Darstellung und Bewertung einer Straßenbaumpflanzung


Hausarbeit, 2001

33 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

1 Projektvorstellung

2 Bewertungskriterien
2.1 Anforderungen an Straßenbäume
2.2 Anforderungen an die Materialien und das Zubehör für Straßenbaumpflanzungen
2.3 Anforderungen an den Umgang mit den Bäumen vor der Pflanzung
2.4 Anforderungen an die Pflanzarbeiten
2.5 Anforderungen an die Verarbeitung des Materials und des Zubehörs
2.6 Anforderungen an die Nachbereitung
2.7 Stellung der Qualität zur Quantität (Zeit)
2.8 Verkehrssicherheit

3 Ursachen für häufige Fehler bei Straßenbaumpflanzungen und Lösungsansätze zur Fehlervermeidung
3.1 Baumqualität
3.1.1 Kontrolle der Baumqualiät
3.1.2 Krankheiten und Schädlinge
3.2 Ursachen von Fehlern bei der Verarbeitung der Bäume
3.2.1 Ursachen und Folgen mangelhafter Neupflanzungen
3.2.2 Fehler durch mangelhafte Kenntnisse über die Ansprüche der Bäume
3.3 Beeinträchtigungen der Pflanze durch fehlerhafte Verarbeitung des Materials
3.4 Mögliche Fehler in der Nachbereitung

4 Darstellung und Bewertung der Straßenbaumpflanzung in Rostock-Kassebom
4.1 Planungs- und Vorbereitungsphase
4.1.1 Planvergleich und Sichtung der Baustelle
4.1.2 Zeit- und Ablaufplanung
4.1.3 Einweisung der Mitarbeiter
4.2 Durchführungsphase
4.2.1 Am Anfang der Pflanzung
4.2.2 Herstellung der Pflanzgruben
4.2.3 Entladen und Transport der Pflanzen
4.2.4 Pflanzschnitt
4.2.5 Baumpflanzung
4.2.6 Verankerung der Bäume
4.2.7 Abschließende Arbeiten
4.3 Entwicklungspflege (Fertigstellungspflege)

5 Bewertung

1 Projektvorstellung

Gegenstand dieser Ausführung ist die Bepflanzung des Straßenraumes im neuen Wohngebiet “Kassebohm” im Südosten der Hansestadt Rostock. Der alte Ortskern wird durch eine Ringstraße von ca. 2 km Länge umfaßt (siehe Bild 1). Von dieser zweigen mehrere Stichstraßen ab, so daßauf einer Länge von ca. 4,8 km 283 großkronige Bäume und 138 Bäume mit kleinen und mittleren Kronen zu pflanzen sind. Die Baumstandorte befinden sich zum einen auf Rasenflächen in Pflanztaschen, auf Seitenstreifen und auf Mittelflächen der Straßen und zum anderen auf straßennahen Brachflächen, sowie in einer vorhandenen Allee. Die Leistung umfaßt unter anderem auch, die Fertigung von Baumbewässerungs- / -belüftungseinrichtungen, die Mulchung der Baumscheiben und die Neuansaat der, durch die Baumpflanzung geschädigten, vorhandenen Rasenflächen.

2 Bewertungskriterien

2.1 Anforderungen an Straßenbäume

“Gehölze müssen den “Gütebestimmungen für Baumschulen” entsprechen”9.

Laut Gütebestimmungen des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) müssen Gehölze:

- sortenecht sein
- altersgerecht entwickelt sein
- ausgereift, gesund und unbeschädigt sein
- einen ausreichend durchwurzelten, der Pflanzgröße angemessenen Wurzelballen

aufweisen, (Wurzelballen sollten in etwa das 8-fache des Stammdurchmessers, in

1 Meter Höhe haben)

- nach den Kulturregeln des BdB angezogen worden sein
- vorgegebene Maßtoleranzen einhalten [vgl. 7, Seite 16].

Hochstämme sollte einen Stamm mit einer Mindesthöhe von 1,8 m haben. Bei Straßen- und Alleebäumen (mit einen Stammumfang bis 20 cm) mußein Kronenansatz von 2 m vorhanden sein.

Zusätzlich wird von der Forschungsgesellschaft für Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau e.V. (FLL) empfohlen auf folgende Kriterien zu achten:

- artgerechter Kronenbau und optimale Krone - Stamm - Wurzel Verhältnis

(keine Zwiesel und Quirle),

- gerader Stamm,
- keine großen Aufastungs- und Schnittwunden,
- kein Befall von Schadorganismen [vgl. 2, Seite 94].

2.2 Anforderungen an die Materialien und das Zubehör für Straßenbaumpflanzungen

Die “Pfähle müssen geschält und mindestens 2 Jahre haltbar sein”.

Das “Befestigungsmaterial mußmindestens 2 Jahre haltbar sein”.

Das Mulchmaterial darf “... die vorgesehene Pflanzung nicht schädigen ...” und darf durch seine “... Beschaffenheit das Eindringen von Wasser und Luft in den Boden nicht verhindern”9.

2.3 Anforderungen an den Umgang mit den Bäumen vor der Pflanzung

Sollten die Pflanzen nach der Anlieferung nicht gleich verarbeitet werden, so können sie “... für einen Zeitraum von 48 h gelagert werden”. Die Pflanzen sind dann aber “...so zu schützen, daßSchädigungen durch Austrocknung, Frost oder Überhitzung ausgeschlossen sind”9. Ist es abzusehen, daßdie Pflanzen in den nächsten 2 Tagen nicht verarbeitet werden können, sind diese einzuschlagen. Das bedeutet, daßdie Bäume angefeuchtet in die Erde gestellt werden, so daßdie Wurzelballen komplett, mit lockeren Boden umgeben sind.

2.4 Anforderungen an die Pflanzarbeiten

Pflanzlöcher und -gruben sollen dem 1,5 fachen des Wurzelvolumes entsprechen. Der Oberboden ist von den übrigen Bodenschichten zu trennen und, sofern nicht anders ausgeschrieben, als letzte Schicht einzubauen.

Pflanzen sind in der Regel so tief zusetzen, wie sie vorher gestanden haben.

Bäume mit Ballen sind nicht zu schneiden, da diese Maßnahme schon in der Baumschule beendet werden sollte. Bei Bedarf müssen sie ausgelichtet werden. Der Auslichtungsschnitt sollte das Entfernen von beschädigten, sowie die Beseitigung von bruchgefährdeten Ästen beinhalten. Bäume ohne Ballen sind art- und alterstypisch unter Beachtung der Jahreszeit zurückzuschneiden. Grundlage des Rückschnittes bei Hochstämmen ist die natürliche Wuchsform. Beschädigte Pflanzenteile sind abzuschneiden. Wunden sind, nach DIN 18916 zu glätten und gegebenenfalls mit Wundschutzmittel zu behandeln [vgl. 9]. Diese Maßnahme ist fachlich sehr umstritten. Untersuchungen haben ergeben, daßtrotz einer Behandlung, Pilze in die Wunde eindringen konnten und der Baum somit geschädigt wurde. Es wird empfohlen Wunden so zu versorgen, daßdas lebende Gewebe (Kambium) im Stamm vor dem Austrocknen geschützt wird. So kann die Wunde durch den Baum besser versorgt werden.

2.5 Anforderungen an die Verarbeitung des Materials und des Zubehörs

Gehölze sind je nach Ausschreibung standsicher zu verankern. Senkrechtpfähle sind vor dem Pflanzen mind. 30 cm tief in den ungelockerten Boden zu rammen, in nicht vorbereiteten Baumgruben müssen diese mind. 50 cm tief reichen. Baumpfähle und Bindegut dürfen den Wuchs des Baumes nicht beeinträchtigen.

Wird das Mulchen verlangt, so soll die Schichtdicke dem Standort und der Pflanzung entsprechen. Bei Mulcharten mit einem weitem Kohlenstoff : Stickstoff Verhältnis (z.B. Mulch aus Rinde oder Holzhäcksel), sollte zuvor eine Stickstoffausgleichsgabe gegeben werden [vgl. 9].

Zum Einbau von Baumbewässerungs- / -belüftungseinrichtungen gibt es mehrere Empfehlungen. Bei einer Verwendung von Bodensubstraten, ist den Systemen kritisch gegenüberzutreten, da die Substrate alle Eigenschaften des Drainagesets in den ersten Jahren ausreichend übernehmen. Bei einem Einbau ist darauf zu achten, daßfür eine Bewässerung des Baumes ein sehr flacher Einbau (da das Wasser den Wurzeln direkt zugute kommt), aber für eine Belüftung eine tiefere Verlegung (anregend für eine tiefe Bewurzelung) nötig ist [vgl. 2, Seite 99].

2.6 Anforderungen an die Nachbereitung

Ziel der Nachbereitung (Fertigstellungspflege) ist es eine gesicherte Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dies beinhaltet das Lockern und Säubern der Pflanzflächen und -scheiben, das Überprüfen und Nachrichten der Verankerung und wenn nötig, sollte ein Pflegeschnitt erfolgen.

Sollte eine Düngung notwendig sein, mußdiese auf den Standort und das Pflegeziel abgestimmt sein. Die DIN 18919 legt eine Obergrenze für die jährlichen Düngergaben bei Bäumen fest: Stickstoff (N) 6 bis 8 g/m², Phosphat (P2O5) 3 bis 4 g/m², Kalium (K2O) 6 bis 8 g/m² und Magnesium (MgO) 0,8 bis 1,0 g/m².

Sollte die ausreichende Wasserversorgung der Pflanzen durch Niederschläge ausbleiben, so ist eine, auf die Pflanzung abgestimmte Wasserversorgung sicherzustellen.

Um der Pflanzung eine ideale Entwicklung zu ermöglichen ist die Kontrolle auf Schädlinge, Krankheiten und Beschädigungen notwendig. Der eventuellen Schädigung ist gegebenenfalls eine Vorbeugung entgegenzusetzen. Bei Schädigung sind entsprechende Maßnahmen einzuleiten [vgl. 9 und 10].

2.7 Stellung der Qualität zur Quantität (Zeit)

Neben der Verarbeitungsqualität steht die quantitative Bewertung gleich auf. Denn eine hohe Qualität lohnt wirtschaftlich wenig, wenn die Quantität auf der Strecke bleibt.

2.8 Verkehrssicherheit

“Vor dem Beginn von Arbeiten, die sich auf den Straßenverkehr auswirken, müssen die Unternehmer - die Bauunternehmer unter Vorlage eines Verkehrszeichenplans - von der zuständigen Behörde Anordnungen nach Absatz 1 bis 3 darüber einholen, wie ihre Arbeitsstellen abzusperren und zu kennzeichnen sind, ... . Sie haben diese Anordnungen zu befolgen ... “(§ 45 Abs. 6 StVO). Die leider zu oft vernachlässigte Verkehrssicherungspflicht sollte vor allem für einen Fachbetrieb ein wichtiger Bestandteil aller Arbeiten an (nicht nur öffentlichen) Straßen sein. Baumaßnahmen im öffentlichen Straßenraum sind von der Verkehrsbehörde zu genehmigen. Diese entscheidet über die Art der Sicherungseinrichtung. Eine Kalkulation dieser Maßnahme wird schwierig, da der Auftragnehmer zum Zeitpunkt der Ausschreibung, die Auflagen der Auftragsbehörde nicht kennt. Besser ist es, wenn der Auftraggeber sich die Vorgaben zur Verkehrsicherung einholt und diese dann zum Bestandteil der Ausschreibung macht. So können alle Bieter genau kalkulieren. Damit die Anlage die gestellten Anforderungen erfüllt ist es von Vorteil die Leistungen an eine fachlich kompetente Firma abzugeben [vgl. 8]. Dies befreit aber nicht von der Kontrolle und Erhaltung der Sicherungseinrichtung. Arbeiten die den Verkehrsraum nur durch die Benutzung von Fahrzeugen einschränken, sind lt. § 35 Abs.6 StVO (so sie “ ... dem Bau, ... dienen und durch weiß-rot-weiße Warneinrichtung gekennzeichnet sind”) erlaubt. “Personen, die hierbei eingesetzt sind ... , müssen bei ihrer Arbeit außerhalb von Gehwegen und Absperrungen auffällige Warnkleidung tragen” (§ 35 Abs. 6 StVO).

3 Ursachen für häufige Fehler bei Straßenbaumpflanzungen und Lösungsansätze zur Fehlervermeidung

3.1 Baumqualität

3.1.1 Kontrolle der Baumqualiät

Eine gute Baumschulqualität ist eine wichtige Grundlage einer erfolgreichen Pflanzung. Ein Qualitätsverlust kann aber auch beim Verladen der Bäume und beim Transport dieser entstehen. Werden die Fehler nicht erkannt, kann es später zu Ausfällen und damit zu erheblichen Kosten kommen. Die somit erforderliche Kontrolle der Ware, sollte bereits auf dem LKW beginnen. Ist die Ladung gegen das Verrutschen gut gesichert, gegen Austrocknung ordnungsgemäßgeschützt und gut gelagert, so daßdie oberen Bäume die darunterliegenden nicht beschädigen können, so kann man Transportschäden fast ausschließen. Häufig entstehen aber auch Schäden schon beim Beladen der Fahrzeuge. Ast- und Zweigbrüche können Bäume unbrauchbar für das Objekt machen. Abschürfungen der Rinde und Quetschungen am Stamm können zu ernsthaften Schäden führen. Spätestens nach dem fachgerechten Abladen der Pflanzen sollen diese einer genauen Sichtkontrolle unterzogen werden. Hierbei mußder Baum systematisch von oben nach unten betrachtet werden. Erkannte Mängel müssen sofort angezeigt werden (empfehlenswert ist es, diese schriftlich zu vermerken und bestätigen zu lassen).

“Zusammenfassung der häufigsten Qualitätsmängel

- fehlender Leittrieb
- mastige Krone
- windbruchgefährtete Krone
- Konkurrenztriebe
- dünner Stamm
- krummer Stamm
- Rindenverletzungen
- Schaderregerbefal
- Alte Schäden durch Bodenbearbeitung
- Ungenügende Wurzelbildung
- Kunstballen
- Trockenheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten6

(Eine von H. Balder, H.-P. Flechner, W. Klein und G. Krüger empfohlene Checkliste zur Kontrolle der Pflanzenlieferung siehe Anlage 1.)

3.1.2 Krankheiten und Schädlinge

“Charakteristische Krankheiten und Schädlinge bei Gehölzanlieferung” siehe Anlage 2.

3.2 Ursachen von Fehlern bei der Verarbeitung der Bäume

3.2.1 Ursachen und Folgen mangelhafter Neupflanzungen

Die häufigsten Fehler entstehen durch unsachgemäßen Umgang mit den Pflanzen.

(“Ursachen und Folgen mangelhafter Neupflanzungen” siehe Anlage 3)

Fehler werden aber auch oft in der Fertigung der Pflanzgruben gemacht. Der sogennante “Blumentopfeffekt” entsteht durch das “Verkleben” des Bodens, beim Einsatz von Maschinen zur Herstellung der Pflanzlöcher. Denn durch das Einschneiden glattwandiger Geräte oder gar das Nutzen von Pflanzbohrern, werden die Bodenteilchen zusammengepreßt. Durch die Zerstörung der Struktur des Bodens wird dieser für die Wurzel schwer durchdringbar, das macht das Lockern der Ränder unabdingbar.

3.2.2 Fehler durch mangelhafte Kenntnisse über die Ansprüche der Bäume

Straßenbäume sind Bäume die hohen Belastungen ausgesetzt sind. Deshalb ist es wichtig, ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Dies erfordert eine gute Kenntnis über die Ansprüche der zu pflanzenden Bäume. Das beinhaltet bei Straßenbaumpflanzungen, das Wissen über Boden- und Platzanforderungen, die zeitliche Entwicklung des Baumes einschließlich des Wurzelwachstums, die Lichtansprüche, den Wasserbedarf und das Konkurrenzverhalten der Pflanzen untereinander.

3.3 Beeinträchtigungen der Pflanze durch fehlerhafte Verarbeitung des Materials

Schäden, die durch eine mangelhafte Verarbeitung entstehen, sind zurückzuführen auf:

- eine schlechte Konstruktion des Dreibockes
- instabile Verbindung des Lattenrahmens mit den Pfählen
- schlechte Qualität des Holzes (von Dreibock und Lattenrahmen)
- eine ungenügende Baumanbindung
- schlechtes oder falsches Bindematerial
- zu lockere bzw. zu feste Anbindung
- schleche Befestigung des Baumbandes an dem Holz.

3.4 Mögliche Fehler in der Nachbereitung

Die Pflege ist für den Erfolg der Pflanzung unabdingbar, deshalb sind Fehler die hier auftreten nicht minder kritisch zu betrachten, als bei der Durchführung der Pflanzung.

Das Hauptproblem der Fertigstellungspflege ist die Wasserversorgung. Dies ist kein neues Problem. 1877 schrieb schon Fintemann: “In keinem Teil der Baumpflege wird mehr gesündigt als hierin..., weil jeder diese Kunst zu verstehen meint und dieselbe für außerordentlich leicht hält”(Fintemann, L., 1877: Über Baumpflanzungen in den Städten, deren Bedeutung, Gedeihen und Schutz. Kern´s Verlag Breslau). Beim Wässern gilt der Grundsatz “weniger ist oft mehr”, wenig Wasser ist nicht so schädlich wie zuviel.

(“Probleme durch unsachgemäße Wasserversorgung” siehe Anlage 4)

Die Wasserversorgung ist den Ansprüchen der Pflanze, den Witterungsbedingungen und den Bodenverhältnissen anzupassen. Grobkörnige z.B. Sandböden haben eine geringe Wasserspeicherfähigkeit. Je feinkörniger die Böden werden, desto höher ist die Fähigkeit Wasser zu halten. Eine Kontrolle der Wurzeln läßt auf die Qualität der Wasserversorgung schließen. Helle und feste Wurzeln sind gesund, dagegen sind weiche bis matschige, dunkle Wurzeln geschädigt. Gewässert sollte am frühen Vormittag bzw. am spätem Abend mit nicht zu kaltem Wasser werden. Ist die Bewässerung über ein Bewässerungssystem nicht möglich, sollte man darauf achten, daßdie Wurzeln nicht freigespült werden und der Boden nicht verschlämmt wird, gegebenenfalls sollte eine Oberflächenlockerung erfolgen3.

Kriterien der Bewässerung

Ziel der Bewässerung sollte die bedarfsgerechte Versorgung mit Wasser sein.

- Bewässerung in den Morgen- oder Abendstunden durchführen,
- keine mechanische Beschädigung des Stammes durch den Wasserstrahl,
- keine Beeinträchtigung des Kambium durch kaltes Wasser,
- der Gießring mußdas Wasser im Wurzelbereich halten,
- bei einen Bewässerungssystem mittels Drainage, darf diese nicht verstopft sein,
- die Wassermenge mußdem Boden angemessen sein (fein- und grobkörnige Böden benötigen auf Grund des Wasserhaltevermögens unterschiedliche Wassergaben),
- keine Staunässe entstehen lassen, bei Drainagesets den Verbleib des Wassers kontrollieren,
- einer Bodenverschlämmung ist durch das mechanische Lockern des Bodens vorzubeugen,
- das Freispülen von Wurzeln ist zu verhindern,
- eine Wasserüber- bzw. -unterversorgung ist zu verhindern,
- es wird empfohlen die Kronen der Bäume, unter Beachtung der direkten Sonnen- einstrahlung (Brennglaseffekt) zu befeuchten (kein scharfer Strahl da sonst mechanische Schäden), dies soll das Microklima der Pflanze positivbeeinflussen [vgl. 1].

Das regelmäßige Entfernen der Spontanvegetation sollte nicht nur aus ästhetischen Gründen sondern auch in Hinsicht auf Wurzelkonkurrenz erfolgen.

Inhalt einer optimalen Pflege müssen auch die notwendigen Schnittmaßnahmen sein. Damit können Fehlentwicklungen der Bäume und damit verbundene (aufwendige, kostspielige und den Baum schädigende) Schnittmaßnahmen verhindert werden. Die ZTV-Baumpflege (1993) der FLL e.V. empfiehlt bis zum 10. Standjahr eine Prüfung auf notwendige Schnittmaßnahmen.

Inhalt dieser sollte sein das:

- rechtzeitige Entfernen von Konkurrenztrieben,
- Beseitigen von Zwieseln,
- Fördern eines gleichmäßigen Kronenaufbaus,
- rechtzeitige Beachten des Lichtraumprofils (Aufastung)
- Entfernen kranker und sich scheuernder Äste [vgl. 2, Seite 109].

4 Darstellung und Bewertung der Straßenbaumpflanzung in Rostock-Kassebom

4.1 Planungs- und Vorbereitungsphase

4.1.1 Planvergleich und Sichtung der Baustelle

Der Auftragnehmer ist laut VOB/B §4 verpflichtet bei Abweichungen des Planes mit dem Bestand, bei nicht eingeplante Behinderungen und bei fachlich inakzeptablen Bedingungen und Leistungen Bedenken anzumelden. Dies sollte unverzüglich und schriftlich erfolgen. Dieses und die Tatsache, daßzwischen der Planung und dem Baubeginn oft viel Zeit vergeht, macht einen sachkundigen Vergleich des Planes mit den Gegebenheiten auf der Baustelle unabdingbar. Bei einem solchen Vergleich ist es notwendig, die Lage der Ver- und Entsorgungsleitungen mit einzubeziehen, denn diese könnten abweichend zu der geplanten Trasse liegen und somit die geplanten Baumstandorte in Frage stellen. Im Beispiel kam es zur Verlegung von Baumstandorten, auf Grund der geänderten Lage von Starkstromleitungen und des Standortes der Straßenbeleuchtung, sowie durch eine von dem Tiefbau geänderte Pflanzinsel.

Bei der Erstbegehung der Baustelle wird eine Kontrolle der geplanten Baumstandorte auf deren Qualität notwendig. Besondere Betrachtung verlangt der Boden. Eine Kontrollschachtung kann hier schon Aufschlußauf evt. Schwierigkeiten geben. Ist der Oberboden, in der von der Planung angegebenen Stärke, vorhanden? In Rostock-Kassebohm mußte Oberboden stellenweise angefahren werden, da die geforderte Schichtstärke von 35 - 40 cm nicht vorhanden war. Weiter können durch eine fachgerechte Betrachtung des Bodens Rückschlüsse auf Bodenverdichtung, -strukturschäden und -verunreinigungen gezogen werden. Pflanzflächen, die als Überfahrten, Stellflächen und als billige Entsorgungsmöglichkeiten genutzt werden, sind vor allem in Wohngebieten keine Seltenheit.

Ebenso wichtig wie die Bewertung des Bodens und die Kontrolle der Trassenführung von Ver- und Entsorgungsleitungen, ist eine Prüfung der Pflanzenansprüche in Hinsicht auf:

- Boden- (z.B.pH-Wert, Bodenart usw.) und Lichtansprüche
- Frost, Hitze, Wind, Trockenheit
- Wurzelsystem und Durchwurzlungsraum
- Kronendurchmesser und - höhe
- Resistenz gegenüber Krankheiten und Schädlingen
- Widerstandsfähigkeit gegenüber Schadstoffen
- Windbruchgefährdung
- Schnittverträglichkeit (Lichtraum-/Verkehrsraumprofil) [vgl. 2, Seite 89].

4.1.2 Zeit- und Ablaufplanung

Ein Projekt ist dann optimal abgewickelt, wenn die Leistung den genannten Bewertungskriterien (Seite 1 ff.) entspricht, die Pflanzen standortgerecht gepflanzt wurden und die Baustelle in dem gesetzten Zeitrahmen abgeschlossen werden konnte. Der Zeitplan kann aus vorgegebenen Zeitwerten (wie z.B. in Anlage 5) erstellt werden. In diesem Beispiel sind für die 419 Bäume eine Verarbeitungszeit von 1439,42 Leistungsstunden vorgegeben. Dies bedeutet, daßca. 3,4 Stunden für die Pflanzung eines Baumes, incl. aller Nebenleistungen zur Verfügung steht. Mit dieser Zeitvorgabe und mit dem Wissen um die Qualifikation des zur Verfügung stehenden Personals wird ein Verarbeitungskonzept erstellt. Das beinhaltet den Bedarf an Personal und Maschinen, sowie einen Zeitplan für die Pflanzung, der möglichst Pufferzohnen (für unvorhergesehene Zwischenfälle) enthalten sollte. Der Zeitplan mußalle Lieferungen mit einbeziehen, denn das Material soll auf die Verarbeitung warten und nicht umgekehrt. Was braucht man wann, wo und in welchen Mengen? Diese Fragen lassen sich nur mit guten Baustellenkenntnissen beantworten.

Eine umsichtige Wahl der Ablade- und Lagerstellen führt zu kurzen Transportwegen auf der Baustelle, so wurde die Pflanzung in 3 Sektoren aufgeteilt und mit der Baumschule 3 Liefertermine vereinbart. Kriterium für die Wahl war aber nicht nur die Wegstrecke, sondern der Platz sollte nach Möglichkeit windgeschützt und schattig sein, vor allen sollte er aber auch für einen Einschlag geeignet sein. Die Wetterlage entwickelte sich zum Zeitpunkt der Pflanzung ungünstig (anhaltende sommerliche Temperaturen führten im April 2000 zu einem starken Vegetationsschub). So wurde eine Aufteilung der Pflanzung in Baufelder nur teilweise möglich, da auch Bäume mit einer frühen Blatt- bzw. Blütenbildung zu pflanzen waren. So wurde es nötig, diesen Pflanzen den Vorrang zu geben.

So enthielt die 1. Lieferung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die 2. und 3. Lieferung konnte den günstigsten Bauablauf anpaßt werden. Für die Einfahrt in das Wohngebiet und einen Teil des Ringes:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Für den Rest des Ringes und die übrigen Stichstraßen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es ist notwendig mit der Lieferfirma bzw. der Spedition in Verbindung zu treten, da eventuelle Verspätungen den Zeitplan gefährden können. Bei einer rechtzeitigen Information, über den Verbleib der Ware können Wartezeiten zweckmäßig und sinnvoll überbrückt werden.

Das Leistungsverzeichnis sah eine Baumverankerung mit Pfahl-Dreibock und Rahmen aus Halbrundhölzern (Pfahl, weißgeschält, Länge 300 cm, Zopfdicke 8/10 cm, Bindegut aus Kokosstrick, mitteldick (12 g/m)) vor. Da die Pfahlsicherung hier aber mindestens 4 Jahre lang (empfohlen ist eine Standzeit von bis zu 6 Jahren) ihre Funktion voll erfüllen soll, aber unbehandelte Baumpfähle nach 2 bis spätestens 3 Jahren ihre Festigkeit, durch Fäulnis u.ä. verlieren und somit die Festigkeit der Verankerung nicht mehr garantiert ist, wurde nach Rücksprache mit dem Auftraggeber kesseldruckimprägniertes Holz verwendet.

Durch eine rechtzeitige Bestellung der Baumpfähle und Halbrundhölzer konnten diese je nach Bedarf vom firmeneigenen Hof, mittels Kleintransporter angefahren werden. Gleiches trifft auf das, für die Baumbewässerung und -belüftung benötigte, Drainrohr zu.

4.1.3 Einweisung der Mitarbeiter

Um Unkosten zu vermeiden, müssen alle Leistungen die nicht gesondert vergütet werden, zum Beispiel die Sicherung der Zufahrten, die Reinigung dieser und die Verkehrsabsicherung der Baustelle, in dem kalkulierten Rahmen gehalten werden.

Das bedeutet, daßjedem Mitarbeiter ein vorausdenkendens Arbeiten nahe gelegt wird. Da in der folgenden Zeit, das sicherlich oft nicht einfache Zusammenarbeiten mehrerer Kolonnen nötig wurde, ist es wichtig, daßalle den Sinn und den Ablauf der Arbeit kennen. Dies optimiert den Erfolg, da wirtschaftliches Denken nur möglich ist, wenn man weiß, worum es geht, also alle den Inhalt und den Zweck ihrer Arbeit kennen und in der Lage sind, bei Engpässen, die durch unvorhergesehene Zwischenfälle entstehen können, auszuhelfen.

Auf Grund der Tatsache, daßdas Wohngebiet in Rostock-Kassebohm, vom Träger noch als Baustelle ausgeschildert war ( Zeichen 123 - Baustelle und Zeichen 274 - Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit lt. § 41 StVO), wurden die Verkehrsteilnehmer auf mögliche Verkehrseinschränkungen hingewiesen. Alle Mitarbeiter wurden nochmals über das Verhalten im Straßenverkehr (besonders nach § 24 Straßenverkehrsgesetz “Verkehrsordnungswidrigkeit” und § 35 StVO “Sonderrechte”) und über die Absicherung von Bau- (Pflanz-) gruben belehrt. Bei allen Mitarbeitern wurde nochmals der Besitz von Warnwesten kontrolliert und das Tragen derer gefordert.

4.2 Durchführungsphase

4.2.1 Am Anfang der Pflanzung

Zum Beginn der Baumaßnahme wurden die Standorte der Bäume für die nachfolgenden Teams vor Ort gekennzeichnet. Die Kennzeichnung enthielt den genauen Standort und den Namen des zu pflanzenden Baumes. Somit konnte ein relativ aufwendiger (dann doch häufiger) Planvergleich vor Ort vermieden werden.

4.2.2 Herstellung der Pflanzgruben

Für die Fertigung der Pflanzlöcher wurde ein LKW mit Ladearm und Greifer (60 cm breit) gewählt, da mit diesem der überschüssige Boden gleich geladen werden kann. Für die Stellen, wo dieser Überschußnicht auftrat,kam ein Kleinbagger auf Ketten mit einem 50 cm breiten Tiefenlöffel zum Einsatz. Jedes dieser Fahrzeuge wurde von einer Arbeitskraft begleitet, die unter Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen (Gefahrenbereiche von Maschinen und Geräten) die nötige Zuarbeit leistet. Mineralischer und organischer Boden wurden getrennt, neben der ca.1 m³ großen Pflanzgrube gelagert, damit dieser bei der Pflanzung wieder in die vorgefundenen Lagen eingebracht werden kann. Der sichtbar überschüssige Boden wurde geladen und der Untergrund ca. 20 bis 30 cm tief aufgelockert. Um den sogenannten “Blumentopfeffekt” zu überwinden, sollten auch die Seitenwände gelockert sein. Anschließend werden die Pfähle in die Pflanzlöcher gestellt und (wenn es technologisch nicht gleich möglich ist) später in den Boden gerammt.

Um eine Baumaßnahme schnellst möglich zu beenden, ist es erforderlich, alle vorbereiteten Arbeiten vor dem Eintreffen der Pflanzen abzuschließen. Dies bedeutet, daßalle Pflanzgruben gefertigt werden und nach Möglichkeit die Baumpfähle stehen. Deshalb ist es notwendig, daßdie beiden oben genannten Teams mind. einen Tag vor Beginn der Pflanzung zum Einsatz kommen. Da dies, durch andere Umstände bedingt, nicht möglich war konnten die Pflanzgruben erst am Tag der ersten Lieferung gefertigt werden.

Um eine Gefährdung von Personen zu vermeiden, wurden Pflanzlöcher, die am Tag nicht geschlossen werden konnten, mittels Warnband abgesichert. Dies ist zwar verkehrsrechtlich bedenklich, aber bewährt (da das Wohngebiet erst in der Aufbauphase war).

4.2.3 Entladen und Transport der Pflanzen

Beim Umgang mit den Bäumen auf der Baustelle ist besondere Umsicht geboten, denn Schäden die durch unsachgemäßes Abladen und falschen Transport entstehen, können wertmindernd für den Baum und somit für die gesamte Pflanzung sein. Deshalb ist es erforderlich, daßdie richtige Technik und das nötige fachkundige Personal zusammenwirken.

Beim Entladen der Ware erfolgt durch alle Anwesenden, besonders aber durch die begleitende Fachkraft eine Sichtkontrolle auf mögliche Schäden und andere wertmindernde Eigenschaften (Chekliste siehe Anlage 1). Eventuelle vertretbare, mechanisch zugeführte Stammwunden müssen unverzüglich versorgt werden. Qualitätsmengel werden auf dem Lieferschein dokumentiert. Beim Entladen des Pflanzentransportes ist eine Ballung von Arbeitskräften erforderlich, da die zügige Abwicklung dieser Maßnahme über die Einhaltung des Zeitplanes mit entscheidet. Je nach Fortschritt der Arbeit reduziert sich die Anzahl der Arbeitskräfte. Nach dem Entladen werden die Bäume so gelagert, daßausreichend Platz für nötigen Schnittmaßnahmen vorhanden ist. Die Lagerung erfolgt nach Sorten und möglichst schon nach Bauabschnitten. Der Schutz der Ballen vor dem Austrocknen erfolgt mit einem angefeuchteten Jutesack, der über den Wurzelballen gelegt wird. Auf diesen kann dann der Stamm des nächsten Baumes schonend lagern. Das Austeilen der Bäume erfolgt über kurze Entfernungen mit einem Radlader. Über leider nicht immer zu vermeidende längere Wege kommen Kleintransporter und Radlader zum Einsatz. Das Mitfahren auf Kippfahrzeugen und Radladern ist zu einer, auch im Gartenbau leider häufigen, Unsitte geworden. Dies verstößt gegen den Arbeitsschutz und ist zu untersagen. Um Schäden an der Pflanze zu vermeiden, sollte der Transport von Ballenware mit Gurten bzw. Schlaufen unterlassen werden, denn gerade im Frühjahr ist die Rinde am anfälligsten und damit die Gefahr der Beschädigung am größten. Ist dies nicht vermeidbar, wird der Stamm mit einem Tuch unter dem Gurt geschützt und der Ballen (z.B. mit einen Haken) vor einem Herabrutschen gesichert. Ein schonender Transport ist bei einem Radlader auf einer Palettengabel möglich. Kanten, die die Bäume verletzen könnten, sind mittels Jutesäcken o.ä. abzupostern. Die Verwendung von Hartplaste zum Schutz vor Abschürfungen, wie z.B. längst aufgeschnittenes Drainrohr über der Ladebordwand von Kleintransportern und Lkw´s ist unbedingt kritisch zu beobachten.

4.2.4 Pflanzschnitt

Der Rückschnitt von Bäumen mit Ballen soll sich auf das Schneiden von beschädigten Ästen beschränken. Aber die Erfahrungen lehren, daßdas qualifizierte Auslichten der Bäume ratsam ist. Dadurch wird die Verdunstungsfläche der Pflanze reduziert und somit mögliche Streßerscheinungen, die durch unzureichende Wasserversorgung entstehen, verhindert.

Kriterien des Pflanzschnitts sollten sein:

- Beschädigungen sind zu entfernen,
- Verhältnis Wurzelmasse zu Krone 1:1,
- Leittrieb,
- möglichst auf Auslage schneiden,
- keine Konkurrenz,
- keine Quirle,
- das Überdecken von unteren Ästen ist zu vermeiden,
- das Erziehen des Lichtraumprofiles bei Straßenbäumen ist von Beginn an durchzuführen.

Wie beim Entladen der Pflanzen kommt es beim Schnitt anfänglich zu einer Häufung der Arbeitskräfte, die sich, nach dem genügend Vorarbeit geleistet wurde, auf ein effektives Minimum reduziert.

4.2.5 Baumpflanzung

Um das zügige Pflanzen zu gewährleisten wurde der eigendlich eine Arbeitsgang des Baumpflanzens, geteilt.

Die am Pflanzort abgelegten Bäume wurden zuerst in die vorbereiteten Pflanzlöcher so gestellt, daßdie am stärksten und am tiefsten verzweigte Seite nicht zur Straße zeigt, damit unnötige Schnittmaßnahmen in der Pflegezeit vermieden werden können. In der Fachliteratur wird empfohlen, größere Pflanzen sinnvoller Weise “... mit der gleiche Seite zur Sonne zu stellen, die vorher auch in der Baumschule zur Sonne stand. Das Gehölz hatte sich dort in seiner Zellstruktur auf diese Besonnung eingestellt. Eine Umstellung würde eine gewisse Schwächung bedeuten” [11, Seite 339]. Empfehlenswert ist es hier sicherlich, einen möglichen Kompromißzu finden. Der Baum wurde so tief gestellt, daßder Wurzelanlauf sichtbar blieb, im Zweifelsfalle sollte lieber höher, als zu tief gepflanzt (die Setzung des frisch gepflanzten Baumes ist zu beachten)werden. Sind größere ballierte Pflanzen zu tief gesetzt, erhalten die in der Baumschule gebildeten Wurzeln weniger Sauerstoff [vgl. 11, Seite 339]. So kann es zu Wachstumsstörungen und gar zum Absterben des Baumes kommen. Dann wurde die Pflanzgrube zu ca. 1/3 mit mineralischem Boden verfüllt. Anschließend wurde Ballendraht und -tuch geöffnet und auf den Boden gelegt, damit es zu keinen Einschnürungen kommt und die Wurzeln sich ungestörter entwickeln können. Das Bewässerungsset ist so eingebaut, daßdas Drain auf mittlere Höhe des Ballen verläuft. Das Ende des Drains ist mit einer Kappe auf Höhe Oberkante Boden (Mulch) verschlossen wurden, damit durch hinausragende und offene Drainrohre bei extremen Windbewegungen keine Trockenschäden an Wurzeln entstehen können [vgl. 2, Seite 99] und das System nicht verschmutzt. Das Verfüllen der Pflanzgrube mit dem restlichen mineralischen Boden, auf eine Gesamtstärke von ca. 60cm beendete diesen Teil der Pflanzung.

Nachfolgende Teams verfüllten das Pflanzloch mit Oberboden. Dieser mußnatürlich, wie der mineralische Boden, leicht angetreten werden, damit keine Hohlräume entstehen. Anschließend wurden die am Anfang gestellten Baumpfähle in den Boden gerammt.

Um ein zügiges Vorangehen der Pflanzarbeiten zu gewährleisten, wurden die nachfolgenden Arbeiten mit zeitlicher Unterbrechung durchgeführt. Das Hauptproblem war, die Bäume auf Grund der Witterung und des Zeitverzuges am Beginn der Arbeiten zu pflanzen. Dies bedeutet, daßso viel wie möglich Bäume gestellt werden mußten.

4.2.6 Verankerung der Bäume

Arbeitskräfte, die frei wurden und in den Prozeßdes Pflanzens, auf Grund dessen Fortschreiten, nicht eingegliedert werden brauchten, begannen mit der Befestigung der Bäume.

Nicht nur die Verwendung des geeigneten Materials, sondern auch der fachgerechte Einbau der Verankerung bringen den gewünschten Erfolg für den Baum.

Eine stabile Verankerung von Hochstämmen ist erforderlich, da der relativ wacklig stehende, neu gepflanzte Baum eine große Angriffsfläche für den Wind hat. Diese verhindert nicht nur den Windwurf, sondern auch das Abreißen der neu gebildeten Faserwurzeln (gestörtes Wurzelwachstum und damit mögliche Streßerscheinungen führen zur Schwächung der Pflanze), was einen Ausfall der Pflanze zur Folge haben kann. Die Pfähle des Dreibockes, der durch seine Dreieckwirkung eine der sichersten Verankerungsmethoden ist, wurden schräg zum Baum hin gestellt. Das hat nicht nur ein Materialersparnis (bei den Halbrundhölzern des Lattenrahmes), sondern die schon erwähnte Dreieckwirkung (Schrägwirkung) zu folge. Da dem

Dreibock auch ein Schutz vor mechanischen Schäden zugesprochen werden kann, wurden 2 Pfähle zu der gefährdeten Seite gestellt (Straßenseite).

Der aus Halbrundhölzern (die vorher auf Länge geschnitten wurden) gefertigte Lattenrahmen, sollte sich mind. 10 cm unter dem Kronenansatz befinden, dadurch werden Wunden, die später durch das Reiben der Äste am Holz entstehen, weitgehend verhindert. Die Anbindung sollte aber max. 25 cm unter der Krone sein, da sonst die Gefahr des Bruches an der Bindestelle besteht. Unter Beachtung der geforderten Pfahllänge, des Kronenansatzes und der DIN 18916 kann eine Unterschreitung der vorgegebenen Maximalhöhe von 25 cm zustande kommen. Da der Faktor Zeit eine große Rolle spielt, wurde bei der Pflanzung, nach Absprache mit dem Auftraggeber kein Kokosstrick verwendet, sondern “das grüne Band”. Sicherlich sprechen manche Kriterien für den Kokosstrick, z.B. ist es ein natürliches Produkt, relativ preiswert (lt. LVA Quedlinburg-Diffurt 1,10 DM pro Baum) und die notwendige Nachbereitung hält sich bei einer qualifizierten Anbindung in Grenzen. Leider ist ein hoher Zeitaufwand mit der Verarbeitung verbunden (nach LVA 4,80 min). Dagegen steht “das grüne Band”. Es ist zwar in der Anschaffung erheblich teurer ( die LVA gibt einen Preis von 4,16 DM an) aber die Verarbeitungszeit (von 2,40 min pro Baum lt. LVA) und die Tatsache, daßbei einer fachgerechten Verarbeitung in den folgenden Jahren kaum eine Nachbereitung erforderlich ist (da es aus weich PVC besteht) und daßes sich selbst Sackungen des neu gepflanzten Baumes anpaßt, sprechen für dieses Produkt. Zu bedenken ist dann noch: Wer betreut die Pflanzung nach der Fertigstellungspflege? “Das grüne Band “ schadet dem Baum trotz Dickenwachstum nicht und wird nach 5 bis 6 Jahren spröde und reißt dann erst [ vgl. 12].

Übersicht von Materialkosten und ausgewählter Straßenbaumanbindung an Dreibockverankerung, siehe Anlage 6.

4.2.7 Abschließende Arbeiten

Zum Abschlußder Pflanzung wurden durch die immer mehr freiwerdenden Arbeitskräfte und Maschinen der fehlende Boden aufgefüllt, entstandene Bodenverdichtungen gelockert, das Planum für die erforderliche Rasenansaat hergestellt und die Baumscheibe gleichmäßig 5 bis 8 cm mit Rindenmulch abgedeckt.

4.3 Entwicklungspflege(Fertigstellungspflege)

Das Leistungsverzeichnis beinhaltet das Mähen des Rasens, die Erneuerung der Baumanbindung und das Wässern der Pflanzung. Erst im 4. Jahr soll ein Erziehungs- und Aufbauschnitt erfolgen. Die, die Bewässerung durchführenden, Kollegen sollen aber schon vom ersten Jahr an nicht nur die Baumscheiben pflegen, sondern auch die Bäume auf notwendige Schnittmaßnahmen prüfen und diese bei Bedarf durchführen. Diese für die Bäume schonende Variante ist zwar am Beginn kostenaufwendig. Der Erfolg stellt sich am Abschlußder Entwicklungspflege ein, nun ist der Aufwand geringer und die Qualität höher (z.B. kleinere Schnittwunden).

5 Bewertung

Anlehnend an einen in der “Landschaftsarchitektur 03/96” empfohlenen “Wegweiser und Chekliste zur BAUABNAHME von Pflanzungen”( diese in Anlage 7 auf Straßenbaumpflanzungen beschränkt), sollten bei einer Bewertung der Pflanzung folgende Fragen beantwortet werden:

- Wurden die Pflanzen geliefert wie bestellt?
- Sind alle Liefernachweise vorhanden?
- Wurden die Gütebestimmungen eingehalten (siehe Seite 1)?
- Sind die geforderten Urprungsbescheinigungen und der Pflanzenpaßvorhanden?
- Ist der Pflanzschnitt artgerecht durchgeführt wurden?
- Entspricht der Schnitt dem Sinn der Pflanzung (z.B. Lichtraumprofil)
- Sind Schnittwunden über 3 cm mit Wundschutzmittel behandelt wurden und evt. Wunden fachgerecht versorgt? (umstritten aber von der DIN 18916 gefordert)
- Ist die Führung des Schnittes richtig gewählt wurden?
- Wurde fachgerecht gepflanzt?
- Steht die Pflanze so hoch, wie sie vorher stand?
- Ist die Ballierung geöffnet?
- Ist der Boden ausreichend gelockert?
- Wurde der Boden in den geforderten Schichtstärken eingebaut?
- Ist das Bewässerungsset wie gefordert eingebaut und ggf. vor Verschmutzung gesichert?
- Entspricht die Baumverankerung den Anforderungen?
- Sind die Pfähle standsicher und die Latten mit denen fest verbunden?
- Ist die Bindung fest?
- Ist die Höhe der Verankerungskonstruktion dem Baum entsprechend angebracht?
- Ist die Baumscheibe gelockert und wie gefordert abgedeckt?
- Wurden die Bäume zweckentsprechend (im Sinne des Planers und vor allem zur Zufriedenheit des Auftraggebers) und fachgerecht gepflanzt?

Können diese Fragen alle mit ja beantwortet werden, ist die Pflanzung fachlich optimal durchgeführt.

Da die Maßnahme gut geplant und durchgeführt wurde und es trotz anfänglichem Zeitverzug möglich wurde, daßdie Arbeiten mit (im Mittel) 10 Fach- und Hilfskräften nach 11 Werkstagen beendet werden konnten, war diese für den Auftragnehmer wirtschaftlich ein Erfolg.

Der leider größte Fehler wurde mit den Pflanzen der 11 Malus hyb. gemacht. Hier war die geforderte Stammhöhe von mind. 1,80 m nicht erreicht. Durch eine Absprache mit dem Auftraggeber wäre der Fehler vermeidbar gewesen. Diese 11 Bäume müssen nun ausgetauscht werden, was zwar wirtschaftlich noch zu vertreten, aber für die Pflanzen nicht von Vorteil ist. Da die Pflanzung ansonsten aber gut gepflegt, vital und normal entwickelt ist und nach fast 1 Jahr keine Ausfälle zeigt, ist damit zu rechnen, daßdiese Pflanzung ihren Aufgaben gerecht wird.

Um eine günstige Entwicklung der Bäume auf Jahre hin zu gewährleisten, sind entsprechende Pflegemaßnahmen längerfristig anzusetzen. So müssen z.B. die Altbäume in der unterpflanzten Eschenallee ausgelichtet werden. Sonst können sich die neu gepflanzten Bäume, auf Grund von Lichtmangel nicht ausreichend entwickeln und zu Problembäumen werden. Für die Jungbäume sollten die geplanten Schnittmaßnahmen erweitert werden, die auf die Entwicklung des Lichtraumprofiles ausgerichtet sind. Entscheidend für die Entwicklung der Bäume, ist aber auch der weitere Umgang mit ihnen. So sind Beschädigungen und Verschmutzungen von Pflanzungen durch den Hoch- und Tiefbau, aber auch durch Anlieger keine Seltenheit. Durch einen dauerhaften guten Gesamteindruck der Pflanzungen kann die Bevölkerung sensibilisiert werden.

Anlage 1

Checkliste für die Kontrolle der Lieferung von Bäumen

Anforderungen an die Kronenqualität:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anforderungen an Stämme von Jungbäumen sind:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ballen und Bewurzlung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anlage 2

“Charakteristische Krankheiten und Schädlinge bei Gehölzanlieferungen”

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anlage 3

“Ursachen und Folgen mangelhafter Neupflanzungen”

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[vgl. 5]

Anlage 4

“Probleme durch unsachgemäße Wasserversorgung”

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten 3

Anlage 5

Zeitwerte für die Straßenbaumpflanzung in Rostock - Kassebohm

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Grundlagen für diese Zeitwerte:

- Position 1 bis 3, 6 und 7 sind entstanden aus gemittelten Erfahrungswerten
- Position 4 und 5, sowie 8 bis 11 sind aus dem Musterzeitwertverzeichnis der Forschungsgesellschaft - Landschaftsentwicklung - Landschaftsbau

Für einen zu pflanzenden Baum sind also, incl. aller Nebenleistungen 3,44 Leistungsstunden veranschlagt.

Anlage 6

“Übersicht von Materialkosten und Verarbeitungszeiten ausgewählter Straßenbaum- bindungen an der 3-Bockverankerung ...”

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Grundlagen:

1. aktuelle durchschnittliche Materialkosten einschl. Zubehör ohne MwSt.
2. jeweils 40 cm Abstand zwischen Baum und Holzpfählen
3. Bindemethode gemäßden Produktinformationen
4. durchschnittliche Einbauzeit der Bindematerialien einschl. Zubehör am 3-Bock vom Boden aus. 12

Anlage 7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bildtafel 2

Billige Variante einer “Straßenbaumpflanzung” im öffentichem Bereich des Landkreises Bad Doberan. Baumschuhlqualität?

Baumschäden durch katastrophale Verankerung

Einschnürung durch Bindung

Bildtafel 3

Schlechter Aufbau-/Erziehungs- Gut geschnittener Jungbaum

schnitt [2, Seite 110]. mit durchgehender Terminale [2, Seite 97].

Zu tiefe Pflanzung [2, Seite 94]. Gute Pflanzung [2, Seite 94].

Bildtafel 4

Bodenverschlämmung und Freispülen der Wurzeln bei starker Wässerung1.

Baumscheibe mit starkem Wild-

kkautbewuchs mangels Pflege

[2, Seite 108].

Bildtafel 5

Bodenverdichtung durch Baufahrzeuge.

Standortmarkierung auf dem Bordstein (Kürzel mit Fettstift).

Schonender Gehölztransport mit Dreibock als “Anfahrschutz”. einem Radlader5.

Bildtafel 6

Baumanbindung in der Krone. Falsch!

Baumanbindung mit dem “grünen Band” nach ca. 5 Jahren, ohne Nacharbeit.

Malus Hyb., als Straßenbaum Was kommt nach der Fertig-

mit nicht ausreichender Stamm- stellungspflege?

höhe (2 Meter Zollstock zum Vergleich).

Quellenverzeichnis

1 Balder, Hartmut: “Fachgerechte Wasserversorgung”, in: Landschaftsarchitektur 09/96
2 Balder, H.; Ehlebacht, K.; Mahler, E.: “Straßenbäume: Planen, Pflanzen, Pflegen am Beispiel Berlin”, Patzer Verlag, Berlin 1997
3 Balder, H.; Flechner, H.-P.; Klein, B.; Krüger, G.: “Anlage fertig - was dann?”, in: Landschaftsarchitektur 01/96
4 Balder, H.; Flechner, H.-P.; Klein, B.; Krüger, G.:” Der krönende Abschluß- die Bauabnahme”, in: Landschaftsarchitektur 03/96
5 Balder, H.; Flechner, H.-P.; Klein, W.; Krüger, G.: “Umgang mit der Pflanze auf der Baustelle”, in Landschaftsarchitektur 06/95
6 Balder, H.; Flechner, H.-P.; Klein, W.; Krüger, G.: “Unter der Lupe: Angelieferte Pflanzware”, in: Landschaftsarchitektur 05/95
7 Borchardt, Wolfgang: “Der Gärtner 6 - Pflanzenverwendung im Garten- und Landschaftsbau”, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
8 Deichmann und Fuchs Verlag, “Gefahr- und Arbeitsstellen an Straßen - Ratgeber für die Praxis”, Stand 12/2000
9 DIN 18916, 1998: “Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Pflanzen und Pflanzarbeiten”, Beuth Verlag, Berlin
10 DIN 18919, 1998: “Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Entwicklungs- und Unterhaltungspflege von Grünflächen”, Beuth Verlag, Berlin
11 Niesel, A. : “Bauen mit Grün - Die Bau- und Vegetationstechnik des Landschafts- und Sportplatzbaues”, 2., neubearbeitete Auflage, Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin 1995
12 Schneidewind, A. : “Straßenbäume richtig verankern”, in: Landschaftsarchitektur 02/00

Literaturverzeichnis

Balder, H.; Ehlebracht, K.; Mahler, E.: “Straßenbäume: Planen, Pflanzen, Pflegen am Beispiel Berlin”, Patzer Verlag, Berlin 1997

Beck-Texte, “Straßenverkehrsrecht”, 36.Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, Nördlingen 1999

Borchardt. W.: “Der Gärtner 6 - Pflanzenverwendung im Garten- und Landschaftsbau”, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1997

DIN-Taschenbuch 81, “Landschaftsbauarbeiten”, Beuth Verlag, Berlin 1999

Dobner, M.; Schmidt, K.-R.; Schneider, U.: “Bäume im Lebensraum Stadt: Straßen und Plätze - Extremstandorte / Stadt Augsburg”, Dr. Wißner Verlag, Augsburg 1993

Fachzeitschrift “LA - Landschaftsarchitektur” ,25. bis 30. Jahrgang, Thalacker Verlag, Braunschweig

Forschungsgesellschaft Landschaftsentwickllung Landschaftsbau e.V. Bonn: “Kalkulation im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau - Musterzeitwerte MZW zum Musterleistungsverzeichnis Freianlagen 2”, Ausgabe 1990

Gartenbau-Berufsgenossenschaft: “Unfallverhütungsvorschriften”, in der Fassung vom 01.01.1993

Jürgensen, C.: “Der Gärtnermeister : e. Lehr- und Nachschlagebuch für betriebl. Führungskräfte”, 10. völlig neubearb. Aufl., Parey Verlag, Berlin 1985

Kessler, J.: “Der Gärtner 4 - Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau”, 2. überarb. Aufl.,Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1987

Lehr, R.:” Taschenbuch für den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau”, 5. neubearb. Aufl., Parey Buchverlag, Berlin 1997

Niesel, A.: “Bauen mit Grün - Die Bau- und Vegetationstechnik des Landschafts- und Sportplatzbaues”, 2.neubearb. Aufl., Beckwell Wissenschafts-Verlag, Berlin 1995

Sachweh, U.: “Der Gärtner 1 - Grundlagen des Gartenbaues”, 3. korrigierte Aufl., Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1987

33 von 33 Seiten

Details

Titel
Darstellung und Bewertung einer Straßenbaumpflanzung
Autor
Jahr
2001
Seiten
33
Katalognummer
V107760
Dateigröße
494 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In der Arbeit fehlen die Bilder!
Schlagworte
Darstellung, Bewertung, Straßenbaumpflanzung
Arbeit zitieren
Ralf Biermann (Autor), 2001, Darstellung und Bewertung einer Straßenbaumpflanzung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107760

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