Wilhelm Hauffs Memoiren des Satans. Der Charakter des Teufels als Werkzeug


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002

22 Seiten, Note: 1


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Inhaltsverzeichnis

I. Trivialität und ihre Nebeneffekte
I.1 Ein Stiefkind der Forschung. Thesen.
I.2 Zur Bibliographie

II. Der Charakter des Teufels als Werkzeug
II.1 Der Teufel in der Romantik
II.2 Von Hoffmann zu Hauff
II.3 Das Spiel mit dem Inkognito
II.4 Satan - Kein Stereotyp
II.5 Das Fehlen des Teuflischen
II.6 Der Teufel als 'Sprachrohr'
II.6.1 Der Streit mit Clauren
II.6.2 Derästhetische Tee
II.6.3 Der Besuch bei Goethe
II.7 Der Buchmarkt und das Konzept des Fortsetzungsromans

III. Eine Figur um des Erfolges willen?

IV. Bibliographie

V. Obligatorische Erklärung zu Seminararbeiten im Department I

I. Trivialität und ihre Nebeneffekte

I.1 Ein Stiefkind der Forschung. Thesen.

Was den Bekanntheitsgrad von Wilhelm Hauff angeht, so wurde bereits im Seminar festgestellt, daß lediglich die sich immer noch großer Beliebtheit erfreuenden Märchen noch weitgehend bekannt sind. Allenfalls der Roman Lichtenstein war von den Teilnehmern vereinzelt noch gelesen worden, viele Texte waren gänzlich unbekannt. Die deutsche Geschichte selbst hat dazu beigetragen. In den neueren Kindermärchenbüchern fehlen aus offensichtlichen Gründen Texte wie "Abner, der Jude, der nichts gesehen hat", und die Adaption von "Jud Süß" und "Der ewige Jude" durch die Propagandamaschinerie im Dritten Reich führte dazu, daß nach 1945 diese Bände beinahe gänzlich aus den Regalen verschwanden. In Gesamtausgaben sind diese Texte jedoch nach wie vor enthalten.

Was den literarischen Anspruch der Leserschaft angeht, gehört Hauff nicht unbedingt zu den Autoren, deren Werke man 'gelesen haben sollte'. Immer wieder wird der Versuch unternommen, zu Bildungszwecken einen Literaturkanon zu entwerfen, in dem jede Art von Trivialliteratur von vorneherein fehlen muß. Hauffs Texte sind zwar nicht durchgehend trivial, doch ihnen fehlt gänzlich die Qualität, die Welt verändert zu haben.

Von der Literaturwissenschaft wird Hauff aufgrund seiner häufig zutagetretenden Trivialität relativ zu anderen Autoren der Romantik meist als Stiefkind gehandelt. Die wissenschaftlichen Abhandlungen über ihn fallen im Vergleich zu vielen seiner Zeitgenossen eher mager aus, und der Grund hierfür ist nicht nur in seinem frühen Ableben zu suchen.

Dabei war er im literarischen Alltag keine Randerscheinung, sondern als Autor, aber auch als Kritiker und Rezensent stark präsent. Die 1825/26 erschienenen "Mitteilungen aus den Memoiren des Satan" ermöglichen einen Einblick in das öffentliche Leben und das Umfeld des Autors aus der Sicht seiner literarischen Hauptperson. Dabei ist der Charakter Satans nicht so rund und perfektioniert wie beispielsweise der Goethesche Mephisto aus dem "Faust", aber ungleich vielseitiger. Es ist der Zweck dieser Arbeit, die Figurentypik des hauffschen Satans zu untersuchen und die im Text auftretenden charakterlichen Eigenschaften zu begründen, um folgende Thesen zu stützen:

1) Hauff verwendet hier einen nicht-stereotypen Charakter, um sich textgestalterische Möglichkeiten im Voraus offenzuhalten. Dies erleichtert die Arbeit an den Memoiren als Fortsetzungsroman, geht jedoch zu Lasten der Literarizität.
2) Hauff wählt den Teufel als Hauptperson, um dem Publikum persönliche Ansichten nahezubringen und seine Marktpräsenz im Literaturbetrieb zu stärken.

I.2 Zur Bibliographie

Ich stütze mich in dieser Arbeit zuerst einmal auf die Dissertation von Edwin Sommermeyer zum Thema aus dem Jahre 1932. Man mag bemerken, daß es doch etwas ungewöhnlich sei, einen bereits so betagten Text als Ausgangspunkt für die eigenen Betrachtungen zu wählen, jedoch habe ich hierfür Gründe. Wie oben bereits erwähnt, ist Hauff nicht gerade eines der von der Literaturwissenschaft favorisierten Forschungsobjekte. In Elisabeth Frenzels Artikel über das Satansmotiv[1] werden die "Memoiren" überhaupt nicht erwähnt, in Mario Praz' oft wiederaufgelegtem Buch "Liebe, Tod und Teufel" (Klappentext: "Das motivgeschichtliche Standardwerk zur Literatur der Romantik") wird sogar ein Text mit dem Titel "Mémoires du Diable" (1837) von Frédéric Soulie genannt,[2] nicht aber der Text von Hauff. Es sind seit Sommermeyer wenig gedruckte Abhandlungen über Hauff entstanden, und davon werden die Memoiren des Satan wiederum im Vergleich zu den Märchen noch einmal spärlicher beachtet. Sommermeyers Abhandlung ist in ihrer Vollständigkeit und Informationsfülle in meinen Augen daher schlicht und ergreifend die Beste seither gewesen.

II. Der Charakter Satans

II.1 Der Teufel in der Romantik

Neben Vampiren, Hexen, Zwergen und Geistern taucht in der Romantik der Teufel selbst verstärkt auf. "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" (1814) von Chamisso, E.T.A. Hoffmanns "Elixiere des Teufels" (1815/16) und viele weitere Texte der Zeit beinhalten eine Teufelsfigur. Sommermeyer hat in seiner Abhandlung bereits ein breites Spektrum der sogenannten "Teufelsliteratur" vor Hauff abgedeckt und dabei auch mögliche Vorbilder des Hauffschen Satans aufgezeigt. Dabei wies er überzeugend nach, daß kein einziger der infragekommenden Texte als direktes Vorbild gelten kann. Doch das Interesse an Fiktion und besonders Schauergeschichten war in Deutschland schon seit Beginn des 18.Jahrhunderts groß, so daß eine Fülle von entsprechenden Texten erschien. Diese waren Hauff vielleicht nicht alle bekannt, wohl aber haben sie auf die nachfolgende Literatur in Deutschland gewirkt, aus der er seine Ideen schöpfen konnte.

II.2 Von Hoffmann zu Hauff

Als - rein stoffliches - direktes Vorbild des hauffschen Satan erkennt Sommermeyer allenfalls Hoffmanns "Elixiere" an. Es ist bekannt, das Hauff von diesem Buch - und von Hoffmann im Allgemeinen - sehr angetan war.[3]

Es finden sich genügend Parallelen zwischen beiden Büchern: In den "Elixieren" erfährt der Leser über den fiktiven Herausgeber von den Memoiren des Mönches Medardus, über den der Teufel mithilfe einer Reliquie Gewalt gewinnt. Das Buch ist wie Hauffs Text in eigenständige Episoden mit gelegentlichen Rückbezügen aufgeteilt, Verkleidungen und Unerkanntbleiben des Mönches spielen für den Handlungsverlauf eine große Rolle. In Andeutungen wird die Nähe des Leibhaftigen oftmals betont, und Medardus bekommt in schaurigen Momenten einen entsprechenden Eindruck.

Hauff übernimmt für seinen Text die Memoirenform und anfangs noch das schaurige Ambiente, in der die Nebenfiguren ihre Erlebnisse mit Personen schildern, die sie an Herrn von Natas erinnern, Satan avanciert jedoch bald zur heiteren Hauptperson und beschreibt sein wechselndes Äußeres fortan selbst.

II.3 Das Spiel mit dem Inkognito

"Hauffs Interesse galt dem Spiel mit der Anonymität, mit Pseudonymen und facettenreichen Verkleidungen." [4] - was für die Märchen gilt, ist schon bei den "Memoiren" anwendbar. Ähnlich dem Räuber Orbasan aus der Rahmenerzählung des Märchenalmanachs von 1827 versteckt Satan seine wahre Identität vor den Menschen. Er wird zwar gelegentlich auch von Menschen erkannt, wie dem Professor im Gasthof "Zu den drei Reichskronen".[5] Dem ewigen Juden, selbst durch seinen Fluch unsterblich und damit übernatürlich, gibt er sich zu erkennen.

Passend zur Situation und seiner Rolle darin wählt Satan seine Verkleidung. Um sich an Doktor Schnatterer zu rächen, nimmt er mit Hilfe von Zauberei sogar gleichzeitig zwei Identitäten an: die des Studenten und der Stadtdirne. [6]

II.4 Satan - Kein Stereotyp

Der hauffsche Satan hat - neben seinen zahlreichen Verkleidungen - einen sehr facettenreichen Charakter, der allerdings nicht klar bestimmt werden kann. In den später erschienenen Märchen trifft der Leser immer wieder auf sehr klar gezeichnete Figuren - sie besitzen eine "stattliche Figur", eine "wohltönende Stimme",[7] vor allem aber machen sie im Laufe ihrer Geschichte keinerlei Entwicklungen durch - sie bleiben immer entweder gut oder böse, sie siegen und scheitern aufgrund ihres statischen Charakters. Als Beispiel seien hier die Personen aus "Kalif Storch" genannt. In den Memoiren treffen wir ausnahmsweise in der Hauptperson keinen dieser Stereotypen an. Zwar weisen die Nebenfiguren wieder Charakteristika aus den Märchen auf,[8] für den Satan gilt dies jedoch nicht. (Ob dies eine Besonderheit des Hauffschen Personenarsenals bedeutet und wie sich diese zu den Figuren der späteren Werke verhält, soll gegen Schluß noch erörtert werden.)

Satans Charakter ist der Situation angepasst, in der er sich jeweils befindet. Als Student benimmt er sich wie ein Student, er nimmt Gewohnheiten und Verhalten seiner Kommilitonen an. Als Herr von Natas schlüpft er in die Rolle eines würdevollen, sozial hochstehenden Entertainers, dem "ma î tre de plaisir" (S.9). In der Rolle des "k.k. Legationsrat Schmälzchen aus Wien" (S.150) spielt er sogar den Diplomaten auf Geschäftsreise. Man kann ihm viele Eigenschaften wie Eleganz, Höflichkeit, Intelligenz, schelmische Gerissenheit, eine gute Menschenkenntnis, Stolz, Unterhaltsamkeit, Überlegenheitsbewusstsein zuschreiben.

II.5 Das Fehlen des Teuflischen

Der Satan ist in seiner Persönlichkeit auf die jeweilige Szenerie zugeschnitten und nicht konsequent als ein Charakter durchdacht wie Goethes Mephisto. Er ist eher ein Schelm, weniger ein Dämon.

Denn wenngleich ironisch und intrigant, ist Hauffs Satan selten wirklich böse. Er legt selbst nur im Fall des Dr.Schnatterer selbst Hand an, im übrigen läßt er die Menschen durch die Fehlerhaftigkeit ihres eigenen Charakters straucheln.

Auch äußerlich ist Satan nur in der Rahmenerzählung als Herr von Natas etwas unheimlich:

"Das Gesicht war schön, aber bleich, Haar, Auge und der volle Bart von glänzendem Schwarz, die weißen Zähne, von den feingespaltenen Lippen oft enthüllt, wetteiferten mit dem Schnee der blendend weißen Wäsche. War er alt? War er jung? Man konnte es nicht bestimmen [...]" [9]

Zwar ist Satan gelegentlich auf der für eine solche Figur obligatorischen Jagd nach neuen Seelen, jedoch wird diese Eigenheit meist eher beiläufig erwähnt und ist auch nicht Grund für des Teufels Bildungsreise durch Deutschland. Nach dem durchaus erfolgreichen Erscheinen des ersten Teiles hat sich Hauff Satans Mangel an Teuflischem zu Herzen genommen und für den zweiten Band an der Figur gefeilt.[10] Die charakterliche Inkonsistenz seines Protagonisten muß Hauff - der ja selbst als Kritiker tätig war - bereits bei der Arbeit am ersten Band aufgefallen sein, denn er versucht der Kritik schon im voraus den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem er 'seinen' Teufel über die angeblich fehlende Originalität des Mephisto ausgiebig spotten lässt:

"Der Goethesche Mephistopheles ist eigentlich nichts anderes als jener gehörnte und geschwänzte Popanz des Volkes. Den Schweif hat er aufgerollt und in die Hosen gesteckt, die Hörner hat er unter dem Barett verborgen - siehe da den Teufel des großen Dichters! [...] [I]st es eines solchen Dichters würdig, daßer sich in diese Fesseln der Popularität schmiegt?" [11]

Das, was man von einem wahren Teufel erwartet, nämlich ein deutlicher Widersacher alles Guten und Gerechten zu sein, mit "schwarzen, stieren Augen",[12] der dem Betrachter das Gefühl vermittelt, ihn mit "eiskalten, grausigen Fäusten gepackt" [13] zu halten, ist dem memoirenschreibenden Satan Hauffs also nicht zu eigen.

Allerdings besitzt er gewisse Zauberkräfte oder übernatürliche Fähigkeiten. So kann er beliebig zwischen Himmel, Hölle und Erde umherreisen, eben auch beliebige Verkleidungen und Gestalten annehmen, Illusionen verursachen und Reichtümer generieren, sowie alle Sprachen sprechen. Außerdem versteht er es, meisterhaft zu fechten.

II.6 Der Teufel als 'Sprachrohr'

Es stellt sich die Frage nach dem Warum dieser Charakterwahl. Die Vielseitigkeit der Persönlichkeit Satans ist auf praktische Aspekte zurückzuführen. Einerseits ist es Hauff so möglich, die einzelnen Kapitel durch die Person zusammenzuhalten, weil der Satan sehr vage gezeichnet ist. So wird die Gefahr verringert, sich beim Schreiben in Widersprüche und Ungereimtheiten zu verstricken. Zweitens muß auf die Publikumsorientiertheit Hauffs hingewiesen werden. Satan muß - um beim Publikum den Eindruck von Authentizität zu erwecken und die Akzeptanz des Schriftstellers zu fördern - möglichst realitätsnah Dinge wiedergeben und Eigenarten der Zeit ansprechen, die um 1825 Gesprächsstoff in Deutschland sind. Die Überschwemmung des Buchmarktes mit Memoiren der diversesten Personen oder die goethefeindliche Tendenz vieler Autoren der Zeit,[14] sowie die von Hauff als Student erlebten Demagogenuntersuchungen in Tübingen[15] kamen Hauff bei der Suche noch geeigneten Stoffen daher nur gelegen. Rolf Düsterberg diagnostiziert bei Hauff sogar eine "opportunistische Judenfeindlichkeit", die weniger aus Überzeugung, sondern aus Erkenntnis der Popularität dieser Einstellung herrührt.[16]

Aus diesem Grund möchte ich Satan als 'profilierendes Sprachrohr des Autors' bezeichnen.

Mit dem Satan hatte Hauff ein hervorragendes Instrument in der Hand, um Seitenhiebe zu verteilen. Die satirisch verarbeiteten Personen wie Clauren und der Tübinger Prälat von Bengel[17] können im Vergleich zum mächtigen, vielwissenden und endlich immer lachenden Teufel klein und lächerlich erscheinen.

II.6.1 Der Streit mit Clauren

Im Erscheinungsjahr des ersten "Memoiren"-Bandes veröffentlichte Hauff auch den "Mann im Mond" unter dem Namen 'H.Clauren' und löste damit eine Klage vor Gericht gegen seinen Verleger Franckh aus.[18] Dieses Buch war eine glänzende Parodie auf die mit "reichliche[r] [...] verschleiernder Erotik"[19] versehenen trivialen Texte von Heinrich Clauren (pseudonym für den Geheimen Hofrat Carl Heun[20] ). Alker bezeichnet Clauren als jemanden, der "als Mensch und Beamter eine ehrenwerte Erscheinung, als Schriftsteller jedoch reichlich wurmstichig"[21] war. Dies änderte nichts daran, daß sich seine Texte überaus großer Popularität erfreuten und reißenden Absatz fanden. Der geistig anspruchslose Stil dieses reinen Unterhaltungsautors wurde von vielen Zeitgenossen kritisiert, so zum Beispiel auch von Heinrich Heine, der im Jahre 1827 erschienenen zweiten Band der "Reisebilder" schreibt:

"[D]er Sänger der Korallenlippen, Schwanenhälse, hüpfenden Schneehügelchen, Dingelchen, Wädchen, Mimilichen, K üß chen und Assessorchen, nämlich H. Clauren oder, wie ihn auf der Friedrichstraße die frommen Bernhardinerinnen nennen, » Vater Clauren! unser Clauren! « , dieser Echte liefert mir all jene Gerichte, die er in seinen jährlichen Taschenbordellchen mit der Phantasie einer näscherischen Küchenjungfer so jettlich zu beschreiben weiß, und er gibt uns noch ein ganz besonderes Extraschüsselchen mit einem Selleriegemüschen, wonach einem das Herzchen vor Liebe puppert [...]"[22]

Hauff hatte die satirische Assoziation Claurens mit (zweifelhaften) kulinarischen Genüssen bereits in den Memoiren vorweggenommen. Im Kapitel "Das gebildete Judenfräulein" ist Satan mit Rebekka in folgenden Dialog verwickelt:

"[...] Diese anderen,[23] besonders ein Schiller, wie wenig hat er für das Vergnügen der Menschheit getan. Man sollte meinen, er wolle moralische Vorlesungen halten. Er ist, um mich eines anderen Gleichnisses zu bedienen, schwerer, dicker Burgunder, der mehr melancholisch als heiter macht. Aber dieser Clauren! er kommt mir vor wie Champagner, und zwar wie unechter, den man aus Birnen zubereitet. Der echte verdunstet gleich, setzt auch im Grunde viele Hefen, so 'brüffelt' er doch mit allerliebsten tanzenden Blächsen auf und ab eine Stunde lang, er berauscht, er macht die Sinne rege, er ist der wahre Lebenswein."

"O sehen Sie, da kann ich Ihnen ja gleich unseren Clauren vormachen mit Bornheimer Champagner. Man nimmt fremden Wein, so etwa die Hälfte, jießt Mineralwasser dazu, und nun jeben Sie acht. Ich werfe Zucker in das Janze, und unser Clauren ist fertig. Sehen Sie, wie es sprudelt und brüffelt, wie anjenehm schmeckt es nich und ist ein wohlfeiles Jetränke. Nee, ich mußsagen, er ist mein Liebling. Und das Anjenehmste is das, man kann ihn so lesen, ohne viel dabei zu denken, man erlebt es eigentlich, es is, meine ich, mehr der Körper, der ins Buch schaut, als der Jeist. und wie angenehm l äß t es sich dabei einschlafen." [24]

In diesem Absatz ist alles enthalten, was Hauff ein Jahr später in seiner "Kontroverspredigt über H.Clauren und den Mann im Mond" erläutert:

"Es hat in unserer Literatur nie an sogenannten Volksmännern gefehlt, [...] die sich an den Grad der Bildung ihres Publikums schmiegten, die eingingen in den Ideenkreis ihrer Zuhörer und Leser und sich wohl hüteten, jemals sich höher zu versteigen, weil sie sonst ihr Publikum verloren hätten. Diese Leute handelten bei den gr öß ten Geistern der Nation, welche dem Volke zu hoch waren, Gedanken und Wendungen ein, machten sie nach ihrem Geschmack zurecht und gaben sie wiederum ihren Leuten preis, die solche mit Jubel und Herzenslust verschlangen. Diese Volksmänner sind die Zwischenhändler geworden und sind anzusehen wie die Unternehmer von Gassenwirtschaften und Winkelschenken. Sie nehmen ihren Wein von den großen Handlungen, wo er ihnen echt und lauter gegeben wird; sie mischen ihn, weil er dem Volke anders nicht munden will, mit einigem gebrannten Wasser und Zucker, färben ihn mit roten Beeren, daßer lieblich anzuschauen ist, und verzapfen ihn ihren Kunden unter irgend einem bedeutungsvollen Namen."[25]

Das Motiv des billigen Weines und der Vorwurf der Übernahme großer Ideen stimmen in beiden Passagen überein. Auch auf die geistige Kongruenz der Texte mit ihrem Publikum wird verwiesen. Hier wird die 'Sprachrohr'-Funktion Satans am deutlichsten. Das Ziel des "Mann im Mond" war es, Clauren lächerlich zu machen, weil sein Stil so einfach und glaubhaft kopiert und ohne weiteres übertroffen werden konnte. Mit dem Dialog zwischen Satan und Rebekka verfolgt Hauff dieselbe Absicht noch einmal, diesmal jedoch schon vor dem Hintergrund des aktuellen Prozesses Clauren gegen Franckh. Durch sein Urteil über den Kollegen stellt sich Hauff gleichzeitig als überlegen dar, wie seine Satansfigur analog es gegenüber den Menschen ist.

II.6.2 Derästhetische Tee

Zusammen mit dem ewigen Juden besucht Satan in Berlin einen "ästhetischen Thee", eine private Veranstaltung, auf der gemütlich Literatur vorgelesen und besprochen wird. In diesem Kapitel setzt Hauff seine Verachtung gegen diese Treffen um, indem er die Veranstaltung und ihre Besucher satirisch überzeichnet. Dies beginnt mit der neuen Verkleidung Satans, der sich auf das Treffen äußerlich vorbereitet. Er trägt einen "modischen Frack, wohlparfümiert, in die feinste, zierlichst gefältete Leinwand gekleidet, die Beinkleider von Paris, die durchbrochenen Seidenstrümpfe aus Lyon, die Schuhe von Straßburg, die Lorgnette so fein und gefällig gearbeitet, wie sie nur immer aus der Fabrik des Herrn Lood in Werenthead hervorgeht",[26] legt also für dieses Treffen eine übertriebene Sorgfalt an den Tag. Daneben erklärt er Ahasver die verkünstelten Sitten und Manieren eines ästhetischen Tees, denen dieser nur mit Verwunderung und Unglauben begegnet. Auch das Kulturerlebnis einer solchen Veranstaltung wird verzerrt wiedergegeben, weil in erster Linie Belletristik vorgelesen und ein Tee serviert wird, "mit dem man in China kaum die Tassen ausspielen [sic] würde." [27]

II.6.3 Der Besuch bei Goethe

Satans beziehungsweise Hauffs Stellungnahme zum Goetheschen Mephisto wurde bereits an anderer Stelle behandelt. Es sei an dieser Stelle lediglich noch einmal erwähnt, daß Hauffs Meinung von Goethe nicht abfällig war, sondern er ihn im Gegenteil als einen großen Dichter anerkannte. Dies geht unter anderem aus Hauffs "Kontroverspredigt" hervor, in der Goethes "Wahlverwandschaften" als positives Literaturbeispiel auftauchen.[28] Lediglich bei der Entwicklung Mephistos hätte (der Kritiker) Hauff erwartet, daß der vielgelobte Dichterfürst sich über den Geschmack der Leserschaft stellen hätte können.

Einen Seitenhieb erlaubt sich Hauff dennoch, indem er Satan als eigentlich Unbeteiligten von seinem Besuch mit dem jungen Amerikaner bei Goethe berichten lässt. Zunächst wird Goethe als Genie und einer, der "die höchste Stufe erreicht [hat], die dem Menschen nach dem gewöhnlichen Laufe der Dinge offen steht" [29] gelobt und bewundert; doch schon im darauffolgenden Absatz entlarvt er den Dichter als Glückskind, der zur richtigen Zeit mit den richtigen Worten die Herzen der Menschen bewegte. Daß Goethe "nicht nur lyrischer und epischer Dichter, Romanist und Novellist, Lustspiel- und Trauerspieldichter, Biograph (sein eigener) und Übersetzer - [...] sogar Meteorolog!" [30] ist, führt dazu, daß er sich über das gesamte Treffen hinweg mit dem Amerikaner über das Wetter unterhält, der endlich "[s]tumm" und "ganz stupid vor Bewunderung" mit Satan das Haus verläßt.[31] Die Lobpreisungen des Genies Goethes werden durch die Belanglosigkeit der Audienz parodiert.

II.7 Der Buchmarkt und das Konzept des Fortsetzungsromans

Vieles deutet darauf hin, daß die "Memoiren" von vorneherein als zweiteilige Publikation geplant waren. Die Fluch-Novelle und die Episode vom Festtag im Fegefeuer brechen beide in entscheidenden Momenten ab. Erstere wird durch den Lärm unterbrochen, den Ahasver verursacht, woraufhin Satan mit ihm den ästhetischen Tee verlassen muß und erst später wieder auf den Erzähler trifft. Im zweiten Fall entschuldigt sich der fiktive Herausgeber damit, daß nicht alle Seiten des Kapitels vor Drucktermin zwecks der gefahrlosen Übersetzung geweiht werden konnten.

Eine Zweiteilung der Geschichten konnte mehrere Gründe haben: Einerseits konnte so versucht werden, den Absatz beider Bände zu sichern. Es konnte auf die Stimmen der Kritik reagiert werden, wie es Hauff möglicherweise bei der Arbeit am zweiten Band getan hat. Außerdem konnte man so mit einem Werk auf Buchmessen an zwei verschiedenen Terminen mit jeweils einer Neuerscheinung vertreten sein und so den Namen des Schriftstellers und des Verlages bei einer Gelegenheit mehr präsentieren.

Auch wenn sich der zweite Teil der Memoiren nicht so gut verkaufte wie der erste Band, scheint sich das Modell des Fortsetzungsromans für Hauff bewährt zu haben, denn die nachfolgenden Märchenalmanache tragen Jahreszahlen und implizieren damit eine Fortsetzung der Serie, wenn sie auch inhaltlich nicht an den jeweils vorangehenden Almanach gebunden ist.

III. Eine Figur um des Erfolges willen?

"...Aber einen Titel erfinden, der ohne alle fremde Beihilfe das Buch verkaufe... [...] "Teufel!" Soll das Buch heißen. Teufel! und nicht eine Silbe mehr. [...] Das Buch wird reißend Absatz machen, ich wette der Teufel erlebt seine drei Auflagen..."[32]

Diese Passage aus einem Lustspiel Kotzebues bezieht sich auf die unüberschaubare Menge an Literatur, in der der Teufel vorkommt. Er spielt auf das Interesse der Leserschaft am Teufel als Buchtitel ohne Rücksicht auf den Inhalt an.

Wieso wählt Hauff gerade diese Figur? Die Marktchancen ebenderselben, verbunden mit der ebenfalls populären Memoirenform, mögen eine nicht unbedeutende Rolle bei der Konzipierung des Buches gewesen sein.

Doch zuerst mußte das Buch geschrieben werden. Ein Grund für den Entschluß, den Teufel selbst zur Hauptperson zu machen, dürften die Vorteile sein, die eine solche Figur in sich birgt. Dadurch, daß Satan einige Naturgesetze umgehen kann und selbst ein mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattetes Wesen ist, wird die Notwendigkeit, die Handlung in einem logischen Zusammenhang zu bringen, verringert und dem Autor das Schreiben erleichtert. Hauff kann so nach Belieben seine Figur steuern und ohne Komplikationen spontane Einfälle in das Manuskript einbringen. Zwischen dem ersten und dem zweiten Band der Memoiren liegt beispielsweise der Rechtsstreit mit Clauren, der dann im zweiten Teil thematisiert wird.

Wenn man einen Text nicht nur als das Ergebnis einer dichterischen Eingebung, sondern ebenso als Resultat einer Text- Produktion betrachtet, in der Stoffe verarbeitet werden, mussten die Werkzeuge dazu einfach zu handhaben sein. Als ein solches Werkzeug betrachte ich den Hauffschen Satan, der als Ideenvehikel und Sprachrohr, seine 'Erlebnisse', d.h. 'wahre' Begebenheiten erzählend, den Autor Wilhelm Hauff profilieren soll. Zwar ist Hauff einer der ersten Autoren, die sich explizit markt- und leserorientiert verhielten, um aus ihrem Schreibtalent finanziellen Nutzen zu ziehen,[33] dennoch glaube ich nicht, daß das Interesse der Leser an dieser Figur und das damit verbundene Absatzpotential auf dem Buchmarkt allein ausschlaggebend für die Wahl des Charakters war. Dazu sind die Bezüge auf aktuelle Ereignisse zu groß. Es muß Hauff also auch sehr daran gelegen haben, seine Meinung durch das Buch kund zu tun und Satire zu üben.

Wenn der Satan in seiner Anlage zwar kein einfacher, statischer Charakter ist, so kann man auch hier wie bei den Typenfiguren Hauffs nicht von einer Entwicklung desselben innerhalb der Handlung sprechen. Satans Persönlichkeit 'formt' sich nicht, sondern sie wird der Erzählung angepasst.

Es gibt keine erkennbare, kontinuierliche Charakter- Evolution, sondern die Veränderungen sind sprunghaft. Allein schon, weil die Kapitel episodenhaft angelegt sind und der Gesamttext nur durch die Rahmenbedingung der Memoiren zusammengehalten wird, ist eine Entwicklung nicht sichtbar. So degeneriert die Hauptfigur, das Ideengefährt des Buches zu etwas Passivem, das nicht essentiell für den Verlauf der Handlung ist. In der Episode "Ein Festtag im Fegefeuer" wird dies am deutlichsten, weil der Satan hier lediglich als verkleideter Zuhörer auftritt.

Die Literarizität des Textes, dessen zentrale Figur nicht mehr Stereotyp ist, doch genausowenig ein tiefgehendes Profil aufzuweisen hat, leidet darunter.

"Der Mann im Monde" und die "Memoiren des Satan" waren Hauffs Debütpublikationen in Prosa.

Betrachtet man Hauffs Werk chronologisch, fällt auf, daß die Figuren der nachfolgenden Texte statischer sind und mit weniger Aufwand erschaffen wurden. In der Tiefe der Figuren ist also eher eine rückläufige Evolution zu bemerken. Dies deutet in meinen Augen darauf hin, daß Hauff sich zunehmend auf das schnelle Texte produzieren spezialisierte, also sein Interesse am kommerziellen Gewinn aus seinen Texten weiter verstärkte. Es erscheint daher etwas frech, wenn Hauff Goethe bezichtigt, den Mephisto mit Hinblick auf den Geschmack des Publikums geschaffen zu haben, oder in der Kontroverspredigt die "Mimili-Manie" und Clauren als Modefabrikanten verhöhnt.[34]

IV. Bibliographie

Verwendete Texte von Wilhelm Hauff:

Hauff, Wilhelm: Mitteilungen aus den Memoiren des Satans, Leipzig 1928 [Zitierte Ausgabe]

Hauff, Wilhelm: Mittheilungen aus den Memoiren des Satans, 2 Bde., Stuttgart 1826/27 (Microfiche-Ausg.: Corvey 1990) [Erstausgabe]

Hauff, Wilhelm: Sämtliche Märchen. RUB Stuttgart 2001

Hauff, Wilhelm: Kontrovers-Predigt über H.Clauren und den Mann im Monde, in: v. Steinsdorf, Sybille (hrsg.): Wilhelm Hauff. Sämtliche Werke in 3 Bänden. Bd.I. München 1970, S.795-824

Texte von Zeitgenossen Hauffs:

v. Chamisso, Adelbert: Peter Schlemihls wundersame Geschichte. RUB Stuttgart 1997

Heine, Heinrich: Ideen. Das Buch Le Grand. RUB Stuttgart 1998

Hoffmann, Ernst T.A.: Die Elixiere des Teufels. RUB Stuttgart 2000

v. Kotzebue, August: "Bruder Moritz, der Sonderling oder die Colonie für die Pelew-Inseln. Lustspiel in drei Aufzügen", Leipzig 1791

Sekundärliteratur:

Alker, Ernst: Die deutsche Literatur im 19.Jahrhundert. Stuttgart 1969

Berghahn, Klaus L.: "Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme": Beobachtungen zur Clauren-Hauff-Kontroverse, in: Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur. The University of Wisconsin Press, Vol. 69 (1977), Nr. 1, S. 58-65

Düsterberg, Rolf: Wilhelm Hauffs 'opportunistische' Judenfeindschaft, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, Bd.119, Berlin 2000, S.190-212

Fischer, Susanne: Wilhelm Hauffs Korrespondenz mit Autoren, Verlegern und Herausgebern: Aspekte sozialer Tauschbeziehungen im literarischen Leben um 1825, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 37 (1992), S.99-166

Frenzel, Elisabeth: Stoffe der Weltliteratur. Stuttgart 1988

Grimm, Gunter et al.: Dichter-Portraits. Bilder und Daten. RUB Stuttgart 1996

Haussmann, J. F.: E.T.A. Hoffmanns Einfluß auf Hauff, in: Journal of English and Germanic Philology 16, Illinois 1917 (Reprint 1963), S. 53-66

Hofmann, Hans: Wilhelm Hauff. Eine nach neuen Quellen bearbeitete Darstellung seines Werdeganges. Mit einer Sammlung seiner Briefe und einer Auswahl aus dem unveröffentlichten Nachlass des Dichters. Frankfurt a.M., 1902

Praz, Mario: Liebe, Tod und Teufel. Die schwarze Romantik. München 1988

Sommermeyer, Edwin: Hauffs "Memoiren des Satan" nebst einem Beitrag zur Beurteilung Goethes in den zwanziger Jahren des 19.Jahrhunderts, Diss., in: Germanische Studien 129, Berlin 1932

Sekundärliteratur aus dem Internet:

Giebel, Walter: Wilhelm Hauff, Literat, Dichter 1802-1827 http://www.think-of-me.de/Biography/Wilhelm_Hauff.htm [11.10.2002]

V. Obligatorische Erklärung zu Seminararbeiten im Department I

Ab 1.Oktober 2001 ist sämtlichen schriftlichen Hausarbeiten im Rahmen von Lehrveranstaltungen ("Seminararbeiten") am Ende folgende Erklärung beizufügen und von der Verfasserin / dem Verfasser der Hausarbeit zu unterschreiben:

Erklärung

Die/Der Unterzeichnete versichert, dass sie/er die vorliegende schriftliche Hausarbeit (Seminararbeit) selbstständig verfasst und keine anderen als die von ihr/ihm angegebenen Hilfsmittel benutzt hat. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinne nach entnommen sind, wurden in jedem Fall unter Angabe der Quellen (einschließlich des World Wide Web und anderer elektronischer Text- und Datensammlungen) kenntlich gemacht. Dies gilt auch für beigegebene Zeichnungen, bildliche Darstellungen, Skizzen und dergleichen.

(Ort / Datum)

(Unterschrift der Verfasserin / des Verfassers der Seminararbeit)

[...]


[1] Frenzel, Stichwort 'Satan', S.669-674

[2] Praz S.130. Der Anglist Praz behandelt vorwiegend Texte aus Frankreich, England und Italien; es finden sich jedoch auch häufig Bezüge auf Texte deutscher Autoren.

[3] siehe hierzu Haussmann, S. 53 und 54, sowie Hofmann, S.68

[4] Giebel [11.10.2002]

[5] S.20

[6] S.49

[7] Sommermeyer S.47

[8] z.B. der junge Mann, der auf dem ästhetischen Tee die Fluchnovelle vorträgt; s. S.80

[9] S.7

[10] Sommermeyer, S.36f.

[11] S.98

[12] Elixiere S.34

[13] Elixiere S.34 ebd.

[14] Sommermeyer S.84

[15] Sommermeyer S.41

[16] Düsterberg, S.190 ff., vor allem S.210 und S.211

[17] Sommermeyer S.41

[18] Berghahn, S.59

[19] Alker 307

[20] Alker, S.307

[21] Alker, S.307

[22] Heine, S.53

[23] Anm.: Goethe, Schiller und Tieck werden namentlich einige Absätze vorher im selben Kapitel erwähnt.

[24] S.155

[25] Hauff, "Kontrovers-Predigt", in: v.Steinsdorf, S.798

[26] S. 65

[27] S. 90

[28] Hauff, "Kontrovers-Predigt", in: v.Steinsdorf, S.800

[29] S.106

[30] S.106

[31] S.107

[32] v. Kotzebue, August: "Bruder Moritz, der Sonderling oder die Colonie für die Pelew-Inseln. Lustspiel in drei Aufzügen", Leipzig 1791, I.Aufzug, I.Auftritt. Hier zitiert nach: Sommermeyer, S.16-17

[33] vgl. hierzu Fischer.

[34] Hauff, "Kontrovers-Predigt", in: v.Steinsdorf, S.803

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Details

Titel
Wilhelm Hauffs Memoiren des Satans. Der Charakter des Teufels als Werkzeug
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltung
Hauptseminar Wilhelm Hauff
Note
1
Autor
Jahr
2002
Seiten
22
Katalognummer
V107391
Dateigröße
549 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wilhelm, Hauffs, Memoiren, Satans, Charakter, Teufels, Werkzeug, Hauptseminar, Hauff
Arbeit zitieren
Michael Krefft (Autor), 2002, Wilhelm Hauffs Memoiren des Satans. Der Charakter des Teufels als Werkzeug, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107391

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Titel: Wilhelm Hauffs Memoiren des Satans. Der Charakter des Teufels als Werkzeug



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