Das italienische Futur


Seminararbeit, 2000
15 Seiten, Note: 1,0

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Verlust des klassisch-lateinischen Futurparadigmas in der gesprochenen Sprache
2.1. Begründungen
2.1.1. Morphologische Schwächen
2.1.2. Lautwandel
2.1.3. Fehlendes Ausdrucksvermögen

3. Der Ersatz des klassisch-lateinischen Futurparadigmas durch modale Periphrasen
3.1. Der Aufbau der modalen Periphrasen
3.2. Die Entwicklung der modalen Periphrasen zum heutigen Futur

4. Besonderheiten bei der Bildung des modernen italienischen Futurs

5. Das Futur in den italienischen Dialekten

6. Schlußwort

Bibliographie

1. Einleitung

Das Italienische hat sich wie die anderen romanischen Sprachen aus dem Lateinischen entwickelt. Auch im klassischen Latein gab es Verbformen, die das Zukünftige ausdrückten. Trotzdem sind die italienischen Formen nicht aus den lateinischen entstanden.1Diese Arbeit soll die Gründe dafür erläutern und die Entwicklung zu den heutigen italienischen Futurformen herausstellen.

2. Der Verlust des klassisch-lateinischen Futurparadigmas in der gesprochenen Sprache

In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten verschwanden die Futurformen im Vulgärlatein mehr und mehr, das heißt sie wurden in der gesprochenen Sprache immer weniger benutzt. Statt dessen wurden zum Ausdruck des Zukünftigen andere Konstruktionen verwendet.2

2.1. Begründungen

Das Futurparadigma wurde vielfach als überflüssig empfunden, weil die Bedeutung des Zukünftigen auch durch einfachere Konstruktionen verdeutlicht werden konnte. So wurde beispielsweise das Präsens in Verbindung mit Zeitangaben verwendet, so dass das Futurische durch den Kontext zum Ausdruck kam.

Bsp.:Canto domani.(Ich singe morgen.)

Das lateinische Futur wies zudem morphologische Schwächen auf, die durch verschiedene Lautwandel noch verstärkt wurden. Ein weiterer Grund für das Verschwinden der synthetischen Formen könnte eine semantische Schwäche sein, das heißt, daß das Paradigma möglicherweise dem veränderten Ausdruckswunsch der Sprecher nicht mehr gerecht wurde.3

2.1.1. Morphologische Schwächen

Die gravierendste Schwäche der klassisch-lateinischen Futurformen war die heterogene Bildungsweise. In der ersten und zweiten Konjugationsklasse wurde das Futur mit einem -b-Suffix gebildet.

Bsp.: CANTARE: CANTABO, CANTABIS, CANTABIT, CANTABIMUS, CANTABITIS, CANTABUNT

VIDERE: VIDEBO, VIDEBIS, VIDEBIT, VIDEBIMUS, VIDEBITIS, VIDEBUNT

Die Verben der dritten und vierten Konjugationsklasse, also die Verben auf -ere und -ire, bildeten die Form der ersten Person Singular mit -a-, alle übrigen jedoch mit -e-. Dabei waren die Formen der ersten Person Singular im Futur und im Konjunktiv Präsens identisch.

Bsp.: LEGERE: LEGAM, LEGES, LEGET, LEGEMUS, LEGETIS LEGUNT

AUDIRE: AUDIAM, AUDIES, AUDIET, AUDIEMUS, AUDIETIS, AUDIENT

Beim Verb ESSE und seinen Komposita kam eine dritte Bildungsweise zur Anwendung.

Bsp.: ERO, ERIS, ERIT, ERIMUS, ERITIS, ERUNT4

2.1.2. Lautwandel

Durch verschiedene Lautwandel im Vulgärlatein wurden immer mehr Futurformen mit anderen Verbformen homophon:

- -b- wurde lautlich zu -v-: damit wurden je zwei Futurformen in der ersten und zweiten Konjugation gleichlautend mit den entsprechenden Formen des Indikativ Perfekt (CANTABIT = CANTAVIT und CANTABIMUS = CANTAVIMUS).

- unbetontes -i- wurde zu -e-: die Präsensendungen der zweiten und dritten Person Singular und der ersten und zweiten Person Plural stammbetonter Verben auf -ere (konsonantische Konjugation) wie LÈGERE veränderten sich (LEGIS, LEGIT, LÈGIMUS, LÈGITIS Æ LEGES, LEGET, LEGÈMUS, LEGÈTIS) und stimmten mit dem Futur überein.

- bei den Verben, die in der dritten Person Singular im Indikativ Präsens und Perfekt ohnehin schon die gleiche Form hatten, waren dadurch drei Zeitstufen nicht mehr unterscheidbar (Präsens und Perfekt: OFFENDIT Æ OFFENDET; Futur: ebenfalls OFFENDET).5

Diese Veränderungen traten zwar nicht alle zur gleichen Zeit und auch nicht in den gleichen Regionen auf, erschwerten aber trotzdem die Unterscheidung des Futurs von anderen Zeitformen.6

2.1.3. Fehlendes Ausdrucksvermögen

Einige Sprachwissenschaftler begründen den Schwund der klassisch-lateinischen Futurformen aus einem semantisch-stilistischen Ansatz heraus. Danach verschwanden die Formen aus der gesprochenen Sprache, weil sie dem Ausdrucksbedürfnis der Sprecher nicht mehr gerecht wurden. Dieser Erklärung zufolge sollte das Futurparadigma nicht nur die zeitliche Komponente, sondern auch moralische und affektische Werte zum Ausdruck bringen.7Daher wurden zur Beschreibung des Zukünftigen Periphrasen (Umschreibungen) mit Verben des Sollens, Wollens, Müssens, usw. verwendet.8

3. Der Ersatz des klassisch-lateinischen Futurparadigmas durch modale Periphrasen

Mit dem Futur werden Dinge beschrieben, die noch nicht geschehen sind, und Gegebenheiten, die noch auf uns zu kommen, „insomma, appartiene alla sfera di fronte alla quale non siamo mai perfettamente neutri e freddi“.9Daher wurden modale Periphrasen den klassischen Formen, die eine rein temporale Bedeutung hatten, vorgezogen. Auch Karl Voßler stimmte dieser These zu, wie aus dem folgenden Zitat deutlich wird:

„Aber der ganze Zeitbegriff des Futurums war schwach und ging in die Brüche. Er ist dem niederen Volk wohl kaum in einer Sprache sonderlich geläufig. Wie der Prophet im eigenen Lande, so wird in der Volkssprache der Zukunftsbegriff zumeist vernachlässigt oder irgendwie mißhandelt und getrübt. Denn immer steht der gemeine Mann den kommenden Dingen eher wollend, wünschend, hoffend und fürchtend als rein beschaulich, erkennend oder gar wissend gegenüber.“10

Diese emotionale Auffassung der Zukunft soll dazu beigetragen haben, daß die Periphrasen im mündlichen Sprachgebrauch immer beliebter wurden. Coseriu liefert noch einen weiteren Erklärungsansatz, dem zufolge Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht nacheinander ablaufen, sondern „kopräsente Momente“ darstellen, die verschiedenen Bewußtseinsstufen entsprechen. Dabei repräsentiere die Vergangenheit das schon Bekannte, die Gegenwart das Gefühlte und die Zukunft das Gewollte und Erhoffte.11Damit liefert auch dieser Ansatz eine Erklärung für die Verwendung der Modalverben, da zumindest VELLE /volerezum Ausdruck der Zukünftigkeit herangezogen werden kann.

Coseriu führt diese neue Auffassung auf das Christentum zurück, das „die ‚innerliche Zukunft’ [in den Vordergrund rückt], die in bewußter Verantwortung als Absicht und moralische Verpflichtung gemeint ist“.12Seine These wird allerdings von B. Müller kritisiert, u.a. weil sie den gegenwärtig stattfindenden Wandel zu einer analytischen Form v. a. im französischen Futur nicht zu erklären vermag.13

3.1. Der Aufbau der modalen Periphrasen

Die Periphrasen waren zu Beginn der Entwicklung sehr vielfältig. Sie wurden wahrscheinlich in allen Zeitformen sowie mit verschiedenen Modalverben gebildet.14Folgende futurhaltige Modalverben wurden mit unterschiedlichen Bedeutungsnuancen benutzt: VELLE (volere), DEBERE (dovere), VENIRE, und HABERE(avere).15Lausberg erklärt die Futurhaltigkeit dieser Verben durch „1. die das Handeln vorbereitende Bewegung des Handelnden (venire); - 2. die subjektivevoluntasdes Handelnden (velle); - 3. die das Handeln des Handelnden dirigierende Norm (debere, habere).“16

Alle Periphrasen hatten jedoch einen einheitlichen Aufbau aus einem semantischen und einem grammatikalischen Element, was sich später auf folgende zwei Typen reduzierte:

Typ A: Modalverb im Präsens (+ Präposition) + Infinitiv Typ B: Infinitiv + Modalverb im Präsens17

In den verschiedenen Sprachräumen der Romania wurden unterschiedliche Varianten bevorzugt und setzten sich im Laufe der Zeit so durch, daß sie in den jeweiligen Sprachen zu einem neuen synthetischen Futur grammatikalisiert wurden.18

Typ A

Abbildung in 19dieser Leseprobe nicht enthalten

Typ B

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auch in vielen nicht-romanischen europäischen Sprachen gibt es für das Futur keine synthetischen Formen, sondern es werden Periphrasen aus einem grammatikalischen und einem semantischen Element benutzt. Beispiele hierfür finden sich im Englischen (I will sing), im Deutschen (ich werde singen), im Kroatischen und im Russischen.20

3.2. Die Entwicklung der modalen Periphrasen zum heutigen Futur

Laut Tekavčić hat sich die Periphrase mit HABERE im größten Teil der Romania, wie auch im Italienischen, durchgesetzt, weil sie neutraler war als die anderen Konstruktionen. Außerdem habe die Periphrase für eine gewisse Zeit mit den klassisch-lateinischen Formen als deren „variante affettiva, espressiva, popolare“ koexistiert, bis aufgrund des Verlustes der lateinischen Formen keine

stilistische Wahlmöglichkeit mehr bestand und die Affektivität dadurch verloren ging.

Ursprünglich hatten die Periphrasen jedoch noch keine futurische Bedeutung, sondern wurden rein modal aufgefaßt. Erst schrittweise entwickelte sich der temporale Aspekt, und die Modalität trat mehr und mehr in den Hintergrund.21Tekavčić zeigt diese Entwicklung anhand von sechs Quellen auf:

1.) VENIT AD ME PATER; QUID HABUI DICERE?

Mein Vater kam zu mir; was hatte ich ihm zu sagen / was konnte ich ihm sagen?

Seneca (etwa 4 v. Chr. - 65 n. Chr.) benutzt die Periphrase im Perfekt und in modaler Bedeutung.

2.) DE RE PUBLICA NIHIL HABEO AD TE SCRIVERE.22

„Über das Gemeinwesen kann ich dir nichts berichten.“23

Auch Cicero (106 - 43 v. Chr.) bedient sich der Periphrase in modaler Bedeutung.

3.) SIMON, HABEO TIBI ALIQUID DICERE. Simon, ich muß dir etwas sagen.

In diesem Zitat aus der Vulgata (4./5. Jhd. n. Chr.) ist ebenfalls die Modalität der präsentischen Periphrase erkennbar.

4.) IN OMNEM TERRAM EXIRE HABEBAT PRAEDICATIO APOSTOLORUM.

Die Predigt der Apostel muß in alle Länder / in die ganze Welt gelangen.

Tertullian (160 - 220 n. Chr.) benutzt zwar den Imperfekt für die Periphrase, dennoch wird aber neben der Notwendigkeit auch der futurische Aspekt deutlich gemacht.

5.) TEMPESTAS ILLA TOLLERE HABET TOTAM PALEAM DE AREA.

Jenes Unwetter wird (die ganze Spreu dieses Gebietes) entfernen.

In diesem Zitat des heiligen Augustinus (354 - 430 n. Chr.) überwiegt die temporale Bedeutung.

6.) COD ESTIS, FUI, ET QUOD SUM, ESSERE ABETIS.

Was ihr seid, das war ich, und was ich bin, das werdet ihr sein.

Bei dieser römischen Inschrift, die wahrscheinlich aus dem 7. Jahrhundert stammt, handelt es sich bereits um ein reines Futur. Die Modalität ist nicht mehr vorhanden.

Bei ESSERE ABETIS handelt es sich um die lateinisierte Form des gesprochenen Ausdrucks.24

Mit der Zeit verschmolzen die beiden Bestandteile der Periphrase zu einer festen Einheit und wurden zu einer neuen synthetischen Form.25Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung von der klassischen Form über die volkssprachliche Periphrase und eine hypothetische Übergangsform zur modernen italienischen Futurform am Beispiel des Verbs CANTARE aus der ersten Konjugationsklasse:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ‚Übergangsform’ in der dritten Spalte stellt die volkssprachliche Realisierung der Periphrase dar. Sie ist zwar nicht belegt, da kaum rein volkssprachliche Texte aus der betreffenden Zeit erhalten sind, hat aber wahrscheinlich so oder sehr ähnlich geklungen.26

Die Entwicklung verlief also von der lateinischen synthetischen Form CANTABO über die volkssprachliche analytische Form CANTARE HABEO zur erneut synthetischen italienischen Formcanterò.27

Die folgende Quelle aus dem 7. Jahrhundert liefert die erste verschmolzene romanische Futurform:

ET ILLE RESPONDEBAT: NON DABO. IUSTINIANUS DICEBAT: DARAS.

Die Form DARAS entspricht also in Form und Funktion dem modernen italienischedaraiund unterscheidet sich nur durch den Endlaut.28Aus der obigen Tabelle wird außerdem deutlich, wie sich das Verb HABERE zu den italienischen Futurendungen entwickelt hat. Gleichzeitig ist es aber auch als Verb in seiner Bedeutung erhalten geblieben. Beim Vergleich erkennt man an der ersten Person Plural, daß sich die Futurendungen gegenüber den Präsensformen vonaverekonservativer verhalten haben. Das Futur wird mit der alten Verbform gebildet, die im modernen Italienisch von der entsprechenden Konjunktivform abgelöst wurde.29

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

HABENT hanno canteranno

Auffällig dabei ist auch die Tatsache, daß in allen romanischen Sprachen, deren Futurformen aus der lateinischen Periphrase mit HABERE entstanden sind, in der ersten und zweiten Person Plural die erste Silbe des Hilfsverbs (im Italienischenav-) weggefallen ist.30

4. Besonderheiten bei der Bildung des modernen italienischen Futurs

Bei den Verben auf -are wird das -a- der Infinitivendung zu -e-, weil es sich seit der Verschmelzung von Infinitiv und Modalverb in einer unbetonten Silbe befindet.

Bsp.: cantare - canterò Bei einigen Verben mit einem langen -e- in der Infinitivendung fällt das betonte -e- im Futur weg. Dieses Phänomen nennt man Synkope.

Bsp.:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Verbenandare- andròundvenire - verròstellen Ausnahmen dar, da die Synkope unvorhersehbar auftritt, denn zum Beispiel beimandare - manderòundpunire - puniròwird der Vokal beibehalten.

Wenn durch die Synkope die Konsonantenverbindungen -lr- und -nr- entstehen, werden sie zu -rr- assimiliert.

Bsp.:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auch bei den stammbetonten Verben auf -ere ist die Synkope möglich, allerdings ebenfalls nicht vorhersehbar.

Bsp.: -vendere - venderò, obwohl die Verbindung -ndr- inandrò

möglich ist

- vivere - vivrò, obwohl scrivere - scriverò nicht synkopiert wird31

Die Synkopierung muß zeitlich nach der Ersetzung des -a- durch -e- bei den Verben der ersten Konjugation stattgefunden haben, da dieses -e- sonst auch synkopiert worden wäre. Das wird am Beispiel der beiden Verbenvolareund volere deutlich. Wenn zuerst das -a- ersetzt worden wäre, hätten beide Futurformen homophonvolerògeheißen und wären dann auch beide synkopiert worden. Daher kann man annehmen, daß sich zuerstvoleredurch Synkope und Assimilation zuvolròund später zuvorròentwickelt hat, bevorvolare-volaròsich zuvoleròveränderte.32

Das Verbesserebildet sein Futursarònach Vorbild vondare - darò, stare - staròundfare - faròund verliert dabei die erste Silbe. Bei diesen Verben hat der Lautwandel von -a- zu -e- nicht stattgefunden, weil sich der Vokal nicht in einer unbetonten Silbe befindet.33

5. Das Futur in den italienischen Dialekten

In einigen Sprachen und Dialekten v. a. in den Randgebieten der Romania, z. B. im Sardischen oder in den süditalienischen Mundarten, weist die Entwicklung größere Unterschiede zum ‚Kern’ der Romania auf, weil der lateinische Einfluß in diesen Sprachräumen nicht so groß war. Zum Beispiel ist das synthetische Futurparadigma dort nicht volkstümlich.34Das heißt, daß diese Formen, sofern sie überhaupt vorhanden sind, erst später durch schriftsprachliche oder Einflüsse aus anderen Gegenden eingeführt wurden.35

In den süditalienischen Dialekten werden vor allem periphrastische Formen benutzt, die allerdings nicht verschmolzen sind und aus dem Typ HABEO AD CANTARE hervorgegangen sind. Südlich der Linie Viterbo - Perugia - Ancona findet man häufig das Präsens, dem durch Zeitadverbien ein eindeutigerer futurischer Sinn gegeben werden kann. Das Präsens mit dem Adverb POST bzw. seiner heutigen regionalen Form wird in Kalabrien, aber auch in einigen Mundarten im Gebiet der Alpen verwendet.36

Die norditalienischen Dialekte hingegen bilden das hochsprachliche Futur, allerdings in regional unterschiedlichen lautlichen Ausprägungen. Nur im Vulgärflorentinischen sind auch Formen von HABEO AD CANTARE zu finden.37

Wenig verbreitet ist die Form VOLO + Infinitiv, die in Dialekten in Nordpiemont und im Tessin vorkommt.38

6. Schlußwort

In der ganzen Romania, aber auch in der italienischen Sprache mit ihren Dialekten sind aus dem gemeinsamen Ursprung, dem Lateinischen, verschiedene Möglichkeiten, Zukünftiges auszudrücken, entstanden und zum Teil bis heute erhalten geblieben. Für diesen Vorgang gibt es viele Erklärungsansätze, die zum Teil sehr umstritten sind. Dennoch hoffe ich, einen Überblick über die Entstehung der modernen italienischen Futurformen mit einigen Begründungen gegeben zu haben.

Bibliographie

COSERIU, EUGENIO: „Über das romanische Futur“ (1957). In: E. Coseriu:Sprache

- Strukturen und Formen. Tübingen: Tübinger Beiträge zur Linguistik, 1970, S. 53 - 70

GECKELER, HORST und DIETER KATTENBUSCH:Einführung in die italienische Sprachwissenschaft.2., durchgesehene Auflage. Tübingen: Niemeyer, 1992

LAUSBERG, HEINRICH:Romanische Sprachwissenschaft, Band III: Formenlehre. Berlin: Walter de Gruyter & Co, 1962

MÜLLER, BODO: „Das lateinische Futurum und die romanischen

Ausdrucksweisen für das futurische Geschehen“. In:Romanische Forschungen76 (1964), S. 44 - 97

ROHLFS, GERHARD:Historische Grammatik der italienischen Sprache und ihrer Mundarten. Band II: Formenlehre und Syntax. 2. unveränderte Auflage 1972. Bern, München: Francke Verlag, 1949

TEKAVČIĆ, PAVAO:Grammatica storica dell’italiano, vol. II: Morfosintassi. Bologna: Il Mulino, 1972

WUNDERLI, PETER:Modus und Tempus. Tübingen: Verlag Gunter Narr, 1976

[...]


1vgl. GECKELER, HORST und DIETER KATTENBUSCH:Einführung in die italienische Sprachwissenschaft.2., durchgesehene Auflage. Tübingen: Niemeyer, 1992. Seite 73

2 vgl. MÜLLER, BODO: „Das lateinische Futurum und die romanischen Ausdrucksweisen für das futurische Geschehen“. In: Romanische Forschungen 76 (1964), S. 44 - 97 (Seite 54); COSERIU, EUGENIO: „Über das romanische Futur“ (1957). In: E. Coseriu: Sprache - Strukturen und Formen. Tübingen: Tübinger Beiträge zur Linguistik, 1970, S. 53 - 70 (Seite 53); GECKELER, H. und D. KATTENBUSCH, Seite 73

3vgl. LAUSBERG, HEINRICH:Romanische Sprachwissenschaft, Band III: Formenlehre. Berlin: Walter de Gruyter & Co, 1962. Seite 213; COSERIU, Seite 54

4 vgl. MÜLLER, Seite 45

5vgl. TEKAVČIĆ, PAVAO:Grammatica storica dell’italiano, vol. II: Morfosintassi. Bologna: Il Mulino, 1972, Seite 301f.

6vgl. MÜLLER, Seite 46f.

7vgl. COSERIU, Seite 54f.

8 vgl. GECKELER, H. und D. KATTENBUSCH, Seite 74

9TEKAVČIĆ, Seite 300f.

10K. Voßler in: COSERIU, Seite 56

11vgl. COSERIU, Seite 65

12 COSERIU, Seite 67

13vgl. MÜLLER, Seiten 51-54

14vgl. TEKAVČIĆ, Seite 303

15vgl. LAUSBERG, HEINRICH:Romanische Sprachwissenschaft, Band III: Formenlehre. Berlin: Walter de Gruyter & Co, 1962, Seite 214

16LAUSBERG, Seite 214

17vgl. WUNDERLI, Seite 307

18 vgl. WUNDERLI, Seite 299

19vgl. GECKELER, H. und D. KATTENBUSCH, Seite 74

20 vgl. TEKAVČIĆ, Seite 303

21vgl. TEKAVČIĆ, Seite 303

22vgl. TEKAVČIĆ, Seite 304

23 MÜLLER, Seite 65f.

24vgl. TEKAVČIĆ, Seite 304f.

25vgl. LAUSBERG, Seite 217

26vgl. TEKAVČIĆ, Seite 304

27 vgl. GECKELER, H. und D. KATTENBUSCH, Seite 75

28vgl. TEKAVČIĆ, Seite 305

29vgl. LAUSBERG, Seite 216; ROHLFS, GERHARD:Historische Grammatik der italienischen

Sprache und ihrer Mundarten. Band II: Formenlehre und Syntax. 2. unveränderte Auflage 1972. Bern, München: Francke Verlag, 1949, Seite 316f.

30vgl. LAUSBERG, Seite 216

31vgl. TEKAVČIĆ, Seite 401f.

32 vgl. TEKAVČIĆ, Seite 403

33vgl. LAUSBERG, Seite 249; ROHLFS, Seite 380

34vgl. TEKAVČIĆ, Seite 305f.

35vgl. MÜLLER, Seite 59f.

36vgl. TEKAVČIĆ, Seite 305f.; MÜLLER, Seite 81

37vgl. ROHLFS, Seite 382f.

38 vgl. ROHLFS, Seite 387

15 von 15 Seiten

Details

Titel
Das italienische Futur
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung
Einführung in die italienische Sprachwissenschaft
Note
1,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
15
Katalognummer
V107343
Dateigröße
454 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Futur, Einführung, Sprachwissenschaft
Arbeit zitieren
Daniela Rollmann (Autor), 2000, Das italienische Futur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107343

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