbaud-Heym-Trakl Essais de description comparée

7 Böschenstein Bernhard; Celan als Leser Trakl in: Frühling der Seele

8 Killy Walther; Über Georg Trakl

9 in: Colombat Rémy; Rimbaud-Trakl-Heym, Essais de description comparée

10 in: Schmitt Werner; Kaleidoskope der Mehrdeutigkeit Zur Dichtung Georg Trakls

11 in: Harenberg Museum der Malerei; Harenberg Lexikon Verlag

12 in: Basil Otto; Trakl

13 von 13 Seiten

Details

Titel
Der Farbenkreis bei Georg Trakl
Hochschule
Université du Luxembourg
Veranstaltung
Seminar
Note
17/20
Autor
Jahr
2002
Seiten
13
Katalognummer
V106590
Dateigröße
444 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Rolle und Symbolik der Farben in den Gedichten Georg Trakls
Schlagworte
Farbenkreis, Georg, Trakl, Seminar
Arbeit zitieren
Laurent Klein (Autor), 2002, Der Farbenkreis bei Georg Trakl, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106590

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