Die Bedeutung des Kriegs im Barock


Seminararbeit, 2001
14 Seiten, Note: 18,s/20

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“Teutschland ist durch den Wind deßKrieges umbgetrieben Nicht anders, alßein Schiff, welchsfast ist auffgerieben”

Heinrich Hudemann; Teutschland. Emblema.

Der Dreißigjährige Krieg prägte das Zeitalter des Barocks sehr stark, brachte er doch Not und Elend übers ganze Land. Tod und Zerstörung waren an der Tagesordnung. Fritz Martini schreibt: „Der Dreißigjährige Krieg, in dem das Glaubensringen zu der zerstörenden Leidenschaft politischer Machtkämpfe entartete und der erbarmungslos alles in seinen Abgrund riß, wurde für die Deutschen ein für lange Zeit entscheidendes Ereignis“.1 Doch auch die Künstler, und vor allem die Dichter konnten sich den Wirren dieses Krieges nicht entziehen.So übt jenes grausame Ereignis großen Einflußauf die verschiedensten Dichter aus, wie Gryphius, Opitz, Logau und Dach.

Die Menschen dieser Zeit lebten in ständiger Angst vor Übergriffen der einzelnen Truppen und deren Brandschatzungen.Ihr Leben war bedroht durch die schonungslose Ausbeutung durch die Feudalherren und durch Seuchen (Pest), welche die damalige Bevölkerung zu Tausenden hinwegrafften. Die Welt wurde zu einem dunklen, unheimlichen Traum, in dem der Tod allgegenwärtig war. Nicht nur den Dichtern des Barocks, sondern auch den einfachen Menschen war die Vergänglichkeit des Lebens bekannt. „Im Barock war der Todesgedanke aus dem Lebenshunger geboren; die Grauen des Krieges riefen die Vergänglichkeit des Irdischen ins Bewußtsein“.2 Ein besonderes Verhältnis zum Tod kennzeichnet also die Barockmenschen. So entstanden auch Gedichte, die individuelle Gefühle sowie in Not und Gefahr errungene Erfahrungen so ausdrückten, daßdie Zeitgenossen tief berührt waren.

Beginnen wir zuerst mit einem historischen Überblick über die Kriegsjahre.

Die erste Phase dieses Krieges ging von Böhmen aus. 1617 wurde der streng katholische Ferdinand von Steiermark zum König des mehrheitlich protestantischen Böhmen, und mit seiner strikt antireformatorischen Politik erregte er bald den Widerstand der protestantischen Stände Böhmens. Als die Spannungen zunahmen, trafen sich eine königliche und eine protestantisch­ständische Diplomatengruppe 1618 in Prag, um über gewisse Punkte zu verhandeln. Dabei stürzte eine Gruppe radikaler Adliger zwei Gesandte Ferdinands aus einem Fenster der Prager Burg. Die beiden landeten zwar wohlbehalten auf einem Misthaufen, aber dieser Akt kam einer Kriegserklärung gleich.

Die Feldherren der protestantischen Union waren Ernst von Mansfeld und Christian von Braunschweig, die katholische Liga wurde von Maximilian von Bayern angeführt. In der Zwischenzeit war zudem König Ferdinand II. von Böhmen unter dem Namen Ferdinand III. Zum Kaiser des ganzen deutschen Reiches gewählt worden, und er organisierte von seiner neuen Position aus Gelder und Unterstützung von Spanien und vom Papst für die katholische Sache. Gegen die katholischen Mächte konnten die protestantischen Aufrührer wenig ausrichten, und der katholische General Graf von Tilly schlug 1620 in der Schlacht am Reisten Berg ein protestantisches Heer vernichtend. Diese Niederlage der Protestanten beendete den böhmisch-pfälzischen Krieg, wie diese erste Phase des Dreißigjährigen Krieges auch genannt wird.

Die zweite Phase, der niedersächsisch-dänische Krieg, ließnicht lange auf sich warten. Aus Angst vor den Erfolgen der katholischen Liga unter Tilly schlossen sich im Nordosten Deutschlands protestantische Stände mit Holland, England und Dänemark zusammen, und in einem ersten Schritt wurde Westfalen besetzt. Da bot sich dem Kaiser Ferdinand ein Heerführer an, dessen Name die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges ganz entscheidend prägen sollte: Albrecht von Wallenstein, "der Friedländer". Er bot dem Kaiser an, ein Heer ganz auf seine Kosten auszuheben und aufzustellen. Der Kaiser nahm an, und bald sollten Wallenstein und Tilly die Protestanten im Norden Deutschlands vernichtend schlagen. Doch noch anderes wird vernichtet: Land und Volk, denn Wallenstein unterhält sein Heer nach einem neuen Grundsatz: "Der Krieg soll den Krieg ernähren." Das heisst, dass die Soldzahlungen und die Verpflegung nicht mehr von außen durch Fürsten gewährleistet werden, sondern dass sich das Heer auf seinen Zügen das nimmt, was es braucht. 1629 steht die katholische Liga auf dem Höhepunkt ihrer Macht, aber Wallenstein wird mit seinem eigenen Heer dem Kaiserhof zu gefährlich, und ihm wird der Oberbefehl über die kaiserlichen Truppen entzogen.

Der Schwedenkönig Gustav Adolf leitet 1630 die dritte Phase, den schwedischen Krieg ein. Getrieben von religiösen und machtpolitischen Motiven ergreift er die Sache der Protestanten, wirft die katholischen Truppen bis weit nach Süddeutschland zurück, und in der Schlacht von Rain am Lech wird sogar der katholishe Feldherr Tilly tödlich verwundet.

In dieser Not setzt Kaiser Ferdinand Wallenstein wieder als Oberbefehlshaber mit unbeschränkten Vollmachten ein. In der Schlacht von Lützen (1632) erringen zwar die Schweden die Oberhand, aber König Gustav Adolf wird getötet. In dieser Pattsituation fängt nun Wallenstein an, geheime Verhandlungen mit allen Seiten, auch mit seinen Gegnern zu führen. Mehr und mehr tut sich ein Graben zwischen dem kaiserlichen Willen und der Kriegführung Wallensteins auf, er wird des Hochverrats zuerst verdächtigt, dann öffentlich angeklagt, ein Großteil seiner Truppen fällt von ihm ab, mit einem kleinen Rest zieht er sich nach Eger zurück. Dort will er sich den Schweden anschliessen, wird aber 25. Februar 1634 von drei Offizieren ermordet. Der Tod Wallensteins war ein beliebtes Thema für die Barockdichter, zum Beispiel Wallensteins Epitaphium von einem anonymen Dichter:

„Hie liegt und fault mit Haut und Bein Der Grosse KriegsFurst Wallenstein“3

Nach Wallensteins Tod führt der Sohn Ferdinands die kaiserlich-katholischen Truppen, vertreibt die Schweden und wendet die Kriegsgunst wieder der katholischen Sache zu. Doch sind nun alle Parteien kampfmüde, und nach und nach willigen fast alle in den Frieden von Prag (1635) ein.

Aber der Krieg ist noch nicht aus. Durch allseitigen Beizug ausländischer Söldnerheere ist dieser Krieg schon längst zu einem gesamteuropäischen Krieg geworden. Und die vierte und letzte Phase, der schwedisch-französische Krieg, hat auch nichts mehr mit konfessionellen Motiven zu tun. Der letzte Teil, von 1635 bis 1648, war endgültig zu einem bloßen Interessenkrieg zwischen Frankreich, Schweden, Spanien, dem deutschen Reich und seinen Fürsten geworden, der vor allem Süd- und Mitteldeutschland in ein Trümmerfeld verwandelte. Alle Truppen hatten sich nämlich Wallensteins Grundsatz zu eigen gemacht, daßder Krieg den Krieg zu ernähren habe. Abgesprengte Truppenteile kämpften auf eigene Faust weiter und durchzogen plündernd das Land. Als endlich 1648 der Frieden zustande kommt, hat das deutsche Reich ohne Zweifel die größte Katastrophe seiner bisherigen Geschichte erlebt. Nicht nur der verfassungsrechtliche Zerfall, auch der Bevölkerungsverlust von ca. 16 Millionen im Jahr 1620 auf ca. 10 Millionen bei Friedensschluss und der vielfach vollständige Zusammenbruch der Landwirtschaft werfen das Reich weit hinter die westeuropäische Entwicklung zurück.

Auch die Einheit der Religion, die katholische Gesamtkirche sowie die feste soziale Ordnung sind zusammengebrochen. Der letzte große Kampf zwischen Katholizismus und Protestantismus ist zwar vorbei, aber das Lebensgefühl der Menschen im deutschen Reich ist ein Gefühl der völligen Verunsicherung, der Einsicht in die Vergänglichkeit, der "Eitelkeit" aller irdischen Werte und Güter. Die Vanitas, die Nichtigkeit und Eitelkeit menschlichen Strebens auf dieser Welt wird zum bestimmenden Grundthema des Menschen der Barockzeit.

In einem seiner besten Sonette, Vanitas, Vanitatum et omnia Vanitas, hat Andreas Gryphius diesem Lebensgefühl Ausdruck verliehen:

„Ich seh, wohin ich seh, nur Eitelkeit auff Erden.

Was dieser heute bawt, reist jener morgen ein,

Wo itzt die Städte stehn so herrlich, hoch und fein,

Da wird in kurzem gehn ein Hirt mit seinen Herden:

Was itzt so prächtig blüht, wird bald zutretten werden:

Der itzt so pocht und trotzt, läßt übrig Asch und Bein.

Nichts ist, daßauff der Welt könt unvergänglich seyn.

Itzt scheint des Glückes Sonn, bald donnerts mit beschwerden;

[...] “4

Auch in unserer Zeit sind die Leser von diesem Gedicht sehr gerührt. Marian Szyrocki schreibt zum Beispiel: „Die Tatsache, daßeine Anzahl von Gryphius‘ Gedichten heute noch ganz unmittelbar wirkt, ist vor allem in der tiefen Wahrhaftigkeit der dichterischen Aussage begründet.“5

Das Sonnett ist von der Hoffnungslosigkeit bestimmt, als gäbe es keinen Grund mehr, sich auf irgendetwas auf dieser Welt zu freuen, da es doch nur von kurzer Dauer ist. Im Ton schwingt Traurigkeit und Hilfslosigkeit mit, aber auch Ärger. Wütend erhebt er in den letzten beiden Versen der ersten Strophe die Stimme, und weist warnend auf die Zerstörung durch den Krieg hin. Nichts, von einfachen Bauerngütern bis hin zu protzigen Städten, scheint dem Wüten des Dreißigjährigen Kriegs trotzen zu können, alles wird dem Erdboden gleich gemacht. Interessant ist weiterhin, daßin der zweiten Fassung mit dem Titel Es ist alles eitel, diese Verse ersetzt wurden durch: „Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiesen sein, / Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.“ Man könnte fast zum Entschlußkommen, daßGryphius das Gedicht „entschärft“ hat, denn die Aussage hat eindeutig an Gewicht verloren. Während in der ersten Fassung die Nichtigkeit allen Lebens in den Wirren des Kriegs deutlich zum Vorschein kommt, so wurde dies in der neuen Fassung doch abgeschwächt. Als Grund kann das Bemühen um eine sprachliche Korrektheit, man denke an die Gesetze der Poetik (Opitz), angeführt werden.

Nichtsdestotrotz dient auch die zweite Fassung als hervorragendes Beispiel für die Erkenntnis der Dichter, daßauf dieser Welt nichts ewig währt, eine Feststellung, zu der auch andere Dichter während der Zeit des Kriegs kamen.

Doch Gryphius war wohl einer der Dichter, die am tiefsten von Friedenssehnsucht erfüllt waren. Er empfand den Krieg deutlich als eine Tragödie für sein Land wie für seine Bevölkerung. Die Kindheit und Jugend des Dichters wurden von den dramatischen Ereignissen überschattet. So wurde er zum Beispiel Zeuge von Grausamkeiten und Gewalttätigkeiten von Söldnern in der Stadt Glogau. Es ist deshalb nicht verwunderlich, daßwir unter seinen ersten Gedichten bereits das berühmte Sonnett Tränen des Vaterlandes wiederfinden.

Es ist eines der Gedichte des deutschen Barocks, das am genauesten und erschütterndsten ein Porträt des Krieges malt. Eröffnet wird es durch die Feststellung, daßder Mensch ohnmächtig, ja sogar verloren wirkt. „Wir sind doch nunmehr gantz, ja mehr denn gantz verheeret!“ Das gesamte Reich liegt in Schutt und Asche, die Soldaten sind durchs Land gezogen und haben ein Bild der Zerstörung hinterlassen. In den weiteren Versen werden diese Schreckensbilder noch genauer beschrieben, wie etwa „die rasende Posaun“ oder „das vom Blutt fette Schwerdt“. Diese Passagen lassen den Leser unweigerlich an die Apokalypse denken. Unterstützt wird die zerstörerische Kriegsgewalt duch den schneller werdenden Rhythmus.

In den Versen 5-8 gehen diese detaillierten Aufzählungen weiter; es werden Zustände beschrieben, denen im achten Vers ein gemeinsamer Nenner gegeben wird, nämlich die Allgegenwärtigkeit von „Feuer, Pest und Tod, der Hertz und Geist durchfahret“. Gryphius arbeitet nun mit konkreten Bildern (Eigentumsverlust, Kirchenzerstörung, Jungfrauenschändung), und man bekommt den Eindruck, daßalles zerstört oder geschändet wurde.

Doch leider dauern diese Greueltaten immer noch an, denn es ist die Rede vom „allzeit frischen Blut, das rinnt“. Die Notion des Bluts hat etwas „Animalisches, und könnte auf die Verrohung der Sitten anspielen“, das meint jedenfalls Marian Szyrocki. Der Krieg bestimmt diese Epoche, und Gryphius glaubt jedenfalls nicht daran, daßsich dies in absehbarer Zeit ändern wird, denn er hält schon seit achtzehn Jahren an. Der Dichter unterstreicht die endlose Länge des unnötigen Blutvergießens. Die Verbindung zwischen der realistischen „Kriegsberichterstattung“ und der sich ins Unermeßliche steigernden Dauer des Kriegs läßt uns einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Akzentuiert wird eben diese Kriegsdauer durch die Worte „langsam fort gedrungen“.

In den letzten drei Versen kommt es noch zu einer Steigerung, denn alle vorher aufgezählten Leiden und Qualen würden noch übertroffen von der einen, die darin besteht: „das auch der Seelen Schatz, so vilen abgezwungen.“ Mit anderen Worten: der Mensch verdirbt auch innerlich. Der Dichter fürchtet den moralischen Verfall durch die Grausamkeiten, welche die Bevölkerung während des Dreißigjährigen Kriegs erlebt haben.

Nach der Lektüre dieses Sonnetts scheint es wohl auf der Hand zu liegen, daßGryphius den Krieg und seine Folgen abgrundtief haßte. Dies ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daßdie einzigen Erinnerungen Gryphius‘ diejenigen an den Krieg sind. Zum Schlußist noch zu bemerken, daßder Dichter das Gedicht einfach abbricht. Es wirkt zwar wie eine Klage oder ein Hilferuf, doch es wird keine Idee zur Verbesserung angebracht. Aber diese Hinnahme und Hilflosigkeit waren für den Barock durchaus nicht untypisch.

Nicht nur die Gedichte von Gryphius behandeln das Thema des Dreißigjährigen Kriegs, schließlich war dieses Ereignis für die Dichter omnipräsent. So finden wir auch im Werk von Martin Opitz Gedichte, die sich mit dem Krieg auseinandersetzen. Er schreibt zum Beispiel ein eher humorvolles Gedicht Über die Eroberung der Stadt Magdeburg, in der er die Stadt mit einer „keuschen Magd“ vergleicht, „Von tausenden gehofft, und tausenden versagt.“ Diese Metapher verfolgt er durchs ganze Gedicht, gespickt mit einer satirischen Note. Dennoch schrieb er auch sehr ernste Gedichte über den Krieg, zum Beispiel Trostgedichte in Widerwärtigkeit des Kriegs, episch gehaltene Mahngedichte an die Protestanten zum Ausharren im Glauben. Er greift die Unmenschlichkeit der damaligen Konfessionskriege an und ruft zu christlicher Nächstenliebe und Toleranz auf. Angesichts vergänglichen Welt ("vanitas") findet er Trost und stoische Gelassenheit schließlich nur im christlichen Glauben an ein ewiges Leben. Ein weiteres Beispiel für seine Kriegsgedichte ist Ein Gebet, daßGott die Spanier wiederumb vom Rheinstrom wolle treiben aus dem Jahr 1620.

Dieses Gedicht ist stark nationalistisch geprägt (obwohl man im 17. Jahrhundert eigentlich noch gar nicht von einer Nation reden kann), denn er spricht von den Spaniern,die ihre „blutgefärbten Fahnen“ nach Deutschland brachten, „an unsern schönen Rhein“. Wiederum ist die Rede von Strömen, die von „Leichen zugestopfft“ sind. Dieses Bild erinnert uns an die Widerwärtigkeit des Krieges, die uns auch schon Gryphius schilderte.

Ein anderer großer Lyriker der Barockzeit, obschon er nur Epigramme schrieb, war Friedrich Logau. Auch er hat den abscheulichen Krieg hautnah miterlebt, und blieb auch nach dem Friedensschlußeher pessimistisch, was die Zukunft des Reiches angeht, so zum Beispiel in Krieg und Friede:

„Die Welt hat Krieg geführt weit über zwantzig Jahr

Nunmehr soll Friede seyn, soll werden wie es wahr;

Sie hat gekriegt um das, O lachens-werthe That!

Daßsie, eh sie gekriegt, zuvor besessen hat.“

Dieser Sinnspruch zeigt, daßLogau dem Frieden nicht so recht traut.

Traumatisiert von den Ereignissen der letzten Jahrzehnte, steht er ihm eher skeptisch gegenüber. Ein weiteres Epigramm Logaus über den Dreißigjährigen Krieg ist Der Deutsche Friede, in dem viermal die Frage vorkommt: „Was kostet unsrer Fried?“ Die Antworten fallen sehr negativ aus: „viel Zeit und Jahre; viel graue Haare; viel Ströme Blut und zuletzt viel Tonnen Gut.“ Diese Aufzählung zeigt auf, was die Bevölkerung alles bis zum Kriegsende erleiden mußte. Könnte man nun meinen, daßalles besser wird, so irrt man sich. Als Logau die Frage stellt, wer denn nun für all das Ausharren und Leiden belohnt wird, gibt er selbst die niederschmettende Antwort: die Schweden. All die Mühe war umsonst, der Frieden bringt keine wesentliche Veränderung mit sich, denn die Nutzniesser sind laut Logau wiederum die Fremden.

Mit dieser Meinung ist er jedoch nicht allein, denn auch andere Dichter trauten dem Frieden nicht so recht, einige gingen sogar so weit, daßsie sich wieder den Krieg wünschten. So geschehen bei einem anonymen Dichter in seinem Gedicht: Da kommet der Karren mit dem Geld: Freu dich! auf! Du verarmte Welt:

„Man hat seither der Fried in Teutschland wiederkommen,

nichts mehr, als diese Sag und Klag und Frag vernommen:

Wir haben lang auf ihn gehoffet und geharrt,

und nun was nutzt er uns? der Fried hat uns genarrt“

Diese vier Zeilen spiegeln deutlich wider, was in den Jahren nach dem Dreißigjährigen Krieg passierte. Man hoffte durch den Frieden auf einen Aufschwung, doch man wurde bitterlich enttäuscht. Darum auch die Feststellung in der vierten Zeile: „der Fried hat uns genarrt“. Man hat sich ein goldnes Zeitalter nach Kriegsende gewünscht, wie es die Poeten „in bösen Zeiten“ vorraussagen. Doch „Poeten sind Lügner“, denn in Dörfern klagt man, daßdie Situation sich durch den Frieden eigentlich nur noch verschlimmert hat. Durch das Morden und Stehlen, was in der Kriegszeit an der Tagesordnung stand, wurde man immerhin reich. Und auch die anderen sozialen Schichten klagen über das Kriegsende, von dem sie sich doch so viele Vorteile erwartet haben. Etwas zynisch wird behauptet, daßsogar einige Priester wieder den Krieg wünschen, denn zu Kriegszeiten werden bekanntlich mehr Almosen gegeben. Doch vor allem die Soldaten scheinen den Frieden zu verdammen, müssen sie nun doch wieder als Schweinehirten auf dem Hof arbeiten. Drum fragt der Dichter etwas ironisch: „ist das der goldne Friede?“ und erklärt im nächsten Vers, daßso mancher wieder den Krieg herbeisehnt. Im Rest des Gedichtes geht es um die Armut der Bevölkerung, und der Dichter läßt in seiner Phantasie einen Karren voll Geld erscheinen. Doch am interessantesten ist sicherlich der Beginn des Gedichtes, in dem die Stimmung in der Bevölkerung nach Kriegsende mitgeteilt wird.

Einen anderen Bezug zum Krieg hat Kaspar Stieler in seinem Gedichtband Geharnschte Venus. Er war ein Soldat des Krieges gewesen. Und so schreibt Fritz Martini: „Liebe und Krieg verbinden sich bei ihm in einem sinnlich­herzhaften Überschwang“. So überrascht auch nicht der Titel, er suggeriert vielmehr diese Verschmelzung durch die Zeichen der Venus (Liebe) und des Harnischs (Krieg). So sind seine Gedichte auch Liebeslieder, die während dem Krieg entstanden sind. Er selbst schreibt in seiner Einleitung, daßer „mitten unter denen Rüstungen im offenen Feld-Lager“6 dichtete. In seinem Gedicht Ein jeder, was ihm gefällt beginnt er mit folgenden Versen:

„Wer will, kan ein gekröntes Buch

von schwarzen Krieges-zeilen schreiben:

Ich will auff Venus Angesuch

ihr süsses Liebes-handwerk treiben“

Stieler scheint nicht sonderlich vom Krieg beeindruckt zu sein, lieber möchte er dem „Liebeshandwerk“ frönen als über die Grauen des Kriegs zu schreiben. Dennoch beschreibt er in den nächsten Strophen den Krieg aus seiner Sicht. Es ist die Rede von „Blut und Staub“, „tausent Mann gewaffnet“ usw. Bei Stieler scheint der Krieg etwas Heroisches zu besitzen, jedenfalls wird er ehrenvoll beschrieben, denn etwas weiter im Gedicht findet man: „vergöldte Fahnen fliegen“. Jedoch entscheidet sich der Dichter in seinem Fall gegen den Krieg und die Ehre, und für die Liebe.

Auch Johannes Rist setzte sich mit dem Dreißjährigen Krieg auseinander. So schreibt er zum Beispiel über den Tod Wallensteins, ein Motiv, das gerne von den Barockdichtern verwendet wurde: „Das Trawrspiel hatt‘ ein End‘ unnd er ward umgebracht“. Im gleichen Gedicht porträtiert er den Feldherrn als:

„Der Teutschen Furcht und Zwang, deßKaysers rechter Hand.“ Nach Rists Meinung ist Wallensteins Tod also eine Möglichkeit für das deutsche Reich, dem Kriegsjoch endlich zu entfliehen. In den letzten vier Versen beschäftigt sich der Dichter mit der „Vanitas“, dem Lebensgefühl, das so eng mit dem Grauen des Krieges verbunden ist. Rist kommt mit Genugtuung zu der Schlußfolgerung, daßauch solch mächtige Männer, wie Wallenstein ohne Zweifel einer war, sich nicht dem Tod entziehen können. Gleichzeitig macht er sich Gedanken über das Glück:

„ Den einen macht es groß, den andren drückt es nieder

Sein End‘ ist offt der Todt. [...]“

Gerade bei den Feldherren des Dreißigjährigen Kriegs spielte das Glück eine wesentliche Rolle, denn bei jeder großen Schlacht gehört ein Quentchen Glück dazu, das über Sieg oder Niederlage, Argwohn oder Wohlwollen der Herrscher, entscheidet. Doch kann selbst das Glück den Tod nicht überwinden. Zum Schlußschreibt der Dichter: „ O selig der Mann der sich der Eitelkeit deßGlücks entschlagen kan“. Jedermann scheint abhängig vom Glück zu sein, denn niemand hat es auf Lebenszeit gepachtet. So gesehen bei Wallenstein, dem das Glück bei seiner Ermordung augenscheinlich nicht hold war. Auch in anderen Gedichten Rists dient das Kriegsgeschehen mindestens als Hintergrund. So ist zum Beispiel des öfteren die Rede von „Pest, Hunger, Flammen, Krieg und Mißgewachs“ Doch auch in seinem Schauspiel vom Friedwünschenden Teutschland geht es um den Krieg. Geschildert wird die Verwahrlosung des Bauernvolkes, das betrügerisch am Krieg mitverdient.

Ein weiterer Dichter, der sich mit dem Dreißigjährigen Krieg beschäftigte, war Daniel Czepko von Reigersfeld. Im Gedicht Ehrsucht nechster Todtengräber. Wallensteinischer Tod, zeigt er auf, daßTitel nur für das irdische Dasein nützlich sind, und ebenso vergänglich wie der Mensch selbst. Czepko zeichnet ein eher negatives Porträt vom Kriegsherrn: „Der alles wust allein, was er durch andre that“. Er sieht in ihm den Mann, der einen Großteil der Schuld am Krieg hat, und viel Pein übers Land gebracht hat.

Wie zahlreiche Dichter dieser Zeit, suchte auch er Zuflucht bei Gott. Viele seiner sechshundert Sinnsprüche befassen sich mit dem Herrn. Dieser starke Gottesglaube ruht zum Teil auf der Tatsache, daßviele Menschen des Barocks nur noch den Glauben als letzte Hoffnung besaßen. Gerade dieser scheinbar unvereinbare Gegensatz von starkem religiösem Glauben und irdischen Grausamkeiten, diente als Vorlage für große künstlerische Leistungen, zum Beispiel diejenigen des Jesuiten Friedrich von Spee. Er kämpfte gegen den Wahn der Hexenprozesse, denn zur Zeit des großen Krieges und der Seuchen gab es eine Unmenge von Sündenböcken. Weiterhin opferte er bei der Pflege von Pestkranken sein Leben. Er widmete sein Leben den Opfern der Katastrophe, sowie Gott, den er mit Inbrunst feierte. So schreibt er in einem seiner Gedichte:

„Ob schon in pein, und qualen

Mein Leben schwindet hinn,

[...]

Die Liebe JESU mein,

Alßgleich sie wider nehret“ (aus: Die gesponßJesu klaget ihren hertzenbrand)

Spee findet festen Halt in seinem Glauben, so kann ihn nichts erschüttern. In der Barockzeit wurden viele solche religiöse Gedichte, Gebete und auch Lieder geschrieben. Manch ein gläubiger Mensch entfloh damit den Abscheulichkeiten des Krieges, die Kirche hatte als Aufgabe, den Menschen wieder Mut zu machen auf bessere Zeiten, besonders im Jenseits. Auffalenderweise gab es keinen allzu großen Unterschied in den Gebeten und Liedern der Katholiken und Protestanten, obwohl im Land erbitterte Konfessionskriege geführt wurden. Fritz Martini schreibt: „Durchweg tritt die spezifisch konfessionelle Färbung zurück und es überwiegt das allgemeinchristliche Fühlen“ (S.148). Vertreter der geistlichen Lyrik waren unter anderem: Philipp Nicolai; Joachim Neander und Paul Gerhardt.

Einer der bedeutendsten unter ihnen war wohl Johann Scheffler, der später seinen Namen, wie es viele Humanisten taten, lateinisierte in Angelus Silesius. Ähnlich wie Czepko schrieb er viele Sinngedichte, die von einem starken Gottesglauben zeugen. Bei ihm findet man Gedanken über das Verhältnis von Seele und Gott.

Doch nicht nur die großen Dichter machten den Krieg und das Elend zum Thema, auch viele weniger bedeutende Poeten schrieben ihre Kriegserlebnisse nieder. So zeichnet Johann Georg Albinus in Obrister Leutnant das Bild eines Soldaten während der Schlacht. Jedoch wird der Krieg aus der Sicht des Leutnants glorifiziert, er zieht den Krieg sogar dem trauten Heim vor:

„ zu hause seyn ist mein Verdruß,

ich liebe den Canonen-Schuß“

Die Szenerie wird als sehr blutig beschrieben: „die Feinde zu vertilgen“ oder „zertrennt der Feinde Glieder“. Später im Gedicht ist die Rede von seinem Mut, der „vor Gottes Ehre wächst“. In den Augen von Albinus scheint der Krieg sinnvoll zu sein, auf jeden Fall sieht er ihn in einem positiven Licht. Solche Kriegsgedichte, die den Krieg verherrlichen, sind doch eher selten.

Es gibt viele Beispiele für satirische Gedichte über den Feldherrn Wallenstein, doch auch die anderen Generäle werden nicht verschont. So „widmet“ Georg Gloger Graf Tilly ein besonderes Gedicht: Generals Tylli drey Tugenden im Laster verkehrt. Das Gedicht beginnt mit den drei Tugenden, die Tilly nachgesagt werden: weder Trunk, noch Frauen scheinen ihn verführen zu können, und deshalb habe er noch keine Schlacht verloren. Doch nachdem er sich „an Blutschuld vollgesoffen“ und an der „Sachsen Magd die Keuschheit abgeloffen“ kann er in der Schlacht nicht mehr bestehen. Dies ist natürlich eine boshafte Interpretation des Dichters, doch kann man ihn verstehen, litt doch die ganze Bevölkerung unter den Plünderungen der Truppen Tillys. In den letzten Versen rechnet Gloger noch einmal gründlich mit dem Befehlshaber der katholischen Truppen ab:

„Drumb heist er billich nun, wie ers verdienet hat,

Ein Hurer, Trunckenpolt, und flüchtiger Soldat.“

Doch nicht nur die Generäle werden aufs Korn genommen, sondern auch die einfachen Soldaten. So geschehen in Der Soldate von Gottfried Finckelthaus. Jede der acht Strophen endet mit folgenden Versen:

„Den Krieg ich warlich fürchte sehr,

Die Küch und Keller lob ich mehr.“

Der gemeine Soldat wird im Gedicht als Trunkenbold dargestellt, als jemand, der lieber eine feine Mahlzeit genießt als auf dem Schlachtfeld zu kämpfen. Diese negative Meinung zum Soldatenleben rührt daher, daßdie meisten Söldner waren, und auch schon mal die Fronten wechselten, je nachdem, wo der Sold am höchsten war. Doch oft war der Soldatenlohn zu gering, um davon überleben zu können, so plünderten sie Bauerngüter und ließen sich in Wirtshäusern kostenlos bedienen.

Wencel Scherffer von Scherfferstein zeigt die Not der armen Bauern, die Hunger leiden müssen, während die Reichen im Prunk leben:

(Eines Schlesischen Bauers vermessene reden zur Zeit des 30 jährig-wehrenden Kriegs)

„Die grossen Herren sich bekösten itzt mit Austern,

die Land- und Bürgers-leut‘ auf Krebs und Schnekken lauern;

Wir Pauren wollen schon Meykefer lernen essen,

Wenn nur der Teufel auch die Krieger wollte fressen,

Damit ie Leut und Land dießfalles der beschwerden

Und ungeziefers möcht‘ auf einmal ledig werden!“

Der Dichter beschreibt, welche Hungersnot die Bauern damals litten, während man sich anderswo mit Austern „beköstigte“. Darum wünscht er sich, die Soldaten würden verschwinden, und der Krieg hätte ein Ende, denn die Söldner sind nichts anderes als Parasiten, die auf Kosten der Bauern leben.

Vom gleichen Dichter stammt auch der Vierzeiler Teutschland, in dem er dem deutschen Land und dessen Bevölkerung vorwirft, sich selbst „erlegt“ zu haben, da man sich auch stets untereinander bekämpft hat. Hätte es ein deutsches Einigkeitsgefühl gegeben, so der Schriftsteller, wäre es nie zu solch einer Verwüstung gekommen.

Georg R. Weckherlin schrieb ebenfalls ein Sonnett, dem Vaterland gewidmet (An das Teutschland). Jedoch versucht er dem deutschen Volk wieder Mut zuzusprechen. Er bittet sie, „das Joch zu zerbrechen“ und endlich aufzuwachen.

Deutschland soll endlich wieder Mut fassen. Der Dichter ruft zum Neubeginn auf, der, mit Gottes Hilfe schon gelingen wird. Man hat nun lang genug in diesem erbärmlichen Zustand ausgeharrt, ohne daßetwas passiert ist. Nun ist es an der Zeit, „die Tyranney zu strafen“.

Jedoch hat der Dreißigjährige Krieg nicht nur eine Unzahl von Dichtern, geistliche und weltliche, beeinflußt, sondern er dient auch als Rahmenhandlung für den bekanntesten deutschen Roman des 17. Jahrhunderts, den Simplicissimus.

Grimmelshausen, der selbst Soldat war, schafft mit diesem Schelmenroman einen detaillierten Abrißder damaligen Epoche. Fritz Martini beschreibt den Roman als „eine Gechichte eines Soldaten des Krieges und zugleich, in ihm, einer nach Erlösung verlangenden Seele, die nach Erdenlust und Weltabenteuern zu Gott einzukehren versucht“ (S.159). Die Welt des Krieges ist allgegenwärtig, schon zu Beginn der Erzählung mußder zehnjährige Knabe mit ansehen, wie Soldaten den väterlichen Hof plündern und zerstören, die Frauen schänden und die Männer foltern. Die Soldaten werden als Schelme und Diebe dargestellt, das Soldatenleben als rauh. Die Darstellung des Krieges erreicht einen bis dato nicht vorhandenen Realismus. Vor allem das scheinbar überflüssige Blutvergiessen zwischen den Bauern und kleinen Soldatentrupps wird haargenau skizziert („dann einer ritte ihn übern Haufen und versetzte ihm zugleich einen Paragraphum über den Kopf, daßder rote Saft darnach ging und er im Fallen alle viere von sich streckte...“) . Genau wie der Autor gerät auch der Titelheld als Troßjunge in den Trubel des Krieges hinein. Jedoch handelt es sich nicht um einen autobiographischen Roman, sondern eher um eine „Bildungsgeschichte eines vom Kriegselend, von äußerer und innerer Not hart mitgenommenen, armen deutschen Menschen“7. Elend erlebt Simplex genug, denn die Glücksmomente in Hanau sind nur von kurzer Dauer. Bald darauf wird er wieder Zeuge der barbarischen Taten der Soldaten; egal auf welcher Seite der Front er sich aufhält, in puncto Grausamkeiten schenken die beiden Parteien sich nichts. Da Simplex zwischen Soldaten aufwächst, ist es nicht verwunderlich, daßer auch die Soldatenlaufbahn einschlägt, mit dem Unterschied, daßer nicht ganz seine Menschlichkeit verloren hat. Denn manchmal wird er auch von Reue geplagt. Leider ist unmöglich, auf das ganze Werk in diesem Kontext einzugehen, denn dies würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Interessant ist es jedoch noch, einen Blick auf das 15. und 16. Kapitel des ersten Buchs zu werfen. Denn dort erscheint Simplex in einem Traum folgendes Bild: Er sieht einen Baum, der anstatt mit Blättern mit Menschen bestückt ist. Die Wurzeln sind die sozial schwachen, sprich die Handwerker und Bauern, während auf dem Baum Soldaten und Ehrenleute sitzen, gemäßihrem sozialen Rang höher oder tiefer. Wie im wirklichen Leben müssen die Armen die Last der Reichen und Angesehenen tragen. Doch auch unter den Soldaten gibt es Schwierigkeiten, denn jeder möchte näher am Baumgipfel sitzen, also einen höheren Rang bekleiden. Also kommt es zum Zwiegespräch zwischen den alteingesessenen Adelsfamilien und den neuen Karrieresoldaten.

Diese Episode des Simplicissimus, zeigt, daßGrimmelshausen wirklich ein gelungenes sozialkritisches Porträt der damaligen Zeit gelungen ist. Deshalb dient der Roman uns heute als wirklichkeitsgetreues Zeitbild.

Doch der Dreißigjährige Krieg war nicht nur ein deutsches Phänomen. Fast in ganz Europa konnte man seine Auswirkungen feststellen. „Krieg wurde geradezu der Normalzustand, Friede die Ausnahme; im 17. Jahrhundert gab es nur sieben Friedensjahre in Europa“8. Es war das Jahrhundert der Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft in Europa. Und dennoch ist der Dreißigjährige Krieg gerade aus der deutschen Literatur nicht wegzudenken, hat er doch jeden Dichter dieser Zeit stark und nachhaltig beeinflußt. Gerade im 20. Jahrhundert, nach zwei überstandenen Weltkriegen, konnte man sich wieder mit den Menschen des Barocks, und deren Leid identifizieren.

[...]


1 Martini Fritz, Deutsche Literaturgeschichte, S.141

2 Frenzel Elisabeth & Herbert A., Daten deutscher Dichtung, S.116/117

3 aus: Ulrich Maché & Volker Meid (hrsg.); Gedichte des Barock, S.55

4 aus: Ulrich Maché & Volker Meid (hrsg.); Gedichte des Barock, S.114

5 Marian Szyrocki; Einleitung zu: Gryphius, Werke in einem Band S.XVII

6 Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen; Simplicissimus, S.51

7 Walter Clauss; Deutsche Literatur, Eine geschichtliche Darstellung ihrer Hauptgestalten, S.93

8 A. Buck in: Gerhart Hoffmeister; Deutsche und europäische Barocklyrik, S.114

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung des Kriegs im Barock
Hochschule
Université du Luxembourg
Veranstaltung
Seminar
Note
18,s/20
Autor
Jahr
2001
Seiten
14
Katalognummer
V106591
Dateigröße
439 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Impakt des Dreissigjährigen Krieges auf die Barockliteratur
Schlagworte
Bedeutung, Kriegs, Barock, Seminar
Arbeit zitieren
Laurent Klein (Autor), 2001, Die Bedeutung des Kriegs im Barock, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106591

Kommentare

  • Gast am 13.12.2002

    Der Soldate von Gottfried Finckelthaus.

    hi
    ich habe mir die arbeit durchgelesen und auf deiese wörter gestoßen
    Der Soldate von Gottfried Finckelthaus
    ich brauche unbedingt dieses gedicht und es wäre nett wenn es jemand reinschreiben könnte !
    Danke im vorraus!

    micha

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Titel: Die Bedeutung des Kriegs im Barock


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