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Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Studienportfolio

Titel: Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Studienportfolio

Hausarbeit , 2021 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laura Linn (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit bezieht sich auf das Seminar ‚Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit‘ aus dem Sommersemester 2020. Im Folgenden werde ich mich mit dem Thema Traumata in Hinblick auf Kinder und Jugendliche beschäftigen und meinen eigenen Lernprozess sowie mein, aus diesem resultierenden, Verständnis von Traumata und dessen Entwicklung darstellen. Im Anschluss werde ich mich tiefergehend mit einem Text aus dem Seminar beschäftigen, diesen in meinen Lernprozess einordnen und mit der pädagogischen Praxis verbinden. Darauffolgend wird eine der im Seminar durchgeführten Methoden vertiefend betrachtet und schlussendlich durch die Lerninhalte des Moduls 11.2 ‚Methoden
und Techniken der Gesprächsführung‘ ergänzt.

Traumata sind Teil unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit, werden jedoch zumeist nur oberflächlich thematisiert, sodass es zu unvollständigen oder verfälschten Annahmen über Traumata sowie deren Ursachen und Folgen kommt. Da der gesellschaftliche und soziale Umgang mit Traumata und den, aus ihnen resultierenden, Verhaltensweisen eine erhebliche Rolle in Hinblick auf die weitere persönliche Entwicklung der Betroffenen spielen, ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig, um gesellschaftlich eine Grundlage für die Teilhabe und Gesundheit aller in ihr lebenden Personen zu schaffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Unit 1 – Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit

2.1 Reflexion des eigenen Lernprozesses

2.2 Werkstück: Trauma und Gesellschaft – Kritische Reflexionen

2.3 Werkstück: Normalisierungsintervention

3 Unit 2 – Grundlagen und Techniken der Gesprächsführung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit reflektiert die Inhalte der Seminare „Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit“ und „Methoden und Techniken der Gesprächsführung“. Ziel ist es, ein Verständnis für die Dynamik von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen zu entwickeln, die Bedeutung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen kritisch zu beleuchten und konkrete Methoden wie die Normalisierungsintervention in die eigene pädagogische Praxis zu integrieren.

  • Grundlagen und Entstehung von Traumafolgestörungen
  • Reflexion der pädagogischen Grundhaltung und Beziehungsarbeit
  • Kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Einflüssen und Diagnostik
  • Praktische Anwendung traumasensibler Methoden (z. B. Hässchen-Denker-Modell, Notfallkoffer)
  • Techniken der Gesprächsführung in der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.3 Werkstück: Normalisierungsintervention

Da es wesentlich ist, dass nicht nur die pädagogischen Fachkräfte sondern auch die Kinder und Jugendlichen verstehen, was eine Traumatisierung ist, was die Auslöser und was die Auswirkungen sind und sein können, sodass sie ein Verständnis für ihre Lebenswelt entwickeln können und der, aus dem Trauma und dessen Prozessen resultierenden, Verwirrung und Beängstigung etwas entgegensetzen können, setzte ich mich im Folgenden mit der Normalisierungsintervention auseinander. Grundlage für die Auseinandersetzung stellt der Text ‚Notfallreaktion, Spannungskurve und Zeitlinie – die Normalisierungsintervention‘ von Handke (2012) dar.

Grundsätzlich haben Menschen das Bedürfnis, Erlebtes in ihre Lebenswelt einzubetten und den Hintergrund zu verstehen. Bei alltäglichen Erfahrungen sind hierfür Freunde, Familie oder das Internet geeignete Informationsquellen. In Hinblick auf traumatische Erfahrungen gestaltet sich das eigenständige Erklären des Erlebten schwieriger. Da es sich bei Traumata um nicht verarbeitete Erfahrungen handelt, können diese schwer eingeordnet und begriffen werden. Da nicht verarbeitete Ereignisse, die zudem nicht eingeordnet werden können, zu nicht zuortenbaren Symptomen führen, ist es für Kinder und Jugendliche wichtig, die, den Symptomen zugrunde liegenden, Ursachen zu verstehen. Es gilt daher die Grundlagen der Nicht-Verarbeitung traumatischer Erlebnisse in einer, für Kinder und Jugendliche, verständlichen Art und Weise darzustellen und auch die möglichen Symptome sowie Verarbeitungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert die Relevanz einer traumasensiblen Haltung in der Sozialen Arbeit und beschreibt den Aufbau des Studienportfolios.

2 Unit 1 – Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel widmet sich der Reflexion des persönlichen Lernprozesses, der kritischen Analyse gesellschaftlicher Einflüsse auf die Traumabewältigung und der theoretischen sowie praktischen Einordnung der Normalisierungsintervention.

2.1 Reflexion des eigenen Lernprozesses: Die Autorin reflektiert ihre Erkenntnisse aus dem Seminar, insbesondere hinsichtlich der biochemischen Prozesse bei Traumatisierungen und der Bedeutung einer traumasensiblen professionellen Haltung.

2.2 Werkstück: Trauma und Gesellschaft – Kritische Reflexionen: Dieses Kapitel untersucht die gesellschaftliche Dimension von Traumata, einschließlich der Rolle von Diagnostik, Stigmatisierung und der Bedeutung von Anerkennung für Betroffene.

2.3 Werkstück: Normalisierungsintervention: Hier wird die Methode der Normalisierungsintervention erläutert, die durch Modelle wie das Hässchen-Denker-Modell Kindern und Jugendlichen helfen soll, ihre Notfallreaktionen zu verstehen und zu stabilisieren.

3 Unit 2 – Grundlagen und Techniken der Gesprächsführung: Der Fokus liegt auf der Anwendung verschiedener Gesprächstechniken und der Reflexion über die Rolle der pädagogischen Fachkraft in unterschiedlichen Settings.

4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Lernfortschritte zusammen und betont die Notwendigkeit von Selbstreflexion und fundiertem Methodenwissen für die Arbeit mit traumatisierten Zielgruppen.

Schlüsselwörter

Traumasensibilität, Soziale Arbeit, Traumapädagogik, Normalisierungsintervention, Hässchen-Denker-Modell, Gesprächsführung, Notfallreaktion, Beziehungsarbeit, Selbstreflexion, gesellschaftliche Anerkennung, Posttraumatische Belastungsstörung, Diagnostik, Stabilisierung, Kontrollverlust, Ressourcenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dient als Studienportfolio, in dem die Autorin ihre theoretischen und praktischen Erkenntnisse aus zwei Seminaren zur traumasensiblen Sozialen Arbeit und zur Gesprächsführung reflektiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Verständnis von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen, die Bedeutung von Beziehungsarbeit, gesellschaftliche Einflüsse auf die Traumawahrnehmung und die Anwendung spezifischer traumasensibler Interventionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als pädagogische Fachkraft sowie der Erwerb von Wissen, um traumatisierten Menschen durch Verständnis und professionelles Handeln Sicherheit zu vermitteln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Reflexion von Fachliteratur (z. B. Brandmaier, Handke) und der kritischen Analyse der während der Blockseminare durchgeführten Übungen und Rollenspiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der eigene Lernprozess, die Bedeutung gesellschaftlicher Faktoren für die Diagnose und Behandlung von Traumata sowie die Anwendung von Methoden zur Normalisierung von Notfallreaktionen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Traumasensibilität, Soziale Arbeit, Traumapädagogik, Normalisierungsintervention, Beziehungsarbeit und professionelle Selbstreflexion sind die prägenden Begriffe.

Was genau ist das „Hässchen-Denker-Modell“?

Es handelt sich um ein anschauliches Modell, das Kindern und Jugendlichen biochemische Prozesse im Gehirn bei Notfallreaktionen erklärt, um Hilflosigkeit zu reduzieren und die Kontrollerfahrung zu stärken.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Gesellschaft bei Traumata?

Die Autorin betont, dass die Gesellschaft durch Missachtung oder Stigmatisierung Traumafolgen verschlimmern kann, weshalb ein reflektierter Umgang mit gesellschaftlichen Machtstrukturen und eine Kultur der Anerkennung essenziell sind.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Studienportfolio
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Veranstaltung
Konzepte und Verfahren methodischen Handelns in der Sozialen Arbeit & Grundlagen und Techniken der Gesprächsführung
Note
1,0
Autor
Laura Linn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1066265
ISBN (eBook)
9783346478337
ISBN (Buch)
9783346478344
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trauma Traumasensibel Methodisch Handeln Soziale Arbeit Sozialarbeit methodisches Handeln traumasensibles Handeln Kinder Jugend Konzepte Verfahren Gesprächsführung Techniken Grundlagen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Linn (Autor:in), 2021, Traumasensibles methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Studienportfolio, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1066265
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Leseprobe aus  21  Seiten
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