Natur und Macht - eine Weltgeschichte der Umwelt


Ausarbeitung, 2000

16 Seiten, Note: 1,3


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Gliederung:

1. Vorbemerkung

2. Umweltgeschichte und Perspektiven

3. Symbiosen von Mensch und Natur

4. Wasser, Wald, Krankheit und Macht

5. Kolonialismus, Industrialisierung und Globalisierung

1. Vorbemerkung

Weltgeschichte zu schreiben, ist wohl ein ebenso schwieriges Unterfangen, wie Weltgeschichte zu machen. Der Bielefelder Historiker Joachim Radkau jedenfalls hat sich nicht davor gescheut, es zu versuchen. Sein Buch, „ Natur und Macht - eine Weltgeschichte der Umwelt “ , stellt eine reichhaltige Sammlung von historischen Beispielen dar, die er immer wieder implizit mit der Frage konfrontiert: In welchem Maße wurde der unmittelbare Eingriff des Menschen in die Natur bezüglich der nicht selten bekannten mittelbaren Folgen dieses Eingriffs bewusst praktiziert?

Ausgehend von der insbesondere jüdisch-christlichen Trennung von Mensch und Natur, dem Dominium-terrae-Gebot des alttestamentlichen Gottes: „ Macht euch die Erde untertan. “ 1, betrachtet Radkau dieses Verhältnis als Subjekt (Mensch) - Objekt (Natur) - Verhältnis. Die klassischökologische Problembeschreibung wäre etwa diese:

Der frühgeschichtliche Mensch tritt reflektierend heraus aus seiner Umwelt, um sie methodisch für sich auszubeuten. Die Folge ist ein wirtschaftlicher Fortschritt. Allerdings ist das Objekt Natur dabei oftmals nur Objekt der Begierde im Hinblick auf einen kurzfristigen

Maximalertrag. Eine Rache der Natur (Absinken der Erträge, Naturkatastrophen) sei dann die Folge eines nicht nachhaltigen Wirtschaftens. Hätte man nun die Trennung von Mensch und Natur nicht vollzogen, wäre die eine Natur, die ja den Menschen mit einschloss, in sich harmonisch geblieben.

Radkau zeigt an diversen Beispielen, dass eine solche idealtypische Sichtweise auf Umweltgeschichte den historischen Entwicklungen nicht gerecht wird. Wie hoch auch immer das Niveau eines rationalen

Heraustretens des Menschen aus der Natur gewesen sein mag; mittelfristig musste er sich mit ihr arrangieren: Da konnte er nur eins sein mit der Natur. Das Aufzeigen der in der Menschheitsgeschichte immer wieder gegenläufigen, sich oft überlagernden Tendenzen von einem mit oder gegen die Natur aus Sicht des agierenden Menschen, die meist eine klare Positionierung nicht zulassen, steht im Vordergrund von Radkaus

Umweltgeschichte. Nur eines ist für ihn klar - im Sinne einer im umweltgeschichtlichen Diskurs sich vollziehenden Negation der kopernikanischen Wende2: Die Welt des Menschen ist immer eine anthropozentrische Welt, und bei jedem Naturschutz muss es zuerst und zuletzt um das Wohl des Menschen gehen.

2.Umweltgeschichte und Perspektiven

Aus der Sicht des Historikers will Radkau „ü ber die Universalgeschichte ... Anschlu ß (finden) an jene anderen Forschungsdisziplinen, die seit langem und manchmal sehr ö ffentlichkeitswirksam Umweltgeschichte betreiben: die Ethnologie, Anthropologie und die Pr ä historie... “ 3.

Daneben nennt er auch noch die Biologie als deutungsmächtigen Generator von Universalhistorie. Nun müsse der Historiker mit seinem quellenkritischen Impetus sich des Themas annehmen - unterstützt dadurch, dass er eben nicht auf „ 'Umwelt als solche' eingeschworen ist “ 4 . Dieser Anspruch macht Radkau für die Kulturwissenschaft interessant, die nun wieder ihrerseits versucht, „den Blick der Ewigkeit“5 (Horkheimer); zuzuwenden; das Ganze zu sehen. Und es läßt sich bei Radkau sehen, dass er den - durch die Subjekt- Objekt-Trennung von Mensch und Natur in innere bzw. äußere Natur - traditionell disparaten Charakter des Naturbegriffs entschärft, indem er dessen philosophischen Sockel überwindet: „ Die biologische Natur des Menschen als Grundlage der menschlichen Geschichte wegdiskutieren zu wollen ist so absurd, wie den unl ö sbaren Zusammenhang des Geistes mit dem K ö rper zu leugnen. Ihre Vitalit ä t bewies 'Natur' immer wieder als Gegenpol gegen k ü nstliche, von Menschen erfundene Ordnungen und Zw ä nge. “ 6 Letzte Instanz der Wahrnehmung sei eben doch der einzelne Mensch: „ ...die Elementarverbindung der Natur besitzt jeder durch seinen K ö rper; den hat er f ü r sich allein, in ihm spielen sich Leben und Ü berleben ab, und er ist eine kompaktere Einheit als alle sozialen Systeme. “ 7

Deutlich lässt dem Radkau seine Sinnsetzung folgen, die gleichsam als evolutionärer Auftrag erscheint: „ ...wir (handeln) nicht ohne Sinn, wenn wir das Unsrige dazu beitragen, unser eigenes Aussterben ein wenig hinauszuschieben. Letztlich bietet nur dieses Ziel einen Anhaltspunkt f ü r Werturteile. “ 8 Der mehrfach bei Radkau zitierte Physiker Erich Jantsch bezeichnet dies in seinem Buch „ Die Selbstorganisation des Universums “ als „ ...die Freude des Lebens ... In ihrer Verbundenheit mit anderen Prozessen innerhalb einer umfassenden Evolution liegt der Sinn, der der Sinn des Lebens ist. Wir sind nicht der Evolution ausgeliefert - wir sind die Evolution. “ 9

Dass die Kritik am Menschen im Umgang mit der Natur immer wieder zum Menschen zurückführt ist klar. Dass jede Beurteilung von Naturzuständen damit problematisch wird auch: Das Werturteilsproblem. Es ist ein altes Problem, beschreiben zu wollen, was nützlich ist und was nicht (Jeder kennt die Geschichte von den nützlichen Spinnen.). Radkau beschreibt dieses Dilemma in verschiedenen Beispielen, wobei das verblüffendste Folgendes ist: „ Wenn man konstatiert, da ß die S ü mpfe mit den Moskitos jahrhundertelang der beste Schutz der Tropen gegen wei ß e Eindringlinge waren, besteht keine Notwendigkeit, ü ber diese Feststellung hinaus Partei, ob f ü r oder gegen die Moskitos, zu ergreifen. Es war eben so. “ 10 Trotzalledem ist offensichtlich, dass immer wieder nach einem speziellen Träger der Verantwortung für scheinbar schwerwiegende Eingriffe in die Natur gesucht wurde. So führt Radkau den Kommentar eines 1908 auf Zypern weilenden Wasserbauingenieurs an, der die dortigen Ziegen mit Heuschrecken verglich. Nur - so fragt Radkau anschließend: „ ...wenn die Ziege besonders gut kargen B ö den angepa ß t und infolgedessen dort verbreitet ist, so bedeutet das nicht notwendig, da ß sie diese Kargheit selbst herbeigef ü hrt hat. “ 11

Gleichzeitig stellt sich dann auch die Frage: Wer repräsentiert überhaupt Natur? Nicht umsonst nennt Radkau das Kapitel dieser Problembeschreibung „ B ä ume oder Schafe? “ 12 . Implizit stellt er damit die Frage: Gibt es gute und schlechte (Repräsentanten der) Natur? Eine dann folgende Bewertung wird immer die Bewertung aus Perspektive einer Interessenlage sein, was bedeutet: „ da ß der Wald in den Augen des F ö rsters anders aussieht als in denen des Bauern, des Hirten und des erholungsuchenden St ä dters “ 13 Ein Arrangement ökologischer Nischen, ein Nebeneinander vieler verschiedener Interessen, so der Vorschlag

Radkaus, könnte ein Weg sein, die gegenwärtige arbeitsteilige Gegenläufigkeit in ein Miteinander zu integrieren. Was dabei hoch anzurechnen ist: Es geht vordergründig um die Befindlichkeit des Menschen. Dass diese Vorstellung etwas idealtypisch daherkommt, ist verzeihlich: „ Wenn an den Fl ü ssen nicht nur die Interessen der

Industrie zum Zuge kommen, sondern auch die der Fischer, der Schiffer, der badenden Kinder, der b ä uerlichen Wiesenbew ä sserung und der st ä dtischen Trinkwasserversorgung, dann kann man davon ausgehen, da ß die Interessenvielfalt eine 'gute' Umwelt garantiert. Und ein ä hnliches gilt f ü r die ganze Welt. 'Gut' ist die Umwelt, die viele kleine Welten erm ö glicht: Bei diesen kleinen Welten handelt es sich ebensosehr um psychologische wie ö kologische Einheiten ... Umweltgeschichte ist auch Mentalit ä tengeschichte. “ 14

3.Symbiosen von Mensch und Natur

Zunächst kategorisiert Radkau das vor-bzw.-frühgeschichtliche, mehr oder weniger gelungene Zusammengehen von Mensch und Natur, wie Mensch und Feuer, Mensch und Tier, Mensch und Baum bzw. Garten, Bauer und Hirte, Mensch und Religion. Auffallend ist dabei, dass auch Bauer und Hirte sowie Mensch und Religion in diese Kategorisierung fallen. So führt Radkau die begriffliche Trennung des Menschen aus der Natur erneut ad absurdum, zumal wenn man sich entscheiden müsste, ob Hirte oder Schäfer mehr Mensch oder mehr Natur seien. Und bei der letzten Gegenüberstellung repräsentierte wohl die Religion eher noch den Charakter einer Denaturierung als der Mensch selbst. Wie auch immer, um Problemlagen weiterhin beschreiben zu können, kommt Radkau nicht daran vorbei, diese begriffliche Trennung beizubehalten. Dabei schickt er voraus, dass man „ sich die Epoche nicht als eine stets in sich ruhende, von einer stabilen Harmonie zwischen Mensch und Natur getragene Zeit vorstellen (darf): Zu ihr geh ö ren auch Urerfahrungen traumatischer Art - Erfahrungen von D ü rre und K ä lte, von Hunger und

Durst, von Ü berschwemmungen und Waldbr ä nden. “ 15 Dies zielt offensichtlich auf die - insbesondere seit Rousseau formulierte - Vorstellung, es hätte ein vorgeschichtlich harmonisches Miteinander von Mensch und Natur (auch von Mensch und Mensch) gegeben, und die Geschichte der Menschheit sei eine Geschichte des Abfalls von der Natur, ein Weg in die wachsende Naturentfremdung. Tatsächlich konnte man sich zumindest einen gewissen Raubbau leisten: Noch war die Anzahl der menschlichen Erdbewohner relativ gering. Die frühe Wanderweidewirtschaft mit ihrer Brandrodung richtete offenbar kaum Schaden an, da sich der Wald aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte wieder regenerieren konnte, was Radkau zu der Aussage bringt: Erst „ wo sich Brandrodung mit der Dynamik der modernen Wirtschaft verbindet, wird sie gemeingef ä hrlich. “ 16 Das Mensch und Tier Verhältnis bewegte sich zwischen Jagd und Zähmung. Beide sind Figuren der Macht des Menschen über die Natur. Dabei leidet der Jäger unter seiner selbst verursachten Ressourcendezimierung: „ Je perfekter die Technik, desto geringer die Nachhaltigkeit: Das Problem ist alt ... Der Pal ä ontologe Nils Eldredge meint, J ä ger seien in ihrem Wesen Opportunisten mit der Neigung, das zu erbeuten, was sie kriegen k ö nnen. “ 17 Das meint nichts anderes als das Streben nach dem kurzfristigen Maximalertrag. Das

Verhältnis zum Baum dagegen sei geradezu ein Ausdruck von Nachhaltigkeit: „ Nicht zu Unrecht sind B ä ume ein Sinnbild der Vorsorge: Um sie herum bildete sich mit einer gewissen Naturnotwendigkeit eine auf k ü nfige Generationen orientierte Mentalit ä t heraus. “ 18

Einen altes Gegensatzpaar stellen Bauer und Hirte dar. Nicht zuletzt im Alten Testament mythologisiert als die Geschichte von Kain und Abel:

Kain - der Ackerbauer, der seinen Bruder, Abel - den Schäfer, erschlägt. In der Regel steht dabei der Bauer für einen rücksichtsvollen Umgang mit der von ihm zu bearbeitenden Natur, z.B. Brache - als Erholungsmodus, denn er muss auch noch an nachfolgende Generationen denken. Allerdings ist so etwas wie eine bevorzugte Zuschreibung von Nachhaltigkeit bei beiden nicht möglich. So kann man den Nomaden als Spezialfall der Weidewirtschaft einerseits vorwerfen, nur Verwüstung zu hinterlassen; andererseits könnte man argumentieren:

„ Die beste Art der Nachhaltigkeit ist die, die gar keiner planvollen Zukunftsvorsorge bedarf, sondern einfach dadurch gew ä hrleistet wird, da ß der Boden stets mit Vegetation bedeckt bleibt. “ 19

Desweiteren sieht Radkau insgesamt eine demographisch-ökologische

Kettenreaktion seit dem Neolithikum (Jungsteinzeit): „ Extensive

Wirtschaftsformen werden mit wachsendem Bev ö lkerungsdruck durch intensivere ersetzt; aber da die Gefahr der Degradierung des Bodens steigt, verst ä rkt sich die durch die drohende Krise bewirkte Dynamik. Zur Intensivierung der Bodenbearbeitung braucht man mehr Menschen; aber diese erh ö hen wiederum den Druck auf den Boden. “ 20 Zu diesem Problemkreis gesellt sich eine weitere Tatsache, nämlich dass in einer sich mehr und mehr ausdifferenzierenden Gesellschaft die Angst vor erfahrener Not einer Angst vor antizipierter Not weicht. Hierbei handelt es sich dann jedoch um einen vorgestellten, also vermittelten Mangel: „ Je mehr die Differenzierung der Gesellschaft voranschreitet, desto mehr reagiert der Mensch nicht mehr auf Naturgegebenheiten, sondern auf gesellschaftliche Definitionen der Naturph ä nomene. “ 21 Unter anderem tritt damit auch Religion in zunehmendem Maße auf den Plan, die die Entkopplung von wahrnehmendem Subjekt von seinem Gegenstand durch ein Zwischenschalten symbolischer Akte forciert. Dabei lassen sich dann eben nicht alle Handlungsweisen ökopragmatisch erklären, angefangen vom indianischen Regentanz bis hin zu Menschenopfern.

4.Wasser, Wald, Krankheit und Macht

Einen weiteren Abschnitt widmet Radkau dem sehr großen Zeitraum zwischen Frühgeschichte und früher Neuzeit. Als ein sehr spezielles Beispiel für die Verkopplung von Natur und Macht wird China vorgestellt. Herrschaft in großem Stil ging in China immer mit der erfolgreichen Regulierung der riesigen Flüsse einher. Daher standen dort Technikermythen schon seit frühen Zeiten hoch im Kurs. So gibt es das Bild vom „ legend ä ren Ingenieur-Kaiser Y ü , der die Wasserfluten durch die Ö ffnung von Abfl ü ssen und Vertiefung des Flu ß bettes ableitete und die Chinesen davor bewahrte, zu Fischen zu werden. Mit Y ü besa ß en die Chinesen ein sehr viel energischeres Techniker-Leitbild als der Westen mit Noah, der in der gro ß en Flut nur sich selbst und eine Auslese in die Arche rettete! “ 22 Das Kriterium für Stärke und Macht bewegte sich also immer um den mehr oder weniger gelungenen Umgang mit dem feuchten Element: „ Da die B ä ndigung der Flut zum Kaisermythos geh ö rte, galten Ü berschwemmungen als ein Zeichen, da ß die Regierung korrupt war...Aber aus alledem ergab sich keine Forderung nach einem anderen System, sondern immer nur wieder der Ruf nach einem besseren Kaiser und besseren Beamten. “ 23 Der letzte Satz bezieht sich vor allem auf die These Karl August Wittvogels, nach der China als eine hydraulische Gesellschaft sich einem Kreislauf von - nur durch eine in einem Großreich zu bewerkstelligende - Flussbeherrschung und bürokratisch organisierter Bewässerungstechnik nicht entziehen konnte.

Für Radkau ist das Vorhandensein großer Flüsse jedoch nicht notwendig mit der Generierung eines Großreiches verknüpft. Hier wird das offenbar alte Problem beschrieben, dass Geschichte oft von hinten erzählt wird, in diesem Fall von dem Wissen her, dass es die Dominanz der chinesischen Kaiser und Fürsten gegeben hat. Deswegen ist für Radkau

„ eine Genese des chinesischen Staates aus der Bew ä sserung ... weder historisch nachweisbar noch von der Sache her plausibel. “ 24

In Europa spielte neben dem Umgang mit Wasser der nachhaltige Umgang mit Bäumen eine weitaus größere Rolle als in China, und es existieren

Beispiele für ein früh entwickeltes Waldbewusstsein, das sich sicherlich in einem Kontext von Machtausweitung bewegte. So musste man in Venedig abwägen, ob das Abholzen des nahen Waldes Sinn machte, wenn dadurch die Verschlammung der Flüsse und der Lagune auf deren Funktion als Transportweg negativ zurückwirkte; gleichzeitig generierte man damit den Anspruch auf ferner gelegene Wälder: „ Zusammenh ä nge zwischen Wald-und Wasserwirtschaft wurden in Venedig fr ü h erkannt: Auch dadurch wurde Venedig zu einem Pionier der Umweltpolitik. Schon 1530 erw ä hnt der Consiglio dei Dieci den Zusammmenhang zwischen Entwaldung und zunehmender Schlammfracht der Fl ü sse wie eine bekannte Tatsache, zumal dies dem m ä chtigen Gremium einen Grund bot, seine Wasserkompetenz auf den Wald auszudehnen. Wie man sieht, begriff man im Dogenpalast auch das machtpolitische Potential der Umweltregulierung fr ü her als anderswo. “ 25

Insgesamt werden die im mittelalterlichen Europa in hohem Maße stattfindenden Rodungen unter dem Begriff der Rodungsbewegung zusammengefasst: „ Die mittelalterlichen Rodungen gelten, wenn nicht als die gr öß te Umwelt-, so doch als die gro ß fl ä chigste

Landschaftsver ä nderung in der Geschichte Mittel-und Westeuropas von der

Eiszeit bis heute. “ 26 Dabei ist auch hier der Wald - als dann gewesener

Wald - Objekt eines Eroberungsmechanismus, denn mit der Rodung wird die

Landnahme verrechtlicht: „ Wo die Rodung eine Methode ist,

Herrschaftsbereiche in W ä lder hinein auszudehnen, wo die

Eigentumsverh ä ltnisse bis dahin unklar waren, kam es bei den Territorialherren zeitweise 'gerade zu einem Wettlauf' im Roden. “ 27

Gleichzeitig sieht Radkau Mittel-und Nordeuropa ganz einfach aus klimatischen Gründen als einen Raum an, der allein schon aus Furcht von der Winterkälte, sobald das Holz knapper würde, ein „ planend-

zukunftsorientiertes Umweltbewu ß tsein erzeugt. “ 28 , und für den Norden sei der Inbegriff des Wohlgefühls das flackernde Herdfeuer, wenn draußen der eisige Wind fegte.

Im Spätmittelalter vollzog sich dann eine „ gro ß e Wende “: „ Nicht mehr durch Rodungen, sondern durch den Waldschutz manifestieren Landesherren ihren Herrschaftsanspruch im Wald. “ 29 Allerdings setzte sich damit der Widerspruch von notwendiger Nachhaltigkeit und Missbrauch fort. Er wurde zudem noch als impliziter Faktor des Forstrechtes Gesetz. Und nun zahlte sich der Raubbau aus und füllte die Kasse des Landesherren, denn man konnte Strafgelder kassieren. So wurden in Deutschland als auch in Frankreich eine Vielzahl von Forstordnungen erlassen vor dem realen Hintergrund der Holzverknappung. Das in der frühen Neuzeit einsetzende

Bevölkerungswachstum, einhergehend mit einem frühindustriellen Aufschwung der so genannten Feuergewerbe, also der Metall-und Glashütten, des Salinenwesens, der Glas-und Ziegelbrennereien waren Gründe, die den Holzmangel forcierten: „ Die Gefahr der Holzverknappung erschien um so drohender, als der leicht zug ä ngliche, den St ä dten vor Augen stehende Wald am schnellsten abgeholzt war. Eben deshalb lie ß sich mit dem drohenden Holzmangel immer besser Politik betreiben, nicht nur in Deutschland, sondern in weiten Teilen Europas. Nicht nur diente dieses Schreckgespenst dazu, die Territorialherrschaft fester zu verankern und Abgaben f ü r Forstdelikte als Geldquelle zu erschlie ß en; sondern die prek ä re Holzversorgung war f ü r die Regierungen auch ein Hebel, das Bergregal (Regalien sind Hoheitsrechte, d.A.) zu Geld zu machen und das Montanwesen in den Griff zu bekommen. Die F ü rsten beriefen sich auf die Holzverknappung; aber durch Restriktionen in der Waldnutzung trugen sie im eigenen fiskalischen Interesse kr ä ftig dazu bei, das Holz knapper zu machen. “ 30 Was bedeutete, doppelt kassieren zu können: Erstens an den Vergehen und zweitens durch die höheren Preise. Eine weitere Form des Gegenübertretens von Mensch und Natur als ein Verhältnis von Macht sieht Radkau in der ständig wiederkehrenden Präsenz einer zumeist tödlich verlaufenden Krankheit, der Malaria. Da Wassernutzung und Bewässerung fast immer einhergingen mit der Tatsache, dass an diesen Orten die Fiebermücke, Anopheles, verbreitet war, wird die Krankheit dem Menschen als konkurrierendes Subjekt gegenübergestellt: „ Im ü brigen schuf die Malaria dort, so sie einmal die Herrschaft erlangt hatte, gleichsam ein sich selbst reproduzierendes System: Sie brachte brachte Lethargie und Menschenmangel hervor; es fehlte an der dichten Bev ö lkerung, die zur Anlage von Dr ä nagenetzen n ö tig gewesen w ä re; und wenn Arbeiter von ausw ä rts geholt wurden, fielen diese bald selber in Massen der Malaria zum Opfer. Insofern besitzt die Malaria Merkmale eines historischen Subjekts. “ 31 Die Gewalt, die die Natur in solch einem Fall über die Menschen ausübt, verführt sogar noch den Historiker, ihr einen quasisubjektiven Charakter zu verleihen. Der Begriff des „historischen Subjektes“ wird in diesem Buch allerdings nicht näher erklärt. Mit ähnlicher Lässigkeit und gleichzeitiger Verschwommenheit bietet ihn Radkau nocheinmal bezüglich der Verbreitung des Zuckers seit der Zeit des Kolonialismus als Qualität eines Suchtmittels an. „ Als eines der verbreitetsten Suchtmittel der Moderne wurde Zucker zu einer Art von historischem Subjekt. “ 32 Beide Male vorsichtig formuliert: „ Merkmale eines historischen Subjektes “ und „ wurde...zu einer Art von historischem Subjekt “ ; ganz offenbar gibt es ein letztes Unbehagen, ein solches historisches Subjekt gänzlich gelten zu lassen. Möglicherweise wäre korrekter gewesen zu schreiben: Malaria bzw. Zucker erscheinen als historisches Subjekt. Das hätte die allein begriffliche Konstruktion augenfälliger und das, was sie (vermutlich) meint, verständlicher gemacht, nämlich ein scheinbar allgewaltiges Auftreten eines Phänomens, das in seiner Auswirkung den Menschen in einer Weise beherrscht, wie es sonst nur ihm gestattet ist, andere und anderes zu beherrschen: Das Unterwerfen einer ganzen Gattung und ihres Lebensraumes. Desweiteren hätte ein konsequentes Nachgehen und Suchen nach solchen historischen Subjekten wahrscheinlich wieder zum Motiv der „ Natur als Subjekt eigenen Rechts “ 33 , bei Marcuse als dem modernen Menschen als nicht zugänglich geschildert, zurückgeführt. Radkau entzieht sich jedoch dieser Auseinandersetzung schon an früherer Stelle: „ Da die Natur nicht anthropomorph ist, bedeutet das Eindringen des Menschen in sie keine Verletzung, die eine 'Rache der Natur' nach sich zieht. “ 34 Insofern wird klar, warum er so vorsichtig formuliert: Radkaus historisches Subjekt bezogen auf Naturphänomene in aller Konsequenz hätte seine Retour der Kopernikanischen Wende gefährdet: „ Glaubten viele in den 50er Jahren noch an die Marsmenschen und daran, da ß die Menschen der Erde, wenn ihr Planet zu voll wird, auf andere Planeten auswandern w ü rden, so erkannte man jetzt die Unsinnigkeit solcher Phantasien und

begriff, da ß man nur diese eine Erde hat. In gewissem Sinne wurde die 'kopernikanische Wende' r ü ckg ä ngig gemacht: Die Erde, seit Kopernikus ein Planet unter anderen, wurde wieder zu etwas Einzigartigem im All. “ 35 Diese Aussage verweist auf die bei Radkau sichtbar werdende Zwangsanthropozentrik, die naturseitige historische Subjekte zu Illustrationszwecken unsinnig macht, weil sie ohne Substanz sind. Es geht hier also nicht um Haarspalterei: Fehlende begriffliche Klarheit kann Verwirrung stiften!

5.Kolonialismus, Industrialisierung und Globalisierung

„ Der Siegeszug der menschlichen Imperien war auch ein Siegeszug der Ratten, Insekten und Mikroben. “ 36 Mit dem Kolonialismus beginnt gleichsam die Globalisierung. Die Eroberung der neuen Welt ist auch eine „ 'biologische Invasion' “ 37 Als Sonderfall, diesen Schritt vorausnehmend, sieht Radkau die Pest, die die Mongolen schon im Mittelalter in Europa verbreiteten: „ In der Geschichte der Globalisierung der Umweltprobleme ist die Pest ein Vorl ä ufer und ein b ö ses Omen. “ 38 Radkau stellt die These Alfred W. Crosbys39 vor, nach der die die neue Welt Erobernden die Natur auf ihrer Seite gehabt hätten: „ Seit Amerika von der eurasisch-afrikanischen Landmasse getrennt war, war es gegen ü ber der alten Welt an Artenvielfalt und immunit ä tsf ö rdernden Ausleseprozessen zur ü ckgefallen. “ 40 Gleichzeitig warnt Radkau jedoch vor einem Gegenüberstellen von Großökosystemen und hält die daraus gefolgerte Ableitung für „ eine in wesentlichen St ü cken konstruierte Geschichte “ 41 Er geht mehr von der Annahme aus, dass „ die Welt aus vielen ö kologischen Mikrokosmen zusammengesetzt “ 42 ist. So wäre es auch mühselig eine Abrechnung aufstellen zu wollen, wo doch die starke Präsenz in der Alten Welt von u.a. der Kartoffel, dem Mais, dem Tabak sowie Tomaten aber auch dem Syphiliserreger und der Reblaus für eine ebenfalls starke Natur der Neuen Welt sprechen.

Alles in allem versucht Radkau stets möglichst viele Spielarten von Naturaneignung darzulegen, die den oft ungenügenden Diskursrahmen einfacher, global gültiger Erklärungsmodelle aufbrechen. So stellt er das Beispiel der Ausbreitung der Schlafkrankheit in Rhodesien gegen Ende des 19.Jahrhunderts vor. Hier wurde den Einheimischen die Jagd auf

Großwild verboten, um den Bestand im Interesse der den Kolonialmächten zugehörigen Großwildjäger zu erhöhen. So breitete sich auch die in Symbiose mit dem Großwild lebende Tsetsefliege aus. Abgesehen davon, dass diese für die Eingeboren mit katastrophalen Folgen verbundene Maßnahme bewusst von den neuen Machthabern in Kauf genommen wurde (wenn auch damals schon kontrovers diskutiert), lag in diesem Fall keine Form von biologischer Invasion vor; denn: „ Wenn die Kolonialmacht willentlich-unwillentlich der Ausbreitung der Symbiose Gro ß wild- Tsetsefliege Vorschub leistete, so betrieb sie keine Invasion einer fremden Natur, sondern lediglich das Umsichgreifen einer bereits endemischen Natur. “ 43

Weiterhin stellt sich Radkau nochmals der Frage: Wie lässt sich eine scheinbar kontinentale Überlegenheit Europas in der Umweltgeschichte gegenüber der restlichen Welt seit der Neuzeit erklären, wenn man die oben angedeuteten biologischen Vorteile von Auslese vernachlässigt? Die Frage des europäischen Sonderwegs. So sieht er die Ökologie weiter Teile Europas als viel stabiler als die des Nahen Ostens, dem Ursprung des Ackerbaus, an. Das heißt, ganzjährig verteilter Regen, keine Seuchengefahr wie in heißen Regionen, keine Nomadeneinfälle, ein - einigermaßen - reguliertes Nebeneinander von Wald-Weide-und Feldwirtschaft. Selbst die Verquickung von Waldbesitz und Waldschutz, als verdeckter Markt für illegalen Holzeinschlag gegen Bezahlung kalkulierter Strafgelder, funktionierte nicht einfach reibungslos: „ Aber nicht sie (die Obrigkeit, d.A.) alleine profitierte von der Verrechtlichung der Waldnutzung; es gab auch andere Waldberechtigte, die sich gegen die Ü bergriffe von oben wehren konnten. Und eben das ist der springende Punkt: Verschiedene Nutzer konnten um Waldrechte mit legalen Mitteln k ä mpfen. Aus dem Hin und Her der Vorw ü rfe entwickelte sich ein sch ä rferer Blick auf die Vorg ä nge im Wald; und das sich dadurch entwickelnde Waldbewu ß tsein hatte praktische Folgen. “ 44 Die europäische Kombination aus Privateigentum und regulierenden Instanzen schuf so die Voraussetzung für das später einsetzende enorme wirtschaftliche Wachstum der Industrialisierung und federte noch deren dann entfesselte Dynamik ab. So macht Radkau zwei Einstellungen der Menschen zur Zeit der beginnenden Industrialisierung gegenüber der

Natur aus: Erstens - die eher konservative der sorgsamen Aufrechterhaltung der Balance zwischen menschlicher Wirtschaft und natürlichen Ressourcen; Zweitens - die eher liberale des Glaubens an die Fähigkeit der Natur zur Selbstregulierung: „ Die Naturbegeisterung verband sich in der Regel mit dem Ruf nach 'Freiheit', nach Deregulierung, w ä hrend der Holznot-Alarm gew ö hnlich im Verbund mit forstlichen Regulierungsbestrebungen ert ö nte. “ 45

Gleichzeitig erlebt der Naturbegriff mit der Industrialisierung je nach Interessenlage vielseitige Auslegungen. Das führt dazu, das fast jeder die Natur auf seiner Seite hat. So stehen sich dann entweder schon in hohem Maße durch den Menschen entfremdete Naturen konkurrierend gegenüber: Radkau bringt das Beispiel der berühmten Parkanlagen des Fürsten Pückler-Muskau, der über der Errichtung dieser Parkanlagen seine Forsten verkümmern ließ. Oder aber es sind die inneren Naturen der Menschen, die gegeneinander arbeiten: „ Adam Smith klagte, da ß die Akkordarbeiter ihre Gesundheit ruinierten, indem sie das nat ü rliche Bed ü rfnis nach Entspannung unterdr ü ckten: 'Es ist gleichsam die Stimme der Natur, die nach Erholung und Schonung ruft...' Aber gerade die liberale Lehre, die der Wirtschaft ihren nat ü rlichen Lauf lassen wollte, hat den von Smith beklagten Verst öß en gegen die menschliche Natur Vorschub geleistet. “ 46 Angesichts der Tatsache der später einsetzenden, exponentiell wachsenden, globalen Motorisierung durch das Automobil - Autounfälle inklusive - kann sich auch Radkau nicht mehr enthalten, dieser Entwicklung Natürlichkeit zu attribuieren: „ Die Motorisierung erlangte die Unwiderstehlichkeit eines Naturprozesses. “ 47 So setzt er selbst eine von der inneren Natur des Menschen angestoßene Entwicklung in einen Begriff des „ Naturprozesses “ zurück, der offenbar allmächtig (unwiderstehlich) über den verschiedentlichen Naturbegriffen liegt und dem die Menschen ausgeliefert sind, sobald sie ihrer inneren Natur nachgeben und entgrenzt und nichtnachhaltig wirtschaften. Allerdings erscheint es dann problematisch, diesen Naturprozess der

Naturzerstörung anzuklagen, denn dann zerstörte ja die Natur die Natur. Doch genauso ist es. Auch in seinem Ensemble von Produktion und Destruktion ist der Mensch natürlich. Und genau der Hinweis auf diesen Schaffensprozess als Naturprozess enthält auch das Bewusstsein, Teil der Natur zu sein, einer Natur die nie gleichgewichtig war und in gewisser Weise immer in sich selbst eingriff. Entgegen einer Naturidealisierung, die auf Harmonie basiert, bezieht sich Radkau auf den bereits oben zitierten Physiker Erich Jantsch, der harmonisch organisierten Systemen keine große Stabilität bescheinigt: „ Ein geringer Ansto ß gen ü gt, um eine genau austarierte Balance zu ersch ü ttern. “ 48 Dass diese Aussage ein Postulat von letztlich großer Stabilität enthält, ist klar, dass sie gleichzeitig sich sinnhaft mit Jantsch' „ wir sind die Evolution “ in die anthropozentrische Sicht Radkaus einfügen lässt, auch. Radkau ging es hier offenbar um die Beschreibung der Ohnmacht auslösenden Macht: Mensch, der in die Natur eingreift und diesem Eingriff später scheinbar machtlos ausgeliefert ist, und diesem dann nur noch die „ Unwiderstehlichkeit eines Naturprozesses “ zuschreiben kann. Ihm ging es offenbar um das Aufzeigen der Ambivalenz von überhaupt durch bewusste Steuerung in Gang gesetzter Produktion und einem fehlenden bewussten Umgang mit den Folgen derselben. Diese Folgen dann als Naturprozess zu beschreiben, bezeichnet die gleiche Ohnmacht, die der Mensch bei einer wirklichen Naturkatastrophe empfindet. So scheint auch noch die Naturaneignung sich auf die Naturkatastrophe zurückzuwerfen.

Eine Weltgeschichte der Umwelt zu schreiben und zu veröffentlichen, bedeutet wohl zwangsläufig auch, sich an der Generierung eines Umweltbewußtseins zu beteiligen. Dies, so glaube ich jedenfalls, ist Joachim Radkau gelungen. Gleichzeitig arbeitet er mit diesem Buch an kulturwissenschaftlicher Front: Er integriert als Historiker wissenschaftliche Abhandlungen verschiedenster Disziplinen kritisch und reflektierend in seine Arbeit.

Als Historiker sieht Radkau sich auch verantwortlich für ein umweltbewusstes Gestalten der Zukunft. Am Ende seines Kataloges historischer Beispiele des unterschiedlichen Umgangs mit der Natur lässt sich eine eindringliche Warnung vernehmen:

„ Man mu ß auf Unvorhergesehenes gefa ß t sein. “ 49

Literaturliste:

Crosby, Alfred W. / „Die Früchte des weißen Mannes - Ökologischer

Imperialismus 900-1900“, Campus Verlag Frankfurt/New York 1986/91

Horkheimer, Max „ Zur Kritik der instrumentellen Vernunft “ , Hg. Alfred Schmidt, Frankf./Main 1967,

Jantsch, Erich / „ Die Selbstorganisation des Universums “ , Hanser Verlag München Wien, 1979/92

Marcuse, Herbert / „ Konterrevolution und Revolte “ , Frankf./Main, 1973

Radkau, Joachim / „ Natur und Macht - eine Weltgeschichte der Umwelt “ ,

München 2000

Fußnoten:

[...]


1 „Natur und Macht - Eine Weltgeschichte der Umwelt“, Joachim Radkau, München, 2000, Seite 27

2 Ebenda Seite 325

3 Ebenda Seite 15

4 Ebenda Seite 15

5 „Zur Kritik der instrumentellen Vernunft“, Max Horkheimer, Hg. Alfred Schmidt, Frankf./Main 1967, Seite 115

6 Natur und Macht, Radkau, Seite 32

7 Ebenda Seite 32

8 Ebenda Seite 34

9 „Die Selbstorganisation des Universums“, Erich Jantsch, Hanser Verlag München Wien, 1979/92, Seite 35

10 Natur und Macht, Radkau, Seite 33

11 Ebenda, Seite 32

12 Ebenda, Seite 33

13 Ebenda, Seite 40

14 Ebenda, Seite 41

15 Ebenda, Seite 52

16 Ebenda, Seite 61

17 Ebenda, Seite 64

18 Ebenda, Seite 78

19 Ebenda, Seite 85

20 Ebenda, Seite 80

21 Ebenda, Seite 81

22 Ebenda, Seite 132

23 Ebenda, Seite 133

24 Ebenda, Seite 131

25 Ebenda, Seite 148

26 Ebenda, Seite 165

27 Ebenda, Seite 165

28 Ebenda, Seite 166

29 Ebenda, Seite 167

30 Ebenda, Seite 168

31 Ebenda, Seite 158

32 Ebenda, Seite 193

33 „Konterrevolution und Revolte“, Herbert Marcuse, Frankf./Main, 1973, Seite 74

34 Natur und Macht, Radkau, Seite 41

35 Ebenda, Seite 325

36 Ebenda, Seite 183

37 Ebenda, Seite 183

38 Ebenda, Seite 185

39 „Die Früchte des weißen Mannes - Ökologischer Imperialismus 900-1900“, Alfred W. Crosby, Campus Verlag Frankfurt/New York 1986/91

40 Natur und Macht, Radkau Seite 189

41 Ebenda, Seite 189

42 Ebenda, Seite 189

43 Ebenda, Seite 194

44 Ebenda, Seite 219

45 Ebenda, Seite 233

46 Ebenda, Seite 257

47 Ebenda, Seite 285

48 Ebenda, Seite 233

49 Ebenda, Seite 339

15 von 16 Seiten

Details

Titel
Natur und Macht - eine Weltgeschichte der Umwelt
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2000
Seiten
16
Katalognummer
V106996
ISBN (eBook)
9783640052714
Dateigröße
502 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Natur, Macht, Weltgeschichte, Umwelt
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Theo Gnauck (Autor:in), 2000, Natur und Macht - eine Weltgeschichte der Umwelt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106996

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