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Die Rolle von Frauen im Rechtsextremismus

Título: Die Rolle von Frauen im Rechtsextremismus

Trabajo Escrito , 2018 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Amelie Papenbrock (Autor)

Trabajo social
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In dieser Hausarbeit soll grundlegend der Frage nachgegangen werden, welche Weiblichkeitskonstruktionen in der extremen Rechten vorherrschen, ob und wie diese von den Frauen in der extrem rechten Szene realisiert werden und wie der Umgang innerhalb der sozialen Arbeit mit dem Thema aussieht, welche Problematiken hier gegeben sind und welche Handlungsempfehlungen gelten können.

Um dieser Frage nachzugehen, sollen zunächst einmal die hier verwendeten Definitionen der zentralen Begriffe kurz benannt und erläutert werden. Der zweite Teil befasst sich mit der Beteiligung von Frauen im Rechtsextremismus, hier werden verschiedene Untersuchungen und Schätzungen herangezogen, um zu klären, wie die Geschlechterverhältnisse in den verschiedenen Bereichen der extrem rechten Szene sind und wo Frauen innerhalb der Szene agieren.

Anschließend wird auf die Weiblichkeitskonstruktionen im extrem rechten Weltbild eingegangen, um diese im folgenden Kapitel auf ihre Realisierung hin zu prüfen. Abschließend soll der Umgang der sozialen Arbeit mit Rechtsextremistinnen thematisiert werden. Dies geschieht zunächst über einige Annahmen, die im Allgemeinen getroffen werden können und anschließend exemplarisch anhand von verschiedenen Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärungen

3. Beteiligung von Frauen in rechtsextremen Szenen

3.1 Parteien

3.2 Nicht-parteiförmige Organisationen

3.3 rechtsextreme Kriminalität

3.4 Einstellungen

4. Die Rolle der Frau in der extrem rechten Weltanschauung

5. Die Realität: Umsetzung des Frauenbildes

6. Soziale Arbeit und Rechtsextremismus

6.1 Frühkindliche Bildung

6.2 Jugendarbeit

6.3 Familienunterstützende Hilfe

6.4 Schutz vor häuslicher Gewalt

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Frauen innerhalb der extrem rechten Szene, die dort vorherrschenden Weiblichkeitskonstruktionen sowie die Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit im Umgang mit diesem Themenfeld.

  • Analyse der Beteiligung von Frauen in rechtsextremen Parteien und Organisationen
  • Untersuchung von Weiblichkeitskonstruktionen und deren Realisierung im rechtsextremen Weltbild
  • Reflexion des Konzepts der „doppelten Unsichtbarkeit“ von Frauen in der extremen Rechten
  • Handlungsansätze für Fachkräfte der Sozialen Arbeit in verschiedenen Praxisfeldern
  • Bedeutung von geschlechterreflektierender Präventionsarbeit

Auszug aus dem Buch

3. Beteiligung von Frauen in rechtsextremen Szenen

Die extrem rechte Szene wurde im öffentlichen Diskurs lange als ein weitgehend männerdominiertes Feld gesehen. Frauen am rechten Rand galten durch die weniger gewalttätige Erscheinung lediglich als Akteurinnen im Hintergrund, damit waren sie für die breite Öffentlichkeit zu unspektakulär. Weibliches politisches Engagement wurde nicht gesehen oder unterschätzt. Als der Blick für subtilere Formen des Rechtsextremismus geschärft wurde, rückten auch Frauen mehr in den Fokus öffentlicher Wahrnehmung (Esen 2016: 288).

Im Laufe der Zeit wurde auch wissenschaftlich zum Thema Frauen in der extrem rechten Szene geforscht, mit dem Ergebnis, dass bezogen auf verschiedene Bereiche erhebliche statistische Unterschiede zwischen Frauen und Männern vorhanden sind. In der Fachliteratur wird hier häufig der Begriff Gender Gap verwendet. Wie sich dieser zeigt, soll im Folgenden anhand statistischer Befunde in den Bereichen Parteien, nichtparteiliche Organisationen und der Beteiligung an extrem rechter Gewalt gezeigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Frauen in der extremen Rechten als entgegenstehend zu gängigen Klischees und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Rechtsextremismus unter Rückgriff auf die sogenannte Konsens-Definition und erläutert die Verwendung der Begrifflichkeiten.

3. Beteiligung von Frauen in rechtsextremen Szenen: Hier werden statistische Daten zu Parteien, Organisationen und Kriminalität analysiert, um das Ausmaß weiblicher Beteiligung zu verdeutlichen.

4. Die Rolle der Frau in der extrem rechten Weltanschauung: Das Kapitel befasst sich mit den theoretischen Konstrukten von Weiblichkeit, die in rechtsextremen Ideologien als „naturgegeben“ propagiert werden.

5. Die Realität: Umsetzung des Frauenbildes: Es wird untersucht, inwiefern die theoretischen Frauenbilder durch reale Lebensentwürfe und Aktivitäten von Frauen in der Szene abgebildet oder modifiziert werden.

6. Soziale Arbeit und Rechtsextremismus: Dieses zentrale Kapitel diskutiert die Anforderungen an die Soziale Arbeit und zeigt in vier spezifischen Handlungsfeldern professionelle Umgangsweisen auf.

7. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Erkenntnisse und betont die Notwendigkeit, das Thema Frauen im Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit verstärkt als professionelle Aufgabe wahrzunehmen.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Frauen, Weiblichkeitskonstruktion, Gender Gap, Soziale Arbeit, Prävention, Doppelte Unsichtbarkeit, Rechtsextreme Szene, Geschlechterrollen, Ideologie, Parteien, Rechtsextreme Kriminalität, Menschenrechtsprofession, Ideologiekritik, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle und Beteiligung von Frauen in der rechtsextremen Szene und setzt sich kritisch mit deren ideologischer Verankerung sowie den Herausforderungen für die Soziale Arbeit auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die statistische Beteiligung von Frauen in rechtsextremen Strukturen, die theoretische Weiblichkeitskonstruktion in der Szene sowie die professionellen Handlungsanforderungen für die Soziale Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, welche Rollenbilder vorherrschen, wie diese in der Realität umgesetzt werden und wie pädagogische Fachkräfte angemessen auf rechtsextreme Einstellungen bei Klientinnen reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene sozialwissenschaftliche Studien, Berichte und Fachliteratur zum Themenkomplex Rechtsextremismus und Geschlechterforschung zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die statistische Erfassung der Frauenbeteiligung, die Analyse rechtsextremer Weltbilder und eine detaillierte Darstellung der Arbeit mit Rechtsextremistinnen in Feldern wie der Jugendarbeit und der frühkindlichen Bildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Rechtsextremismus, Frauen, Gender Gap, Weiblichkeitskonstruktion, doppelte Unsichtbarkeit und professionelle Soziale Arbeit charakterisiert.

Was versteht die Autorin unter der „doppelten Unsichtbarkeit“?

Der Begriff beschreibt das Phänomen, dass Frauen in der extremen Rechten einerseits politisch unterschätzt werden, da man ihnen oft keine eigenständige politische Meinung zuschreibt, und andererseits als „friedfertig“ wahrgenommen werden, wodurch die von ihnen ausgehende Gefahr oft übersehen wird.

Wie sollte die Soziale Arbeit auf rechtsextreme Klientinnen reagieren?

Die Autorin plädiert dafür, rechtsextreme Einstellungen nicht als Privatsache zu verharmlosen, sondern im Sinne einer Menschenrechtsprofession kritisch zu thematisieren und dabei professionelle Unterstützung sowie fachspezifisches Wissen zur Prävention und zum Ausstiegsmanagement zu nutzen.

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Detalles

Título
Die Rolle von Frauen im Rechtsextremismus
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Ludwigsburg
Curso
Geschlecht und Gewalt
Calificación
1,0
Autor
Amelie Papenbrock (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
15
No. de catálogo
V1068766
ISBN (Ebook)
9783346478153
ISBN (Libro)
9783346478160
Idioma
Alemán
Etiqueta
rolle frauen rechtsextremismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Amelie Papenbrock (Autor), 2018, Die Rolle von Frauen im Rechtsextremismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1068766
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