Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht - Die Liebende S. 799-831


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

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Grundlagentexte der feministischen Philosophie (WS 2001/02) Simone de Beauvoir: „Das andere Geschlecht“ Die Liebende S. 799-831

Das Wort Liebe hat für beide Geschlechter eine andere Bedeutung:

Für die Frau: das Leben selbst, völlige Selbstaufgabe zugunsten eines Herren, muss ihre eigene Persönlichkeit vergessen.

Für den Mann: Frauen bedeuten nur einen Wert unter anderen, er gibt sich nie völlig auf, bleibt ein souveränes Wesen.

Die Auffassung die Mann und Frau von der Liebe haben, spiegelt den Unterschied ihrer Situation:

Die Frau kann sich nicht in Handlungen realisieren, bleibt in der Sphäre des Relativen gefangen, ist von Kind an daran gewöhnt, den Mann als Herrscher zu sehen, mit dem man sich nicht messen darf.

Die Jugendliche:

Möchte sich zuerst mit Vertretern des männlichen Geschlechts identifizieren; wenn sie das aufgibt versucht sie an der Männlichkeit zu partizipieren indem sie sich lieben lässt; hat kein Ziel vor Augen, das sich zu verfolgen lohnt - es bleibt nur die Liebe als Ausweg.

Die meisten Frauen wählen diesen Weg, auch wenn ihnen die Unabhängigkeit freisteht:

Die Frau möchte die „Quasi- Passivität, die sie im Familienleben genossen hat wieder aufleben lassen. Sie möchte Gesetze, die sie vor der Freiheit schützen, vier Wände die ihr das eigene Geworfensein in die Welt verbergen. (803)

Die Liebe wird zur Religion:

Die Frau möchte ihre Situation als unwesentliches Objekt überwinden, indem sie sich radikal zu ihr bekennt: Die Frau möchte lieber einem Gott dienen, als einen Tyrannen; setzt den Geliebten als höchsten Wert und oberste Realität; sie vernichtet sich vor ihm - was ein gieriger Wunsch zum Sein ist. (804)

Die Frau erhofft sich Rechtfertigung von ihrem Liebhaber:

Die Frau möchte Zugang zur unendlichen Wirklichkeit haben, dank der Vermittlung eines Anderen. Möchte die trennenden Grenzen zwischen sich und dem Geliebten aufheben. . Höchstes Ziel ist die Identifikation mit dem Geliebten.(810)

Masochismus:

Wenn es der Frau nicht gelingt den Geliebten glücklich zu machen, verwandelt sich ihr Narzissmus in Selbsthass; Masochismus ist nach B. aber nicht der „natürliche Hang glücklicher Selbstaufgabe“. (811)

Die Qual der unmöglichen Liebe:

Mann und Frau haben aneinander widersprechende Forderungen (818 u. 826)

Wird das Weib nur ein vollkommenes Weib, wenn es liebt?

Der Mann braucht diese Hingabe der Frau nicht und nimmt sie nur unter der Bedingung an, dass an ihn diese Bedingung nicht gestellt wird. (830)

Die authentische Liebe:

Sollte auf der wechselseitigen Anerkennung zweier Freiheiten beruhen. Wird erst möglich, wenn die Frau wirtschaftlich unabhängig ist und sich auf eigene Ziele hin bewegt. (829)

Simone de Beauvoir „Die Liebende“

Das Wort Liebe hat für die beiden Geschlechter nicht die gleiche Bedeutung, was die Quelle schwerer Missverständnisse zwischen ihnen ist.

Nietzsche drückt den gleichen Gedanken den auch Byron äußert: dass die Liebe des Mannes nur eine Beschäftigung , für die Frau dagegen das Leben selbst sei, wie folgt aus:

„Mann und Weib verstehen unter Liebe etwas anderes... Was das Weib unter Liebe versteht, ist klar genug: vollkommenen Hingabe (nicht nur Hingebung) mit Seele und Leib, ohne jede Rücksicht, jeden Vorbehalt... In dieser Abwesenheit von Bedingungen ist eben seine Liebe ein Glaube: das Weib hat keinen anderen. - Der Mann, wenn er ein Weib liebt, will von ihm eben diese Liebe, ist folglich für seine Person selbst am entferntesten von der Voraussetzung der weiblichen Liebe. Gesetzt aber, dass es auch Männer geben sollte, denen ihrerseits das Verlangen nach vollkommener Hingabe nicht fremd ist, nun, so sind das eben keine Männer.“(Fröhliche Wissenschaft) (S800)

B. meint, dass sich in der Auffassung, die Männer und Frauen von der Liebe haben, sich der Unterschied ihrer Situation spiegelt.

Da sich die Frau nicht in Handlungen realisieren kann und in der Sphäre des Relativen gefangen bleibt, da sie von Kindheit an daran gewöhnt ist den Mann als Herrscher zu sehen, mit dem man sich nicht messen darf, hat sie nur einen Wunsch: „Ihr Sein auf eine jener höheren Wesenheiten hin zuüberschreiten, sich mit dem souveränen Subjekt zu vereinigen mit ihm zu verschmelzen. Es gibt für sie keinen anderen Ausweg, als sich mit Leib und Seele in demjenigen zu verlieren, den man ihr als das Absolute, das Wesentliche bezeichnet.“(S800)

Als Jugendliche will möchte sie sich zunächst mit Vertretern des männlichen Geschlechts identifizieren. Wenn sie dieses Bestreben aufgibt, versucht sie an der Männlichkeit zu partizipieren , indem sie sich von einem unter ihnen lieben lässt. Da ihnen meist kein Ziel vor Augen steht, irgend etwas zu unternehmen, was ihnen lohnend erscheint, gibt es keinen Ausweg als die Liebe. (8o1)

Die meisten Frauen ziehen diesen Weg auch dann vor, wenn die Unabhängigkeit ihnen freisteht, da es beängstigend ist, sich auf das Unternehmen seines eigenen

Lebens einzulassen. In der Liebe möchte die Frau, dass eine Situation wieder auflebt: „die gleiche, die sie als kleines Mädchen unter den Fittichen der

Erwachsenen erlebt hat. Die Liebe soll ihr nicht nur den Vater, sondern auch Mutter, die Kindheit wiedergeben. Sie möchte ein Dachüber den Kopf haben, vier Wände, die ihr das eigene Geworfensein inmitten der Welt verbergen, Gesetze, die sie gegen die eigene Freiheit schützen.“(S 803)

Sie möchte nun lieber einem Gott dienen, als Tyrannen - den Eltern, dem Ehemann, dem Beschützer zu gehorchen. Sie entscheidet sich, ihre Abhängigkeit so glühend zu wollen, dass es ihr Ausdruck ihrer Freiheit erscheint. Sie versucht, ihre Situation als unwesentliches Objekt zu überwinden, indem sie sich radikal zu ihr bekennt. Sie setzt den Geliebten als höchsten Wert und oberste Realität: sie vernichtet sich vor ihm. Die Liebe wird für sie zur Religion.

Dieser Vernichtungswunsch ist ein gieriger Wunsch zum Sein.„In allen Religionen vermischt sich bei den Gläubigen die Anbetung Gottes mit der Sorge um sein eigenes Heil. Indem die Frau sich ganz ihrem Idol hingibt hofft sie, dieses werde sie sowohl in den Besitz ihrer selbst als auch in den des durch ihn verkörperten Universums bringen.“( S804)

Die Frau erhofft sich von ihrem Liebhaber in erster Linie die Rechtfertigung, die Erhöhung ihres ich’s. Sie empfindet auch einen leidenschaftlichen Wunsch, ihre eigenen Grenzen zu überwinden, unendlich zu werden - dank der Vermittlung eines anderen, der zu der unendlichen Wirklichkeit Zugang hat.

Um die trennenden Grenzen zwischen sich und den Geliebten aufheben zu können und die Vereinigung zu realisieren möchte die Frau in erster Linie dienen. Indem sie die Ansprüche des Geliebten erfüllt, bekommt sie das Gefühl notwendig zu sein, sie wird in seine Existenz integriert und partizipiert so an seinem Wert - sie ist gerechtfertigt. Je mehr Ansprüche der Mann stellt um so vollständiger fühlt sie sich erfüllt.

Sie macht sich zur Dienerin zur Sklavin und entledigt sich ihrer Transzendenz, die sie der des Mannes unterordnet. „Um sich zu finden, sich zu retten, hat sie angefangen, sich in ihm zu verlieren: Tatsache ist, dass sie sich nach und nach in ihm verliert. Die ganze Wirklichkeit ist in dem anderen. Die Liebe, die anfangs als narzisstische Verherrlichung erschien, vollendet sich in den bitteren Freuden der Ergebenheit, die häufig zur Selbstverstümmelung führt.“(S 810)

Da das Maß der Werte, die Wahrheit der Welt inseinemBewusstsein sind, genügt es nicht ihm nur zu dienen, das höchst Ziel der menschlichen wie auch der mystischen Liebe besteht in der Identifikation mit dem Geliebten.

Die Frau versucht nun mit seinen Augen zu sehen, seine Gewohnheiten und Ansichten zu übernehmen, - sie wird zur Verkörperung ihres Geliebten, sein Abglanz, sein Double: Sie ist er. Sie lässt ihre Welt in Zufälligkeit versinken und lebt in seinem Universum.

Wenn sie von dem geliebten Mann als Teil seiner selbst anerkannt wird, lernt die Liebende in ihrer Selbstaufgabe den großmächtigen Besitz des Absoluten kennen. Solange sie liebt, geliebt wird und dem Geliebten notwendig ist, fühlt sie sich völlig gerechtfertigt.

Der Übergang von hingebungsvoller Begeisterung zu masochistischer Wut erfolgt leicht. Die Liebende, die dem Liebhaber gegenüber in der gleichen Situation ist, des Kindes vor seinen Eltern ist, findet auch jenes Gefühl der Schuld wieder, das sie bei ihnen kannte. Solange sie ihn liebt lehnt sie sich nicht gegen ihn, sondern gegen sich selbst auf. Wenn er sie weniger liebt als sie sich das wünscht, wenn es ihr misslingt, ihn in Beschlag zu nehmen, ihn glücklich zu machen, ihm zu genügen, verwandelt sich ihr ganzer Narzissmus in Widerwillen, in Demütigung in Hass gegen sich selber, der sie zur Selbstbestrafung reizt. Manchmal macht sie sich ihr Leben lang zum Opfer, schadet ihren Selbst, das den Geliebten nicht gänzlich zu befriedigen vermag. Diese Haltung ist ausgesprochen masochistisch. Das ist aber nicht der natürliche Hang glücklicher Selbstaufgabe. Der Masochismus lässt die Gegenwart des Ichs in einer gemarterten, entthronten Gestalt andauern.Die Liebe zielt auf das Vergessen seiner selbst zugunsten eines wesenhaften Subjekts ab (812).

Nachdem sich die sich die Frau in einen Anderen entfremdet hat, will sie wieder zu sich finden. Sie muss jenen Anderen an sich reißen, der ihr Wesen besitzt. Sie schenkt sich ihm ganz: Er muss aber auch fähig sein, dieses Geschenk würdig zu empfangen. Die Frau verlangt, dass er dankbar die Lasten übernimmt, die sie ihm aufbürdet. Sie weiht ihm alle Augenblicke ihres Lebens: dafür muss er alle Augenblicke da sein.

Er darf seine Augen nicht abwenden, weil er sie dann um etwas bringt, selbst, wenn er an ihrer Seite sitzt und ließt oder schreibt vernachlässigt, verrät er sie.Wenn der Mann das Objekt, das sie für ihn ist nicht benutzt, ist sie absolut nichts mehr. Damit sie existiert, muss der Geliebte also bei ihr, mit ihr beschäftigt sein. Sie wartet auf sein Kommen, sein Begehren, sein Erwachen. Und sobald er sie verlassen hat, fängt sie wieder an, auf ihn zu warten.Dieser harten Strafe fällt jeder anheim, der sein Schicksal nicht selbst in die Hand genommen hat (815 - 823).

Die Frau möchte den Mann eingeschlossen wie Gott im Tabernakel, und seine Kerkermeisterin sein.

Aber als Gefangener ist er kein Held mehr, der Heldentaten vollbringt. Der Ritter, der zu neuen Unternehmen aufbricht, beleidigt seine Dame, doch verachtet sie ihn wenn er zu ihren Füßen liegen bleibt, soll er doch die Transzendenz, die die Frau ihm zugewiesen hat in die ganze Welt hinaus nehmen.

Darin liegt die Qual der unmöglichen Liebe: Die Liebende, die zum Geliebten einen Helden, einen Riesen, einen Halbgott haben will, fordert von ihm, dass er ihr nicht ganz gehört, während sie doch kein anderes Glück kennt als ihn ganz in sich einzuschließen.(S818)

Doch auch der Liebhaber hat eine sich widersprechende Forderung an die Frau:„Er will sie genau seinem Traum entsprechend und doch wieder verschieden von allem haben, was seine Einbildungskraft erfindet, er will in ihr eine Antwort auf seine Erwartungen und eine unvorhergeseheneÜberraschung haben.“(826)

Der Mann erfasst die Frau, insofern sie sich ihm angeglichen hat in ihrer Immanenz. Er kann sich schwer vorstellen, dass sie auch eine andere ist, die sich ihm entzieht. Bei ihm ist die Eifersucht, wie die Liebe selbst meist nur eine vorübergehende Krise. Die Eifersucht erscheint bei ihm eine Art Ablenkung: Wenn seine Geschäfte schlecht gehen, oder ihm das Leben zur Last wird, behauptet er, er werde von seiner Frau lächerlich gemacht.

Die Frau dagegen die den Mann in seinem Anderssein in seiner Transzendenz liebt Fühlt sich ständig in Gefahr.Sie hat von der Liebe alles empfangen; wenn sie sie verliert, verliert sie alles. (823 - 824)

Durch Eifersuchtsszenen drückt sie die Ungeduld und die Langeweile des Wartens, das bittere Gefühl der Abhängigkeit, ihren Ärger aus, nur eine verstümmelte Existenz zu besitzen. Ihr ganzes Schicksal wird mit jedem Blick in Frage gestellt, den der geliebte Mann auf eine andere Frau richtet, da sie ihr ganzes Wesen in ihm entfremdet hat. (823-824)

Ihr Heil hängt von seiner herrischen Freiheit ab, die sie geschaffen hat und in einem Augenblick vernichten kann. Sie verbringt ihr Leben damit vor dem zu zittern, der ihr Schicksal in Händen hält, ohne es selbst ganz zu wissen, ganz zu wollen.

Um die Wette haben die Männer verkündet, die Liebe sei für die Frau die höchste Vollendung.„Ein Weib, das liebt wie ein Weib, wird damit ein vollkommenes Weib“, sagt Nietzsche und Balzac:“In höherem Sinne ist das Leben des Mannes Ruhm, das Leben der Frau Liebe. Die Frau kommt dem Manne nur gleich, wenn sie aus ihrem Leben ein ständiges Opfer macht, wie das des Mannes eine ständige Tätigkeit ist.“

(830) Aber auch darin liegt wiederum eine grausame Täuschung, da sich die Männer keineswegs darum kümmern ihr Opfer anzunehmen. Der Mann braucht die bedingungslose Hingabe nicht, auch wenn sie seiner Eitelkeit schmeichelt. Er nimmt sie nur unter der Bedingung entgegen, dass er den Forderungen nicht zu entsprechen braucht, die eine solche Haltung für die Gegenseite bedeutet. Er predigt der Frau sich hinzugeben und dabei werden ihm ihre Gaben lästig. Sie ist völlig verwirrt - über ihre unnützen Geschenke, über ihre leere Existenz.

Die authentische Liebe

Die authentische Liebe sollte auf der wechselseitigen Anerkennung zweier Freiheiten beruhen. Jedes der beiden Liebenden würde als sich selbst und das Andere empfinden. Keiner würde auf seine Transzendenz verzichten, keines sich verstümmeln. Beide zusammen würden in der Welt Werte und Ziele finden. Durch ihr gegenseitiges Geschenk würde dem einen wie dem anderen die Liebe zu einer Offenbarung werden.

Georges Gusdorf fasst in seinem Werk„La Découverte de soi“zusammen was der Mann von der Liebe verlangt:„Die Liebe offenbart uns uns selbst, indem sie uns aus uns selbst heraustreten lässt. Wir behaupten uns in Verbindung mit dem, was uns fremd und komplementär ist. Die Liebe als Form der Erkenntnis deckt inmitten der Landschaft, in der wir immer gelebt haben, neue Himmel und neue Erdteile auf. Darin liegt das große Geheimnis: die Welt des anderen, ich selbst bin anders. Und ich bin nicht mehr der einzige der es weiß. Besser noch: jemand hat es mich gelehrt. Die Frau spielt somit eine unerlässliche Rolle in dem Bewusstsein, das der Mann von sich selbst gewinnt.“(829)

Beauvoir meint, dass Gusdorf unrecht hat, wenn er meint: “Und gleichermaßen stellt der Mann für die Frau einen unerlässlichen Mittler zwischen sich selbst und sich selbst.“ Denn die Situation der Frau ist nicht gleich. Bei der Frau wäre nur dann das der gleich Fall, wenn sie ebenso wesenhaft für sich existierte wie der Mann. Das würde bedeuten, dass sie wirtschaftlich unabhängig wäre, sich nach eigenen Zielen hin bewegte und sich ohne Mittler in Richtung Gesamtheit (Kollektivität) überschritte. Nur unter dieser Voraussetzung ist eine gleichberechtigte Liebe möglich. (829)

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Details

Titel
Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht - Die Liebende S. 799-831
Autor
Jahr
2001
Seiten
7
Katalognummer
V107363
ISBN (eBook)
9783640056361
Dateigröße
399 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Simone, Beauvoir, Geschlecht, Liebende
Arbeit zitieren
Johanna pfabigan (Autor:in), 2001, Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht - Die Liebende S. 799-831, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107363

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