Globalisierung als taktische Option - Die Differenz zwischen Schein und Sein in der Globalisierungsdebatte


Hausarbeit, 2001

14 Seiten, Note: 3,3


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.1 Die Globalisierung - was sie sein soll
2.2 Die Globalisierung - was sie ist
2.2.1 Kurzes Resümee
2.3 Die Synthese: Globalisierung als Druckmittel

3.1 Die Neoliberalismus als Antriebskraft der Globalisierungsdebatte
3.2 Die Rolle der (Massen-)Medien bei der Globalisierung

4. Schluss

5. Anlagen1-4

6. Literaturliste

1. Einleitung

Ziel der Arbeit soll es sein, die Diskrepanz zwischen dem projizierten, monokausalen Bild von Globalisierung (Punkt 2.1), so wie es der Neoliberalismus gerne sieht (dazu Punkt 3.1), und der (möglichst) objektiv vorhandenen Globalisierung (Punkt 2.2) aufzeugen und wie diese Differenz zu politischen/ ökonomischen Zwecken missbraucht wird (Punkt 2.3). Im besonderen berücksichtige ich auch die Rolle der Medien (Punkt 3.2), die auch ihren Teil du dieser Entwicklung beigetragen haben bzw. dazu benutzt wurden/ werden. Im Schluss (3.3) erfolgt noch ein kurzer Blick auf die Perspektiven.

Im Mittelpunkt steht natürlich die Analyse der Globalisierung, aber auch die Medien haben, vor allem weil sie selber Teil dieser Entwicklung sind, ihren Teil zur tendenziell einseitigen Darstellungsweise des Prozesses beigetragen, so dass es auch interessant ist deren Funktionsweise, zumindest fragmentarisch, zu hinterfragen.

Voraus zuschicken wäre hier noch ein Zitat Marx welches zeigt, dass der Mechanismus den wir heute Globalisierung nennen keine Erfindung der 80er/ 90er ist und dass auch die überraschende Nähe des Neoliberalismus zum Marxismus aufzeigt:

,, Die Bourgeoisie hat durch ihre Exploitation des Weltmarktes die Produktion und Konsumtion aller Länder kosmopolitisch gestaltet. Sie hat zum gro ßen Bedauern der Reaktionäre den nationalen Bode der Industrie unter den F üßen weggezogen."1

2.1 Die Globalisierung - was sie sein soll

Bestimmte Strukturmerkmale, die die Globalisierung aufzeigen sollen, werden immer wieder aufgezählt:

Als erstes wird meistens die Expansion des Welthandels aufgezählt. So betrug der Welthandelszuwachs zwischen 1990 und 1995 6% und die Tendenz ist steigend2. Damit ist ein Anstieg der Weltdirektinvestitionen verbunden. (Siehe auch Anlage1, S. 14)

Zweites Indiz für die Globalisierung soll die ,, relative Bedeutungszunahme von transnationalen Unternehmen (TNCs)"3 sein. Hiermit sind Unternehmen gemeint, die keine eindeutige nationale Bindung mehr haben und grenzübergreifend operieren. Laut einer UN - Studie von 1994 ist ein Drittel des Weltsozialproduktes durch diese Unternehmen erwirtschaftet worden4.

Drittens sollte auf den Zusammenbruch des sozialistischen Systems 1989 hingewiesen werden, wodurch der Globalisierung erst globale Gültigkeit zukommen konnte.

Viertes Merkmal ,, ist das Wachstum des internationalen Finanzwesens und die hohe Dynamik von Finanztransaktionen."5 So werden auf den internationalen Finanzmärkten täglich rund eine Billionen US-Dollar verschoben. Es entsteht eine zunehmende Trennung von monetärer und produktiver Sphäre und damit verbun den ist auch die Tertiärisierung der Weltwirtschaft, d.h. die Zunahme der Dienstleistungen.

Als fünfter Indikator lassen sich die neuen Medien und die rapide gefallenen Transportkosten6 aufzählen, die globale Kommunikation und weltweiten Transport forcieren. Hierzu gehört auch, dass Geld als immaterieller Gegenstand hervorragend für das weltweite Verschieben geeignet ist.

Die Welt scheint Stück für Stück zum ,,global village" zusammen zu wachsen.

2.2 Die Globalisierung - was sie ist

Die meisten der Strukturmerkmale lassen sich, zumindest zum Teil, relativieren:

Der erste Punkt, die ,, angenommeneüberdimensionale Expansion des Welthandels"7, kann einem historischen Vergleich nicht standhalten; erst Ende der Achtziger haben ,, die heutigen OECD-Länder... das auf Handel bezogene Internationalisierungsniveau ihrer Vorläufer von 1913 lag."8

Hiermit scheint auch das Argument entkräftet, dass es sich bei der heutigen En twicklung des Weltmarktes um ein Novum handelt.9 Und nähme man noch den europäischen Binnenmarkt ernst, würde also den innereuropäischen Handel als inländischen Umsatz verbuchen, wü rde das Welthandelsvolumen um ca. ein Drittel schrumpfen.

Die ausländischen Direktinvestitionen scheinen im diachronen Vergleich ebenso relativiert; 1991 wurde nicht einmal der Stand des Jahres 1913 erreicht10.

Der zweite Indikator, die angeblich außergewöhnliche Bedeutungszunahme der TNCs, lässt sich ebenfalls enttarnen; so scheinen die meisten der Transnationals ,, weder bezüglich ihrer Herkunft noch mit Blick auf ihre Handelsstrategien"11 wirklich global agierende Unternehmen zu sein.

Und es scheint als wären die meisten Unternehmen doch noch mehr lokal gebunden als angenommen: So scheinen sie insbesonders auf Veränderung der Wirtschaftspolitik im Heimatland empfindlich zu reagieren und auch d as Kapital dieser Unternehmen scheint immobiler als angenommen.

Zudem sollte Globalisierung nicht mit Markterschließungsstrategien verwechselt werden, d.h. Auslagerung der Produktion in Länder mit Importbeschränkungen bzw. nach dem Muster ,,production follows trade".12

Auch sind die meisten dieser TNCs asymmetrisch verteilt: ,, 1989 stammten 382 der weltweit 500 umsatzgr ößten Industrieunternehmen aus nur fünf Staaten der industriellen Kernzonen"13.

Dem Punkt drei lässt sich nicht viel entgegensetzen, außer vielleicht dass eine weltweite Ausbreitung des Kapitalismus nicht mit Globalisierung des Kapitals gleichgesetzt werden kann.

Das vierte Merkmal, die angenommene neue Qualität und Quantität der internationalen Finanzmärkte, lässt sich erst einmal auch als Triadisierung erklären; die Handels - und Investmentströme sind vor allem auf die Wirtschaftsblöcke (West-)Europa, (Nord-)Amerika und Asien beschränkt und es lässt sich eine zunehmende Binnenwirtschaft innerhalb dieser Blöcke diagnostizieren. So wird der Welthandel zu 85% von Ländern der Triade bestimmt14 und 62% der bundesdeutschen Direktinvestitionen gelten Ländern der EU, 22% den anderen Ländern der Triade und g erade einmal der Rest von 16% fließt in andere Regionen15.16 Bestimmte Regionen (Afrika, Südamerika, z.T. Russland) scheinen also von der Entwicklung ausgeschlossen zu sein, weshalb es mutig ist hier von Globalisierung zu sprechen.

Es scheint auch unangemessen von der Entwicklung des Finanzmarktes als etwas neuem zu sprechen, denn schon 1929 führte der Börseneinbruch in Amerika zu weltweiten Konsequenzen. Die Trennung von monetärer und produktiver Sphäre scheint demnach noch nicht, wie oft behauptet, soweit fortgeschritten, dass man von ,,Kasinokapitalismus" reden kann, denn noch ist es meistens so, dass das Finanzkapital des Produktivkapitals als Vorraussetzung bedarf, d.h. die Aktiengesellschaft geht selten dem Betrieb voraus.

Der fünfte Indikator, die weltweit verstärkte Kommunikation und auch die Senkung der Transportkosten, lässt sich auf diese Art und Weise erklären: Die hohe Kapitalintensität bei Forschung, Entwicklung und Produktion von Hochtechnologie (um was es sich bei den meisten modernen Kommunikationsmedien, Internet, Handy usw., handelt) verlangt natürlich geradezu nach einer weltweiten Verbreitung, um so die enormen Kosten zu decken. Bemerkenswert ist hier natürlich, dass wieder vor allem die Länder der Triade von diesen Möglichkeiten profitieren, die meisten anderen Regionen werden aufgrund des hohen Kapitalaufwandes davon mehr oder weniger ausgeschlossen; es scheint also auch hier angemessener von der Intensivierung der Triade, als von Globalisierung zu sprechen.

D.h. wenn man momentan von Globalisierung spricht sollte man höchstens, und das vor allem auf den Finanzsektor bezogen, formulieren

,,[d] ie ,Champions' aller modernen Industriestaaten verwandeln sich in globale Netze, ohne feste Bindung an ein bestimmtes Land"17.

Man sollte auch daran erinnern, dass parallel zur Globalisierung eine Zunahme der Regionalisierung stattfindet. So spricht Nijkamp auch von einer ,, wachsenden Relevanz der Regionen"18, die aus der abnehmenden Handlungsfähigkeit des National-staates resultiert.

2.2.1 Kurzes Resümee

Zählt man also sämtliche Fakten zusammen, ist die Entwicklung nicht so eindeutig wie viele dies gerne sehen würden; die Entwicklung ist zutiefst heterogen und wenn sie einmal homogen erscheint, dann liegt es meistens daran, dass die Fakten bewusst für bestimmte Zwecke ausgelegt wurden. Die Globalisierung ist also kein reines Phantasieprodukt, aber die Zahlen werden teilweise für entsprechende Zwecke ausgelegt.

2.3 Die Synthese: Globalisierung als Druckmittel

So bemerkt auch Trinczek:

,, Um so eigentümlicher, muss die beachtliche Differenz zwischen dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Globalisierungsdebatte und dem i mmensen Stellenwert erscheinen, der der Globalisierungssemantik im aktuellen wirtschaftlichen und betrieblichen Geschehen zukommt."19

Führt man sich nun noch das Basistheorem des sozialen Konstruktivismus nach W. I. Thomas vor Augen, ,,[i] f men define situations as real, they are real in their consequences", lässt sich die im Zwischenresümee aufgestellte These, immer mehr untermauern.

Man kann also davon ausgehen, dass es genügt wenn führende Köpfe in Wirtschaft und Wissenschaft die Globalisierung (nur z.T. oder in allen ihren Konsequenzen) als Wirklichkeit akzeptieren, worauf sie es auch wird: Eine ,, dramatische weltwirtschaftliche Umbruchsituation"20.

Als Beispiel lässt sich hier die Standortfrage benutzen die im Globalisierungsdiskurs oft strapaziert wird:

Nicht nur, dass der Standort Deutschland benutzt wird um Druck auf die Belegschaft auszuüben (,,Die Lohnkosten sind im Ausland einfach billiger, weshalb die Betrie bsführung darüber nachdenkt Teile der Produktion ins Ausland zu verlagern.") und so allein durch die Option der möglichen Auslagerung Verunsicherung schaffen, um dann sogar mit Zustimmung der Angestellten die Löhne zu kürzen, auch der Sozialstaat in Deutschland wird mit diesem Argument angegriffen: ,, Die herrschende Globalisierungshysterie bildet einen idealen Nährboden für Frontalangriffe auf den Wohlfahrtsstaat, weil sie Lohnsenkungen und Sozialabbau als sinnvolle und nötige, als einzig mögliche Schritte erscheinen lässt"21. Dies scheint umso abstruser schaut man einmal die Zahlen an: Die Sozialleistungsquote, also der Teil des Bruttosozialproduktes der für Soziales verwendet wird, ist seit 1975 in etwa konstant geblieben22 (siehe auch Anlage2, S. 14).

Konkret lässt sich auf die Entwicklung der IG Metall in den 80ern verweisen. Negative Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt wurden von Unternehmerverbänden und Regierungsparteien dafür benutzt, eine Deregulierungs - und Sparpolitik stringent mit Modernisierungs- und Fortschrittsphraseologie zu verbinden und so die Arbeitgeberverbände unter Druck zu setzen: So fand 1984 die Verkürzung auf die 38,5 -Stunden-Woche statt und es gab erstmals Öffnungskla useln für betriebliche Flexibilitäts -muster, die jedoch zunächst noch relativ eingeschränkt waren. 1990 wurden diese Flexibilisierungen erweitert und die 35- Stunden-Woche eingeführt (die dann 1995 realisiert wurde).23

Jedoch wird immer wieder vergessen, dass der deutsche Arbeiter ungleich produktiver also sein Kollege z.B. in Portugal ist. Von einem ungerecht hohen Lohn kann also nicht die Rede sein und hält man sich noch die Tatsache vor Augen, dass die Produktivität stärker als die Löhne gestiegen sind (der Lohn in Westdeutschland stieg zwischen 1989 und 1997 von 30 auf 45DM und die Produktivität je Beschäftigungsstunde im gleichen Zeitraum von 55 auf 85DM24 ), erscheint die Behauptung erst recht absurd.

Zudem wird der Konkurrenz- und Anpassungsdruck, der auf dem Wohlfahrtsstaat lastet, immens überschätzt, denn zum Ländervergleich werden nur Volkswirtschaften herangezogen, die über ähnliche Sozialstandards verfügen und man könnte auch formulieren, dass ein funktionierender Sozialstaat Vorrausetzung für das Auftreten einer Volkswirtschaft am Weltmarkt sind25.

Oft beliebt ist auch die These zu behaupten die Globalisierung käme über uns wie schlechtes Wetter: Unausweichlich und ohne Alternativen, so dass es das beste daraus zu machen gelte.

Dabei ist der gesamte Globalisierungsprozess ein durch politische Beschlüsse entstandener. Einem Weltwährungssystem wie wir es heute haben, gingen zahlreiche politische Entscheidungen, angefangen bei der Einführung eines einheitlichen Währungssystems, dass an den Goldkurs gekoppelt war, bis hin zur Kopplung der Währungen an den US-Dollar 1944 in Bretton Woods und der Abschaffung dieser festen Wechselkurse, voraus. Gleiches gilt f ür die Liberalisierung der Finanzmärkte, denn auch hier waren viele politische Hürden zu nehmen, wie z.B. die Gewährung von Kapitalaustausch mit dem Ausland unabhängig vom Warenverkehr oder die Gründung von Freihandelszonen (EU, NAFTA...)26.

Es lässt sich so vermuten, dass die Globalisierungsthese ,, ihre Argumente hauptsächlich aus Oberflächenphänomen [zieht] und [..] auf einer Überinterpretation von realen Tendenzen"27 basiert.

3.1 Der Neoliberalismus als Antriebskraft der Globalisierungsdebatte

Der Neoliberalismus propagiert Deregulierung und wirtschaftliche Freiheit in allen Belangen und die folgenden Dogmen stellen die Quintessenz dieser Auffassung dar:

Das industrielle Wirtschaftswachstum wird verabsolutiert; Sozialstaat und Politik scheinen für den Markt nur hinderlich; Steuern gelten als Diebstahl.28

So haben es Anhänger der neoliberalen Theorie erreicht, dass der Begriff Globalisierung ihrem Sinn nach g eprägt wurde. So sind ,,Freier" Markt, ,,schlanker" Staat (Übrigens ein Übersetzungsfehler: Vom englischen ,,lean managment" entliehen und statt mit ,,mager" mit ,,schlank" übersetzt; der Grund dürfte ästhetischer Natur sein, denn mit ,,schlank" assoziiert man etwas Gesundes und Dynamisches, mit ,,mager" hingegen eher etwas Unterernährtes, Ungesundes29.) oder Flexibilisierung alles Begriffe die der Neoliberalen Terminologie entstammen und gerade in aller Munde sind.

Durch geschicktes jonglieren mit diesen Termini konnten/ können sie die Politik massiv nach ihren Ideen verändern (siehe Beispiel IG-Metall).

Dabei wird übersehen, dass wenn die Diskussion um die Globalisierung so monokausal geführt wird, einige Gefahren bestehen: Es entwickeln sich Tendenzen zum Standortnationalismus (Deutschland gegen den Rest der Welt) und damit auch der Versuch die Schwächeren vom Erfolg auszugrenzen (,,Das ist meine Arbeit" oder ,,Ich habe das geleistet"), was natürlich den sozialen Gedanken immer mehr ausschließt und die monetäre und ökonomische Leistung mehr und mehr zum Fetisch und Globalisierung zum ,,Hype" werden lässt30. Es lässt sich belegen, dass diese Gefahren Realität werden könnten, denn Ansichten wie die Zänkers,

,,[w] enn Europa im 21. Jahrhundert als erfolgreicher Industriestandortüberleben [...] soll, mu ß [sic] die optimale Wirtschaftsleistung Vorrang vor der maximalen Sozialleistung haben"31, s

sind vor allem in Politik, Medien und Wirtschaft sehr populär und finden deshalb oftmals auch Zustimmung bei der breiten Masse.

Die Ökonomie okkupiert die Politik und instrumentalisiert diese. Der Staat wird höchstens noch als strafender Kriminalstaat und nicht mehr als helfender Sozialstaat akzeptiert32: Die Globalisierung wird so, wenn sie so eindimensional dargestellt wird, zur Hand, die die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr öffnet; die einen müssen ,,den Gürtel enger schnallen", werden zu ,,Humankapital", während die anderen auf Kosten der ersten Gruppe den Reichtum kumulieren, so die Konsequenz der neoliberalen Darstellungsweise. Dabei ist es falsch, wenn behauptet wird, der Staat würde sich immer mehr einmischen. Dies lässt sich anhand der Staatsquote, die den Anteil der staatlichen Ausgaben am Bruttosozialprodukt definiert, nachweisen: Auch diese hat sich seit Mitte der 70er nicht sonderlich verändert33. (Siehe auch Anlage3, S. 15)

Scheinbare Lichter im Dunkeln, wie ,,die Globalisierung schafft Arbeitsplätze" oder ,,die Entwicklungsländer von der Globalisierung" erweisen sich schlussendlich auch nur als (neoliberale) Propaganda.

Durch die Globalisierung werden nicht zwingend Arbeitsp lätze geschaffen, denn durch den Börsengang den immer mehr Firmen wagen, rückt immer mehr die Gewinnmaximierung und nicht mehr die Loyalität und Integrität der Angestellten oder Kundenfreundlichkeit in den Vordergrund, so dass Rationalisierung und Automatisierung die Folgen sind.

Und auch die Entwicklungsländer können seltenst vom globalisierten Mark profitieren: Die schon erwähnte Triadisierung ebenso wie auch schon genannten enormen Kosten für Hochtechnologie erschweren deren Rolle schon, durch den zunehmenden globalen Druck, der die Ausbeutung erleichtert (siehe Anlage4, S. 15) und die enorme Verschuldung gegenüber Industrienationen, deren Zinstilgung z.T. 15% der Exporterlöse überschreitet, was bedeutet, dass sie der Schuldenfalle nicht mehr entkommen kö nnen, vermitteln nicht gerade die Rolle eines Globalisierungsgewinners.34

Interessant ist dabei auch der Empirismus bzw. Dogmatismus mit dem Neoliberale vorgehen um die derzeitige Entwicklung zu beschreiben: Empirisch heißt, es werden v.a. Vorteile der Entwicklung einfach in die Zukunft verlängert und dogmatisch meint das absolute (wirtschaftliche) Freiheit und unendlich kumulierbares Eigentum, als zwingende gesellschaftliche Antriebskräfte sehen.

Die Globalisierung als Sch lagwort stellt in den Händen der Neoliberalen also ein wirksames Mittel dar, Politik und Risikogesellschaft, die blind zu allem bereit scheint, nach eigenen Vorstellungen zu formen, weshalb es wichtig ist Wahrheit und Wunschvorstellung der Globalisierung zu trennen, ohne dabei Existenz und Realität der Globalisierung zu verklären.

3.2 Die Rolle der (Massen-)Medien bei der Globalisierung

So schreibt Koch:

,, Nicht von ungefähr sind es die Massenmedien, die dem Deregulierungskult huldigen und die Angestelltenkultur mit entsprechenden Hoffnungsbildern beliefern"35 ; aber auch Schmidt: ,, So können z.B. Handy und Internet als unvermeidliche oder erwünschte freiheitsmehrende Neuerung betrachtet werden"36.

(Neue) Massenmedien nehmen also bei der Globalisierung eine zentrale Rolle ein bzw. haben diese erst ermöglicht. Es gilt jetzt hier die genaue Funktion der Medien zu ermitteln und die Manipulierbarkeit festzustellen, denn Medien ,, schreiben [..] ak tiv an unseren Gedanken und Vorstellungen mit."37

Man könnte provokant formulieren, wir befänden uns in einer zunehmend ,, postnationalen Ä ra, die Ideenökonomie habe die Rohstoffproduktion abgelöst, die Software siegeüber die Hardware".38 Das heißt unsere Welt wird zunehmend abstrakter und weniger fassbar. Durch die, wie in der restlichen Gesellschaft, zunehmende Individualisierung und Differenzierung, die sich z.B. in der zunehmenden Entwic klung von Bottom-Up-Technologien statt der vorher verbreiteten Top-Down-Variante (als Beispiel die Entwicklung von verteilten Netzwerken statt Zentralrechnern), macht z.B. den Komponentenkomplex Internet nahezu unkontrollierbar.

Allein diese Situation ers chwert die Suche nach der Herkunft der Information für den Zuschauer.

Dabei trennt Technik ,, Sender und Empfänger, sie koppelt beide von unmittelbarer Erfahrung ab"39, das Interesse wird durch einfache Moralcodes, gut und böse oder Täter und Opfer, geschaffen und durch die bloße Auswahl wird selektiert. Die Umgebung für die meisten Medienvertreter ist zudem identisch (z.B. CNN als weltweiter Informationskanal, ,,internationale Küche"...), so ist es nicht weiter verwunderlic h, dass sich die Berichterstattung stark ähnelt. Hier kommt erschwerend hinzu, dass es immer stärkere Monopolisierung (Kirch - Gruppe) gibt und dass sich die Privatsender rein aus Werbung finanzieren, was die Unabhängigkeit u.U. einschränkt.

Es ist nicht weiter kompliziert sich auszumalen, wie schwer das System für den Durchschnitts -Rezipienten zu durchschauen ist: Einem werden Informationen vorgesetzt, die Andere als wichtig erachten, sie sind emotional, subjektiv und einseitig aufbereitet und sie sind empirisch nicht durch das Individuum beweisbar.

Es besteht so die Gefahr, dass man durch die zunehmende Medienberieselung abstumpft und die oftmals künstliche Realität, die einem meistens von den Medien, in Form von Wohlstand und Alltäglichkeit vorgesetzt wird, akzeptiert.40 (Elend und Leiden in Form von Dokumentationen ist nicht sehr gefragt, höchstens aufbereitet als Hollywoodkino.)

D.h. Massenmedien, vor allem das Internet, sind eine ideale Mö glichkeit unreflektiert und einseitig Informationen zu verbreiten, gerade weil sie selbst Teil der Globalisierung sind und deshalb relativ unkritisch gefeiert werden.

Maresch charakterisiert das Internet folgendermaßen:

,,[B] ei nüchterner Betrachtung erweist es sich als intelligentes, maschinell-gestütztes Postsystem, das dem Freihandel neue Märkte für Produkte und Dienstleistungen und die Individualisierung der Kundschaftsverhältnisse bietet, dessen Kommunikationswege aber von interessierten Dritten leicht abgehört, manipuliert und protokolliert werden können."41 (Hier sei auch noch an den militärischen Ursprung des World-Wide-Web erinnert, was natürlich erklärt warum das Abhören, Manipulieren und Protokollieren so wichtig ist.)

Es geht hier keineswegs um die Verteufelung der Medien, es geht nur darum auf die Möglichkeiten der Manipulation hinzuweisen, wenn es jemand auf ein bewusstes (falsch - )auslegen der Fakten anlegt; denn meistens ergibt es sich so, dass ,, die Mediennutzer die von Massenmedienübernommen Meinung in Gesprächen oder Diskussionen als eigene Meinung deklarieren."42

4. Schluss

Es wäre unangemessen zu sagen, dass dem ,, Mythos Globalisierung keine Realität zukomme, was schon deshalb falsch wäre, weil mit ihm - wie gezeigt - sehr wirksame Politik gemacht wird."43 Allerdings sind Boxberger/ Klimata der Meinung, dass die Globalisierungsdebatte ,, undifferenziert und fügsam"44 geführt würde.

Womit sie nicht ganz unrecht haben, denn ganz entscheidend für Globalisierung ist eben die Tatsache, dass nicht nur aus reiner Notwendigkeit, weil eine unausweichliche Veränderung eintritt, gehandelt wird, sondern dass eine wohlklingende, abstrakte Begrifflichkeit (,,Globalisierung") ganz gezielt von bestimmten Gruppen (v.a. den Neoliberalen) eingesetzt wird um eine bestimmte Entwicklung und so auch eigene Interessen zu forcieren. Dabei rückt die Tatsache, dass der Sozialstaat die Vorraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft/ Gemeinschaft ist und nicht nur lästiges Beiwerk ist was nicht heißt, dass der Sozialstaat in der Form wie er gerade besteht, die beste Variante darstellt.

Generell ist es wichtig, dass der Staat bestimmte Funktionen/ Institutionen innehält/ bereitstellt/ festlegt: Öffentliche Güter (z.B. Bibliotheken, die allen frei zugänglich sein müssen); Umweltauflagen; Staatsunternehmen (Die neuesten Entwicklungen der Deutschen Bahn zeigen, wohin eine Privatisierung führen kann; abnehmender Service, Streckenstillegung aufgrund von Innrentabilität sind dort die konkreten Folgen) und auch ist ein Staat notwendig um überhaupt Rahmenbedingungen für eine funktionierende Wirtschaft zu schaffen, denn welches Unternehmen ist schon an Monopolen, Kartellen oder ruinösem Wettbewerb interessiert, höchstens es ist selbst in einer solchen Position.

Eine Dämonisierung des Staates nach dem Prinzip ,, Markt = gut, Staat = schlecht" 45, scheint so, erst recht aus Wirtschaftskreisen, wenig sinnvoll. Würden Neoliberale bei der Verwendung des Begriffes Globalisierung konsequent sein, müsste man auch Entwicklungen wie die ökologische Globalisierung mit einbeziehen, denn bei abnehmender Ozo nschicht und steigendem Meerespiegel handelt es sich zweifelsfrei um Probleme von denen jeder, weltweit betroffen ist. Jedoch wird die Vokabel Globalisierung meistens nur im wirtschaftlichen Kontext betrachtet, da dies ja auch Zweck der Propagandisten ist.

Es wäre im ökonomischen Kontext meistens eigentlich auch sinnvoller von ,,Internationalisierung" zu sprechen, als das Modewort Globalisierung zu strapazieren. So bleibt zu hoffen, dass sich die Politik aufraffen kann und dem Diktat der Wirtschaft nicht nachgibt, aber gleichzeitig notwendige Reformen ansetzt und Strukturen verändert. So sollte einerseits über eine weiterhin umverteilende Sozialpolitik und eine massive Arbeitslosigkeits - und Armutsbekämpfung, aber andererseits über Alternativen wie die Öko -Steuer und Tobin - Steuer (Kauf und Verkauf von Währung wird mit 1% besteuert um Währungsspekulationen zu erschweren) eingehend nachgedacht werden; das alles in einem möglichst großen Rahmen (EU, weltweit) um Einheitlichkeit zu schaffen, allerdings ohne den Nationalstaat zu sehr zu reduzieren, da eine gewisse Regionalität notwendig ist, damit ein Gebiet regierbar bleibt.46

5.Analagen1-4

Analagen 1

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Analagen 2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Analagen 3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Analagen 4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

6 Literaturliste:

- Beck, Ulrich: Was ist Globalisierung? Irrtümer des Globalismus - Antworten auf Globalisierung. Frankfurt a. M.: 1999.
- Beisheim M./ u.a.: Im Zeitalter der Globalisierung? Thesen und Daten zur gesellschaftlichen und politischen Denationalisierung. Baden -Baden: 1999Boxberger, G./ Klimata, H.: Die zehn Globalisierungslügen. Alternativen zur Allmacht des Marktes. 3. Auflage München: 1998. S. 264-320.
- Burchardt, H.-J.: Die Globalisierungsthese - von der kritischen Analyse zum politischen Opportunismus. In: Das Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften. 38. Jg. (1996 ). Nr. 217. S. 741-755.
- Butterwegge, Ch.: Sozialstaat in der >>Globalisierungsfalle<<? Die neoliberalistische Ideologie und Realität. In: Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik. Jg. 29 (1999). S. 435-447.
- Maresch, R.: Die Politik der Medien. ,,Der Spiegel ist intransparent" (Niklas Luhmann). In: Medien und Erziehung. Jg. 43 (1999). Nr. 3. S. 135-145.
- Parnreiter, Christof/ Novy, Andreas/ u.a.: Globalisierung und Peripherie. Umstrukturierung in Lateinamerika, Afrika und Asien. Hg. von Christof Parnreiter/ Andreas Novy. Frankfurt a. M.: 1999. S. 9 -34.
- Schmidt, R.: Zur politischen Semantik von Globalisierung. In: Arbeit, Gesellschaft, Kritik. Orientierung wider den Zeitgeist. Hg. Von Hartmut Hirsch-Kreinsen/ Harald Wolf. Berlin: 1998. S. 135-150.
- Trinczek, R.: ,,Es gibt sie, es gibt sie nicht, es gibt sie, es..." - Die Globalisierung der Wirtschaft im aktuellen sozialwissenschaftlichen Diskurs. In: Globalisierung. Hg. von G. Schmidt/ R. Trinczek. Baden-Baden: 1999. S. 55-71.

[...]


1 K. Marx, F. Engels: Das kommunistische Manifest. Berlin: 1986 1848. S. 49f.

2 Vgl. H.-J. Burchardt: Die Globalisierungsthese - von der kritischen Analyse zum politischen Opportunismus. In: Das Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissensch aften. 38. Jg. (1996). Nr. 217. S. 741. Alle weiteren Daten stammen aus Ebd. S. 741, wenn nicht anders angegeben.

3 Ebd.. S. 741.

4 United Nations World Investment Report. Transnational Coorporation, Employment and the Workplace. New York: 1994. S. 135.

5 Burchardt. 1996. S. 741.

6 Vgl. R. Trinczek: ,,Es gibt sie, es gibt sie nicht, es gibt sie, es..." - Die Globalisierung der Wirtschaft im aktuellen sozialwissenschaftlichen Diskurs. In: Globalisierung. Hg. von G. Schmidt/ R. Trinczek. Baden-Baden: 1999. S. 55.

7 Burchardt. 1996. S. 743. Wieder sind die Daten diesem Text S. 743ff entnommen, wenn nicht anders gekennzeichnet.

8 Jörg Huffschid: Globalisierung oder Blockbildung? Zur Struktur kapitalistischer Internationalisierung. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Nr. 8. S. 101.

9 Die Ursprünge der Idee von globaler Beherrschung des finanzieller Weltmarktes, lassen sich eher im 15. Jhd. bei Columbus oder sogar schon im 13. Jhd. beim aufstrebenden Venedig suchen. Vgl. Christof Parnreiter/ Andreas Novy/ u.a.: Globalisierung und Peripherie. In: Globalisierung und Peripherie. Umstrukturierung in Lateinamerika, Afrika und Asien. Hg. von Christof Parnreiter/ Andreas Novy/ u.a.. Frankfurt a. M.: 1999. S. 10f.

10 United Nations. 1994. S. 130.

11 Burchardt. 1996. S. 744.

12 Vgl. Trinczek. 1999. S. 63f.

13 Burchardt. 1996. S. 744.

14 WTO (World Trade Organisation): International Trade 1995. Trends and Statistics. Geneva: 1995.

15 Deutsche Bundesbank: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank. Franfurt: März 1996.

16 Vgl. Trinczek. 1999. S. 64.

17 R. B. Reich: Die neue Weltwirtschaft - Das Ende der nationalen Ökonomie. Frankfurt: 1993. S. 147.

18 P. Nijkamp: Regional Science. A Product Life Cycle Interpretation. In: Paper In Regional Sciences. Jg. 48 (1994). S. 343.

19 Vgl. R. Schmidt: Zur politischen Semantik von Globalisierung. In: Arbeit, Gesellschaft, Kritik. Orientierung wider den Zeitgeist. Hg. Von Hartmut Hirsch-Kreinsen, Harald Wolf. Berlin: 1998. S. 135

20 Trinczek. 1999. S. 69.

21 Ch. Butterwegge: Sozialstaat in der >>Globalisierungsfalle<<? Die neoliberalistische Ideologie und Realität. In: Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik. Jg. 29 (1999). Heft 5. S. 441.

22 Vgl. G. Boxberger/ H. Klimata: Die zehn Globalisierungslügen. Alternativen zur Allmacht des Marktes. 3. Auflage München: 1998. S. 67. Sie verweisen auch auf die Tatsache, dass die gestiegenen Sozialversicherungsbeiträge vor allem auf steigende Arbeitslosigkeit (es fehlen die Beitragszahler), Überfrachtung des Sozialsystems mit Versicherungsfremden Leistungen, auf die 620DM Jobs (auch keine Beiträge), niedrige Unternehmenssteuern und Nicht- Beteiligung der Arbeitnehmer am steigenden BSP. (S. 69ff)

23 Vgl. Schmidt. 1998. S. 137.

24 Boxberger/ Klimata. 199 8. S. 91.

25 Vgl. E. Rieger, St. Leibfried: Die sozialpolitischen Grenzen der Globalisierung. In: Politische Vierteljahreschrift. 1997. Nr.4.

26 Boxberger und Klimata. 1998. S. 56f.

27 Burchardt. 1996. S. 751.

28 Vgl. E. Eppler: Die Wiederkehr der Politik. Frankfurt a. M., Leipzig: 1998. S. 177ff.

29 Vgl. Boxberger/ Klimata 1998. S. 98.

30 Boxberger/ Klimata 1998, sprechen sogar von ,, Glaubensansätzen des Neoliberalismus" (S. 160), denn der Soziologe Pierre Bourdieu meint zu den Lieblingswörtern Globalisie rung, Flexibilität etc.: ,, Man wei ßdoch gar nicht, was das bedeutet; es sind nur vage, unscharfe Begriffe in Umlauf, wie bei einem religiösen Bekenntnis."

31 A. Zänker: Der bankrotte Sozialstaat. Wirtschaftsstandort Deutschland im Wettbewerb. München: 1994. S. 441.

32 Vgl. Butterwegge. 1999. S. 436.

33 Vgl. Boxberger/ Klimata 1998. S. 102.

34 Vgl. Ebd. S. 144ff.

35 C. Koch: Im Diesseits des Kapitalismus. In: Merkur. 1997. Nr. 582/583. S. 766.

36 Schmidt. 1998. S. 135f.

37 R. Maresch: Die Politik der Medien. ,,Der Spiegel ist intransparent" (Niklas Luhmann). In: Medien und Erziehung. Jg. 43 (1999). Nr. 3. S. 137.

38 Ebd. S. 137.

39 Ebd. S. 142.

40 Vgl. Boxberger/ Klimata. 1998. S. 79f.

41 Maresch. 1999. S. 140.

42 Maresch 1999. S. 142.

43 Schmidt. 1998. S. 144f.

44 Boxberger/ Klimata. 1998. S. 53.

45 Ebd.. S. 98.

46 Vgl. Ebd.. S. 173.

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Details

Titel
Globalisierung als taktische Option - Die Differenz zwischen Schein und Sein in der Globalisierungsdebatte
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Grundkurs II: Globalisierung und politische Steuerungsprobleme
Note
3,3
Autor
Jahr
2001
Seiten
14
Katalognummer
V106908
Dateigröße
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Sprache
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Anmerkungen
Hallo, die Arbeit ist nicht so gelungen, da ich mich wohl zu sehr von der Polemik der gelesenen Artikel habe beeinflussen lassen. Nichtdestotrotz: Fakten gibts genug und als Globalisierungsgegner findet man sicher auch was Interessantes. Viel Spass und Erfolg Philip Baum PS: Die Anlagen haben so schlechte Qualität weil sie "rescanned" werden mussten ,-) - sorry.
Schlagworte
Globalisierung, Option, Differenz, Schein, Sein, Globalisierungsdebatte, Grundkurs, Globalisierung, Steuerungsprobleme
Arbeit zitieren
Philip Baum (Autor), 2001, Globalisierung als taktische Option - Die Differenz zwischen Schein und Sein in der Globalisierungsdebatte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106908

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