Internet als Sozialisationsinstanz


Hausarbeit, 2003

12 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Internet

3. Die möglichen Folgen und Wirkungen

3.1 Die totale Isolation und Einsamkeit

3.2 Überschuss an Informationen

3.3 Internet-Sucht

3.4 Identität im Netz

4. Schlussbemerkung

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

1. Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit werde ich das Internet in Bezug auf Sozialisation näher betrachten. Der Computer und das Internet gehören für die heutige Generation schon fast zum Alltag. Horst W. Opaschowski (Wissenschaftler, der sich mit Generationenforschung beschäftigt) bezeichnet diese Generation, welche mit den multimedialen Angeboten aufwächst, als Generation @. Diese Generation @ nutzt das Internet u.a. als Wissens-, Kommunikationshilfe und als Freizeit erfüllende Tätigkeit. Aufgrund dieser Verbreitung und mittlerweile intensiven Nutzung des Mediums Internet, wodurch völlig neue Kommunikationsprozesse, Kommunikationsgewohnheiten und neue Kommunikationsformen entstanden sind, ist das Internet aus pädagogischer Sicht ein wichtiger Bestandteil derzeitiger Sozialisationsprozesse.

In der folgenden Arbeit werde ich unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Theorien und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens, das Internet als Sozialisationsinstanz durch eine sachgerechte Darstellung erläutern. Demnach werde ich einen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung, zukunftsorientierte Tendenzen aufzeigen und entstehende oder bereits entstandene Probleme erläutern.

Im Kapitel 2 wird die Bedeutung des Internet, seine Geschichte und einige der neuen Kommunikationsmittel, die das Internet zur Verfügung stellt kurz vorgestellt. Das Kapitel 3 erörtert mögliche Folgen und Auswirkungen der computervermittelten Kommunikation in Bezug auf Sozialisation. Im nächsten Kapitel folgt dann eine Zusammenfassung der genannten Ansichten. In Kapitel 5 ist das Verzeichnis, der von mir benutzten Büchern und Quellen. Der Anhang befindet sich am Ende der Hausarbeit (Kapitel 6).

2. Das Internet

Die eigentliche Geburtsstunde des Internet war Ende der 60er Jahre, als das amerikanische Verteidigungsministerium einen Auftrag erteilte, Hochleistungscomputer so zu verbinden, dass diese Verbindungen auch nach einem Atomangriff weiter funktionieren könnten. Es wurde ein weit verzweigtes Netz von möglichen physischen Kommunikationsverbindungen genutzt: Daten- und Telefonleitungen, Fiberglaskabel, Satellitenverbindungen und Funkverkehr. Die Informationen werden, aufgeteilt in kleine Päckchen, durch das Netz geschickt, wo sie sich selbständig den schnellsten Weg suchen. Viele Wege führen von einem Computer zum anderen. Sollte einer unterbrochen oder gestört werden, wird eine Umleitung gewählt. Bereits 1972 wurde dieses militärische ARPANET freigegeben und entwickelte sich zu einem Forschungsnetz. Zunächst nur von wenigen Insidern in Universitäten und Forschungsinstituten genutzt, hat es sich in den letzten Jahren bei exponentiellem Wachstum zu einem weltumspannenden Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsmedium entwickelt. Die Zahl der ans Netz angeschlossenen Rechner stieg von ca. 5 Millionen im Januar 1995 auf über 29 Millionen im Januar 1998. Das Internet ist somit zu einem riesigen Informations- und Kommunikationsmedium geworden. Es ermöglicht dem Nutzer unter anderem, elektronische Post in alle Welt zu verschicken, Programme oder Dateien zu laden, große Datenbanken nach Stichworten und Begriffen zu durchsuchen, Antworten auf komplizierte Fragen zu erhalten, alte Zeitungsartikel zu sichten oder die neuesten Neuigkeiten zu erfahren. Menschen diskutieren über alle erdenklichen Themen, nutzen das Medium zur Unterhaltung, zum Musik hören, zum einkaufen oder zum vernetzten Spielen. Dabei ist es für den Anwender vollkommen belanglos, ob der Computer, auf dem er Informationen sucht, in seiner Nähe oder am anderen Ende der Welt, z.B. in Australien, steht. Im Idealfall sind die Daten in Sekundenschnelle an jedem beliebigen Ort der Welt verfügbar, über Grenzen und Kontinente hinweg. Der Gesprächspartner aus Japan ist im Internet so nah wie der eigene Nachbar. Das Medium Internet überbrückt sämtliche Zeit- und Raumgrenzen unserer bisherigen Lebenswelt.

3. Die möglichen Folgen und Wirkungen

Das Internet ist zwar bekannt durch seine Vorteile, doch auch bei diesem Medium gibt es neben den vielen positiven Aspekten auch Gefahren und Folgen. In den folgenden Abschnitten werde ich verschiedene Einwirkungen und eventuelle Folgen für das Individuum mit Hilfe von Theorien erläutern. Hierzu muss beachtet werden, wie stark das Internet die Sozialisation beeinträchtigt oder ob es schon als Sozialisationsinstanz bezeichnet werden kann.

3.1 Die totale Isolation und Einsamkeit

Kritiker der neuen Informations- und Kommunikationsmedien fürchten, dass diese Kommunikationstechniken die Vereinsamung, Entfremdung und Vereinzelung der Menschen (cocooning) fördern. Fremde Welten rücken durch die Technik näher, während die Wohnungsnachbarn unbekannt bleiben. Die virtuellen Realitäten führen zur Realitätsfluch und einem Rückzug aus sozialen Beziehungen und verbindlichen zwischenmenschlichen Beziehungen, zugunsten von austauschbaren, unverbindlichen Telekontakten. Die Menschen sitzen alleine am Computer in sicherer Distanz zum Nächsten1. Eine Reihe von Untersuchungen widerlegt diese Vermutungen. "Eine Befragung von 350 Internet-Nutzern (96% männlich, Durchschnittsalter 27 Jahre) zeigte weder überdurchschnittliche Isolation noch Einsamkeit"2. Laut dieser Untersuchungen sind Netznutzer sozial gut integriert. Reine Netzkontakte pflegen sie nur in begrenzter Zahl. Eine Realitätsflucht findet nicht statt, da für die Netznutzung nur ein begrenztes Zeitpensum zur Verfügung steht. "Wir sind soziale Wesen, die mit anderen kommunizieren wollen. Doch zugleich fühlen wir uns oftmals einsam. Trotz unserer Furcht, durch den Vergleich mit einer Maschine unsere spezifische menschliche Qualität einzubüßen, entwickeln wir immer dann eine Beziehung zum Computer, wenn wir den Eindruck haben, er könne uns Gesellschaft leisten"3.

Potentielle Einsamkeitsgefühle können durch die Möglichkeiten, die der Computer und das Internet zur Unterhaltung, Stimmungsregulation, Problemlösung oder Kontaktanbahnung bietet, verhindert oder verringert werden. Temporäre Einsamkeitsgefühle werden durch Netzaktivitäten überbrückt und zusätzliche Netzkontakte erweitern das soziale Netzwerk. Es ist nicht möglich den Computer-Vielnutzer als den kontaktscheuen, sozial gestörten Mensch, der nächtelang vor dem Bildschirm sitzt, zu beschreiben. Die computervermittelte Kommunikation umfasst sowohl physische Isolation, als auch intensive Interaktion mit anderen Menschen2. Die alleinige Tatsache, dass Kommunikation durch Computer vermittelt wird, reicht nicht aus, um Entfremdungs- und Einsamkeitsgefühle zu erzeugen. Das Verhältnis scheint sehr viel komplexer. Für Menschen mit Kommunikationsproblemen kann die computervermittelte Kommunikation ein Medium zum erlernen von sozialen Fähigkeiten in einer weniger bedrohlichen Umgebung sein. Untersuchungen zum Freizeitverhalten von Jugendlichen ergaben, dass Freizeitaktivitäten, bei denen das Haus verlassen werden muss, bei ihnen weniger gefragt sind. Der Computer wird dabei oft überschätzt. Er steht erst an dreißigster Stelle der wichtigsten Freizeitaktivitäten1. Die Kontaktbrücken nach außen sind mehr und mehr technische Kommunikationsmittel, hauptsächlich das Telefon. Die Mehrzahl der Jugendlichen hat regen Kontakt zu anderen Jugendlichen.

3.2 Überschuss an Informationen

In der modernen `Informationsgesellschaft' werden der Umgang und die Verarbeitung von Informationen zunehmend alltäglich. Durch die Zunahme der Informationen kommt der effektiven Übermittlung eine große Bedeutung zu. Das Internet ist ein zeitgemäßes Medium, das jede erdenkliche Information ungefiltert und unsortiert bereithält. Es ermöglicht eine Verbesserung der Informationsbeschaffung. Die Nutzer finden leichter und schneller spezifische Informationen. Durch die Unstrukturiertheit des Netzes kann es jedoch leicht zu einer Informationsüberflutung (information overload) kommen. Sie entsteht, wenn der Nutzer zuviel ungefragte Informationen annimmt. Er ist dann nicht mehr in der Lage die Informationsmenge in einer angemessenen Zeit zu selektieren und zu verarbeiten. Weitere Ursachen für die Informationsüberflutung sind die vermehrte Kommunikation, die Asynchronität und die unbegrenzte Speicherung der Kommunikationsinhalte. Wichtig für den Umgang mit dem Internet ist das Erlernen von Entscheidungsfähigkeit. Die Informationen müssen schnell überflogen und nach Wichtigkeit gewertet werden. Große Mengen an Informationen müssen übersprungen werden, wenn sie unwichtig erscheinen. Mit der Hilfe von geeigneter Software können die Information einfach strukturiert, selektiert und sortiert werden. Der selbstverantwortliche Umgang mit der Informationsflut muss erlernt werden.

Bei seltenem Gebrauch des Mediums ist die Gefahr der Informationsüberflutung wesentlich größer. Mit zunehmender Medienerfahrung steigt die Anwendungskompetenz und es kommt seltener zur Informationsschwemme. Intensive Nutzer lassen sich durch die negativen Begleiterscheinungen nicht in ihrer Nutzungsintensität stören.

3.3 Internet-Sucht

Kritiker des Mediums Computer sehen im Internet allgemein eine große Suchtgefahr. Die Beherrschung von Computer suggeriert Macht und Überlegenheit. Das Streben nach Maschinenbeherrschung kann leicht Suchtcharakter annehmen. Sie befürchten, dass der Computer und die computervermittelte Kommunikation echten sozialen Beziehungen vorgezogen werden, weil Menschen mit Unkontrollierbarkeit, Vieldeutigkeit und Komplexität verbunden sind. Der Begriff Internet-Sucht (internet addiction) war zuerst nur als Witz gemeint, doch er entwickelte sich zum Selbstläufer. Seitdem die New York Times im Februar 1995 in einem Artikel über die Gefahr der Internetsucht aufklärte, mehren sich die Untersuchungen zu diesem Thema. Eine Befragung von Internet-Nutzern bezüglich ihrer Einsamkeitsgefühle, der Anzahl von Freunden und Bekannten und der Häufigkeit fester Partnerschaften ergab keine Unterschiede gegenüber einer Kontrollgruppe. Sie sind sozial gut integriert und auch eine Realitätsflucht findet nicht statt. Nach einer Untersuchung zeigen sich zwei Symptome der Internet-Sucht bei vielen Nutzern. Sie sind häufig länger, als sie ursprünglich wollten, im Netz, und manchmal surfen sie, obwohl sie wichtigeres zu erledigen hätten. Auch viele Neueinsteiger zeigen in der ersten Zeit Symptome einer `Internet-Sucht'. In den allermeisten Fällen erlischt diese Faszination nach einigen Wochen wieder und das Internet wird zunehmend sinnvoller genutzt. Internet-Abhängigkeit scheint ein vorübergehendes Phänomen zu sein, das automatisch auftritt, wenn ein neues Medium zum Spielen, Tüfteln und Ausprobieren einlädt. Es gibt keine Hinweise auf ein allgemeines Problem der `Internet-Sucht', obwohl sie in Einzelfällen schon aufgetreten ist.

3.4 Identität im Netz

Der Aufenthalt in den virtuellen Welten hat auch Konsequenzen für die Identität der Nutzer. Im Internet ist es möglich, unabhängig vom Aussehen in alternative Identitäten zu schlüpfen und die eigenen Phantasien in Kunstwelten zu projizieren. Die virtuellen Welten können zu einem Übungsfeld für Identitäten werden. Für einen Großteil der Menschen gibt es im realen Leben dazu keine Möglichkeit. „Man ist der, für den man sich ausgibt“½. Somit können „Windows zu Schau-Bühnen werden, auf denen man ebenso spielen wie probeleben kann“1. Menschen mit Problemen bei der Kontaktaufnahme im realen Leben erfahren neue Möglichkeiten des Kennenlernens, indem sie eine andere Identität im Netz annehmen, als sie in Wirklichkeit haben. Durch das Üben von Kommunikation im Virtuellen entsteht vielleicht ein Selbstbewusstsein, das auch im realen Leben weiter wirk. Hierbei besteht jedoch die Gefahr eines ´inneren Konfliktes`. Wenn diese Menschen mit verschiedenen Identitäten im Internet spielen, besteht die Gefahr, dass sie beim realen Treffen mit anderen Menschen nicht wissen, welche Identität sie dabei annehmen sollen. Der dadurch entstehende Konflikt könnte zur Abwendung realer Kontakte und zur Hinwendung der Annahme von verschiedenen Identitäten im Internet führen.

4. Schlussbemerkung

Unsere Welt wächst durch Flugreisen und Medien immer weiter zusammen. Freunde und Bekannte verteilen sich über alle Kontinente der Welt. Das Internet bietet die schnellen und kostengünstigen Möglichkeiten mit diesen Menschen in Kontakt zu bleiben. Bei arbeitsbedingten Auslandsaufenthalten oder längeren Reisen, kann über das Internet der Kontakt mit den Freunden und der Familie zu Hause erhalten werden. Die zukünftigen Möglichkeiten der Übertragung von Bild- und Toninformationen können einige Nachteile der derzeitigen computervermittelten Kommunikation beseitigen. Die direkte Kommunikation von Angesicht-zu-Angesicht wird aber auch durch sie nicht ersetzt werden. Dafür können neue Gefahren entstehen. Videokonferenz-Geräte verfügen dann womöglich über eine spezielle Software, die mir jedes Mal, wenn ich auf dem Bildschirm auftauche, die Falten wegbügelt und mich vertrauenswürdiger erscheinen lässt. Es wird vielleicht unmöglich, zwischen Wahrheit und Trugbild zu unterscheiden. In der öffentlichen, aber auch in der sozialwissenschaftlichen Diskussion wird im Zweifelsfall lieber von negativen Konsequenzen ausgegangen und zur Vorsicht gemahnt. Eine Fehlbeurteilung bei einem so wichtigen Thema wie Einsamkeit wäre schädlich. Die Aufmerksamkeit könnte von politisch zu verantwortenden Isolationsrisiken wie Armut und Arbeitslosigkeit ablenken. Andere Aspekte wie die Anbindung der Entwicklungsländer, die Machtkonzentration oder die Gebührenstruktur blieben unberücksichtigt. Das Problem ist nicht der Ausschluss von Netznutzern aus dem 'normalen' sozialen Leben, sondern umgekehrt der Ausschluss der meisten Bürger aus der Netzwelt. Ihnen entgehen Qualifikationschancen und diverse Kontakt- und Freizeitmöglichkeiten. Selbst Vernetzungskritiker plädieren für den Zugang für alle zum Netz. So sollen zum Beispiel alle Schulen mit dem Internetzugang ausgestattet sein. Die Menschen sind tagtäglich von den unterschiedlichsten Medien, dem Fernsehen, dem Videorecorder, dem Computer und auch dem Internet umgeben. Von den Menschen wird eine kompetente und zielgerichtete Nutzung gefordert. Das Erlernen von Medienkompetenz wird dadurch zu einer der wichtigsten Fähigkeiten in unserer Kultur. Als wichtiges Merkmal der heutigen Sozialisation sollte die Vermittlung dieser Kulturtechnik in ein ganzheitliches Erziehungsziel eingebettet werden. Die Erkundung des Internets und seiner Dienste gleicht einem probieren und basteln mit den Möglichkeiten. Die Menschen lernen Verknüpfungen zwischen den unterschiedlichsten Medieninhalten (Bild, Ton und Text) herzustellen. Die computervermittelte Kommunikation wird in immer mehr Bereiche des Lebens vordringen und für immer mehr Menschen zum Alltag dazu gehören. In Zukunft wird sich die Pädagogik noch mehr mit den Auswirkungen der computervermittelten Kommunikation beschäftigen müssen. Wie wirken sich die neuen sozialen Erfahrungen und die Kommunikation über alle Grenzen und Kulturräume hinweg auf unsere Identität aus? Wie verändern sich Lebensentwürfe, Vorstellungen und Verhaltensmuster, wenn wir die Auswahl aus einer ganzen Palette plötzlich zu unserer Verfügung haben? Welche Wirkungen hat das alles auf die Menschen und das Menschsein? Wie wirkt es sich aus, wenn ein Mensch, die im realen Leben lebensnotwendige Abwehrmechanismen, bei seiner Online-Identität fallenlässt? Was ist, wenn ein Mensch Online Erfolge zum Beispiel beim flirten hat, im realen Leben aber nicht? Die Technologie verändert uns als Menschen und sie verändert unsere Beziehungen. Welche Folgen und Wirkungen die computervermittelte Kommunikation letztlich mit sich bringen wird und wie sich das Internet auf die Sozialisation auswirkt, kann erst über einen längeren Zeitraum festgestellt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das empirische Datenmaterial für eine genaue Analyse zu dürftig. Es muss noch einige Grundlagenforschung auf diesem Gebiet erfolgen. Zum einen findet Sozialisation statt, da man sich mit neuen Medien auseinandersetzt und Kommunikation und Kontakt über das Internet betreibt. Andererseits ist das Internet keine Sozialisationsinstanz, wenn man das Internet so oft nutzt, dass das räumliche Umfeld vernachlässigt oder missachtet wird. Alltägliches, wie zum Beispiel Emotionen, Gefühle, Kontakt könnten bei einseitiger computervermittelter Kommunikation auf der Strecke bleiben und die Integration in die Gesellschaft erschweren. Trotzdem sollte es nicht zu einer Vermeidung des Mediums kommen. Vielmehr sollten uns die Risiken des Mediums bewusst sein und ein richtiger Umgang mit ihm erlernt werden. Dann kann man das Internet auch als Sozialisationsinstanz bezeichnen, indem man sich mit dem Internet auseinandersetzt ohne das ´reale` Leben in den Hintergrund zu rücken.

5. Literaturverzeichnis

Turkle, Sherry: Leben im Netz. Identität im Zeitalter des Internet. Hamburg 1998. Rowohlt Verlag

Opaschowski, Horst W.: Das Kind wird zum Scanner. In: Spiegel special: Freizeit digital. Heft 3. Jhg. 1998. Hamburg. Spiegel Verlag

Opaschowski, Horst W.: Generation @ - Die Medienrevolution entlässt ihre Kinder: Leben im Informationszeitalter.1.Auflage.1999. Hamburg. British-American Tobacco GmbH

Döring, Nicola: Führen Computernetze in die Vereinsamung? In: Zeitschrift für angewandte Sozialpsychologie. 27.Jhg. Heft 3. 1996.

Sonstige Quellen (Stand Jan.2003) :

http://www.fernuni-hagen.de/SOZPSYCH/Gruppendynamik.html

http://www.welt.de/daten/1999

http://selfforum.teamone.de/archiv/1999_2

http://www.dji.de/forschung.htm

http://www.sigma-online.com/Service/Generationenkonflikt_Zusammenfassung.pdf

http://www.shell-jugend2002.de/

http://www.gim-argo.de/museg2_exzerpt.pdf

http://www.wissen.de

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6. Anhang

Lexikoneinträge

Sozialisation: Der Lern- und Erziehungsprozess, der das Hineinwachsen in die sozial-kulturelle Gemeinschaft durch Ausbildung eines sozialen Über-Ichs und Gewinnung der Ich-Identität des jungen Menschen (primäre Sozialisation, von der Geburt bis zum Abschluss der Jugend) bewirkt und an den durch alle Lebensalter fortgesetzte Anpassungsprozesse (sekundäre Sozialisation) anschließen. Familie, Schule und Einflüsse der weiteren Gesellschaft (u. a. Gemeinde, Kirchen, Vereine) erfüllen Sozialisationsfunktionen.

Instanz [lateinisch]: Die einzelne Stufe einer in Über- und Unterordnung gegliederten Organisation gleicher sachlicher Zuständigkeit, in denen die Instanzen von unten nach oben zu durchlaufen sind (z. B. Gemeinde, Bezirk, Land, etc.).

Internet (englisch International Network): Ein offener Verbund von Computernetzwerken, der die Computer und die darauf ablaufenden Programme in die Lage versetzt, direkt miteinander zu kommunizieren. Es gibt zahlreiche kleinere, zugangsbeschränkte Intranets von Unternehmen. Der Begriff Internet wird allerdings meistens im Zusammenhang mit dem weltweiten, öffentlich zugänglichen Netzwerk gebraucht.

[...]


1Opaschowski, Horst W.: Das Kind wird zum Scanner. In: Spiegel special: Freizeit digital. Heft 3.Jhg. 1998. Hamburg. Spiegel Verlag

2 Döring, Nicola: Führen Computernetze in die Vereinsamung? In: Zeitschrift für angewandte Sozialpsychologie. 27.Jhg. Heft 3. 1996.

3 Turkle, Sherry: Leben im Netz. Identität im Zeitalter des Internet. Hamburg 1998. Rowohlt Verlag

1 Opaschowski, Horst W.: Das Kind wird zum Scanner. In: Spiegel special: Freizeit digital. Heft 3.Jhg. 1998. Hamburg. Spiegel Verlag

2 Turkle, Sherry: Leben im Netz. Identität im Zeitalter des Internet. Hamburg 1998. Rowohlt Verlag

1 Opaschowski, Horst W.: Generation @ - Die Medienrevolution entlässt ihre Kinder: Leben im Informationszeitalter.1.Auflage.1999. Hamburg. British-American Tobacco GmbH

2 Turkle, Sherry: Leben im Netz. Identität im Zeitalter des Internet. Hamburg 1998. Rowohlt Verlag

12 von 12 Seiten

Details

Titel
Internet als Sozialisationsinstanz
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Autor
Jahr
2003
Seiten
12
Katalognummer
V107711
ISBN (eBook)
9783640059492
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internet, Sozialisationsinstanz
Arbeit zitieren
Sascha Pagel (Autor:in), 2003, Internet als Sozialisationsinstanz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107711

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